Beiträge von Aurian

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Mai 2020


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    Colleen Hoover - Verity

    Taylor Jenkins Reid - Daisy Jones and The Six

    Paige Toon - Dein Platz in meinem Herzen

    Mary Beth Keane - Wenn du mich heute wieder fragen würdest

    Ava Reed - Truly

    Sarina Bowen - Never let me down

    Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

    Christelle Dabos - Das Gedächtnis von Babel


    Gelesene Bücher:

    Jessica Winter - Wenn du mich sehen könntest 4ratten

    Colleen Hoover - Verity 5ratten

    Holly Martin - Liebeszauber in Sandcastle Bay 3ratten

    Taylor Jenkins Reid - Daisy Jones and The Six


    Sub-Veränderung:

    +4 = 150

    Der Debütroman der Autorin Casey McQuiston hat auf Goodreads den Preis für die beste Romanze und das beste Debut 2019 gewonnen. Das hat mich natürlich neugierig gemacht.


    Alex ist der Sohn der Präsidentin der Vereinigten Staaten. Sein Leben wird vom Wahlkampf seiner Mutter und dem Repräsentieren bei öffentlichen Anlässen bestimmt und die Medien haben ihn dabei immer im Visier.

    Er genießt sein Leben und das Spiel mit den Medien in vollen Zügen, denn für ihn war schon immer klar – seine Zukunft ist die Politik.

    Bei einem öffentlichen Anlass in England trifft er mal wieder auf Prinz Henry, den er überhaupt nicht leiden kann. Außerdem findet er ihn total langweilig. Doch als er merkt, dass Henry ganz anders ist, als er denkt, wird dieser ihm immer sympathischer, bis er ihn so gern hat, dass es ein Problem für ihre beiden Familien sein könnte.


    Durch die Geschichte der beiden wird klar, wie sehr die Kinder von Königshäusern und Staatsoberhäuptern im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Alex‘ Leben ist jedoch wesentlich freier und selbstbestimmter als Henrys, der in den Erwartungen und Traditionen der englischen Krone gefangen ist. Er präsentiert eine perfekte und glatte Fassade und Alex macht es viel Freude den echten Henry dahinter zu entdecken.


    Von Anfang an hat es mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Der lockere und humorvoller Ton ist unterhaltsam zu lesen und der Blick hinter die Kulissen ist interessant.


    Nebenbei erfährt man immer wieder etwas über die Geschichte der amerikanischen Präsidenten, das Weiße Haus und über amerikanische Wahlen.

    Dadurch bekommt die manchmal fast schon kitschig romantische Liebesgeschichte etwas Bodenhaftung.


    Fazit: Eine schöne Geschichte, in der es um Politik, Homosexualität und die ganz große Liebe geht.


    4ratten

    Freut mich, dass die Eleanor auch so gut gefallen hat :thumbup::)

    An Eleanor und ihre Geschichte werde ich sicher noch öfter denken, auch wenn sie mich oft bedrückt und traurig gestimmt hat. Allerdings habe ich auch oft geschmunzelt :breitgrins:

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    400 Seiten

    HarperCollins Verlag

    ET: 24. März 2020

    OT: A Summer to Remember


    Clancy verlässt London und damit ihr bisheriges Leben. Sie waren fünf Freunde, die eine Firma gegründet und aufgebaut haben. Einer davon war ihr Lebensgefährte Will. Doch dieser hat Clancy betrogen und sie verliert nicht nur ihn, sondern auch ihren Job.


    Unterschlupf findet sie in Nelsons Bar, einem kleinen Küstenort in Norfolk, wo ihre Cousine Alice vor Jahren Lee vor dem Altar versetzt hat. Niemand hat das vergessen, auch nicht Lees attraktiver Bruder Aaron. Da ist es kein Wunder, dass Clancy in dem kleinen Ort nicht willkommen ist. Doch ausgerechnet dort gibt es für sie einen Job und eine Unterkunft, beides in enger Verbindung zu Aaron, zu dem sie sich damals schon hingezogen fühlte. Kann ein Stadtmädchen wie sie, sich in einem abweisenden und ländlichen Ort von ihren Schicksalsschlägen erholen und dort wohl fühlen?


    Wie man schon an der Kurzbeschreibung merkt, hat die Autorin einiges an Handlung in die Geschichte reingepackt und das ist längst noch nicht alles. Es gibt noch einige Personen, deren Leben und Probleme in die Handlung einfließen, wodurch der Roman sehr kurzweilig und unterhaltsam ist. Allerdings rückt dadurch auch immer wieder die Geschichte von Clancy und Aaron in den Hintergrund und nicht jedes Thema bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte.


    Was Will Clancy angetan hat ist unverzeihlich, ganz davon zu schweigen, wie sich ihre Geschäftspartner und sogenannte Freunde verhalten haben. Was mich jedoch richtig wütend gemacht hat ist, wie Wills Verhalten gerechtfertigt wird. Zu schnell schlägt Clancys Wut in Verständnis um. Auf der anderen Seite spiegelt das perfekt Clancys Charakter wider. Sie ist ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch mit einem großen Herz.


    Richtig gut haben mir der kleine Ort und seine Bewohner gefallen. Da gibt es die unterschiedlichsten Charaktere und jeder kennt jeden, manchmal besser als es einem lieb ist. Dort gibt es kein Internet und keinen Handyempfang, nur eine Steilküste, einen Strand und jede Menge Ruhe, ideal für einen erholsamen Urlaub zum Abschalten. Für einen Urlaub ist das perfekt, aber wie sieht es mit „für immer“ aus?


    Nachdem ich mich an den Schreibstil der Autorin gewöhnt hatte, habe ich diese unterhaltsame Geschichte sehr gerne gelesen und ich hatte fast das Gefühl eine Auszeit an der sonnigen Küste Norfolks zu verbringen.


    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Es ist schon das zweite Buch, das mich diesen Monat mit seiner bedrückenden Handlung kalt erwischt hat. Und das ausgerechnet jetzt, wo ich zur Zeit eh sehr dünnhäutig bin.


    Vor allem der Handlungsstrang rund um Smita und ihre Tochter war für mich nur schwer zu ertragen. Wie sie das Leben der Dalit und vor allem der Frauen beschreibt, hat mich so nachdrücklich berührt und entsetzt, dass ich das Buch nicht gerne gelesen habe. Nein, ich wollte es einfach hinter mich bringen. Irgendwie hat es die Autorin geschafft, dass ich Smitas Ängste, regelrecht gespürt habe.


    "Jedes Jahr werden in Indien zwei Millionen Frauen ermordet. Zwei Millionen Opfer männlicher Barbarei - und alle Welt schaut gleichgültig zu. Es ist der Welt völlig egal. Die Welt überlässt diese Frauen einfach ihrem Schicksal."


    Die Geschichte der Anwältin Sarah ist auf andere Art traurig, aber auch sie zeigt, wie Frauen von Männern dominiert werden. Sie hat so hart gearbeitet, um eine gehobenen Position in einer Kanzlei zu bekommen. Doch am Ende zählt nicht, was sie geleistet hat und schon gar nicht zählt sie als Mensch. Nein, es zählt einzig und allein, wie ihr Chef entscheidet. Das ist schlimm, aber Sarah hat sich dieses berufliche Umfeld freiwillig ausgesucht und ihr dürfte klar gewesen sein, dass dieses Machtgefüge wie ein Haifischbecken ist. Smita hatte nie eine Wahl.


    Dagegen wirkt Giulias Geschichte fast schon harmlos. Doch die Alternative, die zur Rettung der Familie im Raum steht, ist auch schlimm. Interessant, dass ausgerechnet ein Mann ihr bei der Lösung all ihrer Probleme hilft. Klar muss Giulia ihre eigenen Entscheidungen treffen und ihre Frau stehen, aber ohne männliche Initialzündung wäre ihr das nicht gelungen. Vielleicht soll es ein Beispiel dafür sein, dass man auch Männern auf Augenhöhe begegnen kann.


    Die Verbindung der drei Geschichten hat mir gut gefallen. Was für eine tolle Idee der Autorin, die mit diesem Roman deutlich macht, dass auch in unseren so zivilisierten Zeiten, Frauen keinen leichten Stand haben.

    Der schlichte, aber eindringliche Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich mitgefühlt habe und mir wieder einmal bewusst wurde, wie stark das Schicksal einer Frau von ihrem Geburtsort abhängt.


    4ratten

    1. KLAPPENTEXT

    c. Lies ein Buch, dessen Klappentext genau 6 Namen enthält ( mehrfache Nennung eines Namens möglich und muss gezählt werden, ohne Autorenname

    Laetitia Colombani - Der Zopf


    Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

    Die Lebenswege von
    Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.

    Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.