Beiträge von Heimfinderin

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Inhalt
    Hartmann ist aus gutem Grund aus dem Polizeidienst ausgeschieden und fristet sein Dasein nun mit mehr oder weniger Begeisterung als Privatdetektiv. Meist auf der Spur nach untreuen Ehefrauen- und männern, treibt ihn ein Anruf aus seiner Routine. Er soll den Besitzer einer exklusiven Hundeschule beschatten und das Geld auftreiben, das dieser seinem neuen Auftraggeber noch schuldet. Hartmann sagt zu und steht vor einem Problem: er hat keinen Hund. Um unauffällig eine Hundeschule zu bespitzeln, ist dies aber unbedingt notwendig. Also leiht er sich im Tierheim die Hündin Gitte aus, die flugs zu Bruno wird, macht einen Termin für eine Trainingsstunde – und findet sich im chaotischen Alltag unterschiedlicher Hundeerziehungsmethoden, dickköpfiger Hunde, eifersüchtiger High-Society-Damen und einer anziehenden Hundetrainerin wieder. Richtig interessant wird es für ihn aber, als Wolf dann plötzlich tot im Wald liegt. Zum einen: wie kommt er jetzt zu dem gesuchten Geld? Zum zweiten: ein Mord muss aufgeklärt werden, warum nicht gleich von ihm, wenn er schon mal vor Ort ist? Und so erweitert Hartmann seine Ermittlungen und wird dabei tatkräftig unterstützt von der Hundetrainerin Marlene – und von der Hündin Gitte.



    Meine Meinung
    Von Michael Frey Dodillet kenne ich schon viele Bücher: Die humorvollen und gleichzeitig tiefsinnig und emotionalen Geschichten um die Toskana-Männer und auch die lustigen und berührenden Hundegeschichten um Luna (genannt Krawallmaus) und Wiki. Nun gibt es den ersten Krimi und den auch mit Hund und da war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Und ich hatte sehr viel Spaß!


    Mit dem Privatdetektiv Hartmann hat der Autor eine Figur geschaffen, die auf den ersten Blick gar nicht so sympathisch erscheint. Seine manchmal fragwürdigen Methoden und seine unfreundliche Art ließen ihn für mich nicht gerade in positivem Licht erscheinen, die Herkunft seiner Lebensgrundlage ganz zu schweigen. Aber ich mochte ihn trotzdem bald und es brauchte dann nur die richtige Frau und den richtigen Hund, um ihn etwas aus seiner Spur zu bringen. Die Hundetrainerin Marlene war dafür wie geschaffen, da sie selbst nicht auf den Mund gefallen war und Gitte-Bruno war eine Hündin, die sowieso selbst am besten wusste, was sie wollte und sich so gar nicht von Hartmann aus der Ruhe bringen ließ – und sich dabei ganz langsam aber sicher in sein Herz schlich.


    Auch die anderen Figuren waren alle sehr lebendig beschrieben. Ich sah den schmierigen Fiesling Wolf direkt vor mir und hatte sogar seinen Tonfall im Ohr, wenn er sich vor den anderen aufspielte. Auch die nervösen High-Society-Damen waren toll dargestellt und sorgten bei mir für einiges Kopfschütteln. Und natürlich gab es neben Marlene und dem autoritären Wolf noch eine weitere Hundetrainerin mit wieder ganz anderen mehr oder weniger erfolgreichen Erziehungsmethoden. Nicht zu vergessen die jeweiligen Hunde, die ebenfalls sehr lebendig dargestellt wurden und für einige aufregende Szenen sorgten. Und das Aufeinandertreffen von Hartmann mit seinem nervenden Nachbarn war immer wieder ein Knaller und auch die Szenen mit einigen Verdächtigen waren einfach klasse.


    Die Ermittlungen im Mordfall haben mir sehr viel Spaß gemacht und auch wenn ich bald einen Verdacht hatte, so waren die Puzzleteile gut verteilt und ließen mich immer wieder hin und her schwanken. Eine Kleinigkeit in der Auflösung war dann zwar etwas zu konstruiert, aber darüber konnte ich im Gesamtbild gut hinwegsehen, dagegen hat mir gut gefallen, dass Hartmann nicht ganz ohne Verbindung zu ehemaligen Polizeikollegen und deren Informationen ermittelten konnte.


    Ganz besonders gut gefiel mir neben den Figuren der Humor. Die Dialoge waren einfach klasse und die Situationskomik und die teils schrägen Ereignisse, nicht selten verursacht durch Hunde, waren einfach nur toll und machten das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich hoffe sehr, noch viele Fälle des Menschen-Hunde-Gespanns verfolgen zu können und freu mich auf den nächsten Fall.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Inhalt
    Nach einem Selbstmordversuch gibt es für Lila nur noch einen Weg, ihr Leben in den Griff zu bekommen und damit die Beziehung zu ihren Freunden und vor allem zu Ben zu retten: eine Therapie. So landet sie in einer Klinik für Psychotherapie in Bochum und damit in einem neuen Fall. Denn nur widerstrebend lässt sie sich auf ihre Behandlung ein, da kommt ihr ein Mord im Haus fast gelegen, um von ihren eigenen Problemen abzulenken. Warum musste eine Psychologin sterben? War es ein Patient, der ein Problem mit ihrer Behandlungsweise hatte oder gibt es Kollegen und Kolleginnen, die nicht gut auf sie zu sprechen waren? Lilas Instinkte erwachen und zwischen Einzelgesprächen, Gruppengesprächen und Kunsttherapien beginnt sie zu ermitteln...


    Meine Meinung
    Dies ist nun endgültig der letzte Teil der Reihe und nach dem erschütternden Ende des Vorgängerbandes war ich sehr froh, noch einmal Gelegenheit zu einem Wiedersehen mit Lila zu haben und auf ein Happy End für sie zu hoffen. Und hier kommen nun auch alle offenen Fäden zusammen und Lila und damit auch wir Leser arbeiten die Vergangenheit auf. Doch wird Lila es schaffen, das Schreckgespenst in Gestalt ihres Vaters zu bekämpfen und zu überwinden und ein neues Leben anzufangen? Diese Frage verfolgte mich währende des Krimis und ließ mich angespannt die Geschehnisse verfolgen und ich hätte Lila mehrfach schütteln können, wenn sie sie wieder einmal jegliche Hilfsangebote ignorierte und lieber weiter an ihren Suizid dachte.


    So war es nicht nur für Lila, sondern auch für mich als Leserin eine Art Ablenkung, mich mit dem Mord in der Psychiatrie zu beschäftigen und unter den Patienten und Angestellten nach Motiven für das Verbrechen zu suchen und zu spekulieren, wer es wohl gewesen war. Und wieder hat die Autorin die Charaktere mit ihrem Schreibstil so treffend dargestellt, dass sie für mich, einschließlich der Nebenfiguren, mit all ihren teils schrägen aber auch schmerzhaft traurigen Eigenschaften wunderbar lebendig erschienen. Wieder blitzt der Humor und Wortwitz durch, der mich zum Lachen bringt, aber es erscheinen eben auch immer wieder ernste und intensive Gedanken, Beobachtungen und Gespräche, die Lilas Verletzlichkeit und die anderer Personen deutlich machen. Eine spannende Mischung, die die Autorin in ihren Büchern meiner Meinung nach immer wieder perfekt beherrscht, um die oft gesellschaftlichen Themen, mit denen sich die Fälle befassen, auch mal kritisch zu betrachten. Diesmal: eine Psychiatrische Klinik und die Probleme und Spannungen der Patienten und Therapeuten dort.


    Auf gewohnt vorlaute und unvorsichtige Art und Weise knöpft sich Lila also den ein oder anderen Patienten und Therapeuten der Klinik vor, um den Fall zu lösen und auch ihr eigener ganz persönlicher Fall scheint der Auflösung endlich entgegen zu streben, denn die vorher schon immer wieder verstreuten Erinnerungsfetzen fügen sich nach und nach zu einem Bild. Nachdem mir nun Lila und auch ihre Freunde im Laufe der Reihe sehr ans Herz gewachsen sind, nehme ich mit diesem Buch nun also mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied.


    5ratten

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    Kurzbeschreibung:


    In »Das Erwachen« nimmt sich Bestsellerautor Andreas Brandhorst eines der brandaktuellen Themen der Wissenschaft an: Wann werden die Maschinen uns übertrumpfen und was wird das für unser Leben bedeuten? Der ehemalige Hacker Axel setzt versehentlich ein Computervirus frei, das unzählige der leistungsfähigsten Rechner auf der ganzen Welt vernetzt. Als sich daraufhin auf allen Kontinenten Störfälle häufen und die Infrastruktur zum Erliegen kommt, die Regierungen sich gegenseitig die Schuld geben und die geopolitische Lage immer gefährlicher wird, stößt Axel gemeinsam mit der undurchsichtigen Giselle auf ein Geheimnis, das unsere Welt für immer verändern wird: In den Computernetzen ist etwas erwacht, und es scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein ...



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 13.10.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 29.09. Wer mag noch mitlesen?

    Inhalt
    Seit den Ereignissen im letzten Buch versteckt sich der jüdische ehemalige Kriminalkommissar Richard Oppenheimer mit seiner Frau Lisa bisher erfolgreich in einem verlassenen Gärkeller in Berlin. Ganovenfreund Ede hat ihnen das Versteck zur Verfügung gestellt und eines Tages erscheint ein weiterer „Gast“. Dessen Verhalten und besonders sein Koffer wecken sogleich Oppenheimers Neugier - nicht unberechtigt, denn gerade an diesem Koffer haben einige Leute mörderisches Interesse, wie sich später herausstellt. Meldungen über das immer schnellere Vorrücken der Alliierten lassen die Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende steigen. Und tatsächlich stürmen eines Tages Soldaten der Roten Armee in die ehemalige Brauerei. Haben Oppenheimer und Lisa den Tag der Befreiung auch lange sehnsüchtig erwartet, so sieht die Wirklichkeit erst mal gar nicht so schön aus – und daran hat ein Koffer nicht wenig Anteil. Oppenheimer gerät zwischen die Fronten...


    Meine Meinung
    Auch als Leser habe ich das Kriegsende für Oppenheimer und seine Frau herbeigesehnt und entsprechend spannend waren die letzten Kriegstage und -wochen für mich zu lesen, immer die Angst im Nacken, es könnte den beiden kurz vor Ende noch etwas zustoßen. Und tatsächlich verläuft die Befreiung durch die Rote Armee nicht nur glücklich, sondern wird getrübt durch einen Schicksalsschlag, der Oppenheimer aus der Bahn zu werfen droht. Die Emotionen zu Kriegsende hat der Autor ganz besonders intensiv beschrieben und mit detailreichen Beschreibungen der damaligen Situation und der Erlebnisse der Berliner Bevölkerung lebendig werden lassen. Seine akribische Recherche und die Umsetzung in die Handlung geben einem beim Lesen das Gefühl, mitten dabei zu sein und ein Stück deutscher Geschichte vor Ort mitzuerleben. Es sind manchmal nur kleine Details, z. B. die Begeisterung der Menschen über das Lösen eines Straßenbahn-Tickets für eine kurze reparierte Teilstrecke ohne wirkliches Ziel - einfach nur um damit zu fahren und damit den Wunsch nach etwas Normalität zu erfüllen nach so langer gefährlicher und entbehrungsreicher Zeit, die mich sehr mitfühlen ließen.


    Das Kriegsende bringt viele Hoffnungen und Erwartungen nach Zeiten der Angst und des Hungers. Doch neben Lebensmittelrationen, Befreiung und Wiederaufbau bringt es auch neue Unsicherheiten, Vergewaltigungen und Willkür. Die gebeutelte Bevölkerung ist noch nicht erlöst und der Autor vermittelt sehr eindringlich, wie die Bewohner Berlins mit der neuen Situation umgehen und versuchen, wieder Fuß zu fassen. Das liest sich schon selbst alles so spannend wie ein Krimi, so dass es kaum auffällt, dass der Kriminalfall hier eine eher untergeordnete Rolle spielt. Oppenheimer bekommt zwar mysteriöse Aufträge und ermittelt schon alleine aus Instinkt und eigenem Antrieb heraus, weil ihn der Fall persönlich tief trifft, aber viel mehr liegt der Fokus diesmal auf der persönlichen Situation und Entwicklung Oppenheimers, der hier an seine ganz persönlichen Grenzen geführt wird und gefährlich nah darankommt, seine rationalen Fähigkeiten und damit auch sich selbst zu verlieren. Das ist sehr spannend zu lesen und gerade, wenn man die vorherigen Bücher kennt und schon miterlebt hat, was er und seine Frau in diesem Krieg bisher schon alles durchmachen mussten, fiebert man sehr mit, zumindest ging es mir sehr nah.


    So ist auch dieses Buch wieder ein ganz besonders spannendes und intensives Leseerlebnis gewesen, das zudem noch sehr viele große und kleine historische Details vermittelte und Geschichte dabei lebendig werden ließ. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie es Oppenheimer im nächsten Buch ergehen wird.


    5ratten

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    Kurzbeschreibung:


    Ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben einer Frau zwischen Deutschland und der Türkei.
    Die Geschichte einer beeindruckenden Frau
    Es gibt drei Möglichkeiten, dem Leben zu begegnen: dulden, kämpfen, fliehen. Nach acht Jahren in der Türkei verlässt Gül zum zweiten Mal ihre anatolische Heimat in Richtung Deutschland: Um wieder bei ihrem Mann Fuat zu sein, der in Bremen arbeitet, und um noch einmal Fuß zu fassen in einem Land, das ihr eine bessere Zukunft verspricht, obwohl es ihr stets fremd geblieben ist. Heimweh und Sehnsucht hat sie gelernt zu erdulden, indem sie ihrer Umwelt immer liebevoll und voller Akzeptanz begegnet. Mit ihrer Herzlichkeit und Wärme berührt Gül jeden - über die Grenzen kultureller und sozialer Konventionen hinweg.


    Einfühlsamer Roman über Heimat, kulturelle Identität und das Leben zwischen zwei Welten
    Es ist das Leben einer beeindruckenden Frau, das Selim Özdogan mit viel Gefühl und Poesie, aber ohne Sentimentalität schildert. Ein Leben, das geprägt ist von Melancholie und Trennung ebenso wie von Warmherzigkeit und Anteilnahme. Er gibt damit jenen Frauen eine Stimme, die wir als kopftuchtragende Mütter und Großmütter aus dem Bus oder dem Supermarkt kennen, deren Alltagswelt den meisten jedoch unbekannt bleibt. Ein zutiefst menschlicher Roman und ein wirksames Gegengift in unserer von Vorurteilen und Fremdenangst bestimmten Zeit´.

    Die Kraft des Herzens
    Nach den Romanerfolgen "Die Tochter des Schmieds" und "Heimstraße 52" erzählt Selim Özdogan die Geschichte seiner Protagonistin Gül weiter, mit der er bereits einen großen Leserkreis in Bann gezogen hat. Eine einfache Frau, nicht überdurchschnittlich gebildet, aber mit einem guten und weisen Herzen, voller Lebenserfahrung. Sie erfährt, was es bedeutet, Heimat zu verlieren und neue Heimat zu finden - nicht nur durch die Migrationserfahrung, auch durch die Entfremdung von der Familie und von der Welt der Kindheit. Mit der Zeit jedoch lernt sie umzugehen mit den Schmerzen, die einem das Leben zufügt. Denn da ist das Licht, das immer noch brennt, nämlich im eigenen Herzen.



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 01.09.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 18.08. Wer mag noch mitlesen? Damit die Leserunde stattfinden kann, brauchen wir noch Teilnehmer. :winken:

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    Kurzbeschreibung:


    Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen


    Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …


    Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück – mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 25.08.17 eine autorenbegleitete Vorableserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 11.08. Wer mag noch mitlesen? :winken:

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    Kurzbeschreibung:


    Wien: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Männer auf höchst brutale Weise getötet. Michaela Baltzer und ihr Team vom LKA tappen zunächst im Dunkeln. Doch dann begreifen sie, dass der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen hat. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich das ganze Ausmaß der Mordserie, denn es gehen noch mehr Tote auf das Konto des Täters. Bald weiß Michaela nicht mehr, wem sie trauen kann, denn alle Fäden scheinen bei Bernd Dalisch, dem neuen Kriminalpsychologen des LKA, zusammenzulaufen. Um den Killer zu finden, muss Michaela ihre Prinzipien über Bord werfen und sogar den verurteilten Psychopathen Kilian Weilmann um Hilfe bitten ...


    Zu diesem Buch gibt es ab dem 25.08.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 11.08. Wer mag noch mitlesen? :winken:

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    Kurzbeschreibung:


    Ihre Freunde haben sich von ihr losgesagt und die Anzeige, die sie gegen ihren Vater wegen häuslicher Gewalt gestellt hat, droht im Sande zu verlaufen - nach einem missglückten Selbstmordversuch steht die junge Privatdetektivin Lila Ziegler vor dem Nichts. Sie landet in einer psychosomatischen Klinik. Allerdings fragt sie sich schnell, wer eine Therapie nötiger hat: Der gremlinartige Klinikleiter und der leicht zu verunsichernde Stationsarzt wirken nicht weniger gestört als Patienten wie der aggressive Exrocker Rolf oder der traumatisierte Flüchtling Laurent. Während Lila weiter darüber nachdenkt, wie sie sich final verabschieden kann, wird eine Psychologin tot aufgefunden. Lilas Neugier erwacht … Von Anfang an auf dieses Ende hin konzipiert, ist dies nun der definitiv letzte Fall für die junge Privatdetektivin. Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Einfach nur grandios!



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 25.08.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Ich freue mich sehr, dass die Autorin nach dem spektakulären Ende des letzten Falles noch ein Abschlussbuch geschrieben hat. Mag noch jemand die Reihe gemeinsam mit der Autorin beenden? :winken:

    Inhalt
    Dieses Geschichte spielt 30 Jahre nach dem ersten Buch „Omni“ dieser Reihe. Jasper und seine Tochter Jasmin sind von den Omni, einem Zusammenschluss mehrerer Superzivilisationen, zu Reisenden ernannt worden und haben ihre biologische Veränderung, die ihr Leben sehr stark verlängert, hinter sich. Ihr aktueller Auftrag lautet nun, das Rätsel um das alle 453 erscheinende Nerox zu lösen, das immer wieder zu Kämpfen unter den Einwohnern Arkonadias führt, da es demjenigen große Macht in Aussicht stellt, der es betreten kann. Bisher ist es niemandem gelungen, doch scheint jemand kurz davor zu sein. Gleichzeitig wird der Arkonadier und Werkzeugmacher Zirzo unter Druck gesetzt, ein besonderes Werkzeug herzustellen, das angeblich die Tür in das Nerox öffnet. Der Kampf um die Macht rückt näher. Und was wollen Omni? Welche Motivation steckt wirklich hinter deren Auftrag, das Rätsel zu lösen?


    Meine Meinung
    Man kann dieses Buch sicherlich auch ohne Vorkenntnisse zu „Omni“ lesen, aber ich würde es einfach empfehlen, auch den Vorgängertitel zu lesen, weil man dann die veränderte Situation und die Gefühlslage von Vater und Tochter besser versteht. Auch sind die Omni sehr rätselhaft und mit den Kenntnissen des ersten Buches hat mein ein besseres Bild, auf das man aufbauen kann.


    Denn Omni lässt sich nur schwer in die Karten schauen und bot so auch hier für mich wieder viel Raum für Spekulationen. Sie sind im Besitz erstaunlicher Technologien und haben allwissend anmutende Kenntnisse und könnten so viel Gutes damit tun. Warum bleiben sie so oft reglos und handeln nur, wenn es ihnen pass - was wiederum manchmal wie Willkür erscheint? So wirkt es zumindest auf Jasmin, der das Verhalten der Superzivilisationen mehr und mehr auf die Nerven geht. Sie möchte helfen, wo es geht und alle doch schon vorhandenen Möglichkeiten nutzen zum Wohl der Bevölkerungen. Oder haben die Omni etwas zu verbergen, verfolgen sie eigene gar nicht so rechtschaffende Pläne und nutzen Jasmin und ihren Vater nur als Werkzeug? Als Leser wird man ähnlich hin und hergerissen, weiß manchmal nicht, ob man wirklich weiterhin Vertrauen schenken soll in die Vorgaben der Omni. Jasmins Ungeduld und ihre Unzufriedenheit steckten mich beim Lesen an und meine Zweifel wuchsen auch. Gleichzeitig erinnerte ich mich aber an den Reisenden Aurelius im ersten Buch, der eine ganz besondere Weisheit ausstrahlte, der ich Vertrauen geschenkt hatte. Könnte ich mich so getäuscht haben? Diese Ungewissheiten machten die Geschichte wieder sehr spannend.


    Ebenfalls wieder sehr beeindruckend empfand ich die surrealen und wie Traumsequenzen wirkenden Szenen, die für mich in allen Büchern des Autors eine besondere Qualität haben. Auch die Figuren, ob Mensch oder sonstige Geschöpfe waren wieder sehr interessant und spannend und ganz besonders gut gefällt mir auch hier wieder die Künstliche Intelligenz Cassandra, die hoffentlich in den Folgebüchern eine noch etwas größere Rolle als bisher bekommt. Ihren Sarkasmus und Humor will ich nicht missen.


    Der Wettlauf um die Macht war spannend zu lesen. Viele wollen die Chance nutzten, das Nerox zu betreten, um unerreichte Macht zu erhalten. Gute Gründe werden angegeben, Anschuldigungen gemacht, hinterlistig gehandelt und Jasper und Jasmin stecken mitten im Wettlauf gegen die Zeit. Wer ist vertrauenswürdig? Wer will sich nur bereichern? Was weiß Omni über das Nerox? Es entstehen viele spannende Fragen und Spekulationen auf dem Weg zum Ziel. Das zweite Abenteuer im Omniversum hat mir also auch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf noch mehr Geschichten in dieser Welt.


    5ratten

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    Kurzbeschreibung:


    Der sechste Elionore Brevent Roman


    Endlich heiraten Flo und Nicolas! Natürlich bei Eli im Garten, wo auch sonst? Im Hegewald geht es deshalb drunter und drüber, doch die rauschende Party lenkt nur kurz von Elis anderen Problemen ab. Vincent verhält sich äußerst sonderbar, Pax geht es gar nicht gut, und ein verwirrter Vampir findet keinen Anschluss. Gerade als Eli denkt, dass alles irgendwann doch noch gut wird, geht es plötzlich um Leben und Tod. Jetzt kommt es drauf an!


    Wie Eierlikör mit Erdlinien zusammenhängt, warum Flo ihr Hochzeitskleid nicht mehr passt, und was passieren muss, damit Vincent endlich wieder Vincent wird, das, werter Leser, erfahren Sie in diesem Buch.


    Sechster Teil der beliebten Serie über die Erdhexe und Maklerin Eli.



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 21.07.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 07.07. Wer mag noch mitlesen? Damit die Runde stattfinden kann, brauchen wir noch Teilnehmer. :winken:

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    Kurzbeschreibung:


    Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …


    Zu diesem Buch gibt es ab dem 21.07.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 07.07. Wer mag noch mitlesen? Damit die Leserunde stattfinden kann, brauchen wir noch ein paar Teilnehmer. :winken:

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    Kurzbeschreibung:


    "Südsternjahre - Die Australien-Saga" - Teil 1


    Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte:
    Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie ihre Leidenschaft und Interessen für ferne Länder und Kulturen nicht frei ausleben. Auf Umwegen bekommt die Völkerkundlerin dann die lang ersehnte Chance: Sie geht eine Zweckehe mit dem wohlhabenden Ernest Furnish ein und plant mit ihm eine Forschungsreise nach Australien. Doch noch während der Überfahrt lernt sie einen attraktiven Schweden kennen, der die Zukunftspläne der sonst so zielstrebigen Forscherin gehörig durcheinanderbringt und bald nicht nur ihre Expedition gefährdet ...
    "Südsternjahre" ist eine ergreifende Lovestory und zugleich die Entwicklungsgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die ihrem Herzen folgt!



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 07.07.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare (nur eBooks !) ist der 23.06. Wer mag noch mitlesen?

    Inhalt
    Der Kampf der Hagetmauer gegen die naffaroanischen Besatzer wurde erfolgreich beendet, 140 feindliche Soldaren getötet und damit das Dorf befreit. Doch dabei wollen und können es die Dörfler nicht belassen, denn die Gefahr ist damit natürlich nicht gebannt. Es steht ihnen ein 7000 Mann starkes Heer gegenüber, welches die gerade erst erkämpfte Freiheit wieder zunichtemachen kann. Um ihr Dorf zu stärken und weitere Verbündete gegen den Kampf der Besatzer zu gewinnen, müssen die umliegenden Dörfer befreit und deren Bewohner für den Kampf mobilisiert werden. Wird es gelingen, eine Revolution in Gang zu bringen, die die Feinde wieder aus dem Land Akitanien vertreibt?

    Meine Meinung
    Gleich zu Beginn der Geschichte war ich sehr erstaunt, wie einfach ich wieder in die Handlung hineingefunden habe, obwohl der erste Teil schon eine Weile zurückliegt. Vielleicht liegt es gerade an den ungewöhnlichen Namen und Bezeichnungen der Charaktere, die mir anfangs eher Schwierigkeiten gemacht hatten, dass sie sich nun gerade erst recht so schnell vertraut anfühlten? Ich weiß es nicht, aber die Figuren mit ihren Eigenarten und die Geschehnisse insgesamt waren mir erstaunlich präsent, hier hat der Autor einen starken Eindruck im ersten Buch hinterlassen.


    Stark ging es auch hier gleich weiter. Schlag auf Schlag wird den umliegenden Dörfern ein Besuch abgestattet, die Zahl der Toten steigt und die Euphorie der Hagetmauer wächst. Das war wieder irgendwie gruselig zu lesen, mit welcher Begeisterung und mit wie wenig Empathie den feindlichen Soldaren gegenübergetreten wurde. Ich ertappte mich daher auch immer wieder dabei, dass ich auf der Seite des „Feindes“ stand und nur mit Grauen die Entwicklung der Geschichte verfolgte, deren grausamer Höhepunkt mir dann wieder eine Gänsehaut bescherte. Es ist schon merkwürdig: es wird ein Dorf besetzt und man sollte auf der Seite der Besetzten stehen, aber dies wird einem hier nicht leicht gemacbt. Mein Mitleid gehörte oftmals dem sogenannten Feind.


    Das ist wohl auch der Grund, warum ich auch weiterhin nur zu wenigen Figuren eine emotionale Bindung herstelle und sie auch nicht besonders sympathisch finde. Einzig die junge Nedlèces kam mir nahe, die das Ganze mit Grauen betrachtete und die sich in die Beschäftigung mit den eroberten Gryphen stürzte, zumindest kam es mir wie eine Flucht vor, wenn sie sich mit den Flugwesen zurückzog und die ersten Flugversuche unternahm. Dort wirkte sie befreit und mit ihr konnte ich sehr gut mitfühlen.


    Aber auch, wenn ich keinen emotionalen Bezug zu den Personen herstelle, interessieren sie mich sehr und ich verfolge gespannt ihre Entwicklung. Und diese Entwicklungen sind sehr spannend. Baresin, der Byrgher des Dorfes, z. B. war mir anfangs besonders unsympathisch, da er sich sehr in den Vordergrund stellte und Erfolge gerne für sich verbuchte, die anderen zu verdanken waren, dabei Gefahren aber immer gerne geschickt aus dem Weg ging. Hier wirken die brutalen Ereignisse auf seine Entwicklung ein und verändern ihn. Sinion, der Stotterer, der durch sein strategisches Geschick aus dem Schatten des Dorfes herausstieg, sonnt sich in seinem neuen Ansehen und wird doch immer unzufriedener. So geht der Krieg eben doch nicht spurlos an allen vorbei und der ein oder andere muss erkennen, dass es eben doch kein Spiel ist, bei dem man bisher das Gefühl von Unbesiegbarkeit hatte.


    Neu ins „Spiel“ kommen nun auch ein paar weitere Charaktere, da der Kampf ja aus dem Dorf Hagetmau herausgeführt wird. Das bewirkte bei mir beim Lesen mit der Zeit ein seltsames Gefühl von Verschiebung, nachdem man die ganze Zeit nur auf einen Ort fixiert war. Auch die Hagetmauer spüren, dass sie nicht mehr alleine im Mittelpunkt stehen. Neue Charaktere bringen auch neue Spannungen und auch das war hier schon gut zu spüren und könnte im dritten Buch dann noch verstärkt werden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, wie es sich anfühlen wird, wenn die Hagetmauer ihren anfangs persönlichen Krieg noch weiter hinaus in die Welt tragen werden. Was wird am Ende aus ihnen werden?


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    Kurzbeschreibung:


    Kommissar Oppenheimers dritter Fall: ein packender Zweiter-Weltkriegs-Krimi über die Atompläne der Nazis von Glauser-Preisträger Harald Gilbers.


    Berlin, Ende April 1945: Die letzten Tage des Dritten Reichs verbringen Kommissar Oppenheimer und seine Frau Lisa in einem Unterschlupf des Ganoven Ede. Doch in den chaotischen Wirren der Niederlage werden sie getrennt. Als Oppenheimer in Edes Auftrag einen verschwundenen Schuldner aufspüren soll, bekommt er unverhofft einen Hinweis auf Lisas Vergewaltiger, den russischen Deserteur Grigorjew. Er stößt auf ein Netz aus Lügen und Täuschungsmanövern, in dessen Zentrum ein Koffer mit brandgefährlichem Inhalt steht. Denn auch andere Mächte sind hinter Grigorjew her. Offenbar sollte er Material schmuggeln, das bei den Atomplänen der Nazis eine Rolle spielte. Und Oppenheimer weiß mehr von der Affäre, als er zunächst ahnt.



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 30.06.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 16.06. Wer mag noch mitlesen?

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    Kurzbeschreibung:


    Konny und Kriemhild, beide über sechzig, führen nicht sonderlich erfolgreich eine Pension in der Provinz. Eines Tages wird die Idylle durch einen Mord gestört – und die Schwestern entpuppen sich als wahre Meisterdetektivinnen …


    In die Beschaulichkeit der Bed & Breakfast-Pension der Schwestern Konny und Kriemhild platzt eine Band junger Musiker, die den Haushalt ordentlich auf den Kopf stellen – bis einer von ihnen tot aufgefunden wird.


    Hat der Gärtner den Gast versehentlich mit seinem Aufsitzrasenmäher umgefahren? War es wirklich ein Unfall? Oder nicht doch Mord? Kurzentschlossen nehmen die Schwestern die Ermittlungen selbst in die Hand – ihr Haus, ihre Regeln.


    All das vor den Augen eines zufällig anwesenden Hotelkritikers. Und der Pensionskatze: dem unsäglich hässlichen Sphynx-Kater Amenhotep.


    Das Chaos ist perfekt!



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 09.06.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 26.05. Wer mag noch mitlesen?

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    Kurzbeschreibung:


    Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft …



    Zu diesem Buch gibt es ab dem 09.06.17 eine autorenbegleitete Leserunde. Anmeldeschluss für Freiexemplare ist der 26.05. Wer mag noch mitlesen?