Beiträge von Annette B.

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Die ständig wiederkehrenden goldgesprenkelten Augen erinnern mich doch sehr an die ebenso nervtötenden glühenden Augen in "Shades of Grey" :lachen:


    Danke für die Warnung!

    Ja genau Valentine, dies ist ein guter vergleich. :thumbup:

    Aber auch die nicht so gut durchdachte Handlung hat mich sehr geärgert, denn der Klappentext klang so toll und verheißungsvoll.

    Am Ende war ich doch sehr enttäuscht und habe diese Rezi geschrieben um hier und auf Amazon die Käufer vor Fehlkäufen zu bewahren.

    Woher die vielen positiven Rezis auf Amazon kommen ist mir echt ein Rätsel. :/

    Ich lese im Winter sehr ungern so richtig sommerliche Bücher. Viel lieber habe ich da Bücher mit Schnee und Eis die auch gerne düster sein dürfen.

    So geht es mir im Winter auch. Ich lese dann lieber Bücher deren Handlung im Schnee und Eis, also im Winter spielen.

    Auch lese ich gerne, jetzt in der Adventszeit so richtig schöne Weihnachtsbücher.

    Ein Buch, welches in der Karibik in der Urlaubszeit spielt, würde ich jetzt nicht zur Hand nehmen.

    Bei diesen Büchern brauche ich dann auch Sommer und Sonne beim lesen. :)

    Das Buch der Sinne von Lara Steel


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    Klappentext:
    Ein uralter Bann! Ein geheimnisvolles Buch! Eine Liebe, die alles verändert … Alice O‘Rourke ist gerade dabei ihr Medizinstudium am Dubliner Trinity College abzuschließen, als ihr Großvater unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt. Urplötzlich auf sich allein gestellt, bricht für Alice eine Welt zusammen, zumal sie nun auch noch als einzige Erbin für sein geliebtes Antiquariat eine Lösung finden muss. Schweren Herzens beginnt sie also damit, den Bestand des so liebevoll eingerichteten Ladens zu erforschen und stößt dabei schon bald auf ein außergewöhnliches Buch, das sie auf unerklärliche Weise anzieht. Als Alice das Buch dann aufschlägt, wird es regelrecht lebendig. Sofort will sie es wieder zuschlagen, doch da fliegt es schon wie ein Geschoss durch die Bücherregale und verwüstet alles. Als es endlich in einer dunklen Ecke liegenbleibt, will sie es wieder aufheben. Doch da traut sie ihren Augen kaum: Neben dem Buch liegt ein bewusstloser, junger Mann. Während Alice noch versucht, zu begreifen, was vor sich geht, erwacht der mysteriöse Fremde. Und was er ihr dann berichtet, lässt den Tod ihres Großvaters in einem ganz anderen Licht erscheinen; und bringt Alice selbst in größte Gefahr

    Meine Meinung:

    Ich fand die Idee und den Schreibstil am Anfang echt klasse. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen.
    Ein sehr alter Fluch der sich über Jahrhunderte hinweg zieht und nur sehr schwer zu brechen ist. Diese Grundidee ist wirklich sehr gut, aber leider nicht gut umgesetzt worden.
    Die Autorin hat den Einstieg in die Geschichte sehr flott gestaltet. Ohne lange Umwege werden die wichtigsten Personen vorgestellt. Bei dieser Vorstellung blieb es dann auch.
    Weder die Hauptdarstellerin Alice, noch Rayn konnten mir so richtig nahe kommen. Die Charakter blieben für mich sehr oberflächlich und reduzierten sich irgendwann auf den Mann mit den tollen, goldgesprenkelten braunen Augen und die Frau, die ständig weiche Knie bekommt und der es Schwindelig wird, sobald sie ihn ansieht.

    Als Alice das Buch findet und plötzlich ein Mann, nämlich Rayn in dem Antiquariat am Boden liegt beginnen die Rätsel. Mit einer Prise Humor werden die Anfangsschwierigkeiten gelöst und die Spannung steigt.
    Jedoch werden einige Dinge etwas zu schnell von dem Mann aus einer anderen Zeit erlernt. Der Mann ist offenbar ein Genie und Alice wirkte auf mich häufig total naiv.
    Hier zeigten sich für mich schon die ersten Logik Fehler. Manche Dinge liefen zu schnell, zu einfach und zu glatt.
    Aber da kann man auch noch drüber hinwegsehen, denn es hilft natürlich die Handlung voran zu treiben und es ist ein Fantasie Roman.

    Was jedoch im weiteren Verlauf der Handlung immer nerviger wurde war die Liebesgeschichte, die viel zu viel Raum in der Handlung einnahm.
    Grundsätzlich habe ich nichts gegen Liebesgeschichten und Sexszenen in einem Buch, wenn sie gut geschrieben sind. Dies kann man hier aber wirklich nicht behaupten, denn die Wortwahl und die Beschreibungen dieser Szenen wiederholten sich wie in einer Endlosschleife. Immer wieder die gleichen Sätze und Wörter.
    Alice schaut in die goldgesprenkelten Augen von Rayn, bekommt weiche Knie, ihr wird Schwindelig und sie hört und sieht nix mehr. Obendrein versteht sie nicht was mit ihr los ist!
    Auch hier konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, denn Alice hat schon eine gescheiterte Beziehung hinter sich und sie ist Medizinstudentin!

    Vieles geschieht um Alice herum und wird vielleicht auch erklärt, während sie im Gefühlsrausch ist und nichts mitbekommt.
    Leider bekommt auch der Leser dann nicht immer mit, wie Rayn nun die neue Richtung erkannt hat um die Lösung des Rätsels zu finden.
    Einige Wendungen und Aktionen werden einfach nicht erklärt und man bekommt als Leser dann nur mit, dass Alice Rayn vertraut und ihm folgt. Es werden Pläne geschmiedet die total blöd sind und von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind. Dennoch folgt Alice diesen Plänen, denn sie hat auch keine besseren Ideen.
    Da findet man tatsächlich in vielen Jugendbüchern pfiffigere Pläne.

    Zum Ende hin hatte ich den Eindruck das die Autorin immer dann, wenn sie keine gescheite Erklärung fand für den nächsten Schritt im Rätsel, wieder die goldgesprenkelten Augen und die weichen Knie nutze um die Handlung in eine neue Richtung zu bringen. Selbst wenn die Hauptpersonen in Lebensgefahr waren, verliert Alice sich in den gesprenkelten Augen und bekommt nix mit.
    Ganz übel ist mir dann noch das vordringen in die geheime Bibliothek im Vatikan aufgestoßen. Auch hier wurde wieder ein total blöder Plan gemacht, dessen Entstehung dem Leser aber vorenthalten wird, und der dann am Ende Alice direkt in die uralten, streng geheimen Katakomben des Vatikans führt.
    Quasi ein Sonntagsspaziergang, weil sie den geistlichen Leiter der Bibliothek, der in seiner Vergangenheit Probleme mit dem Zölibat hatte, mit ihrer Ehrlichkeit und einem Minirock überzeugen konnte.
    Sie bekommt was sie haben möchte und die Sicherheitskräfte der Schweizer Garde habe sie auch nicht entdeckt. Man könnte meinen das diese Sicherheitskräfte blind sind oder Alice muss eine Tarnkappe getragen haben, denn der Raum wurde als klein und Fensterlos beschrieben mit einer guten Beleuchtung.
    Die Auflösung der Rätsel liegt auch nicht unbedingt alleine in dem Buch um das es in dieser Handlung geht, es gab auch einige andere Aspekte die angerissen und als wichtig beschrieben wurden, aber leider wurde auch hier wieder mit logischen Erklärungen gespart. Statt dessen erlebt der Leser dann Nacktszenen und sich verzehrende Hauptakteure.

    Mein Fazit:
    Diese Idee hätte ein ganz toller Fantasie Roman werden können, wenn die Autorin die Handlung besser durchdacht hätte. Nur alleine der Name Rayn Earl of Summerset hätte sie zu einer besseren Recherche animieren müssen, wenn sie ihrem Hauptdarsteller schon diesen adeligen Namen gibt.
    Statt dessen wird jedoch von Lara Steel jedes beliebige Klischee bedient und eine Liebesgeschichte geschrieben, die eher dem Niveau eines Groschenroman entspricht.
    Man kann das Buch gut nebenbei lesen, denn es fällt auch nicht schwer es einfach zur Seite zu legen. Dafür gibt es eben genügend Wiederholungen.

    Dieses Buch ist nicht unbedingt ein anspruchsvoller Fantasie-Roman, eher eine leichte Unterhaltung mit Fantasie und Groth Touch.


    3ratten

    Ist ja auch schön, wenn sie noch anderen Menschen Freude machen.

    Genau dies war auch mein Gedanke, als ich damals beim Umzug meine Bücher der Stadtbücherei und Kirchenbibliothek geschenkt habe.

    Nicht jeder Mensch, der gerne liest, kann sich Bücher leisten.

    Darum habe ich auch vor zwei Monaten wieder meine Bücher durchgeschaut und bestimmt 25 oder 30 Bücher gefunden, die ich sowieso kein zweites mal lesen werde. Diese Bücher habe ich nun für die neuen Bücherschränke in unserer Stadt gestiftet. Da sind auch einige Kinderbücher von unseren Enkelkindern mit in die Kiste gewandert.

    So habe ich auf diesem Weg auch wieder Platz geschaffen, für neue Bücher.:breitgrins:

    Man stolpert ja doch immer wieder mal über tolle Neuerscheinungen und kann dann nicht widerstehen. :rollen:

    Als wir vor 10 Jahren von unserer großen 100 qm. Wohnung in diese kleine 60 qm. Wohnung gezogen sind habe ich viele Bücher unserer Stadtbücherei und der Kirchenbücherei gespendet. Dennoch gab es zwei Kartons voller Bücher die ich bei meiner Schwester unterbringen durfte. Das waren Bücher von denen es mir damals noch schwer fiel mich zu trennen.

    In der kleinen Wohnung hier hatte ich dann Bücher in jeder Ecke gestapelt, auf jeder Kommode, in drei Reihen im Schrank oder Regal. Auch im Keller stand noch ein großer Karton mit Büchern.

    Irgendwann habe ich aber dann doch gemerkt das ich diese ganzen Bücher, die aus meinem Sichtfeld verschwunden waren, gar nicht vermisst habe.

    Da habe ich dann angefangen am Campingplatz auf dem Trödelmarkt die Bücher für kleines Geld zu verkaufen.

    Bei dieser erneuten sortiererei kamen am Ende nur noch die Lieblingsbücher und ein paar Erinnerungsstücke in eine Büchervitrine.

    Neue Bücher kaufe ich nur noch für den Reader oder als Hörbuch. Richtige Papierbücher möchte ich hier nicht mehr haben, weil mir schlichtweck der Platz fehlt und ich auch keine Lust mehr habe die vielen Bücherregale regelmäßig abzustauben.

    Insgesamt konnte ich mich des Eindrucks einfach nicht erwehren, dass hier ein Buch nicht in der Fantasie eines Autores sondern mehr in der Marketingabteilung eines Verlegers entstanden ist.

    Hmmm, damit könntest du recht haben.:/

    Bestimmt auch zusammen mit der Autorin, aber mit Vorgaben aus der Marketing Abteilung.

    Das würde dann auch erklären, warum man diesen blöden Satz in der Buchbeschreibung eingearbeitet hat:


    »King of Scars« ist der erste Teil der Fantasy-Dulogie »Thron aus Gold und Asche« von Bestseller-Autorin Leigh Bardugo und unabhängig lesbar.

    Die Empfehlung von Seiten des Verlages, dass man es ohne Vorkenntnisse ohne Probleme lesen kann, würde ich definitiv nicht unterstützen.

    Genau auf diese Aussage bin ich auch reingefallen und habe das Hörbuch jetzt nach etwa der Hälfte des Hörens abgebrochen. :rollen:

    Es ist glaube ich beim HB noch schwieriger die Handlung und die Charakteren zu verstehen, wenn man weder die Grisha noch die Krähenbücher vorher gehört oder gelesen hat.

    Diese Aussage des Verlags ist definitiv nicht korrekt und darum werde ich das Hörbuch auch zurückgeben.

    Oh, das könnte ich zwar nicht drauf häkeln - aber vielleicht ginge sticken ;-).

    Ich habe mir kleine Pappzettel - mit Titel und Autor- mit passendem Wollfaden an dem Buchrücken angeknotet. Diesen Pappzettel habe ich mit Tesafilm beklebt, damit die Schrift schön leserlich bleibt und er etwas stabiler ist.:)

    Annette B.

    Vielen Dank für den coolen Tipp!

    Gern geschehen. <3


    Ich hatte eigentlich gedacht, dass diese Buchumschläge bekannt wären hier im Forum, denn im alten oder kleinem Leserundenforum hatten darüber auch schon einige Mitglieder gesprochen.

    Allerdings hatten diese Mitglieder die Buchumschläge aus schönen Stoffen genäht. Dadurch bin ich auf die Idee gekommen mir auch Buchumschläge zu machen und habe nach Informationen zum häkeln der Buchumschläge gesucht. :)

    Moment.... Du häkelst Buchumschläge?

    Ja das sind ganz einfache Buchumschläge. Ich häkle dafür einen langen Streifen - dafür nehme ich die Maschenzahl die ich brauche um vom unteren Buchrand zum oberen Buchrand zu kommen. Und dann wird das quasi quer gehäkelt bis ich an beiden Ende auch zwei kleine Umschläge machen kann um das Buch darin ein zu stecken. Bei diesen Umschlägen kann man auch schön noch ein Lesebändchen mit einarbeiten und es versteckt so schön die schrecklichen Cover.

    Ich habe das hier abgekupfert: Buchumschlag gehäkelt oder gestrickt

    Früher habe ich diese Taschen auch mal gestrickt, aber das mache ich nicht mehr. Stricken ist einfach nicht meine Welt. :S

    Ich glaube, davon habe ich auch noch was auf meinem Tolino. Leider habe ich ziemlich viel noch nicht gelesen. Muss ich unbedingt nachholen.

    Ich liebe die Cherringham Serie, das sind echte Wohlfühlkrimis. Du wirst es sicher nicht bereuen diese Bücher zu lesen.

    Schön das du schon einige auf deinem Tolino hast. Schau aber genau hin, es ist schon wichtig diese Serie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Ich wünsche dir viele schöne Lesestunden mit Sarah und Jack.

    Wenn ich in meine Büchervitrine schaue, dann sehe ich viele Cover auf denen Landschaften, alte Gebäude oder auch Tiere abgebildet sind. Mich sprechen ruhigere Cover, die nicht so wild gemustert sind eher an, als diese schreiend bunten Cover.

    Allerdings hängt das Cover Bild oft mit dem Inhalt des Buches zusammen und da gibt es auch in meiner Vitrine ein paar Bücher, die ich unbedingt lesen wollte, bei denen aber das Cover furchtbar gestaltet ist. Diesen Büchern habe ich kurze Hand einen selbst gehäkelten Umschlag verpasst. Diese Umschläge sind dann einfarbig in hellem goldbraun oder dunklem grün gehalten.

    Bevorzugte Farben sind bei mir dann wohl Naturfarben.

    Meine Kaufentscheidung für ein Buch hängt nicht vom Coverbild ab, sondern vom Klappentext. Der Inhalt zählt bei mir, ein grässliches Cover kann man verbergen. ;)

    Diese Serie von diesen tollen Autoren kannte ich noch gar nicht.

    Danke das du mich durch deine Rezension darauf aufmerksam gemacht hast. Ich habe das Buch (und auch den ersten Teil dieser Serie) direkt auf meinen Wunschzettel gepackt. ;)

    Allerdings bin ich auch noch mitten drin in dieser Serie von diesem Autoren Duo -

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    Die Bücher sind wunderbar entspannend und unterhaltsam.