Beiträge von Kirsten

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Auch wenn die Expedition erfolgreich war, gab es doch Verluste: einer der Träger ist sehr früh verunglückt. Auch einer der Bergsteiger wird nicht zurückkommen. Er hat sich bei der Besteigung des Gipfels verkalkuliert. Hätte das Wetter gehalten, wäre er sicher ins Lager zurück gekommen... hätte...


    Chris Bonington erzählt von seinen Entscheidungen, die er sich nicht immer leicht gemacht hat. In meinen Augen ist er ein guter Expeditionsleiter. Verantwortung zu tragen bedeutet nicht immer, auch den großen Ruhm einzustreichen. Er lässt die Männer zu Wort kommen, die vor ihm den Gipfel erreicht haben. Wie sehr ihn die Verluste treffen, deutet er nur an.


    Die meisten anderen Berichte, die ich gelesen habe, lassen die wenig schönen Dinge weg. Bonington beschreibt, wie lange es gedauert hat, eine Brücke aus Leitern zu errichten, wie schwierig der Aufbau des Camps war viele andere kleine Dinge, die zwar wichtig für den Verlauf sind, aber natürlich nicht so spannend wie das Erreichen des Gipfels.


    Im Vergleich zu späteren Expeditionen war diese sehr schwer und unhandlich unterwegs. Das zeigen die Bilder. Was sie aber auch zeigen: eine fast unberührte Weite, die nichts mit den Bildern der heutigen Expeditionen zu tun hat, wo sich die Bergsteiger förmlich stauen.


    Aber was auch damals schon gemacht wurde: man ließ die Dinge zurück, die man nicht gebraucht hat :|

    Das ist mein zehnter Walters, aber schon die letzten drei haben mir nicht mehr so gefallen. Ich habe noch zwei auf Halde, aber nach denen werde ich wohl keine mehr lesen.

    Welches waren diese drei denn? Ich habe die Titel ihrer Bücher nicht so im Kopf, nehme aber manchmal eines mit, wenn ich in der Bücherei oder OnLeihe stöbere.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manchmal zu viele Bücher aus der gleichen Feder hintereinander nicht gut für mich sind. Dann stört mich das, was mir sonst eigentlich gefällt. Nach einer Pause ist alles wieder im Lot.


    Als ich den Thread gelesen habe, ist mir dieser Kommentar von mir aufgefallen:

    Auf jeden Fall hat mich das Buch dazu gebracht, auch die restlichen Bücher von MW, die ich noch nicht gelesen habe, auf meine Lab zu setzen.

    Was zum Geier ist eine Lab???

    Anne ich kenne den Begriff in der Pfalz auch ;-)


    Mein nächstes Buch: Elisabeth de Mariaffi - The devil you know


    Irgendwie warte ich aber noch auf das Buch im Januar, das mich so richtig mitnimmt. Ein paar waren dabei, die ganz nett waren, aber das Buch war noch nicht dabei.

    So oder hilft mir das auch manchmal Bücher dann auszusortieren, wenn ich sie nach einem Jahr auf so einer Liste Immernoch nicht gelesen habe.

    Wenn ich das machen würde, wäre meine Leseliste leer. Ich habe immer noch Titel von 2010 drauf stehen und erwische auch zum Glück immer wieder einen davon.

    Ich habe gerade das von Klassikfreund oben vorgestellte Volume 1 beendet. Auch wenn es sich um drei getrennte Bücher handelt, habe ich die drei doch als eine Einheit gesehen. Das mag daran liegen, dass das Ende des jeweiligen Bandes eher einem Kapitelende geähnelt hat. Vielleicht auch daran, dass die drei Bände so ineinander übergegriffen haben. Es fällt mir schwer, zu jedem Teil eine Rezension zu schreiben. Sprache und Stil haben mir gut gefallen, aber ich habe lange gebraucht, um einen Zugang zu finden. Das hat erst bei The acceptance world so richtig gelungen.


    Aber auch wenn ich Anfangsschwierigkeiten hatte, ist mein Eindruck durchaus positiv und ich werde sicher noch weiterlesen.

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    Der Brite Chris Bonington zählt mit zahlreichen Erstbegehungen und -durchsteigungen zu den bedeutendsten Bergsteigern des 20. Jahrhunderts. Bereits 1972 versuchte er, den Mount Everest über die Südwestflanke zu besteigen. Das gelang ihm erst im zweiten Versuch, 1975. Sein Buch handelt von der zweiten Expedition.


    Bis jetzt

    ... habe ich das Vorwort gelesen und das erste Kapitel von Bonington selbst. Auch wenn ich weiß, wie die Expedition ausgegangen ist, finde ich trotzdem, dass in diesem Vorwort zu viel Informationen über den Verlauf der Expedition preisgegeben wurde. Außerdem schreibt Lord Hunt, dass Bonington nach seinem Scheitern keinen zweiten Versuch wagen wollte. Bonington selbst schreibt, dass er direkt nach seiner Rückkehr eine zweite Expedition angemeldet hat. Aber weil Nepal damals nur eine Expedition pro Jahr zugelassen hat (was für ein Unterschied zum heutigen Massentourismus!), hätte er mehrere Jahre warten müssen. Aber weil eine kanadische Expedition abgesagt wurde, konnte er einspringen.


    Die erste Expedition ist am Wetter gescheitert, obwohl Bonington eine damals eher unübliche Jahreszeit gewählt hatte um Schneeschmelze und Lawinen zu vermeiden. Dafür gab es so starken Wind, dass ein Mitglied der Expedition trotz seiner ungefähr 100kg weggeweht wurde und nur dadurch überlebt hat, weil er durch ein Seil gesichert war.