Beiträge von Inge78

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich empfinde die Kämpfe und gegenseitig ständig wechselnden Loyaliäten als sehr nervend.


    Alitas Rolle verstehe ich gerade auch nicht, sie ist sehr präsent. Welche Ziele verfolgt sie? Will sie wirklich nur ihren Geliebten finden?


    Und dann diese Szene mit dem Baron, der bei lebendigem Leib gekocht wird. Das war schon echt hart. Es herrscht Anarchie. Ich empfand Quilun in dieser Situation , mal wieder, als sehr feige. OK, was hätte er tun sollen, er will sich nicht verraten. Aber diesen Mann da kochen lassen, das ist schon hart. Und jetzt hat eine Affaire mit Kyrin. Das kam überraschend und passt gerade so gar nicht, finde ich.


    Diese kleine Szene, wie Erlyk ein Blumenbeet anlegt, die mochte ich sehr. Das war etwas sehr Schönes in all dem Krieg. Auch wenn es wahrscheinlich keine Zukunft hat. Ich weiß eh nicht, ob Erlyk Zukunft hat, er ist so zart.


    Semire will weiterhi Brotan befreien. Verrennt sie sich? Ich kann sie allerdings sehr gut verstehen, dass sie den Vater ihres Kindes wieder als Mann sehen will. Aber kann sie klar genug denken, ihre anderen Aufgaben zu erledigen? Ich bezweifel das gerade.


    Ihr merkt, ich zweifel gerade irgendwie an der Geschichte und weiß noch nicht, wohin sich alles entwickelt

    Mir hat gefallen, wie Asmodel sich um die Gefühle des Imagolems sorgt, der bei Abulairs Bergung helfen soll sogt, ob er überhaupt als "Lasttier" dienen will. Langsam kommen seine Erinnerungen zurück und er hofft auch die anderen Imagolems bekommen wieder Zugriff auf ihre Seele . Es ist ihm wichtig, dass Kyrin den Namen des Vierbeinigen in Erfahrung bringt. Das zeigt, dass Asmodel in seinem "richtigen" Leben wohl auch ein Mensch war, dem das Wohlergfehen seiner Mitmenschen am Herzen lag. Schön, dass er den Weg zu seinem Wesen zurück findet.

    Wissen wir eigentlich etwas Asmodel? Wer er war? Wie lange er ein Imagolem ist?



    Nun wird aber die Aufgabe Alitas, Quilun von der Quadra abzubringen nicht im Einklang mit ihren zielen sein. Was wird Semire machen?

    Wenn Quilun einen Grund hat, die Quadra zu benutzen, dann wird er das auch tun. Das ist doch DIE Ausrede für einen Abhängigen.



    Die Szenen im Lager der Gravilier waren auch nett zu lesen. Spannend, wie Brotan auf seine alten Kameraden reagiert


    Selbst mir fällt es schwer, Brotan und den Imagolem Brotan zusammenzubringen. Wie schwer muss es für seine Kameraden dann sein

    Woher wissen sie, dass Brotan wirklich Brotan ist, und nicht nur ein Imagolem der sich als Brotan ausgibt. Er wird dem alten Brotan doch kaum ähnlich sehen



    Auch das Weltbild der Herrschenden wird hier sehr deutlich. Die Bediensteten sind kaum besser als Tiere und nicht in der Lage, sich selber zu führen… Hochmut kommt vor dem Fall.

    Ein Körnchen Wahrheit steckt schon darin. Eine gewisse Ordnung muss schon sein, sonst herrscht das Chaos

    Da will man mal schnell noch ein paar Zeilen lesen und dann ist es doch der gesamte Abschnitt geworden.

    Ja, das Buch liest sich mal wieder sehr rutschig

    Ich muss aufpassen, nicht zu schnell zu lesen, um nichts zu überlesen


    Hier wird sehr schön deutlich, wie Menschen in einem Machtvakuum agieren – hilflos und es bricht schnell Gewalt aus. Die Zellen der Revolutionäre haben denke ich nicht wirklich damit gerechnet, dass die Geschehnisse in diesem Tempo von statten gehen. Dabei können schonmal komplette Handlungsstränge in einer Nacht von statten gehen und einen großen Schatten werfen.

    Das Problem ist, dass gerade die Revolutionäre, die aus dem Volk kommen, die Folgen auch nicht abschätzen können. Sie wollen JETZT haben, was das Adel hat, schlagen sich den Bauch voll, denken nicht ans morgen. Das wird ein böses Erwachen werden, denn eine geordnete Welt war mit Sicherhheit nicht einfach, aber man wusste wenigstens, wie es läuft.



    Ich muss mich jedes Mal korrigieren und das „hohen“ durch „tiefe“ ersetzen, geht das nur mir so?

    Ja, das Problem hatte ich auch schon. Die "hohen Herrschaften" sind einem eben so geläufig


    Ich fürchte, dass die Kämpfe sich ausweiten und verschiedene Gruppen neben den tiefen Häusern (Ich muss mich jedes Mal korrigieren und das „hohen“ durch „tiefe“ ersetzen, geht das nur mir so?) versuchen werden, ihre Machtbasis auszubauen.

    So wird es sein, jeder versucht, die Situation zu seinen Gunsten zu nutzen



    Alita hat mich in diesem Abschnitt überrascht. Sie scheint wesentlich aufmerksamer und feinsinnig zu sein, als ich es ihr bisher zugetraut habe. Vielleicht liegt das an der Vorliebe zur Malerei, dass sie auf Kleinigkeiten achtet und dadurch Semire enttarnt. Sie ist immerhin selbst der Weberin zuvorgekommen. Ich wünsche ihr wirklich, dass sie einen Platz in dieser neuen Welt für sich findet. Die ersten Schritte wieder das Szepter zu übernehmen deute ich in ihre Entscheidung hinein, sich Semire im Lustgarten anzuschliessen.

    Ich befürchte allerdings, dass Semire der Gefallen, den sie der Weberin schuldet, nicht gefallen wird. Das ist ja wie ein Blankoscheck.

    Semire agiert durchaus verantwortungsbewusst und weiß genau, was das bedeutet. Ich befürchte nur, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist. Und sie ist immer noch "nur" eine Frau (was mich immer wieder sehr ärgert, wenn ich das lese), die alleine nichts richten kann. Sie kann nur mit ihren Mitteln kämpfen, und das macht sie gut. Sie ist nicht meine Lieblingsfigur, aber sie ist mutig und setzt sich für ein Ziel ein, um durchaus auch anderen zu helfen. Natürlich versucht sie, ihre Ziele zu verfolgen, aber mal ehrlich: Wer würde das nicht tun in so einer Zeit?

    Ich frage mich, ob Semira einen Plan hat, was sie nach der Revolution tun will. Wenn es keine Adelshäuser mehr gibt. Wird die "Rose" ihr Leben sein

    Guten Morgen zusammen


    Temalla Kalthorn scheint ja noch Glück zu haben, und die kleinen Steinchen eitern einfach heraus.

    Na ob sie das als "Glück" bezeichnen würde ;-)


    Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, ob ich Selime mag.

    Ihre Liebe zu Brotan ist zwar derzeit hoffnungslos, ich kann mir auch nicht vorstellen dass und wenn ja er wieder einen Körper aus Fleisch und Blut bekommt, zumindest nicht den eigenen, aber sie tief und echt.

    Auch ihre Sorge um Buhm ist echt und ich hoffe nicht nur darin begründet, einen treuen Beschützer und Lehrmeister zu verlieren.

    Ansonsten ist sie schon sehr berechnend, sie will vorallem das Beste für ihr Haus und alle die Menschen für die sie sich verantwortlich fühlt. Das man mit Nettigkeit allein nicht voran kommt hat sie ja schon früh erkannt und ihre Ziele und denmWeg dorthin definiert.

    Es ist mit ihr wie im richtigen Leben, man kann und muss nicht jeden mögen, deshalb ist derjenige ja auch nicht gleich komplett verabscheuungswürdig :)

    DAS kann ich genauso unterschreiben

    Ich finde sie nicht symphatisch aber sie ist interessant und ich kann ihr Handeln nachvollziehen

    Hallo zusammen


    Ich bin mit dem Abschnitt noch nicht durch, habe gerade die ersten 20 Seiten gelesen

    Ich bin auf jeden Fall schnell wieder in der Geschichte drin, ich hatte schon befürchtet, alles vergessen zu haben. Aber ich glaube, es geht noch und mit eurer Hilfe wird mir wohl alles wieder einfallen.


    Ich muss nur mal eben loswerden, ich musste doch sehr über die Rebellengeste lachen, Zeigefinger und kleiner Finger aus der Faust gestreckt ... das ist so ... Metal :bang:

    In einer Winterwelt aufgewachsen, begibt sich das Mailin auf die Suche nach einer verschwundenen Freundin. Doch in der Eiswelt hinter den Himmeln lauern viele Gefahren und auch ihre vermeintliche Freundin ist nicht die, für die Mailin sie gehalten hat. Doch sie findet auch neue Freunde, die ihr bei ihrem Abenteuer beistehen.


    In ihrem neuen Fantasyroman entführt uns Nina Blazon in eine Welt voller Sagen und Märchen. Einige Elemente mögen dem einen oder anderen Leser bekannt erscheinen, sind aber hier zu einem ganz neuen fantastischen Märchen verwoben. Die Hauptchharaktere sind vielschichtig und nicht auf den 1.Blick durchschaubar.


    Mir sind besonders die 3 jungen Frauen ans Herz gewachsen. Mailin mit ihrem vermeintlichen Herzen aus Eis, die so sehr für ihre Freunde einsteht und kämpft. Toma, die Jägerin, die eher unfreiwillig in das Abenteuer hineingezogen wird und Brigida, das Mädchen aus dem Eispalast, die richtig aufblüht als sie ihre gewohnte starre Umgebung verlässt.

    Ein paar der Nebenfiguren bleiben leider etwas blass und von der einen oder anderen Person erfahren wir leider viel zu wenig. Da wäre noch Potential für mehr Geschichten.


    Die Welt über den gefrorenen Himmeln ist voller fantastischer Geschöpfe, die oft mehr als erschreckend sind. Dabei ist alles so gut beschrieben, dass ganz oft mein Kopfkino angesprungen ist und mich mitten in die Geschichte hineingeworfen hat. Das Tempo der Geschichte ist rasant, so dass ich als Leser durch die Seiten geflogen bin. Und das Buch passt wunderbar in die aktuelle Jahreszeit, ist ein richtiges Winterbuch


    Tolle märchenhafte Fantasy, ein Jugendbuch auch für Erwachsene.


    5ratten

    Hallo zusammen


    Ich habe das Buch am 1. Weihnachtstag abends noch beendet

    Und fand es zauberhaft, märchenhaft schön


    Das Ende hat noch so einige Überraschungen auf Lager. Mit die größte ist, dass Silja doch nicht so böse ist, wie gedacht. Ihr Plan ist sehr sehr ausgeklügelt und dass alles so eintrifft, wie sie es erhofft hat, war schon großes Kino. Schließlich waren so viele unterschiedliche Parteien beteiligt, so viele unterschiedliche Wünsche und Absichten. Im Buch wird zwar Mailin Puppenspielerin genannt. Aber Silaj kann sie nicht das Wasser reichen, denke ich

    Ich war auch schwer beeindruckt von Siljas Plan, damit hätte ich nie gerechnet. Ich war hin-und hergerissen zwischen Hass auf Silja und Unglauben, dass sie wirklich so Anders ist, als der "Mensch" den wir kennengelernt haben.


    Dass Eismund der Sohn war, war ja auch klar

    DAS hat mich tatsächlich auch nicht überrascht. Ich hatte ja lange den Verdacht, dass er selber der König ist, aber das passte dann doch auch wieder nicht.

    ut, dass er eine menschliche Mutter hatte und so nicht wie die anderen Eiswesen zu Wasser geschmolzen ist. Das war ein wahnsinns Bild im Kopf. Der Eispalast, der zerbrach und die Wesen die zerronnen sind.

    Das war richtiges Kopfkino. Das hatte ich eh die ganze Zeit beim Lesen. Es war alles so bildhaft beschrieben.


    Am Ende siegt das Gute und Mailin besteht darauf, dass auch ihr Märchen gut endet und ihr Prinz nicht tot sein darf.

    Da habe ich schon beim Lesen sehr grinsen müssen. Super, wie Mailin sich einsetzt für ihren Liebsten und ihn dem Tod ausredet.


    Eismund und Silja: Eine wirklich schöne Idee und auch, das es eben nicht alles in einem einzigen kitschigen Happy End mündet - das hätte für mich absolut nicht gepasst

    Ja, das hat mir auch super gefallen. Die beiden Liebenden bleiben zusammen, aber alles Andere ist nicht nur gut , und nicht zu kitschig. Eine gute Mischung die zeigt , dass auch in Märchen die Realität einziehen kann.



    Das Brigida am Ende doch Stella ist, das fand ich ziemlich überraschend

    Mich hat es auch überrascht und ich fand es schon schade, dass Stella sich als Brigida nicht an Mailin erinnern konnte. Für mich war es nie wirklich Stella, sondern sie ist eine andere geworden. Aber ich finde es großartig, dass sie so eine gute Zauberin geworden ist und als Zauberin bleiben und helfen darf.



    Ich war selbst mal in jemanden verliebt, der mit meiner damaligen besten Freundin zusammen war. Daher weiß ich, wie schwer es Toma gefallen sein muss, am Ende sich doch auch auf die Freundschaft zu besinnen und keine Rachegedanken zu haben.

    Toma hat mir schon sehr leid getan am Ende. Ich konnte verstehen, dass sie wütend ist. Und ja, es war so großherzig von ihr, Mailin zu verzeihen. Schade, dass Toma einen anderen Weg zieht als Mailin.


    Die Geschichte rund um den Apotheker und den Kapitän hätte auch noch mal glatt eine eigene Geschichte verdient. Das war mir schon fast zu sehr am Rande erzählt, auch wenn ich es gut fand, dass das am Ende noch aufgelöst wurde.


    Danke für dieses fantastische Märchen, das gerade so gut in die Winter-/Weihnachtszeit passt und mir viele schöne Lesestunden bereitet hat

    Mailin und Eismund kommen sich sehr sehr nahe. Okay. Das wird wohl nix mehr mit dem Jugendfreund. So heftig, wie es hier mit Eismund knistert

    Ich war ja erst etwas sauer auf ihn, weil er alle 3 Mädels küsst und ihnen schöne Augen macht

    Ich weiß wirklich noch nicht, was an ihm "echt" ist, auch wenn ich ihn mag



    Erschreckend ist, wie sehr Mailin sich in Silja getäuscht hat

    Ja, Silja hat mich auch am meisten enttäuscht

    Da wäre ich niemals drauf gekommen, dass sie "die Böse" hier ist, also die vermeintlich böse

    Mal sehen,was wir noch erfahren


    Das mit den Firnfrauen, den Weberinnen, fand ich auch klasse erzählt


    Ich hoffe Toma kommt mit ihren Gefühlen zurecht und es kommt deshalb nicht zu einem Bruch mit Mailin.ich bin mir zwar sicher das sie ihr das Glück gönnen wird, aber das es ihr eben dennoch wehtun wird.

    Da habe ich auch Sorge vor