Beiträge von Muertia

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Mir ist über das gesamte letzte Jahr aufgefallen, dass in fast jedem Buch, das ich lese oder höre, folgende zwei Ausdrücke auftauchen:


    1. "Seine/ ihre behandschuhten Hände...."
    Es scheint fast so, als wäre jede Bücherhand behandschuht. Eine Freundin hat auch die Theorie umgestellt, dass es vielleicht zum Autorenhandwerk gehört, möglichst viele Adjektive einzuflechten und die Hände müssen eben meist dran glauben.


    2. "Und falls er ....., so ließ er es sich zumindest nicht anmerken."
    Auch dies ist eine Redewendung, die mir über alle Genre hinweg in 90% meiner Lektüre begegnet. Ein weiteres stilistisches Mittel aus dem Autorenhandwerkskoffer?



    Zwar haben meine beiden Beispiele nichts mit den bellenden Hunden zu tun, gehören für mich trotzdem irgendwie zum Thema. Einen eigenen Thread wollte ich dem Ganzen nicht widmen.


    Sind euch meine Beispiele auch schon in Büchern begegnet? Oder spinne ich und sehe rosa Elefanten? :hund:


    Viele Grüße
    Muertia

    Wie Du von Cruel auf Couleur gekommen bist, würde mich jetzt doch mal interessieren :breitgrins:


    Ups! Zu meiner Verteidigung kann ich zwei Punkte vorbringen:


    1. Es war irre früh, als ich gepostet habe, zumindest für mich.
    2. Technisches Versagen (Apple-Produkte neigen dazu, beim Tippen Worte zu erfinden.


    Viele Grüße
    Muertia

    Ich habe so viel Gutes darüber gehört, dass ich es endlich vom SuB befreien musste. Nach einigen Lesepleiten hoffe ich nun auf einen Volltreffer. Dein Kommentar macht mir Mut, Jari.


    Viele Grüße
    Muertia

    Ich habe heute unseren Mietregal - Laden aufgesucht. Dort gab es ein Regal voller neuwertiger Bücher. :klatschen: 5 davon durften bei mir einziehen:


    Chevy Stevens - Still missing - kein Entkommen
    Charlie Huston - Der Prügelknabe
    Gregg Olsen - Cruel - Eiskaltes Grauen
    William Landay - Jagdrevier
    Cody McFadyen - Das Böse in uns


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    Bis auf "Das Böse in uns" habe ich noch nie etwas von den Büchern oder den Autoren gehört. Ich hoffe, es waren keine Fehlgriffe. Aber für 2,-- € pro Buch kann ich wohl nicht allzu viel falsch gemacht haben. :breitgrins:


    Viele Grüße
    Muertia

    Und wieder zu Valentines Spoiler:



    Viele Grüße
    Muertia

    Meine Meinung:
    Hach, was war es wieder schön. Ein Buch von Rebecca Gablé zu lesen ist für mich immer, wie wenn ich einen schönen Garten oder Park betrete, verbunden mit einem Wohlgefühl. Auch dieses Mal sollte ich nicht enttäuscht werden. Die Zeit ist zwar eine andere, als das von ihr bevorzugte Mittelalter, aber das hat dem Ganzen nicht geschadet wie ich finde. Ich fand es im Gegenteil auch geschichtlich recht interessant.


    Die zentrale Figur des Romans ist Nick, der Warringham mit vierzehn Jahren erbt. Als Leser begleitet man Nick auf seinem gesamten und nicht gerade ereignislosen Leben. Das heißt, der Rahmen ist der gewohnte in dieser Serie. Und genau das macht sie so reizvoll. Natürlich muss Nick viele Unwegsamkeiten auf seinem Lebensweg bestreiten. Vor allem, weil er unnachgiebig zur Tochter des Königs steht, die allerdings nach der Scheidung ihres Vaters und der Mutter nicht mehr als eheliches Kind gilt. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und die fast 1000 Seiten waren folglich viel schneller gelesen, als gedacht. König Henry hat mich ziemlich angewidert. Ansonsten bin ich wie immer verwundert, dass es mir nicht schwer fiel, all die verschiedenen Personen auseinanderzuhalten. Aber sie sind so schön in die Geschichte verflochten, dass ich nicht mal auf die Idee kam, zur Hilfe im Personenverzeichnis nachzuschlagen.


    Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch. Mir gefiel die Einstellung Nicks zu einem bestimmten Thema überhaupt nicht. Auch wenn sie vielleicht zeitgemäß gewesen ist, so trübte es für mich das Gesamtgefühl ein wenig.



    Fazit: Wer die anderen Teile der Reihe mochte, wird sicher auch an diesem Buch Gefallen finden. Ich hatte eine wirklich schöne Lesewoche und hoffe auf einen weiteren Teil, wie immer. :smile:


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus: oder 9 von 10 Punkten


    Viele Grüße
    Muertia

    Ich habe heute Mittag mit dem aktuellsten Teil der Harry Hole Reihe angefangen


    Jo Nesbø - Die Larve


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    Wobei ich bei dieser Lektüre wirklich gespalten bin. Einerseits möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Andererseits kann ich nach diesem Band nicht gleich süchtig den nächsten bestellen (falls es überhaupt einen geben wird). Nun ja, meine Neugier hat auf jeden Fall gesiegt. Ich probiere ganz langsam zu lesen, dann habe ich länger was davon. :zwinker:


    Viele Grüße
    Muertia

    Titel: Gut gegen Nordwind
    Autor: Daniel Glattauer
    Seiten: 223
    Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag (33. Auflage 2006)



    Über den Autor: (von Amazon.de)
    Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, seit 1985 als Journalist und Autor tätig, seit 1989 für die Tageszeitung "Der Standard" (Gerichtsreportagen, Feuilletons, Kolumnen)


    Der erste Satz:
    Betreff: Abbestellung
    Ich möchte bitte mein Abonnement kündigen.


    Meine Meinung:
    Ich weiß leider nicht mehr, wie ich zu diesem Buch gekommen bin. Nur noch, dass es seit einer gefühlten Ewigkeit auf meiner Wunschliste steht. Zum Inhalt brauche ich nicht mehr viel zu schreiben, es geht um einen Roman in E-Mail Form. Hierdurch lesen sich die 223 Seiten in einem Haps weg (große Abstände zwischen den Mails und Kapiteln).


    Das Buch hat durchaus einen Sog auf mich ausgeübt, denn ab einem gewissen Zeitpunkt wäre es gar nicht in Frage gekommen, es zur Seite zu legen. Nein, ich wollte schon wissen, ob sich Leo und Emmi nun endlich treffen oder nicht und wie sie sich dann finden. Abgesehen von dieser zentralen Frage geschah ... nichts. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden sich immer wieder im Kreis drehten bei bestimmten Themen. Immer wieder beschloss der eine oder die andere, dem jeweilig anderen fortan nicht mehr zu schreiben und natürlich machten sie trotzdem weiter. Und immer wieder ging es um das Thema Treffen. Dabei kann ich nicht mal behaupten, dass mich das Büchlein nicht gut unterhalten hätte. Die Sprache war schon sehr gut durchdacht. Allerdings glaube ich nicht, das "echte Menschen" tatsächlich so schreiben würden, wie es Leo und Emmi getan haben. Es wirkte dann doch zu gekünstelt. Das Ende fand ich für den Leser übrigens höchst unfair.


    Fazit: Ein nettes Leseerlebnis mit Schwächen, das absolut neugierig macht auf den Nachfolger.


    3ratten


    Viele Grüße
    Muertia

    Wo Stärken sind, da sind auch Schwächen. In diesem Sinne, hier meine Buchflops:


    Das mit Abstand schlechteste Buch des Jahres war


    Steve Sjogren - Der Tag, an dem ich starb
    Ein Buch über Nahtoderfahrung aus der Sicht des Autors, der beruflich Pastor ist. Zum Glück hatte es nur 154 Seiten, sodass die Qual eben nicht so lange dauerte. Grässlich. Lobhudeleien auf sich selbst und seine Taten sowie Gott (was an sich nichts Schlimmes ist), aber so schmierig und platt vorgetragen, dass es nur langweilte.


    Dann kommt lange Zeit nichts mehr, aber es gab dann doch noch den einen oder anderen Flop.


    Bernardo Atxaga - Der Sohn des Akkordeonspielers
    Ich möchte nicht viel schreiben außer: Langeweile pur für mich.


    Simonetta Greggio - Mit nackten Händen
    Die Sprache war mir zu platt. Vieles war in dem Buch nur angedeutet (und damit meine ich nicht die sexuellen Szenen). Eigentlich habe ich nicht gemerkt, dass es dies eigentlich eine Liebesgeschichte sein sollte. Meist saß ich so vor dem Buch: :gruebel:


    Daniel Woodrell - Winters Knochen
    Hm, ich überlege schon die ganze Zeit, was ich hierüber schreiben kann außer, dass ich es blöd fand. Doch, vielleicht noch, dass die Sprache mich wohl wortwörtlich nicht angesprochen hat und vor allem fand ich keinen Zugang zur Hauptprotagonistin. An dieser Stelle übrigens ein kleines :zwinker: an dubh.


    Viele Grüße
    Muertia

    So, jetzt habe ich meine Statistik auch endlich mal sortiert und kann meine Highlights vermelden. Ich dachte eigentlich, dass ich fast nur mittelmäßige Bücher gelesen habe in 2011. Dafür finde ich, ist die Ausbeute an guten Büchern aber doch recht ansehnlich:


    Jo Nesbø - Schneemann
    Für mich war dieser Teil der Durchbruch in der Reihe. Bis hierhin hatte noch kein Buch die Höchstwertung bekommen. Nesbø verstand es hier gekonnt, die Krimihandlung mit dem persönlichen Aspekt rund um Harry Hole zu verknüpfen.


    Chriss Cleave - Little bee
    Noch nie hat mich ein Roman in Originalsprache so mitgerissen wie dieser. Wunderschön. Ein Buch, dass ich seither sehr gern verschenke.


    Ferdinand von Schirach - Der Fall Collini
    Mein persönliches Jahresend-Highlight. Ein kleines Büchlein mit großer Wirkung.



    Fast die Höchstwertung haben noch die folgenden Bücher erreicht:


    Carlos Ruiz Zafón - Marina
    Nicht so schön wie mein Lieblingsbuch "Der Schatten des Windes", aber auch toll. Ich kann die Kritiker des Romans nicht verstehen, mir fehlte hier nur das allerletzte Etwas zur Spitzenklasse.


    Jo Nesbø - Leopard
    Einen Hauch schwächer als "Schneemann". Aber wahrscheinlich war ich einfach nur so begeistert von Schneemann, dass dieser Nachfolger nur noch schwächer sein konnte. :rollen:


    Das war es dann auch schon für 2011.


    Viele Grüße
    Muertia

    Hallo Bella,
    Schön, dass dir der Fall Collini so gut gefällt. Ich habe das Buch auch erst vor vier Tage beendet und meine Rezi in den "Krimi und Thriller Abschnitt" gesetzt.
    Viel Spaß noch beim Lesen, auch wenn du ja nur noch wenige Seiten vor dir haben dürftest.


    Viele Grüße
    Muertia