Beiträge von bookpotatoe

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Da sieht man wiedermal wie verschieden doch die Geschmäcker sind! :zwinker: Ich quäle mich damit seit Februar!!


    Und was ist mit der Sprache, schillernd wie eine Perle? Und was ist mit den Personenbeschreibungen - mit dem Witz, bei der Beschreibung des Türenknallens einer Madam Chauchat und der Leutseligkeit von Peeperkorn?
    Und was ist und was ist, ... die Aufzählung könnte noch länger gehen.
    Findest Du es nicht schön, das Buch? Oder schweift dir der Autor nur manchmal zu weit aus und auch Du bemerkst die Schönheit des Buches? Du musst sie bermerkt haben! Sie atmet in jeder Zeile.


    Bzgl. Dear Nobody: Eigentlich fand ich die erste Seite, die ich auf amazon gelesen hab auch nicht so schlimm^^ Und so ein Referendar macht's nur noch unterhaltsamer:



    Und dann gab es natürlich dazu auch immernoch diese nervigen Gruppenarbeiten, bei denen man dann in einem Rollenspiel die schwangere Tochter und die Eltern spielen musste... :rollen:


    :lol:


    ...


    Du Arme!


    Am besten wär wirklich mit einem Buch wiedereinzusteigen, das Dich vom Thema so gänzlich anspricht, dass Du es lesen musst. Die Lust die Du dabei verspürst wird Dich animieren (beseelen) sogleich das nächste zu lesen.
    So hab ich's jedenfalls gemacht: einen Roman zu einem Fachthema, das mich interessiert gelesen und schon is man wieder drin!


    Drück Dir die Daumen.


    Obwohl ich (noch immer) nicht fertig bin, weiß ich jetzt schon, dass ich meine Antwort ändern werde in: Thomas Mann - Der Zauberberg... :schwitz:


    Das ist doch so toll!



    Schwer vorstellbar, dass sich jemand den Faden ganz durchliest, ich will dennoch Teil davon sein^_^:


    10 Fragen für jeden Bücherfan
    Ich bin Fan von gar nix.


    1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?
    Ich bin kein Kämpfer. Wenn ich etwas nicht mag, bin ich weg.


    2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich _jedes_ Buch gelesen.
    Curzio Malaparte.


    3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?
    Das sind Fragen... Ich finde jedes Buch hat seinen individuellen Wert. Die schließen einander nicht aus, um an die Spitze einer Bestenliste zu kommen, sondern ergänzen sich. Also bin ich versucht zu sagen: ALLE (auf ihre Weise)


    4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?
    Ich bin kein Schenker - keiner, der gibt.


    5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?
    John Katzenbach, Anne Maria Schnekel und Konsorten - verkrüppelte Sprachschöpfer.


    6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
    Bisher hebe ich mir das aus Zeitgründen für ein andermal auf. Aber jedes Buch in meinen Regalen ist gedacht mehrmals gelesen zu werden. (Editiert: Die morawische Nacht habe ich glaube zwei Mal gelesen, ähnlich bei HdR, der Ekel)


    7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?
    Moby Dick. Da hab ich mich durchgequält.


    8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?
    Dazu eignen sich Philosophen ganz gut. Die versteht man nie ganz, halten also ewig. Schopenhauer, Kants Kritiken, Platon, Wittgenstein, Adorno und Anders in drei Bänden?


    9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?
    1984 (George Orwell)


    10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?
    Ulysses :gruebel: :vogelzeigen: :wegrenn: :boah: :kommmalherfreundchen: :verschwoerung: :schnarch:



    Gruß der Außenwelt.

    Engländer sagen ja auch German literature - oder?


    Für mich bewegt sich Literatur in den Grenzen der Sprache - in dem, was mit ihr malbar ist -, nicht in Grenzen der Nationalität.


    Schweizer, Östereichische Literatur ist nur insofern vom allgemeinen Deutschsprachigen different, als sie ihren eigenen Dialekt besitzen.
    Aber: Jeder hat den, jeder seine eigene Melodie. Unter dem Lemma Stil wird das subsumiert.


    Fazit: Auf Grund der Nationalität kann man im deutschsprachigen Raum keine literarischen Unterscheidungen treffen, ist man jedoch am Autoren interessiert, kann diese relevant werden, wobei ich sowieso finde: Autoren selbst sind völlig unwichtig, was einzig zählt ist deren Werk.

    Auch ich versuche autonom zu sein, individuell beim Kaufen von Büchern (das was mir schmeckt).
    Die Problematik, die sich dabei mir jedoch stellt ist, dass auch ich immer zuvor auf das Buch aufmerksam werden muss. Da bin ich ein gefundenes Fressen für Marketingagenturen, Gruppenzwang und kolportierende Rezensionen.
    Zwar habe ich den Impetus nur im weitesten Sinne "reichen" Büchern meine Leserschaft anzudienen, aber wie kann ich das im Voraus wissen? Niemand kann das. Und also kann auch niemand sagen, ich kaufe nur was mich interessiert, weil dieses Interesse bezogen ist auf die Verpackung (ergo Marketing, Ruf, Gestaltung des Buches inkl. Klappentext) nicht jedoch auf die tatsächliche Fertigung des Textes. Ein Hype kann ein Kriterium sein ob ich ein Buch kaufe: Entweder bejahe ich ihn oder verneine ich ihn, aber er bewirkt in jedem Fall, dass ich um das Buch weiß und hat also ohne Zweifel Einfluss auf unsere Wahrnehmung und auf unser Kaufverhalten.


    Bestseller sind auch nach meiner Erfahrung meistenteils schlecht.
    Sie zu kaufen bewirkt eine Verdrängung der eigentlich wichtigen Werke. Deswegen bin ich erstmal grundsätzlich gegen Hype und exzessiv beworbene Bücher und ich finde es nicht albern mir darüber bewusst zu sein, was mein Handeln bewirkt, wohin mein Geld fließen soll und damit Art und Weise weiterer Produktionen zu beeinflussen und letztlich gute Literatur zu fördern. Ich finde es nicht albern, sondern sehr vernünftig.


    Man wird aber auch über Kritiken auf Bücher aufmerksam gemacht und also negativ wie positiv beeinflusst.
    Hier findet sich schon wieder eine erhebliche Selektion zu ungunsten unbekannter Werke, denn auch Kritiker kennen nicht alle Bücher und können somit kein objektives Urteil über alle Neuerscheinungen treffen, sondern sind abhängig von der Bedeutung, die der Verlag selbst den Büchern zumisst, also wie der Verlag das Buch sieht. Das kann aber falsch sein. Wenn ein Verlag ein gutes Buch z.B. als Kitsch-Roman vermarktet wird sich kein Kritiker finden, der es sichtet und wieder entgeht der Menschheit ein gutes Buch.
    Viel schwerer wiegt aber: Fast alle Kritiken, die ich in letzter Zeit gelesen habe fielen positiv aus. Das deckt sich nicht mit der minderen Qualität vieler heutiger Werke und zeigt, dass der kritisch sein wollende Leser in den Printmedien auch keine Hilfe findet (vorallem weil die Güte der Kritik leicht mit der Beschaffenheit des Buches zu verwechseln ist).
    Nehmen wir - ich hasse es die Titel in den Mund zu nehmen, sehe aber keinen Ausweg - Feuchtgebiete oder die Wohlgesinnten. Das sind typische Hype-Beispiele, durch Medien bewirkt. Und da wir andernfalls nicht um die Bücher wüssten, brauch es immer einen Auslöser, der uns zum Kauf animiert - nur lobende Stimmen zu hören ist sehr wirkungsvoll, da kann mir niemand was erzählen. Diese zur exemplarischen Erläuterung herangezogenen Bücher sind, mit Verlaub - und ja, ich sage das ohne sie zu kennen - pornographische und gewaltverherrlichende Machwerke. Trotzdem muss ich sie wegen dem Hype der um sie entstand kennen. Und trotzdem gibt es Leser, die sie nur wegen des Hypes der um sie gemacht wurde, kaufen.
    Ist das gutzuheißen?
    Man muss nur gucken, welchen Schund Herr Scheck und Frau Heidenreich schon empfohlen haben und weiß nach empirischen Erwägungen: "was als gut beworben wird, ist eher schlecht; ich bin gezwungen misstrauisch zu sein."


    Bleibt zur Verwirklichung kritischen Lesertums als einzige Möglichkeit, nur auf Empfehlungen derer zu hören, die erfahrungsgemäß denselben Geschmack haben. Und den Hype in jeder Form grundsätzlich zu ignorieren, erst recht wenn Gruppenzwang aufkommt.

    Wie wäre es mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon? Da hättest Du einiges zu tun und Dein Französisch würde gen Ende glänzen wie poliert. :smile:


    Selbst muss ich beim Lesen von Französisch-Büchern leider die Bedeutung eigenhändig ersinnen - und kann sie , ohne Verständnis der Sprache, nicht beim Autoren abgucken. Leider.


    Ich glaub, ich werde Todesser und da ich jetzt bookpotatoes geheime Pläne kenne, werde ich sie brühwarm an Voldemort weiter sagen und in seiner Gunst steigen und irgendwann seine rechte Hand sein. :breitgrins:


    Wir haben ja bei Professor Snape gesehen was mit seinen rechten und von mir aus auch linken Händen geschieht.
    (Vor allem wenn sie elende Verräter an das Gute sind!!)

    Ich wär gern Todesser


    ... so gut in Oklumentik, dass ich mir hinter dem Rücken des dunklen Lords die Heiligtümer der Toten besorgen könnte, und die Zauberer-Weltherschaft an mich reiße. Dumbledore wird mein persönlicher Berater und Kammerdiener und ehem. Mitglieder des Ordens werden die Funktion der Haushelfen übernehmen; ihnen ist Zaubern untersagt, da sie sich mir gegenüber blaphemisch betragen haben, was sie im Vergleich zu meinen "Kunst" auch gar nicht ohne Minderwertigkeitskomplexe tun könnten.


    Fürs erste gewähre ich euch Muggeln noch Gnade...
    ( :zwinker:)

    Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden <bzg. Moby Dick>.


    Ja, wir interessieren uns nicht alle für den wissenschaftlichen Stand vom 19. Jahrhundert, demnach der Wal zu den Fischen gehöre, und es gibt manchmal Interessanteres als ellenlange Abhandlungen wie ein Wal denn aussehe...


    Ich halte

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links

    für unlesbar. Versteht es jdm.? Man brauch nur zu blättern:


    "Unwohlsein von der Nahrungsaufnahme, danach: Rückkehr des Mundes ... hinter denen der Keller, in dem sie sonst wenn nicht im Garten usw. Broccoli, im Winter die Bäume, sagte ich, wie verkohlte Synapsen oder Broccoli, wenn wir mit der Bahn durch den Wald fuhren, die Heide, kurz vor unserem Haus."


    Aha. Ist witzig. Oder einfach nur idiotisch? Liegts an mir oder doch an der Autorin?



    Das einzige Buch, das mir spontan einfällt ist die göttliche Komödie


    Hat jdm. schon mal von der Übersetzung Hans Geisows gehört? Das ist ein ganz alter Schinken von 1925 und ich weiß nicht ob ich dem Buch in Sachen Authentizität trauen kann, wenn sich ein unbekannter Übersetzer daran gemacht hat. Danke.

    Du meinst: auswendig? Den Bestand hersagen können? Wohl kaum. (Andererseits, wie mein alter Meister Toyota-San zu sagen pflegte: "Nichts ist unmöglich.")


    Nein, ob er sie gelesen hat! Hast du schon 30.000 Bücher in deinem Leben gelesen? Gut, ich weiß nicht wie alt du bist ... :breitgrins:
    (Marketingliteratur kennst du auch noch?)

    Natürlich gar nicht.


    Rätst du dem Leseeifrigen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, sich mit Literatur auszukennen, zu resignieren? Suchst du den Ehrgeiz im Keim zu ersticken damit ich meinen Hoffnungen :winken: kann? Mein Maßstab ist, wie viele kennen die professionellen Kritiker? Und wie viel sollte ein Mensch lesen, davon ausgehend wie viel er zu lesen imstande ist!


    Genau so, wie Du es ja nicht machen willst: Konzentration aufs Klassische und praktisch komplettes Ausblenden des Trivialen ... ;)


    Aber das Triviale ist doch dazu da, zu unterhalten! Solche Bücher sind angeblich darauf ausgelegt Freude zu bereiten! Und laut Verkaufszahlen muss da etwas dran sein. Möchtest du, als vielseitig aufgeklärt geltend Wollender, wie ich es dir einmal unterstelle, nicht hinter dieses Phänomen steigen und erfahren, was es damit auf sich hat? Woher weißt du, dass Klassiker besser sind - du kennst ja nichts anderes? Bzw. nicht gut genug. Ist U-Literatur denn schlecht? Warum? (Dann weißt du ja gar nicht was in 50 Jahren ein Klassiker werden könnte! Magst du die zeitgenössische Literatur nicht? Aus welchen Gründen?)

    Dass die Liste schier ins Unendliche reicht, liegt daran, dass ich jedes gute Buch auch lesen möchte und zu diesem Zweck die Erinnerungsarbeit dem Wunschzettel überantworte - so ist dem schnellen Vergessen vorgebeugt. (Das ginge natürlich auch mit Excel). Es ist es wenigstens überhaupt ein Anhaltspunkt in der Lesereihenfolge, sich einem Autoren ganz zu widmen - zu deiner Bemerkung, judith, ich wolle, wenn einen Autor, denn diesen komplett.


    Aber ich stelle fest, dass wenn man allen Empfehlungen zu folgen versucht, wie Klassikerfreund es lobt, eindeutig auf seinen Bücherwünschen sitzen bleibt - das liegt auch daran, dass ich versucht bin, kein Genre auszugrenzen und ich mich beispielsweise nicht auf "hohe" Literatur beschränke, sondern Triviales genauso seinen Platz findet.


    Nicht krank, weswegen ich auf den Begriff gekommen bin, ist einen ausgebildeten Geschmack zu haben und sich nicht davon leiten zu lassen, was andere gut finden. Sich zu spezialisieren. Denn das kann ich zumindest - ob Berufskritiker wie Frau Löffler und Herr Scheck all jene Bücher kennen bezweifle ich ebenso - nicht alles lesen, geschweige denn kaufen. Letzteres sollte bei den vielen Bibliotheken in unserem Land, auch kein allzu großes Problem sein.


    In der aktuellen Ausgabe von "Literaturen" zum Beispiel liest man von einem Menschen, der 30.000 Bücher besitzt! (Alberto Manguel.)
    Sagt mal, gerade an die, die sich bereits längere Zeit mit Literatur beschäftigen, ist das denn überhaupt möglich, dass Herr Manguel seinen Buchbestand kennt? Wie soll man sich - letzte Frage - überhaupt mit Literatur auskennen können, wenn es so viele Bücher gibt? Wie funktioniert da eure Selektion? (Gut dann halt die vorletzte).


    Außerdem wünschst du dir für ein Thema viele Bücher, auch das kenne ich und habe da schon so viel Geld ausgegeben.

    Welche Themen meinst Du genau? Ich interessiere mich irgendwie für "alles", ja (seufze).

    Gun taach,


    Was kann ich tun, wenn ich bei der Vielzahl von Wünschen den Überblick verliere, welches Buch ich als nächstes brauche?
    Gibt es Bücher, die ich aus meiner Liste streichen sollte?
    Gilt es schon als krank ("vom Norm abweichend und darunter leidend") mehr als 1500 Artikel zu versammeln? Ich meine es gibt so viele Tipps und Empfehlungen und Anpreisungen, laut Umschlag ist jedes Buch ein Meisterwerk ... aber wenn man das mal ins Verhältnis setzt zu ca. 80.000 Neuerscheinungen jährlich ist das jetzt nicht soo viel, oder? Fehlt was in meiner Liste?


    Leisten kann ich mir einen solchen Konsumwahn jedenfalls nicht - wären mindestens 15.000 €uro (obwohl's alles fast nur Taschenbücher sind!). Also beschenkt mich - hier :klatschen: (übrigens am 28 hab ich Geburtstag^_°) - oder sagt mir warum gerade meine Liste so groß sein muss :breitgrins:


    http://www.amazon.de/gp/regist…_viewall?id=16TO36EN2JPIB