Beiträge von Auelie

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Jack London - das ist für mich ein ganz magischer Name. Ich hatte früher einmal eine Jack-London-Phase, in der ich alles von ihm gelesen habe, was ich bekommen konnte. Hauptsächlich wegen der Handlungsorte und natürlich auch wegen der Abenteuer, die er erzählt hat.


    Beim Lesen deines Beitrags kam mir das alles wieder in Erinnerung.

    Ich habe dieses Buch letztes Jahr gelesen und war davon ebenso angetan wie du.


    Besonders gefallen hat mir die ungewöhnliche Erzählweise - nur Erzählung ganz ohne Dialoge. So etwas ist mit vorher noch nie begegnet. Und obwohl der Autor oft nur ein, zwei Sätze über eine Person verliert und manchmal Geschehnisse nur anreißt, wurde mir nie langweilig. Im Gegenteil hat mich das Buch immer mehr in seinen Bann gezogen.


    Mir gefiel auch das Buchcover, es passt für mich sehr gut zum ganzen Buch. Eine etwas schemenhafte Landschaft, nichts ragt heraus oder steht im Vordergrund. Finde ich sehr schön.

    Oh ja, Lesezeichen. Wie Valentine habe ich eine ganze Sammlung davon. Und ich verwende immer wieder ein anderes, allerdings mag ich es, wenn es zum Buchinhalt oder zum Handlungsort passt. Wenn ich eines habe, das ich dort gekauft habe, wo der Inhalt des Buchs angesiedelt ist, dann kommt genau dieses zum Zug. Ich mag das :love:

    Doch am meisten liebe ich meine selbstgestickten Lesezeichen <3

    Ich kann wieder ein Buch eintragen. Hard Truth von Nevada Barr ist fertig gelesen und erfüllt das Kriterium von #1 -> wurde in meinem Geburtsmonat, im März, veröffentlicht. Steht auf jeden Fall in meiner Taschenbuchausgabe so drin. Da ich das Buch auch auf einer Liste für den SLW stehen habe, hab ich auch eine Reza Geschrieben. Das muss man dort ja X/

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    Allgemeines:

    Einige der Krimis über die Rangerin Anna Pigeon wurden ins Deutsche übersetzt, vor allem ein paar der Anfangsbände. Dieser Band wurde nicht übersetzt.


    Inhalt:

    Kurz nachdem Anna Pigeon ihren Dienst als Bezirksrangerin im Rocky Mountains National Park antritt, tauchen zwei Kinder wieder auf, die wochenlang verschwunden waren, obwohl intensiv nach ihnen gesucht wurde. Ein drittes Kind wird noch vermisst. Anna untersucht den Fall und stößt auf eine paranoide Sekte. Und sie verfolgt die Spur eines äußerst gefährlichen und gerissenen Mörders.


    Meine Meinung:

    Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich den letzten Band dieser Serie in der Hand hatte. Anna Pigeon hat schon in vielen Nationalparks gearbeitet und Verbrechen aufgeklärt, aber mit was sie hier konfrontiert ist, übersteigt alles, was ihr bis jetzt begegnet ist. Es war auch für mich nicht ganz einfach, darüber zu lesen,


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut, Anna geht verschiedenen Spuren nach. Doch vor allem in der zweiten Hälfte dreht das Tempo rasant auf und nachdem sich einige der Spuren als falsch erweisen, entdeckt Anna schließlich den Mörder und kommt dabei selbst in Lebensgefahr. Und auch in den Verlauf dieser Entdeckung hat die Autorin noch eine überraschende Wendung eingebaut.

    Der Handlungsort hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen. Auch hier fängt Nevada Barr die Atmosphäre des Nationalparks in ihren Beschreibungen sehr gut ein.


    Fazit:

    Ein hartes Thema, das jedoch spannend erzählt wird.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Katjaja Solche literarischen Rundreisen finde ich ganz toll. Ansatzweise habe ich das auch schon probiert, aber ich halte nie lange durch. Immer kommen irgendwelche anderen Bücher in die Quere X/ Aber das heißt ja nicht, dass ich es nicht irgendwann wieder mal probieren werde :)

    Als ich jung war, habe ich mich durch Länder, die mich interessierten, durchgelesen. Ich habe die Stadtbücherei nach Büchern, die in einem bestimmten Land spielen, regelrecht durchwühlt und alles gelesen, was mir in die Finger kam. Wenn ein Land durch war, habe ich mich einem anderen Land, das mich gerade interessierte, zugewandt. Das waren spannende Reisen, die ich da gemacht habe. Maßgeblich dabei war nicht der Autor, sondern der Handlungsort. Auch was das Genre anging, gab es da keine Grenzen, vom Reisebericht bis zum Krimi. Aber ich erinnere mich, dass damals schon bestimmte Gegenden, Länder und Kontinente außen vor blieben, einfach, weil sie mich nicht interessierten.


    Ich habe auch lange nichts gelesen, was in Deutschland spielt :huh:, aber das hat sich in der Zwischenzeit gelegt. Trotzdem, auch heute noch spielt für mich der Handlungsort/das Handlungsland irgendwie eine Rolle. Ich habe da einfach meine Vorlieben und ein Buch, das in Wales, der Bretagne oder in bestimmten Gegenden der USA spielt, wird immer noch eher in meinen Korb hüpfen als ein Buch, das z.B. in Asien spielt ;)


    Allerdings mache ich immer mal wieder bewußt den Versuch, andere Handlungsorte als meine bevorzugten kennenzulernen.

    Eigentlich wollte ich dieses Wochenende mitlesen, hatte dann aber doch fast keine zeit. Erst heute konnte ich meinen Krimi anfangen und bin auch erst knapp 50 Seiten weiter.

    Es ist dieser Krimi


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    Hard Truth von Nevada Barr.


    Es ist Band 13 aus ihrer Serie um die Parkrangerin Anna Pigeon. Anna hat gerade ihren neuen Job im Rocky Mountains National Park angefangen, als im Wald nahe einem See zwei Kinder gefunden werden, die sich in einem erbärmlichen Zustand befinden.

    Weiter bin ich noch nicht, doch was mir richtig gut gefällt, ist, dass ich die Örtlichkeiten dort kenne und mich sozusagen auf bekanntem Terrain bewege. Morgen werde ich weiterlesen und bin schon gespannt.

    Mach ruhig weiter mit deinen Rezis, mir gefällt das sehr. Einige der Bücher habe ich auch gelesen, und auch wenn es schon länger her ist, macht es Spaß, sich wieder daran zu erinnern. :):)

    Und mir hat die karge, knappe Sprache von Proulx gefallen, die passt zu den Menschen und der Landschaft.

    Die gefiel mir auch sehr gut. Irgendwo in meinen Regalen schlummert noch ein Buch von ihr. Mal schaun, wann mir das in die Hände fällt.

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    Das liegt noch auf meinem SUB, aber es ist bald dran, denn es steht auf einer meiner privaten Listen. Ich freue mich schon drauf :)

    Klar breche ich Bücher ab, wenn sie mir nicht gefallen, aus welchem Grund auch immer. Wenn mich das Schicksal der Protagonisten auf Seite 50 bis 60 immer noch nicht interessiert, oder wenn mich die Erzählweise oder etwas anderes nervt, dann klappe ich zu und das Buch wird aussortiert oder ungelesen in die Bücherei zurückgebracht. Und es macht mich ganz glücklich, dass ich dann zu einem anderen Buch greifen kann :):):)

    Anne : Den Film habe ich bis heute noch nicht gesehen und ich weiß nicht, ob ich ihn mir anschauen werde. Vielleicht irgendwann mal. Quoyle ist irgendwie widersprüchlich, aber was mich so fasziniert hat an dem Buch, ist, dass die Menschen, die in dieser rauen Landschaft leben, niemals aufgeben und immer wieder Hoffnung schöpfen, dass es weitergeht. Das fand ich sehr stark. Und mir hat die karge, knappe Sprache von Proulx gefallen, die passt zu den Menschen und der Landschaft.