Beiträge von René Bote

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Als Helena neu in die 8c kommt, freundet Lennart sich schnell mit ihr an. Aber manchmal wird er nicht schlau aus ihr - so gut sie sich sonst verstehen, so wütend wird sie bei manchen Fragen, die eigentlich völlig harmlos scheinen. Auch ihre Mutter scheint bei manchen Sachen übertrieben streng, aber Helena findet das völlig in Ordnung.

    Als Lennart begreift, dass Helena ein Geheimnis hat, ist er der Sache schon viel zu nah gekommen, gefährlich nah. Unversehens stecken beide in einem Abenteuer, das sie Kopf und Kragen kosten kann.


    Die falsche Helena ist mein neuer Jugendkrimi und ab sofort als Ebook und Taschenbuch erhältlich. Eine Leseprobe gibt es wie üblich auf meiner Homepage.


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    Inhalt (Quelle: Amazon):

    Seit 25 Jahren schreibt Axel Hacke Kolumnen für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“: Geschichten, die mittlerweile mehr als eine Generation von Lesern begeistert haben und nach wie vor begeistern. Höchste Zeit also für ein kolumnistisches Manifest, für das Beste vom Besten einer unverwechselbar spielerisch-leichten Welt- und Zeitbetrachtung voller Charme, Heiterkeit und Melancholie. – Alphabetisch sortiert, damit man auch gleich den Text zur Hand hat, den man braucht: So findet man zum Beispiel unter „F“ den Kühlschrank Bosch. „F“ wie „alter Freund“, natürlich.


    Über den Autor (Quellen: axelhacke.de und Wikipedia):

    Axel Hacke, geboren 1956 in Braunschweig, studierte in Göttingen und an der Deutschen Journalistenschule in München. Seit 1981 schrieb er für die Süddeutsche Zeitung, zunächst im Ressort Sport, später im politischen Bereich und als Kommentator. Seit 2000 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Kolumnist. Hacke ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt in München und im Chiemgau.


    Persönlicher Eindruck:

    Das kolumnistische Manifest versammelt über 200 Kolumnen aus über 25 Jahren. Dabei reicht die Spanne von Alltagsbegebenheiten über das geheimnisvolle Leben der Tiere bis in die Weiten des Weltalls. Immer zwei bis fünf Kolumnen sind zu einem Kapitel zusammengefasst, zu dem auch ein kleines Vorwort gehört. Nach vielen Kolumnen gibt es einen Zwischentext, der entweder die jeweilige Kolumne in den Kontext ihrer Entstehung einordnet und/oder auf andere Kolumnen verweist, die thematisch dazu passen, ähnlich einem Querverweis im Lexikon. Die kurzen und in sich abgeschlossenen Texte eignen sich gut als kleine Lektüre zwischendurch.

    Die Kolumnen selbst sind weit überwiegend locker und leicht (selbst-)ironisch geschrieben. Aus vielen Texten klingt auch eine gewisse Nachdenklichkeit heraus. Es liegt in der Natur einer solchen Sammlung, dass dem Leser nicht alle Texte gleichermaßen gut gefallen, ich fand aber die Mehrheit sehr angenehm zu lesen. Die Zwischentexte haben mir dagegen oft nicht so gut gefallen, viele waren zu lang und einige sehr dröge.


    Fazit:

    Umfangreiche Sammlung kurzer, pointierter Abhandlungen.


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    Klappentext:

    Eine E-Mail mit einer Adresse in Venedig, einem Foto aus den Dreißigerjahren und einer Gratulationsanzeige. Mehr Informationen haben Sid und Chiara nicht, als sie beschließen, die Vergangenheit eines mysteriösen Engländers zu enträtseln. Bei ihrer Suche landen die beiden im alten Ghetto Venedigs, im Wiener Untergrund und in Berlin-Kreuzberg. Nach und nach erforschen sie eine Biografie, die von einer ersten Jugendliebe, allerbesten Freunden, grenzenlosem Hass und Tragik erzählt. Unmerklich verwebt sich die Geschichte mit der Gegenwart und ihnen selbst. Gelingt es, das Puzzle vollständig zusammenzusetzen? Eine spannende Reise durch die Zeit, nicht nur für Jugendliche.


    Über die Autorin (Quellen: Autorenportrait im Buch und Interview bei buechertreff.de):

    Die Autorin, die sich als Pseudonym den Namen ihres Ich-Erzählers aneignete, studierte Jura, Germanistik, evangelische Theologie und Kunst. Hauptberuflich ist sie Grundschullehrerin, Lesen und Schreiben gehörten aber schon immer zu ihren Leidenschaften. S. Sagenroth ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Mit Familie und Katze lebt sie in Koblenz.


    Persönlicher Eindruck:

    Es ist nicht ganz einfach, ein Packende zu finden, um sich dieser Geschichte in einer Rezension anzunähern. Das liegt daran, dass die Geschichte unheimlich vielschichtig ist und verschiedene Themen geschickt miteinander verwebt. Einerseits ist da die historische Recherche der beiden Protagonisten, die versuchen, Licht in den persönlichen Hintergrund eines alten Mannes zu bringen, der sie aus ihnen selbst unklaren Gründen dazu eingeladen hat. Es wird aber auch der Bogen geschlagen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Spannungen, und auch das Verhältnis zwischen den Protagonisten spielt immer wieder eine Rolle. Sid und Chiara bereisen drei Länder und treffen die unterschiedlichsten Menschen.

    Sid Sagenroth, ein sechzehnjähriger Junge aus Hannover, fungiert als Ich-Erzähler, A. S. Tory, der alte Mann, bestätigt und ergänzt ab und an in kurzen, allenfalls halbseitigen Zwischenkapiteln Erkenntnisse, die Sid und Chiara, eine Zwanzigjährige aus Venedig, im Lauf der Geschichte erlangen. S. Sagenroth gibt Sid einen lockeren, aber auch nachdenklichen Erzählstil, während man in den Sätzen von A. S. Tory die Traurigkeit spürt.

    Wenn ich unbedingt etwas Negatives schreiben müsste, dann würde ich darauf verweisen, dass S. Sagenroth bei der einen oder anderen Zufallsbegegnung, die Sid und Chiara wertvolle Hinweise liefert, etwas zu sehr eben diesen Zufall bemüht, aber das darf getrost eine Randnotiz bleiben; zumindest mich hat es nicht weiter gestört.


    Fazit:

    Eine spannende und vielschichtige Geschichte mit gut gezeichneten Protagonisten, sehr lesenswert.


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    Ich hab 2 dicke Wälzer mal als Beschwerer genommen weil ich einen Schuh geklebt habe ^^

    Kenn ich von meinen Ahnen auch. Wenn irgendwas geklebt wurde und dabei eine Weile zusammengedrückt werden musste, dann kam immer ein Stapel Bücher drauf.

    Am 26. Oktober erscheint mein neues Buch Ein Schluck - alles hin? Es ist keine klassische Halloween-Horrorgeschichte, obwohl sie in der Zeit angesiedelt ist, aber gruselig ist es trotzdem, was dem Protagonisten widerfährt.

    Ein Schluck Bier wird schon nicht so schlimm sein, denkt Arthur sich, und vor allem will er vor Lucy nicht als Weichei dastehen. Doch was dann passiert, ist ein Horrortrip, und Arthur weiß nicht, wie weit er seinem Verstand noch trauen kann. Nicht sehr weit, scheint es, ihm fehlt weit mehr als nur der Rest vom Party-Abend...


    Die Geschichte erscheint als Ebook und kann unter anderem bei Amazon, bei Ebook.de und im BoD-Shop schon vorbestellt werden. Eine Leseprobe gibt es hier.


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    Klappentext:

    Stell dir vor, du bist mit deinem Vater in einem fremden Land unterwegs und er bricht plötzlich über dem Steuer zusammen.

    Stell dir vor, du versuchst verzweifelt andere Autos anzuhalten, aber niemand bleibt stehen.

    Stell dir vor, zwei Männer nehmen dich mit. Aber sie fahren nicht zur Polizei oder zu einem Krankenhaus... sondern einfach immer weiter... und hören nicht auf dich.


    Über die Autorin (Quellen: Wikipedia, Portrait im Buch):

    Donna Jo Napoli, geboren 1948 in Miami, ist fünffache Mutter und lebt mit ihrer Familie in Swarthmore, Pennsylvania. Ihre Vorfahren stammen aus Venedig und Kalabrien. Sie studierte Sprachwissenschaften, Allgemeine Linguistik, italienische Literatur und Mathematik. Donna Jo Napoli blickt auf diverse Lehrtätigkeiten an Hochschulen zurück und verfasst neben Schriften zu ihren Fachgebieten Kinder- und Jugendbücher, Kurzgeschichten, Lyrik und Essays.


    Persönlicher Eindruck:

    Donna Jo Napoli schickt ihre elfjährige Protagonistin auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Jackie fungiert als Ich-Erzählerin, die am Anfang unheimlich flatterhaft wirkt. Im Lauf der Geschichte ändert sich das, nachdem der Vater, bei dem sie einfach nur Kind sein konnte und sich um nichts zu kümmern brauchte, nicht mehr da ist, muss sie sich selbst helfen. Dabei macht sie eine deutliche Entwicklung durch, besinnt sich auf ihre Stärken und lernt, mit schwachen Momenten umzugehen. Das ist kein gerader Weg, sie muss Rückschläge hinnehmen und sehnt sich in die Geborgenheit von früher zurück.

    Dazu kommt das Problem der Verständigung: Jackie spricht kein Italienisch, ihre Entführer verstehen kein Wort Englisch. Sie kann also allenfalls aus Tonfall und Mimik zu erschließen versuchen, um was es geht, wenn die Entführer sich unterhalten, und muss sich mit Händen und Füßen mit ihnen verständigen. Es werden nur sehr wenige italienische Sätze wiedergegeben, sodass auch Leser, die des Italienischen mächtig sind, keinen nennenswerten Wissensvorsprung gegenüber Jackie gewinnen.

    Auf den letzten 30 Seiten entwickelt sich die Geschichte zusätzlich in Richtung eines Abenteuers, als Jackie sich traut, die Dinge in die Hand zu nehmen, und die Hintergründe ihrer Entführung aufdeckt. Als Leser ahnt man es schon früher, aber das nimmt dem Ende nicht die Spannung, zumal bis kurz vor Schluss offen bleibt, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.


    Fazit:

    Nach wohlig-flatterhaftem Auftakt ein spannendes und tragisches Abenteuer.


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    aber unterwegs lasse ich mich fast nie vom Navi leiten. In vielen Fällen reicht es, wenn ich mir die Route gut einpräge, ansonsten helfen Notizen und Karte.

    ...da bist du wie mein Mann. Das Navi sagt " bitte biegen Sie links ab" ...mein Mann biegt.... rechts...ab! Auf meine Frage, warum er nun rechts abbiege statt links, meint er, er habe sich die Route zu Hause eingeprägt. Annalog per Karte! Worauf wir ganz sicher irgendwo in der Pampa landen und Stunden herumkurven, verloren irgendwo im Nirgendwo! :D

    Umwege verbessern bekanntermaßen die Ortskenntnis, und fürs nächste Mal weiß er dann Bescheid. Dass ich das Gegenteil von dem mache, was das Navi mir sagt (wenn ich es denn überhaupt mal an habe), kommt auch schon mal vor, aber in die Pampa geraten bin ich dabei noch nie. Ich bin allerdings auch früh an den Umgang mit Landkarten aller Art herangeführt worden und hatte immer Spaß daran.

    Reiseführer nicht immer, da kommt es darauf an, ob wir das erste Mal in dieses Land/Region fahren. Manches wird online nachgelesen, aber was eigentlich immer muss, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, das ist eine vernünftige Landkarte. Ja, wir haben auch ein Navi, aber eine Karte ist eine Karte. Basta!

    Kann ich so unterschreiben. Ich nutze zwar Google Maps zur Routenplanung, aber unterwegs lasse ich mich fast nie vom Navi leiten. In vielen Fällen reicht es, wenn ich mir die Route gut einpräge, ansonsten helfen Notizen und Karte.

    Reiseführer habe ich mir inzwischen so gut wie abgewöhnt, ich muss eh im Internet gucken, wenn ich sicher sein will, dass die Informationen auf dem neuesten Stand sind.

    Was Buchdiskussionen angeht, finden wir es schöner, wenn die sich in einem eigenen Buchthread abspielen, statt in der Masse eines Sammelthreads unterzugehen, zumal man den Austausch über das jeweilige Buch dann auch über die Suche leichter finden kann.

    Das kann ich nachvollziehen, und deshalb ist es auch in den meisten anderen Foren so geregelt, dass der Bereich eine eigene Rubrik im Forum ist, in dem für jedes Buch ein neues Thema erstellt wird. Aber wie gesagt, ich will hier keine Revolution starten und werde mich mit den Gegebenheiten arrangieren.

    René Bote und wie heißt das Buch? Auf dem kleinen Bild kann man es nich gut erkennen.

    Nur 3 Tage von Donna Jo Napoli


    Zudem ist der Thread hier (wie man unschwer erkennen kann bei den andren Beiträgen ;) ) nicht dafür gedacht, so ausführlich zu werden, schreib dazu gerne etwas im eigenen Buchthread :) Da kannst Du gerne auch solche kurzen Eindrücke posten :winken:

    Wow, das kommt unerwartet! Ich bin in einigen Bücherforen aktiv, aber das hier ist das erste, in dem es im Bereich "Was lest ihr gerade?" ausdrücklich nicht erwünscht ist, den ersten Eindruck zu beschreiben. In allen anderen Foren würde es Mecker geben, wenn man nur den Amazon-Link in den Post packt, und der Post würde gelöscht werden. Ehrlich gesagt finde ich eine Sammlung von kommentarlosen Buchlinks auch weder schön, noch sinnvoll (zum Stöbern, was man demnächst mal lesen könnte); ich will hier aber keine Revolution lostreten und ziehe bloß für mich die Konsequenz, diesen Thread zukünftig zu meiden.

    Klappentext:

    Stell dir vor, du bist mit deinem Vater in einem fremden Land unterwegs und er bricht plötzlich über dem Steuer zusammen. Stell dir vor, du versuchst verzweifelt andere Autos anzuhalten, aber niemand bleibt stehen. Stell dir vor, zwei Männer nehmen dich mit. Aber sie fahren nicht zur Polizei oder zu einem Krankenhaus... sondern einfach immer weiter... und hören nicht auf dich...


    Erster Eindruck:

    Das Buch habe ich vor einigen Tagen aus dem öffentlichen Bücherschrank gefischt, weil mir das Cover ins Auge fiel und der Klappentext sich recht interessant anhörte. Im Moment stehe ich bei knapp 10%, und bis jetzt liest es sich recht spannend, auch wenn ich die Sprache der elfjährigen Icherzählerin noch etwas gewöhnungsbedürftig finde.


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    Im Schatten der berühmten Wuppertaler Schwebebahn gerät die Achtklässlerin Ellen direkt nach ihrem Einstand in der neuen Schule zwischen die Fronten. Eigentlich hat sie gar nichts falsch gemacht, sie kommt gut mit ihren neuen Klassenkameraden zurecht und findet mit Joris und Lore auch schnell zwei richtig gute Freunde. Bloß sind die untereinander alles andere als Freunde, um es mal vorsichtig auszudrücken, einer ist immer verstimmt, wenn Ellen sich mit dem jeweils anderen trifft, und daran, zu dritt etwas zu unternehmen, ist gar nicht zu denken. Ellen wird schnell klar, dass sie diesen Balance-Akt nicht auf Dauer wird händeln können; wenn sie nicht eine Freundschaft zugunsten der anderen aufgeben will, dann wird sie wahrscheinlich irgendwann beide verlieren. Es sei denn natürlich, es gelingt ihr, den Streit zwischen Joris und Lore aus der Welt zu schaffen, aber das ist auch nicht so leicht, wenn ihr keiner verraten will, worum es dabei eigentlich geht.


    Die Geschichte erscheint am 20. September als Ebook und kann unter anderem bei Amazon und im BoD-Shop schon vorbestellt werden. Die obligatorische Leseprobe nebst allen anderen Informationen zum Buch sind wie üblich auf meiner Website zu finden.


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    Klappentext:

    Die Kichererbsen — das sind die Siebtklässlerinnen Tina, Anne, Lena und Sara. Vier Freundinnen, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel, eine alte Grillhütte im Wald als Klubhaus benutzen und für ihr Leben gerne Kriminalfälle lösen. Als in ihrem kleinen Städtchen eine Bank überfallen wird, sind die vier sofort zur Stelle, um den Kriminalbeamten - ob die wollen oder nicht - hilfreich zur Seite zu stehen. Doch ganz so einfach, wie die Mädchen sich das vorgestellt haben, ist es nun auch wieder nicht, die ‚schweren Jungs’ zur Strecke zu bringen...


    Über die Autorin (Quelle: mariannechristmann.de):

    Marianne Christmann, geboren 1958 in Weinheim/Bergstraße, machte einen Abschluss als Europasekretärin an der Akademie für Betriebswirtschaft und Welthandelssprachen in Mannheim und arbeitete bis zur Geburt der ersten Tochter hauptsächlich als Übersetzerin. 2012 schloss sie ein Fernstudium "Die große Schule des Schreibens" an der Akademie Hamburg ab. Seitdem hat sie mehrere Kinderbücher und zwei Krimis veröffentlicht. Marianne Christmann hat vier Kinder und lebt im Odenwald.


    Persönlicher Eindruck:

    Die Kichererbsen stellen die Bankräuber ist der erste Band der dreibändigen Serie um den vierköpfigen Kinder-Detektivklub. Es handelt ist um ein typisches Kinderabenteuer, in dessen Mittelpunkt vier zwölfjährige Mädchen stehen.

    Die Autorin beschreibt das Geschehen in einem lockeren Stil und versucht, ihren Figuren einen eigenen Hintergrund und Charakter zu geben. Das gelingt in Teilen, allerdings wirken die Charakterisierungen teilweise doch etwas plump, und der Ausdruck ist hier und da unbeholfen. Gerade die Gangster, aber auch die Polizisten, die den Mädchen natürlich nicht zuvorkommen dürfen, weil sonst der Plot nicht funktionieren würde, kommen reichlich unterbelichtet daher. An einigen Stellen hat auch die Logik Löcher, so vergraben die Bankräuber ihre Beute für zwei Stunden, aus Angst, sie könnte aus dem Hotelzimmer verschwinden.


    Fazit:

    Lockeres Abenteuer für zwischendurch, aber mit einigen Schwächen.


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    Seit heute ist mein neues Ebook Pepe, einfach nur Pepe erhältlich, eine kurze Freundschaftsgeschichte. Marius, gerade in die sechste Klasse gekommen, soll wie jeder seiner Klassenkameraden die Patenschaft für einen der neuen Fünftklässler übernehmen. Keine große Sache, denkt er, doch als er Pepe kennenlernt, ist er schockiert. Da muss der Lehrerin ein Irrtum passiert sein! Doch die Lehrerin meint es ernst, und so muss er sich notgedrungen mit Pepe abgeben. Eigentlich ist Pepe ja ganz in Ordnung, aber da ist eben doch etwas, das sich nicht wegdiskutieren lässt...


    Das Ebook ist überall in den bekannten Shops zu bekommen, unter anderem bei Amazon, Ebook.de und BoD. Eine Leseprobe und einen kurzen Abriss über die Entstehung der Geschichte gibt es auf meiner Website.


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    Leseproben lese ich auch NIE... ich könnte anhand der ersten 20 Seiten ohnehin nicht entscheiden, ob es mir gefällt oder nicht. Da müssten sie mir schon die letzte Seite als Leseprobe geben :D

    Damit stehst Du nicht allein da. Genau deshalb habe findige Leute das Projekt Seite99 aus der Taufe gehoben, wo man sich eben die 99. Seite eines Buchs geben konnte. Die Seite ist leider seit einem Jahr "kurzfristig" offline, und inzwischen glaube ich auch nicht mehr, dass sie noch mal zurückkommt.

    Aufmerksam werde ich auf Bücher in der Regel durch Titel oder Cover, sowohl in der Buchhandlung, als auch beim Stöbern in Foren (Rezensionen). Danach schaue ich mir den Klappentext oder die Rezension an, und wenn's geht, auch noch eine Leseprobe. Kauf aufgrund eines Autorennamens allein gibt's bei mir gar nicht, allenfalls, dass ich genauer hingucke, wenn ich sehe, dass von einem Autoren, mit dem ich schon gute Erfahrungen gemacht habe, was Neues da ist.