Beiträge von CallaHeart

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Das war wieder so klar - da gibt man sich ca. 100 Seiten lang Mühe, eine Figur kennenzulernen (zumindest hab ich komischerweise mit den Namen überhaupt keine Probleme!), rätselt herum, was er noch so anstellen könnte und ob man ihm vertrauen kann. Und dann lässt Jay ihn in drei Sätzen sterben. Argh. So jemand kann doch aus Prinzip nicht normal sein, oder? Nur so ein ganz kleines bisschen Psychopath?

    Aber wenigstens ist er verrückt UND genial. Definitiv!


    Dass Jess tot ist, hat mir auch nicht gefallen. Ich fand sie auch wirklich einen interessanten Charakter und es hätte mich interessier, ob man ihr letztendlich vertrauen kann. Ich habe das Gefühl, dass da mehr war, als ihr Hass gegen Mia, den sie einfach so vergessen könnte, weil sie im Dienst der Kirche steht.

    Aber da dürfen wir ja auch nichts mehr glauben. Mittlerweile vertraue ich Eclipse wahrscheinlich echt am meisten. xD

    Und was Ash genau herausgefunden hat, weiß ich nicht, ob ich verstanden habe. Also. Scaeva beauftragt die Kirche (um genau zu sein, Mia), verschiedene seiner Gegner umzubringen. Unter anderem den Haushofmeister von Mias Vater, und deswegen musste er sterben. Klar so weit, und wie hängt Duomo da mit drin? Er hat doch geplant, Scaeva zu stürzen, oder? Aber davor muss er die Assassinen aus dem Weg räumen, weil die ihn schützen, und deshalb hat er am Ende des letzten Buches mit Remus die Rote Kirche überfallen. Puh, ist das so weit richtig? Das ist mit Abstand das komplizierteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Aber ich finde es gut, dass man endlich mal wieder ein bisschen mitdenken muss!


    Ash hatte also Recht. Ja, sie IST eine Verräterin. Aber trotzdem mag ich sie noch. Natürlich vertraue ich auch ihr nicht, aber wem kann man das schon. Vielleicht waren es wirklich nur die unglücklichen Umstände, die Mia und Ash auseinandergebracht haben. Und jetzt, wo sie wieder auf einer Seite stehen, und gemeinsam diesen Plan verfolgen...

    Ich weiß immer noch nicht, worin der Plan eigentlich besteht. Mia wird Gladiatorin, um bei dem letzten Kampf nahe genug an Duomo und Scaeva heranzukommen. Und dann? Es kann doch nicht sein, dass die zwei Mädels das dann einfach improvisieren und auf sich zukommen lassen!


    Wenn Furian auch ein Dunkelinn ist (das hab ich doch richtig im Kopf?), dann ist das vererbbar und nichts mit auserwählt und so weiter ... Außerdem tragen auch die Dämonen keinen Anteil daran, da weder Herr Freundlich noch Eclipse vonnöten sind, damit sich mia in den Schatten bewegen kann ....

    Also, ich gehe einfach mal nicht davon aus, dass er ihr Bruder ist, dann erledigt sich schon mal das mit dem Vererbbar... Aber trotzdem habe ich mindestens so viele Fragen wie Mia. Warum kann Furian so Gottesfürchtig - um genau zu sein Aa-fürchtig sein, wo Mia da ja schon eine ausgeprägte Allergie dagegen hat?

    Vor allem finde ich komisch, dass Furian sich überhaupt nicht dafür interessiert, was er ist. Ich meine, er hat doch sicher gemerkt, dass er anders ist, oder etwa nicht? Trotzdem wirft er Mia hochkant aus seinem Zimmer. Hat er Angst, dass sie ihm gefährlich werden könnte? Oder ist er einfach nur auch ein hirnloser Gladiator? Eigentlich dachte ich immer, Dunkelinn sind intelligenter.

    Ich vermute nun, das Furian vielleicht Mias Bruder ist, weil ich immer noch auf eine Begegnung mit ihm warte und die Dunkelin-Gabe könnte ja in der Familie liegen.

    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Hieß es nicht, dass ihr Bruder jünger ist als sie? Und Furian stelle ich mir so alt vor... ^^ Nein, ich glaube, dass wir ihren Bruder noch wo anders treffen werden!

    Ich glaube schon, dass die Schattentiere eine ziemlich enge bindung zu ihren Herren haben, man schaue sich bloß mal Eclipse an, als Cassius gestorben ist. Aber wer weiß, was diese Wesen sonst noch so für Eigenarten haben... Davor bin ich eigentlich auf der Hut ^^

    Und immer noch bin ich so unglaublich begeistert von diesem Buch! Auch wenn die Handlung noch nicht so unglaublich außergewöhnlich ist (der Handlungsstrang mit den Gladiatoren erinnert mich ein bisschen an Tribute von Panem:S), könnte ich Jay ewig zuhören!

    Ich finde es cool, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren so ändern - jetzt sind Mia und Jess gegen Ash - zumindest in dieser einen Szene - und ich habe das Gefühl dass wir noch viiiele Überraschungen erleben werden...

    LizzyCurse Waaas, du misstraust Herrn Freundlich? Eigentlich sollte ich Jay ja jetzt gut genug kennen, um auf alles gefasst zu sein, aber an ihm zweifle ich (noch) nicht. Er hat Mia ja nicht böswillig verlassen. Bis jetzt. Oh mann, das macht mich fertig!


    das Mitleid, das sie noch immer besitzt, zeigt sie hier an dem Schankmädchen sehr deutlich wie ich finde.

    Finde ich auch, vor allem, weil es nicht so Mainstream herüberkommt und sie wenigstens mit den richtigen Leuten Mitleid hat.

    Überhaupt, Mia ist immer noch super! Das mit dem Sklavenmal war wieder so eine typische Mia-Aktion, und es kommt auch überhaupt nicht so kitschig rüber wie in anderen Büchern. Sie macht eben nicht nur einen auf tapfer.


    So, jetzt wird es spannend mit Furio. Bekommt Mia jetzt etwa endlich ihre Informationen über die Dunkelinn? Bei ihm habe ich schon gewusst, als das erste Mal von diesem geheimnisvollen Sklaven die Rede war, dass er Dunkelinn ist. Ich bin richtig gespannt.


    Ich glaube im übrigen, dass Matteo nicht ganz so arglos ist, wie er tut, oder was meint ihr? Das scheint ja kein Wässerchen trüben zu können ... neeee ... das kauf ich ihm nicht so ganz ab ...

    Ich bin auch noch seehr skeptisch. Entweder er ist diese treudoofe, aber trotzdem von allen geliebte Figur, die heimlich in die Protagonistin verliebt ist und deshalb alles für sie tut (und deswegen draufgeht, obwohl er alleine vielleicht überlebt hätte), oder... eben nicht. Ich tippe auf eher nicht. Kennen wir ja.

    Ich weiß nicht, wahrscheinlich liegt es bei mir auch daran, dass ich an Jay denke, der die Geschichte erzählt. Ich finde es schwierig, weil der Erzähler ja doch ziemlich viel Hintergrundwissen hat, also muss er fast entweder ein Gott oder eben er selbst sein, oder?

    Und ich habe mir noch einmal das allererste Kapitel aus dem ersten Buch durchgelesen - das hört sich schon sehr nach Jay an.

    Oh jaa, und wie ich ihn vermisst habe! Und Mia, ihre beiden Schatten, die ausschweifenden Fußnoten und sogar das ganze Geblute! Ich finde Jay Kristoff immer noch genial!
    Er hat am Anfang die perfekte Länge getroffen beim Vorstellen der Personen, und ich bin ihm außerordentlich dankbar dafür, der letzte Teil ist ja schon ein bisschen her...


    Erst hat er mich wieder verwirrt mit seinen zwei Handlungssträngen (also ernsthaft - ich finde es ja schon kompliziert genug, wenn eine Geschichte von verschiedenen Protagonisten erzählt wird, und hier ist es ja zwei Mal Mia!), da habe ich einmal wieder den Wechsel verschlafen. ^^ Aber das habe ich dann auch schnell wieder verstanden..

    Außerdem frage ich mich langsam, ob wir den Erzähler überhaupt noch kennenlernen werden. Vielleicht ist es ja wirklich "nur" Jay Kristoff selbst, der die Geschichte erzählt.


    Mias Auftritte finde ich wieder grandios, ihr spektakulärer Ausbruch in der Wüste, der Mord an dem Senatorensohn... Wow, ich liebe Jays Charaktere! Und ich finde seine Namen so toll! Adonai, Naev, auch Mia,... Sie klingen richtig cool, aber auch überhaupt nicht gestellt, sondern authentisch!


    Er ... hat es einfach drauf, das muss man ihm neidlos zugestehen.


    Wer dieser Schattenmann ist, würde mich auch brennend interessieren. Ob Mia wirklich zu höherem bestimmt ist, wenn sie ihre Rachegedanken loslassen kann? Das ist meine nächste Frage. Ich bin übrigens immer noch davon überzeugt, dass sie ihren kleinen Bruder wiedersehen wird ... Ich weiß gar nicht mehr, zu was für einer Schlussfolgerung wir am Ende des letzten Buches gelangt waren. Das müsste ich direkt noch mal nachlesen.


    Definitiv! Er hat den Titel Bestsellerautor auf jeden Fall verdient, und ich muss mir jetzt unbedingt endlich mal seine anderen Bücher besorgen!


    Mich auch. Die Szene auf dem Friedhof war ja schon etwas strange. Sie ist am verbluten und wird gejagt, der Schatten rettet sie, redet verworrenes Zeug und verschwindet wieder. Ob wir ihren Bruder wiedersehen werden, weiß ich noch nicht. Aber der Schattenmann wird auf jeden Fall wieder auftauchen. Hatten wir nicht auch die Vermutung, dass wir Tric wieder treffen? Ach, das ist viel zu lange her!



    Schlaue Erkenntnis einer Fußnote: Ich kann mich tatsächlich auch nicht erinnert, dass die Worte "Halt, stehen bleiben" schon jemals in einem Film oder Buch etwas gebracht hätten. :autsch:

    Stimmt! Das war wieder eine der Stellen, die ich sogar meinem kleinen Bruder vorlesen musste! :totlach:

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    ...Und wieder liefert Genevieve Cogman und eine spannende Geschichte von Kai und Irene aus der unsichtbaren Bibliothek!

    Diesmal geraten die beiden in einen Konflikt zweier Drachen. Diese Anwärter auf einen wichtigen Posten am Hof ihre Königin müssen ein Buch besorgen. Ein Auftrag der ihr Schicksal entscheiden soll - und Irene mischt mit. Das kann nur actionreich, spektakulär und natürlich, wie immer, ziemlich knapp vor dem Weltuntergang enden.


    Und genauso war es auch. Ich war sofort in der Handlung drin, denn Genevieve Cogman versteht sich wieder meisterhaft darauf, ihre Leser zu fesseln und in ihre Welt zu entführen. Diesmal erleben wir das alte Amerika mit Western-Charme, Staub und Pistolen. Sie gestaltet ihre Atmosphäre wie immer kunstvoll, aber trotzdem realistisch und logisch.


    Sehr gut hat mir in dem Teil gefallen, dass der Hauptfokus auf den Drachen lag, über die wir bis jetzt noch sehr wenig wissen. Man merkt, dass es eine komplett andere Spezies ist als die Elfen mit ihrem oberflächlichen Charme und ihrem Hang zur Selbstdarstellung. Hier sieht man wieder, wie gut die Autorin eigentlich ihr ganzes Worldbuilding durchdacht hat. Ich bin immer noch fasziniert von ihrer Idee, die Drachen und Elfen im Wettstreit gegeneinander darzustellen. Wie kommt man auf so eine Idee, mit so viel Fantasie?


    Trotzdem muss ich sagen, im Vergleich zu den anderen Teilen war "Das Dunkle Archiv" sehr politiklastig und für meinen Geschmack zu sehr auf die Diplomatie und Irenes Redegeschick fokussiert. Das ist natürlich auch immer spannend, besonders, wenn sie in andere Rollen schlüpft und alle hinters Licht führt. Aber ich finde, dass hier etwas mehr Neues ab und zu nicht schlecht gewesen wäre.


    Fazit: Irene und Kai sind wieder einmal das Dreamteam der Bibliothek und bekommen eine klare Leseempfehlung von mir!


    5ratten

    Super - hab ich gerade gemacht!


    Hier

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    Thalia (CallaHeart am 12.03.18)

    Bücher.de

    Instagram (jahaa, ich hab meinen Account auch mal wieder besucht^^)

    Für die Hauptseite hab ich es schon gemeldet, ich gebe dann nochmal Bescheid. ;)


    Danke an den Verlag und dich, Dani, für das Buch, es war echt gut und ich hatte einige schöne Lesestunden. <3

    Liebe Grüße

    Calla

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    Zwar die typische Romantasy, aber mit tollen Ideen!


    "Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung" ist der zweite Teil von Stefanie Hasses erfolgreicher Dilogie, in der sie das Familiendrama in der Schicksalssippe zu Ende bringt.


    Phoenix, Hayden, Kiera und Cody haben Kairos Plan nun also vereitelt und sind in einen Schritt voraus. Doch sind sie das wirklich oder hat Kiras Vater sie immer noch alle in der Hand?

    Jetzt verliert Kiera mit der Schicksalsmünze auch noch den Großteil ihrer Kräfte und sieht sich mit unglaublichen mit neuen Geschöpfen, Göttern und Erkenntnissen konfrontiert.


    Stefanie Hasses Worldbuilding finde ich immer noch super, auch wenn es am Schluss etwas Konzentration erfordert, die ganzen Zusammenhänge zwischen den Ereignissen zu erkennen. Kiera mochte ich in dem Teil wieder weniger, weil sie so an Phoenix hängt, jede ihre Entscheidungen sich nur um ihn dreht und sie, vor allem weil ihre Kräfte schwächer werden, immer abhängiger von ihm wird.


    Dieses typische Romantasy-Klischee (ja, das bisschen Dreiecksbeziehung zwischen Kiera und Cody taucht auch ansatzweise wieder auf...) ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.

    Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr einfach zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Alles ist ziemlich realistisch beschrieben und es bleiben mir erstaunlich wie einige Fragen offen!


    Fazit: Schade, dass es nur eine Dilogie ist, ich wäre sehr gerne noch länger in der Welt geblieben. Vor allem kann die Autorin doch am Ende keinen Cliffhanger einbauen! (und sei er noch so klein! Entweder ein Gutes oder Schlechtes Ende, aber doch keine ganz neue Entwicklung! xD) Aber schaut es euch selbst an. Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Fans des ersten Teils!


    4ratten

    Der Kampf um die magischen Zeichen des Handwerks...


    Mit "Die dreizehn Gezeichneten" liefert das preisgekrönte Autorenehepaar einen weiteren, spannenden Fantasyroman.

    Dawyd, ein Mithlied der Gilde der Goldfechter, gerät eines Nachts ungewollt zwischen die Fronten eines besonderen Kampfes: Die Besatzer der Stadt Sygna wollen die magischen Zeichen der Handwerksmeister erlernen - diese jedoch hüten ihre Quelle der Macht. Die Rebellengruppe, in die David gerät, lehnt sich gegen die Macht von Kaiser Julian auf und so erlebt er Dinge, die ihn manchmal fast Kopf und Kragen kosten.

    Am Anfang habe ich einige Zeit gebraucht um mich in der Handlung und der Welt der Zeichen zurechtzufinden, weil das Buch sofort spannend losgeht und die Autoren uns erst nach und nach die Welt ihrer Magie erklären.

    Als ich jedoch in der Handlung drin war und mich auch mit dem teilweise abschweifenden Schreibstil abgefunden hatte, war ich stellenweise ziemlich an das Buch gefesselt und unglaublich gespannt auf die weiteren Ereignisse.


    " Fechter, die nicht gefochten hatten! Deren Schwerter in den Scheiden, den Truhen und den Rüstkammern geblieben waren, weil die Gilden den Besatzern einfach die Tore geöffnet hatten! Die Reue für jenen schwarzen Tag im vergangenen Jahr schmeckte metallen wie das Blut in seiner Kehle. "


    Die Charaktere sind sehr einprägsam gestaltet - ich konnte mir sogar die Namen merken! Dawyd war mir zunächst etwas zunächst zwar unsympathisch dadurch, dass er nicht nachdachte (weswegen er auch zurecht "das Maul" genannt wird), aber daran gewöhnt man sich. Außerdem erleben wir nicht nur ihn, sondern Judith und Christian Vogt zaubern auch noch relativ viele Perspektivwechsel mit in die Geschichte.

    Die haben mich allerdings ehrlich gesagt eher verwirrt, weil fast jeder einmal zu Wort kommt , auch wenn die anderen gerade in diesen Handlungsstrang dabei sind.


    " Nun vollendete sie das Verborgene Zeichen, indem sie die letzten Striche mit dem Messer ins Holz grub. Zunächst unmerklich wurde das Licht der Fenster und Laternen in der regenverhangenen Nacht gedämpft, als wickelten sich hauchdünne Seidentücher in immer mehr Lagen darum, bis es schließlich so aussah, als balle sich Nebel um die Lichtquellen. Gleichzeitig wurde es eisig kalt, als die Dunkelheit des verborgenen Zeichens die Brücke eroberte. "


    Fazit: Ein spannendes Abenteuer in epischer Atmosphäre, die sich sehr gut auch auf dem Cover widerspiegelt. Die Autoren entführen und mit tollen Ideen in eine düstere Stadt voller Magie und Action!

    4ratten