Beiträge von RitaM

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Nun, dann ist ja die Leserunde abgeschlossen. Es ging nochmal auf und ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber trotz all eurem Lob, muss ich selber sagen. Es war für mich eine einfachere Geschichte, bei der ich nicht soviel Gehirnspagat vollziehen musste. Anders wie bei Gerwod. Immerhin hat mir es das eine oder andere graue Haar erspart. Die produziere ich gerade wieder bei meiner neusten Serie. Gerade schreibe ich am dritten von vier Teilen. Also, wenn ihr wollt, dann rufe ich in den nächsten Tagen zum gemeinsamen Lesen von Adriners Söhnen Teil 1 auf.

    Abendgruß Salvatore

    Einfacher als Gerwod, aber trotzdem eine eindeutige moralische Botschaft. Und das ist das, was mir an deinen Büchern gefällt. Sie sind nicht nur Unterhaltung, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ich bin mal gespannt, welches unterschwellige Thema du bei Adriners Söhnen ansprichst.

    Meine Rezension steht jetzt auch, und zwar wie immer hier im Forum:

    Salvatore Treccarichi - Honua V (Das Unterland) - Fantasy & Phantastik - Literaturschock - Bücherforum

    und nach Veröffentlichung bei Amazon, Thalia und Weltbild.


    Ich möchte mich bei allen, und vor allem bei Dir, Salvatore, für diese tolle Leserunde bedanken. Sie war wieder das reinste Vergnügen.

    Dir, Salvatore, wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit Deinen Büchern! Ich freue mich schon auf Deine neue Reihe. Weißt Du schon so ungefähr, wann es losgeht?

    Schönen Sonntag

    RitaM

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Folgenden Text habe ich von Amazon übernommen:

    Nach einer entbehrungs- und verlustreichen Reise durch den Cewongelowig hat es Husubata mit seinen Gefährten geschafft, den Abdera-Justau zu erreichen. Zuvor sind sie nur knapp der Verfolgung durch den Tarako Kelb und den Ahnenrichter Munda entgangen, da diese von den Waldgeistern getötet wurden. Im Land der Ilafdyner werden sie Zeuge eines Monsterangriffs. Hierbei gelingt es einer weiteren Gruppe von verschleppten Wagaten und Nasudtawi aus der Gefangenschaft zu entkommen. Endlich ist Husubata mit seinem Familienverband vereint. Im fünften Teil der Honua-Serie suchen die Verschleppten aus dem Honua-Archipel nach einer Möglichkeit, um in ihre Heimat zurückzukehren. Vom Volk der Laotauen haben sie vom Unterland erfahren. Dort soll es einen unterirdischen Weg nach Honua geben.


    Salvatore Treccarichi schont wie gewohnt die Lesenden auch im letzten Band der Honua-Reihe nicht. Auch hier wieder überrascht er die Lesenden mit seinem Ideenreichtum für eine fantastische Welt, die bis ins letzte Detail stimmt und manchmal auch an Jules Vernes Klassiker "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" denken lässt. Auch die Spannung hält er wieder bis zur letzten Seite aufrecht. Werden unsere Freunde den Weg finden? Wer wird letztendlich den Strapazen und Gefahren gewachsen sein? Dabei macht der Autor deutlich, dass man einen anderen nicht nur wegen seinem Aussehen beurteilen sollte. Viel wichtiger sind die inneren Werte. Aber reicht das, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Wesen auf Dauer zu besiegen?

    Salvatore Treccarichi hat mit "Das Unterland" einen gelungenen Abschluss für seine Honua-Reihe geschaffen. Dabei lässt er die Lesenden nachdenklich darüber zurück, was die wahre Bedeutung von Werten wie Freundschaft und Zusammenhalt sind. Gerade wegen der Ausarbeitung dieser Themen wie Freundschaft und die Gräuel der Sklaverei am Anfang der Reihe hebt sich die Honua-Reihe aus der Menge der meisten Abenteuer- bzw. Fantasie-Romane heraus. Sie ist ein Beispiel dafür, wie aus unüberwindbaren Differenzen, ja sogar Hass, durch gemeinsam durchgestandene Gräuel am Ende doch noch eine echte Freundschaft entstehen kann ohne das Thema zu romantisieren.

    "Das Unterland" bekommt von mir 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

    5ratten :tipp:

    Ich habe diesmal absichtlich keine Karte beigefügt. Somit haben weder unsere Reisende noch wir einen Überblick, wo sich die Honuaner sich im Augenblick aufhalten. Und genauso wissen wir nicht, wie weit sie wirklich gekommen sind. Sie können ebenso im Kreis gelaufen sein oder sich von Honua weiter entfernt haben

    Eine sehr gute Idee! Es erhöht die Spannung, wenn man nicht weiß, wo sie sind.

    Salvatore : du hast mir fast einen Herzinfarkt beschert, als du Asatal und Sapila verschüttet hast! Ich hatte doch wirklich geglaubt, dass du so grausam bist, um die beiden sterben zu lassen! Nur gut, dass die beiden überlebt haben!

    Sonst hat mir das Ende sehr gut gefallen. Die Protagonisten, die uns am meisten am Herzen liegen, haben es nach Hause geschafft und konnten sich eine neue Zukunft aufbauen. Auch die Schlüpflinge haben jetzt eine reelle Chance.

    Ich finde es nur schade um Kelo. Kurz hatte ihm der Hunger seine Beherrschung gekostet, aber bis zuletzt stand er für seine Freunde ein. Es war ein sehr trauriges, aber ehrenvolles Ende für ihn. Und wahrscheinlich war das das Beste so, auch wenn es brutal klingt. Ich glaube nicht, dass er mit seiner Freundschaft zu der ehemaligen Beute der Errelmusa freundlich bei seinesgleichen aufgenommen worden wäre. Sie sind so in ihren Traditionen verfangen, dass sie das nicht verstanden hätten und Kelo vielleicht verstoßen hätten. Das wäre für ihn noch schlimmer gewesen.
    Sehr schön fand ich auch hier wieder wie bei Gerwod, dass du dem Leser zeigst, wie das Leben nach der Geschichte weiter geht.

    Bei Gerwod muss ich dich jedoch warnen. Da geht es um einiges grausamer zu....und du musst auch mit manchen schweren Rüchschlag rechnen....und es ist ein sehr dickes Werk. Vom Umfang entspricht ein Teil von Gerwod zwei Teilen von Honua...

    Marada: hierbei stimme ich Salvatore vollkommen zu. Gerwod ist um einiges grausamer, aber auf jeden Fall ein Muss zum Lesen, wenn dir Honua gefallen hat. Mach dich aber auf härtere Schicksalsschläge gefasst! 😊

    diese Antwort lässt mich Furchtbares erahnen :D

    Mich auch!


    Nachdem ich gelesen hatte, wofür die Insektoiden das Blut brauchen, kommen sie mir nicht mehr so grausam vor. Sie brauchen es zum Überleben. Das ist das gleiche wie z.B. bei Löwen. Es sieht grausam aus, wenn sie eine Antilope reißen. Aber letztendlich wollen sie nur ihren Hunger stillen.

    Die Pflanze hat mich irgendwie an das Gewächs von Krieg der Welten erinnert. Das hatte auch so blutrote Auswüchse. Richtig eklig!

    Zumal für die Erellmusa die kleinen Nager auch ein willkommener Snack wären....😁

    Gut, dass sie sich zusammengerissen haben! 😂


    Eschba und die Ischitiabem sind wirklich eine gute Abwechslung zwischendurch. So ein friedfertiges Volk, von dem viele einiges lernen können! Die Stadt hätte ich gerne gesehen mit den ganzen Lichtern. Das muss herrlich aussehen.

    Husubata wird vom Zorn erfasst. Verraten von Haduma sieht er quasi rot. Im Grunde rettet dies ihn und die anderen. Denn die Insektoiden hätten mit ihnen kurzen Prozess gemacht, wenn sie sich für Hadumas Machtpläne hätten ausnutzen lassen.

    So traurig wie es ist, dass Husubata so wütend geworden ist, so gut war das für die Gemeinschaft.

    Die Beschreibungen der Landschaft ist wirklich toll! Diese Vielfalt hatte ich nicht erwartet.

    Ich hatte mit schon gedacht, dass Haduma nicht ehrlich ist. Aber dass er gleich einen Krieg anfangen will, ist doch ganz schön hinterhältig. Schade finde ich nur, dass es in einem Gemetzel geendet hat. Ich hätte mir einen anderen Ausweg gewünscht. Aber wahrscheinlich musste die gesamte Wut und Enttäuschung, die sich in Husubata angestaut hat, einmal raus. Ich hoffe nur, dass unsere Freunde jetzt bei den Bompumbas etwas Freundlichkeit erfahren. Verdient hätten sie es!

    Die Mutter Honua wird vor allem von den Wagaten in allem gesehen. Ist es eine Göttin oder einfach nur die Natur?

    Bis jetzt dachte ich nur die Natur. Aber mittlerweile denke ich, es steckt mehr dahinter. Weiß nur noch nicht, was. Aber irgendein mystisches Wesen, ob Göttin oder nicht, könnte ich mir gut vorstellen. Dass dort mehr existiert, haben wir ja schon bei dem Seelenfresser gesehen.

    Pos. 284 Der Weg im Unterland:

    … lehnte Allani abwertend ab. Oder merkte Allani abwertend an.


    Pos. 2460 Das Erdtor:

    [2] vor Der linke ging nahtlos in die Höhlenwand über…