Beiträge von Kirsten

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Was mich aber wirklich stört ist der Schreibstil. Am Anfang fand ich ihn erfrischend und anders, jetzt nervt es einfach nur.

    Ich habe das Buch auf niederländisch gelesen und fand den Stil auch etwas ... seltsam ist wohl der beste Ausdruck. Ich dachte, es läge an der Übersetzung, aber anscheinend hat es das nicht.

    Von der Autorin liegt auch noch ein Buch auf meinem SUB. Darauf freue ich mich schon, denn das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, hat mir gut gefallen.

    Little town in the prairie ist fertig. Gestern habe ich auch eine Mail bekommen, dass ein vor zehn Tagen bei Booklooker bestelltes Buch endlich verschickt worden ist:rolleyes: Außerdem warte ich noch auf eine andere Bestellung für meinen Lesevorsatz 2020 (ja, ich arbeite vor ;-) ) Langweilig wird mir also nicht werden, wenn die zweite Liste geschafft ist.

    Klein, aber sehr fein.

    Alexander Solschenizyn, Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitisch

    Das ist kein einfaches Buch, aber die Lektüre lohnt sich.

    Chaim Potok, Die Erwählten

    Von ihm habe ich zwei Bücher gelesen, die ich in guter Erinnerung habe. Die Erwählten ist eines davon.

    Moin Kirsten , von Marsali Taylor - Ghost of the vikings fehlt noch eine Meldung von Dir in der ersten Liste. Ich habe den thread durchsucht, aber nichts gefunden.

    Sorry, den habe ich schon am Wochenende gelesen und noch nicht gemeldet:rolleyes:

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    Inhalt

    In seinem Buch zeigt David Kynaston, wie es direkt nach dem 2. Weltkrieg in Großbritannien ausgesehen hat. Dabei greift er sowohl auf Berichte von Zeitzeugen zurück, als auch auf die Beobachtungen der "Mass Observation" , einer Organisation für Sozialforschung.


    Meine Meinung

    Gerade diese Mass Observation hat mich am Anfang verwirrt. Ihre Aufzeichnungen wurden immer wieder zitiert ohne dass ich wusste, wie sie zustande gekommen sind. So, wie ich es verstanden habe, sind sie tatsächlich durch Beobachtungen, aber auch durch gezielte Befragungen zustande gekommen. Trotzdem hat der Begriff für mich etwas von Überwachung, auch wenn es sicherlich nicht so ist.


    Der Autor beschreibt sehr gut, wie sich die Stimmung im Land in den drei Jahren verändert. Zuerst sind die Menschen erleichtert, dass der Krieg endlich vorbei ist und freuen sich auf ein normales Leben. Aber die Aufbruchsstimmung hält nur kurz an, denn der Alltag holt die Menschen schnell ein. Die wichtigsten Dinge werden rationiert und mit dem, was man bekommt, kann man kaum leben. Auch das Leben mit den Heimkehrern aus dem Krieg läuft nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Man ist sich fremd geworden und findet sich nicht mehr als Familie zusammen.


    Das Interesse am politischen Geschehen schwindet, je länger diese Übergangszeit dauert. Nur die königliche Hochzeit 1947 bringt die Menschen als Nation wieder näher zusammen. Am Ende des Buchs ist die Stimmung nur unwesentlich besser als am Anfang. Die Menschen wollen wieder in ihr normales Leben zurück, aber das scheint noch in weiter Ferne zu liegen.


    Auch wenn mir der persönliche Bezug gefehlt hat, ist Austerity Britain durchaus interessant zu lesen.

    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Ich habe Die Farbe der Träume gestern beendet und lese schon fleißig an meiner zweiten Liste. Dabei ist mir ein Fehler aufgefallen. Das Buch von Laura Ingalls Wilder heißt Litte town on the prairie, ist aber aus der Litte House-Reihe.

    Ich mag hartweißes Papier nicht. Beim Kindle mag ich es, wenn ich die Seite heller stellen kann, aber bei einem Buch finde ich es nicht schön, wenn sie mir fast schon "entgegenknallt".

    Das ist eine gute Idee, ich will mir eh was neues überlegen statt meiner Excelliste. Was ich in der Hand hab und nicht immer den PC aufdrehen muss.

    Ich nutze beides. Ich führe schon seit einigen Jahren Lesetagebücher, aber ich habe im Excel auch eine Leseliste und eine mit den Links zu den Rezensionen. Gerade die Leseliste online zu haben, ist praktisch wenn ich unterwegs bin. Ich habe sie nämlich aufs Handy synchronisiert und kann so immer nachsehen, wenn mir ein Titel bekannt vorkommt.