Beiträge von Auelie

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

    Ich bin da nicht allzu pingelig. Wenn ich ein Taschenbuch gelesen habe, dann sind hinterher manchmal tatsächlich Knicke im Leserücken, zwar nur ganz leichte, aber immerhin. Wenn ich neue Bücher kaufe, dann müssen sie allerdings makellos sein. Was ich absolut nicht leiden kann, ist die Art, wie manche Leute Taschenbücher lesen - sie drehen das Cover und die bereits gelesenen Seiten ganz nach hinten um. Wenn ich solche Bücher in der Bücherei zurückbekomme, dann könnte ich schreien, denn durch die Verstärkung des Einbands gehen solche Bücher gar nie mehr richtig zu. Einfach nur grauslig.


    LG, Auelie

    Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch geschenkt bekommen habe, ich bekomme eigentlich nur noch Büchergutscheine. Sollte ich dennoch mal ein Buch bekommen, das ich nicht lesen möchte, würde ich es ohne zu zögern der Bücherei vermachen, in der ich arbeite.


    LG, Auelie

    Ich habe dieses Buch vor ein paar Jahren gelesen und immer noch sehr gut in Erinnerung.


    Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist zum einen die Hauptperson Mary Crowe. Eine starke Frau, die zwar seit der Kindheit eine schwere Bürde mit sich herumträgt, die sich aber trotzdem nie geschlagen gibt. Zum anderen hat es mir die Beschreibung der nordamerikanischen Wildnis angetan, in der sich der größte Teil der Handlung abspielt. Aber keine Angst, Bissell beschreibt nicht seitenlang die Landschaft, sondern man kann sich anhand der Handlung ein sehr gutes Bild machen.


    Die Spannung geht in diesem Buch nie verloren, was schon durch die Gegensätze Stadtleben - Überleben in der Natur, Männer - Frauen, arme Indianer - reiche Weiße garantiert ist. Das hört sich sehr nach Clichés an, doch ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass mir hier Clichés aufgetischt werden, da die Personen im Buch durchweg individuell charakterisiert sind und nicht aus irgendwelchen Schubladen stammen.


    Meine Wertung für das Buch sind 4 Ratten und eine halbe, ich stimme da (fast) ganz mit Nimue überein.


    Die Fortsetzungsbände liegen in meinem SUB und ich bin schon sehr gespannt darauf.


    Auelie

    Hier meine magere Ausbeute für September:



    Clare Boylan, Das Haus des Fremden ++
    Die manisch-depressive Krankheit ihres Mannes beherrscht vollständig das Leben von Lily, und ebenfalls das ihrer Tochter Ruth. Obwohl das Thema sehr düster ist und man die Ausweglosigkeit der Situation nur schwer ertragen kann, hat mich das Buch doch völlig in seinen Bann geschlagen. Sehr subtil erzählt, von dieser Schriftstellerin werde ich noch mehr lesen.


    Karin Slaughter, Vergiss mein nicht +
    Sehr spannend trotz gelegentlicher Längen, was aber nicht so schlimm war, da ich das Buch im Flugzeug gelesen habe.


    George Shaffner, Ein Koffer voll Glück
    Anfangs sehr gelungene Beschreibung amerikanischer Kleinstadt-Mentalität, danach wurde es mir jedoch zu schwafelig, deshalb nach einem Drittel abgebrochen.

    @ Seychella


    das ist ja ein toller Fundus, den du dir da zugelegt hast. Die Miss Read Bücher habe ich alle gelesen und von Herzen genossen, ebenso das Bienen-Buch. Und von Angela Huth habe ich neulich ein Buch als Tauschling bekommen - Brombeertage.

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    Bin schon sehr gespannt darauf.
    Viel Spaß mit deinen Neuerwerbungen,
    Auelie

    Bernard Cornwell: Stonehenge ++
    Obwohl das nicht so mein Genre ist, hat mir das Buch ausnehmend gut gefallen und hat mich mit Haut und Haaren in die Jungsteinzeit zurückversetzt. Besonders gut fand ich die detaillierten Beschreibungen des Baus von Stonehenge, sehr anschaulich geraten.


    Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang o/+
    Mein erster Krimi dieser Reihe. Die Geschichte fand ich nicht so spannend, allerdings haben mich die Charaktere sehr überzeugt, weshalb ich die Reihe sicher weiterlesen werde.


    Margaret Lawrence: Bevor das Eis bricht ++
    Während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs geschieht ein Mordfall, der von Hannah Trevor, einer Hebamme, aufgeklärt wird. Sie hat ein persönliches Interesse an der Aufklärung des Geschehens, da ihr ehemaliger Geliebter einer der Verdächtigen ist. Das Buch beschreibt sehr eindringlich, wie der Krieg die Menschen verändert und verroht und sie für den Rest ihres Lebens beeinflusst. Für mich eher ein Anti-Kriegs-Buch als ein Krimi. Sehr gut geschrieben.


    Alice Taylor: To School Through the Fields +
    Erinnerungen an Kindheit im ländlichen Irland in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Nettes Buch zum Ausspannen und Wohlfühlen.


    Nevada Barr: Track of the Cat ++
    Erstes Buch aus der Krimi-Reihe über Anna Pigeon, eine Park-Rangerin, die in verschiedenen amerikanischen National-Parks arbeitet. Mir gefällt diese Reihe vor allem wegen der Schauplätze und wegen der Hauptfigur.


    Arnaldur Indridasson: Todeshauch ++
    Mein zweiter Erlander-Krimi nach Nordermoor, hat mir noch besser gefallen als der erste. Das Nebeneinanderführen der zwei Handlungsstränge war äußerst spannend und ich war oft in Versuchung, einen der Handlungsstränge zu Ende zu lesen. Tolles Buch!


    Kathy Hepinstall: Schlaf gut, kleiner Prinz ++(++++)
    Psychogramm einer Frau, die nach einem Bombenanschlag an der Schule ihres Sohnes den Jungen mitnimmt und allein mit ihm in einer einsamen Höhle am Colorado-River lebt. Unglaublich spannendes Buch, das am Ende völlig überrascht. Mein persönlicher :tipp:


    Deborah Crombie: Das Hotel am Moor +
    Netter Krimi in typisch englischer Umgebung mit typisch englischen Charakteren.


    Karin Slaughter: Belladonna +
    Äußerst spannend, obwohl ich den Täter ziemlich schnell identifiziert hatte. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Bücher der Reihe.



    Alles in allem ein guter Lesemonat für mich.
    Liebe Grüße, Auelie

    Hihi, das kenn ich auch, nur zu gut. Ich habe sogar 3 akute SuBs (ist das die richtige Pluralform? Oder müßte es vielleicht SuBBe heißen?? :breitgrins:). Der akuteste liegt direkt neben meinem Bett, wird aber regelmäßig modifiziert, der nächste auf meinem Schreibtisch in der hinteren rechten Ecke (brauch ich, wenn das Arbeiten mal wieder zu öde wird - dann brauch ich nicht mal aufzustehen, um mich abzulenken :zwinker:) und der dritte liegt gestapelt auf einem Regal - das sind die Bücher, die ich so im Vorbeigehen rauszupfe und denke, na, das ist aber interessant, das muss ich demnächst mal lesen.

    Eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Obwohl es schon zwei Jahre her ist, dass ich es gelesen habe, trage ich die Personen immer noch mit mir herum. Ich denke, ihr wisst, was ich damit meine.


    Anfangs wollte ich es gar nicht lesen, da ich mich nicht so sehr zum Schauplatz Asien, Afghanistan hingezogen fühle. Und oft mag ich mich auch nicht auf Bücher einlassen, die in aller Munde sind oder von der Kritik hoch gelobt werden. Nachdem ein Freund es mir aber einfach in die Hand gedrückt hat, konnte ich nicht anders und habe halt mal angefangen zu lesen. Und bin nicht mehr weggekommen. Das Schicksal der Menschen in diesem Buch hat mich ganz tief berührt, bis heute. Und obwohl ich beim Lesen oft traurig war, hat mich das Ende dann doch wieder versöhnt, da es so voll Hoffnung ist.


    LG, Auelie

    Wie viele hier benutze ich immer ein Lesezeichen, wenn das Buch kein Lesebändchen hat. Ich mag meine Lesezeichen sogar lieber als jedes Lesebändchen. Ich habe etliche verschiedene Lesezeichen (manche sogar selbst gestickt :redface: ) und suche mir für jedes Buch, das ich lese eines aus. Manchmal ist es eines, das farblich zum Buch passt, manchmal entspricht es einfach meiner Stimmung, manchmal passt es zum Genre (na ja, wie ich mir das "passen" eben so vorstelle). Klingt alles vielleicht etwas eltsam, macht aber Spass :smile:.


    LG, Auelie

    Habe gerade eben Todeshauch fertig gelesen und bin ganz begeistert. Nordermoor hatte mir schon ausnehmend gut gefallen, aber Todeshauch ist sogar noch besser.


    Der Aufbau der Geschichte mit den zwei Zeitebenen. die sich am Ende treffen, ist äußerst gelungen. Am besten finde ich Arnaldur bei der Darstellung und Ausarbeitung der Personen in dieser Geschichte. Da passt jede Geste, jedes Wort, jeder Charakterzug und ich sehe ein richtiges Bild jeder einzelnen Person vor mir.


    Beim Lesen hat mir etliche Male der Atem gestockt und obwohl man sehr früh ahnen kann, was das Ende sein wird, war die Geschichte äußerst spannend. Ich werde nun Ausschau halten nach weiteren Büchern von Arnaldur.


    LG, Auelie

    Ich habe schon immer gelesen, eben seit ich lesen konnte. Und ich habe alles gelesen, was mir in die Finger kam. In unserem Stadtteil gab es damals einen Bücherbus, der einmal die Woche kam, und nachdem ich alles schon kannte, was er an Büchern mit sich führte, hatte die Bibliothekarin immer einen großen Stapel Bücher unter dem Tisch, den sie extra für mich aus der großen Bücherei mitbrachte. Das war für mich immer der schönste Moment der Woche :smile: . Genauso Weihnachten und Geburtstag, an denen ich immer Berge von Büchern geschenkt bekam.


    Auelie

    @ Bettina


    nein, ich bin überhaupt nicht auf die Lösung gekommen, meine Vermutungen liefen völlig ins Leere. Aber ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn wenn du den Schauplatz Island magst, kommst du sicher auf deine Kosten.


    Auelie


    Hallo!



    Ausser natürlich bei Literaturschock :breitgrins: !


    Den thread katte ich natürlich schon vorher gelesen, trotzdem danke, Sandhofer :winken:. Schade, dass man sonst fast nichts finden kann. Es hätte mich interessiert, wie ihr Leben nach dem Tod ihres Mannes weiterging, ich hätte auch gerne vielleicht noch mal ein anderes Bild von ihr gesehen als das, welches in ihrer Autobiographie gezeigt wird. Aber vielleicht bin ich einfach nur zu neugierig ...


    Auelie

    Das habe ich einmal gemacht bei einem Thriller, aber danach war die Spannung weg und ich habe das Buch nicht mehr fertig gelesen. Seither und deshalb nie wieder. Ich würde nur dann das Ende im Vorhinein lesen, wenn ich nicht vorhätte, das Buch fertig zu lesen, weil es mich langweilt etc - aber dann würde mich das Ende wohl auch nicht interessieren :zwinker:


    Auelie

    Mary Scott: Das waren schöne Zeiten +
    Autobiographie der Schriftstellerin, deren Bücher ich früher etliche Male gelesen habe, die aber jetzt in Vergessenheit geraten zu sein scheint, denn man findet im Internet so gut wie nichts über sie. Es war schön, dieses Buch noch einmal zu lesen.


    Karin Wahlberg: Die falsche Spur ++
    Fand ich sehr spannend und gut aufgebaut. Sogar die unwichtigsten Personen haben eine Biographie. Ich hoffe, es gibt noch weitere Bände mit Kommissar Claeson und der Chirurgin Veronika.


    Susan Fletcher: Eve Green ++
    Nach dem Tod seiner Mutter wächst die 8-jährige Eve bei ihren Großeltern auf einem Hof in Wales auf und lernt dort die Dorfbevölkerung kennen, darunter einige sehr skurrile und bigotte Menschen. Als ein Mädchen aus dem Dorf verschwindet und später tot aufgefunden wird, beeinflußt das auch Eves Leben. Es war interessant zu lesen, wie sie als Erwachsene auf diese verwirrende Zeit zurückblickt und gleichzeitig erstarkt in die Zukunft sehen kann.


    Christine M. Fraser: Der Leuchtturm von Kinvara ++
    Dorfsaga und Liebesgeschichte auf einer schottischen Insel zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit vielen herrlich skurrilen Dorfbewohnern. Ich habe ein paar wunderschöne Lesestunden in diesem Dorf verbracht und werde sicher auch die Fortsetzungen lesen.


    James W. Nichols: Ausgesetzt ++
    Spannung pur!


    Viktor Arnar Ingolfsson: Das Rätsel von FLatey +
    Rätsel um eine mittelalterliche isländische Handschrift und zwei Tote. Nicht allzu spannend, aber sehr interessante Charaktere und Beschreibung des Lebens auf dieser kleinen Insel.


    Billie Letts: The Honk and Holler Opening Soon ++
    (dtsch: Das Café der Glückseligkeit (blöder Titel))
    Geschichte um die Bewohner und Gäste eines Cafés in Oklahoma in der Mitte der 1980er Jahre. Was für ein herzerwärmendes, schönes Buch!



    Alles in allem ein sehr gelungener Lese-Monat.
    Auelie

    Im Jahre 1786 in Rufford, Maine, wo eine junge Frau ermordet wurde und kurz vor ihrem Tod drei Männer beschuldigt hat, sie ermorden zu wollen. Einer dieser Männer ist mein Geliebter und ich muss nun versuchen, den wahren Mörder zu finden.


    Auelie

    Bei mir waren es drei: Grass, Coetzee und Naipaul. Von Grass habe ich einiges gelesen, aber das ist schon eine Weile her. Und seither hat es mich nicht danach gelüstet, mehr von ihm zu lesen. Von Naipaul habe ich nur An der Biegung des Flusses gelesen, was nicht so ganz mein Fall war. Von Coetzee habe ich während meiner "südafrikanischen Phase" Im Herzen des Landes gelesen, das mich sehr fasziniert hat. Ist aber schon eine Weile her.


    Auelie

    Ich weiß gar nicht, ob ich hier was schreiben darf, denn die Leserunde ist ja schon beendet und ich hatte ja nicht daran teilgenommen. Nichts desto trotz versuch ich's mal.


    Ich habe das Buch gestern fertig gelesen und fand es sehr spannend, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben die Beschreibungen des Tempelbaus sehr gut gefallen, ich finde, der Aufbau war sehr gut dargestellt, so dass man sich alles sehr plastisch vorstellen konnte. Die Vorstellung, wie diese Menschen mit einfachsten Mittels ein solches Bauwerk aufrichten konnten, ist faszinierend. Ich fand auch die verschiedenen Charaktere sehr interessant, vor allem deshalb, weil sie nicht einfach nur gut oder nur böse waren, na ja, die meisten jedenfalls. Alles in allem ein sehr schönes Buch, das mich gedanklich noch eine Weile beschäftigen wird.


    Auelie