Beiträge von Tolpan

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Also ... habe das Buch vor einiger Zeit (ich glaube einem Jahr *Gg*) gelesen und war recht angetan.
    Das Erzähltempo ist zwar schnell - manchmal zu schnell - Dinge werden teilweise auf sehr kurzem Raum abgehandelt, wie ich es bisher nicht gewohnt war.
    Auch die Umstellung auf diese doch sehr andere Namensart war Anfangs schwierig, ich habe mich allerdings schnell eingelesen. Danach fand ich es gut. Es war trotz des schnellen Erzähltempos sehr stimmungsvoll.


    Ich fand das Buch in Buchhandlungen meistens in der "Kinder- und Jugendbuch"-Ecke, finde aber das die Thematik dafür nicht so unbedingt geeignet ist.


    Trotzdem ein schönes Buch, ebenso die Nachfolgebände. ;)

    hahaha totlach:ohnmacht:


    :angst: :vogelzeigen:
    Ich hasse diese ganzen grausligen Metaphern, die es manchmal zu lesen gibt. Das finde ich einfach nur schlecht. Ich weiß einfach nicht ob ich einen Buchautor ernst nehmen könnte, der das verwendet. (Bisher sind mir diese Metaphern zwar eher woanders begegnet, aber ... :rollen: )


    Und zur ursprünglichen Frage:
    Kann enthalten sein, muss aber auch nicht. Und im Übermaß sowieso nicht.


    Und dazu finde ich das hier gut:

    Zitat von Nymphetamine

    Ich will einen Roman zum träumen und wohl fühlen und dazu brauche ich den Blick durchs Schlüsselloch nun mal nicht...


    Denn die Ansicht steht mMn einfach im Vordergrund.

    Bösewichte vor denen ich reißaus nehmen würde?
    Hm ... also bei Lord Voldemort vermutlich ... und die Nazgûls mag ich zwar, aber begegnen wollte ich ihnen sicher nicht. Genauso wenig den Dementoren. Oder Sauron. Oder Melkor. Oder Takhisis. Da gibts viele Bösewichte ... allerdings gibt es eben auch viele "Bösewichte", die einen trotzdem in den Bann ziehen ... :redface:

    Ich kann dieses gleichzeitige Lesen überhaupt nicht ab.
    Wenn ich in einem Buch drin bin, dann kann ich kein anderes lesen, bis ich das Buch oder die Reihe beendet habe.
    Wenn die Reihe noch nicht abgeschlossen ist - deshalb fange ich ungern noch nicht abgeschlossene Reihen an - habe ich damit so meine Probleme dann bei anderen Büchern weiterzumachen. Bei Fantasy ist es generell etwas schwieriger, weil ich jede neue Welt erst einmal 'verdauen' will, bevor ich ein neues Fantasybuch anfange.


    Das einzige was parallel geht sind dann also Schulbücher und das auch nur gezwungenermaßen. :redface:


    Liebe Grüße,
    Tolpan

    Darf ich mal ganz unauffällig nachfragen was du unter einem "vernünftigen Preis" verstehst?
    Ist nur reines Interesse, weil ich mir vorher auch nicht sicher war, wieviel ich für die Bücher ausgeben wollte.
    In manchen Internetantiquariaten stehen sie ja beispielsweise für 65 Euro (oO :vogelzeigen: ) drinnen und besonders den ersten Band habe ich - als ich mit dem Suchen anfing - nur einmal unter 50 Euro gesehen. :rollen:


    Liebe Grüße,
    Tolpan

    Google ist dein Freund. :breitgrins:


    Das weiß ich auch :breitgrins:
    Aber ich bin irgendwie zu doof die richtigen Suchbegriffe zu verwenden. :breitgrins:


    Liebe Grüße,
    Tolpan


    PS: Im Übrigen - was ich eben vergessen habe - was ich auch toll fand war als Charakter - der ja nicht wirklich auftauchte - war Ineluki.
    Zwar war er irgendwie "böse", aber man hatte Mitleid mit ihm und man konnte verstehen, wie er das wurde, was er letztendlich war.

    Dieses Buch haben wir letztes Jahr im Englisch-GK gelesen und erstaunlicherweise hat es mir recht gut gefallen.
    Sonst muss ich mich eher quälen Schulbücher zu lesen, das hier hatte ich in einer Woche durch. (Ich weiß, es hat nicht so viele Seiten, aber es gab bereits kürzere Bücher, für die ich deutlich länger brauchte :zwinker: )
    Zwar hatte ich mit dem Verstehen bzw. Vorstellen einige Probleme, aber letztendlich fand ich es dann doch recht 'spannend' und vor allem die Vorstellung dieser Welt sehr erschreckend. (Was denn sonst, wenn man gerne liest? :rollen: )


    Wir haben dann übrigens noch den Film gesehen. Mir gefielen die Änderungen nicht so ganz, auch wenn das sicherlich damit zu tun hatte, das manche Dinge zu dem Zeitpunkt, als der Film gedreht wurde, einfach noch nicht darstellbar waren. Das war aber auch das Problem, was wir mit dem Film hatten - es wirkte eher wie eine Vergangenheit, als das wir uns vorstellen konnten, dass es weit in der Zukunft lag. Mich würde interessieren wie sie das umsetzen würden, wenn sie das Buch heute verfilmen täten.


    Liebe Grüße,
    Tolpan

    Ich habe die Bücher vor einem Jahr gelesen und war sehr angetan.
    Nun gut, es zog sich Anfangs ziemlich, es zog sich auch während der Bücher immer wieder.
    Richtig "gemein" waren die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die es teilweise gab. Gerade hatte man sich in einen eingelesen und darauf eingelassen, ging es mit einem anderen Handlungsstrang weiter. Das war ein wenig nervtötend würde ich sagen.
    Aber die Bücher waren trotzdem sehr spannend, die Geschichte hat mich gefesselt, genauso wie die Welt, die ja recht komplex ist.


    Für das erste Buch brauchte ich demnach eine Woche (obwohl ich gegen Ende immer mehr las), für die übrigen drei Bücher noch einmal eine Woche. (Die Nackenschmerzen danach waren nicht von schlechten Eltern im Übrigen). Faszinierend fand ich wie lange der Autor es geschafft hat einen an der Nase herumzuführen. Obwohl man in der "Warnung des Verfassers" vorgewarnt wird, dass nicht alles so ist wie es scheint, ist mir der Fehler, der in dem Gedankengang steckte auch erst dann aufgefallen, als es Binabik selbst auffiel. Die ganze Zeit zuvor bin ich nicht auf diesen Gedanken gekommen. Das einzige "Geheimnis" was ich selbst herausgefunden habe ist, welches Schwert nun Minneyar war. Das war aber meiner Meinung nach auch relativ eindeutig. Von den anderen Auflösungen wurde ich meist immer wieder überrascht. Aber das war auch das schöne an dem Buch, dass es das bei mir geschafft hat.
    :klatschen:


    Das Gedicht über die Schwerter fand ich im Übrigen auch sehr schön, das hatte richtig Atmosphäre (ich liebe den letzten Absatz!)
    Ich habe es dann mal auf Englisch gelesen, da fand ich es nur halb so gut. (Nicht nur weil ich auf Englisch nicht soviel verstehe ;))


    Die Sithi mochte ich übrigens sehr gerne - genauso wie ihre Namen.



    Ein Tipp meiner "kleinen" Schwester: die Namen der Elfen sind japanisch und haben eine Bedeutung (das sagt sie mir natürlich erst, NACHDEM ich Tad Williams getroffen habe :rollen: ). Die Namen spoilern allerdings ganz kräftig, deswegen Vorsicht beim Entschlüsseln.


    Echt? Cool, wusste ich noch nicht ... aber wo kann ich herausfinden was die bedeuten? Kann mir da vielleicht jemand auf die Sprünge helfen? :smile:


    Naja, wie dem auch sei. Ich mochte die Bücher jedenfalls so gerne, dass ich zwei Freunde angeregt habe sie ebenfalls zu lesen. Die haben beide aber deutlich länger gebraucht. Einer (ein Langsamleser) ist mittlerweile durch und fand sie gut, soviel ich weiß. Der zweiten Freundin gefallen sie auch, sie hat sie auch schon über ein Jahr, aber da sie kaum zum lesen kommt, ist sie immer noch irgendwie in Band 2. *seufz*


    Liebe Grüße,
    Tolpan


    Oh ja, diese Liebeserklärung ist wirklich schön.
    Und die Szene darum, wie es endlich dazu kommt ist dann auch noch so lang und ausführlich. Als ich dann zum "Vorbau" der Szene kam MUSSTE ich wissen wie es weitergeht und habe dann gleich nochmal 60 Seiten gelesen, obwohl es eigentlich schon spät und ich ziemlich müde war. Aber ich konnte mit dem Lesen an der Stelle einfach nicht aufhören. :zwinker:

    Hm, ich bin gerade mitten in der Reihe und ein wenig zwiegespalten.
    An sich gefallen mir die Bücher schon sehr gut (die Welt ist eigentlich recht komplex meiner Meinung nach, manchmal komme ich mit dem Folgen, verstehen und merken der ganzen Dinge, die darüber erzählt werden, nicht so ganz nach *gg*), aber der Charakter der Rhapsody nervt wirklich mit der Weile.
    Wunderschön ist sie von Anfang an, scheint "alles" zu können, hat besondere Fähigkeiten (mit viel Potential wie es scheint), lernt natürlich auch den Schwertkampf im Verlaufe der Bücher richtig gut. Sie ist irgendwie, auch wenn naiv, zu perfekt (eine richtige Mary Sue wie sie im Buche steht), da wirkt die "dunkle" Vergangenheit als Prostituierte nur wie ein vorgeschobener Grund um sie weniger perfekt erscheinen zu lassen, aber das kommt trotzdem nicht so ganz hin.


    Jetzt bin ich gerade am Anfang des dritten Buches ("Tochter des Feuers") und irgendwie ein wenig ausgelaugt. Seltsamerweise habe ich gerade nicht das Bedürfnis weiterzulesen, weil die Spannung mir irgendwie fehlt - und das trotz der Jagd nach dem F'dor. (OT: Das Wort finde ich klasse, nur wie soll ich das bitte aussprechen? :confused: )


    Die Beziehung zwischen Ashe und Rhapsody find ich dagegen irgendwie ... süß. Besonders seine Liebeserklärung an sie im zweiten Teil. (Die Szene habe ich kurz vorm zu Bett gehen gelesen, hätte ich das übergangen, hätte ich wohl nicht so leicht schlafen können *gg*)
    Nur warum war mir schon von Anfang an klar (darf ich das offen schreiben? Ich nehme mal Spoiler)


    Ich habe allerdings immer noch gefiebert, wann die zwei es auch herausfinden. Das ihr jetzt die Erinnerung daran fehlt ist irgendwie traurig.


    So - jetzt muss ich noch das dritte Buch lesen.


    Liebe Grüße,
    Tolpan


    PS: Hab den Thread über die Suche gar nicht gefunden - die Autorin schreibt sich Elizabeth Haydon - und nur zufällig entdeckt, weil ich hier im Forum rumgestöbert habe. ;)

    Ich find die Bücher wirklich sehr, sehr schön.
    Ich habe sie vor kurzem gelesen - von einer Freundin geliehen - sie haben mir gefallen, ich wollte sie kaufen - und was stell ich fest: sie werden nicht mehr aufgelegt. Dabei sind es doch noch recht junge Bücher und ich habe bisher viele gute Meinungen dazu gelesen. Mir gefällt die Idee der Werdrachen, die Charaktere waren mir sympathisch. Die Art des Spannungsaufbaus fand ich dagegen richtig "gemein" ;D . Man weiß schon soviel vorher, was die Hauptcharaktere erst über viele Seiten herausfinden müssen.
    Das erste Buch gefiel mir auch am Besten. Hier ist die Geschichte an sich ja auch erst einmal abgeschlossen, obwohl der Abschluss, der "letzte Knall" (oder "das große Finale") eigentlich recht kurz geriet im Vergleich zu dem langen Anlauf, den die Geschichte nahm. Das ist für mich aber auch der einzig wirkliche Abstrich. Die Anschlussbücher (eigentlich Buch, aber im dt. sinds ja wieder zwei :rollen: ) waren zwar nicht so schön wie das erste Buch, aber als Nachfolgegeschichte auch lesenswert. (Besonders gefallen hat mir Miune - und als Shima das erste Mal seine Platzangst überkam wußte ich mehr oder weniger sofort wie der Hase lief ;D )


    Nach dem Lesen habe ich dann also probiert die Bücher im Netz zu bekommen. Leider war das nicht wirklich einfach und auch nicht ganz billig, obwohl ich alle noch recht günstig ersteigert bzw. gekauft habe. (Allerdings ist das zweite Buch immer noch unterwegs. Ich hoffe doch das es nicht verloren geht.) Kurzum: Schade, dass die Bücher nicht mehr aufgelegt werden. Auf Englisch sind sie noch zu bekommen, aber Englisch ist nicht meine Stärke.


    Liebe Grüße,
    Tolpan

    Ich habe nur ein paar Bücher von Marion Zimmer Bradley gelesen und zwar die - die ich in unserer Bibliothek entdeckt habe.
    "Die Feuer von Troia" war davon das Buch, was mir am meisten gefiel. Es zog sich nicht so sehr wie beispielsweise "Die Nebel von Avalon", war aber gut und - wie gesagt - flüssig zu lesen, wodurch ich auch besseren Zugang zu der Geschichte fand. Mittlerweile bekomme ich Lust noch einmal reinzulesen, allerdings warten da andere ungelesene Bücher, die eindeutig Vorrang haben.


    Liebe Grüße,
    Tolpan


    Ja, ich finde Tolpan auch wesentlich besser!



    :lachen: Das geht mir auch so! Ist ja auch nur ein Buchstabe Unterschied! :entsetzt:


    Dickes, fettes Dito.
    Ihr glaubt gar nicht wie entsetzt ich war, als ich bei einem Freund das erste mal las, wie Tolpans englischer Name lautete?
    Als erstes zog ich die Assoziation zu Herrn H., als zweites befand ich das Tolpan viel besser klingt. Kurz, schön, bündig und so unbekümmert, wie man ihn zu Anfang kennen lernt.


    Ich habe mit der Drachenlanze durch eine Freundin Bekanntschaft gemacht.
    Auf einer meiner Besuche meinte sie mir "Die Zauberprüfung" in die Hand zu drücken mit den Worten "Das liest du jetzt mal ..."
    Schlussendlich hat es mir ganz gut gefallen, also wollte ich mehr lesen. Und sie gab mir die Chroniken, die Legenden empfohl sie mir auch, aber die hatte sie nur auf Englisch da. Also habe ich die eine ganze Weile nicht gelesen gehabt.


    Dadurch das ich "Die Zauberprüfung" als erstes las entgingen mir natürlich viele kleinere Anspielungen und Verweise auf Personen oder Ereignisse, die in den späteren Büchern aufgegriffen werden. Das hat den Lesespaß aber nicht getrübt. Die Chroniken haben mir nämlich auch gut gefallen. Was mir allerdings auffiel: die Sprache war anfangs noch sehr einfach, obwohl sie sich mit der Zeit steigerte. Auch Rollenspielcharakter kam rüber ... und - im Gegensatz zu anderen Büchern - zog es sich für mein persönliches Gefühl selten. Eigentlich passierte ziemlich viel, ziemlich schnell. Trotzdem wirkte es nicht überschnell. Bei den Legenden (die ich vor einiger Zeit gelesen habe) fand ich den Verlauf der Story da schon etwas "langsamer". Im Übrigen habe ich nach der Lektüre dieser beiden Reihen (Chroniken und Legenden) mich noch einmal an die Zauberprüfung gewagt, die sich plötzlich in einem ganz anderen Licht darstellte mit dem nun erworbenen Hintergrundwissen.


    Insgesamt mag ich die Bücher, habe aber bisher nicht das Verlangen mehr Bücher über die Welt der Drachenlanze zu lesen.


    An Charakteren mag ich sehr gerne Tolpan und Fizban im Duo (das hat mir in den Legenden gefehlt) - sie sorgen für eine sehr amüsant-lustige Note. Es gibt kaum einen Bekannten, den ich nicht einmal eine meiner Lieblingsszenen mit einem von Beiden bzw. mit Beiden vorgelesen habe. Vor allem mag ich die Szene, wie sie auf Fizban treffen, als er sich mit dem Baum unterhält ... die Szene mit Tolpan und Fizban bei Humas Grabmal und die Szene mit Fizban und Eisenkies, ganz am Anfang vom 6. Teil (Ich glaube im englischen war es nur 3 Teile, oder?). Da muss ich heute immer noch breit grinsen, wenn ich mir die durchlese. Allerdings mag ich die zwei nicht nur wegen ihrem "lustigen Einfall". Ich finde es schön, dass Tolpan sich weiterentwickelt und auch die Angst um andere kennenlernt. Ansonsten finde ich Raistlin sehr interessant, aber das ist ein Bauchgefühl das ich noch weniger in Worte fassen kann.


    Liebe Grüße,
    Tolpan
    (Ähm, merkt man was? :zwinker: )