Beiträge von Markus74

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Hallo,


    Kennt jemand eine Liste oder Webseite mit den 'besten' Kinderbüchern?


    Oder hat jemand Empfehlungen für qualitativ-hochwertige Kinderbücher?


    Die Qualität sollte sich auf Geschichte und Aufmachung beziehen ...


    Vielen Dank! :)


    Markus


    Sicherlich, Schreibfehler fallen auf und sind recht ärgerlich. Doch Fehler passieren, auch wenn man einen Text 100 mal durchsieht werden immer noch einige Buchstabendreher zu finden sein.
    Halten sich die Fehler in Grenzen, dann stören mich diese nicht weiter :smile:


    In Grenzen, ja! Aber manchmal können Fehler einem wirklich den Spass an einem Buch verderben ... Kommt aber glücklicherweise nur selten vor!

    Im Zeitalter der automatischen Korrekturen verstehe ich dies nicht, besonders wenn es die falsch geschriebenen Wörter so überhaupt nicht gibt!


    Ein oder zwei Fehler stören mich nicht besonders, aber wenn es mehr werden, nervt es mich gewaltig! Kommt ja glücklicherweise nur sehr selten vor.


    Jacqui: jedenfalls sind mir selten mehr als ein Fehler aufgefallen ;)

    Fallen euch auch manchmal Schreibfehler in Bücher auf? Meistens aber nur maximal ein Fehler pro Buch. Mehr würde ich auch nicht 'verzeihen'! ;)


    Der nonchalante Schreibstil unterstützt zwar auffallend den Lesefluss, doch findet sich eben jene Nonchalance auch in der von Coelho mit philosophischen Fragmenten unterrührten Thematik wieder; zu säumig, zu undifferenziert, zu formlos, mit einem berechenbaren Ende, den christlichen Inbegriffen getreu.
    Ein Buch, das freilich berührt, aber nicht in tiefere Schichten vorzudringen weiß.


    Und diese tieferen Schichten wären ... ?

    (ich hoffe es gibt noch keinen Thread zu diesem Buch?)

    Veronika beschließt zu sterben, von Paulo Coelho


    Mein erster Versuch ein Buch zu rezensieren:


    Die zentrale Figur dieses Romans von Paulo Coelho ist Veronika, eine junge Frau, die nach einem gescheiterten Selbstmordversuch in ein Irrenhaus eingewiesen wird. Sie hat überlebt, aber ihr Herz wurde schwer beschädigt und sie hat nicht mehr lange zu leben. Mit diesem Tod auf Raten konfrontiert, ändert sich langsam ihre Sichtweise und sie entdeckt neue Aspekte in dem verrückten Spiel, das wir Leben nennen. Es geht nun aber nicht primär nur um eine Frau, die nicht mehr leben will, sondern auch um die Reaktionen und Überlegungen derer, die mit ihr in Kontakt kommen und was es im Grunde heißt, Mensch zu sein.


    Soviel zum Thema des Buches. Der Anfang hatte mir nicht so besonders gefallen, weil Coelho sich wieder einmal selbst ein wenig zu viel in den Mittelpunkt stellt. Allerdings war das nur ein kleines Intermezzo und danach wuchs meine Liebe zu diesem Buch mit jeder Seite. Denn Coelho greift immer wieder interessante, und im Grunde fundamentale, Fragen auf, die man selbst meistens verdrängt oder ignoriert. Fragen, die ich persönlich aber liebe und faszinierend finde, denn erst durch sie wird einmal Vieles bewusst. Natürlich ist das Buch auch wunderbar geschrieben und wäre ich ein Regisseur, ich würde den Stoff sofort verfilmen wollen. Es würden sich einige herrliche Bilder und tiefgründige Dialoge ergeben. Ein Art 'Einer flog über's Kuckucksnest' mit etwas mehr Metaphysik vielleicht, und leicht surreal angehaucht. Aber ich komme von Thema ab ...


    Also, meine Empfehlung: lesen! Außerdem ist es ein dünnes Buch und lässt sich dadurch leicht mehrere Male lesen. Wobei einem sicher immer wieder neue Aspekte auffallen werden. Und Parallelen zum eigenen Leben.


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    Korrigier mich wenn ich falsch liege, aber ein anerkannter Lehrmeister im Judentum ist u. a. Paulus/Saulus gewesen. Und die Bibel berichtet in 1. Korinth. 7, Vers 7 ( Ich wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich...) das Paulus ledig war. Ferner stellt er sich auch gerne als kompletter Jude hervor (Philipper 3, Vers 5 = Ich wurde am achten Tag beschnitten, bin aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, lebte als Pharisäer nach dem Gesetz.. und untadelig in der Gerechtigkeit, wie sie das Gesetz vorschreibt.)


    Von daher konnte Jesus in der Tat ein Lehrer und ledig sein.


    Nicht nur 'wären unverheiratet', sondern 'wären zölibatär' ... Ich glaube, der gute Paulus hatte schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht :breitgrins: