Beiträge von Larna

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich frage mich, wieso und woher weiß Slughorn so extrem detalliert Bescheid über schwarze Magie?

    Slughorn ist, glaube ich, trotz all seiner Schwächen, Gutmütigkeit und Oberflächlichkeit ein extrem talentierter Zauberer mit einem großen Wissen. Daher kennt er auch den Begriff der Horcruxe. Er wird wohl auch über die schwarze Magie gut Bescheid wissen, aber es spricht für ihn, dass er sein Wissen nicht einsetzt. Sonst hätte Dumbledore ihn wohl kaum eingestellt.


    Wir erfahren auch, dass Dumbledore das damals schon als verbotenes Thema betrachtete. Umfasste das wohl einfach allgemein schwarze Magie oder hatte er wohl Bedenken, dass jemand speziell nach Horkruxen fragen könnte?

    Ich glaube, für Dumbledore sind Horcruxe, verständlicherweise, mit das Schlimmste, was die Magie hervorgebracht hat. Er wird aber auch die Versuchung sehen, die es für manche Leute bedeutet und möchte diese vor sich selber schützen. Ich glaube, keiner kann wirklich erahnen, was es bedeutet, seine Seele zu teilen und welchen Schaden ihr das zufügt!


    Zu guter Letzt fand ich die Diskussion um die Bedeutung der Prophezeiung sehr interessant. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen - ähnlich wie Harry - nicht wirklich verstand worauf Dumbledore hinauswill und dachte dass es eigentlich keinen Unterschied macht.

    Ja, das ging mir ähnlich. Auch jetzt denke ich beim Lesen immer wieder darüber nach, finde es aber toll erklärt. Es geht im Prinzip darum, wie man sich den Herausforderungen stellt, die das Leben für einen bereit hält. Das kann man in viele Bereiche übertragen.


    Mir gefällt, wie hier verschiedene Ereignisse, Hinweise und Wissen wie Puzzleteile zusammenkommen. So erklärt Dumbledore, dass auch das Tagebuch von Riddle ein Horkrux war. Wie wichtig Voldemorts "Trophäen" sind und welche Bedeutung sie haben. Dass Voldemort vermutlich deshalb damals nach Hogwarts kam, etc. Das finde ich alles sehr spannend gemacht.

    Ja, das finde ich auch. Hier zeigt sich wie detailliert Rowling ihre Welt geschaffen hat und wie viele Hinweise (das Tagebuch) sie schon ganz früh in der Geschichte eingefügt hat. Es ist wirklich sehr spannend, was jetzt alles zum Vorschein kommt.

    Sagota


    Mein herzliches Beileid! Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit! Aus deinen Zeilen lese ich, dass du (ihr) das genau richtig machst. Die Trauer annehmen, erkennen, dass Leben um jeden Preis kein Leben ist, dankbar für die schönen Zeiten sein und die Erinnerungen im Herzen behalten!


    Liebe Grüße

    Larna

    Kurz ist doch langweilig - ich liebe lange Posts - deshalb mag ich hier die Leserunden mit euch ja auch so gern, da kann man so richtig ins Detail gehen und das ist für mich auch spannend.

    Ähm, ach so, wie an meinem obigen Post sieht: Kurz kann ich nicht in Leserunden. ;-)

    Das ist doch gut ^^


    Ähm, ach so, wie an meinem obigen Post sieht: Kurz kann ich nicht in Leserunden. ;-)

    Willkommen im Club, ich kann das auch nicht:D

    Schön, dass es nicht mir so geht und das ihr auch längere Beiträge mögt. Hab ja hier noch nicht wirklich viele LRs mitgemacht und daher dachte ich, ich warne euch mal vor. ;-)


    Liebe Grüße
    Larna

    ch hatte mit dem Einstieg keine Probleme, es geht ja ziemlich schnell zur Sache, als erst Anna und dann auch ihre Mutter sterben.


    Die Zustände im Gängeviertel müssen damals ja wirklich katastrophal gewesen sein. Wenn der Gestank vorher schon so schlimm war, dann kann man sich kaum vorstellen, wie es während der Epidemie war. Im Krankenhaus war es allerdings kaum besser und die Medizin stand dieser Krankheit ja auch hilflos gegenüber, weil es keinen kurativen Ansatz gab. Das einzige, was man machen konnte, war der Flüssigkeitsersatz in großen Mengen (so wie heute übrigens auch), am besten intravenös. Dr. Schlüter ist ja zum Glück ein moderner Arzt, der mit der Zeit geht und sich um die Umsetzung der neuesten Erkenntnisse bemüht. Für mich als Ärztin ist es faszinierend, was damals noch so als medizinisch korrekt angesehen wurde. Z.B. das der Aderlass, der ja schon aus dem Mittelalter bekannt ist, sich hartnäckig so lange gehalten hat.


    Immerhin war der Übertragungsweg ja schon bekannt und somit hätten rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können, wenn der Hamburger Senat sich zu den Cholera-Verdachtsfällen geäußert hätte. Interessant, wie unterschiedlich das in Bremen und Hamburg ablief und wie viele Leben in Hamburg hätten gerettet werden können. Da geschieht es ihnen recht, dass sie jetzt mehr Geld und vor allem auch die Reputation verloren haben, als wenn sie einfach von Anfang an offen mit der Cholera umgegangen wären.


    Die Arbeit als Krankenwärterin war auch kein Zuckerschlecken: Wenn ich mir das vorstelle, dass die Leute sechs bis sieben Tage in der Woche zwölf Stunden schufteten und das für einen Hungerlohn... Kein Wunder, dass kaum einer scharf auf die Arbeit war und es der Bodensatz der Gesellschaft war, der dort hauptsächlich zu finden war. Gab es da eigentlich auch ein Schichtsystem? Also kam dann abends eine Nachtschicht oder waren die Kranken nachts sich selbst überlassen?


    Neben diesen medizinischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten mag ich die Figurenzeichnung. Martha und Milli sind sich sehr ähnlich (vielleicht sind sie deshalb so gute Freundinnen). Beide sind sehr pragmatisch veranlagt, jammern nicht über ihr Schicksal, verzweifeln nicht daran, sondern versuchen, das Beste daraus zu machen. Milli macht sogar noch mehr. Sie überlegt sich einen Weg aus dem Elend, setzt sich ein Ziel, nämlich nach Amerika auszuwandern und dort alles hinter sich zu lassen. Das hilft ihr, sich durch die harte Zeit zu schlagen, auch wenn sie, glaube ich, erkennt, dass man es als junge, hübsche Prostituierte, die sich ihre Freier aussuchen kann, in einigen Bereichen besser getroffen hat als z.B. eine Krankenwärterin. Zumindest kann Milli sich deutlich mehr Annehmlichkeiten leisten als Martha.


    Bezüglich der Prostiution zeigt sich die Doppelmoral der Gesellschaft sehr schön: Die Frauen sind "gefallen", werden von der Gesellschaft ausgeschlossen und verachtet und als unzüchtig betrachtet. Dass sie dieses Gewerbe gar nicht ausüben könnten, wenn es keine Nachfrage, sprich keine Männer gäbe, die dorthin gingen, wird geflissentlich übersehen. So wie heute auch noch. Prostituierte haben auch bei uns kein hohes Ansehen, es gibt immer wieder Versuche, das ganze Gewerbe soweit wie möglich zu unterdrücken und abzuschaffen. Das wird nur nicht gelingen, denn nicht umsonst wird es als ältestes Gewerbe der Welt bezeichnet. ;-) Viel mehr sollte man es aufwerten, mit Krankenversicherung und Rentenansprüchen für Huren und weiterer Stärkung ihrer Rechte und sich darüber auch bemühen, die Zwangsprostitution einzudämmen.


    Marthas Vater ergibt sich dem Alkohol und das ist auch sehr gut geschildert. Sein Verhalten (Selbstmitleid, Jammern, um Vergebung betteln) ebenso wie das von Martha und Henning, die zwischen Mitleid, Liebe, Wut und Verzweiflung hin- und her gerissen sind. Martha hat schon ganz recht, dass es eine große Versuchung ist, den Lohn an die Hafenarbeiter in einem Gasthaus auszuzahlen, wo der Alkohol so nahe ist. Für den Wirt natürlich ein prima Geschäft. Ich nehme an, dass Karl Westphal auch früher schon ab und an noch was mit seinen Kollegen getrunken hat, das berühmte Feierabendbier. Nach dem Tod seiner Tochter und seiner Frau hat er hier wahrscheinlich auch Trost und Zuspruch erfahren und so wurden aus einem Bier ganz schnell mehrere und dann halt Schnaps. Das geht wirklich schneller als man denken kann.


    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen:

    - Der Scharmarkt wird als Herz des Gängeviertel bezeichnet, scheint also mitten drin zu liegen. Trotzdem gibt es dort auch vornehme Geschäfte. Hatte die bessere Schicht keine Probleme, dort einzukaufen, wo sie von so viel Elend und Armut umringt waren?
    - Wie waren denn die Ausgabestellen für Wasser organisiert? Haben die das Trinkwasser aus der Elbe vorher in großen Kesseln abgekocht oder aus Gebieten importiert, in denen keine Cholera herrschte? Und gab es überhaupt genug von diesen Abgabestellen?

    - Was war die "schwarze Bude", an der die Totengräber die Massengräber schaufelten?


    Liebe Grüße

    Larna

    Es gibt mehrere Seiten, auf denen man nach Infos über Hogwarts, die Charaktere und die Geschichte suchen kann. Eine ist Pottermore, an der J.K.Rowling selbst beteiligt ist. Eine andere, auf der ich auch einige interessante Infos gefunden habe, ist Harry Potter Fandom mit einem wiki zu so ziemlich allem aus der magischen Welt. Hier kann allerdings wohl jeder editieren, da sind wahrscheinlich nicht alle Infos 100% verlässlich.
    Und natürlich stecken beide Seiten voller Spoiler! ;-)

    Beim ersten Lesen fand ich diese Details auch nicht so wichtig, aber jetzt sauge ich alles auf, was ich noch herausfinden kann. Es macht alles noch viel detailreicher. :-)


    Liebe Grüße

    Larna

    Ich glaube, Harry konnte sich wirklich nicht vorstellen, dass das ein schwarzmagischer Fluch ist. Natürlich sollte er mit seiner Erfahrung der magischen Welt vorsichtiger sein, andererseits nutze er das Buch schon das ganze Schuljahr und bisher hat er damit nur positive Erfahrungen gemacht: Die Anweisungen haben ihn in Zaubertränke weitergebracht, der "Muffliato-Zauber" (der, bei dem die Leute in der Nähe nicht verstehen, was man sagt) war sehr nützlich, mit dem Bezoar konnte er Ron retten usw. Da kam ihm nicht in den Sinn, dass einer Sprüche wirklich böse sein könnte. Natürlich hätte er es besser wissen können/sollen, aber die Erfahrungen (und seine Wünsche) sprachen für das Buch. ;-)


    Ich denke übrigens, dass Harry sehr wohl weiß, was er fast angerichtet hätte. Er ist ja direkt danach sehr geschockt. Doch vermutlich verdrängt er das lieber, als sich die Tatsache anhaltend vor Augen zu führen. Nicht unbedingt richtig, aber menschlich. ;-)



    Hermine kann aber mit Ron viel besser streiten... das hat ja auch was für sich!

    Da hast du auch wieder recht! :-D


    Zitat von ysa

    Hat JK Rowling eigentlich noch etwas über Nevilles Liebesleben gesagt?

    In den Büchern nicht, soweit ich weiß, aber sie hat später mal was dazu gesagt:


    Liebe Grüße
    Larna

    Mein Buch liegt bereit, aber es dauert noch ein bisschen, bis ich anfangen kann. Muss noch mein aktuelles Buch zu Ende lesen. :-)


    Liebe Grüße

    Larna

    Immer diese Vielleser 😁😉

    Ja, schrecklich, nicht? ;-)

    Ich dachte ja eigentlich, dass ich mein aktuelles Buch (ist das Neue von R. Gablé) für die LR unterbrechen würde, da ich nicht damit rechnete, bis dahin mehr als die Hälfte geschafft zu haben. Jetzt sind es aber noch nicht mal mehr 200 Seiten - da lohnt das unterbrechen auch nicht mehr. :breitgrins:

    Das finde ich spannend. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob das Berufsleben Einfluss auf die Planung des Urlaubs hat. Ich bin Intensivmedizinerin und kann meinen Alltag meistens nur in groben Zügen planen. Es gibt natürlich Dinge, die gemacht werden müssen - aber der Zeitpunkt, wann das im Tagesverlauf passiert, ist sehr variabel. Denn Aufnahmen aus dem OP oder Notfälle wirbeln häufig alles durcheinander. Da muss man wirklich flexibel sein. Allerdings ist Flexibilität tatsächlich eine meiner Eigenschaften, so dass es mir nicht schwer fällt. Daher plane ich meinen Urlaub trotz Reiseführer nicht durch. Ich lasse mich mehr inspirieren und überlege, was ich alles gerne machen würde. Wie und in welcher Reihenfolge, dass ist oft spontan. Je nach Lust und Laune. Mein Mann überlässt mir gerne die Auswahl und schließt sich meinen Vorschlägen meistens an - das ist sehr praktisch. ;-) Wenn wir allerdings vor Ort noch über interessante Dinge stolpern, die nicht im Reiseführer stehen, dann entscheiden wir uns auch oft dafür und lassen was anderes weg. Was ich an Reiseführern mag, sind die Tipps zu Land und Leuten, die auch oft drin stehen - die finde ich immer sehr hilfreich.

    Warum er allerdings gerade zu diesem Zauberspruch griff, möchte ich gerne wissen.

    Weil der Halbblutprinz daneben gekritzelt hat: "Für Feinde". Das wird erwähnt, als Harry das erste Mal den Spruch liest. Und Draco ist sein Feind. Harry hätte den Spruch nie gewählt, hätte er gewusst, was er auslöst. Doch er ist mal wieder überzeugt, mit seiner Einschätzung recht zu haben und er ist nun mal davon überzeugt, dass der Halbblutprinz ein Mensch mit einem vielleicht etwas fiesen Humor ist, aber prinzipiell harmlos bzw. gut. (Vielleicht hofft ein kleiner Teil von ihm immer noch, dass es sein Vater gewesen sein könnte). Das Buch und die Sprüche haben ihm ja bisher immer gut geholfen, da er hat einfach einem Unbekannten vertraut. Und ja - seine Erfahrungen der magischen Welt hätten ihn eines besseren belehren müssen.


    Da fällt mir gerade ein: Waren da auch die Bewegungen aufgezeichnet oder beschrieben? Normalerweise reicht ja ein Spruch nicht aus, um den Zauber zu wirken, sondern es muss auch die korrekte Zauberstabbewegung ausgeführt werden.


    Ginny und Harry werden ein Paar - o.k., keine Überraschung hier. ;-) Ich finde es nur immer wieder interessant, wie unterschiedlich ich darauf reagiere. Beim ersten Mal lesen fand ich es gut und habe mich gefreut. Dann gab es eine Zeit, da fand ich es nicht so gut. Das lag vor allem daran, dass mir Bonnie Wright in den Filmen als Ginny unsympathisch war. Ich weiß, dass ich ihr da Unrecht tue, aber ich kann es nicht ändern! Irgendwann hat es sich dann wieder geändert und ich fand Ginny als Charakter echt cool und sie und Harry ein tolles Paar. Doch beim jetzigen Re-Read fand ich sie zwar immer noch als Charakter super, war aber wieder im Team Hermione und hätte die Paarung Harry-Hermione deutlich besser gefunden!

    Die Suche nach dem Horcrux, der Kampf mit dem Inferi und die Flucht aus der Höhle lese ich jedesmal wieder ungern, da ich weiß, was am Ende steht. Dass Snape Dumbledore mit dem Todesfluch über die Brüstung befördert, tut mir jedes Mal wieder weh. :( Hogwarts ohne Dumbledore? Das ist und bleibt unvorstellbar. Und ich hoffe jedes Mal wieder, dass es nicht wahr ist.


    Lieben Gruß
    Larna

    Ja, ich nutze tatsächlich gerne Reiseführer in Buchform, um schon mal vorab ein bisschen zu schmökern, Ausflüge u.ä. zu planen. Auch auf der Reise schaue ich dann gerne nochmal rein, ebenso wie natürlich vor Ort. Außerdem finde ich die Karten, die meistens beiliegen sehr praktisch! Ich kaufe mir die Reiseführer und behalte sie anschließend. :-)


    Liebe Grüße
    Larna

    Zitat von yanni

    Ach ja - der erste Satz von Pippis Beschreibung gab mir auf Niederländisch Rätsel auf: Ihr Haar war gelb wie eine ... äh ... Wurzel (wortel)? Auf Afrikaans ist das eine "geelwortel" :pling: eine gelbe Rübe also!

    Da gibt es zwischen Nord- und Süddeutschen auch oft Missverständnisse, dass eine Wurzel auch eine Karotte sein kann. :-D

    Fleur ist in meinen Augen vor allem extrem selbstbewusst. Sicherlich ist sie sich ihres Aussehens bewusst, aber auch ihrer Fähigkeiten. Zudem kommt ihre sehr direkte und undiplomatische Art, mit der sie andere gerne vor den Kopf stößt. Sie ist auch nicht darum bemüht, sich bei anderen lieb Kind zu machen, sondern lässt es an sich abperlen, wenn man sie nicht mag. Damit eckt sie unweigerlich an. Hinzu kommt, dass sie außergewöhnlich hübsch ist und damit stellt sie viele andere in den Schatten.


    Hermione und Ginny zicken Fleur ja nicht an - zumindest nicht direkt. Aber ich kann mir vorstellen, dass es anstrengend ist, wenn sich einer deiner besten Freunde bzw. dein Bruder ständig in ein willenloses, fast sabberndes Wesen verwandeln, wenn Fleur anwesend ist. Und Fleur macht es ihnen durch ihr Wesen halt auch nicht leicht.

    Genauso wenig, wie frau jede andere Frau als Konkurrentin sehen sollte, muss sie aber auch nicht jede andere Frau zwingend mögen. Das ist ja auch gar nicht möglich.


    Übrigens finde ich es spannend, wie unterschiedlich die männliche Reaktionen dargestellt sind bzw. wie differenziert. Ron ist von Fleur ja immerzu überwältigt, was wohl daran liegt, dass er aktuell extreme Priorität auf das Äußere legt. Man erinnere sich an den Yule-Ball in Band vier. Dort hat er ja ein Date mit einem Mädchen kategorisch ausgeschlossen, weil sie hässlich war. Auch jetzt sagt er ja, dass kein Mann, der sie alle beisammen hat, Tonks gegenüber Fleur bevorzugen will. Er ist da sehr oberflächlich.

    Harry hingegen ist anders. Er ist auch viel weniger von Fleurs Charme betroffen. Vermutlich, weil er nicht so viel Wert auf das Äußere legt. Er kann sich normal mit Fleur unterhalten und benimmt sich in ihrer Gegenwart auch zwanglos. Durch das trimagische Turnier hat er auch erkannt, dass Fleur Intelligenz und Mut hat und eben nicht nur ein hübsches Gesicht.


    Vielleicht ist Fleurs Art auch ein bisschen eine Reaktion darauf, dass sie sicherlich von vielen erstmal nur auf ihr Aussehen reduziert wird.

    Liebe Grüße

    Larna