Beiträge von Miramis

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Hallo zusammen,


    viele Grüße aus der Mittagspause. Ich habe mit Jaroslav Haseks Werk "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" begonnen, das auch auf der Liste der verbrannten Bücher steht. Hier kurz ein paar Infos:


    Der brave Soldat Schwejk ist der Titel eines antimilitaristisch-satirischen Romans von Jaroslav Hašek. Schwejk (tschechisch: Švejk) ist der Name der Hauptfigur, eines Soldaten im Ersten Weltkrieg, der sich mit Chuzpe vor der Armee drückt.


    Schwejk ist eine literarische Satirefigur, die einen typischen Prager Identifikationscharakter darstellt, die sich mit List und Witz durchs Leben schlägt. Dabei ist er nicht immer ganz moralisch. Sein Name wird noch heute als Sinnbild für einen urtümlichen Pazifismus verwendet, denn er hat sich Jahre vor dem Ersten Weltkrieg vom Kriegsdienst befreien lassen. Er tat das, indem er sich von der militärischen Ärztekommission ein Leiden an Idiotismus bescheinigen ließ.


    Die Erzählung ist sehr humorvoll und ich mußte auch schon einige Male lauthals loslachen, was mir verwunderte Blicke der Kollegen einbrachte... :smile:


    Ich hab mir auch kurz überlegt, ob ich zu solch einem ernsten Anlass ein "witziges" Buch lesen soll, aber da die Nazis dieses Buch so ernst nahmen, dass sie es verbrannten, wird wohl auch eine für diesen Tag passende Botschaft drinstecken...


    Heute abend lese ich weiter und freu mich schon auf den Gedankenaustausch mit Euch.


    Saltanah: gute Besserung!


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,


    viele Grüße aus der Mittagspause. Ich habe mit Jaroslav Haseks Werk "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" begonnen, das auch auf der Liste der verbrannten Bücher steht. Hier kurz ein paar Infos:


    Der brave Soldat Schwejk ist der Titel eines antimilitaristisch-satirischen Romans von Jaroslav Hašek. Schwejk (tschechisch: Švejk) ist der Name der Hauptfigur, eines Soldaten im Ersten Weltkrieg, der sich mit Chuzpe vor der Armee drückt.


    Schwejk ist eine literarische Satirefigur, die einen typischen Prager Identifikationscharakter darstellt, die sich mit List und Witz durchs Leben schlägt. Dabei ist er nicht immer ganz moralisch. Sein Name wird noch heute als Sinnbild für einen urtümlichen Pazifismus verwendet, denn er hat sich Jahre vor dem Ersten Weltkrieg vom Kriegsdienst befreien lassen. Er tat das, indem er sich von der militärischen Ärztekommission ein Leiden an Idiotismus bescheinigen ließ.


    Die Erzählung ist sehr humorvoll und ich mußte auch schon einige Male lauthals loslachen, was mir verwunderte Blicke der Kollegen einbrachte... :smile:


    Ich hab mir auch kurz überlegt, ob ich zu solch einem ernsten Anlass ein "witziges" Buch lesen soll, aber da die Nazis dieses Buch so ernst nahmen, dass sie es verbrannten, wird wohl auch eine für diesen Tag passende Botschaft drinstecken...


    Heute abend lese ich weiter und freu mich schon auf den Gedankenaustausch mit Euch.


    Saltanah: gute Besserung!


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,


    ich hab Nordermoor und Todeshauch in dieser Reihenfolge gelesen, ich glaube so stimmts auch.


    Ich fand Todeshauch eine "Hauch" besser noch. Was mich an den skandinavischen Krimis und speziell bei Idridason immer etwas irritiert: die Leute sind alle per Du, also auch die Kommissare mit den Verdächtigen beim Verhör - das ist anfangs gewöhnungsbedürftig.


    Bettina: deine Rezi trifft´s genau! :klatschen:


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,


    ich bin inzwischen auf Seite 213 angekommen.


    Das zweite Buch trägt den Titel "Wandlung" und ich finde, damit wandelt sich auch die Stimmung des Buches. Neue Figuren sind hinzugekommen, wie z.B. Bruno und Camille, deren Vergangenheit im Dunkeln liegt. Alle sind im Aufbruch und auf dem Weg nach Santiago de Compostela.



    Je weiter ich in dem Buch vorankomme, desto besser gefällt es mir. Den Weg der Pilger durch Südfrankreich kann ich gut nachempfinden, weil ich dort schon als Wanderreiter abseits der Städte und Straßen unterwegs war, beispielsweise auch in den Salzfeldern der Camarque und am Strand von Saintes Maries de la Mer. Dank 1 PS war es natürlich nicht so anstrengend wie für Clara, Jakob und Co. :zwinker:


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen und hallo Frau Riebe,


    schön daß Sie uns begleiten :smile:


    Ich hab inzwischen Kapitel 2 gelesen und muß feststellen, für Clara und Jakob sieht es rabenschwarz aus...


    Zitat von "Spoiler bis Seite 118"

    Traurig, daß Suzanne sterben mußte und dazu noch durch einen dummen Unfall - aber danke an Frau Riebe, daß Sie Ihren Lesern eine unappetitliche Vergewaltigungs- und Tötungsszene erspart haben. Jean hat durch den Tod seiner Tochter und die verworrenen Umstände alle Möglichkeiten, Clara und Jakob ein für allemal loszuwerden und dabei die Druckerpressen und das Vermögen zu behalten. Wie war das: falsche Zeit und falscher Ort? Wie wahr!


    Und zum Thema Südamerika: Die Parallelgeschichte wird auch immer spannender, denn ich denke,


    Zitat von "Spoiler"

    der kleine Ilya hat bei den Salinen seinen Vater getroffen.


    Anders als die anderen zu sein, war noch nie einfach; nicht im 16. Jahrhundert und auch heute nicht.


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo,


    ich lese auch unabhängig von den Jahreszeiten gerne. Allerdings muß ich sagen, der erste Lesenachmittag auf dem Balkon war schon besonders schön, so mit einem Glas Wein *sandhoferzuwink" aber ohne Zigarre :zwinker:


    Allerdings hatte ich einen schwedischen Krimi, mit kalten, trostlosen Winternächten.... diese Stimmung konnte ich bei 25° in der Sonne nicht ganz nachempfinden. Werd meine Bücherauswahl künftig in Hinsicht auf die aktuelle Jahreszeit überdenken :frieren:


    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin auch schon am Start!


    Bin auf Seite 66 und hab mich zunächst sehr darüber gefreut, dass die Geschichte in Freiburg beginnt, wo ich schon einige Jahre gelebt habe. Daher hatte ich auch beim Freiburger Münster sofort ein Bild vor Augen.


    Malu: ja, ich sehe das auch so, dass die "Guten" und "Bösen" anfangs schon klar definiert wurden. Claras Leben in Genf ist ja nahezu gespickt mit unangenehmen Personen (ihr Schwager nebst Schwägerin, Görgl, überhaupt die ganzen Calvinisten). Ganz schön trostlos...


    Ingroscha und Malu: Der Garten ist bei alldem ein wohltuendes Element
    traurig nur, daß Clara ihre Freude am Garten noch nicht mal zeigen darf.


    Was mich überrascht hat, ist der abrupte Wechsel der Geschichte nach Urubamba (?), vermutlich Südamerika. Das kann ich jetzt mit dem Pilgerweg nach Santiago überhaupt nicht zusammenbringen, aber irgendein Zusammenhang wird sich im Verlauf der Erzählung schon noch herausstellen. Oder? Übrigens: auch hier klare Trennung zwischen "Gut" und "Böse".


    Das erste Kapitel war jedenfalls flüssig zu lesen und hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht.


    Ingroscha: dies ist meine erste Leserunde - bitte sag Bescheid, falls ich zuviel verrate und lieber einen Spoiler machen soll. Bin mir nämlich nicht ganz sicher...


    Viele Grüße
    Miramis

    Ich habs im April auf vier Bücher gebracht:


    Die Spur der Füchse - Ken Follet +
    Fand ich sehr spannend und nicht ganz typisch für Ken Follet, was er in seinem Vorwort auch zugibt. Parallel erzählt er eine Geschichte über Macht, Geld und Betrug, und wie die gleichen Geschehnisse von den Mitarbeitern einer Zeitungsredaktion wahrgenommen und weitergegeben werden.


    Der Schneefalke - Stuart Harrison +
    Es geht um einen verletzten Falken, der gefunden und gesund gepflegt wird. Gleichzeitig heilen auch nach und nach die Wunden der Vergangenheit bei den Menschen, die ihm helfen... mir hat es gefallen. Bissl was fürs Herz :herz:


    Moon Tiger - Penelope Lively ++
    Eines meiner Lieblingsbücher war wieder mal "dran". Erzählt wird die Geschichte der Historikerin Claudia, aber nicht an einem Stück, sondern in verschiedenen zeitlichen Ebenen und auch aus verschiedenen Perspektiven, wie in einem Kaleidoskop. Ein wunderbares Buch!


    Die Braut des grünen Ritters - Vera Chapman 0
    Im Dunstkreis der Artus-Sage ist dieser Roman angesiedelt, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die häufigen Wechsel der Erzählerperspektive sind holperig und die Hauptfiguren bleiben farblos und oberflächlich. Schade eigentlich, von einem Gründungsmitglieder der Tolkien-Society hätte ich mehr erwartet.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallo,


    ich hatte vor kurzem ein Buch zum Thema Duft ausgeliehen. Es handelt sich um "Duftfallen" von Bernhard Jaumann, ein japanischer (!) Krimi, in dem es vorwiegend um Düfte, aber auch um Giftgas geht. Leider hat mich das Buch nicht fesseln können, und ein Kapitel ungefähr in der Mitte hat mich so geärgert, dass ich es zugeklappt und nicht wieder angefasst habe. Mehr wird nicht verraten, vielleicht kann eine/r von Euch ja mehr damit anfangen. So ganz einfach ist es wohl nicht, ein Buch zum Thema Duft zu finden...


    Viele Grüße
    Miramis

    Ich oute mich hiermit auch als Eragon-Fan, mir haben beide Teile sehr gut gefallen. Ein gewisser Einfluss von Tolkiens "Herr der Ringe" läßt sich dabei nicht abstreiten. Aber das macht nichts, davon kann man ja eigentlich nicht genug kriegen, oder?


    finsbury: Du hast recht, das würde mich auch interessieren. Der Auftrag, das könnte Galbatorix` Vernichtung sein. Oder eher Eragons Vernichtung? Es kommt wirklich darauf an, wer der Älteste ist und an wen der besagte Auftrag geht.


    Und zum Thema HC: Die beiden machen sich schon sehr gut auf dem Bücherregal :smile: Aber keine Sorge, das dritte hat noch Platz...


    Viele Grüße


    Miramis

    Ich hab das Buch auch schon gelesen; anfangs las es sich zwar noch etwas zäh, aber je weiter die Geschichte ging, um so gelungener fand ich es. Allerdings hats bei mir auch ziemlich lange gedauert, bis ich geschnallt habe, wer der Täter ist :redface:


    Naja, dafür hatte ich länger die Spannung :smile:


    Ich würde es jedenfalls allen Krimifans mit gutem Gewissen empfehlen.


    Viele Grüße


    Miramis

    Eine tolle Idee!


    Ich werde auch mitmachen und "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Jaroslav Hasek lesen. Hab das Buch schon ewig lang und noch nie gelesen, da wird es höchste Zeit!


    Ich kann zwar nicht den ganzen Tag lesen, weil ich arbeiten muß, aber vielleicht mal zur Mittagspause und abends dann sowieso.


    Bis dann


    Miramis

    Hallo Galadriel - und natürlich alle anderen :smile:
    ich kann Dir in der Tat ein sehr gutes Dessertbuch empfehlen, nämlich Allerlei Desserts von Dorothea Haselkamp. Es ist im Vehling-Verlag erschienen. Die Rezepte sind gut gegliedert nach verschiedenen kulinarischen Schwerpunkten (z.B. Cremespeisen, Obstdesserts) und sind leicht nachzumachen. Mir ist bis jetzt alles gelungen, was ich daraus probiert habe *schleck*.
    Viele Grüße
    Miramis

    Hallo,
    ich kenne schon Leute, die generell nicht lesen und trotzdem nicht dumm sind. Ich finde es nur traurig, daß ihnen soviel an Lebensqualität entgeht - und sie wissen es nicht mal, weil sie noch nie ein Buch gelesen haben.
    Das muß man sich mal vorstellen !
    Viele Grüße
    Miramis

    Mein neuestes Buch heißt Projekt Erde von Sabrina Kirnapci. "Ein skuriller Abenteuerroman, der Science Fiction-, Fantasy- und Krimifans gleichermaßen begeistern wird." Na da bin ich aber mal gespannt!
    Liebe Grüße
    Miramis