Beiträge von finsbury

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Dank der "Sumpflochsaga" von Halo Summer kann ich weitere 3 Merkmale bedienen:

    1a Cover, das Wintergefühle weckt: Band 4: Mondpapier und Silberschwert
         

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    3a Erscheinungsdatum im Frühling: Band 2: Dunkelherzen und Sternenstaub

    19.04.2019 für die Druckausgabe
    15c verwandte Protagonisten mit gemeinsamem Anfangsbuchstaben: Band 3: Nixengold und Finsterblau
    Erdenkind Nummer 2 Gerald und seine Tante Geraldine

    Hab heute morgen noch mit "Feenlicht und Krötenzauber" von Halo Summer angefangen. Hab das schon ewig auf dem Reader und finsbury hat ich daran erinnert.

    Ich finde die Reihe auch ganz nett, allerdings zunehmend mit zuviel Teenie-Romantik. Aber ansonsten ist es ein bisschen wie Harry Potter mit umgekehrtem Geschlechter-Anteil, natürlich nicht auf dem gleichen Niveau, aber sehr fantasievoll. Die Schulsituation, die ständige Bedrohung, die Auserwähltheit der Protagonistinnen, das erinnert schon sehr daran.
    Ich habe inzwischen vier Bände gelesen, die spannend bleiben, nur wird der Anteil an Liebesgeschichten jetzt immer höher. Das muss man mögen.

    2 b. Lies ein Buch, aus dessen Autorennamen ( Vor und Nachname) das Wort "Sommer" gepuzzelt werden kann ( jeder Buchstabe nur 1x verwenden) ist mit

        
    Halo Summer: Sumpflochsaga 1: Feenlicht und Krötenzauber

    erledigt.

    Ha! Danke für en Tipp, genau das Buch liegt bei mir auch schon ziemlch lang auf dem SuB und die Kategorie "Sommer" hab ich auch noch nicht.

    Ist auch ganz nett zu lesen.

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    Der Krimi erschien neu in diesem Jahr und ist womöglich der erste einer Reihe. Sein Autor, Eberhard Michaely, ist erst seit einiger Zeit dem Bücherschreiben verfallen, eigentlich Jazzmusiker und arbeitet außerdem in Hamburg in Hamburg als Busfahrer. Daher bekommt er auch viele Inspirationen für seine Krimis, auch die Vorlage für Frau Helbing ist ihm dort über den Weg gelaufen.

    Zum Inhalt:

    Frau Helbing ist Fleischereifachverkäuferin in Rente, ihren Gatten Hermann, mit dem sie eine Metzgerei im Hamburger Grindelviertel betrieb, bedeckt nun schon seit vielen Jahren der Torf. So hat Frau Helbing Zeit für die schönen DInge des Lebens, zu denen vorallem die Lektüre von Krimis und ebensolche im Fernsehen zu schauen gehören. Mit ihrem derart kriminalistisch geschulten Verstand vermutet sie gleich ein Verbrechen, als sie die Leiche ihres netten Nachbarn, des über ihr wohnenden Fagottisten Herrn von Pohl entdeckt. MIt Glück, Kombinationsvermögen und der Unterstützung ihrer Freunde und Bekannten kommt sie dem Mörder auf die Spur.


    Meine Meinung:

    Ein nett geschriebener und sauber aufgelöster Cosy-Krimi mit sympathischen Personen. Ein wenig mehr ironische Spitzen wären wünschenswert gewesen.

    Mit Martin Walker: Revanche (Bruno 10) habe ich die DIY-Liste "Und immer geht das Morden weiter - Krimifortsetzungen" beendet.

    Von meiner Inselliste mit historischen Romanen, die auf den britischen Inseln spielen, habe ich leider erst einen Roman geschafft, bin aber am zweiten (Hilary Mantel: Spiegel und Licht) dran. Das kann aber dauern: ein Tausendseiten-Werk! Unwahrscheinlich, dass ich da die ganze Liste schaffe, denn es sind noch ein paar Öschis dabei.

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    Auch im zehnten Band der Reihe "Bruno - Chef de Police" wird mit den gleichen Zutaten gekocht. Der Fall selbst spielt dabei nur eine Nebenrolle und lässt immer genug Zeit für Ausritte, Begegnungen mit attraktiven Frauen, Brunos alte Liebe Isabelle, Streicheleinheiten für Basset Balzac und insbesondere natürlich für ausführliche Gastereien und Zechereien.

    Worum geht es diesmal? Eine Frau stürzt von einem Felsen, auf dem die Kreuzfahrerburg Commarque thront. Ein merkwürdiges Graffito aus zunächst unverständlichen Zeichen hat sie vorher an der Burgmauer angebracht. Und daran heftet sich nun eine wilde Story von einem arabischen Testament, das die islamischen Ansprüche auf Jerusalem fragwürdig erscheinen lässt und einen möglichen Terroranschlag auf eine Institution im Périgord, vielleicht ein internationales Pfadfinderlager oder vielleicht sogar die Welterbe-Höhle Lascaux.

    Während des Hochzeitsempfangs von alten Freunden Brunos spitzt sich die Lage zu ... .

    Alles kalter Kaffee, passte nur gerade gut in meine Lesethemen, weil ich mit der Kreuzzugszeit befasst bin, und die schön beschriebene Landschaft des Périgords half dann doch manchmal durch die letzte regenreiche Woche. Aber Bruno ist echt abgenudelt, was aber nicht heißt, dass ich nicht wieder die zwei Folgebände hier liegen habe, einmal aus Geschenkgründen und den dazwischenliegenden aus zwanghaftem Komplettierungszwang :schulterzuck:.

    Für Kniffel 19: "Lies ein Buch, das in einem Land am Meer handelt", habe ich den

         GEO-Epoche Band 59: Die Zeit der Kreuzritter eingesetzt.

    Das Heilige Land liegt am Mittelmeer und die ganzen anderen Kreuzfahrerstaaten des 11. bis 13. Jahrhunderts ebenso, denn sie bildeten sich immer um Transport- und Handelshäfen der jetzigen israelischen, libanesischen und syrischen Küstenregion.
    Die Europäer jener Zeit nannten ihre Besitzungen dort auch "Outremer", also, auf der anderen Seite des (Mittel)meeres.


    Eine Rezi für diesen Band spare ich mir. Er ist wie immer gut geschrieben und sehr informativ, ragt aber nicht durch etwas Besonderes aus den anderen Bänden des Magazins heraus.
         

    Tja, eigentlich wollte ich das folgende Buch zum Beenden der ersten Challenge verwenden und es bei Vier unterbringen. Aber da steht, dass auf S.44 vier Namen, nicht vier unterschiedliche Namen erwähnt werden müssen, und die werden dann zu oft erwähnt.

    Also: Kniffel
    13. Lies ein Buch, in dem jemand nachts telefoniert ( 22 bis 6 Uhr oder explizit erwähnt wird, dass nachts telefoniert wird)

       
      Sven Stricker: Sörensen hat Angst 08/21

    Der Kommissar wird um auf S. 327 nachts um drei Uhr vom Handy aus dem Schlaf gerissen und zu einem wichtigen Zeugen gerufen.

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    Dieser eher ungewöhnliche Krimi aus dem Jahr 2016 entführt uns in die fiktive Stadt Katenbüll in Schleswig-Holstein, nicht weit entfernt von der dänischen Grenze.

    KHK Sörensen (seinen Vornamen will er in dem Krimi nicht preisgeben) leidet unter einer Angststörung, hat darob Frau und Tochter verloren und sich nun von Hamburg ins beschauliche Städtchen Katenbüll versetzen lassen, um dem aufregenden und angsttreibenden Leben als Ermittler in der Großstadt zu entgehen. Leider hat er Pech. Bereits unmittelbar nach seiner Ankunft liegt ein Toter im Pferdestall, auch noch der Bürgermeister der Stadt.

    Sörensen ermittelt mit seinen Kolleg*innen Jennifer und Malte, die ihn nicht gerade mit offenen Armen aufnehmen, aber in kurzer Zeit lernen, seine Qualitäten zu schätzen. Sörensens Art, mit seinen an- und abschwellenden Angstzuständen umzugehen, machen ihn zu einem herausfordernden Gesprächspartner, führen aber auch zu überraschenden Einsichten. Bald gibt es drei Leichen in Katenbüll, die Fleischindustrie, aber auch kleine Jungs scheinen etwas mit dem Fall zu tun zu haben, und ein Hund namens Cord wird für den KHK zum Begleiter im verregneten Nordfriesland.


    Die Hauptfigur ist sperrig und nicht von der gewöhnlichen Art, aber schon ein Sympathieträger, wenn man sich eingelesen hat. Auch die Nebenfiguren sind gut besetzt und mit interessanten Eigenschaften und Lebensumständen ausgestattet. Daneben spielen Wetter, aber auch ein paar gute Einsichten zum Verhalten von Menschen in Gruppen eine größere Rolle.

    Ich würde mich freuen, wenn es nicht nur bei diesem Band bliebe. Empfehlenswert!

    Puh, das hat lange gedauert!! 820 zum Teil etwas zähe Seiten lang!


    21c. Lies ein Buch, indem ein grosser Zufall eine schicksalhafte Begegnung wird.

        Tilman Röhrig: Wie ein Lamm unter Löwen 08/21


    Der Bettlerjunge Tile trifft zufällig in Breisach auf den Jungen Staufer Friedrich den Zweiten, der ihm eine Feder mit einem seiner RInge abkauft. Diese besondere Erfahrung führt dazu, dass Tile eine besondere Zuneigung zu Friedrich fasst und sich sein weiteres Schicksal eng mit dem des späteren Kaisers verbindet .

    Jetzt brauche ich nur noch ein Buch für die erste Runde :daumen:.

    Nach 17 Jahren auf dem SUB hat es der Roman nun geschafft, meine Aufmerksamkeit zu erringen und gelesen zu werden. Den Inhalt spare ich mir, da oben schon ausführlich dargestellt.
    Im Gegensatz zu einigen meiner Vorschreiberinnen finde ich nicht, dass die Personen zu unpersönlich dargestellt werden. Schon die Mutter Friedrichs, Konstanze, wird durchaus mit Wärme und Empathie geschildert.

    Es gefällt mir auch, dass die historischen Personen, insbesondere Friedrich, in der Vielfalt ihrer Persönlichkeit geschildert werden und es kein klares Gut und Böse gibt. Das ist gerade bei dem Staufer Friedrich II, der - wie sein Großvater Friedrich I "Barbarossa" - ja gerade im 19. Jahrhundert bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinein von vielen überschwänglich als eine Art nationales Vorbild gesehen wurde, im Sinne des hier auch als Kapitelüberschrift angeführten "stupor mundi", sehr angenehm neutral.
    Dennoch finde ich, dass der Roman einige Längen hat, insbesondere das letzte Kapitel über den zurückkehrenden Kaiser halte ich für überflüssig. Natürlich erhält Tile dadurch eine große Bedeutung und es menschelt merklich mehr, aber diese ganze Geschichte mit den Wiedergängern Friedrichs wirkt aufgesetzt, wie ein künstlerisches Hilfsmittel, um die historischen Ereignisse noch ein bisschen weiter erzählen zu können. Und genau hier wird es dann auch ziemlich falsch, weil Röhrig historische Personen wie Rudolf von Habsburg und den Kölner Erzbischof in diese Wiedergänger-Geschichte auf eine Art eingebunden hat, die sich nach meinen Recherchen mit den historischen Ereignissen nur schwer verbinden lässt.
    Was ich daneben noch vermisst habe, ist ein Nachwort, das sauber das Fabulierte vom Historischen trennt und vielleicht auch darüber Aufklärung gibt, warum sich der Autor gerade die ausgewählten historischen Personen und Ereignisse vorgenommen hat. illy, du schreibst im Eingangsbeitrag, dass du dich nicht richtig unterhalten gefühlt hast, weil das Buch vielleicht zu realistisch war. Das hat mir eigentlich gerade gut gefallen, weil ich historische Romane, die die die realen Personen zu sehr verändern, damit sie in einen spannenden Plot passen, nicht mag. Aber es kommt natürlich immer auf die eigenen Leseerwartungen an.
    Das war mein erster Roman von Röhrig, drei liegen noch auf Halde. Der hier besprochene hat mich nur zum Teil angeregt, mir diese schneller vorzunehmen. Dennoch habe ich einiges aus dem Roman gelernt, und er hat mich dazu gebracht, noch ein bisschen mehr über die dargestellte Epoche zu lesen.

    Erledigt:

    16.Lies ein Buch, das dich an etwas Besonders in deinem Leben erinnert.
        Gustav Freytag: Die Brüder vom Deutschen Haus 07/21

    In diesem Teilroman der "Ahnen" geht es am Ende um die deutsche Ostkolonisation, bei der der sogenannte Deutschherren- oder auch Marienorden eine entscheidende Rolle gespielt hat.
    In den Neunzigern war ich in Nordostpolen, dem ehemaligen Ostpreußen, aus dem mein Vater stammte. Im Rahmen dieser Reise besuchten wir auch die Marienburg in  Malbork,den ehemaligen Ordenssitz des Hochmeisters des Deutschherrenordens, eine gewaltige Backsteinburg aus dem 13. /14.Jahrhundert. Das Bauwerk hat mich einerseits sehr beeindruckt, insbesondere der Große Remter im Hochmeisterpalast, ein wunderschöner gotischer Festsaal, dessen Gewölbe auf einem einzigen Mittelpfeiler ruht .
    Andererseits strahlt dieses Gebäude sehr stark die Arroganz der Macht aus, die selbstverständlich auch dieser frühen Kolonisation im Namen Christi zugrundelag.

    Talisker ist nicht so meins, ich mag am liebsten die Islay-Whiskys, insbesondere den Lagavulin. Aber auch einige Lowland-Whiskys können ganz schön lecker sein, z.B. Glenkinchie, der nichts Torfiges hat, aber auch nicht so süß ist wie viele andere Single Malts. Aber das ist off topic :spinnen:

    Sagota, die Whiskytrinkerei finde ich wirklich reichlich übertrieben, obwohl ich selber gerne einen guten Whisky trinke, aber nur einmal pro Woche und dann in Maßen zum Genuss ... . Hier aber wird fröhlich volltrunken Auto gefahren, als ob man damit nicht andere gefährden könnte. Es ist halt ein Whisky-Märchen, mit der Realität hat das Setting eh weniger zu tun. Als entspannende Lektüre nach harten Arbeitstagen aber ganz gut geeignet, weil man sein Hirn nur sehr wenig anstrengen muss. Slàinthe Math!:elch:

    Kann auch wieder einiges ergänzen:


    20 b. Lies ein Buch, in dem jemand eingesperrt ist ( Gefängnis, im eigenen Körper gefangen…Beeinträchtigung ).
    --> Die Heldin Abigail Logan wird am Schluss von den Mördern in einem Höhlengang eingesperrt, der in alten Tagen zum Whiskyschmuggel benutzt wurde.
    Melinda Mullet: Whisky für den Mörder

    29 a. Lies ein Buch, indem ein Hund oder eine Katze erwähnt wird. --> Der Hund Liam der Heldin Abigail Logan schlürft natürlich gerne Whisky und spielt bei den Ermittlungen eine nicht zu unterschätzende Rolle
    Melinda Mullet: Whisky mit Schuss 


    18 c. Lies ein Buch, auf dem der Verlag auf dem Cover nicht nur geschrieben, sondern auch mit einem Merkmal, Logo oder Zeichen verewigt ist. -->Das Buch stammt aus dem Scherz-Verlag, der wohl inzwischen zur Fischer-Gruppe gehört, deren Fische-Logo jedenfalls das Cover ziert
    Jörg Maurer: Am Tatort bleibt man ungern liegen  


    19 a. Lies ein Buch, das einen Prolog enthält, der als Vorgeschichte zu der folgenden Handlung steht. Dh zeitlich vor der Geschichte handelt. --> Im Prolog geht es um die Krönungsfahrt Anne Boleyns auf der Themse, und das liegt ja nun locker einige hundert Jahre vor der Jetzt-Zeit der Handlung
    Emma Goodwyn: Tod im Schatten der Tower Bridge