Beiträge von SaintGermain

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Nachdem die Identität der Schattenfrau gelüftet wurde, erfährt Jen über Mentigloben, wie die Schattenfrau zu dem wurde, was sie jetzt ist. Alex ringt währenddessen mit dem Tod. Kevin und Chris erfahren hingegen Unglaubliches über ihre Familie und über Mark. Und ins Castillo fallen die Schattenkrieger ein, wobei ein Unsterblicher gefangen wird.

    Das Cover passt perfekt zur bisherigen Reihe und auch zu diesem Buch. Es ist wieder hervorragend gelungen.

    Über den Schreibstil des Autors brauche ich nicht viel zu schreiben - Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt, die Charaktere entwickeln sich auch langsam, aber stetig weiter. Die Spannung ist von der ersten bis zum letzten Kapitel auf grenzgenial hohem Niveau, was dem unglaublichen Plot und der unerschöpflichen Kreativität des Autors zu verdanken ist.

    Wieder gibt es verschiedene Handlungsstränge, die alle sehr interessant sind. Einige Geheimnisse werden enthüllt, aber mindestens genauso viele neue tauchen wieder auf.

    Dazu kommt zu einer actionreiche Fantasygeschichte der Humor der immer wieder hervorkommt.

    Ideal auch die Zusammenfassung am Anfang, wenn der Vorgängerteil schon etwas länger zurückliegt.

    Der Sprecher passt perfekt zum Hörbuch.

    Fazit: Auch in der 2. Hälfte des 1. Zyklus bleibt das Niveau sehr hoch. 5 von 5 Sternen

    Beim Bochumer Astrologiekongress ist der Superstar der Szene Marlene Silberstein die Hauptattraktion und bekommt auch den "Saturn" verliehen. Und gerade mit diesem wird sie kurz darauf erschlagen. Stella und ihre Oma Maria sind natürlich auch vor Ort und versuchen Kommissar TIllikowski unter die Arme zu greifen, denn Verdächtige gibt es aufgrund des Charakters und des Lebenswandels der Preisträgerin einige.

    Das Cover des Buches ist sehr detailreich, hervorragend gezeichnet und passt perfekt zum vorliegenden Buch. Er passt auch ausgezeichnet zu den bisherigen Büchern der Autorin und gefällt mir hervorragend. Wie immer vergleiche ich dann natürlich das Bild mit dem Text des Buches und erstmals fiel mir ein klitzekleiner Fehler auf. Auf dem Cover hat Marlene rote Unterwäsche an, im Buch ist es schwarze. Aber das sind natürlich wirklich nur Kleinigkeiten und stören den Lesegenuss in keinster Weise.

    Der Schreibstil ist wieder fantastisch, die Charaktere und Orte werden gut dargestellt und die Protagonisten entwickeln sich weiter.

    Der Prolog gefiel mir nicht ganz so gut, weil er schon etwas von der Geschichte vorwegnimmt, erst langsam konnte ich mich etwas damit anfreunden.

    Der Plot des Buches ist sehr gut durchdacht und Spannung und Humor nehmen eine zentrale Rolle in dieser Krimödie ein. Der Fall ist trotzdem spannend, auch wenn ich den Täter als geübter Krimi-Leser schon früh entlarven konnte.

    Wie alle bisherigen Bücher der Autorin konnte mich somit auch dieses Buch restlos überzeugen.

    Fazit: Fall 3 der Astrologin von der Queen of Crimedy. 5 von 5 Sternen

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    Topher hat Camren weiterhin im Visier, aber auch vermeintliche Freunde der Hunts wenden sich in der Schule von ihnen ab. Carlton heckt inzwischen wieder neue finstere Pläne aus. Die Spuks haben einen Einsatz in einer bewachten Residenz, doch dort passt nichts zusammen.

    Das Cover passt zur bisherigen Reihe und auch perfekt zum vorliegenden Buch. Es ist wie immer detailreich gestaltet, obwohl man nicht alles auf den ersten Blick erkennt und es so nicht allzu viel über das Buch verrät.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Orte und Charaktere werden ausgezeichnet beschreiben und entwickeln sich auch (langsam , aber doch) beständig weiter. Und das Tempo passt einfach perfekt; weder wird gehudelt, noch unnötig in die Länge gezogen.

    Auch der 4. Teil ist erstmals ruhig, bevor es dann aber in einem actionreichen Finale zur Sache kommt. Dazwischen ist ebenfalls für jede Menge Spannung gesorgt.

    Einige Fragen, die den Leser seit Band 1 begleiten, werden hier angeschnitten und man erfährt einiges und trotzdem bleiben (natürlich) viele Fragen.

    Die verschiedenen Handlungsstränge wurden wieder glänzend miteinander vernetzt, sodass man immer tiefer eintaucht in das Universum der Totenbändiger.

    Am Ende des Buches gibt es wieder einen kleinen Cliffhanger. Und so verharre ich bereits jetzt auf den 5. Band der Reihe.

    Fazit: Auch der 4. Band kann restlos überzeugen. 5 von 5 Sternen

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    Während Henry mit Isaac weiterhin in Ägypten arbeitet und dort auch mit einigen Problemen zu kämpfen hat, erreicht ihn ein Brief von Nickolas, der ihn bittet sofort nach Tschad zu kommen, da er seine Hilfe benötigt. Und da lässt sich Henry natürlich nicht lange bitten und begibt sich auf die Suche nach dem sagenhaften Atlantis, das er an ganz anderer Stelle vermutet, als es andere Forscher tun.

    Das Cover des Buches ist wieder sehr gut gelungen.

    Der Schreibstil des Autors hat sich seit Band 1 definitiv verbessert. Die Charaktere bekommen Farbe, ebenso werden die Orte sehr gut dargestellt. Wie schon in Teil 1 wirkt auch dieses Buch großartig recherchiert, was man auch durch das Nachwort des Autors sehr gut nachvollziehen kann.

    Die Spannung beginnt bereits mit dem Prolog und bleibt bis zum Epilog auf sehr hohem Niveau. Längen oder auch eine gehetzte Handlung, wie ich beim 1. Band noch zu kritisieren hatte, waren hier nicht zu finden.

    Als kleine Randbemerkung möchte ich hinzufügen, dass ich die 1. Auflage des Autors gelesen habe und hier doch einige Fehler auffielen (trotz Lektorat, Korrektorat), alleine 2 am Klappentext; ebenso wie seltsame Satzstellungen. In der Neuauflage sollen diese Fehler angeblich behoben worden sein, darum lasse ich sie nicht in die Bewertung einfließen.

    Fazit: Der Vergleich (wie bei Amazon geschrieben) mit Indiana Jones und Robert Langdon ist nicht ganz gerechtfertigt, aber mit diesem Buch macht der Autor einen Riesensprung in die richtige Richtung. 4,5 von 5 Sternen

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    Michael Groth sieht bei einem Ausflug in Österreich Unglaubliches und glaubt dabei auch auf seine Tochter, die eine Totgeburt gewesen sein soll, getroffen zu sein. Er bittet den Privatermittler und ehemaligen Profiler Alexander Buschbeck um Hilfe, der über gewisse hellseherische Fähigkeiten verfügt. Die gerade beförderte Hauptkommissarin Marlies Bender hat es inzwischen mit einer Leiche zu tun, deren Knochen fast schon verschwunden sind. Währenddessen versammelt sich eine Gruppe ehemaliger hochrangiger Agenten, um über eine neue Waffe zu sprechen.

    Das Cover ist einfach gemacht, passt aber gut zum vorliegenden Buch.

    Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet. Über Alexander Buschbeck hat sie bereits eine Trilogie geschrieben, die aber nicht notwendigerweise gekannt werden muss. Es war auch für mich das erste Buch dieser Autorin.

    Die Orte und Charaktere werden ausgezeichnet dargestellt; das Vorwort zeigt bereits in welche Richtung das Buch gehen wird.

    Am Klappentext steht entgegen dem Cover, dass es sich um einen Krimi handelt. Das am Cover vermerkte "Thriller" ist aber hier absolut passender.

    Den Titel selbst finde ich nciht optimal gewählt. Der Titel mag zwar einerseits ansprechen, andererseits aber auch abschrecken - noch dazu wo er auch nicht wirklich zum Buch passt. Sicher: Im Vorwort wird beschrieben, was die Operation Gay Bomb wirklich ist bzw. war - sie hat sogar (zumindest die Idee) den alternativen Nobelpreis 2007 gewonnen. Aber die Waffe im Buch unterscheidet sich grundlegend von der "Gay Bomb". Und jeder der englisch kann, wird wissen was ich meine, denn "gay" bedeutet nun mal "schwul".

    Das Buch beginnt schon mit hoher Spannung, die auch das ganze Buch nicht abreißt, obwohl man natürlich die "Täter" kennt. Nichtsdestotrotz hatte es auch einige Überraschungen zu bieten. Der Plot ist gut durchdacht, die Protagonisten und Antagonisten gut gewählt.

    Wie Marlies allerdings ihren Fall mit dem von Alexander zusammenbringt ist unglaubwürdig. Nichts deutet darauf hin, dass diese beiden Fälle zusammenhängen - mit Ausnahme von der Geheimdienstsache, wobei Alex´ Fall ja schon einige Zeit zurückliegt.

    Das Ende des Buches hat mich überrascht, leider aber nicht unbedingt positiv, denn obwohl der Fall "geklärt" ist, hat es doch ein irgendwie offenes Ende, was der Epilog noch verstärkt. Sollte es allerdings eine direkte Fortsetzung geben, wäre das Ende passend und gut gewählt.

    Fazit: Erschütternder Thriller, der realitätsnah daherkommt, aber hoffentlich nie umgesetzt wird. 4,5 von 5 Sternen

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    Gräfin Anna und ihr Mann Karl wurden (wie schon in Band 1 angekündigt) von Lady Augusta nach England eingeladen um eine geheimnisvolle Gruft, die ihre Inschrift verändert, zu begutachten. Nach dazu sind die 3 Bestatteten verwandte Vorfahren von Karl. Doch schon bald will einer der 3 toten Ritter Karl an den Hals.

    Das Cover passt zur Reihe und zum Buch sehr gut und gefällt mir auch hervorragend, obwohl es eigentlich eher auf ein anderes Genre (historischer bzw. Frauenroman) hindeutet

    Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch, die Story wieder gut durchdacht. Die Charaktere entwickeln sich langsam, aber stetig weiter und sind - ebenso wie die Orte - grandios gezeichnet und beschrieben.

    Das Genre selbst, mit den mysteriösen Entdeckungen, gefällt mir ausgezeichnet, obwohl es nur der Fantasie des Autors entspricht und keinen wahren Hintergrund hat.

    Vor allem im ersten Drittel des Buches hat sich leider auch einige Male der Fehlerteufel eingeschlichen, vor allem bei den Satzzeichen, aber auch bei falschen Buchstaben).

    Die Spannung wurde gut aufgebaut und eigentlich auch das ganze Buch über auf hohem Niveau gehalten. Nur im ersten Drittel waren mir einige Wiederholungen zu viel, d.h. manches wurde einfach zu oft (für mich) wiederholt.

    Dass das Buch im Jahre 1913 spielt, hat wie man am Ende des Buches erfährt nicht nur einen einfachen Grund, sondern die Zeit wurde auch sehr gut wiedergegeben.

    Ausgezeichnet gelungen ist auch der Genre-Mix, den die Autorin hier benutzt. Für mich ein genialer Mix aus Fantasy, Horror, Abenteuer, Historie und auch etwas Thriller.

    Fazit: Noch eine Spur besser als Teil 1. 4,5 von 5 Sternen

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    Phoebe Jackson hat sich entschlossen doch auf die Northside-Universität zu gehen. 4 Jahre nach den Geschehnissen im Sommercamp trifft sie wider Erwarten auf die 2 Cousins Flynn und Collin, die noch immer miteinander ihre Probleme haben. Und plötzlich tauchen auch die geheimnisvollen Karten wieder auf.

    Das Cover passt zur Reihe, zum Buch und auch zu allen Büchern des Autorinnen-Duos ausgezeichnet.

    Der Schreibstil ist fantastisch; die Orte und Charaktere werden perfekt beschrieben,, die Protagonisten haben sich seit dem Vorband deutlich weiterentwickelt, ohne dabei unglaubwürdig zu sein.

    Der Plot selbst ist ausgezeichnet durchdacht, auch wenn natürlich viele Fragen noch unbeantwortet bleiben. Allerdings wird sich das sicher im letzten Teil auflösen. Und schon jetzt freue ich mich daher auf den Abschluss der Dilogie, was mit dem Vorband ja eigentlich schon eine Trilogie ist.

    Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau.

    Das Zielpublikum der Reihe ist sicher im Teenie-Alter des weiblichen Geschlechts zu suchen, es wird aber auch unter älteren beiderlei Geschlechts ihre Anhänger finden. Ich selbst gehöre ja auch nicht zur "richtigen" Zielgruppe.

    Nichtsdestotrotz konnte mich dieses Buch, auch aufgrund seiner Vielseitigkeit, begeistern. Auch wenn mich manche Stellen ein wenig an "Harry Potter" erinnert haben, ist diese Ähnlichkeit doch nur sehr fragmentär.

    Fazit: Toller Band einer Reihe, der mich auf die Autorinnen aufmerksam werden ließ und so sicher nicht das letzte Buch der beiden sein wird.

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    Die Halb-Mentale Phoebe geht nur widerwillig in ein Camp, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Da ihre Großmutter scheinbar 7 Menschen getötet hat, ist das das Hauptthema unter den Schülern und sie grenzen sich mehr oder weniger von ihr ab. Nur Flynn kommt ihr näher. Und sie findet in ihrem Rucksack seltsame Karten, die von ihrer Großmutter stammen dürften.

    Das Cover des Buches passt nicht nur gut zur Reihe, sondern auch zu allen Büchern von den beiden Autorinnen, die unter dem Pseudonym "Rose Snow" schreiben. Einzelne Charaktere bzw. Situationen bilden auch Querverweise zu anderen Reihen. Dies ist die Vorgeschichte zur Dilogie "Die Bücher des Spiels".

    Die Charaktere und Orte werden sehr gut dargestellt, die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau, sodass man sich auf den nächsten Band freut, den ich gleich im Anschluss lesen werde.

    Das Zielpublikum der Reihe ist sicher im Teenie-Alter des weiblichen Geschlechts zu suchen, es wird aber auch unter älteren beiderlei Geschlechts ihre Anhänger finden. Ich selbst gehöre ja auch nicht zur "richtigen" Zielgruppe.

    Nichtsdestotrotz konnte mich dieses Buch, auch aufgrund seiner Vielseitigkeit, begeistern. Auch wenn mich manche Stellen ein wenig an "Harry Potter" erinnert haben, ist diese Ähnlichkeit doch nur sehr fragmentär.

    Fazit: Wundervolle Vorgeschichte zu einer Young-Adult-Fantasy-Dilogie. 5 von 5 Sternen

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    Eine junge Frau erwacht zerschunden und alleine an einem einsamen Strand von dem sie nicht entkommen kann. Sie leidet auch unter einen schweren Amnesie. Während ihre Kräfte zunehmends schwinden, kommen ihre Erinnerungen langsam wieder.

    Das Cover gefällt mir relativ gut und passt auf jeden Fall hervorragend zum Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut; die Charaktere und auch die Orte werden detailgetreu beschrieben.

    Die Spannung zieht sich zwar nicht auf höchstem, aber doch auf hohem Niveau durch das ganze Buch, ohne wirklich abzufallen.

    Die Story ist sehr gut durchdacht und zeigt auch einige Überraschungen.

    Das Buch regt mit seiner Message zum Nachdenken an.

    Einige kleine Fehler wurden beim Lektorat leider übersehen, genauso wie die letzte Rechtschreibreform.

    Das Ende war mir zwar etwas zu sehr Friede - Freude - Eierkuchen und auch etwas zu christlich. Und spirituell heißt ja nicht unbedingt katholisch oder Ähnliches.

    Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch gut unterhalten.

    Fazit: Spannung und Spiritualität in einem Roman. 4,5 von 5 Sternen

    Das Buch beinhaltet die Teile 4 - 6 aus der Schattenchronik-Reihe "Das Erbe der Macht".

    Feuerblut:

    Nachdem Jen einen Teil der Prophezeiung des geheimnisvollen Folianten lesen kann, werden Jen und Alex auf eine Geheimmission nach Indien geschickt, um eine für die mächtige Schattenfrau wichtige Waffe zu bergen. Doch das ist leichter gesagt als getan.

    Derweil begeben sich Clara, Chloe und Chris zum Anwesen Claras Familie, um in deren Privatbibliothek Hinweise auf die Identität der Schattenfrau zu erlangen. Doch auch diese 3 haben es nicht wirklich leichter.

    Das Cover des Buchs ist einfach wieder brillant, obwohl schon die Einzelbände geniale Cover haben.. Es passt insgesamt sehr gut zur bisherigen Reihe und auch perfekt zu diesem Band.

    Über den Schreibstil des Autors brauche ich kaum noch was zu sagen. Der ist einfach spitze. Die Charaktere entwickeln sich gut weiter, die Orte werden gut beschrieben (ebenso wie neue Charaktere) und die Spannung ist vom ersten bis zum letzten Satz auf sehr hohem Niveau.

    Auch in diesem Teil werden kleine Teile aufgelöst und viele weitere Fragen entstehen. Vieles davon ist so unvorhersehbar und doch logisch und man wird einfach in den Bann der Serie gezogen.

    Von der Qualität ist bisher keine Änderung gegenüber den Vorgängerbänden zu merken - die ist maximal hoch. Nicht umsonst wurde der Autor auch schon einige Male dafür ausgezeichnet.

    Obwohl ich nicht zu oft Fantasy-Bücher lese bzw. höre, bin ich mittlerweile in der Sucht gefangen und kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu hören.

    Fazit: Der 4. Teil der Urban-Fantasy mit hohem Suchtpotential. Aber unbedingt der Reihe nach lesen/hören! Volle 5 von 5 Sternen


    Silberregen:

    Während Max noch immer mit seinen Erlebnissen hadert und er zum Psychologen des Castillos geschickt wird, machen sich Jen, Alex und Clara auf um den 2. Sigilsplitter "Silberregen" zu finden. Dabei gelangen sie in ein London, das keinen Wall besitzt, dafür aber den Eiffelturm.

    Das Cover des Buchs ist einfach wieder brillant. Es passt insgesamt sehr gut zur bisherigen Reihe und auch perfekt zu diesem Band.

    Über den Schreibstil des Autors brauche ich wohl auch kaum noch was zu sagen - der ist einfach spitze. Die Charaktere entwickeln sich gut weiter, die Orte werden gut beschrieben (ebenso wie neue Charaktere) und die Spannung ist vom ersten bis zum letzten Satz auf sehr hohem Niveau. Der Sprecher Kris Köhler ist top.

    Es gibt wieder jede Menge Überraschungen, neue Charaktere und natürlich die liebgewonnenen "alten".

    Es wird immer deutlicher, dass Alex eine noch größere Rolle in dem Buch bekommt; auch Jens Charakter dürfte noch einiges zu entlocken sein.

    Und natürlich gibt es ein Wiedersehen mit der Schattenfrau, der man wieder etwas näher kommt und einer düsteren Prophezeiung dieser für den nächsten Teil, der ja auch "Schattenfrau" heißt.

    Und auch der Humor - allein schon die "Streitereien" zwischen Alex und Jen macht das ganze noch lesenswerter.

    Auch in diesem Teil werden kleine Teile aufgelöst und viele weitere Fragen entstehen. Vieles davon ist so unvorhersehbar und doch logisch und man wird einfach in den Bann der Serie gezogen.

    Von der Qualität ist bisher keine Änderung gegenüber den Vorgängerbänden zu merken - die ist maximal hoch. Nicht umsonst wurde der Autor auch schon einige Male dafür ausgezeichnet.

    Fazit: Allen Fantasy-Freunden (oder wer es noch werden will) kann ich dieses Buch bzw. diese Reihe nur ans Herz legen. Aber am besten mit dem 1. Teil beginnen. 5 von 5 Sternen


    Schattenfrau:

    Während die Unsterblichen versuchen das Siegel der Schattenfrau zu brechen, begeben sich Alex, Jen und Clara auf die Spuren von ihr und dem ersten Stabmacher. Kevin reist zusammen mit seinem Zwillingsbruder Chris und Chloe auf zu seiner Familie. Denn in den Therapiesitzungen kam doch einiges über seine Kindheit zutage. Was ihm seine Eltern allerdings offenbaren, damit hätte wohl keiner gerechnet.

    Das Cover des Buches ist wieder ein absoluter Hingucker, der nicht nur zum Buch, sondern zur ganzen Reihe passt.

    Über den Schreibstil des Autors brauche ich nicht viel zu schreiben - Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt, die Charaktere entwickeln sich auch langsam, aber stetig weiter. Die Spannung ist von der ersten bis zum letzten Kapitel auf grenzgenial hohem Niveau, was dem unglaublichen Plot und der unerschöpflichen Kreativität des Autors zu verdanken ist.

    Einige Geheimnisse, wie z.B. die Identität der Schattenfrau werden gelüftet, dafür tauchen neue Fragen auf.

    Genial auch, wie der Autor es schafft die verschiedenen Handlungsstränge so unter einen Hut zu bringen, sodass es nie langweilig oder auch verwirrend wird.

    Dazu kommt zu einer actionreiche Fantasygeschichte der Humor der immer wieder hervorkommt.

    Ideal auch die Zusammenfassung am Anfang, wenn der Vorgängerteil schon etwas länger zurückliegt.

    Fazit: Grenzgenialer 6. Teil der Reihe. Man sollte allerdings bei Teil 1 beginnen, da alle Teile aufeinander aufbauen. 5 von 5 Sternen

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    Der Ägyptologe Carl Falkenburg kann zufrieden sein. Er findet nicht nur den Beweis. dass Echnaton Tutenchamuns Vater war, sondern bekommt mit seiner Frau Elsa auch ihren gemeinsamen Sohn Maximilian. Allerdings kommen in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht und Carls adeliger Feind Nr. 1 hat seine Finger dabei mächtig im Spiel. Und die Macht der Nazis reicht auch bis nach Ägypten.

    Das Cover passt zur bisherigen Reihe perfekt, ebenso wie zum Buch und ist hervorragend gemacht.

    Der Schreibstil des Autors ist fantastisch. Orte und Charaktere werden ausgezeichnet dargestellt, die Charaktere entwickeln sich natürlich weiter und Wahrheit und Fiktion werden gekonnt gemischt, auch wenn in diesem Band mehr Fiktion als Realität zu finden ist.

    In der Reihe um Falkenburg sen. geht es doch ruhiger zu als in der Geheimakten-Reihe rund um Max Falkenburg. Dies tut aber dem Roman gar nicht schlecht. Zwar gefiel mir die actionreiche Reihe sehr gut, aber auch diese etwas ruhigere Reihe hat ihren Reiz. Und diese Riehe ist natürlich auch näher an der Realität.

    Die ganze Reihe über habe ich sehr genossen und dies ist der krönende Abschluss, der wie zu erwarten war, mit dem Tod von Carl endet.

    Viele Fragen bleiben in dieser Reihe natürlich unbeantwortet, aber diese werden dann in den Geheimakten allesamt aufgelöst.

    Ich hoffe noch viel vom Autor zu lesen, denn bei Archäologie-Romanen bzw. -Thrillern ist er der Meister des Genres.

    Fazit: Würdiger Abschluss der Trilogie. 5 von 5 Sternen

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    Während der Vollmond ins Land zieht, werden die Geister immer aktiver und die Spuk Squad hat alle Hände voll zu tun, denn auch Wiederkehrer sind in der Stadt und töten Menschen. Währenddessen muss sich Camren mit Topher herumschlagen, der ihn immer mehr provoziert. Und natürlich steht auch noch die Wahl für den Repräsentanten der Totenbändiger an.

    Das Cover passt perfekt zum Buch und auch zur bisherigen Reihe.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Orte und Charaktere werden ausgezeichnet beschreiben und entwickeln sich auch (langsam , aber doch) weiter. Und das Tempo passt auch.

    Der 3. Teil rund um die Totenbändiger beginnt erstmals etwas ruhiger, schon bald kommt aber nicht nur Action, sondern auch Spannung auf. Und die Spannung ist wie immer auf sehr hohem Niveau.

    Am Ende gibt es wieder wie gewohnt einen kleinen Cliffhanger, der sofort Lust auf den 4. Teil macht.

    Die verschiedenen Handlungsstränge wurden wieder glänzend miteinander vernetzt, sodass man immer tiefer eintaucht in das Universum der Totenbändiger.

    Fazit: Grandiose Fortsetzung der Fantasy-Reihe. 5 von 5 Sternen

    Eine Patientin von Psychoanalytiker Thomas Kern begeht vor seinen Augen Selbstmord und plötzlich wird er der Vergewaltigung dieser Frau verdächtigt. Zudem findet man Kinderpornos auf seinem PC. Gleichzeitig flieht Jennifer vor ihrem Chef, der ihr nach dem Leben trachtet.

    Das Cover des Buches ist im Stil der Bücher des Autors, passt zum Buch und ist hervorragend gemacht. Auch die Haptik ist ausgezeichnet gemacht.

    Der Anfang des Buches erinnert sehr an einen Psychothriller des Topautors John Katzenbach, entwickelt sich dann aber in eine ganz andere Richtung.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, ebenso werden die Personen und Orte dargestellt. Die Spannung beginnt bereits mit dem Prolog auf hohem Niveau. Im Mittelteil des Buches geht es dann allerdings hauptsächlich um die Erinnerungen von Timon. Dies bringt nicht nur einen großen Bruch ins Buch, sondern nimmt auch die Spannung bis auf ein Minimum raus. Und das obwohl die Erinnerungen wichtig für die Geschichte sind und auch durchaus gut geschrieben sind und auch an sich nicht unspannend. Im ganzen Kontext des Buches passt er so komprimiert allerdings nicht rein. Hier hätte man besser die Erinnerungsgeschichte über das Buch aufgeteilt.

    Und natürlich leidet die Spannung auch daran, dass der Täter und seine Mithilfen eigentlich schon früh entlarvt sind und spätestens mit Timons Erinnerungen weiß man auch was dahintersteckt.

    Das Ende des Romans ist actionreich und auch voller Spannung.

    Fazit: Brillanter Plot, der nicht optimal umgesetzt wurde. 4 von 5 Sternen

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    Quinn wird verbannt und muss sich bei einem Schmied viel gefallen lassen. Er lernt dabei auch den Feuermagier Marten kennen, der in ihm einen Magiebegabten sieht. So nimmt er ihn geheimerweise in die Lehre. Allerdings ist die Feuermagie nur der 1. Kreis der Magie den Quinn lernen muss, um gegen das Dunkle zu kämpfen.


    Das Cover des Buches ist zwar etwas düster, passt aber perfekt zum Buch und ist auch ausgezeichnet gelungen.


    Der Schreibstil des Autors ist fantastisch. Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt, sodass die Bilder im Kopf sofort erscheinen. Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann bis zum Ende des Buches auf sehr hohem Niveau.


    Manche Wesen erinnern zwar an andere Fantasy-Stories, das macht aber gar nichts; so hatte ich bei Marten z.B. Dumbledore in meinem Kopf.


    Das Buch ist als Trilogie aufgebaut/geplant. So fragt man sich z.B. das ganze Buch über, warum Quinn überhaupt verbannt wurde und welches "Verbrechens" er schuldig ist. Dies wird auch im 1. Teil nicht wirklich verraten.


    Die verschiedenen Welten sind einfach faszinierend und bringen auch so manche Lebensweisheit ins Spiel.


    Am Anfang des Buches befindet sich eine Landkarte, damit man sich besser in der Welt von Quinn zurechtfindet. Diese ist allerdings als EBook kaum zu gebrauchen, was schade ist.


    Auch am Ende des Buches befinden sich noch einige interessante Dinge, wie z.B. ein Interview mit dem Autor oder ein Persönlichkeitstest.


    Am Anfang benötigte ich ein paar Seiten um in die Geschichte reinzukommen, da mir alles sehr (fast zu) düster erschien. Dies änderte sich dann allerdings rasant und ich war in der Geschichte gefangen.


    Der Plot ist sehr gut durchdacht. Das Tempo des Buches wechselt stark, manchmal geht es relativ gemütlich zu, während manches dann sehr rasant abgehandelt wird und sich die Ereignisse überschlagen.


    Fazit: Fantastischer Trilogie-Auftakt, der einen spannungsgeladen auf die Fortsetzung harren lässt. 4,5 Sterne von 5

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    Ich liebe Adventskalender, ich liebe Bücher und ich leibe Escape-/Exit-Spiele. Alles ist in diesem Buch vereint. Erzählt wird die Geschichte um einen entführten Weihnachtsmann, der sich befreien muss und dazu verschiedene Rätsel knacken muss.

    Jeden Tag muss ein Rätsel geknackt werden, damit man weiterlesen kann. Und es geht nicht bei der nächsten Seite weiter.

    Die meisten Rätsel sind ziemlich einfach und auch von Jugendlichen zu lösen. Ein Bildausschnitt führt einen auf die nächste Seite. Es gibt 3 Bildausschnitte pro Tag/Rätsel, nur eines ist auch im Buch zu finden, das ist die Kontrolle, ebenso wie im nächsten Kapitel der Lösungsweg beschrieben wird.

    Die Story selbst ist passend und sehr gut geschrieben, die Rätsel haben mir viel Spaß bereitet.

    Fazit: Lesen, Spaß, Speil und Abenteuer in einem. 4,5 von 5 Sternen

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    Ich liebe Escape- und Exit-the-Room-Abenteuer. Egal ob in echt, als Spiel oder als Buch. Hier war es ein Adventskalenderbuch.

    In der Inhaltsangabe steht noch etwas von einem Lösungsmechanismus, der einem helfen soll, wenn man nicht weiter weiß. Dies entpuppt sich allerdings als eine Zeichnung, die man durch Punkte-verbinden machen muss. Das bringt einem aber nicht näher, wie die Rätsel gelöst werden können oder sollen. Und bei 4 Aufgaben konnte ich diese nicht lösen. Natürlich ist es am Ende einfach fehlenden Punkte zu verbinden, allerdings ist der Rätselspass so dahin, da es einem für die Rätsel keine Hinweise gibt.

    Tja und die Geschichte rundherum existiert eigentlich auch nicht.

    Schade darum.

    Fazit: Aufgrund fehlender Lösungshinweise kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. 2 von 5 Sternen.

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    Gott überlegt mit Petrus und Jesus die Apokalypse auszulösen. Oder gibt es doch einen anderen Weg.

    Das Cover des Buches passt zwar irgendwie zum Inhalt, konnte mich aber nicht überzeugen.

    Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig; es wird eigentlich alles im direkten Gespräch erzählt und erscheint daher zum Lesen wie ein Theaterstück. Vereinzelt fehlen auch Satzzeichen.

    Da ich gerne satirische Romane mit Ironie lese, nahm ich mir auch dieses Buch vor.

    Leider hielt es nicht ganz, was es versprach. Die Witze waren für meinen Geschmack doch zum Großteil zu platt. Zum Lachen konnte mich nichts in dem Buch bringen, nur an manchen stellen rutschte mir ein Schmunzeln ins Gesicht, was bei 39 Seiten auf meinem Reader aber eindeutig zu wenig ist.

    Fazit: Gute Idee, die leider schlecht umgesetzt wurde. 2,5 von 5 Sternen

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    Die 3 Teenagermädchen Shiloh, Ruth und Kat baden nackt an einem einsamen Waldsee. Ein Mann verfolgt sie und vergewaltigt Ruth. Die Mädchen fliehen und lassen den Mann schwer verletzt zurück. Sie reden nicht darüber und Ruth und Shiloh verlassen die Stadt. Nach 15 Jahren kehren sie zurück. Schon vor der Vergewaltigung waren 3 Mädchen verschwunden, jetzt passiert es wieder. Als die 3 ein Foto von damals bekommen, ist ihnen klar, dass es der gleiche Täter sein muss.

    Das Cover des Buches ist ausgesprochen gut gemacht.

    Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr gut, allerdings habe ich Bücher von den einzelnen Autorinnen gelesen, wo er besser war. Die Orte und Charaktere werden ausgezeichnet dargestellt, auch der Plot ist eigentlich eine gute Wahl gewesen.

    Allerdings widersprachen sich manche Figuren innerhalb von 2 Seiten total. Als Addie z.B. auf den Entführer trifft, ist sie sich absolut sicher ihm vertrauen zu können. Und im nächsten Satz - ohne, dass der Mann etwas tut - ist sie sich unsicher, ob sie ihm trauen soll. Und das ist leider nicht die einzige Stelle.

    Die Frage ist natürlich auch, warum die Mädchen/die Frauen das ganze so lange verschweigen. Klar wird es durch Ruths Vater erklärt, aber Ruth war lange Zeit weg von zu Hause und hat schließlich auch Psychologie studiert und eine Familie gegründet. Also so 100%ig glaubwürdig erscheint mir das Ganze nicht.

    Spannung ist zwar in diesem Buch gegeben - denn es beginnt ja schon sehr spannend - danach flacht es aber immer wieder in Liebesgeschichten und anderes ab, bis wieder etwas geschieht, was mit dem Fall zu tun hat.

    Dazu etliche Wiederholungen - das scheint wohl an 3 Autorinnen zu liegen, denn scheinbar wollte es jeder schreiben. Allen voran der Hass der Byrds auf Patrick Starr, den damaligen Ermittler.

    Auch der Nachname von Ruth wechselt zwischen ihrem Mädchennamen, dem Namen ihres Mannes und einem Doppelnamen hin und her.

    Es geht auch viel um Pferde und um die Dillinger-Ranch, aber das Wort "Schwanz" haben die Autorinnen wohl sehr gern. denn es kommt extrem oft vor. Dazu passen auch einzelne Sex-Szenen.

    Insgesamt wirkt auch vieles zu konstruiert und die Liebesgeschichten haben die Oberhand vor dem Thriller.

    Fazit: Solo ist jede einzelne Autorin besser, denn hier haben sie etwas daneben gegriffen. 4 von 5 Sternen

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    Die Anwältin Thela ist den ganzen Tag gestresst. Ein Mandat beauftragt sie den Arzt seiner Mutter zu verklagen, der diese unnötig lange leben ließ. Um mit der Schwester des Mandaten zu sprechen, fährt sie nach Dresden. Und als Thelas Oma Martha davon erfährt, will sie unbedingt an diesen Ort ihrer Vergangenheit mitfahren.

    Das Cover des Buches ist sehr minimalistisch; mit ein wenig Fantasie oder wenn man weiß, um was es in dem Buch geht, ist es aber passend. Mir selbst ist es aber doch zu abstrakt und einfach.

    Der Schreibstil der Autorin ist gut, Charaktere und Orte werden sehr gut dargestellt.

    Dem Buch zugrunde liegt ein ernstes, interessantes und immer wieder auch aktuelles Thema.

    Das Setting und der Plot sind ebenfalls ausgezeichnet gewählt; an der Umsetzung hat es leider etwas gehapert und das von einigen wenigen Rechtschreib-/Grammatikfehlern abgesehen.

    Schon das Mandat von Thela klingt für mich (ich bin als DIpl.Pfleger tätig - weiß also von was ich spreche) nicht nachvollziehbar. Eine PEG-Sonde zu setzen kann man verweigern lassen, man kann auch mit dem Arzt sprechen, um die Ernährung ab einem bestimmten Punkt zu reduzieren oder gar wegzulassen, aber die PEG entfernen ist in einem schlechten Allgemeinzustand wohl ein schlechtes Vorhaben. Zum anderen fehlte es ja an Gesprächen zwischen dem Mandanten und dem Arzt seiner Mutter.

    Zudem handeln einige wichtige Personen absolut nicht nachvollziehbar (zumindest für mich). Da ist zu einem Thela, die aus dem Nichts plötzlich ihrem Ehemann untreu wird. Und dann natürlich Oma Martha, die Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Sterbehilfe kann ich verstehen, aber doch nicht bei einer Krankheit bei der es ihr nicht nur noch relativ geht, sondern die auch 50% Heilungschance bietet. Wenn diese nicht anschlagen würde oder sie eine Krankheit hätte, die fortschreitend ist und es keine Möglichkeit einer Besserung gibt, dann finde ich Sterbehilfe ein adäquates Mittel, obwohl es natürlich in Österreich und Deutschland (noch) verboten ist. Darum ist es auch sicher nicht so einfach die Medikamente dafür ohne Rezept zu bekommen.

    Das Buch spielt in der Gegenwart, aber v.a. der 2. Abschnitt dreht sich um die Vergangenheit von Martha. Diese ist zwar wichtig, um mehr über Martha und ihren Wunsch zu erfahren, bildet in diesem Buch aber einen starken Bruch. Meiner Meinung nach hätte man die Geschichte von Martha auch anders lösen können, z.B. indem sie erzählt oder sich erinnert und das über das ganze Buch und nicht erst ab fast der Hälfte des Buches, wo man dann geballte Vergangenheitsinformationen bekommt.

    Fazit: Wichtiges Thema, das hier leider nicht sehr gut in Szene gesetzt wurde. 3,5 von 5 Sternen

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    Als Zack bei der Zeitung seinen Job verliert, zieht er zurück zu seiner Mutter und will ein Buch schreiben. Es soll dabei um seinen Freund Adrian gehen, der zusammen mit ihm und zwei anderen Studenten das Kernstück des literarischen Studiums waren und dabei den Erfolgsautor Leo Stark kennenlernen durften. Dieser ist vor 12 Jahren verschwunden und Adrian saß wegen Mordes 8 Jahre dafür in Haft.

    Das Cover des Buches ist typisch für einen Skandinavien-Krimi und passt daher gut zum Buch, ist aber jetzt nicht wirklich außergewöhnlich.Interessant ist, dass das Genre am Cover einfach mit "Roman" angegeben wird, wo es sich eigentlich doch um einen Krimi handelt.

    Ebenso interessant ist, dass dieses Buch im Gegensatz zu anderen "Schweden-Krimis" kaum düster ist, was aber nicht stört.

    Es ist im deutschsprachigen Raum der zweite Roman des Autors, der mit "Die Lüge" einen großen internationalen Erfolg verbuchen konnte. In Schweden ist dies allerdings sein 1. Buch, das 2016 erschienen ist.

    Und in einigen Bereichen merkt man ihm auch das Debüt an. In einigen Kritiken stand, dass "Die Lüge" um Welten besser sei. Da ich seinen Bestseller noch nicht gelesen habe, kann ich dies nicht beurteilen, allerdings konnte mich dieses Buch doch ausgezeichnet unterhalten.

    Der Schreibstil des Autors wirkt - passend zum Thema - teilweise sehr literarisch. Die Charaktere und Orte werden perfekt dargestellt. Die Spannung zieht sich das ganze Buch über auf hohem Niveau.

    Der deutsche Titel wurde brillant gewählt und sagt schon viel über das Buch aus.

    Ausgezeichnet gefiel mir auch, dass die Geschichte aus der Sicht von Zack geschrieben ist und man daher auch als Leser nie mehr weiß als Zack, der hier ja "ermittelt". Genauso brillant fand ich die Erzählweise in 2 Zeiten, wobei die Vergangenheit Zacks Buch war.

    Fazit: Solider Krimi, der mich gut unterhalten konnte. 4,5 von 5 Sternen