Beiträge von Aurian

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Nach seiner Verbannung lebt Patroklos am Hof von König Peleus, wo er auf dessen Sohn Achill trifft, der sofort eine gewisse Faszination auf ihn ausübt. Doch für einen Verbannten ist der Prinz unerreichbar. Patroklos fasziniert alles an Achill, sein Aussehen, sein Wesen und sogar seine Art zu kämpfen und auch Patroklos ist Achill nicht ganz gleichgültig.


    Die Autorin zeichnet das Bild eines jungen unbeschwerten Mannes, den seine Bestimmung in die Rolle einer tödlichen Waffe zwingt, was ihm allerdings lieber ist als ein langes Leben als Niemand. Heute sind die Likes und Follower auf Instagram wichtig und damals zählte der Ruhm, der im Krieg gewonnen wurde, der dich in den Augen der Menschen zu etwas Besonderem macht. Achill erfüllt seine Bestimmung und wird im Kampf ein göttlicher Held. Doch bei Patroklos ist er einfach nur ein junger Mann.


    Die Grundidee, Patroklos und Achill als Liebespaar anzulegen hat mir sehr gut gefallen. Doch leider plätschert die Geschichte vor sich hin und es kam selten richtige Lesefreude auf.


    Ich hatte vielleicht einfach zu viel erwartet, denn die sprachliche Finesse von „Ich bin Circe“ konnte ich hier nicht finden.


    Nachdem mich „Ich bin Circe“ begeistert hat, wollte ich natürlich auch dieses Buch von Madeline Miller gerne lesen. Man merkt jedoch deutlich, dass die Geschichte rund um Achill einige Jahre vorher geschrieben wurde und die Autorin seitdem eine enorme Weiterentwicklung gemacht hat.


    Fazit: Vor sich hinplätschernde Geschichte, die in der griechischen Sagenwelt angesiedelt ist.


    3ratten

    Im Moment fesseln mich wenige Bücher, außer sie haben Herz und Humor. Diese Geschichte hat eindeutig beides!


    Will und sein Vater Danny sind gefangen in ihrer Trauer um Liz, die vor einem Jahr bei einem Unfall ums Leben kam. Will, der bei dem Unfall dabei war, hat seitdem kein Wort mehr gesprochen, was ihn in der Schule zu einem Sonderling macht. Die Lehrer nehmen natürlich Rücksicht, doch für manche Mitschüler ist er ein willkommenes Mobbing-Opfer.

    Danny ahnt nichts davon und hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Zuerst verliert er seine Arbeit und dann bedroht ihn noch sein Vermieter. Doch das Schlimmste ist für ihn Wills Schweigen. Was kann er tun, um zu seinem Sohn durchzudringen?


    Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt, auch wenn der Klappentext leider einiges vorwegnimmt.

    Das Buch liest sich wunderbar leicht, trotz all der Tragik, denn sie wird von einem herrlichen Humor aufgelockert. Ich habe mich beim Lesen schon lange nicht mehr so amüsiert. Besonders die Dialoge mit Krystal der Tänzerin oder Dannys bestem Freund Ivan sind köstlich.


    Dabei gelingt es der Autorin trotzdem die Trauer von Will und Danny spürbar zu machen. Bisher war Liz immer das Bindeglied zwischen den beiden und jetzt, nach ihrem Tod, merkt Danny, wie wenig er über seinen Sohn weiß.


    Diesen schönen und unterhaltsamen Roman habe ich sehr gerne gelesen. Für mich ist er mein erstes Highlight in 2020!


    5ratten

    Mai 2020


    Zugänge:


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    Colleen Hoover - Verity

    Taylor Jenkins Reid - Daisy Jones and The Six

    Paige Toon - Dein Platz in meinem Herzen

    Mary Beth Keane - Wenn du mich heute wieder fragen würdest

    Ava Reed - Truly

    Sarina Bowen - Never let me down

    Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

    Christelle Dabos - Das Gedächtnis von Babel


    Gelesene Bücher:

    Jessica Winter - Wenn du mich sehen könntest 4ratten

    Colleen Hoover - Verity 5ratten

    Holly Martin - Liebeszauber in Sandcastle Bay 3ratten

    Taylor Jenkins Reid - Daisy Jones and The Six


    Sub-Veränderung:

    +4 = 150

    Der Debütroman der Autorin Casey McQuiston hat auf Goodreads den Preis für die beste Romanze und das beste Debut 2019 gewonnen. Das hat mich natürlich neugierig gemacht.


    Alex ist der Sohn der Präsidentin der Vereinigten Staaten. Sein Leben wird vom Wahlkampf seiner Mutter und dem Repräsentieren bei öffentlichen Anlässen bestimmt und die Medien haben ihn dabei immer im Visier.

    Er genießt sein Leben und das Spiel mit den Medien in vollen Zügen, denn für ihn war schon immer klar – seine Zukunft ist die Politik.

    Bei einem öffentlichen Anlass in England trifft er mal wieder auf Prinz Henry, den er überhaupt nicht leiden kann. Außerdem findet er ihn total langweilig. Doch als er merkt, dass Henry ganz anders ist, als er denkt, wird dieser ihm immer sympathischer, bis er ihn so gern hat, dass es ein Problem für ihre beiden Familien sein könnte.


    Durch die Geschichte der beiden wird klar, wie sehr die Kinder von Königshäusern und Staatsoberhäuptern im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Alex‘ Leben ist jedoch wesentlich freier und selbstbestimmter als Henrys, der in den Erwartungen und Traditionen der englischen Krone gefangen ist. Er präsentiert eine perfekte und glatte Fassade und Alex macht es viel Freude den echten Henry dahinter zu entdecken.


    Von Anfang an hat es mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Der lockere und humorvoller Ton ist unterhaltsam zu lesen und der Blick hinter die Kulissen ist interessant.


    Nebenbei erfährt man immer wieder etwas über die Geschichte der amerikanischen Präsidenten, das Weiße Haus und über amerikanische Wahlen.

    Dadurch bekommt die manchmal fast schon kitschig romantische Liebesgeschichte etwas Bodenhaftung.


    Fazit: Eine schöne Geschichte, in der es um Politik, Homosexualität und die ganz große Liebe geht.


    4ratten

    Freut mich, dass die Eleanor auch so gut gefallen hat :thumbup::)

    An Eleanor und ihre Geschichte werde ich sicher noch öfter denken, auch wenn sie mich oft bedrückt und traurig gestimmt hat. Allerdings habe ich auch oft geschmunzelt :breitgrins:

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    400 Seiten

    HarperCollins Verlag

    ET: 24. März 2020

    OT: A Summer to Remember


    Clancy verlässt London und damit ihr bisheriges Leben. Sie waren fünf Freunde, die eine Firma gegründet und aufgebaut haben. Einer davon war ihr Lebensgefährte Will. Doch dieser hat Clancy betrogen und sie verliert nicht nur ihn, sondern auch ihren Job.


    Unterschlupf findet sie in Nelsons Bar, einem kleinen Küstenort in Norfolk, wo ihre Cousine Alice vor Jahren Lee vor dem Altar versetzt hat. Niemand hat das vergessen, auch nicht Lees attraktiver Bruder Aaron. Da ist es kein Wunder, dass Clancy in dem kleinen Ort nicht willkommen ist. Doch ausgerechnet dort gibt es für sie einen Job und eine Unterkunft, beides in enger Verbindung zu Aaron, zu dem sie sich damals schon hingezogen fühlte. Kann ein Stadtmädchen wie sie, sich in einem abweisenden und ländlichen Ort von ihren Schicksalsschlägen erholen und dort wohl fühlen?


    Wie man schon an der Kurzbeschreibung merkt, hat die Autorin einiges an Handlung in die Geschichte reingepackt und das ist längst noch nicht alles. Es gibt noch einige Personen, deren Leben und Probleme in die Handlung einfließen, wodurch der Roman sehr kurzweilig und unterhaltsam ist. Allerdings rückt dadurch auch immer wieder die Geschichte von Clancy und Aaron in den Hintergrund und nicht jedes Thema bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte.


    Was Will Clancy angetan hat ist unverzeihlich, ganz davon zu schweigen, wie sich ihre Geschäftspartner und sogenannte Freunde verhalten haben. Was mich jedoch richtig wütend gemacht hat ist, wie Wills Verhalten gerechtfertigt wird. Zu schnell schlägt Clancys Wut in Verständnis um. Auf der anderen Seite spiegelt das perfekt Clancys Charakter wider. Sie ist ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch mit einem großen Herz.


    Richtig gut haben mir der kleine Ort und seine Bewohner gefallen. Da gibt es die unterschiedlichsten Charaktere und jeder kennt jeden, manchmal besser als es einem lieb ist. Dort gibt es kein Internet und keinen Handyempfang, nur eine Steilküste, einen Strand und jede Menge Ruhe, ideal für einen erholsamen Urlaub zum Abschalten. Für einen Urlaub ist das perfekt, aber wie sieht es mit „für immer“ aus?


    Nachdem ich mich an den Schreibstil der Autorin gewöhnt hatte, habe ich diese unterhaltsame Geschichte sehr gerne gelesen und ich hatte fast das Gefühl eine Auszeit an der sonnigen Küste Norfolks zu verbringen.


    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus: