Beiträge von Kiala

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Im Sternenlicht (Shadow Falls After Dark 1) von C.C. Hunter


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    Zitat

    Vampirin Della ist frustriert. Die Ferien sind der absolute Albtraum: Die Freundinnen fehlen und die Eltern halten sie für gestört. Warum kann sie nicht einfach zurück ins Shadow Falls Camp und dort allen beweisen, dass sie die perfekte Ermittlerin für die FRU wäre? Doch dann entdeckt Della, dass ihr vermisster Onkel möglicherweise auch Vampir war… Bei der Rückkehr ins Camp ist Chaos vorprogrammiert, die Recherchen nach dem verschollenen Familienmitglied werfen tausende von Fragen auf, und auch in Liebesdingen läuft grade nichts, wie es sein sollte. Ihre Gefühle für Steve den Gestaltwandler geraten ins Wanken, denn ein neuer Vampir namens Chase Tallman mischt das Shadow Falls Camp gehörig auf.


    Meine Meinung
    "Noch aufregender, noch dunkler.”
    So wird die neu Jugendbuchreihe von C.C. Hunter beworben.
    Hm…
    Als wirklich aufregend oder gar dunkel habe ich die “Shadow Falls”-Reihe eigentlich nie betrachtet. Bis heute weiß ich auch nicht genau, wieso mir diese Reihe so gut gefällt. Letztlich ist sie eher oberflächlich, Probleme werden viel zu schnell gelöst und Heldin Kylie ist der Prototyp einer alleskönnenden Mary Sue. Und dann gibt es auch die typische Dreiecksgeschichte: Ein Mädchen zwischen zwei Jungs. :rollen:
    Dennoch habe ich mich jedes Mal beim Lesen der Reihe unheimlich wohl gefühlt. Es geht um Freundschaft, das Finden der eigenen Identität, Elternprobleme und natürlich die erste Liebe. Einfach irgendwie süß, auch wenn es natürlich dennoch ein paar dramatische Momente gab.


    Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es endlich Nachschub gibt!
    Hauptprotagonistin ist in “Shadow Falls After Dark” nicht mehr Kylie, sondern ihre Mitbewohnerin, die Vampirin Della. Die beiden und die Hexe Miranda sind beste Freundinnen, so dass Fans von C.C. Hunter schon sehr viel über Della wissen. Wir kennen ihre Familienprobleme, wissen von ihrem Ex-Freund und von ihrer Fast-Liebelei mit dem Gestaltwandler Steve.
    Leser, die die “Shadow Falls”-Reihe nicht kennen, werden jedoch sicher auch keine allzu großen Verständnisprobleme haben, denn Della und ihre Probleme werden gut eingeführt. Zwar gibt es vielleicht zu Beginn ein wenig zu viel schnell hingeworfene Informationen über das Camp, die nicht weiter ausgeführt werden, aber immerhin darf man ja auch die Kenner der Vorbände nicht langweilen.


    Gleich vorne weg: Ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt in Hunters Welt der Übernatürlichen, aber schon wieder eine Dreiecks-Beziehung? Muss das sein?
    Denn außer Steve taucht auch schnell der Vampir Chase auf. Den kann Della zwar nicht leiden, vor allem weil sein Geruch sie an Gefahr erinnert, aber… Seufz.


    Sehr schön fand ich hingegen, dass die Freundschaft zwischen Kylie, Della und Miranda nicht zu kurz kommt und auch alle anderen lieb gewonnen Charaktere wieder auftauchen. Das Camp-Leben (samt der altbekannten Kennenlern-Stunde und den Küchentischgesprächen) wird lebendig beschrieben und man fühlt sich gleich wieder wie Zuhause. Manchmal hatte ich aber auch den Eindruck, dass es gar keinen Unterricht mehr gibt, denn Della scheint immer mit etwas anderem beschäftigt zu sein.
    So wird es aber auch schnell spannend!


    Nicht nur, dass Della auf ein Familiengeheimnis gestoßen ist und es lüften will. Nein.
    Rund um das Camp mordet ein Vampir und Della hilft bei den Ermittlungen. Viel beunruhigender empfand ich jedoch Dellas zeitweisen Ausfall ihrer Fähigkeiten, z.B. den kurzzeitigen Verlust ihres Supergehörs.
    Gerade in dieser Hinsicht hätte ich sie aber schon bald gerne mal getreten und war schließlich doch genervt von ihrem Verhalten. Dass sie nicht unbedingt Burnett oder Steve in ihre gesundheitlichen Probleme einweihen möchte verstehe ich ja noch, aber wenn man schon Superwomen mit Heilkräften zur besten Freundin hat, sollte man doch vielleicht irgendetwas mal erwähnen.
    Dellas Verschlossenheit macht nicht nur in dieser Hinsicht einen Großteil ihrer Probleme aus. Mal sehen, wie sie sich das weiter entwickeln wird.


    Gut gefallen hat mir in diesem Band das Thema Gleichberechtigung, das immer wieder angesprochen wird. Die Mädchen müssen diesmal hart gegen die Vorurteile der Männer kämpfen. Dieser neue Aspekt bringt Schwung in die Geschichte.


    Der Spannungsbogen steigt stetig bis zum durchaus überraschenden Finale (auch wenn ich noch nicht weiß, was ich von dem halten soll…), zwischendurch darf aber auch mal herzlich gelacht werden. Wirklich “dunkel” ist die Geschichte also nicht, bei “aufregend” würde ich, gerade zum Ende hin, schon eher zustimmen. Gerne würde ich den zweiten Band gleich hinterher lesen, aber da müssen wir uns alle noch ein paar Monate gedulden.


    Fazit: Spannende Fortsetzung der paranormalen Jugendbuch-Reihe mit neuer Hauptprotagonistin, bei der ich wieder viel Spaß hatte!


    4ratten


    Shadow Falls After Dark-Reihe:
    1. Im Sternlicht
    2. Unter dem Nachthimmel
    3. Im Dunkel der Nacht (2016)


    Shadow Falls-Reihe:
    1. Geboren um Mitternacht
    2. Erwacht im Morgengrauen
    3. Entführt in der Dämmerung
    4. Verfolgt im Mondlicht
    5. Erwählt in tiefster Nacht

    Na, so richtig triefig kitschig (und zumindest historisch angehaucht) sind natürlich alle Historicals.
    Da gibt es natürlich auch Unterschiede. Verschiedene Autoren mag ich da lieber als andere.
    Spontan fallen mir folgende ein, die ich ganz gerne mag, allerdings spielen die meist etwas früher:
    Julie Garwood
    Lisa Kleypas
    Julia Quinn
    Celeste Bradley (die alten Romane)
    Emma Wildes
    Courtney Milan



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    Vielleicht ist ja das etwas für dich, darüber habe ich schon einige gute Dinge gehört:
    Deeanne Gist
    Karen Witemeyer

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    Träume unter roter Sonne von Elizabeth Haran


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    Zitat von Amazonbeschreibung

    England 1941: Lara Penrose, eine junge Lehrerin, wird nach Australien "strafversetzt". Sie landet in einem Städtchen, das an einem idyllischen Seitenarm des Mary River gelegen ist, und zunächst ist sie entzückt. Doch der Fluss beherbergt hunderte von Krokodilen, die regelmäßig an Land kommen und die Bewohner des Ortes in Angst und Schrecken versetzen. Aus diesem Grund engagiert Lara einen Krokodiljäger. Bald kann sie sich seinem Charme kaum noch entziehen, und ihre zarte Beziehung zu Doctor Jerry steht auf dem Spiel ...


    Meine Meinung
    Im Laufe der Jahre habe nahezu alle Bücher der Australierin Elizabeth Haran gelesen. Gerade die zuletzt erscheinen Bände haben mir meist jedoch deutlich weniger gefallen als die ältere Romane. Diesmal kann ich jedoch nicht klagen.
    Die Autorin läuft in diesem Band zu alter Stärke auf und präsentiert dem Leser einen richtigen Wohlfühlroman, perfekt für heiße Sommertage.


    Die heimelige Atmosphäre des Dorfes Shady Camp sorgt besonders dafür, dass man sich so richtig entspannen kann. Dennoch werden auch ernste Themen angesprochen, wie die Praxis Aborigines die Kinder weg zu nehmen und natürlich die düstere Stimmung und Gefahr die der zweite Weltkrieg überall hinterlässt. Der Luftangriff auf Darwin nimmt einen großen Teil der Handlung ein.
    Und es kommt immer wieder zu mehreren dramatischen “Verwechslungen”, so dass dem Leser trotz der eher ruhigen Grundstimmung nicht langweilig wird.


    Allerdings kann man bald alle Gefahren nicht mehr so ganz ernst nehmen. Es mögen in der Rahmenhandlung schlimme Dinge passieren, aber dennoch passiert nie wirklich etwas Schlimmes. Die Protagonisten haben immer Glück, ihnen wird von unerwarteter Seite geholfen oder sie werden sonstwie gerettet. Das passt durchaus gut zur Atmosphäre des Romans, wirkt dann aber spätestens nach der dritten unerwarteten Rettung doch reichlich unrealistisch.


    Auch Laras Grund für das Auswandern ist durchaus ernst. Durch die Falschaussagen zweier Männer (einer von ihnen ein Lord) droht ihr eine zweijährige Gefängnisstrafe. Doch in Australien herrscht Lehrermangel und so kann sie die Strafe in eine “Strafversetzung” umwandeln. Einer gewissen Komik entbehren die beiden Vorfälle, für die sie verurteilt werden soll, allerdings auch nicht.


    Lara findet bald Gefallen an ihrer neuen Stelle, auch wenn das australische Leben so ganz anders ist als sie es gewohnt ist.
    Nur mit den Krokodilen kann sie sich nicht anfreunden und engagiert einen Krokodiljäger.
    Hier stellten sich mir als Biologin natürlich gleich die Nackenhaare auf, aber alle Umweltbewussten können aufatmen. Krokodiljäger Rick ist nämlich ebenfalls Umweltschützer und sorgt dafür dass gefährliche Krokodile in menschenleere Gebiete umgesiedelt werden. Keine Sorge also in dieser Hinsicht.


    Nebenher gibt es noch eine kleine Dreiecksgeschichte, eine abenteuerliche Wanderung und ein Familiengeheimnis. Was will man mehr? Außer vielleicht ein klein wenig realistischere Darstellungen? :zwinker:


    Fazit: Gelungener Australienschmöker mit Wohlfühlcharakter, den man nicht verbissen auf Realismus prüfen darf!


    3ratten

    Auf ewig dein von Jennifer Lynn Barnes


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    Zitat von Amazonbeschreibung

    Ein neuer Fall für Profilerin Cassie und ihr Team: Ein brutaler Killer scheint die Morde von Daniel Redding zu kopieren – Serienmörder und Deans Vater! Bald wird klar, dass alle Fäden beim inhaftierten Redding selbst zusammenlaufen. Eine heftige Zerreißprobe, denn jetzt beginnt der Killer aus dem Gefängnis heraus ein gefährliches Psychospiel, um die jungen Agenten – und allen voran Dean – zu zermürben. Als Agentin Veronica Sterling mit ins Boot geholt wird, spitzt sich der Fall zu – denn sie steht nicht nur zu Redding in besonderer Beziehung …


    Meine Meinung
    Vom ersten Band der “The Gifted”-Reihe rund um jugendliche Naturtalente, die dem FBI beim Lösen von Fällen helfen hat mich ziemlich begeistert. Der zweite Band steht dem Ersten in nichts nach!
    Es bleibt weiter spannend und die Fälle sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Dafür, dass dies ein Thriller für Jugendliche ist, wird es manchmal schon etwas grenzwertig hart. Man sollte sich auch klar sein, dass Teile des Romans aus der Sicht des Täters beschrieben werden (wie schon im ersten Band) und gerade das den Gruseleffekt noch erhöht. Wer mit solch extremer Gewalt gestörter Serienkiller ein Problem hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen!
    Fans von einschlägigen Krimiserien (Lie to me, Criminal Minds, The Mentalist, …) werden aber sicher wieder ihre Freude haben.


    Wie im ersten Band gibt es wieder einen persönlichen Bezug des Falls zu einem der Mitglieder der kleinen Truppe. War es im ersten Fall Cassies Vergangenheit, die eine Rolle spielte, so ist es dieses mal Deans. Jemand mordet nach der Vorgehensweise seines Vaters.
    Das lässt den anderen keine Ruhe, wollen sie doch alle Dean helfen und stecken so natürlich wieder prompt in Schwierigkeiten.


    Der Fall entwickelt sich rasant und man kommt als Leser kaum zum Durchatmen, so spannend wird es!
    Die verwickelte Lösung war am Ende für mich ein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber dennoch einfallsreich.


    Abgesehen davon hält eine neue FBI-Agentin Einzug in das Haus, Ersatz war ja nach den dramatischen Ereignissen im Vorband dringend nötig. Die neue Agentin hält jedoch anscheinend nicht viel vom Naturtalente-Programm und besonders Cassie hat Schwierigkeiten mit ihr.
    Allerdings wird bald klar, dass die Neue viel Vergangenheit mit dem Programm verbindet…


    Mir hat die neue Erwachsene im Team jedenfalls gut gefallen. Endlich mal jemand, der sich wirklich um die Jugendlichen sorgt, aber sich ebenfalls gleichzeitig der Versuchung deren Talente auszunutzen mehr als bewusst ist. Der Gewissenskonflikt wird nicht übertrieben dargestellt, aber deutlich gemacht. Bisher hat mich immer die Kaltschnäuzigkeit aller Verantwortlichen gestört. Keiner schien die verletzten Persönlichkeiten der Jugendlichen zu sehen, keinen kümmerten ihre Probleme. Sie sollen funktionieren und genau so, wie das FBI es will. Heißt ruhig und brav in einer Ecke stehen, wenn man sie nicht braucht oder aber gleich zur Höchstform auflaufen und wehe sie machen sich nicht nützlich! Dann überschüttet man sie gleich mit Drohungen. Mich hat es immer erschreckt, dass so wenig auf deren Wohlergehen geachtet wurde. Alleine die Bilder an den Wänden im Haus sprechen ja Bände…


    Natürlich liegt auch in diesem Band der Fokus wieder auf Hauptprotagonistin Cassie, aber auch die anderen Naturtalente kommen nicht zu kurz. Besonders natürlich die beiden Jungen, zwischen denen Cassie steht. Zum Glück hält sich dieser Part aber etwas im Hintergrund, gehen mir Dreiecksgeschichten doch langsam, aber sicher ziemlich auf die Nerven.
    Jeder kann etwas zur Lösung des Falls beitragen, was mir wieder sehr gefallen hat.
    Mit Lügendetektor Lia werde ich immer noch nicht recht warm, aber ohne Zweifel ist sie ein interessanter Charakter, bei dem wir gespannt sein dürfen, wie er sich weiter entwickeln wird. Statistikfreak Sloane hingegen kam mir auch in diesem Band wieder etwas zu selten zu Wort, auch wenn es ihr zündender Einfall ist, der den Fall mal wieder voran bringt. Gerade sie mag ich sehr und würde gerne mehr über sie erfahren.


    Ich freue mich jedenfalls wieder sehr auf den nächsten Band!


    Fazit: Sehr spannender zweiter Band der Jugendthriller-Reihe, aber nichts für schwache Nerven!


    4ratten



    The Gifted-Reihe:
    1. Vergiss mein nicht
    2. Auf ewig dein
    (3. All in)

    Stadt der Hexen von Romana Grimm


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    Zitat von Amazon beschreibung

    Mit knapper Not hat es der junge Hexer Seth Morgan geschafft, die magische Quelle seiner neuen Heimatstadt zu beschützen. Doch ein normaler Teenager zu sein ist ihm nicht vergönnt, denn kurz darauf sorgt die Zerstörung einer benachbarten High School dafür, dass fremde Schüler nach Blackwood Springs kommen. Ihre Ankunft wird von Träumen und schrecklichen Vorkommnissen begleitet, sodass Seth sich fragen muss, ob der Kampf um die Quelle wirklich vorbei ist. Fieberhaft sucht er nach Antworten, doch als er endlich herausfindet, was seine Gegner planen, versinkt Blackwood Springs bereits im Chaos und er und seine Freunde müssen um ihr Leben fürchten ...


    Meine Meinung
    Was habe ich diesen Roman ungeduldig erwartet! Der erste Band “Stadt der Geister” hatte mir ausgesprochen gut gefallen! Ein erfrischender Jugendfantasy-Roman, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber ausgesprochen gut unterhält!
    Und auch im zweiten Band wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte wird spannend weiter erzählt und die Hauptprotagonisten sind sympathisch wie eh und je. Mit über 500 Seiten ist “Stadt der Hexen” wieder ein richtiger Wälzer geworden, aber das merkt man beim Lesen gar nicht. Die Seiten fliegen nur so dahin.


    Seth konnte die lebenswichtige Quelle von Blackwood Springs im ersten Band retten und die Geisterflut zurückschlagen. Der zweite beginnt nahtlos darauffolgend. Seth hat sich nach dem Finden der Quelle im Wald verirrt und die Blackwoods finden ihn.
    Die unbekannten Gegner haben jedoch nicht einfach aufgegeben, sondern schlagen eine neue Taktik ein. Seth hat alle Hände voll zu tun seine Stadt zu beschützen, vor allem weil die Blackwoods selber dabei oft das größte Hindernis darstellen. (Was kann man sich über diese Familie ärgern!) Dennoch hat es mir gefallen, dass Seth nach und nach mit einigen Blackwoods etwas besser auskommt (sogar mit Ira). Noch schöner fand ich allerdings, dass Hailey in diesem Band eine aktivere Rolle spielt und mehr Leute eingeweiht werden können.


    Natürlich ist der Grundaufbau der Fantasywelt von Romana Grimm sehr klassisch. Werwölfe, Hexen, Vampire, Geister… hier gibt es kaum Überraschungen, aber das ist für eine unterhaltsame Geschichte auch gar nicht nötig. Man findet sich sofort zurecht in der Geschichte und die Zielgruppe wird sicher ebenso viel Spaß mit diesem Roman haben wie ich!


    Am Ende gibt es dieses Mal einen richtigen Showdown mit viel Action und ebenso viel tragischen Ereignissen. Man darf gespannt sein wie die Geschichte weiter geht.


    Fazit: Sympathische Charaktere, eine spannende Geschichte: Ein rundum gelungener Jugend-Fantasyroman!


    4ratten


    Witch Boy-Reihe:
    1. Stadt der Geister
    2. Stadt der Hexen
    3. Stadt der Wölfe (Erscheinungstermin noch nicht bekannt)


    Das Buch steht auf meinem Weihnachtswunschzettel - nach deinem Bericht, kann ich es beruhigt da lassen und mich drauf freuen. :breitgrins:

    In jedem Fall! :winken:
    Ich hatte jedenfalls meinen Spaß.
    Sicher kommt es aber auch darauf an, wie viele der Geschichten man schon kennt. Bei mir waren es drei. Das hielt sich also in Grenzen.

    Dani79 hat ja netterweise noch einmal nachgefragt, weil unsere Bücher immer noch nicht da sind. Anscheinend kommen sie auch frühestens im Dezember, da sie doch noch nicht verschickt wurden und die erste Auflage bereits vergriffen ist und nachgedruckt werden muss.
    Keine Ahnung, wie wir das dann mit der Leserunde machen.
    Bis dahin seid ihr anderen sicher lange durch. Villeicht schreiben wir doch noch etwas dazu oder lassen es ganz. Was meint ihr? Valentine? Lilly?

    Wie bewertet man ein Buch, in dem eigentlich nichts passiert, dass einen jedoch trotzdem sehr gut unterhalten hat?
    Ich tue mich ein klein wenig schwer damit.
    Denn es passiert wirklich nicht viel in diesem Roman. Schriftstellerin Nora fährt nach einer schweren Lebensphase nach Cornwell, weil ein Freund ihr sein Haus anbietet, während er beruflich ein Jahr in Kanada verbringen muss. Nora hofft dort endlich ihren neuesten Krimi beenden zu können, mit dem sie nicht so recht vorankommt.


    Kaum dort angekommen rettet sie einem anhänglichen Kätzchen das Leben, obwohl sie eigentlich gar keine Katzen mag. Den kleinen Racker wird sie jedoch nicht wieder los und der Kater sorgt auf seine ganz eigene Art dafür dass es im Krimi zu Fort- oder Rückschritten kommt.


    Und mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Gut, Nora lernt mit dem Geschehnissen der letzten Jahre umzugehen und dann gibt es auch noch einen netten Nachbarn, der vielleicht schwul, vielleicht auch nicht schwul ist, aber die Geschichte konzentriert sich vor allem auf die sich entwickelnde Beziehung zwischen Kater und Frau.
    Und das ist einfach süß.
    Man fühlt sich bei diesen Szenen einfach heimelig und auch der Humor kommt nicht zu kurz, z.B. wenn Nora gegen die “Mafia” kämpft um ihren kleinen Smuggler zu retten oder die Katzen sich in Charaktere in ihrem Roman verwandeln.


    Interessant fand ich es auch ganz nahe an der Entstehung eines Romans dabei zu sein. Aber nicht nur ein Roman muss geschrieben oder vielmehr zusammengebaut werden, sondern auch Dinge wie Interviews beantworten steht auf dem Arbeitsplan.


    So ist dieser kleine Sommerroman besonders für Buchsüchtige jeder Art ein Genuss.


    Während die Bewältigung von Noras Trauer in meinen Augen gut gelöst wurde, hat mich die knapp gehaltene Liebesgeschichte zwischen Nora und ihrem Nachbarn jedoch etwas enttäuscht. Sie ist eher langweilig und völlig unspektakulär. Mich hätte auch nicht gestört, wenn sie gar nicht vorgekommen wäre, aber wenn man schon eine Beziehung einbaut, dann gerne etwas gefühlvoller. Ein paar romantischere Szenen hätten sicher nicht geschadet, so wirkt die Entwicklung der Beziehung eher sehr pragmatisch. Wahlweise hätte ein paar kleine Verwicklungen vielleicht etwas mehr Pfiff gebracht. Gerade zum Schluss hätte es für mich doch etwas mehr sein können.


    Der kam überhaupt etwas sehr plötzlich und hätte aus meiner Sicht doch ein paar mehr Seiten vertragen können, obwohl ich die Abschlussszene wiederum sehr gelungen fand.


    Fazit: Gemütlicher Wohlfühlroman für Katzen- und Buchliebhaber, bei dem man aber nicht allzu viel an Handlung erwarten darf!


    4ratten

    Wow! Danke Aeria!
    Ganz lieb, dass du dir so viel Mühe gemacht hast!


    In gewisser Weise schon etwas ähnlich zur Filmszene.


    Kiala
    Das eBook ist schon online (oder war es das nur ganz kurz? :rollen: ).

    Im Moment finde ich zumindest bei Amazon keine E-Book-Ausgabe. Aber manchmal machen die ja so etwas. Dann habe ich es wohl verpasst. Soweit ich sehe gibt es das bisher nur bei BAEN.


    Die Kurzbeschreibung bei Wikipedia zu diesem Buch lies mich aber schon etwas baff zurück. Immerhin erklärt das die DNA-Stränge auf dem Cover, das Lois ja angeblich selber mit-designet hat.
    Ich gebe aber zu, dass dieser Jole bis jetzt nicht wirklich bei mir präsent ist, auch wenn er ja anscheinend schon öfter erwähnt wurde.


    Interessant ist aber

    Da geht es ja ganz schön ab!

    Im nächsten Jahr wird es einen neuen Band geben: Gentlemen Jole and the Red Queen.
    Wie es aussieht wird hier Cordelia nach Arals Tod eine große Rolle spielen.
    Allzu viel erfährt man von der Amazonbeschreibung leider nicht. Man darf gespannt sein.


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    Auf eine Übersetzung müssen wir Fans natürlich bestimmt wieder verzichten. Das ist dann schon der dritte Band. Seufz.
    Wenn man bedenkt, dass es die früheren Roman sogar in verschiedenen Ausgaben gab...

    Shifting Shadows von Patricia Briggs


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    Zitat von Amazonbeschreibung

    Mercy Thompson's world just got a whole lot bigger ...A collection of all-new and previously published short stories set in a world described as the best new urban fantasy series I've read in years' by Kelley Armstrong - featuring Mercy Thompson and the characters she calls friends. The collection includes the new stories ...'Silver' 'Roses in Winter' 'Redemption' 'Hollow' ...and reader favorites 'Fairy Gifts' 'Gray' 'Alpha and Omega' 'Seeing Eye' 'The Star of David' 'In Red, with Pearls'


    Meine Meinung
    In diesem Buch sind alle Kurzgeschichten aus der Mercy Thompson-Welt erstmals in einem Band versammelt. Das bedeutet aber nicht, dass es sich hier um nagelneue Geschichten handelt! Etliche davon sind sogar bereits auf Deutsch erschienen (wie z.B. in den Anthologien von Kelner und Harris).
    Vorsicht also an viele Fans, denn sie werden wahrscheinlich etliche der Geschichten schon kennen. Dennoch ist dieser Band eine wunderbare Ergänzung und eine gute Ablenkung während wie alle auf den nächsten Band warten.


    Hier werden etliche bekannte Nebencharaktere genauer beleuchtet. Das macht natürlich besonders viel Spaß und bietet so auch mal einen ungewohnten und abwechlungsreichen Blick in die uns bekannte Urban Fantasy-Welt.
    Die zehn Kurzgeschichten sind chronologisch geordnet, was mit gut gefallen hat. Jeder ist ein Vorwort von Patricia Briggs vorangestellt, wie es dazu kam diese Geschichte zu schreiben und wie sie zeitlich genau einzuordnen ist.


    Allerdings lohnt es sich schon bereits alle Bücher zu kennen, denn auch wenn eine Geschichte vorher spielt, so ist die Handlung oder die Hauptperson vielleicht erst in einem späteren Band der Mercy-Thompson-Reihe von Bedeutung.


    Natürlich gefallen einem in einer Anthologie immer einige Geschichten besser als andere, aber tatsächlich kann ich von keiner Geschichte behaupten, sie hätte mir nicht gefallen. Und ich kann mich nicht erinnern so etwas schon einmal erlebt zu haben. Das spricht eindeutig für dieses Buch.


    Silver
    Ganz zu Beginn wird natürlich die Geschichte von Bran, Sam und Ariana erzählt, liegt diese schließlich am weitesten in der Vergangenheit.
    Obwohl wir ungefähr wissen, was damals mit Brans Hexenmutter und mit Arianas Vater passiert ist, so bekommen wir hier die ganze Version serviert. Obwohl man bereits weiß, was geschehen wird, lohnt sich dieser neue Blickwinkel durchaus.


    Fairy Gifts
    In dieser Geschichte geht es nicht um Werwölfe, sondern um einen Vampir. Thomas Hao kehrt nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurück und erlebt dort ein kleines Abenteuer. Wer in der Reihe bereits sehr weit ist, der kennt diesen interessanten Vampir bereits.
    Ich war froh, hier etwas mehr über ihn zu erfahren. Insgesamt war die Handlung für mich zwar etwas vorhersehbar, aber nicht weniger rührend.


    Gray
    Auch in Gray ist ein Vampir die Hauptperson. Diese Geschichte ist die einzige ohne direkten Zusammenhang mit der Mercy- oder Alpha und Omega-Reihe. Ich kannte sie schon aus “Heimwerken für Vampire” und sie hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht nur, dass die Vampire mal etwas weniger eindimensional wirken (war bis Thomas und Elyna doch bisher nur Stefan der einzige einigermaßen ehrenhafte Vampir), sondern auch weil hier das Thema Geister mal von einer neuen Seite her beleuchtet wird.


    Seeing Eye
    Die blinde weiße Hexe Moira und ihren Werwolf kennen wir bereits aus der Alpha und Omega-Reihe. Da fand ich die beiden sowohl interessant, als auch spannend und so freute ich mich besonders auf eine Geschichte über die beiden. Leider wurde ich etwas enttäuscht, denn ganz so unterhaltsam und spannend fand ich die erste Begegnung zwischen den beiden nicht. Vielleicht hatte ich hier meine Erwartungen zu hoch geschraubt.


    Alpha und Omega
    Wie sich Charles und Anna kennengelernt haben wissen als deutschen Fans zum Glück ja. Denn dankenswerterweise hat der Heyne-Verlag damals diese Kurzgeschichte zusammen mit dem ersten Alpha und Omega-Band veröffentlicht. Was auch sehr gut war, denn ich denke, dass ich nie so gut in diese Reihe hinein gekommen wäre, wenn ich nicht zuerst diese nette und spannende Geschichte über ihr erstes Zusammentreffen hätte lesen können.


    The Star of David
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Geschichte völlig verdrängt hatte. Sie ist bereits in “Werwölfe zu Weihnachten” erschienen und es ist schon einige Zeit her, dass ich sie auf Deutsch gelesen habe.
    Hier geht es um den Werwolf David Christiansen, der im ersten Mercy-Band für Aufregung sorgte und anschließend von Bran dazu auserwählt wurde der erste Werwolf zu sein, der sich in der Öffentlichkeit outet.
    Eigentlich ist die Handlung recht emotional, es geht um Weihnachten, Vergebung, eine Familienversöhnung und darum einen Jungen vor bösen Mächten zu schützen. Dennoch konnte sie mich irgendwie nicht so ganz überzeugen und ich werde sie sicher bald wieder vergessen.


    Roses in Winter
    Klar, dass mir eine Geschichte rund um einen meiner Lieblingswölfe gut gefallen muss. Hier geht es aber nicht nur um Asil, sondern auch um das Mädchen Kara. Ich fand es sehr schön zu erfahren, was aus ihr geworden ist, auch wenn wir sie in der Mercy-Reihe nie persönlich kennengelernt haben, sondern nur ihren Vater.
    Asil nimmt die Kleine unter seine Fittiche und beweist mal wieder, dass er vielleicht labil im Alter geworden ist, aber nicht so labil, wie er selber immer glaubt.


    In Red, with Pearls
    Warren und Kyle dürfen natürlich in einer Anthologie nicht fehlen!
    Sie sind anscheinend nicht nur mein Lieblingspärchen. Hier wird Kyle von einem Zombie angegriffen und fast getötet. Klar, dass Warren, der inzwischen als Pivatdetektiv arbeitet den Fall unbedingt lösen muss!
    Die Auflösung kann einen alten Fan zwar leider nicht überraschen (mich zumindest hat sie nicht überrascht, auch wenn sie natürlich so angelegt ist), aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Was den stänkernden Nachbarn angeht, war ich dann allerdings doch überrascht…


    Redemption
    Eine Geschichte über Ben. Wunderbar! Auch wenn es so klingt als hätte ich sehr viele Lieblingswölfe, so sind es gemessen an immerhin zwölf ganzen Romanen doch wiederum nicht ganz so viele. Ben gehörte jedoch von Beginn an mit zu meinen Favoriten und es hat immer Spaß gemacht seine Entwicklung zu beobachten. Darum geht es natürlich auch in dieser Geschichte. Hier macht Ben einen gewaltigen positiven Sprung nach vorne und bleibt sich dennoch treu.
    Das hat einerseits mein Herz höher schlagen lassen, andererseits hat mich diese Geschichte auch richtig zum Lachen gebracht.


    Hollow
    Die einzige Geschichte, in der Mercy selbst einen Auftritt hat. Sie wird gebeten bei einem Geisterproblem zu helfen und natürlich kann man gar nicht anders als sich mal wieder gut zu amüsieren bei diesem kleinen Abenteuer samt romantischer Einlage. Gut gefallen hat mir auch, dass der neue Wolf diesmal mit von der Partie ist.
    Danach folgen nur zwei kleine kurze Szenen, die den Romanen selber keinen Platz gefunden haben und deswegen gekürzt wurden. Keine eigenständigen Geschichten, sondern nur Ergänzungen zu den Romanen. Nett, aber man versäumt auch nichts, wenn man sie nicht gelesen hat.



    Fazit: Auch wenn man vielleicht die eine oder andere Geschichte schon kennt (deswegen einen Punkt Abzug), ist dieser Band dennoch ein Muss für jeden Fan!


    4ratten



    Mercy Thompson-Reihe:
    1. Ruf des Mondes
    2. Bann des Blutes
    3. Spur der Nacht
    4. Zeit der Jäger
    5. Zeichen des Silbers
    6. Siegel der Nacht
    7. Tanz der Wölfe
    (8. Night Broken)
    (9. Fire Touched)


    Alpha und Omega-Reihe:
    1. Schatten des Wolfs
    2. Spiel der Wölfe
    3. Fluch des Wolfes
    (4. Dead Heat)

    Mit “Selection”, dem ersten Band dieser Trilogie hatte ich meinen Spaß. Die Idee um ein Casting für den Prinzen eines totalitären Staates fand ich sehr gelungen und die Charaktere sympathisch und überzeugend.
    Mit diesem zweiten Band hatte ich aber leider mehr Schwierigkeiten. Irgendwie schaffte die Autorin es diesmal nicht mich mitzureißen. Etliche Passagen, besonders zu Beginn zogen sich für mich wie Kaugummi.


    Der Casting-Charakter ist eigentlich komplett flöten gegangen. Ich fand schon im ersten Teil, dass man das stärker hätte ausbauen können, aber er spielt immer weniger eine Rolle.
    Was nicht heißt, dass der Kampf um die Krone und das Herz des Prinzen nicht das Hauptthema ist. Aber gerade das fing doch leicht an mich zu nerven. Das ständige Hin und Her konnte mich einfach nicht wirklich fesseln.
    Den Konflikt, dass eine Heirat mit dem Prinzen auch die Krone beinhaltet, fand ich zwar sehr gelungen und nachvollziehbar, dennoch war ich nach ein paar Kapiteln etwas genervt davon. Das zusätzlich immer noch bestehende Liebesdreieck hat es nicht besser gemacht, auch wenn es immer deutlicher wird in welche Richtung sich Americas Gefühle entwickeln.


    Bei Maxons Gefühlen hingegen wird es weniger eindeutig. Es wird klar, dass America sich nicht mehr auf ihre Favoritenrolle verlassen kann, sondern sie ernst zu nehmende Konkurrenz bekommt. So trägt er aber auch deutlich dazu bei, dass America durchaus zu Recht weiter verwirrt ist (und mich damit leider ziemlich genervt hat). Er bekleckert sich in diesem Band auch oftmals nicht mit Ruhm, auch wenn er insgesamt doch eine bessere Figur als America macht. Denn sie leistet sich in diesem Band ein paar ziemlich dumme Aktionen, bei denen man als Leser nur den Kopf schütteln kann.
    Und damit meine ich nicht ihr Verhalten, dass den Unmut des Königs heraufbeschwört. Das fand ich eigentlich durchaus authentisch und die kleinen Gewissenskonflikte waren gut eingebaut.


    Natürlich will ich jetzt doch unbedingt wissen wie es weiter geht, auch wenn mich der zweite Band dieser Reihe nicht mehr ganz so fesseln konnte wie der erste Teil.


    Fazit: Der zweite Teil der “Selction”-Reihe konnte mich leider nicht ganz so begeistern wie der erste Band.


    3ratten


    Der Sturm am Anfang, über den ich immer grinsen muss, war natürlich mit dabei. Ich meine, ein Sturm auf dem Roten Planeten kann - möglicherweise - eine leere Bierdose durch die Gegend wirbeln, aber eine schwere Satellitenschüssel wohl eher nicht. Geschweige denn ein Raumschiff zum Kippen bringen.

    :breitgrins: Andy Weir gibt ja selber zu, dass das mit dem Sturm Quatsch ist und er dieses Phänomen erfunden hat um die dramatische Anfangssituation und Marks Zurücklassen zu erklären.
    Im Film war der Sturm wirklich beängstigend.



    Mehr zum (ungläubigen) Schmunzeln: Beck ohne Sicherungsseil an der Außenhülle der Hermes, Iron Man (da konnten die Drehbuchschreiber wohl nicht widerstehen)

    Da hätte ich an seiner Stelle wohl auch nicht widerstehen können. Ist ja auch dramturgisch gelungen. Am Ende noch einmal Hochspannung und eine dramatische, actionreiche Szene im Weltraum. Und Weir hat ja die Inspiration im Buch geliefert, auch wenn "Iron Man" da dann unnötig war.



    In meinem Buch ist ein "Abspann" drin *ätsch*. Irgendwann übersetze ich den mal ins Deutsche. Ich habe das ja schon im Buch-Thread geschrieben, dass in der russischen Ausgabe noch ein Zusatz drin ist, in der Originalausgabe übrigens nicht, ich tippe auf die Übersetzung einer früheren eBook-Version.

    Das musst Du unbedingt machen! Oder zumindest eine kleine Zusammenfassung der Zusatzszenen?
    Ist es ähnlich wie im Film?
    Ich gebe zu, da bin ich ein wenig neidisch. Kann gut sein. Weir hat das Buch ja zunächst selber verlegt, also ist es gut möglich, dass es da verschiedene Versionen gibt.



    Insgesamt kann ich sagen, dass ich den "Marsianer" sieben Mal "durch" habe. Zweimal lesen, dreimal hören, zweimal Kino. Wer kann's toppen?

    Ich nicht. Bisher nur zweimal gelesen und einmal den Film gesehen. Du gewinnst! :smile:

    Ich hatte ja vor einer Weile schon kurz etwas im Kino-Thread geschrieben, aber dem Film einen eigenen Thread zu bieten ist eine sehr gute Idee.
    Hier noch einmal mein damaliger kurzer Beitrag:


    Ich war gestern in "Der Marsianer". Nachdem mir schon das Buch so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch unbedingt den Film sehen.
    Das Gute ist, dass sich der Film wirklich sehr nah an das Buch hält. Die ganzen technischen Details wurden natürlich ausgespart und man hat auf künstliche Dramatik verzichtet. Tatsächlich gab es im Buch einige kritische Situationen, die dort wesentlich dramatischer waren als im Film, andere hat man gänzlich ausgespart. (Gut, der Film hat ja eh schon Überlänge.)
    Nur am Ende wird es im Film etwas spektakulärer als im Buch, aber das kann man gut verzeihen, wenn man dafür eine spannende Weltraumszene geliefert bekommt. Die Bilder vom Mars sind natürlich sowieso beeindruckend.


    Überraschenderweise verzichtet der Film tatsächlich auf eine Liebesgeschichte. Selbst die kleine Liebesgeschichte im Buch, ist hier noch kleiner geworden. Respekt! So etwas ist man Hollywood-Filmen nicht gewohnt.


    Gefallen hat mir auch, dass der Film noch einen zusätzlichen "Abspann" bekommt, den es im Buch nicht gibt. Das bildet den richtigen Abschluss.


    Wie spannend der Film wirklich ist, kann ich schwer sagen. Da ich das Buch gut kenne, konnte mich natürlich nichts mehr überraschen. Meinem Bruder (der das Buch nicht kennt), hat der Film aber sehr gut gefallen.




    Dafür muss Matt Damon ganz schön oft aus seinen misslichen Lagen gerettet werden :zwinker:

    Aus weniger misslichen Lagen als im Buch. Aber ehrlich gesagt rettet sich Mark da eher meist selbst und wird nicht gerettet. Aber der Film ist ja eh schon lang, da musste man viele Dinge streichen.


    Im Buch gibt es noch wesentlich mehr Komplikationen, große und kleine.



    Naja, nette Unterhaltung und Matt Damon ist ja auch ganz nett anzuschauen, aber insgesamt konnte mich der Film nicht vom Hocker reißen.
    Mal von den Logiklücken und dem Fehlen praktisch jeglicher Emotionen abgesehen, war der Film für mich quasi ein Remake von "Cast away" im Weltraum. Und der wiederum war ja schon eine Neuauflage von Robinson Crusoe :breitgrins:

    Nun ja. Hat nie jemand etwas anderes behauptet. Die Idee ist nicht neu, ganz klar. Nicht einmal für den Mars, aber die Umsetzung ist wunderbar gelungen. Beeindruckt hat mich dabei besonders, dass die Beschreibungen doch sehr realistisch bleiben und fast genauso auch schon heute passieren könnten.
    Das Einzige, das rein der Fantasie und Dramaturgie geschuldet ist, ist wohl sie Tatsache mit dem Sandsturm. So etwas gibt es auf dem Mars nicht, wie der Autor einräumen muss.
    Und natürlich ist Mark selbst (so sympathisch er ist) schon geradezu unnatürlich cool und einfallsreich. Eben ein richtiger McGyver im Weltraum, aber eben alles theoretisch machbar.




    Mir persönlich hat die 70er Jahre Filmmusik ja gefallen, aber dennoch habe ich sie als ziemlich unpassend empfunden. Warum sollte nur eine der ursprünglichen Astronauten Musik dabeigehabt haben?

    Das hat mich im Buch auch gestört. Jeder der Astronauten hat ein bestimmtes Datenvolumen für Unterhaltung zur Verfügung. Ich fand es auch im Buch schon seltsam, das manche relativ viel dabei hatten (wie der Captain mit ihrer Musik und den Serien), andere wenig (nur Agatha Christie-Romane brauchen z.B. elektronisch nicht gerade viel Platz im Gegensatz zu Serien). Und irgendwie erfahren wir nie, was Mark eigentlich mit hatte. Zumindest erinnere ich mich nicht.
    Aber eigentlich stört das nicht, weil die Geschichte so charmant und humorvoll erzählt wird.



    Ich habe mich bisher zurückgehalten mit meiner Meinung, auch wenn mir das schwergefallen ist. Ich als "Marsianer"-Fan kann einfach nicht stoppen, wenn ich erstmal loslege :zwinker: .

    Leg doch bitte los! Ich würde es gerne hören (lesen).


    Kiala
    Danke für den Hinweis. Ich habe nur in der Kategorie Liebesromane gesucht, unter Horror und Paranormales habe ich es einfach nicht vermutet.

    Ich hätte diese Bücher ja auch unter Liebesromane eingeordnet, aber das erste Buch der Reihe wurde dort rezensiert und die anderen folgten dann dem Beispiel.


    Der zweite Band ist in meinen Augen der schwächste der Reihe, aber man sollte eh nicht zu viele hintereinader lesen. Man bekommt es schnell über.
    Mach nicht weiter, wenn es dich nicht vom Hocker haut. Es gibt so viele tolle Bücher, dass so etwas nur verschwendete Zeit wäre.


    Bisher ist immer noch nichts bei mir angekommen :heul: Ich warte mal noch bis morgen, ansonsten besorge ich mir das Buch eben so und hechele Euch noch ein bisschen hinterher.

    Wie schon gemeldet, ist meines auch noch nicht da. Dann sind wenigstens alle noch nicht da und es ist nicht so, als wären sie in der Post verloren gegangen.


    Ich gebe aber zu, dass ich auch schon schwer versucht bin mir das E-Book zu holen. (Auch wenn das totaler Unsinn ist.)
    Ich freue mich schon so und habe mich innerlich ganz auf diesen Roman eingestellt, dass ich gar keine Lust auf etwas anderes habe.
    Ganz gemein ist es, wenn man regelmäßig in die Leserunde schaut und sich zwingen muss die Spoiler nicht zu lesen. :breitgrins:


    Aber an die anderen: Lest ruhig weiter, wir anderen steigen dann eben später ein.