Beiträge von OlliD

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Meine Grubenlampe ist frisch entstaubt, die Reise kann beginnen…


    Wobei, tatsächlich kann die Lampe erst einmal aus bleiben. Das erste das mich irritiert, ist ein Fürst des Hauses Schneegrund niedriger gestellt als ein Graf? Oder haben diese Titel nur bedingt mit der Stellung zu tun?


    Ohne Atempause geht es weiter in die nächste Schlacht. Semire verdient sich meinen Respekt mit ihrer Kriegskunst. Der Ausfall und der Angriff auf die Hafenanlagen könnten zeitlich nicht besser ausgesucht sein. Es tut mir leid für sie, dass trotz allem Einsatz und allen Erfolgen ihre Krieger immer noch lieber einem Stutzer folgen. Zumal Semire sich dem Risiko und der Chance sehr bewusst ist, wie ihre Feststellung zeigt, dass es entweder gut ausgeht oder sie am morgen nicht mehr Aufwacht.


    Die Schlacht selber ist sehr gut beschrieben. Besonders das Momentum der Überraschung ist wirklich nicht zu unterschätzen. Wenigstens hatte Semire tapfere Soldaten mit, die Ihr das Leben gerettet haben und nicht nur sich in den eigenen Helm erbrechen.


    Bei aller Weitsicht, Finesse und Intelligenz werden wir doch Zeuge, wie jung Semire eigentlich ist. Das es sie überrascht, dass die Frauen geschändet werden und der Drang einzuschreiten machen wie menschlich. Kyrin hingegen übernimmt hier die kühl kalkulierende Rolle und rettet die Situation – so frustrierend sie ist, so real ist diese „Feier“ des Sieges. Der Krieg ist so viel hässlicher als in den Liedern.


    Die Cleroniten hingegen erinnern mich stark an Rotkreuzler. Sie sind irgendwie neutral und helfen ungeachtet der Fraktionen nach dem Maß des Leids, sehr löblich. Das das Haus Sturmruf versucht, aus der Situation Kapital zu schlagen zeigt einmal mehr, dass das politische Gefüge mit „fragil“ sehr gut umschrieben ist. Ich bin mal gespannt, ob sich die Fehde zu einem Brand ausbreitet oder endet.


    Auch Brotans Schicksal begleitet uns weiter. Er ist nach wie vor ungebrochen und ich wünsche ihm alles Gute. Ich setze auf den neuen Grafen, dass dieser mit den Traditionen bricht. Ja, ich habe immer noch Hoffnung, trotz oder gerade wegen den Erfahrungen mit diesem Autor 😊


    Wenn ich wetten sollte, würde ich auf eine enge Verbindung zwischen Tamira und Brotan wetten, und das nicht wegen dem Stockholm-Syndrom sondern wegen echter Zuneigung und Respekt…


    Zu guter Letzt in diesem Abschnitt erfahren wir noch, dass Semires Blume wirklich Kyrins Treiben entdeckt hat. Ich bin mehr als gespannt, was es mit dem Steinkopf auf sich hat. Ich denke, dass die Kommunikation früher oder später gelingen wird. Unweigerlich habe ich bei dem Steinkopf immer das Gesicht von Bo aus einem anderen Universum vor mir.


    Alles in allem bin ich sehr schnell wieder in die Story eingestiegen und freue mich auf das, das da noch kommen wird.


    p.s. Erster! :)

    Das hat nichts mit gefühllos zu tun! Aber in der Szene wirkt diese Frau wie ein Blondchen und das ist sie nicht. In friedlichen Zeiten, könnte man eine solche Reaktion noch erwarten, aber nicht in dieser Situation, in der sie selbst unter Spannung steht. Dass sie die Störung bedauert, ja, aber dass sie ihn hindern will sich zu melden, nee. Sie ist keine verkaterte Künstlerin, sondern eine Managerin.

    Hier würde ich wiedersprechen wollen, also tu ich das :) Was spricht dagegen, sich in einer solchen Situation ein kleines bisschen Heile Welt retten zu wollen? Die Probleme sind ja auch eine Stunde später noch da. Auch Managerinnen sind Menschen :)

    So... da war sie, die große Verhandlung. Hatten wir im vorherigen Leseabschnitt noch das Thema Moral hat der Autor hier wirklich jeden Trigger bei mir gefunden.


    Die Quabiten stehen so ziemlich gegen alles, was mein moralischer Kompass hergibt. Ihr "befrieden" ist nichts anderes als eine totalistische Diktatur. Wie kann ein erzwungener, durch Unterdrückung der Individuuen Zustand Frieden sein? Wir sind die Borg, Wiederstand ist nötig!


    Die Lösung ist faszinierend. Ich freue mich für Rhekla, dass Sie überlebt hat. Auch freue ich mich für die Rhos und die anderen "Töchter". Wenn das Experiment Krusenstern + x gelingt werden aus den Parasiten Smybionten. Ich denke auch, das Avea die erste Regierungschefin der neuen Welt der LFT sein wird, zumal Sie für einen Galax ein spannendes "Geschenk" kaufen kann :)


    Erstaunlich finde ich, wie schnell auf einmal das Buch zu Ende war. Hier hätte es durchaus noch etwas mehr Geschichte geben können. Ist geplant, ob diese Storyline weitergeht?


    Ansonsten bleibt mir nur festzustellen, dass das Buch mir sehr gut gefallen hat und ich mich freue, zukünftig weiter an Leserunden hier teilzunehmen :) Jetzt muss morgen auf der A2 das Hörbuch zum ersten Silberband herhalten. Ich danke euch für die gemeinsame Reise.

    Hier haben wir die Zuspitzung hin zum Klimax. Marian macht sich Sorgen um Amaya und gleichzeitig wechselt der Schauplatz auf die Krusenstern. Man könne also sagen, die Quabiten – endlich kennen wir ihren Namen – haben also einen erheblichen Raumgewinn zu verbuchen. An der Stelle, wie geht es eigentlich Thomas und Epi? Gibt es in der Zukunft vielleicht eine Fortsetzung?

    Der Kampf zwischen ADAM und Ferdinand weckt in mir noch einmal die Frage, wer ist der eigentliche Herr auf der Krusenstern? Die Posbis oder Viccor? Spätestens mit dem Labyrinth (Wieso muss ich hier so intensiv an den Trollkönig denken? RIP) scheint es ja mehrere „Herrschaftsbereiche“ zu geben.

    Rheklas Rolle wird hier auch spannend. Sie ist zeitgleich Teil des Kollektivs und setzt sich als Individuum ab. Spätestens mit der Guerilla-Aktion mit dem Grünen Heinrich zeigt sich, dass sie nicht mit den Exodus-Plänen der Quabiten einher geht. Und ja, besonders an dieser Stelle erinnert mich der grüne Heinrich sehr an Posimon. Schade, dass es ihm nicht mehr gelungen ist, sich selbst noch abzuschalten.

    Wie steht Ihr dazu? Ist es moralisch akzeptabel die Tau zu töten? Oder sind sie nur Opfer, die es zu schützen gilt? Man würde durch ihre Exekution eine wichtige Waffe der Quabiten zerstören und vermutlich viele andere retten. Einzelne zu Opfern zum Wohle vieler hat in anderen SciFi Franchises schon gewirkt.

    Interessant finde ich das Angebot Amayas, das ganze „Auszudiskutieren“ und Perry entscheiden zu lassen. Ich würde sagen, der Schachzug ist geschickt und die Chancen stehen 50/50.

    Um es kurz zusammenzufassen: Ich wusste es! Hah!


    Ok, ich gebe zu, dass die Kerouten bereits gefallen gewesen sein könnten hatte ich so nicht vermutet, es macht aber Sinn.


    Was die Erfolgreiche OP von Jatin aber zeigt, es kann sein, dass man eine gemeinsame Lösung finden kann. Die Parasiten versuchen, Styx zu verlassen und geeignete Wirte zu finden, hier sollte sich doch im Baukasten Jesters etwas zaubern lassen?


    Womit ich tatsächlich nicht gerechnet habe ist die Intervention von Perry - aber es ist ja schliesßlich ein Perry Rhodan Roman, da mag das vollkommen legitim sein.

    Ich muss sagen, ich finde die Befreiung gelungen. Man lernt viel über die verschiedenen "Serien" von Töchtern und ich fange an, Sympathie mit Rho A zu entwickeln. So wie es aussieht sind die Rho die Verwalter und Koordinierer, und A quasi prima inter pares. Auch hier wird deutlich, dass mit Isob etwas nicht stimmt. Er benimmt sich selbst für seine Töchter unerwartet.


    Etwas befriedigt bin ich, dass meine Vermutung mit der Verbindung zum vorherigen Roman gepasst hat :) Es fügt sich also doch alles in eine Reihe.


    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, dass sich hier über die Sex-Szene (Die wir nicht mal beschrieben bekommen haben...) aufgeregt wird. Beide sind in einer Extremsituation, da suchen sich Emotionen und Bedürfnisse ihren Weg :)


    Ich mag am Autor, dass er es immer wieder schafft, Bereiche wie Philosophie, Ethik und Diplomatie so zu zeigen, wie sie sind, komplex.


    Zur Situation mit den Posbis und Isob... Es sieht so aus, als wären die Posbis "imun" gegen die Parasiten. Und scheinbar vertragen Menschen den Kontakt unterschiedlich. Während Rhekla eher passiv ist benimmt sich Isob wie auf Entzug. Sollte ich raten sind unsere kleinen Leuchter ein Kollektives Bewustweisein oder ein Echo der Keranauten. Schaun wir mal, ob ich Recht behalte :)

    Es liest sich wie erwartet, auch wenn ich gerade beruflich komplett hinterherhänge .)


    Als eine Mischung zwischen Kenner und Neuling ja :)


    Bisher muss ich sagen, habe ich überhaupt keinen Favoriten. Viccor ist mir zu sehr der Held, die anderen nicht "griffig" genug. Ich bin mal gespannt, ob sich das ändert. In so fern muss ich sagen, ich würde gerne von allen mehr lesen :)


    Die Krusenstern kann ich immer noch nicht wirklich fassen.


    Da ich gerade bei 34°c auf dem Dachboden sitze...JA! Wo kann man buchen? Nein, ernsthaft mag ich den Planeten. Ich bin aber auch eh eher ein Kälte-Mensch.


    Der Roman liest sich gut. Ich habe mit einigen Vermutungen bisher Recht gehabt und freue mich, wenn ich mit noch mehr Vermutungen Recht behalten sollte. Mir gefällt besonders, dass eben auch die Schattenseiten der Diplomatie vorkommen und nicht alles schwarz/weiß ist.

    So, ich entschuldige mich für die Verzögerung, aber komplexe IT Projekte können einen schon mal sehr einspannen unter der Woche :(


    Zu diesem Leseabschnitt:


    Isob Jester scheint infiziert zu sein, aber noch nicht völlig "übernommen". Die Nachricht von Rehkla scheint auf jeden Fall für seinen Parasiten (Ich denke, nun kann man offen von Parasiten sprechen. Hat schon mal jemand geschaut, ob die so einen schwarzen Stachel im Nacken haben?) Sinn zu ergeben. Ich bin wie alle anderen hier der Meinung, dass das Ausschlagen des "Geschenks" Avea "rettet".


    Warum Parasiten? Weil ich glaube, dass die Sternenträumer durch den Befall in den Kältetot getrieben wurden. Kann es sein, dass der Parasit auch im toten Körper überlebt und so in den Weltall hinaus will? Immerhin ist der Plan scheinbar bei dem Farmer bereits geglückt. Bei Isobs Reaktion mussten wir ja lernen, dass die LFT als Grenze nicht akzeptabel ist. Spannend finde ich auch die Versicherung des Angestellten. Auf einer Welt wie Styx ist diese sehr sehr sinnvoll.


    Ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht festlegen, ob es ein Kollektivbewusstsein oder eher etwas Borg-ähnliches mit einer Königin ist. Rhekla scheint anders zu sein als die anderen Befallenen.


    Was genau die SCHELIKOW II da wohl gefunden hat? Ist das eine weitere Lebensform oder nur eine andere Ausprägung der Laquilien? Ich fürchte, die arme Ozeanologin wird es nicht überleben. Was wohl aus ihr werden wird?


    Immerhin habe ich jetzt mal geschaut, was ein PR Abo kostet...ich fange an, dieses Universum zu mögen.

    So, meine Vermutung festigt sich und ich traue mich, konkreter zu werden. Parallel hat sich die Hälfte meiner Vermutung eh bestätigt, als ich eben durch Zufall festgestellt habe, dass ich den Text auf dem Buchrücken noch gar nicht gelesen hatte...


    So wie ich das sehe erleben wir hier einen schmackhaften Mix aus altem das erwacht und seine Sehnsucht als Triebkraft entdeckt, der Gier des einzelnen, der Abenteuerlust des einen und der Vision einer vierten. Das Alte hat seine entscheidenden Weichen, der erste Exodus ist vorbereitet und das erste Transportmittel gesichert. In meiner Gedankenwelt leuchtet die Verbindung zwischen den Ereignissen der Dunkelwelt strahlend hell.


    Spannend sind die Wechselwirkungen der potenzsteigernden Droge und der Fehleinschätzung, dass es ein Angriff war, der den Unterhändler verletzt hat. War die Reaktion des armen Farmers bewusst oder zufällig? War hier von Anfang an der Plan gesetzt oder haben sich die Ereignisse verselbstständigt? Ist Rehkla noch sie selbst?

    Viccors Eingreifen hat auf jeden Fall die politische Situation kompliziert, auch wenn er keine andere Wahl hatte. Inzwischen teile ich die Vermutung, dass wir Perry Rhodan nicht als aktiven Part erleben werden. Ich rechne mit einem Beitritt Styx zur Liga. Auch sehe ich einen Showdown unter Wasser auf uns zukommen. Isob Jester wird vieles tun, um die Nachforschungen in der Tiefsee zu unterbinden. Wie weit wird er gehen?


    Mir kamen bei diesem Abschnitt ein sehr sehr alter SciFi Film und die Tree-Cats aus dem Honor Harrington Universum in den Sinn. Ich fürchte, nach Stardust wird diese Reihe nicht die letzte sein, die mich im Perryversum beschäftigen wird. Gibt es einen Tipp, wo man sinnvollerweise Einsteigt? Fenlinka hat irgendwie gefühlt 100 Silberbände ersteigert, ich halte es für unrealistisch diese in der verbleibenden Lebenszeit zu lesen...

    Diesen Fragen werden auch einige der Figuren in Schwarze Frucht noch nachgehen ... Als hätten sie Dich gehört. ;)

    Ich hätte da sogar eine weitergehende Theorie. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich sie hier schon schreiben sollte, um nicht andere auf eine möglicherweise falsche Fährte zu bringen. Ein Muster aus Beziehungen und Ereignissen auf Stxy hat sich ja gebildet... ich denke, mir ist da ein Licht aufgegangen. Ich schreibe sie auf einen Zettel und sage euch einige Kapitel später, ob ich Recht hatte :)


    Fun Fact nebenbei: Die Erwähnung von Planeten ohne Stern hat am Frühstückstisch zu einer kurzen Exkusion von Fenlinka zu Himmelsscheiben der Maya und der Annahme, dass einer der Planeten unseres Sonnensystems fehlt und es Theroien gibt, dass eben dieser sich aus seiner Umlaufbahn gelöst hat geführt. Ich merke, ich lerne in den nächsten Tagen mehr über Astronomie als gedacht...

    Der zweite Leseabschnitt war irgendwie deutlich schneller zu Ende, als die 7 Kapitel vermuten ließen. Und ich fürchte, meine Fantasie sucht sich Ankerpunkte in anderen literarischen Werken.


    Ob es Amaya ist, deren Träne mich an Data erinnert, der einen Emotionschip erhalten hat oder der Grüne Heinrich, der mich spontan an die (Ja, ich weiß, eigentlich blaue) Raupe aus Alice im Wunderland erinnert. Für Posimon ist die Raupe einfach nicht aufdringlich genug.


    Die ursprüngliche Besatzung der KRUSENSTERN bleibt mir noch ein Rätsel. Süß finde ich, wie sich Viccor über den Anruf von Perry Rhodan freut. Da ist das Kind im Manne geweckt.


    Auch dürfen wir Rhekla etwas näher kennen lernen, die sich quasi als Styxerin fühlt. Logisch, für sie ist dies die Welt auf der sie geboren wurde, auf der sie aufgewachsen ist und an die sie genetisch angepasst wurde. Ich frage mich jedoch, was durch den Stich der Laquilien übertragen wurde? Es hat nicht erst den zweiten bei Borlien benötigt. Als Vater von drei Töchtern lerne ich hier auch, dass Tauchen mit dem anderen Geschlecht erst wieder ab 40 erlaubt wird. (Hier hatte ich tatsächlich eine Verknüpfung zu Dark Angel, wo die durch Katzengene manipulierte Protagonistin quasi „rollig“ wird und sich fragt, was genau da immer mit ihr passiert.)


    Isob Jester wird uns ebenfalls näher vorgestellt. Es festigt sich das Bild des neoklassischen Kapitalisten und Kontrollfreaks. Seine Ablehnung der Bestrebungen der Liga der freien Teraner beizutreten und damit den Markt zu regeln sorgt nicht für Sympathien. (Merke, nicht nach einreichen einer VWL Hausarbeit solche Bücher lesen.) Auch der rigorose Einsatz seiner „Töchter“ macht ihn nicht liebenswerter.


    Der politische Gegenpol ist Avea, die ihre Zukunft eher in der Politik anstelle Geschäftsfrau sieht. Ich bin gespannt auf ihren Umgang mit Viccor.


    Spätestens mit der Entdeckung der Metallstrukturen in dieser enormen Tiefe mag ich Parallelen zu Schwarze Saat ziehen. Die Laquilien machen erinnern mich sehr an die Anuupi, und ich bin mir nicht sicher, ob man sie nicht als die indigene, intelligente Spezies von Styx ansehen sollte? Oder sind sie vielleicht auch nur Gäste? Schlummert in den Tiefen etwas aus anderen Zeiten oder Dimensionen?


    Es bleibt spannend 😊


    p.s. Diese Eisblumen sind doch in ihren Meinungen eingefrohren! Und das schon nach nicht mal 50 Jahren!