Beiträge von Auelie

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Mein Eindruck nach 60 Seiten


    Ich habe fast eine Woche gebraucht, um die ersten 60 Seiten zu lesen. Ich war immer wieder so gelangweilt, dass ich andere Büchern angelesen habe. Ich wollte dieses Buch definitiv zu Ende lesen und ich wollte, dass es mir gefällt. Und laut Klappentext hätte es ja auch interessant werden können. Allerdings hätte mich der Prolog schon warnen müssen. Meiner Meinung nach sollte so ein Prolog so richtig neugierig machen auf die Familiengeheimnisse, die da irgendwann mal aufgedeckt werden sollen. So kenne ich das aus anderen Büchern. Aber ich fand schon den Prolog langweilig.


    Auch die Erzählweise fand ich nicht wirklich packend, irgendwie kam mir das alles so runtergeleiert vor. Die Beschreibung des Herrschaftshauses und der Gärten drum herum haben mich nicht interessieren können, obwohl ich sowas ganz gerne lese.


    Nach 60 Seiten und der Bekanntschaft mit unzähligen Familienmitgliedern, von denen ich schon zwei Seiten weiter nicht mehr wusste, ob es sich nun um Enkel oder Töchter/Söhne oder Großeltern handelte oder gar um Stiefgeschwister etc., habe ich das Buch beiseite gelegt und werde es nicht weiterlesen. Vielleicht verpasse ich was, aber nach der Lektüre von Kiba s Kommentar sieht es nicht danach aus. Das Buch war einfach nicht meins.


    1ratten(für die ersten 60 Seiten)

    Danke, HoldenCaulfield , für die rasche Antwort. Irgendwie war mir die Aufgabenstellung nicht ganz klar, aber ich sehe, ich hatte es richtig verstanden :).


    Das mit den mindestens zwei Bänden auf den Regalen geht auch klar, von den meisten Serien, die ich habe, stehen sogar deutlich mehr Bände noch auf den Regalen :whistling:. Ich werde damit eine Liste basteln und hoffe, dass ich die eine oder andere Serie dann auch weiterlese.

    Ich habe da noch eine Frage zu der Liste der Wiederholungstäter. Ich habe jede Menge Serien, von denen ich jeweils mehr als zwei Bände auf den Regalen stehen habe. Ich würde gerne aus 5 verschiedenen Serien jeweils den nächsten Band herausziehen und auf die Wiederholungstäterliste setzen. Geht das?

    Ich habe mal einer Freundin ein neues Buch geschenkt, und zwei Minuten später legte ihr maßlos verzogener Sohn eine Scheibe Gouda darauf (statt auf einen Teller). Seine Eltern registrierten es gar nicht. Ich bin fast vom Stuhl gekippt...

    Und eine Bemerkung habe ich mir natürlich nicht verkniffen.

    Sowas kenne ich auch. Bei mir in der Bücherei saß einmal ein Kleinkind in der Kinderabteilung auf dem Boden und hat Seiten aus einem Buch gerissen, eine nach der anderen. Und die Mutter stand daneben und hat Bilderbücher ausgesucht 8|. Sie konnte nicht so recht verstehen, dass ich dem Kind das Buch weggenommen habe. Und noch viel weniger konnte sie es verstehen, dass ich Geld von ihr für das Buch verlangt habe. Sie ist dann nie mehr gekommen - glücklicherweise.

    Früher, als ich noch Bücher getauscht habe, war ich beim Lesen immer äußerst vorsichtig, so dass meine Bücher nach dem Lesen noch wie neu aussahen. Heute bin ich nicht mehr so akribisch und Taschenbücher, die ich gelesen habe, haben jetzt auch mal Leserillen oder sind rundgelesen. Allerdings bekomme ich immer noch eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie mein Mann bei einem Buch, bevor er anfängt zu lesen, erst mal den Rücken ganz durchknickt, damit das Buch auch flach liegen kann.

    Wenn ich Bücher gebraucht kaufe, ist es mir egal, ob da Leserillen oder ähnliches sind. Nur undefinierbare Flecken, das geht gar nicht. Ansonsten lese ich die Bücher so, wie sie sind und gebe sie dann hinterher weiter.

    Mein erstes Buch ist fertig gelesen und eingetragen. Ich habe es für die Monatsrunde "Licht" gelesen. Es hat sich etwas gezogen, da die ersten 100 Seiten nicht gerade spannungsgeladen waren. Aber dann wurde es doch noch.

    Da es in Island spielt, habe ich es mal bei der # 14 eingetragen.

    Heute morgen habe ich mein erstes Monatsbuch beendet, Das gefrorene Licht von Yrsa Sigurđadóttir.

    Nach einem sehr spannenden, aber gruseligen Prolog kam die Geschichte erst nach etwa einem Drittel in Fahrt. Vorher war es nicht so spannend, so dass ich ewig an den ersten 100 Seiten rumgelesen habe. Der Rest war dann eine spannende Geschichte um ein lange verborgenes Familiengeheimnis..

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Dezember 2018


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    Brigitte Glaser: Bühlerhöhe


    1952 wird Rosa Silbermann als Agentin von Israel nach Deutschland geschickt, wo sie helfen soll, einen Anschlag auf Bundeskanzler Adenauer zu verhindern, der auf der Bühlerhöhe einen Kurzurlaub verbringt. Sophie Reisacher, die auf der Bühlerhöhe als Hausdame arbeitet, verfolgt ihre eigenen Ziele.

    Ein spannender Agentenroman/Krimi, der in der Nachkriegszeit im Schwarzwald spielt und ein interessantes Ausgangsthema hat. Und der ohne Dauerschießereien und wilde Verfolgungsjagden auskommt.

    Meine Meinung


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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    Yrsa Sigurđadóttir: Das gefrorene Licht


    Im Westen Islands wird die Architektin eines Hotels tot aufgefunden. Der Hotelbesitzer wird verdächtigt und seine Anwältin Dóra hat nun den Auftrag, den tatsächlichen Mörder zu finden.

    Anfangs etwas langsam und zäh, dann jedoch entwickelt sich die Geschichte und es wird spannend, die Aufdeckung eines alten Familiengeheimnisses zu verfolgen, das eng mit den Morden verbunden ist. Ohne den Familienstammbaum am Anfang des Buchs wäre ich jedoch verloren gewesen.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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    Mechthild Borrmann: Grenzgänger


    In der Nachkriegszeit schmuggelt die 17-jährige Henni an der deutsch-belgischen Grenze Kaffee. Nach einem tragischen Zwischenfall wird sie in eine Besserungsanstalt gebracht, ihre jüngeren Geschwister werden in ein katholisches Kinderheim eingeliefert, wo ihr Bruder zu Tode kommt. Jahre nach ihrer Entlassung beginnt Henni einen Kampf darum, die Wahrheit über die Zerstörung ihrer Familie aufzudecken.

    Sehr eindringlich und präzise beschriebene Familiengeschichte, die einen dunklen Aspekt der damaligen Erziehungsmethoden und Zustände in manchen Besserungsanstalten und Kinderheimen beleuchtet.


    5ratten

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    Mary Wings: Sie war schnell wie der Blitz


    Emma Viktor ist auf er Su he nach einer Freundin, die im Sektenmilieu Kaliforniens untergetaucht ist. Sie findet sie auch bei den gelbgewandeten Vishnu-Jüngern und schleust sich in die Sekte ein. Doch bald wird eine an der Küste eine Leiche gefunden und Emma beginnt zu ermitteln.

    Zuerst ganz spannend geschrieben, dann bricht die Spannung zusammen und es plätschert nur noch. Ala dann endlich auf Seite 196 der Mord geschieht, nimmt die Spannung wieder zu. Nette Charaktere und interessante Schauplätze, aber für mich war das kein Krimi (wie auf dem vorderen Cover anvisiert).

    Kurzer Kommentar hier.


    2ratten

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    Hiltrud Baier: Helle Tage, helle Nächte


    Anna ist an Krebs erkrankt und will nun endlich einige Lügen in ihrem Leben beseitigen und reinen Tisch machen. Deshalb schickt sie ihre Nichte Frederike mit einem Brief nach Lappland, den diese dort bei Petter, einem alten Bekannten, abliefern soll. Frederike erfüllt ihrer kranken Tante diesen Wunsch und macht sich auf den Weg.

    Frederike und Anna erzählen diese Familiengeschichte abwechselnd und man erfährt nach und nach die Hintergründe und Zusammenhänge. In der Mitte mit etlichen Längen und auch etwas vorhersehbar, aber flüssig erzählt. Die Protagonistinnen waren mir nicht immer sympathisch, aber das muss ja auch nicht sein.

    Kurzer Kommentar.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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    Abgebrochen:


    Adèle Geras: Sommerlicht


    Von Anfang an war die Geschichte sehr langweilig erzählt, so daß ich auf Seite 60 abgebrochen habe.

    Kurzer Kommentar

    Ein neuer Kommissar Dühnfort, das hört sich gut an. Ich mag diese Reihe auch sehr gerne.

    Von Claudie Galan habe ich auch ein Buch auf den Regalen stehen, aber noch ungelesen. Der Titel ist mir gerade nicht präsent. Kennst du etwas von der Autorin?

    Meine Meinung:

    Obwohl ich aus der Nachkriegszeit nicht viele Romane lesen mag, hat mir die Geschichte, die das Buch erzählt, sehr gut gefallen.


    Und das liegt zum ersten an den Hauptpersonen - Rosa, die Israelin, Sophie, die Hausdame des Hotels und Agnes, Einheimische - die von der Autorin sehr eindringlich dargestellt werden. Jede Person, nicht nur die drei Protagonistinnen, haben ihre Geschichte, die einen Großteil ihrer Handlungen bestimmt. Auch ihre Gefühle und Sehnsüchte nehmen einen breiten Raum ein und machen ihre Vorgehensweise so beim Lesen bestens verständlich und nachvollziehbar. Sympathiewerte kann ich keine vergeben, denn vor allem die drei Protagonistinnen sind sehr vielschichtig dargestellt. Sogar die Hausdame der Bühlerhöhe konnte mir gelegentlich ein Bedauern entlocken, obwohl sie fürwahr keine Sympathieträgerin ist.


    Zum zweiten hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen, der sehr flüssig ist und sich auch im Wortschatz an die Zeitspanne anlehnt, um die es im Buch geht. Besonders sind mir noch die umgangssprachlichen Ausdrücke des badischen Dialekts im Ohr, wenn z.B. von einem "Drecksseckel" die Rede ist. Diese kleinen Akzente machen die Einheimischen sehr authentisch.


    Fazit:

    Ein spannendes und lesenswertes Buch, das eine Zeitspanne der Nachkriegsgeschichte sehr lebendig werden läßt.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Gestern habe ich mein Büchereibuch beendet und werde heute mit meinem ersten Buch für die Monatsaufgabe anfangen. Und das wird auch mein erstes für diese Challenge werden. Aber wie Danglard trage ich es erst in die Liste ein, wenn ich es fertig gelesen habe. Ich weiß ja noch gar nicht, ob da irgendwelche Namen meiner Familienmitglieder drin vorkommen - obwohl das unwahrscheinlich ist, denn das Buch spielt in Island :D.


    Ich habe mir gedacht, dass ich monatlich hier im Tread ein wenig aus dem Nähkästchen plaudere ... welche Aufgaben sind beliebt? Werden zuerst die einfachen oder die schwierigen bedient? Wieviele Bücher wurden gesamthaft im Monat gelesen.

    Oh ja, Igela . das wird spannend.

    Die lesetechnische Vorliebe für Irland und England teile ich mit Dir, aber ich würde gerne wissen, weshalb du nicht so gerne in Frankreich und Italien unterwegs bist?

    Tja, das kann ich gar nicht mal begründen. Ich habe weder etwas gegen diese Länder noch gegen die Menschen. Und trotzdem sträubt sich etwas, wenn ich ein Buch in die Hand nehme und ich sehe dass es in diesen Ländern spielt. Keine Ahnung, woher das kommt.

    Interessant, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Für manche Länder als Handlungsort habe ich eine Vorliebe, manche mag ich gar nicht. Und genau wie Anne kann ich es auch nicht erklären. Allerdings greife ich in der Zwischenzeit trotzdem zu einem Buch, wenn mir der Klappentext gefällt, auch wenn es irgendwo spielt, wo ich nicht so gerne hinreise :)