Beiträge von foenig

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich hatte vor einer ganzen Weile hoch motiviert den dritten und letzten Teil der Tintentrilogie von Cornelia Funke begonnen und dabei bemerkt, dass ich ziemlich viel aus den ersten beiden Bänden vergessen habe, weil die Lektüre schon mehrere Jahre her ist. Leider hatte ich dadurch das Gefühl, dass mir wesentliche Sachen für den dritten Teil fehlen. Also, habe ich aufgehört zu lesen und mir den ersten Teil nochmal angehört. Tintenherz ist nun somit gelesen und gehört. Nun höre ich erst mal was anderes, aber danach ist Tintenblut dran, damit ich dann endlich auch Tintentod lesen kann.

    Witzig, was es so alles gibt. Videos nur mit Küchen bzw. Kochgeräuschen bei denen es scheinbar nicht um Erklärvideos geht.

    Ich genieße momentan lieber die Ruhe, die ich mit zwei kleinen Kindern ansonsten kaum erhalte.


    Ich bin gestern beim Antworten eingeschlafen ^^ Trotzdem war es für mich ein entspannter Leseabend mit viel Schlaf.

    Hallo,

    ich gönne mir Mal wieder einen entspannten Leseabend. Die Kinder liegen schlafend im Bett, mein Mann ist im Hobbykeller beschäftigt und der Haushalt ist morgen auch noch da.


    Ich lese gerade Exodus 2727 - Die letzte Arche von Thariot.

    Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Weg zu einer neuen Welt. Die Reisezeit beträgt 109 Jahre, das Ziel liegt 50 Lichtjahre entfernt. Die Fracht: drei Millionen befruchtete menschliche Embryos und sieben Millionen Tiere. Die Besatzung besteht aus 490 Personen, die sich im Kälteschlaf abwechseln.

    Alles läuft nach Plan. Bis der Ärztin Jazmin Harper auffällt, dass immer mehr Besatzungsmitglieder psychische Probleme bekommen. Gleichzeitig stößt der Ingenieur Denis Jagberg auf Anzeichen, dass das Schiff deutlich älter ist als gedacht. Beiden ist schnell klar, dass irgendetwas nicht stimmt, doch bevor sie der Sache auf den Grund gehen können, kommt es zur Katastrophe…


    Ich habe ungefähr schon ein Drittel gelesen und es gefällt mir sehr gut. Es gibt momentan viele offene Fragen, die mich neugierig machen und mich weiter lesen lassen.

    Momentan ist ein 9jähriger Junge völlig außer Kontrolle geraten und tötet sogar dabei Menschen. Der Junge wirkt nicht wie ein Kind, sondern wie eine Maschine mit extremen Programmierfehlern.

    Auf dem Raumschiff werden regelmäßig Notfallübungen absolviert, die für die Teilnehmer zunächst jedoch völlig realistisch sind. Ich vermute aber trotzdem, dass es sich um keine Notfallsimulation handelt.

    Ich habe ungefähr ein Viertel gelesen und bin genau in dieser Phase:

    Im Moment ist alles sehr verwirrend. Durch diverse simultierte Notfallübungen bin ich mir derzeit nicht sicher ob das jetzt Realität oder wieder eine Übung ist. Die Protagonistin Harper übrigens auch nicht.

    Zumal jetzt sogar tote wieder aufgetaucht sind.

    Mir gefällt das Buch bisher sehr gut und ich bin gespannt, wie es weiter geht!

    Ich lese deine Eindrücke und Beobachtungen so gern, auch wenn ich mich selbst nicht mehr an viele Details aus dem Buch erinnern kann. Aber da kommt einiges wieder :)

    Ich muss auch zugeben, dass leider schon viele Begebenheiten aus meinem Gedächtnis verschwunden sind. Umso besser, dass es hier immer Mal wieder eine Auffrischung gibt.

    Der Taillenumfang wird ständig erwähnt. Deshalb war Mr Zank ziemlich enttäuscht von der Schauspielerin in der Serie. Aber ganz ehrlich: Wo kriegt man bitte eine Frau mit 55cm Taille her? =O

    Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht daran erinnern, dass der Taillenumfang überhaupt erwähnt wurde. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit der Zollangabe nichts anfangen konnte.

    55 cm Taillenumfang ist wirklich extrem wenig. Kein Wunder, dass dieses Detail in der Serie verändert wurde. 😄

    Avila  Zank

    Wow, so viele Seiten schafft ihr zu lesen mit zwei kleinen Kindern? Ich bin wirklich erstaunt. Dann gibt es ja noch Hoffnung für mich. Ich bin gerade dabei mir wieder mehr Lesezeit im Alltag zu suchen und zu nehmen. Mal schauen, wie das funktioniert.


    Vom Gefühl her würde ich behaupten, dass ich im Durchschnitt letztes Jahr pro Tag höchstens 10 Seiten geschafft habe. Vielleicht denke ich heute abends mal dran und rechne das mir mal wirklich aus.

    Christoph Biemann und Thomas Montasser

    Buchstabenzauber - Wie sie ihr Kind fürs Lesen begeistern

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    Amazon-Beschreibung:

    Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, sich fürs Lesen zu begeistern und einen Zugang zu Büchern und Geschichten zu finden. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken und geben oft einfach entmutigt auf. Christoph Biemann ist allen Eltern, Großeltern und Kindern aus »Die Sendung mit der Maus« bekannt und hat das unglaubliche Talent, komplizierte Dinge einfach darzustellen. Für Alt und Jung ist er mit seinem grünen Pulli wie ein sonntägliches Familienmitglied. Kinder fürs Lesen zu begeistern, ist ihm ein persönliches Anliegen und so erklärt er in diesem Buch gemeinsam mit Thomas Montasser, wie Eltern es endlich schaffen können, ihr Kind in die wundervolle Welt des Lesens zu entführen.

    Meine Meinung:

    Eine abschließende Bewertung über das Buch fällt mir schwer. Einerseits ist das Buch eine Homage an das Lesen und verdeutlicht sehr gut die Liebe zum Lesen der beiden Autoren. Diese Liebe kann ich absolut nachvollziehen, auch wenn ich mir momentan zum einen zu wenig Zeit zum Lesen nehme und oft leider auch nicht die Zeit habe.

    Gelesen habe ich das Buch, weil mein 5jähriger Sohn bisher noch nicht die Liebe zu Büchern entdecken konnte und ich mir noch ein paar Tipps erhofft hatte. Das Buch wendet sich jedoch eher an Eltern mit Kindern, die schon selbst lesen können. Aber die meisten Tipps kann man auch auf das Vorlesen anwenden.

    Allzu viele neue Erkenntnis hat mir die Lektüre leider nicht gebracht. Andererseits hatte ich aber auch gar nicht die Erwartung von einer schnellen Lösung meines Problems. Trotzdem haben mich die Tipps und Erklärungen an manchen Stellen zum Nachdenken gebracht.


    Vorbild sein:

    Ich habe angefangen Bücher über die Onleihe auf meinem Handy zu lesen, weil mein uralter Ebookreader keine Beleuchtung hat und ich somit nachts ohne Licht damit nicht lesen kann. Das bedeutet jedoch, wenn ich mein Ebook lese, sieht mein Sohn mich nur am Handy. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er versteht, dass ich da trotzdem gerade ein Buch lese. Daher habe ich mir mal wieder ein Papierbuch geschnappt und überlege, ob ich mir doch einen neuen Ebookreader kaufe, obwohl der alte noch gut funktioniert.


    Belohnung fürs Lesen:

    Das bezieht sich auf das Selber-lesen. Es wird vorgeschlagen, dass man z.B. nach jedem Kapitel einen Aufkleber erhält und nach einer bestimmten Anzahl eine kleine Belohnung. Über diese Vorgehensweise bezogen auf das Vorlesen denke ich noch nach. Eigentlich kommt mir das ganze wie Bestechung vor und ich sperre mich noch innerlich dagegen.


    Machen Sie Lesen zum Erlebnis:

    Das Kapitel ging mir dann doch zu weit. Passend zum aktuellen Buch, kann man die Umgebung dekorieren oder irgendwelche Aktionen starten. Da ich ja noch meist recht kurze Bücher vorlese, würde dieser Tipp meine komplette Freizeit in Anspruch nehmen, um immer wieder neue Deko zu basteln oder Aktionen durchzuführen. Die Idee selbst finde ich trotzdem gut und kann man ja vielleicht später bei längeren Büchern vereinzelt mal ausprobieren.


    Schaffen Sie einen schönen Ort zum Lesen:

    Darüber hatte ich vorher auch schon nachgedacht, dass wir keinen speziellen Leseort haben. Abends vor dem Schlafen im Bett und tagsüber auf der Couch im Wohnzimmer. Die Idee einer gemütlichen Lesehöhle mit Taschenlampe gefällt mir am besten. Es hapert aber noch an der Umsetzung bzw. am nötigen Platz dafür. Aber da denke ich auf jeden Fall noch weiter drüber nach, um vielleicht noch eine Lösung zu finden.


    Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und es hat mich dazu angeregt über manche Aspekte nachzudenken. Was möchte man mehr von einem Buch?

    Ich habe mir auch noch ein zweites Hörbuch passend zum Thema herausgesucht und möchte hiermit folgendes Hörbuch anmelden:

    Kalte Sonne von Johannes Epple

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    In einer Rezension stand, dass der Sprecher grauenhaft sei. Ich habe schon mal rein gehört und kann bestätigen, dass es mit Abstand nicht der beste Sprecher ist. Aber ich glaube, ich kann mit dem Sprecher bis zum Ende durchhalten.

    So, ich habe das kurze Hörbuch bis zum Ende gehört und kann es leider auf gar keinen Fall weiter empfehlen.


    Für mich kam bis zum Ende leider überhaupt keine Spannung auf und die Vermutungen der Protagonisten, dass ihr eigener Ehemann Schuld an der Gefangenschaft in der Dunkelheit ist, fand ich einfach nur irritierend und nervig. Man bleibt doch nicht mit einem Mann verheiratet, den man so etwas zutraut. Das konnte ich absolut nicht nachvollziehen.

    Absolut kein Verständnis hatte ich zudem für das Verhalten der Protagonisten als plötzlich das Licht angestellt wurde. Sie hatte die ganze Zeit die Augen geschlossen und als sie sie endlich doch öffnen wollte, um sich um zuschauen, ging das Licht natürlich genau in dem Moment aus.


    Die Geschichte nimmt noch eine Wandlung, die meiner Meinung jedoch vorhersehbar ist und nicht wirklich überraschend kommt.

    Augen ohne Licht

    von S. K. Tremayne

    gesprochen von Martina Treger

    Spieldauer: 2 Std. 51 min. (ungekürzte Ausgabe)


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    Klappentext:

    Eine Frau erwacht in einem vollkommen dunklen, stillen Raum. Es ist ihr unmöglich festzustellen, wo sie ist. Da keinerlei Licht an ihre Augen dringt, ihre Ohren nicht das geringste Geräusch wahrnehmen, fragt sie sich in ihrer Panik, ob sie erblindet oder plötzlich taub ist. Ganz langsam aber vermag sie winzige Unterschiede in der Schwärze zu erkennen; winzige Lichtmengen scheinen sich sporadisch in den Raum zu verirren. Sie weiß jetzt, sie muss weg von diesem schrecklichen Ort. Aber wer hat sie dort hingebracht? Und warum?

    Meine Meinung:

    Ich habe ungefähr ein Drittel bisher gehört und finde es furchtbar langweilig. Der Klappentext liest sich viel spannender als sich das eigentliche Hörbuch dann anhört. Ich bin mir nicht sicher, ob es an der eher monotonen Art der Sprecherin liegt, dass ich momentan nichts Aufregendes daran finden kann, was der Frau gerade passiert, besonders da ihre Tochter scheinbar auch in Lebensgefahr schwebt oder ob ich das Papierbuch auch öde gefunden hätte.

    Etwas seltsam finde ich auch, dass sie sehr schnell ihren eigenen Ehemann unter Verdacht hat. Das muss ja eine äußerst innige Liebesbeziehung sein, wenn sie ihren eigenen Ehemann so etwas zutraut. Warum ist man dann bitte schön mit so einem Mann (noch) verheiratet.

    Da das Hörbuch so kurz ist, werde ich auch noch weiter hören...

    Das Buch klingt spannend. Ich werde mal deine Lesemeinung weiter verfolgen und habe mir aber das Buch schon mal in meiner Onleihe vorgemerkt.


    Hast du gesehen, dass es dazu einen zweiten Band gibt?

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    Ich kann mir das gar nicht vorstellen zu einer anderen Welt zu reisen. [...] Ich hab das Entdecker-Gen eindeutig nicht in mir.

    Ich auch nicht. Aber dafür gibt es ja genau diese Bücher für uns. :D

    Aber wahrscheinlich ist es für die Protagonisten einfacher, weil sie mit diesen Möglichkeiten aufwachsen und als selbstverständlich ansehen.