Beiträge von René Bote

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich wundere mich, dass in diesem speziellen Band die Spitznamen nicht erklärt werden. Eigentlich werden sie das immer. Ich kläre mal auf:
    TH - Er stellt sich wegen der ungeläufigeren Schreibweise seines Vornamens immer mit dem Zusatz "Mit TH, bitte!" vor.

    Schräubchen - Ihr Vater hat eine Autowerkstatt, wo sie als kleines Kind bevorzugt mit Schrauben spielte.

    Milli - Die Tochter eines Bauern trinkt für ihr Leben gern Milch.

    Tommy - Das ist lediglich die Kurz-/Koseform seines eigentlichen Vornamens, Tomaso.


    Ansonsten vielleicht noch so viel, dass die Reihe weniger Ähnlichkeiten mit den ??? hat, die auch für ein geringfügig älteres Publikum sind, sondern eher in einer Reihe steht mit Serien wie TKKG (im Original, nicht mit den jüngeren Neuausgaben), Die Funkfüchse oder Tom & Locke, die in den 80er Jahren von Pelikan und Schneider herausgebracht wurden.

    Klappentext:

    Paketboten, die während des Meetings Sturm klingeln, Wohnungen, die zu Großraumbüros werden, Router mit Schwächeanfällen, Hunde im Video-Call: Das Büro in den eigenen vier Wänden hält so manche Überraschung bereit. Bestsellerautor Mark Spörrle erzählt irrwitzige Geschichten aus der schönen neuen Arbeitswelt – und er macht ein für alle Mal klar, wer im Homeoffice die Hosen an hat. Nämlich niemand. Zu keinem Zeitpunkt.


    Über den Autor (Quelle: Wikipedia):

    Mark Spörrle, geboren 1967, ist Journalist und Autor. Er schreibt Kolumnen für die Zeit und verfasste mehrere Bücher mit humoristischen und satirischen Kurzgeschichten.


    Persönlicher Eindruck:

    Unten ohne ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die überspitzt den Alltag im Homeoffice eines Familienvaters erzählt, der nicht auf ein gut ausgestattetes privates Büro zurückgreifen kann. Dabei setzt der Autor offenbar seine eigene Familie als Protagonisten ein. Viele Leser finden sich sicherlich in der Situation wieder, andere erkennen sich vielleicht auch in Nachbarn, Verwandten und Freunden wieder, die gedankenlos den Versuch zunichtemachen, am heimischen Schreibtisch etwas Produktives zustande zu bringen. Die Geschichten sorgen immer wieder für kleine Schmunzler, wer hauptsächlich etwas zum Lachen sucht, ist mit diesem Buch jedoch nicht gut bedient.


    Fazit:

    Netter, aber nicht komplett mitreißender Einblick in ein chaotisches Homeoffice. 4ratten


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    Klappentext:

    In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht.


    Über die Autorin (Quelle: Wikipedia):

    Elisabeth Florin, bürgerlich Claudia Vogl-Mühlhaus, stammt aus Augsburg. Sie studierte Journalistik, Praktika führten sie in dieser Zeit nach Bozen und Brixen. Sie arbeitet in Frankfurt am Main als Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin im Finanzsektor. 2003 begann sie, Krimis zu schreiben.


    Persönlicher Eindruck:

    Der Autorin gelingt es, eine Stimmung zu wecken, in der man sich die ganze Geschichte ohne einen einzigen Sonnenstrahl vorstellt. Diese Stimmung überträgt sie auf die Figuren, keine davon scheint ein Leben zu haben (oder gehabt zu haben), in dem die hellen Momente mehr als nur eine Randnotiz sind. Auch mit Hilfe dieser gebrochenen Personen legt Elisabeth Florin viele falsche Spuren. Der Kriminalfall, um den es im Kern geht, ist spannend geschildert, beim ganzen Drumherum wäre weniger jedoch mehr gewesen. Die beiden grundlegenden Elemente - ein Dorf, das schweigt, und ein Ermittler, der kaum mit sich selbst, geschweige denn mit dem Rest der Welt zurechtkommt - sind hier gemeinsam verwendet zu viel. So bleibt es für mich ein gutes Buch, aber kein sehr gutes.


    Fazit:

    Spannender Kriminalfall, aber zu dick aufgetragen. 4ratten

    Um es gleich vorwegzunehmen: Der Titel des Buchs entspricht nicht meiner persönlichen Meinung. Es ist Kai, der einer Wanderung durch die Berge Südtirols nichts abgewinnen kann, und wenn es unbedingt sein muss, dann bitte mit Action! Das weiß auch der Klassenlehrer und spricht ein Wörtchen mit, wer mit wem wohin wandern darf. Anzunehmen, dass Moritz Kai stoppen könnte, ist jedoch bestenfalls naiv, und Herr Kaiser kann sich schon mal auf was gefasst machen - sobald Moritz einen Weg zurück ins Dorf gefunden hat...


    "Wandern? Öde!" entstand zumindest zum Teil aus dem Wunsch heraus, wenigstens literarisch nach Südtirol zu reisen, nachdem die Pandemie reale Reisen dorthin kaum zugelassen hat. Die Geschichte erscheint am 31. Mai als E-Book und kann bei diversen Anbietern bereits vorbestellt werden. Wer schon mal reinlesen möchte, muss sich dafür auch nicht über den Brenner bemühen, sondern nur auf meine Website.


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    Mit seiner Snippe Deern (Hochdeutsch: Freches Mädchen) befährt Kapitän Hauke Lorentzen Flüsse und Küstengewässer. Seine Ex-Frau und seinen Sohn sieht er nur selten, doch in den Sommerferien darf Jan mit auf große Fahrt. Er bekommt sogar Gesellschaft, denn auch Rieke, die Tochter von Haukes neuer Freundin, macht die Reise mit. Von Duisburg aus geht es den Rhein hinunter, zunächst mal bis Rotterdam. Was danach kommt? Jan lässt sich überraschen.

    Doch dann gerät die Snippe Deern in einen Sturm, und Hauke erleidet einen Unfall. Plötzlich sind Jan und Rieke ganz auf sich selbst gestellt. Ohne zu wissen, wo sie sind, und ohne Ahnung von den ganzen Instrumenten, müssen sie verhindern, dass die Snippe Deern havariert, bevor Hilfe zur Stelle ist.


    Die gefährliche Reise der Snippe Deern ist ab sofort überall erhältlich, wo es Lesestoff gibt. Bei der Papierversion kann sich allerdings die Auslieferung verzögern, auch bei BoD sorgt die Pandemie für Einschränkungen.


    Eine Leseprobe gibt es wie immer auf meiner Website.


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    Blaue Bohnen zum Dessert

    Eine Sammlung von Kurzkrimis, die ich vor Urjahren gelesen habe. An einzelnen Geschichten kann ich mich nicht mehr entsinnen, aber ich weiß noch, dass sie mir damals ganz gut gefallen haben.


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    Simone und Lisa: Das passt und reicht vollkommen. Einen Bruder hatte Lisa nie auf der Wunschliste stehen. Jan und Nils: ein eingespieltes Gespann. Eine Schwester vermisst Nils ganz bestimmt nicht.


    Doch die Eltern meinen es ernst miteinander - so ernst, dass sie sogar schon eine gemeinsame Wohnung ausgesucht haben. Ehe sie sich's versehen, stecken Lisa und Nils in einer Patchwork-Familie fest. Irgendwie müssen sie sich miteinander arrangieren, auch wenn sich keiner von beiden vorstellen kann, dass aus ihnen einmal eine richtige Familie wird. In ihren Tagebüchern halten sie die Versuche fest, kleine Erfolge und unerwartete Rückschläge.


    Bruder? Schwester? Bruder! Schwester! erscheint am 27. Februar als E-Book. Bei Amazon, Ebook.de und im Apple Store kann schon vorbestellt werden, alle Details und eine Kostprobe können auf meiner Website nachgelesen werden.


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    Klappentext:

    Diese Kapitäne haben wütende Stürme überstanden und den Einschlag einer Monsterwelle. Sie prügelten sich in Havanna, desertierten auf dem Mississippi und strandeten in Wales. Sie legten sich mit einem russischen Kriegsschiff an und hatten einen blinden Passagier an Bord. Einer ist ein Held, der für seine Überzeugung ins Gefängnis ging. Einer ist die jüngste Frau Deutschlands auf der Brücke. Die Geschichten in diesem Buch sind wahr und abenteuerlich. Sie sind so vielfältig wie die See. Und sie werfen eine Frage auf: Was können wir von alten Kapitänen lernen? »Kapitäne« sammelt die Erinnerungen von 20 Seeleuten. Sie spielen weit draußen auf dem Meer, in Häfen und in der Vergangenheit. Geschichten, die echt sind und wahr und viel mehr erzählen als nur über das Leben an Bord. »Kapitäne« ist die dritte Anthologie mit Kapitänsgeschichten von Ankerherz. Ein Buch, das nach Salzwasser schmeckt.


    Über den Autor (Quellen: stefankruecken.de, ankerherz.de, wikipedia):

    Stefan Krücken (auch: Kruecken) wurde im April 1975 in Neuss geboren und startete seine Karriere als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen im Rheinland. Er studierte Politische Wissenschaften, Germanistik und Anglistik in Köln. Er ist Mitbegründer und Verlagsleiter des Ankerherz-Verlags, der sich auf Literatur zu maritimen Themen spezialisiert hat. Mit Frau und vier Kindern lebt er in Hamburg.


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch ist eine Sammlung von Aufsätzen, von denen jeder die Geschichte eines Kapitäns erzählt. Dabei setzen die Erzähler, deren Berichte Stefan Krücken wiedergibt, sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Die einen erstellen eher eine Chronik ihrer Zeit auf See, andere erzählen von einem einzelnen, herausragenden Erlebnis. Beides ist auf seine Art spannend und bekommt durch die Erzählung in der ersten Person eine gewisse Unmittelbarkeit. Für mich war allerdings nicht hundertprozentig zu erkennen, in welchem Maß Stefan Krücken selbst noch Hand an die Berichte gelegt hat, um sie sprachlich und im Hinblick auf die Erzählreihenfolge für sein Buch aufzubereiten.

    Gemeinsam ist fast allen Geschichten, dass sie lange zurückliegen. Die meisten der portraitierten Kapitäne sind im Ruhestand, einige waren bei Veröffentlichung des Buches bereits verstorben; ihre Erlebnisse datieren schwerpunktmäßig in den 60er und 70er Jahren. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass ihre Erfahrungen mit dem heutigen Seemannsleben nur noch in Teilen vergleichbar sind, und mehrere von Stefan Krückens Gesprächspartnern haben erklärt, dass sie sich unter den heutigen Umständen nicht mehr für eine Karriere auf See entschieden hätten. Dadurch wandelt das Buch auf einem schmalen Grat zwischen Sachlichkeit und Verklärung, auch wenn immer wieder betont wird, dass die See gefährlich und tückisch ist und der Mensch auch heute noch weit davon entfernt, sie zu beherrschen.


    Fazit:

    Spannende Erzählungen, die sich der Einordnung zwischen Abenteuer und Sachbuch entziehen. 4ratten


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    Amor kam in Leinenschuhen

    Schon über 20 Jahre alt, damit dürfte es unverdächtig sein, nur einem Trend zu folgen. Locker geschrieben, aber durchaus ernst im Umgang mit einer ersten lesbischen Liebe.


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    Nora - designed by Genosan

    Genosan verspricht seinen Kunden das perfekte Wunschbaby, doch ganz hat das Unternehmen die Natur noch nicht besiegt, und damit das möglichst niemand merkt, müssen Nora und andere "Reklamationen" abgeschottet von der Außenwelt leben und für Genosan arbeiten.


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    Weil ein gebrochenes Bein sie außer Gefecht setzt, ist Linas Tante für einige Wochen auf Hilfe angewiesen. Weil ihre Eltern kaum Zeit haben und der Rest der Verwandtschaft weit verstreut lebt, ist Lina die Einzige, die sie einkaufen und die Wohnung halbwegs in Ordnung halten kann. Dass die ganze Arbeit an Lina hängen bleibt, will Tante Babette aber auch nicht, also stellt sie ihr den Nachbarsjungen an die Seite. Den kennt Lina, aber nicht gut, und wenn es nach ihr geht, dann darf es auch ruhig so bleiben.


    Kein Herz auf dem Gips, aber... ist eine Geschichte um Freundschaft und Vorurteile, die einem selbst dann im Weg stehen, wenn man weiß, dass es Vorurteile sind. Das E-Book erscheint übermorgen (30. Januar) und kann unter anderem bei Amazon, Ebook.de und im Apple-Store schon vorbestellt werden. Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website.


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    Schlechte Nachrichten für die Fußballerinnen von der Ballfreunde-Mädchenmannschaft: Trainerin Elena muss für einige Wochen pausieren. Ihr Vertreter sorgt für heilloses Chaos, und zum Dank dafür, dass sie das Spiel gegen den Vorletzten trotzdem noch gewinnen, werden die Mädchen auch noch ausgezankt. Klar, dass sie sich das nicht gefallen lassen, und Kapitänin Sophie hat bald den Verdacht, das hinter dem Verhalten des Aushilfstrainers mehr steckt als Planlosigkeit und Sturheit.


    Der 7. Band meiner Mädchenfußball-Serie ist ab heute erhältlich. Eine Leseprobe gibt es wie üblich auf meiner Website.


    Der vergleichsweise große Abstand zu den vorherigen Bänden hat einen Grund: Das Grundgerüst der Geschichte stand zwar schon lange, aber ein paar Bausteine fehlten noch. Das Verhalten der Mannschaft wandelt diesmal auf einem schmalen Grat, und ich musste aufpassen, dass der Eindruck einer eingeschworenen, selbständigen Mannschaft mit einem gesunden Selbstbewusstsein für den Leser nicht kippt hin zu einem aufsässigen, untrainierbaren Haufen. An dieser Stelle geht mein Dank an Martin Felsesbach, mit dem zusammen ich die Fantasy um den blinden Jungen Jore geschrieben habe; er hat mir mit seinem Blick auf die Geschichte geholfen, die Balance zu halten.


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    Emma ist 11 Jahre alt und in Dortmund groß geworden. Doch ihr Vater träumt davon, sich als Hutmacher selbständig zu machen, und als er die Chance bekommt, eine Werkstatt zu übernehmen, überlegt er nicht lange. So findet Großstadtpflanze Emma sich plötzlich im beschaulichen Bergdorf St. Vinzent in Südtirol wieder und muss sich gründlich umgewöhnen. In Dortmund schon am Gymnasium, ist sie in St. Vinzent plötzlich wieder Grundschülerin, mal eben in zehn Minuten mit der U-Bahn in die Stadt ist nicht, und zum Volleyball wird sie auch länger fahren müssen, wenn sie überhaupt einen Verein findet.


    Die ersten beiden Bände der Serie, Der Retter im Regen und Die Bauchgrimmen-Alm, erscheinen am 18. Dezember und können bei Amazon, Ebook.de und iBooks schon vorbestellt werden. Die Serienseite ist hier zu finden.


    Ich habe eine Weile überlegt, ob ich den Serientitel so schreiben soll, wie ich ihn jetzt geschrieben habe. Ich wollte gerne auf den Dialekt anspielen, der für Emma am Anfang auch nicht verständlicher sein wird als eine Fremdsprache, aber es sollte sich auch niemand veralbert vorkommen. In Obocht wird ja lediglich die Lautverschiebung vom A zum O verschriftlicht, aber das Wort wird so in mehreren Dialekt-Wörterbüchern aufgeführt, deshalb habe ich mich am Ende dafür entschieden.


    Band 1: Der Retter im Regen

    Der Traum ihres Vaters ver­schlägt Stadt­kind Emma in ein Berg­dorf in Süd­tirol: In St. Vinzent können ihre Eltern eine Hut­macher-Werk­statt über­nehmen. Emma kommt kaum zum Luft­holen, so viel Neues prasselt auf sie ein, und sie ver­misst die Freun­din­nen, die sie zurück­lassen musste. Immer­hin lassen die Eltern ihr mehr Frei­heiten als vorher in der Stadt, doch gleich ihre erste Alm-Wande­rung droht zu einem Desas­ter zu werden.


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    Band 2: Die Bauchgrimmen-Alm

    Nach dem Um­zug in die süd­tiroler Alpen beginnt Emma sich wohl­zu­fühlen in St. Vinzent. Mit Valen­tin hat sie den ersten Freund in der neuen Heimat ge­funden und er­kundet mit ihm zusammen die Um­gebung. Ein Be­such auf der Alm seiner Tante endet jedoch mit einer bösen Über­raschung, und Valen­tin will einfach nicht glau­ben, dass seine Tante daran schuld ist. Zusammen mit Amelie, der Tochter der Dorf­ärztin, gehen Emma und Valen­tin auf Spuren­suche.


    Für den zweiten Band der Serie gibt es eine Preisaktion: Vom Erscheinungstag bis zum Jahresende ist er für €0,99 erhältlich, danach greift der normale Preis von €1,99.


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    Mal an alle: Gibts noch mehr Romanheft-Leser*innen unter uns

    Ich habe lange Jerry Cotton gelesen. Mein Interesse war weg, als der Bastei-Verlag aus dem bisherigen Agenten des FBI New York einen Sonderermittler gemacht hat, der bundesweit in internen oder sonstwie brisanten Angelegenheiten ermittelt. Seinen Partner Phil Decker hat er dabei zwar behalten, und John D. High ist irgendwie sein Vorgesetzter geblieben, aber für mich gehörte immer auch New York als die Stadt dazu, in der Cotton heimisch geworden war, und das Team um ihn herum, Steve Dillagio, Zerookah, June Clark, Captain Hywood und Ed Schulz vom NYPD, Doc Doubleman... Seitdem fehlt mir irgendwie eine stimmige Atmosphäre, deshalb lese ich die Hefte inzwischen seit Jahren nicht mehr.

    Klappentext:

    Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.

    Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.

    Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!


    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und martin-krist.de):

    Martin Krist (eigentlich: Marcel Feige) wurde 1971 geboren und machte seine ersten Schritte als Autor als Fünfzehnjähriger bei einem Schreibwettbewerb der Lokalzeitung, den er gewann. Nach dem Abitur war er zunächst bei Zeitungen und Magazinen tätig, 1997 verlegte er sich - zunächst mit Szene- und Lifestyle-Themen - auf die Schriftstellerei. Er schreibt - oft zusammen mit anderen Autoren - Sachbücher, Belletristik und - unter seine zweiten Pseudonym Christoph Brandhurst - Erotik.


    Persönlicher Eindruck:

    Die kurzen Kapitel werden immer im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, der des Kommissars und der Suses, bei der lange unklar bleibt, ob sie Opfer, Täterin oder womöglich beides ist. Ab und an wird ein kurzes Zwischenkapitel eingestreut, das aus einer dritten Perspektive erzählt wird, wobei bewusst kein Name genannt, aber gewollt eine gedankliche Verknüpfung herbeigeführt wird.

    Die Geschichte liest sich flüssig, der Autor lässt dabei die bedrückende Stimmung spürbar werden, in der die Figuren sich bewegen. Dabei bewegt er sich ständig an der Grenze dazu, zu dick aufzutragen, schafft es aber, diese Grenze nicht zu überschreiten.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Einige Fragen lösen sich dort zu abrupt, andere bleiben unbeantwortet, und es passt auch nicht ganz zu den handelnden Figuren. Da hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Abspann gewünscht, der das ordnet und einordnet.


    Fazit:

    Überwiegend gelungener Thriller.

    Ein überdimensionaler Bauch und eine harte, muskulöse Brust passen aber auch nicht so recht zusammen, oder?

    Ein verfressener Bodybuilder könnte das vielleicht hinkriegen.:/Und wenn der Bauchumfang groß genug ist, dann passt auch die sonstige Beschreibung: ihr Unterleib gegen seinen Bauchnabel, ihr Oberkörper liegt mehr oder weniger auf dem Wanst darüber und das Gesicht dann eben an seiner Brust... Hm, weiß nicht, ob ich mir das bildlich vorstellen möchte.