Beiträge von Kiala

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Nein, "Das Geheimnis des siebten Weges" gehört nicht nicht zu den beiden anderen.


    "Das geheimnis des siebten Weges"
    Lehrer Franz ist noch relativ neu in seiner Schule in den Niederlanden. Mit einem Trick gelingt es ihm seine Klasse zu bändigen. Jeden Tag, kurz vor Schulschluss, erzählt er als Belohnung für gutes Benehmen selbsterdachte Geschichten von "Franz, dem Roten".
    Eines Tages will ihm nichts rechtes mehr einfallen, so vertröstet er die Kinder mit der Ankündigung er würde einen geheimnsivollen Brief erwarten.
    Franz ist sehr überrascht als am Abend tatsächlich ein Brief eintrift.
    Schon bald sind er und seine Schüler in das Geheimnis vom Siebensprung verwickelt und versuchen den Jungen Gerd-Jan zu retten.


    "Der Brief an den König"
    Tiuri hält in der Nacht vo seinem Ritterschlag mit seinen Kameraden Wache in einer Kapelle. Es ist ihnen verboten diese zu verlassen oder jemand anderes einzulassen. Aber als es klopft und eine Stimme um Hilfe fleht, kann Tiuri nicht sitzen bleiben, auch wenn das bedeutet niemals Ritter werden zu können.
    Tiuri öffnet die Tür und wird von einem alten Mann verzweifelt gebeten einen Brief an den König von Unauwen im Nachbarland zu überbringen.
    Er macht sich auf den Weg und wird bald von allen möglichen Gruppen gejagt, von roten Reitern und grauen Rittern.
    In was ist Tiuri da hineingeraten und wird er es schaffen seinen Auftrag zu erfüllen?


    Eine kleine Zusammenfassung von "Der Wilde Wald" spare ich mir mal, sonst nehme ich Dir vielleicht schon zuviel vorweg!
    Aber Du solltest eher zuerst den siebten Weg lesen, dann ersparst Du Dir dieselbe Enttäuschung, die ich empfunden habe.

    Ingroscha : Ich habe alle drei gelesen!


    "Das geheimnis des siebten Weges" ist ganz gut, aber ich hatte immer das Gefühl, dass es doch eher ein reines Kinderbuch ist. Damit meine ich, dass mir dabei dann doch irgendwie etwas gefehlt hat. Aber das lag eventuell daran, dass ich die beiden anderen Bücher bereits kannte und deshalb besonders große Erwartungen hatte! (Davon gab es eine Serie? Kenn ich gar nicht! Mist!)


    Der "Wilde Wald" ist die Fortsetzung von "Der Brief für den König" und beide gehören immer noch zu meinen Favoriten der Jugendliteratur! Du wirst nicht enttäuscht sein Dich mit Tiuri auf seine abenteuerliche Reise nach Unauwen zu begeben!

    Als Erwachsener noch Kinder-/Jugendbücher lesen... auf jeden Fall!


    Zumindest ich und wie ich lese, nicht nur ich allein!
    Ein Glück! :zwinker: :winken:


    Durch Harry Potter ist das zum Glück inzwischen salonfähig geworden, aber des Öfteren stosse ich doch auf Unverständnis.
    Klassiker, wie Ende, Kästner, Lindgren, Montgomery, Lewis, Byton... lese ich immer wieder mal gerne!
    Allerdings versuche ich mich auch an Kinderbüchern, die ich noch nicht kenne. Das letzte war ein Mängelexemplar vom Krabbeltisch: "Blinker und der blaue Morgenstern" von Marc de Bel. Ich habe den Kauf nicht bereut!


    Ansonsten versuche ich mich an jedem Buch von Ralf Isau, auch wenn ich momentan nicht hinterherkomme.


    Ganz besonders möchte ich aber Tamora Pierce empfehlen! Sie gehört immer noch zu meinen Lieblingsautoren, auch wenn ich "eigentlich" schon viel zu alt bin.
    Aber schließlich ist man nur so alt, wie man sich fühlt! Oder? :zwinker:

    Kafka und Brecht gehörten zu meiner absoluten Hasslektüre in der Schulzeit! Aber eigentlich war ich nie so recht begeistert, wenn wir in der Schule etwas lesen mussten (und da ich im Deutsch-LK war, war das eine ganze Menge).
    Aber es war wohl wirklich eher der Zwang, der die Antipathie schürte und das krampfhafte Bemühen für jedes Wort 20 Interpretationmöglichkeiten zu finden! :zwinker:
    Ich habe mich oft gefragt, ob ich ein Buch, dass ich mochte, nach einer Schulzwangslesung nicht mehr leiden könnte? Rein hypothetisch, denn so etwas ist natürlich nie passiert.


    "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ist so ein Buch von dem die meisten begeistert sind, mit dem ich aber absolut nichts anfangen kann.