Beiträge von Inge78

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ein letzter Fall für Eddie und Zombie


    Mit "Jenseits von tot" liegt uns Lesern nun der letzte Band der Jenseits Trilogie vor.

    Und dieses Mal geht es um einen besonders kniffligen Kriminalfall, der nicht nur Eddies ganzen Spürsinn erfordert sondern auch Zombies Vergangenheit berührt und für Beide gefährlich wird.

    Lucie Flebbe schafft wieder eine tolle Spannung und legt mehrere Fährten, so dass der Kriminalfall bis zum Ende hin spannend und überraschend bleibt


    Und auch das Privatleben der lieb gewonnenen Charaktere kommt nicht zu kurz. Schön finde ich, dass der Kriminalroman aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben ist, so dass wir tief in Gedanken und Gefühle von Eddie und Zombie eintauchen können. Die Rückblicke in die Vergangenheit sind erschreckend und die Wahrheit die ans Licht kommt ist schmerzhaft.


    Lucie Flebbe überzeugt wieder mit ihrem Schreibstil. Das Buch liest sich flutschig, die Handlung ist durchdacht und der Humor ist wunderbar schwarz.

    Nicht alle Fragen werden am Ende beantwortet, so dass die Leserfantasie gefordert ist


    Schade dass die Reihe nun zu Ende ist und wir uns von lieb gewonnenen Personen verabschieden müssen


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Ah, da bin ich neugierig. Darf ich fragen, warum? Wegen seiner Vorgeschichte mit Lila oder überhaupt?

    Ja, wegen seiner Vorgeschichte mit Lila

    Es ist schon seltsam, dass die Tochter mit dem Liebhaber ihrer Mutter schläft

    Stan an sich mag ich wirklich, auch der Altersunterschied stört mich nicht

    Aber das fand ich beim Lesen doch wirklich befremdlich

    Als wenn Stan Lila in Ivy sucht und sie nicht wegen ihrer selbst willen begehrt

    Es tut mir total leid dass ich mich jetzt erst melde

    Ich war so sicher, dass ich mich zum letzten Abschnitt schon gemeldet habe

    Durch bin ich nämlich schon was länger mit dem Buch aber dann habe ich hier die Runde vergessen

    Ich mußte einfach weiter lesen und lag dann heulend im Bett, weil alles so verkorkst ist, auch wenn das Ende tröstlich sein soll

    Ich habe auch geweint am Ende

    Aber ich fand das Ende tröstlich und auch hoffnungsvoll
    Letzendlich kann niemand mit 100%iger Gewissheit sagen ob Lila sich wirklich umgebracht hat.

    Aber diese Entscheidung ist aus Sicht der Familie nachvollziehbar und damit können auch Ivy und Richard tatsächlich endlich abschließen



    Bei Lila´s Geschichte musste in an einen Text von Rilke denken, den er im Jahr 1908 verfasst hat im Gedenken an die Malerin Paula Modersohn-Becker, die 1907 im Alter von 31 Jahren verstorben war - "Requiem für Paula". Es ist ein langer Text, ich zitiere euch mal ein paar Zeilen daraus:

    Vielen Dank, wirklich schön und wirklich passend



    eine Reise in Lila`s Vergangenheit bis nach Florida zu Stan. Er ist in gewisser Weise der Joker in diesem Labyrinth aus Fragmenten und einzelnen Hinweisen zu Lila`s Mysterien. Stan ist ein einfühlsamer, sensibler Kerl unter seinem ruppigen, maskulinen Äußeren.

    Ich hatte ja mit Stan so meine Problem, aber das liegt eher an der Beziehung Stan/Ivy

    Letztendlich bin ich doch sehr mit ihm ausgesöhnt und fand es doch sehr schade, dass er am Ende fehlt

    Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass er sich durch diese Abkapselung selber schützt


    Als sie in New York zurück ist, braucht sie noch Zeit, bis sie Jack aufsucht. Der liebe, gute Jack versteht es und macht es ihr leicht. Endlich erfährt er ihre Geschichte.

    Jack , ja Jack ist ja schon fast zu verständnisvoll

    Ich freue mich für Ivy, für die Beiden, hatte da aber nicht mehr mit einem Happy End gerechnet

    Aber zum Glück ist Jack so ein wunderbarer Mann. Es ist zu wünschen, dass es die wirklich gibt



    Danke für das tolle Buch und danke für die Leserunde

    Es hat mir Beides viel Spaß gemacht und die Geschichte wird bestimmt noch lange nachhallen

    Ich bin auch -leider- schon durch


    Das war wirklich richtig Tempo am Ende und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen

    Die Vergewaltigung der Schwester oder seiner Person hatte ich angenommen, denn das ist was, was man schlecht erzählen kann, aber dass er zuschauen mußte.... Ich kann ihn absolut verstehen, wenn er den Kerl umbringen wollte.

    Ich hatte auch etwas in der Art vermutet. Und wirklich erschreckend was den beiden Kindern da passiert ist. Und so traurig dass sie sich niemandem anvertrauen konnten und die Täter so lange ungestraft blieben.


    Ich habe Eddie und Adrian ja schon in dieser Beton-Zerkleinerungs-Maschine gesehen. :boahnee:

    Da kam Zombie wirklich als rettender Engel in letzter Minute dazu.

    Aber auch wenn er das Schlimmste verhindern kann, so hat der Kopfstoß von Juri wohl sein Aneurysma zum platzen gebracht.

    Da hatte ich die ganze Angst, um alle Drei. Ja, auch um Adrian, denn so ein Ende gönne ich ihm nicht, auch wenn er ein Kotzbrocken ist

    Dass das Aneurysma noch mal Thema wird, war fast zu befürchten aber immerhin muss Zombie jetzt nicht mehr länger mit der akuten Angst leben


    Schade das wir nicht mehr erfahren haben, wie Flo in dem Mutter Kind Haus klar gekommen ist. Aber ich denke, da werden Mütze, Zombie und Eddie

    auch weiterhin ihr Auge drauf haben.

    Ja, das fand ich auch schade

    Auch, dass wir nun nicht wissen, ob die Ratte wirklich schwanger war

    Da dürfen wir unsere eigene Fantasie spielen lassen


    Es ist wirklich so schade, dass wir uns von den lebgewonnen Charakteren verabschieden müssen

    Ein toller Abschluß, spannend und unterhaltsam

    Und doch ein Happy End, na Gott sei Dank

    So, ich habe gerade diesen Abschnitt beendet


    Zombie öffnet sich Eddie endlich, erzählt ihr von seinen Dämonen.

    Ich hatte schon etwas Sorge, als er sie so angegangen ist aber er hatte sich, wie erwartet, im Griff und auch Eddie hat Verständnis für ihn.


    Ob er diese Dämonen jemals los wird? Ob er mit Juri jemals ausgesöhnt werden kann? Also wenigstens diese Mordlust verliert?

    Interessant fand ich ja, dass Zombie darüber nachdenkt, dass auch Juri seine eigenen Dämonen hat und erkennt, dass er für seine Leute da ist, egal was er sonst noch für Dreck am Stecken haben sollte


    Das die Ratte nun Zombies Freundin ist war ja fast zu erwarten. Und ich erwarte Rattennachwuchs.


    Das mit Flo finde ich sehr folgerichtig. Ich bin froh, dass Eddie da die richtigen Schlüsse gezogen hat und rechtzeitig die Norbremse gezogen hat. Flo wäre wohl, leider, nicht aufgewacht. Bin gespannt, ob sie das jetzt wirklich durchzieht mit der Mutter-Kind-WG. Oder ob der kleine Junge doch bei Eddie und Jo landet.


    Bei dem Mordfall scheint es ja um Notstände im Pflegebereich zugehen. Dieses Thema scheint Dir am Herzen zu liegen, Lucie.

    Und auch Pfusch am Bau scheint ja hier Thema zu sein, denn anscheinend wurden überteuerte Rechnungen ausgestellt

    Bin gespannt, was jetzt genau hinter dem Tod von Sigrid Funke steht. Einen Verdacht habe ich noch nicht, fürchte aber fast, dass es da auch um einen Fetisch geht und letztendlich eine Kombination aus allen Fährten sein wird


    Ich freue mich morgen auf das Finale und hoffe das Beste für Jo und Eddie

    Jetzt wird es spannend, sowohl bei dem Kriminalfall als auch mit Zombie

    Diese kurzen Kapitel, die jagen das Tempom unheimlich hoch, ich fliege durch die Seiten


    Was hat dieser ominöse Pflegedienst mit der Toten zu tun? Ich kann da noch keine Verbindung finden, außer dass anscheinend billige Arbeitskräfte aus dem Ausland herangeschafft werden, zur Pflege und offensichtlich auch zur Prostitution. Hat Frau Funke etwas gesehen, was sie nicht sehen durfte? Oder steckt doch ihr Liebhaber dahinter? Der Klempner? Eher nicht? Oder zieht es Frau Funke zu ausländischen Männern hin und das war ihr Fehler? Ich bin gespannt


    Zombie wurde ja durch dieses "Pflegeheim" extrem getriggert. Heftig, aber ja, ich kann das verstehen dass er so nicht enden will. "Jenseits von tot" , wie passend, der Titel.

    Ich hoffe, er und Eddie führen noch mal ein vernünftiges Gespräch über Patientenverfügung. Und ich wünschte, er würde das Thema "heiraten" nicht immer so blöde reinschieben, sondern mal vernünftig angehen.


    Und dass er der Ratte nichts angetan hat, daavon bin ich quasi überzeugt.


    Ich freue mich schon auf meinen Feierabend, dann wird weiter gelesen

    Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich fand genau diese Szene auf Seite109 in Jenseits von Wut. Ich könne mir vorstellen, dass er versucht hat, seine Schwester zu beschützen und von so einer Meute Armleuchter zusammengefaltet wurde. Er konnte ich nicht wehren und Baldrian scheint dabei mitzuspielen, denn der Geruch von Baldrian löst seine Wut auch aus. Wenn er ohnmächtig entweder zusehen musste, dass sie seiner Schwester was angetan haben (denn Gedanken an sie lösen auch aus ) oder dass sich eine Horde über ihn lustig gemacht hat und er sich nicht wehren konnte, dann sitzt diese Wut sehr tief. Es wäre auch ein Grund mit Boxen anzufangen, um die nötige Kraft zu haben, sich zu wehren und er sieht das Gesicht eines Schülers vor sich als er den Sandsack zertrümmert.

    Ich denke, dass da mehr hinter steckt.
    Er will seine Wut im Griff halten, weil er weiß, dass er austickt , dass er schon mal ausgetickt ist.

    Ich fand diesen Abschnitt auch eher als hoffnungslos. Diese verlorene Zeit, diese Verbitterung auf beiden Seiten.

    Der alte Mann, der sich so bemüht hat, ein gutes Leben zu führen, der gearbeitet hat, um seine Familie glücklich zu machen und keinen anderen Weg wußte. Er verliert die Frau und versucht bei den Kindern alles richtig zu machen. Woher solle er es anders wissen. Dann ist er allein, so viele Jahre und das Haus wird nicht verändert. Wieviel Schmerz sich da angesammelt hat. Ich bin sauer auf die Töchter.

    Ja, er hat sich bemüht, ich verstehe auch seine Argumentation. Aber manchmal reicht es nicht, sich zu bemühren. Ich weiß aber auch nicht, was er hätte Anders machen können. Durch Nancys Tod ist einfach alles den Bach runter gegangen. Um Sam tut es mir auch leid, weil er so alleine ist. Die beiden Töchter haben wenigstens versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, mehr oder weniger erfolgreich.

    Warum sie sich nicht bei ihm melden, tja, ich verstehe es auch nicht. Ich habe gute Kontakte zu meiner Familie, ich habe da kein Verständnis, wenn sich jemand so vollkommen zurückzieht. Ich empfinde da auch beide Töchter in der Pflicht. Umso schöner, dass Sam sich Ivy gegenüber öffnet.



    Die Tante ist für mich schwer zu begreifen. Ich verstehe, dass sie sich als Single sieht, weil sie keine gute Mutter sein kann, aber die Begrüßung Ivys fand ich schlimmer als die des Großvaters. Sicher sie sprechen dann noch offen miteinander und die Tante weiß warum Ivy so intensiv nach der Mutter sucht, sie legt den Finger auf die Wunde und betont nochmal, dass Ivy keine Schuld trägt. Am Ende sind sie dann ja ein fast Freundespaar. Aber ich empfand Viola trotzdem als kalt, kälter als Richard und kälter als Sam.

    Violet wirkt auf mich extrem verunsichert als sie auf Ivy trifft. Und ja, es fallen verletztende Worte, aber sie entschuldigt und erklärt sich.

    Die ganze Familie ist wohl etwas verkorkst mit Worten, bzw fehlenden Worten. Umso interessanter, dass Lila Schriftstellerin geworden ist


    Ich mag Ivys Roadtrip, ihre Suche nach ihren Wurzeln, und all diese schwierigen Herzensmenschen so sehr, ich verliere mich richtig in der Geschichte und sie begleiten mich in meine Gedanken, auch wenn ich nicht lese. Gerade weil sie so sperrig und nicht so leicht greifbar sind

    Hallo zusammen


    Ich bin auch super in die Geschichte rein gekommen. Ich freue mich so Eddie und Zombie wiederzutreffen.

    Und sogar über den unliebsamen Adrian freue ich mich, wenigstens ein bisschen.


    Bei den "Flaschengeistern" habe ich so meine Ideen, aber 100 % bin ich auch nicht sicher


    Unglaublich, dass Zombie es schafft, "süß" rüberzukommen.

    Oh doch, das kann er

    Bei der Situation mit der Ratte bin ich mir fast sicher, dass die 3 Mädels bald ein neues Haustier haben 1ratten

    (Die Bilder fand ich toll und auch das Verständnis von Ivy, ein Aspekt, den sie sicherlich von ihrer Mutter hat, eine Empathie für Aussagen der Kunst.)


    Ihr Besuch bei Rick und Sergio ist so eine atmosphärische Verdichtung - die beiden wirken dynamisch in ihrer kreativen Energie, dazu die sinnlich- lustvollen Gemälde von Sergio, der auch Bilder und Skizzen von Lila gemalt hat.


    Ich muss ja zugeben, dass ich mit den Bildern nicht viel anfangen konnte

    Ich bin da wohl aber auch einfach Kunstbanause und brauche mehr Realität


    In Maine angekommen, hebt sich plötzlich ein Schleier und alles wird heller und freundlicher. Ich habe beim lesen einmal tief durchgeatmet :) I


    DAS habe ich genauso empfunden. Ich habe innerlich richtig aufgeatmet, gut beschrieben simmilu

    Die Familie ist nett und nimmt Ivy auch

    Dass ihr Großvater "grantelt" kann ich verstehen, er baut eine Mauer auf, will keine Verbindung, total nachvollziehbar.


    Ich fand es beim Schreiben spannend, dass es einerseits komplett falsch ist, wegzulaufen, sie aber nicht anders kann. Und gleichzeitig gibt ihr der Mut der Verzweiflung die Kraft, aus ihrer Wohlfühlzone, die auch eine Art Gefängnis ist, auszubrechen. Und das ist natürlich das Beste, was sie für sich tun kann.

    Ich leide hier ja sehr mit Jack mit, der einfach nicht verstehen kann, warum Ivy geht. Er weiß ja quasi nichts über sie.

    Für sie ist es richtig, sie ist auch noch nicht bereit für ihn, aber wie soll er das nachvollziehen können


    Lila war also ganz anders als sie noch in Mainlebte und wir haben ja gelesen, dass sie sich völlig neu erfunden hat, als sie Richard kennenlernte - damit mußte sie für ihren Vater zu einer Fremden werden.


    Was ist mit der Schwester? Ich befürchte, dass sie nicht glücklich ist. Meist melden sich Kinder ja dann nicht, wenn sie sich schämen, weil die Eltern oder Verwandten recht behalten haben. Ich kann mir andererseits nicht vorstellen, dass sie sich nicht bei irgend jemandem aus der Familie gemeldet hätte, selbst wenn sie mit dem Vater im Streit gelegen hätte.


    Was hat Lila so verändert? Wo und wie lebt ihre Schwester?

    Ich gehe davon aus, dass Ivys Reise nach Maine erst der Beginn eines Roadtrips in die Vergangenheit ihrer Mutter ist. Ich hoffe, wir werden ihre Tanten auch noch kennenlernen

    Hallo zusammen


    Ich empfinde das Buch als sehr intensiv, es ist so wunderschön, poetisch, zum hinein träumen.

    Und dann erfährt man von Ivys Selbstverletzungen und ich war wirklich erschrocken und schockiert

    Die Geschichte fesselt mich auf jeden Fall sehr

    Das ist verständlich. Der Vater scheint mir gar nicht so kühl, wie einige hier geschrieben haben

    In diesem Abschnitt empfinde ich ihn auch nicht mehr als so kühl, hier blitzt die Liebe zu seiner Tochter auf jeden Fall auf



    Auf S. 39 habe ich kurz erwähnt, dass Ivy nach dem Verschwinden ihrer Mutter in Behandlung war.

    Das Problem bei selbstzerstörerischem Verhalten von Teenagern und jungen Erwachsenen: man bekommt es nicht zwangsläufig mit, die sind sehr findig darin, das für sich zu behalten.

    Zumal ich denke, dass ihr Vater auch sehr "ich bezogen" ist und gar nicht viel über den eigenen Tellerrand geschaut hat

    Nicht dass er Ivy nicht liebt oder sich um sie gekümmert hat aber um die Psyche seiner Tochter zu kennen und zu erkennen, dass etwas gründlich schief läuft, dafür lebt er wohl zu sehr in seiner Welt


    Ivy trifft sich mit einer alten Freundin ihrer Mutter und befragt sie zu deren Verschwinden. Während ich Vivien so zuhörte, wie sie erzählte, konnte ich mir nicht klar darüber werden, wie ich sie einschätzen sollte. Sie klang verbittert, neidisch, missgünstig, freundlich - alles auf einmal. Ich fand sie irgendwie komisch, oder vielleicht war es auch nur die Art, wie sie geredet hat, ich weiß es immer noch nicht.

    Ich hatte beim Lesen genau die gleichen Eindrücke. Was ich aber auch OK fand, ich muss ja nicht jeden mögen. Und auch wenn sie mal eine Freundin von Lila war, so haben sich die Beiden so oder so auseinander gelebt und sind nicht mehr die Menschen, die sie während ihrer Freundschaft waren



    Ich schätze sie inzwischen so ein, dass sie Geheimnisse hatte.

    Ich gehe auch davon aus, dass Lila ein Geheimnis hat. Aber welches Geheimnis rechtfertigt es, Kind und Mann nicht nur zu verlassen, sondern gänzlich zu verschwinden.

    Ich hoffe eher, dass ihr etwas passiert ist, so schlimm es auch ist, e

    Hallo zusammen


    Ich bin auch endlich angekommen

    Am Wochenende war ich in Frankfurt auf der Buchmesse und konnte deshalb erst gestern ins Buch starten

    Und ich finde die Geschichte jetzt schon wunderschön

    Vor Allem diese besonderen Begriffe gefallen mir so gut, ich glaube, ich muss mir die Alle rausschreiben und in meinen Alltag einbauen


    Barbara Newhall Follett war übrigens das Saatkorn für diesen Roman. Ich bin über einen Online-Artikel über sie und ihr unerklärliches Verschwinden gestolpert und war sofort elektrisiert. Ursprünglich wollte ich ihre Geschichte erzählen, solo oder in eine Rahmenhandlung eingebettet, beide Varianten fand meine Lektorin jedoch nur so semi-gut. In einem ausführlichen Brainstorming schälte sich dann auf dieser Basis die Idee einer jungen Frau heraus, deren Mutter verschwunden ist: die Geschichte von Ivy und Lila, in der auch die Geschichte von Barbara Newhall Follett letztlich einen Platz bekommen hat.

    Sehr spannend, da bin ich gespannt was die Autorin mit Lilas Verschwinden zu tun hat

    Ich kann mir wirklich vorstellen, dass Ungewissheit schlimmer ist, als eine schlimme Wahrheit zu kennen



    Dagegen wirkt ihr Vater Richard fast monolithisch - schwer zu greifen und fast wie gefangen in seiner Aura von Legenden und Erfolg. Nun will er einen Neuanfang mit Joy, verständlich nach so vielen Jahren der Ungewissheit. Sein Leben wurde seziert und an die Öffentlichkeit gezerrt mit allen schmutzigen Details nach Lila`s Verschwinden. Von dem Leben ihrer Mutter blieben Ivy nur Fragmente, Photos, die mehr verbergen als enthüllen, Schatten, Ahnungen, veränderlich wie das Meer.

    Toll beschrieben

    Ich empfinde Richard fast zu kühl seiner Tochter gegenüber

    Joy mag ich sehr

    Um das Buch brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Bei der letzten Leserunde zu Band 2 "Jenseits von schwarz" gab es ja ein paar organisatorische Turbulenzen, so dass die Verlosung der Freiexemplare nicht geklappt hatte. Daraufhin hatte ich allen TeilnehmerInnen ein garantiertes Freiexemplar für diese Leserunde zugesagt - wenn ich mich nicht irre, warst Du dabei.


    Dein Freiexemplar macht sich also automatisch auf den Weg zu Dir (zu den anderen natürlich auch).

    Ach, wie lieb, danke