Beiträge von Fenlinka

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

    Der Gedanke ist mit tatsächlich nie gekommen, denn ich hatte vom ersten Moment ein ziemlich klares Bild von Corn: ein harter (aber nicht fanatischer) menschlicher Militär. Tatsächlich sind die Menschen wohl auch die militanteste Spezies des Domenaions (die Nark als Nachbarn mal ausgenommen). Man merkt es vielleicht auch im Rat, wo Sebatan Thys ständig poltert und auf Kampf pocht. Hier einen Atherier, Sleen oder eN'iX an die Spitze zu setzen, hätte nicht gepasst.

    Naja, der Oberste der Illuminatoren ist ja ein corallier, über die erfährt man nicht genug um sie gesinnungstechnisch einzuordnen. Zwischendurch habe ich mich halt schon gefragt ob man Corn nicht auch dort hätte einordnen können. Aber sm ende dand ich es halt doch gut.

    Fenlinka

    Ich finde das Ende gleichzeitig klasse und ein wenig .... mulmig ist vielleicht das richtige Wort. Das es Brothas Idee war war mir irgendwie klar, den Gedanken hatte ich schon kurz nachdem er im Buch die "Idee" hatte. Ich hatte nur nicht gedacht das er Umbra einweiht, und wirklich überrascht hat mich, das diese es freimütig zugegeben hat.

    Bei Corn frage ich mich die ganze Zeit ob der Einsatz von Schwarzschild im Thica System ein Ratsentschluss war oder nicht. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen das dem so ist, aber ich kann mir auch schwer vorstellen das er so was eigenmächtig macht. Dazu fehlt mir irgendwie ein Satz.

    Die Feier auf der Domenaion eins ist gut beschrieben, eigentlich ein ganz typisches sich selber auf die Schultern klopfen wenn eine Gefahr vorüber ist ohne das man selber was dazu beigetragen hat, aber man war ja wichtig... Das war so eine glaubwürdige Situation, da schwankte ich gleichzeitig zwischen Schmunzeln und Abscheu. Ich kann solche Feiern nicht ausstehen ;)

    Chi hat sich dort auch weiter als typische Politikeris raus gestellt, was mich aber nicht weiter verwundert.

    Das Kahain diese Feier nicht aufsucht spricht für ihn, denn einen wirklichen Grund zum Feiern gibt es eigentlich nicht. Schmunzeln musste ich bei der Szene am Strand aber schon, erinnerte stark an Frontiersmen ;). War das ein Fehler in der Matrix oder magst du einfach so dies "er reitet in den Sonnenuntergang" Ende?

    Die beiden Epiloge haben mir sehr gut gefallen, sie haben die losen Enden noch aufgefangen, auch wenn es mir gegen den Strich geht wie Brotha sich verhalten hat, aber für seine Arbeit auf und für Caros hat er Lob verdient, und das es dort ein positives Ende gab fand ich gut.

    Bei Umbra denke ich das sie schon jetzt weiss das ihr Verrat nicht gut war, und ich denke nicht das sie auf die Leitstern zurück kehrt. Ich denke sie muss sowohl mit dem Verlust auf Rhino als auch mit dem Verlust der Leitsternfamilie leben, ohne das ihr die Rache wirklich was gebracht hat. Das ist in vieler Hinsicht tragisch, aber zumindest an dem zweiten Teil ist sie selber Schuld. Aber ich glaube nicht das ihr das Auslöaschen des Schwarms je leid tun wird, höchstens vielleicht ihre Verwicklung darin.

    Ich find es schade das das wissen der Orkanoiden nun weiter dem Domenaion vorenthalten wird, wo doch grade eine vorsichtige Annäherung möglich war. Aber ich kann die Riesenwesen auch verstehen. Ich halte sie mit ihrem Wissen für einen unglaublichen Schatz, und Corns handeln hat diese Tür wieder fest verschlossen.


    Der Roman schafft eine unglaublich glaubwürdige aber auch fremdartige Welt und Wesen, da würde ich gerne mehr von lesen.

    Noch ein letzter Gedanke. Zwischendurch habe ich mich gefragt ob man nicht ohne Konsequenzen Corn eine andere Spezies hätte geben können, jetzt ffinde ich es gut das dies nicht passiert ist, so lässt sich sein Handeln nicht damit erklären und vereinfachen.


    Fenlinka

    Männer trinken Bier auch nicht, weil es bitter ist, sondern weil es Tradition ist.

    Damit implizierst du aber, dass alle Männer in der Hinsicht weder Geschmack noch freien Willen haben. Eine etwas steile These, möchte ich behaupten. ;-) Die Männer, die ich kenne, trinken Bier dann, wenn sie Lust drauf haben, weil es ihnen schmeckt. (Ob alkoholhaltig oder alkoholfrei variiert von Person zu Person.) Und einige von ihnen trinken keinen Saft, weil er ihnen eben nicht schmeckt. Mindestens einer liebt allerdings in der Tat Grapefruitsaft (neben seinem Jever - das mir persönlich nun wiederum viel zu bitter ist). :-)

    Ich trinke tatsächlich selten alkohol, aber gerne auch mal ein Biermisch wenn. Und meist nicht aus sozialen Zwängen, die haben mich nie interessiert, sondern weil ich lust drauf habe, und meist zu Hause. Also ich glaube da gibt es nicht den einen Kamm über den man alle scheren kann.

    Fenlinka

    ah, ich dachte die würden nur Energie saugen und keine Materie an sich.

    Nein, nein, auch alle sinnvoll verwertbare Materie. Darum wird ja praktisch die Gasatmosphäre von Gorgon weggelutscht und es bleibt nur ein Kern an schweren Partikeln (Stein, Metalle) übrig. Und darum wurde ja auch die Raumstation Tiefe Arjon bis auf die massivsten Träger aufgefuttert. Die reißen solche Sachen nicht nur im Vorbeiflug mit sich, die verdauen das auch - als kleine Zwischenmahlzeit zwischen den Atombomben-Energieschüben einer Sonne. Die Blitze, die sie im Kampf abfeuern, dienen evolutionär keineswegs primär dem Kampf, sondern der Zerkleinerung von Strukturen, um sie dann aufsaugen zu können. Ich stelle mir die Kosmozoen hier wirklich ein wenig wie Wale vor, die durch ihre Barten "Materie"-Plankton aufnehmen (und durch ihre ganze Außenhaut Energie).

    Da hast du definitiv interessante Lebewesen geschaffen.

    Fenlinka

    Hmmmm hiesse das das die Kernprozesse im Inneren zum erliegen gekommen sind oder nur das sie erst wieder die oberfläche erreichen müssen?

    Gedacht war/ist, dass die Kosmozoen tatsächlich die Sonne "von außen" leersaugen, inkl. der solaren Materie, sodass sie tatsächlich am Ende erlischt. Im Prinzip fressen sie sich von den Randbereichen bis zum Kern vor. Und je kleiner der Stern wird, desto dichter wird ja auch die Angriffsmasse der 70 Billionen Geschöpfe. Ich stelle es mir wie einen Großbrand vor, der von der Feuerwehr vom Rand bis zum Zentrum gelöscht wird. Irgendwann ist halt nichts mehr da - außer eine rauchende Masse schwerer (unverdaulicher) Bestandteile.

    ah, ich dachte die würden nur Energie saugen und keine Materie an sich.

    Der Gedanke fasziniert mich grade, da ja die Masse auch für den Start von den Kernprozesse verantwortlich ist, und in Kombi mit der Grösse, bzw Reduktion der selbigen.....

    Fenlinka

    Hmmmm hiesse das das die Kernprozesse im Inneren zum erliegen gekommen sind oder nur das sie erst wieder die oberfläche erreichen müssen?

    Ich tippe fast auf letzteres, nicht das das für die Zivilisationen die betroffen sind allzuviel ändert....

    Fenlinka

    Genau das versuch ich meinen Kindern auch beizubringen! Wenn die Frage kommt warum ich sie mit ihren Tretrollern vom Schulbus hole oder warum ich nicht immer Weintrauben und Bananen kaufe, oder oder oder. Und gleichzeitig erwisch ich mich auch oft dabei das Auto doch zu nehmen weil ich dann zu Hause noch schnell etwas mehr geschafft habe.....

    Es ist doch nicht wirklich so, dass wie die Schuld haben, weil wir mit dem Auto fahren. Die Leute haben immer gelacht, wenn es um den Slogan ging, den Westen zu überholen, ohne ihn einzuholen. Ich dachte immer, dass es eben eine ganz andere Entwicklung sein müßte und zum Teil haben wir das in der DDR auch gemacht. Es wurde der ÖN richtig gut entwickelt und weniger Wert auf Privatautos gelegt (gab viel Empörung deswegen) Taxen waren billig. (deshalb kaum zu haben). Wir wurdena usgelacht, weil wir mit Beuteln und Netzen einkaufen gegangen sind. Das hat man uns gründlich abgewöhnt. Auch die Gartenäpfel will keiner mehr haben, wenn nicht Öko dransteht. Am Straßenrand verdirbt das Obst. Im Dorf gibt es keinen Bäcker mehr, ich wohne im ehemaligen Konsum, keine Kneipe. Leider gab es immer das Schaufenster BRD und viele wollten genau das, Plastetüten, Privatautos und riesige Fernseher. Heute habe ich kaum eine Chance ohne Auto. Die Frischetheke, die ich mit dem Rad noch erreichen konnte ist jetzt zu (habe mich beschwert - Antwort: die Leute wollen billig kaufen, Aber es ging doch gerade los mit eigenen Dosen mitbringen warum geben sie dem keine Chance? Antwort: glauben sie mir, würden wir gerne, aber wir müssen auf das Geschäft achten und wir machen den meisten Umsatz mit den billigsten Produkten.) Rentner, die nicht mehr Auto fahren können haben in Zukunft hier keine Chance mehr auf frisches Fleisch. Aber da sind wir ja selber Schuld, vermutlich auch für die niedrigen Renten.

    Ich ärgere mich immer, wenn so getan wird, als seien wir Schuld an der Misere. Wer produziert den ganzen Ramsch, der dann auf dem Müll liegt? Warum ist es strafbar, vor dem Müllwagen die Sachen von der Straße zu nehmen? Wer suggeriert den Menschen in der Werbung, sie müßten kaufen, möglichst modern leben und alle paar Jahre einen neue Idee zum gesünder leben durchführen, wofür man nur ganz wenige Sachen braucht, die entsprechend überteuert sind. Mich nervt das so! Ich kaufe bestimmte Dinge seit Jahren nicht und? Meine Kinder lachen mich aus, weil ich die Weihnachtssachen noch nicht kaufe aber ändert sich dadurch was? Höchstens, dass ich dann Weihnachten keinen Stollen mehr bekomme, weil da schon Ostern im Angebot ist.

    Entschuldigung, aber ich habe es satt mich für Sachen zu entschuldigen, für die ich nicht verantwortlich bin. Ich wäre ohne Auto total aufgeschmissen und ich würde sehr gern lieber lesend mit dem ÖN fahren.

    Ich wollte hier auch keine Diskussion aufwerfen, erst recht keine moralische. Und erst recht wollte ich niemanden anmahnen oder zurechtweisen

    Ich meinte eher das auch ich, die ich drauf achte unseren Fussabdruck nicht unnötig aufzublähen, mich bei solchen Bequemlichkeit erwische. War also mehr selbstkritisch gemeint.

    Wir wohnen auch auf dem Land, und früher gab es hier neben den zwei Kneipen, Kita und Feuerwehr auch noch 2 Läden, eine Post, Fleischerei, Schule und Sparkasse. Heute gibt es nicht mal mehr nen Bäcker. Ohne Auto ist es grade mit drei Kids hier fast unmöglich. Das ist keine gute Entwicklung, und da müsste die Politik auch was dran machen, da reicht es nicht wenn nur der einzelne was macht, da brauch es auch den Willen von oben. Weil zB Bus, der ist schlicht sehr teuer hier, also ist eine Kombi von Auto und öpnv fast unbezahlbar, und auch an anderen Stellen gibt es genug solcher Ansatzpunkte.

    Fenlinka

    Glaub mir, ganz leicht fiel mir das auch nicht. Zu Beginn des Romans waren es auch deutlich weniger Geschöpfe. Dann wurde mir etwa in der Mitte so richtig klar, wie groß eigentlich eine Sonne ist - und wie viel Energie sie pro Sekunde abgibt! (Und dass ich mich brachial verrechnet hatte zuvor.) Wenn diese Wesen ganze Sterne aussaugen können, müssen es UNGLAUBLICH viele sein, sonst müssten sie unfassbare Mengen an Energie absorbieren können. Tja, ich habe dann nochmal gerechnet - und zwar mit einem Computer statt mit einem Taschenrechner, weil die Zahlen zu groß wurden. Und am Ende kam diese Zahl raus, die nötig ist, damit das mit den Sternen halbwegs realistisch ist. Auch so schluckt, glaube ich, jedes von den kleinen Kerlchen in etwa die Energiemenge einer Atombombe. Ich will die Zahlen ehrlich gesagt nicht wieder rauskramen. Es war eine elende Knobelei. :)

    Ok die Zahlen würden mich tatsächlich interessieren. Ich glaube aber die Zusammenfassung reicht mir ;) Ich find es spannend das die Zahl tatsächlich nen rechnerischen Ursprung hat und nich willkürlich gewählt wurde um das ganze gigantischer zu machen.

    Fenlinka

    Lebensstandard war vielleicht der falsche Begriff. Gemeint ist hier der "Lebensluxus", gepaart mit Bequemlichkeit und sicher auch Geld. Viele Entscheidungen, die wir treffen, die eigentlich zur Umweltverschmutzung beitragen, haben damit zu tun, denke ich. Mit dem Flugzeug in Urlaub. Mit dem Auto zum Bäcker. Dinge werden ersetzt statt repariert, wenn sie kaputt sind (weil das absurderweise billiger ist). Es wird unnötig Müll produziert, indem man im Supermarkt in Plastik eingeschweißte Ware kauft, die im Nebenregal oder an der Frischetheke unverpackt angeboten wird (absurderweise hier meist teurer). Der Garten wird englisch steril angelegt statt wild, damit er besonders edel wirkt. Das sind alles kleine Stellschrauben im Privaten, die sich bestimmt auf die ein oder andere Weise auch in die Industrie übertragen lassen und unterm Strich Entscheidungen für oder gegen unsere Umwelt sind. (Es sind ganz kleine Entscheiden, das ist klar, aber auf 7,7 Milliarden Menschen hochgerechnet, summiert sich das.)

    Genau das versuch ich meinen Kindern auch beizubringen! Wenn die Frage kommt warum ich sie mit ihren Tretrollern vom Schulbus hole oder warum ich nicht immer Weintrauben und Bananen kaufe, oder oder oder. Und gleichzeitig erwisch ich mich auch oft dabei das Auto doch zu nehmen weil ich dann zu Hause noch schnell etwas mehr geschafft habe.....

    Fenlinka

    An dieser Stelle mal ein fun fact: Brohta ist das lebende Beispiel, wie sich eine Figur während eines Romans verselbstständigen kann. Tatsächlich sollte Caros ursprünglich erstmal nur ein Opfer der mysteriösen Angreifer sein. Dass aus der Nebenfigur Brohta der ersten Szene dort unvermittelt die Hauptfigur eines weiteren Handlungsstrangs wurde, war eine Entscheidung, die ich erst gegen Mitte des Romans getroffen habe, als mir klar wurde, dass ich eigentlich gern mehr darüber wüsste, was mit den Bergleuten passiert ist. Und Brohtas Odyssee war praktisch eine Spontanentscheidung. Er kommt an Bord der Arek-Kama, es gibt einen Notruf, die startet. Huch, der ist ja noch an Bord. Hm, was mache ich mit dem? Im Nachhinein bin ich echt froh, dass mir das passiert ist, denn ich mag Brohtas Blickwinkel auf den Konflikt sehr. Er ist so unmittelbar.

    Dem kann ich nur zustimmen, mit Brotha ist jetzt einer an Bord der das Grauen nicht nur versucht zu begreifen, sondern der es erlebt hat, das ist eine komplett andere Perspektive und eine schöne Ergänzung zu Umbras Erleben oder dem von (bisher) noch persönlich Unbeteiligten.

    Fenlinka

    Der Roman entwickelt eine echt schöne Dynamik und macht echt Spass zu lesen.

    Umbra und auch Brotha stehen hier quasi stellvertretend für die Hilflosigkeit Betroffener, und die daraus resultierende Wut aber auch die Ratlosigkeit und der unbedingte, manchmal nicht kluge, Wunsch zu helfen. Ich kenne das nur in etwas kleinerem Rahmen (damals bei 9/11) und fand das da schon unerträglich. Zur Kurzerklärung, ich war kurz vorher da und kannte viele Leute in der weiteren Umgebung, auch Rettungspersonal.

    Wie muss es einem dann erst bei Katastrophen galaktischen Ausmaßes gehen?!

    Umbra stürmt blind rum und Brotha ersäuft seinen Kummer als er feststellt das er nicht helfen kann. Irgendwie war klar das sich die Bande nun erweitern musste, und die Art wie fand ich sehr klasse.

    Markant, und sehr Star Trek artig, fand ich die Zeilen von Umbradas sie hoffe Bendis müsse sich nie zwischen seiner Familie und dem Wohl vieler zu entscheiden. (The needs of the many outweight the needs of the few, or one) Dieser graue Koloss ist wesentlich reifer als man ihr oft zutraut.

    Bendis wird auf diesem Flug alle Hände voll zu tun haben mit drei Besatzungsmitgliedern die mit seiner Entscheidung nur mässig einverstanden sind, auch wenn Costa ja schon etwas einsehen zeigt. Aber er zeigt ein erstaunliches Geschick sowohl mit der Crew als auch taktisch, ich glaube da ist der richtige Mann auf der Mission.

    Fenlinka

    Naja wenn auch nur ein Gegenquant fehlt geht die Info verloren. Quantenverschränkung braucht immer zwei zusammengehörende Quanten....

    Jepp Schreibtische.... hab meinem Vater mal ein Schild geschenkt dazu " A bus station us where a bus stops, a train station is where a train stops and on my desk I have a work station."

    Touche mit den Ferengi rules, die haben ne Regel für alles.

    Und auch auf den Monden arbeiten (und deswegen leben) auch welche. Ich find den Vergleich trotzdem passend.

    Fenlinka

    Außerdem ist der Orkanoide Wissenschaftler, und er hat sich entgegen seiner Art auf ein Raumschiff begeben. Das sind mir zu viele Zufälle auf einmal, um nichts zu bedeuten

    Ach, naja, ein junger Orkanoide kann durchaus reisefreutig sein. Es sind eher die Alten, die sich in ihren Gaswolken verstecken und den Kopfschirm einziehen, weil sie von der Galaxis nichts mehr wissen wollen. Aber wir werden sehen ... :)

    Uhhh Gaswolken scheinen aber grade beliebtes Futter der Feinde zu sein, ich glaube Schirm einziehen wird nicht mehr lange gehen.

    Fenlinka

    Brotha scheint in der Krise richtig über sich hinaus zu wachsen, das gefällt mir gut wie da das am leben bleiben vonstatten geht.


    Uiiii, die späher erwischt es auch, da fragt man sich wie dabei jemand überleben soll, eine ziemlich übermächtige Bedrohung!

    Uff die genauere Beschreibung den Quantentransits klingt unschön, selbst wenn man, wie ich, was mit Quantenverschränkung anfangen kann. Da schüttelt es mich tatsächlich mehr als bei dem kurzen Blick auf den Feind vor dem Transit.


    Und die adaptierfähigkeit der Feinde ist ebenso erschreckend.


    Admiral Corn gewinnt in der Rettungsmussion einige Facetten dazu, auch wenn ich immer noch nicht sicher bin was ich von ihm halten soll. Aber er scheint ebenso loyal wie unversöhnlich zu sein, das ist schon mal nicht nur negativ.


    Ich musste herzhaft lachen als Bendis erst schnell die Brücke aufräumen lässt bevor er eine Bildkommunikation mit dem Hauptquartier durch lässt.


    Die verschiedenen Reaktionen der Leitsternbesatzung sowohl auf die zerstörte Station wie auch den Notruf der Lichtbringer fand ich toll geschrieben, nicht überfrachtet aber doch sehr deutlich.


    Ein Raumretter der hofft das es keine Krieg gibt da sie schon so genug zu tun habe. Definitiv kein Ferengi (war is good for business) ;)


    Ich mag Bendis, er will Informationen, nicht zum Profit sondern weil er der Obrigkeit nicht traut genug weiter zu geben in so einer schlimmen Situation.

    Diese Ritterin Leen denkt sehr ähnlich, das finde ich interessant. Auch wenn es den Hack der Leitstern fast hat auffliegen lassen.


    Norton ist total schön beschrieben, auch wenn es etwas gesellschaftskritisch rüber kommt dreckige Industrien auszulagern, nur hier auf Monde, nicht in Billiglohnländer.


    Spannend finde ich bei den Spezies wie immer mehr Infos rüber kommen, hier zB das die Floryll ihre Augen scheinbar unabhängig voneinander bewegen können. Ein paar Kapitel davor war es die Anzahl der Arme, davor... Das macht es irgendwie leichter ein Bild von den verschiedenen Wesen zu kriegen da man sich nicht alles auf einmal merken muss. Trotzdem fände ich Charakterzeichnungen spitze muss ich gestehen.


    Der Abschnitt endet mit einer sehr guten Frage, wie stoppt man so einen Feind? (Falls es überhaupt ein klassischer Feind ist und nicht mehr von einem Heuschreckenschwarm hat.)


    Ich kann gar nicht somschnell weiter lesen wie ich eigentlich möchte, doofer Alltag ;)

    Fenlinka

    Ich wäre jetzt, getreu der "realen" Welt darauf gekommen, dass Floryll zur Fortpflanzung zwingend einen "Mittelsmann" bzw. eine "Mittelsfrau" benötigen.

    Eigentlich nicht. Blumen brauchen das, weil sie nicht mobil sind. Floryll sind ja mobil, d.h. zwei Floryll können sich entweder einseitig oder wechselseitig bestäuben. Dieses Blütenköpfe zusammenstecken wäre dann die Floryll-Form von Sex. Nur die Selbstbestäubung geht nicht (bei Blumen übrigens auch nicht).

    Hihi hier sieht man wieder wie schwer Zwitterwesen zu schreiben sind, es wäre ja die Elternplanze, Mutter wäre ja wieder ne geschlechtliche Zuordnung.

    Ah, hier muss ich widersprechen. Nur, weil jemand ein Zwitterwesen ist, heißt das nicht, dass sier nicht beim Zeugen des Nachwuchses die Mutterfunktion übernehmen kann. Sier kann halt auch die Vaterfunktion übernehmen, aber nicht für Nachkommen, die sier selbst austrägt, denn dafür wurde sier ja durch enie anderis Floryll "bestäubt". ;)

    Ahhh, ok wir gingen grad von verschiedenen Arten von Ablegern aus. Ich dachte an solche wie sie meine eine Pflanze in der Küche hat, wo dann an Astknoten Wurzelansätze entstehen, die man auf Erde oder in Wasser zum anwachsen setzen kann. Da fällt der bestäubungsfaktor und damit ne Geschlechtswahl für einen Zeitraum aus. Aber das bringt natürlich keine Evolution, nur nen klonen sozusagen.

    Fenlinka

    Ich wäre jetzt, getreu der "realen" Welt darauf gekommen, dass Floryll zur Fortpflanzung zwingend einen "Mittelsmann" bzw. eine "Mittelsfrau" benötigen. Dann bräuchtest du noch eine Spezies, die Bienenartig ist und zwei Floryll müssten sich dann auf eines dieser Wesen als Mittler einigen.


    Jetzt, wo ich das schreibe, klingt das unglaublich kompliziert. Aber dennoch wäre ich für mehr Romane aus dem Domenaion! :thumbup:

    Ich auch , da gibt es so viele Möglichkeiten! Zumindest jetzt noch, mal sehen wie das Universum nach dem Romanbaussieht 😉

    Fenlinka

    Gibt es vermutlich beides, je nach Unterart. :-) Jedenfalls wachsen kleine Floryll zunächst unbeweglich auf, bis sie irgendwann anfangen, ihre Fixierungswurzeln abzureißen. Diese "Entwurzelung" ist ein großes Fest im Leben der Floryll. :-)


    Hm, wobei die Ableger-Version auch ganz hübsch ist. Dann würde man an einer zweiten kleinen Blüte z.B. am Rücken ders Floryll sehen, ob sier "schwanger" ist. Das Abtrennen von der Mutterpflanze würde dann der Geburt entsprechen. Hm ... so viele Möglichkeiten ...

    Hihi hier sieht man wieder wie schwer Zwitterwesen zu schreiben sind, es wäre ja die Elternplanze, Mutter wäre ja wieder ne geschlechtliche Zuordnung.

    Fenlinka