Beiträge von Larna

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Leseproben lese ich auch NIE... ich könnte anhand der ersten 20 Seiten ohnehin nicht entscheiden, ob es mir gefällt oder nicht.

    Das finde ich sehr interessant, wie unterschiedlich Leser sind. Wenn mich ein Buch nach 20 Seiten nicht in den Bann gezogen hat, dann schafft es das meistens auch im Verlauf nicht mehr. Es wird dann höchstens noch ein "so la la - Buch". Bücher, bei denen ich nach den ersten paar Seiten schon gefesselt bin, haben mich hingegen bisher nur extrem sehr selten enttäuscht!


    Liebe Grüße

    Larna

    Nachdem Harry und Ron den Krankenflügel wieder verlassen durften, bekommt Harry eine erneute Einladung von Dumbledore zu ihrer nächsten Stunde. Allerdings hat Harry seine Hausaufgabe, die Erinnerung von Slughorn zu bekommen, nicht erfüllt. Er hat es noch nicht einmal ernsthaft versucht. Ich finde es hier toll, wie Dumbledore hier reagiert. Er schimpft nicht, er macht keine Vorwürfe, sondern lässt Harry durch seine Fragen und seine Reaktionen/sein Schweigen die Zeit, dass die Erkenntnis, dass er es verbockt hat, von selber in ihm reift bzw. er sich das eingestehen kann. Was er ja dann auch tut und sich dafür aufrichtig entschuldigt. Dumbledore nimmt diese Entschuldigung dann auch an und gibt ihm eine zweite Chance.


    Wir erfahren, dass Voldemort sich um den Posten als Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste beworben hat und dann, als er abgelehnt wurde, bei Borgin und Burkes angefangen hat. Seine Gier nach wertvollen, besonderen Objekten wird sehr deutlich, als er die nette, naive alte Dame besucht, die ihre Angeberei mit dem Leben bezahlen muss. Danach versucht er es bei Dumbledore noch mal als Lehrer und wir wissen jetzt, seit wann der Posten des Lehrers für Verteidigung gegen die Dunklen Künste verflucht ist.


    Harry hat nun einiges zu tun: Er ist besessen davon, rauszufinden, was Malfoy im Raum der Wünsche macht. Dank Dobby und Kreacher weiß er ja, dass Draco dorthin verschwindet. Naja, eher Dank Dobby, Kreacher windet sich ja herrlich um eine Antwort herum.^^ Und typisch Dobby, das er eine Woche nicht geschlafen hat, um seine Aufgabe zu erfüllen. :D Harry hat wirklich schon viel Erfahrung im Umgang mit dem Elfen und schafft es, ihn vor ernsthaften Verletzungen zu bewahren. Ich liebe diese Szenen! <3

    Allerdings gelingt es ihm nicht, in den Raum einzudringen, was ihn immens frustriert. Trotzdem versucht er es hartnäckig weiter, das wird schon zur Obsession. Schön, dass einige Dinge noch so sind wie in den anderen Bänden - auch wenn Harry soviel erwachsener geworden ist.


    Er trifft bei seinen Versuchen, in den Raum zu gelangen auf Tonks, der es immer noch elend geht und Harry hat die Idee, dass sie heimlich in Sirius verliebt gewesen sein könnte. Es würde passen: Ihr Patronus, der sich in ein großes, vierbeiniges Tier verwandelt hat, so wie Sirius in seiner Animagus-Form, ihre Trauer, die durch ihre Schuldgefühle noch verstärkt wird... arme Tonks!


    Dazu muss Harry auch noch die Erinnerung von Slughorn holen, doch der weicht ihm hartnäckig aus und Harry ist zunehmend gefrustet. Letztendlich hat Ron die zündende Idee: Glück! Harry braucht einfach Glück und er hat ja da noch das Fläschchen mit dem Glückstrank. Eigentlich wollte er sich das aufheben, um vielleicht doch irgendwie mit Ginny zusammen zu kommen, doch er ist vernünftig genug, einzusehen, dass diese Erinnerung enorm wichtig ist. Die Szenen, in denen er den Glückstrank getrunken hat, sind toll beschrieben. Ich finde, man kann Harrys Zufriedenheit mit sich und der Welt, seine Gelassenheit und Zuversicht beim Lesen richtig spüren und er schafft es dann auch, die Erinnerung von Slughorn zu bekommen.


    Und was für eine Erinnerung das ist! Horcruxe sind wirklich eine grauenhafte Vorstellung! Ich muss gestehen, ich habe erst beim zweiten Mal lesen so wirklich verstanden, was das ist und wie das geht. Auf jeden Fall eine Erklärung, warum Voldemort nicht starb, als der Todesfluch ihn traf. Er konnte es nicht, da Teile seiner Seele irgendwo auf der Welt existierten. Eine wirklich gruselige Vorstellung, aber es zeigt auch, warum Voldemort immer weniger menschlich wurde - seine Seele ist schließlich extrem verstümmelt.

    Harrys Aufgabe wird dadurch nicht leichter, ganz im Gegenteil. Er muss erst alle Horcruxe zerstören - von denen er nicht einmal genau weiß, was sie sind, geschweige denn wo - und dann hat er überhaupt die Chance, Voldemort töten zu können. Und dabei besteht immer die Gefahr, dass Voldemort ihn zuerst erwischt. Immerhin merkt dieser vermutlich nicht, wenn ein Teil seiner Seele zerstört wird - das macht es für Harry etwas leichter, ist aber ebenfalls ein sehr gruseliger Gedanke!=O


    Liebe Grüße
    Larna

    Larna - wieder ein ziemlich heftiger Spoiler...





    Da habt ihr etwas angesprochen was mir immer wieder "negativ" auffällt. Meine ehrliche Meinung ist: es hat einfach nicht in die Geschichte gepasst.


    Ja, das denke ich, wird tatsächlich der Grund gewesen sein. Dass Eltern ihr Kind nur ein paar Wochen im Jahr sehen, ist ja nicht ungewöhnlich, wenn diese ins Internat gehen. Dass Hermiones Eltern aber auch noch in den Ferien auf sie verzichten, ist dann schon sehr seltsam. Aber das ist wohl eine Unlogik, die wir aus erzähltechnischen Gründen erdulden müssen.


    Weasleys Zauberhafte Zauberscherze <3 Dass die Zwillinge einiges draufhaben wusste man, dass sie aber so einen Laden aufziehen ist echt beeindruckend


    Ja, das ist so toll. Ich liebe die Szene in dem Laden. Angefangen von der Verstopfungssensation über die Tagträume bis hin zu den Liebestränken, dem Instant-Verdunkelungszauber bis hin zu den Schildhüten ist der Laden einfach super! Hier zeigt Rowling meines Erachtens auch sehr schön, dass Schulbildung und Talent nicht immer was miteinander zu tun haben müssen. Ron hat mit seinen sieben ZAGs mehr, als die Zwillinge zusammen und trotzdem zeigen sie mit ihrem Laden, dass sie unglaublich talentierte Zauberer sind. So eine Bandbreite an hochkomplexen Zaubern zu beherrschen, das ist schon richtig gut - und das, obwohl sie die Schule abgebrochen haben!

    Dass das Ministerium 500 ihrer Hüte bestellt hat, ist beides: Cool für die Zwillinge und ein Armutszeugnis für das Ministerium, dass seine Mitarbeiter mit Artikel aus einem Scherzartielshop ausstattet, um sie zu schützen. Unfähige Politiker gibt es eben auch in der Zaubererwelt.:D Und Rowling zeigt ja immer wieder sehr schön, dass man nicht unbedingt Talent braucht, um im Ministerium aufzusteigen - genauso wie in der Mugglewelt. ;-)


    Zitat von MatildaDean

    Aufregung gibt es um die ZAG´s. Ich hab da grad ein Blackout, in den vorigen Schuljahren gab es gar keine Noten?

    Doch, gab es auch, aber nur "bestanden" oder "nicht bestanden". Die ZAGs sind ja eine sehr wichtige Zwischenprüfung, nur wenn man besteht, kann man ein Fach auch weiter belegen. Daher werden die ZAGs ja auch vom Ministerium gestellt und korrigiert und das dauert eben länger. Vergleichbar mit den Abiturprüfungen oder dem Vordiplom im Studium, da dauerte es auch immer länger als bei normalen Prüfungen, bis man die Ergebnisse bekommen hat.


    Zitat von MatildaDean

    Alles weiterhin sehr geheimnisvoll, ich hab damals vergeblich gerätselt, was er wohl reparieren will.

    Ich auch!^^


    Liebe Grüße

    Larna

    Es hätte mich schon interessiert, wie es genau war, als Snape mit den 2 Stunden Verspätung wieder zu ihm kam, wie Voldemort ihn da empfangen hat und was die anderen Todesser gemeint haben.

    Schade, dass JK Rowling diese Szene nicht geschrieben bzw nicht veröffentlicht hat.

    Ja, das wäre definitiv interessant gewesen!


    Zu deinem Spoiler, ysa


    HoldenCaulfield

    Nein, ich denke auch nicht, dass er Snape misstraut, sonst hätte er ihn nicht wieder aufgenommen. Er glaubt ihm schon, dass er auf seiner Seite steht. Nur denke ich, dass er ihm nicht wirklich vertraut. Wenn man jemanden vertraut, dann glaubt man nicht sofort alles Schlechte, was man über ihn hört und selbst wenn derjenige das nicht entkräften kann (mit wirklichen Beweisen), hält man zu ihm.
    Doch wenn Bellatrix jetzt z.B. einen "Beweis" für Snapes Unaufrichtigkeit finden würde, würde Voldemort ihn mit Sicherheit zu sich zitieren und ihn auch heftig bestrafen, wenn er nicht den Gegenbeweis liefern könnte. Das meinte ich damit, dass Voldemort wohl keinem richtig vertraut.


    Liebe Grüße

    Larna

    Mollyröllchen wird sie genannt. :)

    Das ist ja süß! :) Und irgendwie eine passende Übersetzung, so ähnlich habe ich mir das gedacht.


    Wie um Himmels Willen ist Bill denn zu der gekommen?

    Als Mrs. Weasley und Bill Harry vor der letzten Aufgabe des trimagischen Tuniers in Band vier besuchen, sieht Fleur Bill und beäugt ihn da schon mit Interesse. Und ich glaube im fünften Band (oder am Ende des vierten?) erzählen Fred und George, dass Fleur jetzt auch bei Gringotts arbeitet, um ihr Englisch zu verbessern, und Bill ihr viele Nachhilfestunden gibt. ;-)


    Aber vielleicht sollten sie ihr erst mal eine Chance geben - kann ja sein, dass sie doch nicht ganz so "schleimig" ist.

    Sie ist schon sehr von sich überzeugt und wirkt manchmal arrogant und unsympathisch. Allerdings ist sie Harry ja nach wie vor dankbar, dass er ihre Schwester damals aus dem See gerettet hat (obwohl sie ja nicht wirklich in Gefahr war). Das zeigt, dass sie auch gute Eigenschaften hat und gar nicht so hochmütig. Sie ist nur extrem selbstbewusst, so dass sie die Meinung anderer Leute wenig kümmert und überhaupt nicht diplomatisch.^^


    Ich hatte eher den Eindruck, dass Mr. Weasley die Sinnhaftigkeit ebenso anzweifelt, da er allerdings beim Ministerium arbeitet, muss er das ganze Verfahren pflichtbewußt durchziehen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen wirklich viel bringen. So wie Yanni schon sagte: Codewörter könnten immer wieder herausgepresst werden. Dumbledore nimmt das alles ja auch nicht so ernst wie Mr. Weasley!

    Das kann natürlich sein, Dumbledore besteht nicht auf irgendeinem Sicherheitscheck - und er hält ja auch von dem Flyer mit den Sicherheitsmaßen des Ministeriums wenig.


    Hat JK Rowling einmal etwas zu diesem Thema gesagt?

    Keine Ahnung, ich habe davon nie etwas gelesen - wäre aber interessant! ;)


    Wie lautet da eigentlich das englische Original? Slime? Oder war es nicht phlegm?

    Fleur wird von Ginny tatsächlich "Phlegm" genannt.:)



    Liebe Grüße

    Larna

    Ich glaube tatsächlich das Voldi einfach nicht auf die Idee kommt, das jemand ihn hintergehen könnte.

    Doch, das denke ich schon, es hat ja immer wieder welche gegeben, die sich von ihm abwenden und versucht haben, die Todesser wieder zu verlassen. Sirius erzählt im fünften Band ja von seinem jüngeren Bruder, der den Todessern beitrat und dann doch kalte Füße bekam. Es kam also vor. Außerdem denke ich nicht, dass er wirklich jemandem vertraut, nicht richtig. Er kontrolliert sie und ist überzeugt, dass Angst und Loyalität seine Anhänger schon bei der Stange halten werden. Doch wenn er auch nur auf den leisesten Hauch eines Beweises für die Unzuverlässigkeit einer seiner Anhänger treffen sollte, dann würde es demjenigen schlecht ergehen - auch Snape. Man sieht ja, wie sauer er auf Lucius Malfoy ist, obwohl der ihm bisher treu diente, nur weil er das in der Halle der Prophezeiungen vermasselt hat. So sauer, dass er jetzt, wie Narcissa fürchtet, seinen Sohn dafür büßen lässt.

    Ich habe einige Autoren, von denen ich fast alles unbesehen kaufe - aus das Thema/das Genre interessiert mich überhaupt nicht. Doch meistens weiß ich ja, das trotzdem eine gute Geschichte bei rauskommt. ;)


    Ansonsten werde ich meistens über diverse Gruppen auf FB oder in Foren wie hier auf neue Bücher aufmerksam. Ich schaue dann nach Rezensionen (hier und auf amazon) und gerade auf amazon lese ich zuerst immer die negativen Rezis, denn oft weiß ich dann besser, ob das Buch was für mich ist als nach den ganzen Fünf-Sterne-Dingern.:D Des Öfteren hole ich mir dann noch die Leseprobe auf den Kindle und entscheide dann.


    Im Buchladen schlendere ich meistens an den Regalen lang und lasse ich mich optisch - sprich von Cover und Aufmachung inspirieren. Dann nehme ich das Buch zumindest mal in die Hand. Wenn der Klappentext oder die Kurzbeschreibung mich interessieren, dann lese ich rein. Meistens die ersten paar Seiten und dann nochmal weiter hinten ein kurzes Stück, um einzuschätzen, ob der Schreibstil was für mich ist. Wenn alles passt, nehme ich es mit - wobei ich mir mittlerweile eher selten neue Bücher kaufe, die meisten Neuzugänge sind Rezi-Exemplare. ;-)


    Auf Empfehlungen höre ich durchaus auch - wenn sie von Leuten kommen, bei denen ich weiß, dass unser Lesegeschmack kompatibel ist.


    Liebe Grüße

    Larna

    Die Weihnachtsferien sind vorbei und alle kehren nach Hogwarts zurück. Das Ende ist etwas dadurch getrübt, dass Percy aus dem Haus stürmte und Mrs. Weasley seitdem stets nah am Wasser gebaut ist. Immerhin gelingt es Harry, sie zum Abschied ein wenig zum Lachen zu bringen. "Ich mag ein ruhiges Leben".:D Vielleicht, aber irgendwie scheint ihm das ja nicht zu gelingen.;)


    Hermione ist auch nach den Ferien nicht bereit, sich mit Ron auszusöhnen, sondern zeigt ihm weiterhin die kalte Schulter. :traurig: Für Harry muss das sehr schwierig sein, dass eine zwei besten Freunde nicht mehr miteinander reden. Gerade in Zeiten wie diesen, ist es wichtig, seine Freunde um sich zu haben und wenn man dann aufpassen muss, was man zu wem sagt und auch wann und wie oft, damit sich keiner zurückgesetzt fühlt, ist das wahrlich nicht leicht. Er tut mir wirklich leid.


    Gleich zu Anfang geht es mit den Stunden bei Dumbledore weiter und Harry erzählt ihm sowohl von dem Streit mit Rufus Scrimgeour als auch was er über Malfoy und Professor Snape herausgefunden hat. Während es den Schulleiter sichtlich bewegt, dass Harry so loyal ihm gegenüber ist, lässt er sich auf keine Diskussion über Snape ein und wird dort auch sehr nachdrücklich. Harry verärgert das selbstverständlich, vor allem, weil er keine Begründung bekommt. Allerdings lernt er auch, dass Dumbledore zwar bereit ist, jedem eine zweite Chance zu geben, dass er aber nicht unkritisch vertraut. Tom Riddle hat die zweite Chance auch bekommen, aber Dumbledore hat es nicht als selbstverständlich angesehen, dass er sich wirklich geändert hat und ihn scharf im Auge behalten. Das wirft die Frage aus, was Snape wohl getan hat, dass er sich das bedingungslose Vertrauen von Dumbledore erworben hat?


    Wir erfahren wieder ein bisschen mehr über Voldemort. Dass er seinen Vater und seine Großeltern umgebracht hat, weiß man ja schon seit Band vier. Dass er aber seinem Onkel Morfin die Schuld dafür in die Schuhe geschoben hat (zumindest in der Zaubererwelt) ist neu. Ich habe mir ehrlich gesagt in Band vier nie darüber Gedanken gemacht, dass nicht nur die Muggel, sondern auch die Zauberer das mitbekommen und ihrerseits auf die Suche nach dem Schuldigen gehen müssen.:/


    Was mir aber nicht wirklich einleuchtet, ist, wie das mit dem Aufspüren von Magie funktioniert. Welche Magie wird denn da nun bemerkt? Die Magie, die Minderjährige ausüben? Dann hätte das Ministerium aber wissen müssen, dass weder Harry im zweiten Band noch Morfin jetzt die Zauber gewirkt hätten. Magie, die in der Nähe von Minderjährigen ausgeübt wird? Das würde erklären, warum Dobbys Schwebezauber damals Harry angelastet wurde. Dann hätte das Ministerium aber auch misstrauisch werden müssen, was Morfins Schuld angeht. Immerhin hätten sie die Magie ja nur bemerkt, weil ein Minderjähriger anwesend war. Außerdem verwendet Tonks am Anfang des fünften Bandes einige Zauber, als sie Harry von Dursleys holen und die fallen offenbar nicht auf. Obwohl gerade da jeder Regelverstoß dem Ministerium gelegen gekommen wäre. Bleibt noch die Möglichkeit, dass jede Magie bemerkt wird, wie Dumbleodre meint. Doch das wäre ja ein heilloses Unterfangen für die Ministeriumsangestellten, da Zauberer und Hexen täglich viel zaubern, eingeschlossen im Ministerium selber!8|


    Die zweite Erinnerung, die Dumbledore Harry zeigt, ist unvollständig bzw. wurde von Slughorn verändert. Da stellen sich gleich mehrere Fragen: Warum hat er das gemacht? Was zeigt die ursprüngliche Erinnerung? Und hätte er sich nicht denken können, das Dumbledore weiter nachforscht, sobald er merkt, dass da was verändert wurde? Oder hat Slughorn das Ergebnis selber nicht gesehen? Auf jeden Fall soll Harry jetzt das Original besorgen. Eine Aufgabe, die Dumbledore bisher nicht geschafft hat, aber scheint vollstes Vertrauen in Harrys Fähigkeiten zu haben.


    Rons Vorschlag erweist sich als wenig praktikabel, aber das war ja zu erwarten. :D Hermione ist jetzt auch sauer auf Harry, weil er zum einen Rons Vorschlag in Erwägung zieht und zum anderen, weil es ihm im Zaubertrankunterricht wieder gelungen ist, sie zu übertrumpfen, in dem er einfach einen Bezoar vorzeigt. Slughorn findet das im Gegensatz zu ihr höchst amüsant und gibt Harry sogar Punkte dafür. Doch es erweist sich noch als Glücksfall, dass Harry in seinem Buch über den Bezoar stolperte, denn damit kann er Ron das Leben retten! Das war schon ein ziemlicher Schock, als dieser vergiftet wurde!


    Das, was vorher passiert ist, amüsiert mich allerdings jedes Mal wieder. :D Der völlig liebeskranke Ron, der mit Romilda wahrscheinlich noch nie ein Wort gewechselt hat, und der etwas überforderte Harry, der anfangs überhaupt nicht versteht um was es geht und dann auch noch von Ron eine reingehauen bekommt. :totlach:Ich kann schon verstehen, dass er Ron erstmal kopfüber von der Decke hängen lässt und sich überlegt, ob er Ron sich nicht einfach zum Affen machen lassen soll. Allerdings ist er doch einsichtig genug, um zu verstehen, dass Ron gerade nicht er selber ist und dass er, Harry, es verdient hätte, noch eine reingehauen zu bekommen, wenn er das zuließe. Trotzdem lässt er ihn etwas unsanft auf den Boden fallen. Sein Ohr tat schließlich wirklich weh. ;-)


    Doch nach Rons Vergiftung hört der Spaß dann auf. Immerhin wird er wieder ganz gesund werden, doch der Schreck sitzt tief. So tief, dass sogar Hermione angelaufen kommt und ihre Wut offenbar vergisst. In solchen Situationen merkt man dann eben, was wichtig ist und was nicht und wie kindisch manches Verhalten. Harry scheint tatsächlich einTalent zu haben, den Mitgliedern der Familie Weasley das Leben zu retten. Zuerst Ginny, dann Arthur und jetzt Ron. Das ist zwar noch nicht die Hälfte der Familie, wie Mr. Weasley behauptet hat, aber ein Drittel.


    Harrys Argwohn bezüglich Snape wird noch verstärkt, als Hagrid ihnen von dem Streit erzählt. Der kann wirklich nichts für sich behalten. ;-) Außerdem wachsen sich seine Bemühungen, rauszufinden, was mit Malfoy ist bzw. was dieser so treibt, langsam zu einer Obsession aus. Das er mit dem Gedanken spielt, das Spiel ausfallen zu lassen - und das auch noch als Capitan und Seeker! :boah: Zum Glück entscheidet er sich doch anders, auch wenn das Spiel zu einem Fiasko wird, da McLaggen ein Dampfplauderer vor dem Herrn ist, seine eigene Aufgabe nicht gebacken bekommt und dann auch noch Harry niederschlägt, so dass dieser ebenfalls im Krankenflügel landet.:rolleyes: Herrlich ist die Szene, in denen Harry aufstehen will, um McLaggen zu töten und Madame Pomfrey sagt, das falle eindeutig unter Überanstrengung.:D Immerhin kommt Harry im Krankenflügel die Idee, wie er Malfoy überwachen lassen kann: In dem er Kreacher auf Draco ansetzt. Dobby ist auch mit von der Partie und er gehorcht Harry voller Begeisterung, obwohl er nicht müsste, während Kreacher das nur sehr widerwillig macht, aber er ist dazu verpflichtet. Und Harrys Erfahrungen mit Hauselfen kommen ihm hier definitiv zugute. Fragt sich nur, was Hermione dazu sagen wird. ;)


    Liebe Grüße

    Larna

    Ich denke, dass Narcissa prinzipiell schon an einige Dinge glaubt, die Voldemort vertritt. Zum Beispiel, dass Zauberer über den Muggel stehen und dass Muggelgeborene weniger wert sind als reinblütige Zauberer (heißen die im Deutschen so? Im Englischen sind es purebloods). Und solange ihr Mann in Voldemorts Gunst stand, kam sie wahrscheinlich auch gut damit klar. Vor den abscheulicheren Dingen hat sie wahrscheinlich die Augen geschlossen oder sich damit getröstet, dass es ja eh "nur" Schlammblüter und Muggelgeborene trifft. Jetzt aber lernt sie die Kehrseite kennen, nachdem ihr Mann nicht nur in Azkaban sitzt, sondern Voldemort auch noch sauer auf ihn ist!

    Da Draco jetzt in Voledmorts Visier geraten ist, reagiert sie hauptsächlich als Mutter, die Angst um ihren Sohn hat. Im Gegensatz zu ihm weiß sie ja sehr gut, wie er sein kann und wie hart er Versagen bestraft.


    Liebe Grüße

    Larna

    Katie Bell hat überlebt, ist aber im St. Mungos Hospital und es wird da wohl auch noch eine ganze Zeit bleiben. Doch es besteht immerhin die berechtigte Hoffnung, dass sie sich wieder komplett erholt.


    Harry erfährt nun weiteres über Lord Voldemorts Vergangenheit. Ich kann seine Empörung darüber, das Merope Riddle nicht mal für ihren Sohn leben wollte, verstehen. Man denkt sich, dass ein Kind der stärkste Antrieb sein sollte, am Leben zu bleiben. Harry ist in dem Wissen aufgewachsen, dass seine Mutter ihn so sehr geliebt hat, dass sie für ihn starb. Voldemorts Mutter wollte noch nicht einmal für ihn leben - also das genaue Gegenteil. Kein Wunder, dass Harry kurzfristig vergisst, dass er dabei ist, für den Mann Mitleid zu empfinden, der ihm seine Eltern nahm.


    Der junge Tom Riddle ist schon als Kind nicht besonders nett. Seine Mitbewohner haben ganz schön unter ihm zu leiden. Überraschend fand ich - ebenso wie Dumbledore - dass er seine Fähigkeiten bereits ziemlich entwickelt hat und auch bereits - zumindest zum Teil - kontrollieren kann. Als er Dumbledore anschaut und ihm befiehlt, die Wahrheit zu sagen, ist das ja der Versuch, seine Fähigkeiten in Legilimens anzuwenden (ich weiß leider nicht, wie das "Gedankenlesen" auf Deutsch heißt). Klappt halt nur nicht. ;-) Ich denke, so begeistert Tom darüber ist, dass er was "besonderes" ist und nach Hogwarts darf, so wenig gefällt es ihm, dass Dumbledore sich von ihm nicht beeindrucken lässt und ihn sogar dazu zwingt, die ganzen Dinge, die er "gesammelt" hat, wieder zurück zu geben.


    Harry hat es nicht leicht, als seine zwei besten Freunde sich überwerfen. In Kräuterkunde denkt er ja darüber nach, wie es wohl wäre, wenn Ron und Hermione anfingen, miteinander auszugehen und was es für Auswirkungen auf ihre Freundschaft zu dritt hat - sowohl wenn Ron und Hermione eine dauerhafte Beziehung eingehen als auch, wenn sie sich wieder trennen. Er ist fest entschlossen, mit beiden befreundet zu bleiben und hält daher meistens den Mund, wenn er mit einem von beiden zusammen ist. Hier zeigt sich in meinen Augen, wie erwachsen Harry geworden ist. Im letzten Band war er ständig beleidigt, hat sich übergangen und/oder ungerecht behandelt gefühlt und sich eben richtig pubertär benommen. Jetzt ist er viel ruhiger und überlegter. Das merkt man auch daran, wie er das Quidditch-Team führt und seine Entscheidungen trifft. Mit Ausnahme vielleicht dem Trick, mit dem er Ron und Hermione glauben lässt, er hätte Ron Felix Felicis in den Kürbissaft gemischt. ;-) Wobei der Gedanke eigentlich genial war und auch zeigt, dass Ron wirklich nur ein Problem mit Lampenfieber hat, den er hat die Performance seines Lebens hingelegt. :-D


    Ich finde auch, die Erwachsenen behandeln Harry jetzt eher wie einen der Ihren: Mr. Weasley, Dumbledore und auch Remus Lupin. Besonders deutlich wird Harrys Veränderung im Gespräch mit dem Zaubereiminister. Der schafft es deutlich schlechter ruhig und freundlich zu bleiben als Harry, der erst gegen Ende des Gesprächs seine Verärgerung zum Ausdruck bringt. Es ist ja auch gelinde gesagt eine Frechheit, wie er versucht, Harry vor seinen Karren zu spannen, nachdem sie das vergangene Jahr damit verbracht haben, ihn als einen Idioten und Lügner darzustellen. Eine Entschuldigung dafür hat er bisher nicht bekommen. :cursing:


    Ron hingegen verhält sich deutlich weniger erwachsen und lässt sich von seiner Eifersucht hinweg reißen. Dass Hermine vermutlich damals Victor Krum geküsst hat, ist ja nun schon zwei Jahre her und hat ja mit ihrem jetzigen Verhältnis gar nichts zu tun. Natürlich stand und steht Ron immer im Schatten anderer (vor allem seiner Brüder): Bill war Vertrauensschüler und Schulsprecher, Charlie Quidditch-Kapitän und hervorragender Spieler, Percy ebenso Vertrauensschüler und Schulsprecher und arbeitet jetzt im Ministerium (ist zwar sonst ein ziemlicher Ar...) und selbst die Zwillinge haben großes Talent und werden von allen gemocht. Und dann ist da natürlich noch Harry, sein bester Freund, der ihn aber auch stets übertrifft und dauernd im Mittelpunkt steht. Und Hermione ist ihm an Talent sowieso weit überlegen. Dass jetzt auch noch seine Schwester in an Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht übertrifft, bringt das Fass wohl zum überlaufen (zusammen mit seiner Angst vor dem Versagen im ersten Quidditch-Match). Allerdings führt er sich wirklich ein Ar...loch auf, besonders gegenüber Hermione, die dann ebenfalls genug hat, ihn mit Vögeln attackiert (finde ich immer noch super :breitgrins:) und sogar mit dem unausstehlichen Cormac McLaggen ausgeht. :rolleyes: Ich verstand Harry da sehr gut, der darüber nachgedacht hat, wie tief manche Mädchen (allerdings nicht nur die) sinken können, um sich zu rächen. ;)


    Was genau Hermione an Ron findet, kann ich allerdings nicht so nachvollziehen. Klar, er ist ein netter Typ und super Kumpel, aber er kann ihr in allen Belangen nicht das Wasser reichen. Da fände ich Harry und Hermione als Paar passender (und glaubwürdiger). Harry allerdings entwickelt Gefühle für Ginny. Das hat sich ja schon über das ganze Buch in angedeutet, aber als er Ginny und Dean sieht, die sich leidenschaftlich küssen, erwacht die Eifersucht in ihm. Der Vergleich mit dem Monster in seiner Brust ist echt klasse. Allerdings lässt er sie weder an Dean noch an Ginny aus, sondern behält seine Gefühle für sich und macht das mit sich selber aus. Ein weiteres Beispiel, wie reif er geworden ist.


    Den Streit zwischen Ron und Ginny finde ich jedesmal wieder super. Man merkt richtig, wie Ginny die Schnauze voll hat, immer von einem ihrer älteren Brüder bevormundet zu werden. :DSie hat wirklich Temperament!


    Liebe Grüße

    Birgit

    Liebe Grüße

    Larna

    Im vierten Band erwähnt Malfoy das mal. Sein Vater wollte ihn tatsächlich nach Durmstrang schicken, weil man dort die Dunklen Künste tatsächlich lernt und nicht nur die Verteidigung gegen selbige. Allerdings hat seine Mutter interveniert, weil sie nicht wollte, das ihr Sohn so weit auf eine Schule geht.

    Oh, das habe ich völlig vergessen. (Ich stelle immer wieder fest, dass Hörbücher nicht so gut abgespeichert werden wie Print Bücher.)

    Öhm, es könnte auch daran liegen, dass ich von Harry Potter einfach nicht lassen kann. :redface: Ich habe die ersten vier Bände bereits siebenmal gelesen, den fünften Band fünfmal, den sechsten jetzt zum vierten Mal und danach kommt der siebte Band zum dritten Mal dran. Außerdem habe ich alle Bücher zweimal gehört. Ich bin also nicht ganz normal. :wegrenn:Daher sind natürlich einige Dinge mittlerweile hängen geblieben. ;-)

    Am ersten Schultag werden die neuen Stundenpläne verteilt und diesmal ist das gar nicht so einfach, da die Noten in den O.W.Ls berücksichtig werden müssen. Ich liebe die Szene, in der Neville mit McGonagall über seine Fächer spricht und sie ihm erzählt, dass sie seine Großmutter daran erinnern wird, dass Zaubersprüche nicht zwingend ein nutzloses Fach ist, nur well sie damals durchgefallen ist. :breitgrins: Ich kann mir den Ausdruck ungläubiger Begeisterung auf Nevilles Gesicht lebhaft vorstellen. Er hat es wahrlich nicht leicht mit seiner Großmutter, die so genaue Vorstellung davon hat, wie ihr Enkelsohn zu sein hat und dabei so leicht Nevilles Stärken übersieht.


    Ron und Harry können nun doch Zaubertränke belegen, da Slughorn nicht die Bestnote fordert, sondern auch mit der zweitbesten zufrieden ist. Es kommt mir jedes Mal wieder so vor, als ob Rowling den Tausch der Fächer (Snape unterrichtet jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste, Slughorn Zaubertränke) nur deswegen durchgeführt hat, damit Harry doch noch Auror werden kann. Ihm ein O (was ist eigentlich die beste Note im Deutschen?) in seinem O.W.L zu geben wäre ja zu unrealistisch gewesen. Trotzdem stört es mich ein bissen, dass Harrys Wünsche auf jeden Fall erfüllt werden müssen.

    Dabei stellt sich mir auch die Frage, warum Snape jetzt plötzlich auch Schüler mit der zweitbesten Note akzeptiert? Bei Zaubertränken war er so strikt, aber jetzt unterrichtet er auch Schüler, die nicht die Bestnote vorweisen können. Ron und Hermione sind schließlich dabei und haben beide kein "O" erzielt.


    In Zaubertränke wird Harry der der neue Star, dank seines Buchs. Hermione findet das überhaupt nicht witzig. :-D Sie hasst es ja, wenn jemand besser ist. Im Gegensatz zu ihr finde ich nicht, dass Harry schummelt. Immerhin lässt er sich ja seinen Trank von keinem anderen brauen, sondern folgt einfach nur anderen Instruktionen, die offenbar von einem sehr talentierten Zauberer aufgeschrieben wurden. Natürlich ist es auf der anderen Seite ein unlauterer Vorteil, da er den Inhalt den anderen vorenthält und auch Slughorn nicht sagt, warum er so gut ist. Aber das Buch so zu verteufeln, wie Hermione das tut, zeugt in meinen Augen eher von ihrem Neid.

    Womit sie allerdings recht hat, ist, dass sie den Zaubersprüchen misstraut bzw. empört ist, dass Harry sie einfach so ausprobiert, ohne zu wissen, was sie bewirken. Soviel Erfahrung hätte er eigentlich in der magischen Welt sammeln sollen, dass er weiß, wie gefährlich so etwas sein kann. Da könnte er schonmal drüber nachdenken, was er da eigentlich so macht.

    Es stellt sich natürlich die Frage, wer der ominöse Halbblutprinz denn eigentlich ist. Harry hofft ja heimlich, dass es sein Vater gewesen sein könnte, aber der war ja kein Halbblut, sondern stammt aus einer reinen Zaubererfamilie. Vielleicht ist es ja doch eine Frau, wie Hermione glaubt?


    Auf jeden Fall gewinnt Harry den Glückstrank, den vermutlich jeder haben wollte - auch Malfoy. Vermutlich, damit er seine Aufgabe für Voldemort problemlos erledigen kann.


    Snape ist in seiner Unterrichtsstunde auch nicht anders als früher. Dass er jetzt sein Lieblingsfach unterrichten darf, hat ihn auch nicht milder gestimmt. Harrys Antwort "Es ist nicht nötig, mich Sir zu nennen, Professor" ist einfach nur klasse (auch wenn es mit Nachsitzen bestraft wird). :err:


    Harry stellt ein neues Team zusammen und hat ein paar Schwierigkeiten zu überwinden, da die meisten eher wegen ihm als dem Team kommen. Da habe ich mich gefragt, warum überhaupt die Erstklässler kommen durften. Ich dachte immer, die dürften nicht im Team spielen und Harry bekam eine Ausnahmegenehmigung, weil er so großes Talent hat?


    Hermione hilft ein bisschen nach und sichert damit Ron seinen Platz im Team. Überhaupt ändert sich das Verhältnis der beiden langsam, da sich Eifersucht einschleicht. Ron findet es überhaupt nicht gut, als Hermione Harry erklärt, warum es logisch ist, dass so viele Mädchen für ihn schwärmen und zählt auf, warum er Harry ebenbürtig ist. Hermione hingegen ist ziemlich eingeschnappt, als Ron so erfreut auf Lavenders Flirtversuche reagiert und auch in Hogsmeade ist sie etwas zickig, dass Ron so offensichtlich auf Madame Rosmerta steht. ;-)

    Ich persönlich finde ja, Harry und Hermione würden gut zusammen passen, aber deren Verhältnis wirkt vollkommen entspannt und unkompliziert. Also kein Hinweis auf romantische Verwicklungen.


    Dumbledores erste Stunde ist sehr interessant, da man etwas über Voldemorts Vergangenheit bzw. die Vergangenheit seiner Eltern lernt. Wie das Harry helfen soll, erschließt sich noch nicht, aber ich finde es spannend, etwas über den Hintergrund des dunklen Lords zu erfahren.


    Der Abschnitt endet mit einem richtigen Schock. Katie Bell wird verhext, weil sie eine verfluchte Halskette berührt. Wer hat ihr diese gegeben und für wen war sie bestimmt? Für Harry steht ja mit Malfoy der Schuldige. Das wird langsam zu einer fixen Idee von ihm. Hermione und Ron sind da ja nicht so überzeugt. Die Frage ist auch, wie Malfoy das hätte bewerkstelligen sollen, da die Kette kaum unbemerkt ins Schloss geschmuggelt hätte werden können und Malfoy noch nicht mal in Hogsmeade war. Außerdem - wenn Katie wirklich unter dem Imperius-Fluch gestanden hat, hätte Malfoy den durchführen können? Ist er so gut?


    Generell finde ich, die Stimmung in diesem Buch ist leichter zu ertragen als im fünften Band. Dort war alles nur düster (zumindest habe ich das so empfunden), hier kommen auch mal wieder hellere Passagen. Voldemort ist zwar wieder da, ebenso verschwinden Leute oder werden getötet (sogar die Mutter der armen Hannah Abbot), es herrscht also Krieg. Trotzdem schafft es Dumbledore, das Hogwarts ein sicherer Hafen ist und ein bisschen eine Insel der Seligkeit, auf die die Schrecken der Außenwelt nicht dringen kann. Wahrscheinlich ist das der Unterschied: Unter Umbridge war es auch in Hogwarts furchtbar, jetzt ist es wieder ein Refugium. Es bleibt sogar Zeit für witzige Szenen. Zum Beispiel als Haary damit droht, Hagrids Tür aufzusprengen und Hagrid in anbrüllt: "Ich bin ein Lehrer, Potter, ein Lehrer!" und Harry ihn dann mit "Sir" anspricht, was Hagrid dann total verblüfft. Ich fand es zum Kugeln.:totlach:


    Liebe Grüße

    Larna