Beiträge von Miramis

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich würde mit Aragorn, Legolas und Gimli im gestreckten Galopp über die weite Grasebene Rohans reiten. Aber wenn der erste Ork am Horizont auftaucht, bin ich sofort wieder auf meinem Sofa. :elch:

    Also ich seh da auch noch kein Licht am Ende des Tunnels. Irgendwie frag ich mich schon, was jetzt eigentlich so schwer daran ist, die Geschichte abzuschließen. Patrick Rothfuss scheint ja ganz schön umtriebig zu sein, aber vielleicht sollte er sich einfach mal an seinen Schreibtisch setzen und schreiben. Oder bekannt geben, dass die Königsmörder-Chroniken unvollendet bleiben, dann ist es so. Aber dieses Hinhalten finde ich nicht ok.

    Ich hab hier auch noch Literatur von Richard Dawkins, nämlich „Die Schöpfungslüge“. Aufmerksam geworden bin ich auf ihn durch die finnische Metalband Nightwish, die diesem Thema ein ganzes Konzeptalbum gewidmet hat und Dawkins überreden konnte, einige Texte zu den Songs einzusprechen. Sehr hörenswert, vor allem „The Greatest Show on Earth“ mit ganz viel Dawkins.

    Ich bin jetzt durch mit „Jäger der Macht“ von Brandon Sanderson. Was für ein tolles Buch, ich hatte echt sehr viel Spaß damit. Ein bunter Mix aus Fantasy, Magie und Western, dazu ein Schuss Gotham City - sehr spannend, unterhaltsam und mit einem trockenen, feingeistigen Humor ausgestattet. Auch so eine kleine Prise Romantik ist mit im Spiel, aber wirklich nur ein kleiner Hauch.


    Kein Wunder, dass ich mich als nächstes gleich auf „Schatten über Elantel“ stürze, die nahtlose Fortsetzung der Geschichte. Witzigerweise hab ich das Buch losgelöst von der Reihe schon einmal gelesen, weil es nämlich Teil einer Testleseaktion war. Ich bin sehr gespannt, wie das nun mit all den Vorkenntnissen beim zweiten Mal lesen auf mich wirkt. Hier übrigens meine begeisterte Rezi von damals: Schatten über Elantel


    Und natürlich noch der Link zum Buch selbst:


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    Ich bin gestern noch mit “Serafin” von Kai Meyer fertig geworden. Sooooo schön! Kai Meyer hat die Geschichte zu einem runden Ende gebracht und so wie es aussieht, gibt es auch keine Fortsetzung mehr. Wobei die Idee der Manifestierten Städte durchaus Raum für Seitenstränge und Alternativgeschichten in jeglicher Hinsicht lässt.


    Vielleicht greift er es nochmal irgendwann auf; bis dahin gibt es aber genug Material von meinem Lieblingsautor, der zur Zeit an einer genialen Hörspiel-Staffel namens “Imperator” schreibt. Die erste Staffel ist schon auf audible verfügbar und ich hab sie mir mit viel Vergnügen angehört. Sehr empfehlenswert!


    So, wie geht es weiter: ich hab mir “Jäger der Macht” von Brandon Sanderson geschnappt. Das ist Teil 4 der Mistborn-Reihe, die ich den ganzen Winter über gelesen habe und dann irgendwann im Januar mit Band 3 aufgehört habe, um mal wieder etwas anderes zu lesen. Zwischen Band 3 und 4 ist ein großer Zeitsprung von 300 Jahren; die Protagonisten sind komplett ausgewechselt und das Setting geht jetzt in Richtung Western-Fantasy, was mir sehr viel Spaß macht. Sieht man auch auf dem Cover:


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    Der Anfang war jedenfalls schon mal vielversprechend und ich freu mich darauf, in ein neues Universum abzutauchen.

    Also auf die Idee muss ein Autor erstmal kommen, dass er eine klischeehafte Figur schafft, über die sich andere Figuren innerhalb der Handlung dann wegen der Klischeehaftigkeit lustig machen. Das ist Kai Meyer. :anbet:

    Erinnert mich auch an Sebastian Fitzek, der gerne mal in der Handlung Klischees über Thrillerautoren (also sich selbst) thematisiert. :daumen:

    Ja, dem traue ich auch einiges an Raffinesse zu.


    Kai Meyer hat sich sogar schon mal selbst in die Handlung geschrieben und eine Begegnung zwischen ihm und einer seiner Figuren beschrieben, in einem Band von “Die Seiten der Welt”. Ich glaub im dritten.


    Sowas kannte ich bisher nur von Stephen King; der kommt ja in seiner Reihe “Der dunkle Turm” auch mal vor, als sich seine Figuren an ihn wenden, weil sie nicht mehr weiter wissen.

    Ich kann euch noch über eine sehr witzige Szene berichten, die ich gestern in meinem Buch “Serafin” gelesen habe. Da nimmt sich der Autor Kai Meyer selbst ein wenig auf die Schippe, und zwar so:


    Es geht um zwei Mädels (Merle und Junipa) und einen Jungen (Serafin), den die beiden in einem fantastischen Venedig neu kennen lernen. Sie reden über ihn, stellen fest, dass er gut aussieht, dass er nett ist, und auch noch eine kranke Mutter hat, für die er sorgt... und prusten gleichzeitig los, weil sie feststellen, dass dieser Serafin etwas klischeehaft geraten ist. Die beiden können sich über eine halbe Seite hinweg gar nicht mehr beruhigen.


    Also auf die Idee muss ein Autor erstmal kommen, dass er eine klischeehafte Figur schafft, über die sich andere Figuren innerhalb der Handlung dann wegen der Klischeehaftigkeit lustig machen. Das ist Kai Meyer. :anbet:

    Ich hab es gelesen - in der deutschen Übersetzung heißt es natürlich “Wintermärchen”. Ich fand es faszinierend und interessant, aber auch wirklich sehr surreal. Man braucht da schon einen langen Atem, bis man auf der letzten Seite angelangt ist. Eine Rezi ist hier irgendwo vergraben.


    Der Film dagegen ist ziemlich gestrafft und enthält zwar die wesentlichen Handlungselemente, lässt aber auch ganz viel weg, so dass man einen einigermaßen roten Faden hat. Ich mochte ihn... :popcorn: