Beiträge von OlliD

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    So, dieses Buch muss einfach gut sein, bei all den Dingen die das „echte Leben“ aufgefahren hat, um das Lesen gestern zu erschweren. Aber nun genug gejammert, stürzen wir uns in die einladenden Dunkelwelten.

    Da ist er, der Entdecker der Welt Styx, die sich in Raum bewegt und die nicht gebunden ist durch einen Stern. Meine erste Assoziation war: Da steckt ein Goldgräber einen Claim ab und fliegt weiter…

    Kurz in eigener Sache: Ich bin ja bekennender Unwissender und stehe erst am Anfang der Erkundung dieses Perryversums. Mir mögen daher hier für Erleuchtete (darf man auf einer Dunkelwelt eigentlich leuchten?) vielleicht logische Zusammenhänge völlig irritierend und mein Unwissend komisch wirken. Ich bitte euch, seht es mir nach.

    Ich mag die plastische Beschreibung des Planeten. Er hat mich an Europa erinnert, der abgesehen von der Bindung an Jupiter als Eismond erinnert, nur halt in schwarz. Und ich gebe zu, anders als Jolyona hat er auch dazu geführt, dass ich erstmal die allwissende Müllhalde befragt habe, ob es Planeten ohne Umlaufbahn gibt. Der Lehrauftrag des Buches ist also schon mal erfolgreich 😊 Die Kombination aus Namenswahl und Autor lässt mich allerdings für die Arbeitenden auf dem Planeten wenig gutes Hoffen, ist Styx doch eigentlich der Übergang zum Totenreich…

    Der wertgeschätzte Autor beginnt ja auch gleich mit einem Knall. Da rauscht doch einfach ein U-Boot ungebremst in Panorama-Fenster. Die Gen-Modifikation seiner Tochter rettet dem Farmer das Leben und bringt mich direkt zu der Frage, wie normal diese Modifikation im Perryversum ist? Ich musste auch herzlich lachen, als der Serviceroboter voller Zuversicht mit der Steinschlagreperatur begann, genau so stelle ich mir eine optimistische Programmierung vor. Nach diesem ersten Kapitel festigt sich mein Bild von Styx als eine Mischung aus 20.000 Meilen unter dem Mehr und Giedi Prime. An dieser Stelle (Ich gebe zu, es war 4:45 heute Morgen.) habe ich überlegt, wie genau das Titelbild zu diesem Planeten passt.

    Das zweite Kapitel hat dann meine Verwirrung gelöst. Ich denke, die erste Assoziation an einen Borg-Würfel ist nicht unerwartet. Die KRUSENSTERN wirkt spannend und scheint doch ein sehr russischer Ort zu sein – ein Ankerpunkt für den Menschen, der sie benutzt um zu reisen. Die mangelnde Aerodynamik dieses Raumers ist ja in der Realität völlig egal, in meinem Kopf aber immer noch Voraussetzung für Raumschiffe. Ich bin voller Erwartung, was diese Posbis genau sind und was ihre Rolle sein wird. Ich schwanke zwischen so etwas wie Doozern, Mausdroiden oder Professor Simon Wright. Der Anruf von Perry Rhodan bildet schließlich die Verbindung zum Roman Schwarze Saat. An dieser Stelle die Frage, würde irgendetwas aus dem vorherigen Buch spoilern? Ich habe nämlich eine Vermutung, was dieses X-Grow sein könnte.

    In Kapitel drei wird dann der reiche aber nicht ganz saubere Industrielle eingeführt, was gleichzeitig auch die Reputation des Farmers mindert. Jesters Töchter werfen die oben bereits gestellte Frage der „Normalheit“ von genetischen Manipulationen erneut auf. Spätestens hier bin ich mir sicher, X-Grow ist nichts, was auf legalem Weg offiziell gehandelt wird. Auch scheinen die Nebenwirkungen „speziell“ und sehr toxisch zu sein. War der Einschlag des U-Boots also eine Anschlag, ein Unfall oder das Ergebnis eines Angriffs auf die KAIMAN? Und warum werden die Schiffsnamen eigentlich in GROßBUCHSTABEN geschrieben? Reist auf ihnen der Tod mit?

    Ich bin freudiger Erwartung, was mich auf Styx erwartet und wünsche allen ein tolles aber trockenes Leseerlebnis.

    Wie sieht das die Runde? Dass Brotan kein angenehmes Schicksal erwartet, ist klar. Aber wie schlimm wird es für ihn sein?

    Ich traue mich ehrlich gesagt nicht, eine Prognose abzugeben. Ich wünsche mir, dass er eine bedeutende Rolle spielt und überlebt. Vieleicht ist der neue Herr auf dem Berg ja seine Rettung weil er einen Krieg verhindern will? Senken wir seine Überlebenschancen durch unsere Hoffnung?

    Das ging schnell - kaum ist die Kunde von Tot des Grafen da wollen alle den neuen Grafen stellen. Semire wächst in dieser Situation aus sich heraus und steht als Heerführerin an forderster Front währen Kyrin ebenfalls ihre Handlungen beschleunigt. Ich bin gespannt, ob Semire ihre beiden Leben zusammenbringen wird, um die Situation zu retten.


    Die Idee mit der Brücke findet meine Hochachtung und zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich doch die Ansichten sein können. Imagolems als Brücke, genial und grausam zugleich - der Traum jeder Pioniereinheit mit sadistischen Zügen. Taktisch ein hervorragendes Manöver das gleichzeitig den Leser sich fragen lässt, was genau der Grad Kylin noch alles anvertraut hat. Anders als Semire annimmt haben die beiden ja nicht ihr Lager geteilt.


    Was mich auch nicht wundert ist, dass auser Barn - der sich immer noch Hoffnungen macht, der neue Graf zu werden - niemand Haus Schneegrund Entlastung schickt. Der Graf ist tot und es ist kein starker Nachfolger da. Die Bündnisse und Versprechen gelten nicht mehr, da Golar nicht unsterblich geworden ist, also gibt niemand auch nur einen Heller auf Semire.


    Die Situation im Kartenraum hat mich sehr an Yavin IV erinnert. Ich glaube, ich bin zu sehr mit SciFi groß geworden. Alles in allem ein schöner Roman, der sich sehr angenehm liest, frische Ideen hat und Lust auf die Fortsetzung macht.


    Danke dafür.

    Habe dieses Kapitel angefangen beim Frühstück und ich mußte mich durch diesen Arenakampf durchkämpfen. Wollte ihn einfach überspringen, aber gemeinerweise sind Infos zwischen gesstreut, die man braucht, also war es hziemloich schwer, die da raus zu picken ohne alszuviel von der Qual des Vogels mit erleben zu müssen. Und dann bekomt Semire nicht die ZEit zu warten bis die Reisegesellschaft zurück ist. Der Kampf geht sofort los. Da wird es wohl Tote hageln.

    Mach erst mal noch Pause und was Schönes: Osterkörbchen für die Familie zusammenstellen für Morgen.

    Auch Dir ein frohes und besinnliches Osterfest:)

    Ein spannendes Kapitel, mir tut Quilûn leid. Graf Golar hat in meinem Verständnis immer damit gerechnet, dass sein Weg scheitern kann und sein Leben endet. Aber der Maler Quilûn ist nun Erbe eines der tiefen Häuser? Wie wird Semire reagieren? Wird Derrek sich fügen? Wie werd der Rest auf und vor allem unter dem Berg reagieren? Revoltieren die Magier und versuchen, die Macht neu zu ordnen?


    Dank der Zauberpriesterin wird es also Krieg geben. Es passt zu ihr und ist konsequent, man mag schon fanatisch dazu sagen. Dass aber Brotan sich in dieser Situation so emotional und wenig rational gibt, dass er Tarima befreit und sich ausliefert macht mich traurig. Er hat wenig Gutes zu erwarten. Vieleicht wäre es gnädiger gewesen, Derrek hätte ihn direkt getötet anstelle auf Quilûn zu hören und ihn zum Graf zu bringen. Die Vorstellung, als Geist in einen Imagolem gebunden zu werden finde ich wenig ansprechend.


    Ich grübel immer noch über Graf Golars Motiv. Er liebt offensichtlich seine Tochter und er hadert mit den Machtgefügen. Aber was hat, nein was hatte er vor?

    Nach dem vorherigen Leseabschnitt war dieser erstaunlich schnell vorbei, und da es erst 1 Uhr nachts war und ich endlich trotz Arbeit zum Lesen gekommen bin habe ich also direkt weitergelesen :) Das spricht schon einmal für die nette Kurzweil des Buches. Anders als meine VorposterInnen möchte ich mich auch garnicht am Tod des Bären, den man vieleicht auch als Erlösung titulieren könnte, abarbeiten. Aber diese Tochter, die den armen Jungen in die Höhle gelockt hat...


    Auch habe ich an dieser Stelle keine Idee, wer der nächtliche Begleiter des Freudenmädchens sein könnte, eventuell der eine, der den Bettler zu Semire gebracht hatte?


    Die gute Kyrin scheint tiefer in der Patsche zu sein, als man meint. Ich tippe darauf, dass sowohl die Magier als auch Semire versuchen, sie auszuspionieren. Ich wünsche ihr, dass Sie heil aus dieser Geschichte hervorgeht. Was ihren Fund angeht bin ich vollständig ratlos. Meine erste Intention "Gesichter von Boe?" hat mich selbst irritiert. Aber wer weiß, vieleicht haben diese Gesichter ja auch Aeonen gesehen?


    Die transformation des Malers hin zum mutigen Beschützer finde ich hingegen verständlich. Was wären seine Optionen? Warten bis die anderen vermutlich die Leiche seines Sohns bringen? Ich denke, kaum ein Elternteil würde hier anders reagieren. Alleine schon des Adrenalins wegen, dass der Körper ausschüttet.


    Das 3D Schach auch Star Trek kann man sogar kaufen :) Ich muss Semire zu Gute halten, dass Sie raffinierter ist und anscheinend eine sehr gute Spielerin. Ich hatte spontan eine Partie "Rote und weiße Kamele" im Kopf. Anders Spiel, aber sehr ähnliche Situation - Der Gegner hat eigentlich verloren, bevor das Spiel übehaupt losgegangen ist. Auch ihre schnelle Auffassungsgabe nötigt mir Respekt ab.

    Dieses Kapitel führt spannend weiter in die Geschichte. Was genau hat der Graf vor? Was sind die Gezeiten der Macht? Ich wünsche Kyrin, dass Sie nicht auch versteinert wird, sehe aber viele Risiken enttäuscht zu werden. Ansonsten sorgt der Autor dafür, dass die eingeführten Protagonisten uns näher - oder im Fall von Derrekt und Semire ferner kommen.


    Wie lange liegen die Köpfe bereits auf dem See? Sind sie "echte" Abbilder der ehemals Lebenden oder eine verzerrte Darstellung? Ich denke letzteres. Der Graf scheint tatsächlich an den Grundfesten der Gesellschaft zu rütteln. Wer sind seine nächtlichen Begleiter? Er entledigt sich auf jedenfall sehr galant Derreks, der jeden Sympathiepunkt den er eventuell noch hatte nun zusammen mit Semire eingebüßt hat. Der Umgang mit den Dörflern und das beherzte Eingreifen Graf Golans zeigen, dass hier wirklich Welten aufeinandertreffen.


    Semire hat sich also im Schatten ein eigenes Reich aufgebaut. Man muss ihr eine ausgesprochene Finess und Strategie zusprechen. Auch ihre Kaltblütigkeit und das "Verhandlungsgeschick" sprechen für sie. Ihr Ziel jedoch rechtfertigt diese nicht. Ich mag mich noch an dem Gedanken festhalten, dass sie das Spiel verliert und der Schleier der Rose fällt :)


    Kyrins Entdeckungen, ihre Queste und der alternde Weise sind schön umschrieben. Auch scheint sich zu bestätigen, dass es eine Macht hinter der Macht gibt. Ich bin gespannt, was uns hier noch alles erwartet. Und ich bin gespannt, in was für peinliche Momente uns die Äffchen noch bringen :)

    Der Vorteil auf Wettbewerben des Katastrophenschutzes, man hat viel Zeit zum Lesen und kommentieren als Schiedsrichter :) Leider hänge ich total hinterher beim lesen, daher sorry für die verspäteten Posts :(


    Ich muss sagen, dieses Kapitel hat alle Erwartungen in einen großen Mixer gepackt und kräftig durchgerührt. Aber anders hätte ich es auch vom Autor nicht erwartet.


    Gravilien scheint wesentlich komplexer zu werden, als man bisher vermutet hat. Das Imperium auf der einen Seite, die Bedrohung durch die Lurche auf der anderen und eine Gesellschaft, deren Machtgefüge für mich noch nicht klar ist. Welche Rolle wird die Zauberin spielen, wie wird sich Brotan entwickeln? Er scheint wesentlich weiter zu denken, als man ihm ersten Teil des Kapitels zugestanden haben mag. Auch sein Umgang mit der Preisterin und seiner Gefangenen sprechen imho für ihn. Ich deute die Tatsache, dass schon Brotans Vater durch die Lurche so, dass vermutlich niemand der letzten Generationen einen Leben auf dem Berg erlebt hat. Was den mystischen Reiz für das Volk erklärt, quasi ins "Paradies" zu kommen. Ich fürchte, es wird zum Krieg kommen.


    Zu Tarima habe ich irgendwie der Erwartung, dass sich mit Brotan verbinden wird. Nicht im Sinne des Stockholm-Syndroms, eher inhaltlich. Sie hat aktuell Sympathien, die vieleicht aber auch nur Iher Opferrolle geschuldet sind.


    Auch die Entwicklungen des Grafen und seiner beiden Magier finde ich spannend. Will er etwa an der gegeben Ordnung rütteln? Lässt er das Bild des frisch versteinerten Magus malen, um sich daran zu erinnern, dass es seine Bestrebungen waren, die ihm dieses Schicksal eingebracht haben? Kyrin hat es in den wenigen Seiten in mein Herz gschafft, ich weiß nicht warum, aber ich mag sie. Dass der Graf nicht einmal seine Tochter eingeweiht hat finde spannend. Zumal sie etwas ahnt, auch wenn ich glaube, dass es keinerlei körperlichen Kontakt zwischen Kyrin und dem Grafen gab.


    Anders verhält es sich mit Kyrins Bruder. Er ist das Paradestereotypenbeispiel (ist das überhaupt ein Wort?) eines Emporkömmlings, auf Neudeutsch Kotzbrockens. Dass sich Alita (wie bist Du eigentlich auf den Namen gekommen?) an Quinlan hängt mag daher auch die Sehnsucht nach Zuneigung sein. Wo wir gerade bei unsympathen sind. Der Meister der Steine ist ebenfalls wenig mitreissend. Es wirkt mir so, als gäb es einen offen unterschwelligen Konfligt zwischen dem Tiefen Haus und den Magier. Zumal der Meister der Steine vieleicht auch nur eine Marionette im Spiel der Unsterblichen ist?


    Ich freue mich auch darauf, zu sehen, was Semire plant. Ihre Verschwörung mit Derrek ist doch vermutlich auch viel tiefschichtiger als es jetzt erscheint.


    Zum Kampt mit dem Imagolem! HAH! Ich wusste es! Es war so offensichtlich, dass das passiert!


    Ich freue mich auf die nächsten Kapitel.


    p.s. Das Duell tue ich mal als Zwischenspiel ab, dem ich aktuell keinerlei Bedeutung zumesse.

    Diese Welt ist faszinierend. Etwas so alltägliches wie Stein wird zu etwas wesentlichem wie Macht. Wenn ich dieses Kapitel richtig deute, herrscht ein konstanter Krieg um die Herrschaft über den oberirdischen Teil des Berges und wir lernen eine neue Fraktion kennen.


    Und hier wird es auch gleich wieder philosophisch - das Streben der Menschen ist es, als Unsterblicher unter dem Berg zu "leben" (Mir kam spontan "vegetieren" in den Sinn, aber da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht unpassend ist.) Interessant, wie Menschen sich das Paradies ausmalen und hier im konkreten ja sogar ausschmücken.

    Auch fange ich an, zu erahnen, warum es Maler die ausziehen schwer haben. Es ist schade für Quilûn, dass auch im Nachgang sein Leben von Schicksalsschlägen nicht verschont bleibt. Trotz allem scheint er ein sorgender Vater geworden zu sein. Seine Kunst scheint sich ja doch deutlich von den anderen abzusetzen.


    Die weinenden Statuen finde ich ehrlich gesagt noch drastischer als die Beschreibungen des Pfählens in einer anderen hier bekannten Buchreihe. So in etwa muss man sich doch die ewige Seelenmühle vorstellen. Quasi unsterblich und zum nichtstun verdammt - das finde ich wirklich bedauernswert und durch keine, wirklich keine Sünde gerechtfertigt.


    Mein Bild der Golems hat sich auch als falsch erwiesen. Bisher hatte ich sie eher wie klassische humanoide Golems erwartet, nun erinnern sie mich eher an den grauen aus Mortal Kombat (Mir fällt gerade der Name nicht ein.) mit ihren vier Beinen und Armen. Wobei ich zugeben muss, ein durchaus sinnvolles Layout. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sie nun wirklich "intelligent" sind oder eher mit gut dressierten Hunden verglichen werden können.


    Brotans Trupp (Auch wenn er ja eigentlich nicht der Anführer war) zieht seine Kraft aus der Verzweiflung. Ich denke, er hat das Zeug ein Heerführer zu werden, auch wenn er noch am Anfang seines Wegs steht. In so Fern sehe ich die Vergleiche mit Bran eher skeptisch, letzterer war bereits General als wir ihn kennenlernen durften. Brotan fehlt die Erfahrung mit Magie, trozdem hat er im Kampf die Schwäche der magischen Rüstung gefunden und ausgenutzt. Schön fand ich, wie der Moment des Begreifens des Magiers beschrieben wurde :) Seine Frau wird nicht begeistert sein. Die alte Vettel von Priesterin und ihre Garde haben irgendwie noch keine positiven Eindrücke bei mir geweckt. Man muss ihr aber zu Gute halten, dass es auch ihrer Rolle geschuldet sein kann. Letzendlich haben sie den Imagolem gefangen, eine taktisch-logistische Meisterleistung teuer erkauft.


    Nun zu Semire - Ja, sie hat nicht geheiratet. Aber ihr Fokus auf das Geld gegenüber Derrek war hoffentlich auch nur eine Rolle, ansonsten sind letzte Reste meiner Sympathie verflogen. Ich gestehe aber auch, viel meiner Smypatie ist immer noch bei Tynay.


    Ich habe den Eindruck, mein Beitrag hier heute ist mit wirr gut umschrieben. Ich hoffe Ihr seht es mir nach, aber dieses echte Leben blockiert doch etwas meinen Kopf.

    Leider erwartet. Die Seilschaft im Berg nimmt keinen guten Lauf, was bei dem Autor aber auch zu erwarten war. Dafür ist es gelungen, den Berg noch mystischer zu gestalten als erwartet. Sind die Geister die eigentlich Herrscher des Bergs? Warum gibt es Gärten im Berg zu denen Sonnenlich geleitet wird? Wie "normal" ist Magie in dieser Welt?


    Nun ist das erste Kapitel beendet und alle drei sind über sich hinaus gewachsen. Semire am eindrucksvollsten. Sie scheint ihrem Vater sowohl in Schläue als auch im Mut nachzueifern. Entlarvend fand ich den Diener, der ihre Autorität als "Spielchen" abtuen wollte. Der Geist (War es ein Geist?) scheint zumindest mehr in ihr zu sehen. Auch hat sie die Lektion gelernt, dass ein blaues Kleid nur eins ist, Kleidung. Es sagt wenig über den Menschen darin aus. Ich bin fasziniert, was hier alles an Brotkrumen ausgeworfen wurde. Ich freue mich, darauf was der Berg noch alles enthüllt.

    So,


    da dieses echte Leben mich leider am Wochenende komplett in Anspruch genommen hat hier mein erster Beitrag.


    Ich musste zwischen süß und "War ich damals auch so?" denken, als ich den Prolog um Derrek gelesen habe. Beedindruckt hat mich, dass er in der eigentlichen Gefahrensituation berechnend und lösungsorientiert gehandelt hat. Auch das er den Rückzug angetreten ist, anstatt sich "jetzt erst recht" zu beweisen war klever.


    Etwas an eine andere im Moment recht populäre Buchreihe hat mich dann doch Semire erinnert. Oder war es Merida? Egal, irgendwas mit Prinzessin will aus ihrer Rolle ausbrechen auf jeden Fall. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich sie mögen werde.


    Die Familie der Lichtknechte....was soll ich sagen. Es mag am Autor liegen, aber ich sehe wenig Licht am Ende des Tunnels. Zumal ich nicht wirklich weiß, wie ich den Berg einordnen soll.


    Müsste ich raten, sind es die drei Kinder (wobei zwei ja eigentlich Jugendliche sind), die uns über das ganze Buch begleiten werden.


    Ich bin gespannt. Und skeptisch ob und wer überlebt. Schliesslich ist da, wo viel Licht ist auch viel Schatten.


    Viele Grüße, Olli