Beiträge von Ingroscha

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Andererseits dauert das alles noch ein wenig, denn sie hat sich bei ihm ja erst entschuldigt, als sie offiziell gestorben war. An der Stelle musste ich direkt stutzen, denn ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass Mr. Right tatsächlich Dominique getötet hat, sondern dass sie einfach nur untergetaucht ist

    Ich dachte dass wäre klar das Dominique ihr Tod nur ein Bluff ist, um Mr. Right zu täuschen? Hab ich schon wieder was überlesen?

    Ich denke nicht - habe es ebenso verstanden. "Offiziell gestorben" ist der eindeutige Hinweis. Sie ist für die Öffentlichkeit gestorben, aber Dominique lebt.

    Eine Superschurkin hätte kaltblütig reagiert und den nächsten Plan geschmiedet, wie der Präsident die Wahl verliert. Das wäre mal ein sinnvoller und kluger Plan, denn sicher kann man daraus auch Geld schlagen.

    Au ja, eine gute Idee. Das würde mir gefallen. Dominique sollte ihn vor der Öffentlichkeit so lächerlich machen dass er die nächsten Wahlen verliert.

    Ui, ja - da bin ich bei euch! :bang:

    Es ist eine Konstante in meinem Leben geworden. Ich lese seit 2013 daran (also seit es erschienen ist, ich war einer der Subskribenten, die durch ihre Vorauszahlung das Projekt finanziert haben) und bin inzwischen in Band 6 von 11.

    Ich wollte schon fragen, ob du die französische Fassung liest ;-)

    Danke auch für die Warnungen, mein Interesse ist durchaus (trotz dessen) geweckt.

    Weiter geht's und leider wird Dominique in der Klinik ganz und gar nicht geholfen (wie ich gehofft hatte), sondern sie wird gedemütigt und zugedröhnt. Sehr unschön für sie, das hat niemand verdient. Dass sie das nicht einfach so hinnehmen will und bereits ihre Rache an Paris plant, kann ich mir gut vorstellen.


    Wir erfahren nun einiges aus ihrer Vergangenheit (den Teil habe ich mit Spannung gelesen) und Luc kommt ihr als Pfleger zu Hilfe. Ehrlich gesagt, ... wird es mir dann etwas kitschig.

    S. 221 Er liebte, und das bedeutete für ihn nicht Verstellung, sondern Wahrhaftigkeit.

    Ok - ich kann das nachvollziehen, es klingt aber so tiefgründig - hätte ich hier einfach nicht erwartet. Da ich aber eh keine Ahnung habe, wo der Roman mich noch hinführen wird, lasse ich mich weiter entspannt durch die Seiten treiben. Das ist übrigens nichts Negatives, ich lese gerne genau so und spekuliere eher ungerne. :-)

    Ziemlich viel an diesem Roman ist nicht fiktiv,

    Hatte ich so erwartet und macht den Roman für mich auch besonders.

    Man muss echt viel recherchieren, wenn man Superschurke werden will... :zwinker:

    Dann bist du doch jetzt eigentlich bestens vorbereitet :boxen:

    :D Das habe ich auch gedacht! Super Vorbereitung, diese Fantasien muss man erst einmal haben. :saint:

    Ich bin etwas enttäuscht von Dominique. Ich habe gedacht, sie will wirklich was für die Frauen am Steuer tun, vielleicht hat sie das auch, weil zumindest die Diskussion wieder aufgenommen werden könnte, aber mir hätte auch besser gefallen, wenn sie ihren eigenen Rennstall aufgebaut hätte.

    Ja, das hätte mir auch besser gefallen. Aber Dominique scheint nicht zu tun, was uns gefällt, sondern ihr. Oder das von dem sie glaubt, dass es ihr gefallen würde. Im Endeffekt scheint sie aber ja nie genug zu bekommen. Scheint auf der Suche nach etwas zu sein, dass sie aber bisher nicht hat finden können.

    Sie denkt aber wirklich, ein so mächtiger Mann könnte nicht das Gleiche machen wie sie? Das war dumm! Fantomas wäre das nicht passiert.

    Fantomas wäre das nicht passiert, du bringst es auf den Punkt :-D

    Eine Superschurkin hätte kaltblütig reagiert und den nächsten Plan geschmiedet, wie der Präsident die Wahl verliert. Das wäre mal ein sinnvoller und kluger Plan, denn sicher kann man daraus auch Geld schlagen.

    Ich glaube nicht, dass sie überhaupt die perfekte Superschurkin ist. Sie versucht sich anzunähern und hetzt irgendwas hinterher. Und von rationalem Vorgehen sehe ich bei ihr nur selten etwas. Mir scheint das alles etwas durcheinander und von einem unzufriedenen, vielleicht verletztem und unsteten Geist getrieben. *ich werde schon wieder philosophisch, sorry*

    btw: Vermutlich sind die meisten Superschurk*innen halt einfach nur Menschen ... Oft auf der Suche nach etwas Bestimmten.

    Die exakte Planung mit genauen Zahlen, ob Mengen oder Zeit, ließen mich ein bisschen nach Hagetmau zurückversetzen. Diese Zahlen ... ^^

    Stimmt, jetzt weiß ich auch, woran mich das erinnert :D Und mich stören die Zahlen auch überhaupt nicht, im Gegenteil, damit bekommt das alles Hand und Fuß.

    Meine Dämonen-Lektüre ist eindeutig zu lange her, Band 3 ist immer noch ungelesen und Die Soldaten und Sieben Heere warten auch noch im Regal. Bekomme jetzt wieder richtig Lust drauf :-D

    Was mir gerade noch einfällt - ich fürchte, ich bin die Einzige hier, die die Entführung des königlichen Babys gar nicht so schlimm fand :verlegen: Das Baby hat nichts mitbekommen und die Eltern hatten es schnell zurück. Genau so habe ich es auch empfunden. Fühle mich jetzt etwas monstermäßig deswegen ?(


    Schlimmer fand ich die Situationen, in denen Dominique wirklich Menschenleben bzw. deren Gesundheit riskiert hat wie bei der Rallye.

    Falls sich jemand (wie Ingroscha das getan hat) für die Tagebücher der Brüder Goncourt interessiert: Hier ein Link zu einer gelungenen Beschreibung aus der FAZ, von Volker Weidermann: https://www.faz.net/aktuell/fe…e-irre-irre-12699628.html

    :leserin::Tobias

    Ich schließe mich Rhea an, es klingt wirklich fantastisch. Danke für den Link! Ich wusste noch nicht einmal, dass es den Goncourt-Literaturpreis tatsächlich gibt :verlegen:

    Tobias, du liest schon einige Jahre dran, wie "konsumierst" du die Tagebücher? Hast du da für dich bestimmte Vorgaben? Liest du einige "Tage" mehrmals, blätterst du zurück?

    Die Sache mit dem amerikanischen Präsidenten hat mir dagegen wieder sehr viel Freude bereitet. Mal ehrlich, wer von uns würde ihn nicht gerne mal mindestens einmal kräftig in den Hintern treten!

    Hach ja, ich habe es auch seeehr genossen! 💖

    Immer wieder unfassbar, wenn ich daran denke, was in den USA los ist. Wie konnte das passieren? Standardfrage, wenn furchtbare Dinge passieren, denen man nach deren Geschehen fassungslos gegenüber steht. :rolleyes:

    Und dann wird Dominique quasi mit ihren eigenen Waffen geschlagen, auch wenn sie subtiler und nicht so gewalttätig vorgehen würde, indem Mr. Right einen Anschlag durch sie auf sich selbst inszeniert.

    Dieses Attentat fand ich wirklich heftig und für mich kam das auch unerwartet. Erschreckend, aber vermutlich gar nicht so unglaublich.


    Schließlich landet Dominique dort, wo ich sie gedanklich schon vorher einquartiert hatte - in einer psychologischen Klinik. Ob das womöglich sogar eine Wirkung hat?


    Interessant übrigens, dass Deutschland an seinen Hilfsleistungen noch verdient. Wusste ich noch nicht. Und da ich recht sicher bin, dass du, Tobias, das gut recherchiert hast und es nicht fiktiv ist, freue ich mich über den Roman etliche solcher wertvollen Infos zu bekommen.

    Bin gerade mit der Rallye durch, also noch nicht mit diesem kompletten Abschnitt. Möchte aber ein paar Gedanken hier lassen. Habe ich im letzten Abschnitt schon geschrieben, Dominique wäre etwas zickig, steigert sich ihr Benehmen hier noch. Ich habe den Eindruck, sie hetzt von Superlative zu Superlative, aber warum? Was bringt sie dazu? Sie betrügt, um die Rallye zu gewinnen und den Männern (oder doch nur sich selbst?) zu zeigen, dass sie das als Frau sehr wohl schaffen kann. Ich stehe diesem Verhalten sehr zwiespältig gegenüber. Auf Biegen und Brechen immer die Erste sein zu wollen, und dafür Betrug in Kauf zu nehmen, würde mich nicht glücklich machen. Im Gegenteil.


    Ich bleibe dabei - für mich ist Dominique nicht das, was sie zu sein scheint. Und Luc geht mit seinen Präsenten und der Erwähnung, dass Lupin über seine Angebetete als vielleicht "Unsterbliche" nachsinnt, ja auch in meine Richtung. Möchte sich hier "jemand" ein Bild über die Möglichkeiten als Frau verschaffen? Ich weiß nicht ... :/

    Lese gleich weiter ... Auf das Präsidentenkapitel bin ich besonders gespannt. Ich hoffe, Dominique ermüdet mich nicht mit einer wiederkehrenden Hatz von Bergspitze zu Bergspitze. Daran glaube ich jedoch nicht, denn ich denke, sie wird selbst von dieser Jagd ermüden. *heute leicht philosophisch* :S

    Interessant, dass Dominique sich mit dem zweiten Platz zufrieden gibt. Sie ist wirklich eine sehr kluge Frau, so jung und schon so weise.

    Was mich ja skeptisch macht. Wer in dem Alter schon so weise ist, muss m. E. so einiges mitgemacht und viele Erfahrungen gemacht haben.

    Jetzt habe ich mal den streitbaren Kleid gegoogelt - ich merke gerade, dass ich irgendwie nichts mehr mitbekomme :D -, das gibt es ja tatsächlich. Meine Güte, was das für Wellen geschlagen hat.

    Ich habe davon auch noch nie gehört :-D und konnte es erst kaum glauben.


    Dominiques "Evolution" (Von jetzt an, wollte sie nichts so Großes mehr. S. 132) gibt dem Roman eine neue Wendung - das gefällt mir sehr.

    Das o. g. Kleid in 25 Teile zu zerstückeln und damit Mr. Right einen kleinen Dolchstoß zu versetzen, fand ich sehr genial. Aber auch etwas zickig. Insgesamt macht sich in mir der Eindruck breit, die liebe Dominique ist ziemlich einsam und verbittert.

    Vielleicht hat ja auch Dominique in ihrer Vergangenheit richtigen großen Mist gebaut, und dieser Schrimm hat sie damals verpetzt/dran gekriegt/verraten? Immerhin hat sie Namen und Wohnort und alles verändert, das wird ja wohl einen Grund gehabt haben. Und jetzt wo sie alle Möglichkeiten hat, piesackt sie Schrimm aus Rache so oft es nur geht.

    Könnte auch sein, bin gespannt, ob sie wegen ihrer Piesackerei irgendwann ein schlechtes Gewissen bekommt.

    Oh, ich bin damit doch nicht allein, kam mir schon so schrecklich alt vor...

    Comics sind keine Frage des Alters. Ich bin 52 Jahre alt, und lese eigentlich täglich welche, einfach, weil es so ein geniales, eigenständiges Medium ist. Natürlich liest man mit 52 aber keine Kindercomics mehr ("Asterix" würde ich als Comic für Jugendliche und ihre ganze Familie bezeichnen), sondern Erwachsenes. Sowas Brillantes wie "Saga" halt, oder "The Sheriff of Babylon". Oder Manga wie "Vagabond" oder den Klassiker "Black Jack". Und und und...


    Comic-Fan seit ... schon immer: Tobias :belehr:

    Ach, das lese ich jetzt erst, nachdem ich meine Antwort schon abgeschickt hatte. :trinken:

    Dominiques Lieblings-Anime ist ein Geheimtipp: "Gankutsuou". Der totale Style-Overkill!

    Was Manga angeht, liebt sie den Stil der Zeichnerin Kaori Yuki, alles von ihr, natürlich "Angel Sanctuary", aber auch das morbide "God Child" und die kürzeren Sachen. Und ich glaube auch, dass sie "Nana" von Ai Yazawa geradezu verschlungen hat, da kann ich aber nicht mitreden, ich habe die Serie zwar hier, bin aber noch nicht dazu gekommen, sie zu lesen. Ich glaube wirklich, dass Dominique am liebsten Manga von Frauen liest, da gibt es ja auch eine ganze Menge. Auch ganz große Klasse: Science-Fiction-Manga von Keiko Takemiya aus den 70er Jahren. "To Terra" habe ich auch gelesen, sogar schon zweimal. Die Wimpern der Figuren stets tränenschwer in den Weiten des Weltalls...


    :lesen:: Tobias

    Ich lese wenig Manga und daher ist es nicht verwunderlich, dass ich keinen einzigen der Titel kenne. Aber sie kommen alle auf meine "muss-ich-reinschauen"-Liste. Vielen Dank für die Inspiration, Dominique - äh, Tobias :)

    Ja, ich habe da wirklich viele Nachteile. Mangas kenne ich auch nur von wenigen Filmen im Kino und vom Durchblättern einiger Bücher auf der Messe. Ab und zu sehe ich was bei meinen Kindern oder Enkeln und meist ist es irgendwas mit "Bumm" "Krach" und großen Augen.

    Ich würde das nicht als Nachteil sehen. Jede*r nimmt schließlich Texte auf seine ganz eigene Weise wahr und genau das macht doch auch so eine Leserunde aus. Ich finde die unterschiedlichen Wahrnehmungen auf jeden Fall total spannend.


    Wäre Dominique mit ihren hehren Absichten mir übrigens nicht so sympathisch, würde ich ihre Privatarmee als deutliche Bedrohung wahrnehmen. Sie baut da schon eine ziemlich große Macht auf. So aber habe ich eher das Gefühl, sie könnte Großes bewegen. Allerdings hoffe ich sehr, dass sie nicht plötzlich Stimmungsschwankungen bekommt. Ok - umso länger ich drüber nachdenke, meine Gefühle Dominique gegenüber sind doch eher ambivalent :S:|8|:)

    Das interessiert mich auch. An einen Ex habe ich zwar auch gedacht, aber sie ist ja bereits mit 15 Jahren aus Deutschland abgehauen. Oder war der Typ der Grund dafür? Ich glaube aber weniger an einen Ex, vielleicht ein Familienmitglied?

    Uh - Familie - das könnte sein! Ich bin irritiert, warum Dominique mit Anfang 20 schon recht genau weiß, was sie will. Das konnte ich von mir in dem Alter nicht behaupten. Momentan zweifle ich, dass sie wirklich erst seit so wenigen Jahren auf der Erde weilt. Hm, vielleicht könnte Schrimm etwas mit ihrer Vergangenheit VOR Dominique zu tun haben? Ok, ich drifte ab, aber ich kann dieses Gefühl nicht loswerden, dass Dominique nicht ist, was sie zu sein vorgibt.

    Oh, ich bin damit doch nicht allein, kam mir schon so schrecklich alt vor...

    Das solltest du nicht :knuddel: Alter ist nur eine Zahl. Und Comics lesen hat auch nichts mit dem Alter zu tun. Ich bin diese Woche 50 geworden :schulterzuck:und liebe diese Form der Literatur halt einfach. Während ich hier im Urlaub auf einer Vulkaninsel sitze, hütet meine 70-jährige Mutter zu Hause unser Haus und liest zwischendurch Donald Duck-Hefte. Hat also nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Vorlieben.

    Habe ich oben schon geschrieben, aber genau diese Diversität unter den Teilnehmenden in einer Leserunde mag ich sehr.

    Weil (auf S. 32) die neuen Worte "sier" und "sihn" innerhalb von nur zwei Zeilen auftauchen, da kann man dann leichter einen Zusammenhang zwischen ihnen herstellen und merkt: Das ist kein Zufall, also auch kein Fehler.

    Stimmt, das hat auch funktioniert, beim zweiten Wort hatte ich es dann kapiert, dass sich das so gehört.

    Ich bin ebenfalls gestolpert, aber genau diese "Dopplung" hat mir dann geholfen.


    Aeria das ist ja toll, ich möchte jetzt auch unbedingt wissen, wie dieser Duft riecht.

    Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum es Paris sein musste.

    [...]

    Grund 3: Mein Faible für französische Literatur des 19. Jahrhunderts. Ich flaniere seit Jahren durch Paris, weil ich seit Jahren die Tagebücher der Brüder Goncourt lese, die so etwa 7000 Seiten umfassen (falls jemand sich wundert, wie man jahrelang an etwas lesen kann...).

    Grund 4: Mein Faible für französische Filme. Unter anderem mag ich den Regisseur Cedric Klapisch, der tatsächlich an Lucs Uni als Gastdozent unterrichtet. Aber einen noch größeren Einfluss auf "Evil Miss Universe" hatte der in Paris geborene und dort auch verstorbene Roger Vadim.

    :gruebel: Oh, ich kenne weder die Brüder Goncourt, den Regisseur Cedric Klapisch noch Roger Vadim. Bei einem 7000-Seitenspaziergang kommt einem eine Stadt aber ganz sicher näher. Ich habe jetzt schnell mal geschaut, was die Tagebücher eigentlich (grob) beinhalten und das scheint ja wirklich ein Großprojekt zu sein.

    Grund 5: Das Buch ist unter anderem auch eine Hommage an Arsène Lupin und an Fantomas (der Name Louis de Funès ist schon von Rhea in Beitrag Nr. 18 genannt worden, aber sowohl Lupin als auch Fantomas waren ja ursprünglich Romane, und es gab sogar schon Fantomas-Stummfilme, die Bestandteil meiner privaten Filmkollektion sind), und beide trieben in Paris ihr Unwesen.

    Ach, ich habe Fantomas im TV geliebt, die Stummfilme kenne ich allerdings nicht. Bisher habe ich diesen Bezug nicht bemerkt, aber jetzt wo du es geschrieben hast, werde ich beim Lesen sicher häufiger dran denken.


    Ich war noch nie in Paris und bin jetzt sehr gespannt auf das spezielle Gebäude aus Grund 6 :katze:


    Bezüglich des "Zurück zu Lück" - ich kenne es zwar, hatte aber überhaupt nicht dran gedacht. Aber jetzt, wo ihr es sagt - das ist glatt ein salomonisches :pling: wert :-)

    Abschnitt 2 hat es so richtig in sich, finde ich. Ich habe gemerkt, dass du aufdrehst, Tobias ;-)

    Meine erste Markierung klebt auf Seite 55 im letzten Absatz - und zwar für die Verwendung des wundervollen Wortes ausbaldowert, habe ich schon ewig nicht mehr gelesen.


    S. 57: Mister Right ... was soll ich sagen, wir werden sicher alle einer Meinung sein. Wie besonders Social Media-Accounts (und damit auch die propagierten Personen dahinter), die dummen und diskriminierenden Inhalt produzieren, unzählige eigentlich von den Ekelhaftigkeiten betroffene Anhänger*innen versammeln können, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Dominiques Hass auf solche Leute hat ihr sofort weitere Sympathiepunkte von mir eingebracht. Ich sollte eine Punkteliste anlegen :-D


    S. 75: Sehr gut - noch ein Pluspunkt. Dominique liebt Comics! Insbesondere Manga und deren Verfilmungen als Anime. Tobias, verrätst du mir ihre Vorlieben? :*


    Sehr gefallen mir wieder die vielen aktuellen Bezüge und deine offensichtliche Kritik an so vielen Dingen. Für die schlimmsten Unrechtsregimes hatten Jungspunde sich auf Schlachtfeldern begeistert in den Tod gestürzt. (S. 76) Ich "höre" dich selbst in Dominique, wenn ich mal so weit gehen darf ;)


    Spannend find ich die von dir angesprochenen Steuersparmodelle und den Bezug zur Filmindustrie, da werde ich noch ein wenig recherchieren.


    Hach :love: - und dann noch ein Pluspunkt für Dominiques Konto. Sie findet Deutschland überheblich.

    Was mich dazu mal interessieren würde: Wie viel Zeit nimmt so etwas für dich in Anspruch? Und fährst du für so ein Projekt beispielsweise auch selbst nach Paris, um ein besseres Gefühl für die Kulisse zu bekommen?

    Während der Arbeit an einem Buch recherchiere ich sozusagen Tag & Nacht unaufhörlich, also wirklich alles, was ich wahrnehme, kann in den Text mit einfließen.

    Und mich interessiert sehr, warum du Paris für Dominiques Headquarter ausgewählt hast. War es womöglich einfach dieser spezielle Tower, der eine besondere Faszination auf dich ausgeübt hat?

    Es liest sich wie ein Comic und ich bin eigentlich keine comic-Leserin und bekenne auch, dass ich mit Superhelden im Allgemeinen nicht viel anfangen kann, ich kenne sie eigentlich nur wegen der Kinder und Enkel. (Es gibt Ausnahmen)

    Ich finde interessant, dass schon einige geschrieben haben, es würde sich wie ein Comic lesen. Ich lese übrigens sehr viele Comics, habe aber gar nicht diese Assoziation. Ok - die Begriffe Superhelden, Superschurkin usw. erinnern an Superheld*innencomics, aber deshalb liest es sich für mich noch nicht wie ein Comic. Spannend, wie unterschiedlich wir es wahrnehmen, das liebe ich an dem gemeinsamen Lesen so!


    Zugegeben, ich lese zwar sehr viele Comics, aber nur sehr sehr selten Superheld*innen. ;-)

    Hallo,

    da bin ich auch endlich ;-) Den ersten Abschnitt hatte ich schon am Freitag gelesen, dann kamen mir aber die Urlaubsvorbereitungen, Flug und gestern auch noch mein Geburtstag in die Quere ;)

    Nun aber! Tobias O. Meißner - ich liebe deine geschriebene Sprache sehr. Deine Art zu erzählen, die Einflüsse aktueller Themen auf deine Texte und ich bin ziemlich sicher, dass du mal wieder jeden einzelnen Satz intensiv durchdacht hast. Ich mag es sehr, wenn mich die Autor*in als Lesende ernst nimmt. Genug Honig um den Bart(?) geschmiert.


    Abschnitt 1:

    Dominique war schon vom ersten Eindruck des Covers für mich eine Unsympathin. Ging nicht allen so, wie ich hier gerade beim Nachlesen eurer Kommentare gesehen habe. Sie wirkt überheblich, das "sexy" Auftreten auf "ihrem" Buch war mir suspekt. Auch wenn das Cover super zum Inhalt passt, hätte es mich beim Stöbern im Buchladen leider eher abgeschreckt. Aber zum Glück steht ja "Tobias" drauf und so weiß ich, dass mir das Cover absolut egal sein sollte :*

    Auch Dominiques Vorliebe für optische Oberflächlichkeiten, wie extravagantes Auftreten in Designerkleidung war jetzt nicht gerade ein Pluspunkt für sie, um bei mir Sympathie zu gewinnen.

    A B E R: Mein "Verhältnis" zu Dominique wandelte sich mit zunehmender Seitenzahl. Ich mochte ihren kreativen Umgang mit ihrem Kleidungsstil und ihrem Auftreten. Ihr Kronjuwelen-Plan hatte meine volle Unterstützung ;) Und ich glaube ... *räusper* ich hätte an ihrer Stelle vermutlich keine Steuern abgetreten. Da ist sie mir doch um einiges voraus ^^


    Luc ist ein toller Charakter, ich bin gespannt, ob er noch eine größere Rolle spielen wird in seiner Verliebtheit. Auch frage ich mich, ob Dominique nicht ganz menschlich ist oder vielleicht magische Kräfte hat, sodass sie diese EXTREME Ausstrahlung auf Menschen hat. Wir werden sehen. :/