Beiträge von Lena

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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    Darum geht's:
    Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.
    Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen!
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    The Sun is also a Star ist mein erstes Buch der Autorin und schon jetzt bin ich total begeistert. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Natasha und Daniel erzählt. Zusätzlich gibt es immer kleinere Kapitel, die aus dem Leben der Menschen aus ihrem direkten Umfeld berichten sowie auch kleinere informierende Abschnitte, in denen es beispielsweise um den Ursprung eines Wortes oder die Erklärung eines Phänomens geht. Diese Mischung sorgt für Abwechslung und durch die Kürze der Kapitel lässt sich die Geschichte schnell lesen.


    Nur durch Zufall begegnen sich Daniel und Natasha in New York und für Daniel ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Natasha, die vielmehr realistisch und pragmatisch denkt, glaubt nicht an die Liebe. Für sie ist Liebe vergänglich und nicht für die Ewigkeit bestimmt. Der romantisch veranlagte Daniel jedoch, will sie auf ihre Art von der Liebe überzeugen - und zwar mit der Wissenschaft. Zusammen verbringen sie einen Tag gemeinsam in New York City, doch das Timing könnte nicht unpassender sein. Denn es ist Natashas letzter Tag in New York. Zusammen mit ihrer Familie ist sie illegal im Land und muss es noch am selben Tag verlassen.


    Mit Natasha und Daniel prallen wirklich Welten aufeinander. Während Natasha vielmehr Realistin ist und die Dinge skeptisch betrachtet, ist David ein hoffnungsloser Romantiker mit einem Hang zur Poesie. Natasha weiß schon ganz genau wie ihre Zukunft aussehen soll, Daniel jedoch weiß noch nicht, wie sein Leben verlaufen soll. Nur eines weiß er: Das Schicksal will, dass er und Natasha zusammen sind. Warum sonst hätten all diese Ereignisse zur genau richtigen Zeit passieren sollen, damit sie sich begegnen? Beide Charaktere sind so grundverschieden und harmonieren dennoch wunderbar. Die Chemie zwischen ihnen passt einfach.
    Aber auch kulturell liegen zwischen ihnen Welten. Natasha ist jamaikanischer Abstammung und bereits seit ihrer Kindheit illegal in den USA. Für sie ist New York jedoch ihre Heimat. Daniel dagegen steht zwischen zwei Ländern. Zum einen Amerika, dem Land seiner Geburt und zum anderen Korea, wo seine Familie ursprünglich herkommt. Ich fand es wirklich spannend, einen Einblick in diese zwei unterschiedlichen Kulturen zu bekommen. Gleichzeitig werden dadurch wichtige Themen aufgeworfen: Rassismus und Toleranz. Während in der Generation seiner Eltern eine rassistische Haltung noch allgegenwärtig ist, ist es Daniel egal, dass Natasha's Haut dunkel ist und sie ihre Haare als Afro trägt. Denn die Liebe kennt keine Rasse und diese Botschaft hat die Geschichte sehr gut herübergebracht.


    Trotz der Liebe-auf-den-ersten-Blick-Thematik fand ich die Geschichte keineswegs kitschig oder klischeehaft. Die Protagonisten haben einen ganzen Tag Zeit, sich kennen- und lieben zu lernen. Vielmehr ist es also Liebe auf den zweiten oder vielleicht sogar dritten Blick.
    Doch durch die eingeschobenen Zwischenkapiteln von Nebencharakteren und ihrem Schicksal wird aus der Geschichte mehr als nur eine Romanze zwischen zwei Jugendlichen. Zusätzlich wird auch deutlich, wie alle unsere Leben aneinanderhängen als wären sie verbunden durch einen langen Faden. All unsere Schicksale sind aneinandergekettet und unsere Entscheidungen haben Auswirkungen auf unsere Mitmenschen.


    Fazit:
    The Sun is also a Star ist eine Geschichte, die mein Herz wirklich berühren konnte. Obwohl ich eigentlich nicht hundertprozentig an das Schicksal glaube, hat mich dieses Buch diese Einstellung anzweifeln lassen. Natasha und Daniel sind zwei überaus sympathische Protagonisten, die trotz aller Gegensätze perfekt miteinander harmonieren. Eine wunderbare Geschichte über Toleranz, das Schicksal und die Liebe.
    Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

    Meine Meinung:
    Bei Selection handelt es sich um eine Dystopie. Die Geschichte spielt im nach dem 4. Weltkrieg entstandenen Iléa, wo ein Kastensystem vorherrscht und die Menschen von einem Monarchen regiert werden. America und ihre Familie leben als ,,Fünf`'' einer der niedrigeren Kaste in bescheidenden Verhältnissen. Sie verdienen ihr Geld mit Musik und Kunst und kommen gerade so über die Runden. Ihrem Freund Aspen geht es dagegen schlechter. Er und seine Familie gehören den ,,Sechsern'' an und haben oft nicht genug zu essen. Als America dann als eine der Erwählten in den Palast kommt, um vielleicht die Gemahlin von Prinz Maxon und somit zukünftige Königin zu werden, ist sie überwältigt, gleichzeitig denkt sie aber nicht, dass sie Maxon jemals lieben könnte, dafür denkt sie viel zu oft an ihren Freund Aspen zu Hause. Trotzdem versucht sie so lange wie möglich im Palast zu bleiben, um ihre Familie, die während ihrer Abwesenheit als Entschädigung Geldschecks erhält, zu unterstützen. Doch als sie Prinz Maxon dann näher kennenlernt, entwickelt sie immer mehr Gefühle für ihn.


    Was sich erst mal anhört wie eine etwas andere Version von ,,Der Bachlor'', konnte mich schnell fesseln. In anderen Rezensionen über dieses Buch habe ich gelesen, dass sie America zwischendurch nervig fanden. Ich habe das während des Lesens gar nicht so empfunden. Sie war vielleicht manchmal ein bisschen naiv, aber ansonsten konnte ich sie sofort ins Herz schließen. Da sie als einzig verbliebende ,,Fünf'' im Casting in sehr bescheidenden Verhältnissen aufgewachsen ist, ist sie großzügig, nimmt aber auch kein Blatt vor dem Mund. So kommt es zu einigen amüsanten Gesprächen zwischen ihr und Maxon, bei denen ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Maxon konnte mich auch schnell für sich gewinnen. Er hat einen großzügigen Charakter und bei dem Umgang mit Mädchen ist er noch sehr unbeholfen, was ihn für mich umso liebenswürdiger macht. Einziges Manko war für mich nur diese formelle Anrede. Am Anfang konnte ich das noch nachvollziehen und es hat mich auch nicht gestört, doch als Maxon und Amrica sich schon besser kannten und sich trotzdem noch gesiezt haben, hat mich das ein bisschen gestört. Viele denken jetzt wahrscheinlich, dass sich das für einen Prinzen nun mal so gehört, aber ich fand es nach einiger Zeit etwas nervig. Das ist aber auch nur eine Kleinigkeit, über die ich locker hinwegsehen konnte.


    Der Schreibstil von Kiera Cass hat mir sehr gut gefallen. Sie stellt Americas Gefühlschaos in den Vordergrund und somit ist es mir sehr leicht gefallen, mich in Americas Lage zu versetzten.
    America hatte in ihrer Heimatprovinz Carolina nie besonders viele Freunde und so fällt es ihr auch beim Casting schwer , sich unter die anderen Mädchen zu mischen. Trotzdem findet sie recht schnell eine neue Freundin und auch mit ihren Zofen versteht sie sich gut. Aber wer jetzt denkt beim dem Casting ist alles Friede-Freude-Eierkuchen, der hat falsch gedacht. Denn unter den Mädchen gibt es ein paar echte Giftschlangen und so sind Zickenkrieg und Intrigen vorprogrammiert. Außerdem hat der Palast immer wieder mit Angriffen von Rebellen zu kämpfen und deswegen kam nie Langeweile auf und das Buch konnte mich bis zur letzten Seite fesseln.


    Das Cover ist unglaublich schön. Zum Glück hat der Verlag das englische Cover beibehalten. Neben dem Klappentext, war das Cover auch einer der Hauptgründe, warum ich das Buch lesen wollte und es ist garantiert ein Eyecatcher in meinem Bücherregal.


    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere und der Schreibstil konnten mich überzeugen und es wurde immer für Spannung gesorgt. Kiera Cass hat am Ende Raum für die Fortsetzung gelassen und ich freue mich schon Die Elite zu lesen.
    Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

    Meine Meinung:
    Als absolutes Organisationstalent bekommt Bea kurzerhand die Aufgabe, den übellaunigen Bestseller-Autor Tim Bergmann auf Lesereise zu begleiten. Tim - bekannt für sein schlechtes Benehmen und seine einschüchternde Art - ist nämlich für den Roderich-Literaturpreis nominiert und so die letzte Chance den kleinen Königsstein-Verlag zu retten. Während der vierwöchigen Lesereise ist es also Beas Aufgabe, den gutaussehenden Autor bei Laune zu halten, pünktlich zu Terminen zu begleiten und gleichzeitig das Publikum zu animieren, für sein Buch abzustimmen. Als hätte sie damit nicht schon alle Hände voll zu tun, fängt nun auch noch ihr Herz an, in Tims Nähe verrückt zu spielen. Denn Tim und Bea verbindet mehr, als die beiden für möglich gehalten hätten.



    Eine Liebesgeschichte, die in der Buchbranche angesiedelt ist? Klingt für mich als Buchliebhaberin absolut perfekt. Denn neben den ganz großen Gefühlen spielt in diesem Buch auch die Rettung des Königsstein Verlags eine große Rolle, so dass man als Leser hinter die Kulissen des Verlagslebens schauen und alles Haut nah miterleben darf. Durch diese zwei verschiedenen Handlungsstränge wird Abwechslung in die Geschichte gebracht, so dass es nie zu Langeweile kommt.
    Doch im Hauptfokus liegt natürlich die Liebesgeschichte, die mit viel Humor und Charme erzählt wird. Durch die finstere Vergangenheit der beiden Protagonisten bekommen sowohl die Charaktere als auch die Handlung mehr Tiefe, als man es von so einer locker-leichten Liebesgeschichte zuerst erwartet hätte. Doch genau diese diese Mischung aus Humor, Gefühl und Ernsthaftigkeit hat mir hier so sehr gefallen.


    Trotz einiger Klischees mochte ich beide Protagonisten wirklich sehr. Bea ist die fleißige Arbeitsbiene, die für jeden und alles Verantwortung übernimmt und immer alles unter Kontrolle hat, während Tim so ziemlich das genaue Gegenteil darstellt: Schlecht gelaunt, chronisch unpünktlich und immer verplant. Doch genau weil sie so verschiedenen sind, passen sie auch so gut zusammen. Es heißt schließlich nicht umsonst: Gegensätze ziehen sich an. :D
    Durch Tim lernt Bea, dass es auch mal in Ordnung ist, Nein zu sagen und zuerst an sich selbst zu denken. Tim dagegen legt nach und nach seinen Panzer ab und zeigt, dass auch er eine weiche Seite in sich trägt.
    Die Beziehung entwickelt sich in einem langsamen gemächlichen und eben dadurch glaubhaften Tempo. Beide Protagonisten haben auf der gemeinsamen Lesereise Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen.


    Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin trägt den Leser schnell durch die Geschichte. Die Autorin hat mit ihrem Humor genau meinen Geschmack getroffen und mich so ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht.


    Fazit:
    Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt ist eine charmante Liebesgeschichte mit mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Trotz einiger Klischees konnte mich sowohl die Handlung als auch die Protagonisten von sich überzeugen. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

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    Darum geht's:
    Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht - und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin.
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    Nach einem Streit mit ihrer Mutter flüchtet Mila zu ihrer Freundin nach Paris. Als sie dann Nicholas begegnet, überschlagen sich die Ereignisse und Mila muss feststellen, dass sie die Fabelmacht beherrscht. Was genau das allerdings für sie heißt, gilt es herauszufinden. Doch Mila und Nicholas Geschichte ist schon längst erzählt.


    Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, hat mir auf Anhieb gefallen. Völlig nichtsahnend wird der Leser in die Geschichte geworfen und findet zusammen mit Mila mehr über die Fabelmacht und ihre Bedeutung für Milas Leben heraus. Mit Paris wurde ein traumhaftes Setting gewählt, welches auch in der Geschichte toll geschildert wird. So fühlt es sich fasst an, als würde man selbst über den Place du Tertre schlendern und die Kathedrale Notre-Dame erkunden. Die Stadt wird zu einem wichtigen Teil der Geschichte und somit auch toll in die Handlung integriert. Mila bleibt bis kurz vor Ende noch recht ahnungslos, wodurch es auch für den Leser durchgehend spannend bleibt. Es werden zwar immer wieder Andeutungen gemacht und Vermutungen geäußert, größtenteils lässt die Autorin den Leser aber im Dunkeln.


    Genau wie Mila. Niemand ist bereit, ihr die ganze Geschichte zu erzählen und sie über die Fabelmacht aufzuklären und so macht sie sich selbst auf die Suche nach antworten. Unterstützt wird sie dabei von Eric, dem sie an ihrem ersten Tag in Paris am Bahnhof begegnet. Ich mochte Erics liebevolle und beschützerische Art, allerdings wusste ich nicht genau, was seine Rolle in dieser Geschichte ist. Ich denke aber, dass erfährt man dann in den folgenden Teilen.
    Mit Nicholas bin ich dagegen nicht warm geworden. Ständig war er mit seinem Selbstmitleid beschäftigt, anstatt wirklich nach einer Lösung zu suchen. Und mit seiner Heimlichtuerei hat er Mila meiner Meinung nach eher geschadet als sie zu beschützen. Es wäre viel wichtiger gewesen, sie endlich einzuweihen und ihr alles zu erklären, als ihr Informationen vorzuenthalten und sie im Ungewissen zu lassen.
    Auch die Liebesgeschichte - oder eher das Liebesdreieck - war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Die Beziehung zwischen Eric und Mila hat sich langsam aufgebaut. Durch die ständige Gefahr, in der sie steckten, haben sie zueinander gehalten und sind sich so immer Nähe gekommen. Die Gefühle zwischen Mila und Nicholas dagegen waren einfach da. Ohne dass sich die beiden überhaupt richtig kennenlernen konnten, wurde schon von der großen Liebe gesprochen. Zwar haben beide voneinander geschrieben und kannten sich so aus den Geschichten. Ich als Leserin habe davon allerdings nur wenig mitbekommen, so dass die Liebesgeschichte auf mich nicht authentisch und überzeugend wirkte.


    Erzählt ist die Geschichte aus der Er/Sie-Sicht - größtenteils von Mila, hin und wieder kommen aber auch Nicholas und Eric zu Wort. Die Autorin hat ein Händchen dafür bei wechselnden Perspektiven gerade genug Informationen rauszugeben, so dass man Vermutungen anstellen kann ohne dabei jedoch das gesamte Rätsel zu lösen. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und trotzdem geheimnisvoll, so dass Spannung erzeugt wird. Auch das Ende lässt viel offen und ich bin schon gespannt, was sich Kathrin Lange noch hat einfallen lassen.


    Fazit:
    Die spannende Idee hinter Die Fabelmacht-Chroniken - Flammende Zeichen wurde wirklich toll umgesetzt. Hinter der traumhaften Kulisse von Paris lernt man zusammen mit Mila mehr über die Fabelmacht und ihrer Rolle in dieser Geschichte. Einzig die Liebesgeschichte konnte mich nicht von sich überzeugen. Ich hoffe jedoch, dass sich das in den Folgebändern noch ändert.
    Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.


    Titel angepasst. LG, Valentine

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    Darum geht's:
    Romantasy trifft X-Men: Eine packende Geschichte um Liebe und Verrat
    Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?
    Das fulminante Finale zu „Chosen – Die Bestimmte“.
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    Nach den schrecklichen Ereignissen an Silvester versucht Emma, den Tod ihres Vaters Jacob und ihres Freundes Jared zu verarbeiten. Beide sind von Aidan - dem Jungen, den sie liebt - umgebracht worden. Zumindest glaubt Emma dies. Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass Farran ihre Erinnerungen manipuliert hat und sie dies somit nur glauben lässt. Zurück in Sensus Corvi stellt sie sich auf Farrans Seite und lässt sich dort von ihm als ihrem Mentor weiter ausbilden. Schnell merkt Emma jedoch, dass etwas nicht stimmt. Warum kann sie nicht aufhören Aidan zu lieben, obwohl dieser doch ihren Vater und Jared getötet haben soll? Und warum verspürt sie immer so einen unbändigen Hass beim Anblick ihres Mentors Farran, der sie doch immer nur zu unterstützen scheint? Emmas Gefühle und ihr Verstand scheinen auf grundverschiedenen Seiten zu stehen und wieder einmal muss Emma sich fragen, wem sie eigentlich vertrauen kann.


    Band 2 schließt nahtlos an den ersten Band an und hat somit einen unvermittelten Start. Einerseits wird somit sofort Spannung erzeugt, denn nach dem fiesen Cliffhanger aus Chosen - Die Bestimmte wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Andererseits erschwerte dies aber auch den Einstieg, da ich nicht mehr alle Geschehnisse aus dem Vorgänger im Kopf hatte. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches half zwar, mich wieder zurechtzufinden. Es dauerte aber trotzdem ein bisschen, bis ich mich eingelesen hatte und komplett in die Geschichte eintauchen konnte, da nur sehr wenig von den vorangegangen Geschehnissen wirklich noch mal erläutert wurde.


    Erzählt wird hier aus drei Perspektiven - aus der von Emma, Jacob und Aidan.
    Durch Emma erfährt der Leser, was bei den Raben auf dem Internat Sensus Corvi vor sich geht. Denn aufgrund der manipulierten Erinnerungen steht sie wieder voll und ganz auf Farrans Seite und nimmt ihre Ausbildung mit ihm als Mentor wieder auf. Emmas Vater Jacob - der ganz offensichtlich noch unter den Lebenden weilt - ist unterdessen zu den Falken übergelaufen und plant nun zusammen mit deren Anführer Richard Montgomery Emmas Rettung.
    Aidan dagegen hat nach den Vorfällen an Silvester all seine Erinnerungen verloren und kennt nicht einmal mehr seinen eigenen Namen. Nur eines weiß er, und zwar dass er fliehen muss. Doch vor wem oder was bleibt ihm vorerst ein Rätsel.


    Die Frage, wem denn nun zu trauen ist, hat sich durch den kompletten ersten Band gezogen und für mich den größten Reiz der Geschichte ausgemacht. Und auch hier kann man nicht klar nach Gut und Böse unterteilen. Natürlich hat man sich aufgrund der Ereignisse aus Chosen - Die Bestimmte schon ein Bild gemacht, trotzdem lassen sich auch hier die zwei Seiten nicht klar in Schwarz und Weiß trennen. Zwar mögen die Falken beispielsweise das richtige Ziel verfolgen, gehen um dieses zu erreichen aber nicht immer den richtigen und moralisch korrekten Weg. Andersherum hat auch Farran seine guten Seiten und insgeheim gute Absichten, auch wenn seine Vorgehensweise ohne Frage nicht die Richtige ist.
    Da Emma ihren manipulierten Erinnerungen nicht mehr trauen kann, ist sie gezwungen, sich auf ihre Gefühle zu verlassen. Umso schwerer fällt es ihr dabei, eine Seite zu wählen, sind sie doch beide nicht von Grund auf Schlecht. Weitere Geheimnisse, die ans Licht kommen und die Geschichte somit in eine ganz andere Richtung als zuerst vermutet lenken, erschweren ihr diese Entscheidung zusätzlich.
    Durch diese Ungewissheit, die auch ich selbst beim Lesen verspürt habe, bleibt es durchgehend spannend und aufregend.


    Emma ist dabei eine tolle Protagonistin, die sich nicht alles sagen und gefallen lässt, sondern die Dinge selbst in die Hand nimmt. Mit Farrans Hilfe lernt mehr über ihre Gabe und wie sie mit ihr umzugehen hat. Gleichzeitig lernt sie auch, ihren Gefühlen zu vertrauen und sie nicht zu verdrängen.
    Allerdings war mir ihre Vorgehensweise stellenweise zu impulsiv und wenig durchdacht. Oftmals handelt sie, ohne über mögliche Folgen für sich oder ihre Mitmenschen nachzudenken. Dabei verliert sie jedoch nie ihr Ziel aus den Augen und zeigt großen Mut und eiserne Entschlossenheit.
    Insgesamt lernt man die Charaktere aus Band 1 besser kennen, macht aber auch Bekanntschaft mit neuen noch unbekannten Figuren.
    Vor allem Farran habe ich am Ende mit völlig neuen Augen gesehen. Da man mehr über seine Vergangenheit, Beweggründe und Wünsche herausfindet, wirkt er weniger unerreichbar und gleichzeitig auch viel verletzlicher. Vor allem das unerwartete Ende der Geschichte zeigt nochmals eine völlig neue Seite von ihm.


    Der Schreibstil von Rena Fischer gefällt mir unglaublich gut. Die lebhaften Schilderungen geben dem Leser das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein. Das wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde.


    Fazit:
    Auch wenn Chosen - Das Erwachen nicht ganz an seinen Vorgängerband herankommt, ist es doch ein überaus gelungener Abschluss dieser Dilogie. Durch die verschiedenen Perspektiven bleibt es abwechslungsreich und spannend und wieder einmal stellt sich die Frage, wem man denn nun vertrauen kann. Auch die Charaktere bekommen in der Fortsetzung noch mehr Tiefe und zeigen neue Facetten von sich.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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    Darum geht's:
    »Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
    SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    Bei Ein Kuss aus Sternenstaub handelt es sich um ein Retelling der Geschichte des Diebes Aladin, diesmal jedoch aus der Sicht der Dschinny Zahra erzählt. Anders als in dem bekannten Märchen geht es auch nicht um die Liebesgeschichte zwischen Aladin und der Prinzessin, denn dieses Mal verliebt sich der Dieb in den Flaschengeist.
    Diese Grundidee finde ich sehr interessant und gelungen umgesetzt. Magie, Liebe, Macht und Freiheit - dies alles ist ein wichtiger Teil der Handlung. Das orientalische Setting verleiht der Geschichte dabei seine ganz eigene Magie. Mit ihrem lebhaften und bildgewaltigen Schreibstil erschafft die Autorin eine Welt, die direkt einem Traum aus 1001 Nacht entsprungen zu sein scheint. Es ist fast so, als könnte man den Sand der Wüste unter seinen Füßen spüren und die zahlreichen fremden Gewürzen in der Luft riechen. Dschinn sind fester Bestandteil dieser Welt und ich fand es sehr spannend mehr über sie und ihre Lebensweise herauszufinden. Denn obwohl Dschinn über große Macht verfügen, hat auch ihre Magie ihre Grenzen und sie sind an Regeln und eine feste Rangordnung gebunden. Im Laufe der Geschichte findet man immer mehr über diese fremde und magische Welt heraus und mit jeder weiteren Seite wird es spannender.


    Die beiden Protagonisten Zahra und Aladin könnten unterschiedlicher nicht sein. Dadurch passen sie aber auch so gut zusammen. Immer wieder ziehen sie sich gegenseitig auf und sorgen so für lustige Dialoge.
    Ihre Annäherung geschieht nur langsam und so entwickeln sie Schritt für Schritt Gefühle füreinander. Dieses zarte Kennenlernen wirkte durch das gemächliche Tempo realistisch und authentisch.
    Zahra wirkt zwar sehr menschlich, immer wieder kommt aber auch der mächtige Dschinn in ihr durch. Durch ihren Wunsch nach Freiheit auf der einen Seite und ihrer Liebe zu Aladin auf der anderen, steckt sie mitten in einem Konflikt mit sich selbst, der ihr Wesen stark prägt. Nach ewiger Einsamkeit, in der sie ganz in ihrer Trauer, ihrem Verlust und ihrer Schuld versunken war, fällt es ihr schwer sich zu öffnen. Doch Aladin schafft es, ihre schützenden Mauern nach und nach einzureißen und die wahre Zahra darunter freizulegen.
    Aladin wirkt auf den ersten Blick wie der unbekümmerte und gewitzte Dieb, doch auch er hat eine verbitterte und rachsüchtige Seite. Doch durch Zahra und die drei Wünsche, die sie ihm gewährt, lernt er nach und nach, was wirklich im Leben zählt. Dazu gibt es ein wunderschönes Zitat in diesem Buch, dass ich an dieser Stelle nennen möchte:
    ,,Wenn du nicht die Freiheit hast zu lieben", flüstere ich, ,,dann hast du überhaupt keine Freiheit." - S. 369
    Hin und wieder plätscherte die Geschichte allerdings ein wenig vor sich rum, ohne dass die Handlung bedeutend vorangebracht wird. Dies war vor allem im Mittelteil der Fall. Am Ende wird es dann allerdings wieder richtig spannend und es kommt zu einem wahrem Showdown. Die Auflösung hat mir wirklich gut gefallen, da am Ende nicht nur die Liebesgeschichte im Fokus steht, sondern auch andere Charaktere mehr und mehr in den Vordergrund rücken. Ein bisschen Schade finde ich es allerdings schon, dass es nur ein Einzelband zu scheint, da mir der Weltenaufbau so gut gefallen hat. Aber wer weiß, vielleicht folgt ja doch noch ein zweiter Band? Handlungsstränge, an die die Autorin anknüpfen und die Geschichte weiterspinnen könnte, gibt es jedenfalls.


    Fazit:
    Ein Kuss aus Sternenstaub handelt von Magie, Liebe und Freiheit, aber auch von Trauer, Rache und Schuld. Vor der Kulisse aus einer Welt aus 1001 Nacht geht es um die Geschichte von Zahra und Aladin und wie weit sie für die Liebe gehen würden. Neben der Liebesgeschichte gibt es weitere Nebenhandlungen, die Abwechslung und Spannung in die Geschichte bringen und auch der Weltenaufbau hat mir wirklich gut gefallen. Trotz kleinerer Längen konnte mich die Geschichte vollkommen überzeugen.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


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    Darum geht's:
    Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …
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    Meine Meinung:
    Seit den Ereignissen, die nun schon ein Jahr zurückliegen, steht Seth im Dienst der Götter - allen voran Apollo. Als Apollyon beseitigt er für sie Feinde und erledigt die Drecksarbeit - wortwörtlich, da er dabei meist sehr brutal und blutig vorgeht. Doch seine neuste Aufgabe ist anders. Im Auftrag von Apollo soll er dessen Tochter Josie beschützen und sicher zum Covenant bringen. Eigentlich hat Seth überhaupt keine Lust den Babysitter zu spielen, doch das ändert sich, sobald er Josie besser kennenlernt. Denn es dauert nicht lange, da findet er gefallen an der jungen Halbgöttin.


    Als Josie Seth begegnet dreht sich ihre Welt um 180 Grad. In dem einem Moment glaubt sie noch eine ganz durchschnittliche Psychologie-Studentin zu sein, doch laut Seth ist sie alles andere als normal. Sie ist eine Halbgöttin - Tochter von Apollo - und damit dazu bestimmt, gegen die Titanen zu kämpfen. Ohne Vorwarnung wird Josie in eine Welt geworfen, in der die Götter nicht bloß ferne Mythen sind.


    Die Götterleuchten-Reihe ist ein Spin-Off zur Dämonentochter-Reihe und spielt etwa ein Jahr nach den Ereignissen des letzten Buches dieser Reihe. Vorwissen ist zum Verständnis der Geschichte nicht nötig, man muss also die Dämonentochter-Bücher nicht zwangsläufig gelesen haben. Ich kenne die Reihe auch nicht und bin ohne Probleme klar gekommen. Allerdings wird man stellenweise ziemlich gespoilert und wenn man noch vor hat, die Vorgänger-Reihe zu lesen, sollte man dies besser vor dem Lesen dieser Geschichte tun. Ich habe da natürlich nicht dran gedacht, fand dies allerdings gar nicht so schlimm, da ich jetzt nur noch mehr Lust bekommen habe, die Vorgängergeschichte rund um Alex, Aiden und Seth zu lesen.


    Der tolle Weltenaufbau ist ein Hauptgrund, warum ich die Dämonentochter-Reihe auf jeden Fall noch lesen möchte. Ich möchte unbedingt mehr erfahren über die dem Menschen verborgene Welt voller Götter, Reinblüter, Halbblüter und mytischer Geschöpfe. Zusammen mit Josie wird man in diese unbekannte Welt hineingeworfen, die mitten in der Menschenwelt existiert.
    Die Handlung befasst sich zwar mit dem Ende der Dämonentochter-Bücher, ist ansonsten aber eigenständig. Selten liest man in Jugendbüchern über Titanen, meist kommen nur die Götter vor. Umso interessanter und spannender fand ich es, dass es nun um den Kampf gegen diese mächtigen Riesen geht. Schon unmittelbar zu Anfang wird die Gefahr, die Josie droht, deutlich, so dass gleich zu Beginn für Spannung gesorgt wird.
    Leider wird die Handlung jedoch immer wieder von der Liebesgeschichte überschattet, die einfach viel zu viel Platz einnimmt. Ich bin ein großer Fan von guten Liebesgeschichen in Jugendbüchern, allerdings nur, solange sie sich gut in die Handlung integrieren und nicht die eigentliche Geschichte beiseite drängen. Hier war allerdings genau dies der Fall. Die aufkeimende Romanze zwischen Josie und Seth war toll - ohne Frage. Die aufbauenden Gefühle zwischen den beiden wirkten authentisch und ehrlich und die Beziehung entwickelte sich in einem gemächlichen und dadurch nachvollziehbaren Tempo. Nur leider hatte ich durch diesen großen Part, den die Liebesgeschichte in diesem Buch einnimmt, manchmal eher das Gefühl New Adult anstatt Fantasy zu lesen. Die vielversprechende Hauptgeschichte, also der Kampf gegen die Titanen und Josies Schicksal als Halbgöttin, hatten dadurch weniger Platz, um sich vollständig zu entfalten. So konnte nicht das ganze Potenzial, das in dieser Geschichte steckt, ausgeschöpft werden - schade. Ich hoffe , dass sich dies in Band 2 ändert, da ich mir wirklich viel von dieser Reihe verspreche.


    Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Josie und Seth. Beide Protagonisten haben mir sowohl jeder für sich als auch zusammen wirklich gut gefallen.
    Josie wirkt durch ihre verpeilte Art sehr menschlich und authentisch. Wenn sie nervös ist, fängt sie schnell an zu plappern und unsinniges Zeug zu reden. Das hat sie mir gleich sympathisch gemacht. Sie hat aber auch eine schlagfertige Seite und scheut auch nicht davor zurück, den Mund aufzumachen. So kommt es zu einigen lustigen Auseinandersetzungen zwischen ihr und Seth, denn die beiden sind nur selten einer Meinung.
    Seth scheint in seiner Vergangenheit festzustecken. Er hat zwar die typische Bad-Boy-Ausstrahlung, jedoch ohne die dazugehörende Arroganz und Selbstverliebtheit, was ganz angenehm war. Vielmehr scheint er in seinen Schuldgefühlen zu ertrinken und kann die Ereignisse der letzten Jahre nicht loslassen. Josie jedoch sieht mehr in ihm als den mächtigen Apollyon mit den Elementarkräften und in seiner Aufgabe, sie zu beschützen, findet er wieder einen Sinn in seinem Dasein, der über das reine Abschlachten von Feinden der Götter hinausgeht. Innerhalb der Geschichte merkt man immer mehr, wie selbstlos Seth eigentlich ist und das er gar nicht so hart ist, wie er immer tut.


    Zum Ende hin passiert schließlich alles Schlag auf Schlag und es wird wirklich spannend. Dort hat sich auch nochmals gezeigt, wie viel Potenzial in der Geschichte steckt. Ich hoffe wirklich, dass Jennifer L. Armentrout dieses Potenzial in Band 2 endlich völlig ausschöpft und mich dann so mit dieser neuen Reihe begeistern kann, wie ich es eigentlich von ihr gewohnt bin. Versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist gut, aber von Jennifer L. Armentrout bin ich eben nur das Beste gewohnt. Da sind meine Ansprüche schon ziemlich hoch.


    Fazit:
    Die Idee hinter Erwachen des Lichts hat viel Potenzial, das leider noch nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Liebesgeschichte nimmt viel zu viel Platz ein und verdrängt so die eigentliche Handlung. Trotzdem bleibt es spannend und auch die Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Alles in allem ein gelungener wenn auch für Jennifer L. Armentrout-Verhältnisse etwas schwächerer Auftakt. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.


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    Jede Täuschung hat ihren Preis ...
    Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan - die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der Dekadenz, die ihr den Atem raubt - die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören ...
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    For 100 Days - Täuschung war mein erstes Buch der Autorin und so ging ich ohne große Erwartungen an die Geschichte heran. Das war wahrscheinlich auch besser so, denn wirklich überzeugen konnte mich die Handlung nicht. Allen voran, weil sie kaum existierte. 3/4 der Geschichte bestand aus immer gleichen erotischen Szenen, eine richtige Handlung hatte da gar keinen Platz mehr, sich zu entwickeln. Schade eigentlich, da mir der Anfang noch recht vielversprechend vorkam. Schnell jedoch musste ich merken, dass das ganze Buch aus Klischees zusammengeschustert wurde. Zwei Protagonisten mit dunkler Vergangenheit und allerlei Geheimnissen - auf der männlichen Seite der dominante und kontrollsüchtige Millionär und in der weiblichen Besetzung die blonde Schönheit, die besagtem Millionär nach der ersten Begegnung komplett verfällt. Mehr braucht man nicht und schon steht das erste Gerüst eines typischen Erotik/Liebesromans.


    Avery wirkte zuerst auf mich, wie eine selbstständige Frau, die sich von ihrem Schicksal nicht unterkriegen kriegen lässt und über ihre Handlungen sorgfältig nachdenkt. Sobald sie jedoch auf Nick trifft, scheint sie ihre vorsichtige Einstellung völlig zu vergessen und geht ohne ihn wirklich zu kennen mit ihm nach Hause. Auch als sie praktisch vor dem Nichts steht - ohne eigene Wohnung, ohne Job und ohne Plan für die Zukunft - verbringt sie lieber jede freie Minute mit Nick als ihre schlechte Situation verbessern zu wollen.
    Wenn man Averys Meinung über Nick glauben schenken kann, müsste man annehmen, er sei durch und durch perfekt. Ständig schwärmt sie für ihn und hebt ihn fast schon auf die Stufe eines Gottes hinauf. Ihre Selbstständigkeit ist in Nicks Anwesenheit wie weggeblasen, ihm überlässt sie jegliche Kontrolle.
    Und genau diese Kontrolle fordert Nick auch von ihr. Er ist durch und durch der dominante und mysteriöse Millionär, den man fast eins zu eins genauso auch in anderen Büchern dieses Genres finden kann. Von Avery fordert er Ehrlichkeit und absolutes Vertrauen, er selbst möchte jedoch nur wenig aus seiner Vergangenheit mit ihr teilen. Das wirkt auf mich schon sehr heuchlerisch. Nur hin und wieder blitzt eine liebevolle und beschützende Seite in ihm auf, für mich ist er einfach viel zu sehr der berechnende Geschäftsmann.


    Die Beziehung zwischen Avery und Nick ist für mich im großen Maße körperlicher Natur. Avery spricht zwar von den aufkeimenden Gefühlen, die sie für den Immobilien-Magnat entwickelt, wirklich bei mir angekommen sind diese jedoch nicht. Gefühle werden nur schwer deutlich, die Interaktion der beiden wird größtenteils auf das Körperliche reduziert.


    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die Handlung hat durchaus Potenzial, nur leider wird dieses Potenzial kaum ausgeschöpft. Hin und wieder kommt Spannung auf, verschwindet jedoch genauso schnell wieder, da die interessante Handlung durch langgezogene erotische Szenen durchbrochen und gestoppt wird. Schade eigentlich. Die Andeutung am Ende hat mein Interesse noch einmal geweckt, wirklich sicher ob ich noch zum zweiten Band greifen werde, bin ich allerdings nicht.


    Fazit:
    For 100 Days - Täuschung besteht quasi nur aus Klischees, eine richtige Handlung ist kaum vorhanden. Auch die Charaktere wirkten auf mich wie ein Abklatsch bekannter Protagonisten aus anderen erotischen Romanen. Potenzial war da, hin und wieder wurde auch für Spannung gesorgt, größenteils jedoch verschwindet die Handlung hinter den die Geschichte dominierenden erotischen Szenen. For 100 Days - Täuschung wurde für mich eher zur Enttäuschung. Von mir gibt es 2 von 5 Sterne.


    Titel angepasst. LG, Valentine

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    Darum geht's:
    Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
    Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
    Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    Eleanor Oliphant ist anders. Doch es stört sie nicht. Sie hat nichts dagegen, ihre Wochenenden einsam mit einer Flasche Wodka Zuhause zu verbringen oder jeden Abend ihre Pasta zu essen. Bis auf die wöchentlichen Telefonate mit ihrer "Mummy" macht ihr auch der fehlende soziale Kontakt zu ihren Mitmenschen nichts aus. Bis sie sich in den Musiker verliebt. Denn die frische Liebe erweckt in ihr den Wunsch auszubrechen aus dieser Einsamkeit, sich mitten in die Welt zu stürzen. Und dabei findet sie nicht nur Freundschaft, sondern auch den Weg zu sich selbst.


    Ich, Eleanor Oliphant handelt von der Einsamkeit und den Weg zurück ins Leben. Ein wichtiges Thema wie ich finde, denn jeder von uns hat sich bestimmt schon einmal einsam und allein gefühlt.
    Für Eleanor Oliphant gibt es lange Zeit nichts anderes als Einsamkeit. Trotzdem scheint sie zufrieden zu sein mit ihrem minimalistischen Leben. Nach und nach zeigt sich allerdings immer mehr, wie einsam sie sich eigentlich fühlt und wie sehr ihr der fehlende soziale Kontakt zu schaffen macht.
    Eleanor ist speziell - anders kann man es nicht beschreiben. Ich fand ihre verschrobene und oftmals sehr direkte Art allerdings sehr unterhaltsam und erfrischend. Durch ihren fehlenden Kontakt zu ihren Mitmenschen und der immer gleichen Routine in ihrem Alltag, kennt sie sich nicht aus mit sozialen Gepflogenheiten oder Regeln. Nachdem sie sich entschließt, etwas zu verändern und ihre Routine zu durchbrechen, erlebt sie ständig etwas Neues und lernt dazu. Dabei kommt es immer wieder zu lustigen Situationen, in denen Eleanor es irgendwie schafft, dass ihre Mitmenschen verrückt und seltsam erscheinen, während sie ihr Verhalten für völlig normal hält. Eleanor hat mir nochmal eine komplett neue Sichtweise auf die Dinge geben. Was heißt eigentlichen normal? Will ich überhaupt normal sein und mit dem Strom schwimmen oder hat es auch mal etwas Gutes aus der Menge zu stechen?
    Neben den guten Tagen, in denen Eleanor sich immer weiter aus ihrem Schneckenhaus vorwagt, hat sie jedoch auch Rückfälle - Tage in denen sie wieder in ihrer Einsamkeit versinkt.
    Denn trotz dieser lustigen Seite ist tief in ihr drin eine Traurigkeit, die sie mit niemanden teilen kann. Im Verlauf der Geschichte merkt man, dass wohl in der Vergangenheit irgendetwas passiert sein muss, dass Eleanors Leben geprägt hat. Was genau, erfährt man nach und nach. Immer wieder wirft die Autorin dem Leser kleine Puzzlesteile zu, die am Ende ein ganzes Bild ergeben.


    Trotz kleinerer Längen bietet die Handlung viel mehr, als der Klappentext zuerst vermuten lässt.
    Die Geschichte ist zwar nicht besonders spannend, dafür allerdings sowohl unterhaltsam und lustig als auch berührend und emotional. Trotzdem musste ich mich anfangs ein bisschen durch die Seiten kämpfen, da sich der erste Teil doch etwas gezogen hat und ich meine Zeit brauchte, um mit Eleanor und ihrer speziellen Art warm zu werden. Nicht alles, was sie gemacht hat, konnte ich auch befürworten, trotzdem habe ich schlussendlich verstanden, warum sie ist, wie sie ist und konnte sie doch noch recht schnell ins Herz schließen. Ich denke, dass es einfach wichtig ist, komplett ohne Erwartungen an diese Geschichte heranzugehen und sich vollständig auf die einzulassen, andernfalls macht man sich vorher vielleicht schon ganz andere Vorstellung und wird die Geschichte nicht so zu schätzen wissen, wie sie es verdient hat.


    Fazit:
    Ich, Eleanor Oliphant handelt von der Einsamkeit, der Freundschaft und dem Weg zu sich selbst. Trotz kleinerer Längen ist die Handlung sowohl unterhaltsam und lustig als auch emotional und berührend. In dieser Geschichte steckt viel mehr, als der Klappentext verrät. Eleanor hat mir eine völlig neue Sichtweise auf das Wort "normal" gegeben und obwohl ich erst mit ihr warm werden musste, habe ich ihre verschrobene und direkte Art doch noch ins Herz geschlossen.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


    Titel angepasst. LG, Valentine

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    Darum geht's:
    Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Venezianer Sebastiano verloren hat, musste sie schon so manch brenzlige Situation bestehen. Von der Gründung einer eigenen Zeitwächter-Schule hatte sie sich eigentlich ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre frisch rekrutierten Schüler sind ausgesprochen eigensinnig, und schon beim ersten größeren Einsatz am Hofe von Heinrich dem Achten geht alles Mögliche schief. Und dann taucht plötzlich völlig unerwarteter Besuch aus der Zukunft bei Anna auf, der ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt.
    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:
    Zahllose Abenteuer haben Anna und Sebastiano schon zusammen in der Vergangenheit bestritten. Nun haben sie beschlossen eine Zeitreise-Akademie zu gründen und so ihr Wissen an ihre ersten beiden Schüler - dem Wikinger Ole und dem Haremsmädchen Fatima - weiterzugeben. Ihre erste Aufgabe verschlägt sie ins 16. Jahrhundert auf den königlichen Hof von Heinrich dem Achten. Doch schnell müssen sie feststellen, dass der skrupellose König ihr geringstes Problem ist. Gefahren aus der Zukunft stellen Annas und Sebastianos Liebe auf eine harte Probe.


    Bei Auf ewig dein handelt es sich um den neuen Band der Spin-off-Reihe zur Zeitenzauber-Trilogie. Ich selber kenne bisher nur den ersten Band Die goldene Gondel, hatte aber keine Verständnisschwierigkeiten. Vorwissen braucht man zum Lesen dieser neuen Reihe also nicht und auch Spoiler auf die Geschehnisse der Vorgängergeschichte gibt es kaum.
    Der Einstieg in die Geschichte gelang mir ohne Schwierigkeiten. Die Handlung setzt mitten im ersten Auftrag der Zeitreisenden ein - einer Rettungsaktion bei der die Schüler ihr Gelerntes in die Tat umsetzten sollen. Es geht also spannend los. Da die Zeitreiseschüler aber noch Recht am Anfang ihrer Ausbildung sind, kommt es zu einigen Pannen, die die Atmosphäre auflockern.


    Wer die Protagonisten Anna und Sebastiano aus der Zeitenzauber-Trilogie noch nicht kennt, erhält so gleich ein gutes Bild von den beiden.
    Anna ist eine sehr offene und vertrauensselige, zum Teil auch leicht naive Person. Ihre Stärke liegt in der Beobachtung. Durch ihre Gabe - einem Jucken im Nacken, wenn Gefahr droht - kann sie Situationen gut einschätzen, was besonders für die Aufträge in der Vergangenheit hilfreich ist, da es schon die ein oder andere Katastrophe verhindern konnte.
    Sebastiano dagegen übernimmt das Kämpfen. Fremden gegenüber ist er meist misstrauischer eingestellt als Anna und so ist er ständig auf der Hut. Auch wenn er auf den ersten Blick hart und ernst wirkt, zeigt er seine weiche und liebevolle Seite ganz offen in Annas Gegenwart. Füreinander würden die beiden alles tun, was sie besonders in dieser Geschichte beweisen müssen. Mir hat die Beziehung und der Umgang der beiden miteinander wirklich gut gefallen und so habe ich durchgängig mitgefiebert, als sie für die gemeinsame Zukunft kämpfen mussten.
    Den Rest des Zeitreise-Teams bilden der ruppige Wikinger Ole, das eigensinnige Haremsmädchen Fatima, der schüchterne Walter und das Mathe- und Physik-Genie Jerry.
    Da alle Schüler aus ganz unterschiedlichen Zeiten kommen und so auch vom Charakter und der Lebensweise ziemlich verschieden sind, kommt es immer wieder zu lustigen Situationen und Diskussionen untereinander.


    Die Handlung teilt sich in vier Abschnitte auf. Während im ersten Abschnitt noch nicht allzu viel passiert, damit der Leser in die Geschichte finden kann, wird es mit jedem weiteren Abschnitt immer spannender bis zum Höhepunkt der Handlung am Ende. Trotzdem gab es immer wieder Stellen, die sich ein bisschen gezogen haben, weil zu wenig passiert ist.
    Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Teil noch größtenteils auf Anna und Sebastiano und der drohenden Gefahr aus ihrer Zukunft. Der Akademie-Aspekt ist hier ein wenig untergegangen. Ich hätte gerne etwas mehr über die Schule, die Schüler und den Unterricht erfahren. Hoffentlich folgt dies noch im nächsten Band.


    Was mir hier und auch schon in Zeitenzauber sehr gut gefallen hat, ist, dass in die Handlung immer wieder historisches Wissen eingebaut wird, so dass man beim Lesen auch noch etwas lernt. Während des Unterrichts, den Anna ihren Schülern Ole, Fatima und Walter gibt, konnte ich noch das ein oder andere aufschnappen, was auch ich noch nicht wusste und auch die Zeit am Hof von Heinrich den Achten hat mir einen kleinen Eindruck vom England des 16. Jahrhunderts gegeben.
    Neben historischen Themen werden allerdings auch Fantasy-Elemente geschickt in die Geschichte eingebaut, so dass für Abwechslung gesorgt wird.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und locker, so dass ich beim Lesen immer Bilder der Handlung vor meinem inneren Auge gesehen habe. So wirkte auch die ganze Geschichte viel authentischer und einnehmender. Erzählt wird aus der Perspektive von Anna.


    Fazit:
    Die Geschichte um Anna und Sebastiano geht weiter mit viel Spannung und Gefühl, dennoch schleichen sich kleinere Längen ein. Die Idee mit der Zeitreise-Akademie hat mir wirklich gut gefallen, leider ist sie in der Handlung etwas zu kurz gekommen. Die neuen Charaktere bereichen die Geschichte und sorgen für jede Menge Unterhaltung.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.