Beiträge von Kirsten

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Meine Meinung

    Auch wenn Kate Burkholder für die Rolle der verdeckten Ermittlerin perfekt geeignet zu sein scheint, stößt sie recht schnell an ihre Grenzen. Sie ist zu "englisch" für die strengen Regeln, die in der kleinen amischen Gemeinde gelten, in der sie ermitteln soll. Das weckt nicht nur das Misstrauen einiger Gemeindemitglieder, sondern bringt sie auch in Gefahr.


    Kates Integration in die Gemeinde ging mir fast zu schnell. Sicherlich hat die Autorin mehr als einmal die Hilfsbereitschaft in der Gemeinschaft betont, trotzdem hätte ich erwartet, dass bei Kates dünner Geschichte mehr Nachfragen kommen.


    Kate selbst fühlt sich in ihrer Rolle anfangs sehr wohl, denn sie wird herzlich aufgenommen. Und auch, wenn sie bei einer Unregelmäßigkeit in ihrer Erzählung ertappt wird, ist man ihr gegenüber nicht misstrauisch. Das kommt erst später und mit so einer Heftigkeit, dass ich mir überlegt, ob man ihr vielleicht ebenso eine Rolle vorgespielt hat, wie sie das getan hat.


    Täter und Motiv waren recht schnell klar. Aber wie immer bei den Krimis von Linda Castillo hilft das nur bedingt bei der Aufklärung. Meistens habe ich trotzdem das Gefühl, im Nebel zu stochern. Deswegen bleibt die Reihe für mich spannend.

    4ratten

    Eine wirkliche Leseroutine habe ich nicht. Ich lasse mich nur ungern stören und habe eigentlich immer ein Buch dabei, aber als Routine würde ich das nicht bezeichnen.

    Ich habe ein neues Buch ausgelesen:

    F. Scott Fitzgerald - Die Schönen und die Verdammten


    Außerdem habe ich zwei Bücher unterschlagen:

    Karin Slaughter - Faithless

    Benjamin Lebert - Crazy

    Avila (noch) nicht ganz. Sie legt mir immer wieder Bücher ans Herz, die ihr wichtig sind und die ich dann lese. Oder sie leiht sich ein interessantes Buch aus, wie beim letzten Mal Harry Potter et les reliques de la mort. An das Buch haben wir uns beide noch nicht herangetraut ;-)

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    Inhalt

    Alexander Portnoy erzählt seinem Psychiater aus seinem Leben. Von seiner dominanten Mutter, dem verstopften Vater und der übergewichtigen Schwester. Es ist keine liebevolle Familie, sondern eine, in der die einzelnen Mitglieder nebeneinander her leben. Irgendwie hat er es geschafft, sich aus diesem ungesunden Umfeld zu retten.


    Meine Meinung

    Während Alexander seinem Psychiater sein Leid klagt, steigert er sich immer mehr. Anfangs geht es nur um die Dynamik innerhalb der Familie, aber als er anfängt, über seine Pubertät zu berichten, wechselt er das Thema in die Horizontale. In seiner Erinnerung vermischen sich Realität und Phantasie. Genauso, wie sein Ton immer dringlicher wird, bis Portnoy schon fast hysterisch klingt, werden seine Darstellungen immer expliziter und vieles von dem, was ich gelesen habe, hätte ich lieber nicht erfahren.


    Es ist sicherlich eine Kunst, einen Protagonisten so darzustellen, dass er mir so unsympathisch wird, wie es Alexander Portnoy geworden ist. Es ist allerdings nicht genug Kunst, um mir das Buch sympathisch zu machen.

    1ratten


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Meine Meinung

    Ich lese mich quer durch die Reihe und habe mit den Nachfolgebänden angefangen. Vielleicht war das gerade das Glück, denn ich weiß nicht, ob ich nach diesem Band noch weitergelesen hätte.


    Im Prinzip kann ich mich @illys Kritik anschließen. die Darstellung von Judith war für mich dieses Mal das größte Problem. So, wie sie sich am Anfang des Buchs verhalten hat, hat es nicht zu ihrem Verhalten am Ende gepasst. Oder vielleicht doch, weil sie mir manchmal vorgekommen ist, als ob sie ferngesteuert wäre. Dazwischen hat sie sich aber auch wirklich dumm verhalten und ist offenen Auges in die Gefahr gelaufen. So kenne ich sie nicht aus ihren anderen Fällen.


    Auch die Handlung war nicht immer stimmig für mich, aber ich schiebe das auch auf Judiths Verhalten. Trotzdem hat dieser Krimi auch sein Gutes: ich sollte Serien nach einem schlechte(ren) teil immer noch eine Chance geben ;-)

    3ratten

    Da hast du auch wieder recht. Deshalb nehme ich immer so viele Bücher aus der Bücherei mit, weil ich nicht ertragen kann, wie traurig die Bücher sind, wenn ich an ihnen vorbei gehe ;-)