Beiträge von MesCalinum

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Am meisten haben mich bisher wahrscheinlich Horrorbücher negativ beeinflusst. Ich kann mich erinnern, dass ich mit 14 Jahren Cujo von Stephen King gelesen habe und danach habe ich meinen Kleiderschrank vor dem Schlafengehen mit dem Kabel meines Kassettenrekorders zugeknotet.
    Während ich Dämon von Delaney gelesen habe, lief immer der Fernseher. Gerade die ersten 200 Seiten hatten es mächtig in sich. Was mich wieder daran erinnert, dass ich mal auf humorvollere Bücher umsteigen sollte. :breitgrins:
    Ansonsten kenne ich eigentlich nur das Phänomen, dass einem manche Protagonisten so sehr ans Herz wachsen, dass man ewig weiterlesen könnte und traurig ist, wenn man dann auf der letzen Seite angekommen ist.

    Meine Ausbeute war relativ gering:


    Laurell K. Hamilton - Guilty Pleasures ++
    Der Einstigesroman in die Anita Blake Serie hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist mit viel Witz und Energie geschrieben, sodass man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen kann. Ein kleiner Negativpunkt ist vielleicht die Fülle an übernatürlicher Viecherei, besonders an die Vorstellung von Werratten kann ich mich nicht so richtig gewöhnen.

    Im Moment lese ich Kelley Armstrongs Broken. Sie ist meine Lieblingsautorin und da wollte ich dieses Buch nicht verpassen. Allerdings ist es bei weitem nicht so spannend wie Bitten oder Stolen es sind. Was ich sehr schade finde. Es ist zwar flüssig zu lesen, weil es sehr umgangssprachlich geschrieben ist, aber so richtig Spannung will einfach nicht aufkommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich für Jack the Ripper nicht so begeistern kann.


    Solche Bücher haben dann oftmals zur Folge, dass ich parallel andere Bücher zu lesen anfange. Derzeit sind das noch Kehlmanns Die Vermessung der Welt und die Anthologie Todsünden von Robert Herbig.

    1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?


    Effi Briest von Theodor Fontane und A Passage to India von Edward M. Forster. Beide Bücher hatten wir in der Oberstufe gelesen und ich bin vor Langeweile fast gestorben.


    2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich _jedes_ Buch gelesen.


    Ich glaube von keinem Autor. Die meisten Bücher habe ich wohl von Stephen King und J. K. Rowling gelesen.


    3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?


    Die Leiden des jungen Werther von Goethe. Frankenstein von Mary Shelley.


    4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?


    Ich verschenke kein Buch doppelt, sondern versuche mich, wenn möglich am Geschmack der Menschen zu orientieren, denen ich das Buch schenken will. Das fällt dann eher unterschiedlich aus.


    5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?


    Da fällt mir spontan kein Autor ein. Eigentlich probiere ich gerne aus, auch wenn ich mal ein schlechtes Buch von jemandem erwische.


    6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?


    Todesmarsch von Stephen King.


    7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?


    Das mache ich eigentlich mit fast allen Büchern, die ich neu habe. Die landen dann auf meinem SUB. Die Bücher, die auf den ersten Seiten den besten Eindruck gemacht haben, werden dann als nächstes gelesen.


    8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?


    Bitten von Kelley Armstrong, Der Alchemist von Paulo Coelho und Winterdance von Gary Paulsen.


    9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?


    Das Buch hieß Rolltreppe Abwärts und wir haben es in der Mittelstufe in Deutsch gelesen. Das dürfte auch das einzige Buch sein, das mich jemals zu Tränen gerührt hat.


    10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?


    Siehe 1. Bei diesen Büchern habe ich defintiv nicht verstanden, was sie so wertvoll macht, dass man sie im Unterricht gelesen haben muss.

    Mir liegt das Genre Mystery/Horror am meisten. Irgendwie haben es mir Welten mit Werwölfen und Vampiren sehr angetan.
    Fantasy, SciFi, Klassiker und zeitgenössische Bücher mag ich auch. Bei letzteren habe ich in letzter Zeit einige neuseeländische und einen australischen Roman gelesen.
    Am wenigsten mag ich Krimis und historische Romane, obwohl mir die Säulen der Erde gut gefallen haben.

    In diesem Jahr ist ein dritter Teil aus Armstrongs Werwolfreihe erschienen. Das neue Buch heißt "Broken". Mir persönlich gefällt es bisher nicht so gut wie die Vorgänger "Bitten" und "Stolen", ist aber dennoch unterhaltsam.


    Die Bücher gehören allerdings zu der mittlerweile 6-teiligen Reihe "Women of the Otherworld". In zwei der anderen Bücher ist Page Winterbourne die Prota und in einem weiteren Eve. Beide wurden bereits in "Stolen" eingeführt. Wer allerdings noch mehr über die Werwölfe lesen will, sollte auf http://www.kelleyarmstrong.com vorbeischaun. Ihre Online-Geschichten über Elena und Clay machen sehr viel Spass.


    Von Alice Borchardt hatte ich bisher nur in den dritten Teil ihrer Werwolf-Reihe reingelesen, war allerdings sowohl von ihrer Sprache, als auch von ihren Protas nicht besonders begeistert.


    Ein sehr unterhaltsames Werwolf-Buch war für mich "Blood and Chocolate" von Annette Curtis Klause. Ist allerdings eher für Jugendliche als für Erwachsene geschrieben.