Beiträge von Aurian

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Das passt ja mal wieder! :breitgrins: Das Buch habe ich heute gemeinsam mit zwei anderen aus dem Regal genommen, weil ich nicht weiß, was ich als nächstes lesen soll. Zur weiteren Auswahl stehen:

    Gail Honeyman - Ich, Eleanor Oliphant

    Anna McPartlin - Die letzten Tage von Rappit Hayes


    Welches würdest du mir empfehlen?

    Obwohl mir der erste Band nicht so gut gefallen hat, wollte ich der Geschichte doch noch eine Chance geben und ich bin froh, dass ich das getan habe!


    Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt und es hat mir viel Spaß gemacht Ophelia bei ihren Abenteuern zu begleiten und zu erleben, wie sie immer selbstbewusster wird. Trotz der Drohbriefe die sie bekommt, behauptet sie sich zwischen all den dekadenten Adeligen und wird erst zur Vize-Erzählerin und später sogar zur Obersten Familien-Leserin an Faruks Hof. Als dann auch noch ihre Familie am Pol ankommt, um an der bevorstehenden Trauung teilzunehmen und einzelne wichtige Persönlichkeiten spurlos verschwinden, steht Ophelias Leben vollends Kopf.


    Die Stimmung der Geschichte hat sich nach meinem Gefühl vollkommen verändert, was sicher mit Ophelias verändertem Auftreten zu tun hat. Sie lässt sich nicht mehr hin und her schubsen und stellt sich den Herausforderungen, von denen es mehr als genug gibt. Als erstes begegnet sie Faruk, dem Familiengeist, dessen lethargische und vergessliche Art ihn nicht gerade charismatisch macht. Er kam mir mit seinen Konzentrationsschwierigkeiten, wie betäubt vor, was erschreckend ist, da er der Herrscher über den Pol ist und seiner Verantwortung so überhaupt nicht gerecht werden kann. Sein größter Wunsch ist es, dass Ophelia mit ihrem Talent sein Buch liest. Doch Thorn drängt sich immer wieder dazwischen und nimmt so Ophelia aus der Schusslinie.

    Ophelia braucht ein bisschen länger als ich, bis sie Thorns Motivation hinter seinem Verhalten begreift.


    Durch die vielen Ereignisse und Wendungen der Handlung entwickelt die Geschichte ein enormes Tempo und die Seiten fliegen nur so dahin. Mir hat es viel Spaß gemacht Ophelias Familie wieder zu begegnen, deren liebevoller Zusammenhalt das intrigante Verhalten der Höflinge nur noch deutlicher macht. Aber auch die fantasievollen Ideen der Autorin steigern das Lesevergnügen enorm. Manchmal fühlte ich mich direkt an "Alice im Wunderland" erinnert. Zusammen mit dem plötzlichen Verschwinden von bedeutenden Personen und dem Geheimnis rund um Faruk und sein Buch ergibt das eine sehr unterhaltsame und spannende Mischung.


    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und Band 3 werde ich mir kaufen, sobald man wieder unbeschwert einkaufen gehen kann.


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Wer hat sich nur diesen Titel ausgedacht? Im Original heißt das Buch „The Sea Sisters“ was viel passender ist.


    Die Geschichte beginnt mit der Nachricht von Mias Tod. Katie kann und will nicht glauben, dass es tatsächlich Selbstmord war. Doch die beiden Schwestern waren sich nicht mehr so nahe, wie als Kinder und Katie hat keine Ahnung, was in Katie vorgegangen ist. Als sie im Mias Rucksack ein Tagebuch findet, in welchem Mia genau über ihre Erlebnisse und ihre Reise berichtet, beschließt Katie Mias Spuren zu folgen, um besser zu verstehen, was passiert ist. Doch die Reise hält ungeahnte Überraschungen für Katie bereit, die auch sie an ihre Grenzen bringen.


    In Rückblicken erfährt man abwechselnd aus der Sicht der beiden, was passiert ist und es wird deutlich, wie weit die beiden sich voneinander entfernt haben. Das führt zu Missverständnissen, falschen Annahmen und einer gewissen Distanz, was beide sehr bedauern. Das ist umso tragischer, dadurch dass sie nie wieder die Chance haben werden die verpassten Gespräche nachzuholen.


    In dem Versuch Mia ein letztes Mal nahe zu sein, folgt Katie ihren Spuren und entwickelt dabei eine regelrechte Obsession – alles andere rückt in den Hintergrund und dabei befreit sie sich nach und nach von ihren eigenen Zwängen.


    Während es leicht fällt, mit Katie mitzufühlen, ist das bei Mia nicht ganz so leicht. Sie ist ein sperriger Charakter, denn sie geht ihren Weg, auch wenn sie dabei andere verletzt. Dabei würde ich sie nicht rücksichtslos nennen. Sie trifft lediglich die Entscheidungen, die ihr gut tun, was teilweise zu Lasten der Menschen geht, die sie lieben und immer für sie da sind. Lediglich eine ihrer Aktionen habe ich ihr krumm genommen.


    Dies ist mein drittes Buch der Autorin und es hat mich bestens unterhalten, denn die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern Mia und Katie ist spannend zu lesen.


    4ratten

    c. Lies ein Buch, auf dessen Klappentext die Wörter ICH / MACHE / WAS / ICH / MOECHTE / zu finden sind.


    Ein meerblaues Reisetagebuch – das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. In Bali stürzte sie von einer Klippe. Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer ein in das Leben ihrer Schwester und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe …

    Wenn ein Forenmitglied, das schon länger im Forum aktiv ist, ein Buch herausbringt, bin ich natürlich neugierig und nachdem mir die Leseprobe richtig gut gefallen hat, habe ich mir das eBook gekauft, obwohl ich überhaupt kein Scifi-Fan bin. Im Laufe des Lesens hat sich herausgestellt, dass ich das auch überhaupt nicht sein muss.


    Die neun Kurzgeschichten sind so unterschiedlich und facettenreich, dass das Lesen sehr kurzweilig ist, das Einzige, was mich mehr als einmal gestört hat, ist dass ich nach dem Ende manchmal gerne weitergelesen hätte und etwas länger in der Geschichte verweilen wollte.


    So ging es mir auch bei der Kurzgeschichte „Die Träumende“, in welcher der Begriff Traumfrau eine ganz neue Bedeutung bekommt. Doch hier habe ich Glück, denn auf Amazon habe ich die Novelle „Traumverloren“ entdeckt, welche die Handlung fortsetzt.


    Meistens spielt die Handlung auf der Erde und der Schrecken lauert unter der Oberfläche, ganz nach dem Motto „sie sind unter uns“. Das ist für mich viel eindringlicher, als wenn die Handlung auf fremden Planeten spielt, was aber auch vorkommt. Dann zeigt sich mit wieviel Freude und Fantasie sich Nadja neue Welten ausdenkt.


    Die einzelnen Geschichten waren immer fantasievoll, aber einzelne auch böse und gruselig, romantisch und cool, erschreckend oder auch ironisch. Zusammen mit Nadjas klarer Sprache, die sich wunderbar lesen lässt, war es ein kurzweiliges Leseerlebnis und ich werde sehr gerne wieder zu einem ihrer Bücher greifen.


    5ratten