Beiträge von Konstanze

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    Prickelnde Romantik & abwechslungsreiche Spannung


    Zum Inhalt: Ein Neustart in der abgeschiedenen Idylle Maines – das ist es, was sich Christine nach ihrer schlimmen Scheidungsschlacht in Deutschland erhofft. Hilfreich sind dabei ihr treuer Hund Jack und die wunderschöne Landschaft im Naturreservat. Nicht hilfreich scheint dagegen ihr neuer Nachbar und baldiger Kollege Sean – obwohl der auch wunderschön ist. Anstatt Christines Freundlichkeit zu erwidern, hält er sie mit groben Pöbeleien auf Abstand. Merkwürdigerweise tut er das nicht immer … da steckt doch mehr dahinter!



    Bewertung: Alle Handelnden des Buches haben ihren ganz eigenen Charakter und die Autorin, Ylvi Walker, bringt ihren Lesern jede Person liebevoll nahe. Vor allem die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere, zieht in ihren Bann. Ebenso kommt man nicht umhin von der Story mitgerissen zu werden: Erscheint das erste Drittel noch recht vorhersehbar und dadurch gelegentlich langatmig, so will man das Buch das komplette letzte Drittel über gar nicht mehr aus der Hand legen. Endlich mal wieder ein Romantic Thrill mit interessanten Wendungen und einem Ende, das absolut keiner erwartet.



    Fazit: Lesenswert. Ein prickelnder Thriller, der seine Leser trotz verhaltenem Start mehr als einmal die Luft anhalten lässt. Mit beiden Protagonisten erlebt man überraschende Höhen und Tiefen, bevor man beim fulminanten Ende noch mal durch unzählige Gefühlszustände geschleudert wird.


    4ratten


    Bittersüße Rache - Wächter des Lichts 4


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    Ein Must-have für Ylvi Walker-Fans


    Zum Inhalt: Die personifizierte Rache und die vermeintlich sanftmütige Heilerin. Was könnte diese beiden Charaktere verbinden? Unter anderem ihr Argwohn gegen die Welt und gegeneinander. Sie zusammen treffen zu lassen, gestaltet sich ebenso spannend wie amüsant und sogar liebevoll. Denn fast nichts ist so, wie es uns auf den ersten Blick erscheint ... oder?


    Bewertung: In "Bittersüße Rache" konzentriert sich die Autorin Ylvi Walker konsequent auf die Entwicklung zweier Hauptcharaktere und fesselt ihre Leser erneut mit wunderbarem Humor, Spritzigkeit, abwechslungsreicher Spannung und messerscharfer Pointierung. Selbstverständlich lassen es sich auch alte Bekannte nicht nehmen, wieder mit von der Partie zu sein.

    Nach meinem Empfinden ist dies das erste Buch der Wächter-Reihe, das es schafft den Leser zum Nachdenken über die eigene Person anzuregen. Man ertappt sich selbst beim voreiligen Schubladendenken und beginnt Sichtweisen zu reflektieren. Mehr und mehr erschließt sich die Titelwahl der 'bitter-süßen' Rache. Ylvi Walker wird definitiv immer besser. Bitte weiter so!


    Fazit: Ein wunderbarer, in sich geschlossener 4. Teil der Wächter-Reihe und somit ein Must-have für alle Fans. Ich habe dieses Buch mit viel Ruhe genossen und hoffe sehr, noch mehr von Ylvi Walker und ihren Wächtern des Lichts lesen zu dürfen. Allen, die neugierig geworden sind, empfehle ich mit Band 1 der Reihe ("Engelssohn") loszulegen.


    5ratten

    Der siebte Engel: Wächter des Lichts 3


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    Die Ruhe am Ende des 2. Teils war die Ruhe vor dem Sturm


    Zum Inhalt: Ein desillusionierter Wächter mit autoaggressiver Störung und ein bezauberndes, weibliches Engelswesen, das nicht einmal ahnt, was und wozu es im Stande ist, treffen wie zufällig aufeinander. Klingt vielversprechend und spannend? Ist es auch! Vor allem, als die beiden sich nach unüberwindbar scheinenden Kennenlernschwierigkeiten gemeinsam auf den Weg machen, um Herausforderungen zu meistern, die unvorstellbare Ausmaße annehmen …


    Bewertung: Ein weiteres dynamisches Duo bringt frischen Wind in die Wächter-Reihe. Mit Fokus auf Neuem, begegnet man dennoch alten Bekannten und fühlt sich als Leser auf vertrautem Terrain abwechslungsreich unterhalten. „Der siebte Engel“ birgt viele unerwartete Wendungen. Selbst vor den großen Persönlichkeiten – also den wirklich ganz großen – macht die Handlung nicht halt. Erwähnt werden sollen hier ebenso die wunderschönen Sexszenen. Danke Ylvi Walker ;)        

    Auch der vielseits gelobte Schreibstil der Autorin bereichert diesen 3. Teil der Wächter-Reihe: prägnant, humorvoll, kurzweilig und spannend. Man spürt, dass Ylvi Walker im Schreiben noch sicherer geworden ist.

    Da viele Charaktere auftreten ist es von Vorteil, die ersten beiden Teile der Wächter-Reihe („Engelssohn“ & „Dämonenkind“) zu kennen, um mit einem Großteil der Handelnden schon vertraut zu sein.


    Fazit: Freut euch auf fulminante Fantastik. „Der siebte Engel“ ist eine wunderbare, in sich geschlossene Fortsetzung der Wächter-Reihe. Erfrischend Neues wird kreativ mit lieb gewonnenem Alten verknüpft. Auch diesen 3. Teil der Reihe habe ich regelrecht verschlungen und freue mich sehr auf Teil 4.


    5ratten


    Dämonenkind: Wächter des Lichts 2


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    Den ersten Teil muss man gelesen haben


    Zum Inhalt: Teil 2 schließt nahtlos an Teil 1 an. Soras Baby kommt wohlauf zur Welt. Jedoch wissen davon plötzlich weitaus mehr „Personen“, als den Eltern lieb ist. Und das große Interesse am Dämonenkind birgt vielgestaltige Gefahren …


    Bewertung: Eifrig fiebert und rätselt man mit, deckt mit den Protagonisten – freut euch auf neue Charaktere – Intrigen auf und hält mehrmals ganz schön die Luft an. Wie schon im ersten Teil (Engelssohn - Wächter des Lichts 1) entwickelt die Autorin interessante, vielschichtige Figuren und schreitet rasch in der Handlung voran. Auch ihr kurzweiliger, humorvoller Stil und ihr Talent auf den Punkt Spannung aufzubauen, haben mich wieder gefesselt.

    Einziges Manko: Selbst für einen Paranormal Roman läuft - nach meinem Empfinden - einiges zu glatt und überzufällig ab. Das kostet Nerven und eine Ratte.


    Fazit: Ich habe es sehr genossen, mit der bunten Truppe mitreißende Abenteuer zu erleben und bin gespannt auf den dritten Teil, den ich mittlerweile auch hier liegen habe. Auf jeden Fall sollte man den ersten Teil gelesen haben, sonst steht man im zweiten vor böhmischen Dörfern.


    4ratten

    Engelssohn: Wächter des Lichts 1


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    Mein erster Paranormal Romance-Roman und ich bin begeistert


    Zum Inhalt: Sora, eine Frau Anfang 30, steckt im trüben Alltag fest. Nach Feierabend will sie einfach nur noch nach Hause – wer kennt das nicht? – und plötzlich … ändert sich, im wahrsten Sinne, über Nacht alles. Neue Lebensziele, neue Freunde, eine starke Liebe und noch vieles mehr, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll.


    Bewertung: Dieser 1. Teil der Wächter-Reihe hat mich sofort gepackt. Der komplette Roman ist abwechslungsreich, humorvoll und spannend verfasst. Die Autorin Ylvie Walker überzeugt mit liebevollen, vielschichtigen Charakterzeichnungen und raschem Voranschreiten der Handlung. Ein Buch, das ich verschlungen und mich dabei bestens unterhalten gefühlt habe. Und dies sogar, obwohl ich als Paranormal-Neuling das Buch skeptisch geöffnet hatte.

    Ylvie Walkers kurzweiliger, prägnanter Schreibstil gefällt mir sehr. Sie schafft ein wunderbares Gleichgewicht zwischen Beschreibung und aktiver Handlung. Als LeserIn fühlt man sich mittendrin im Geschehen. Mehr als einmal habe ich gelacht, den Atem angehalten und fleißig mitgerätselt.


    Fazit: Ein Buch, das man mit Freude und Spannung verschlingt. Es endet mit einem absoluten Cliffhanger. Zum Glück habe ich Teil 2 schon hier liegen und freue mich darauf.


    5ratten

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    Thrill


    Enddreißigerin Emma gewinnt ihren ersten Literaturwettbewerb. Ein Traum scheint wahr zu werden, als sie im Zuge des Gewinns in eine fantastische Location eingeladen wird, um dort aus ihrem Siegertext vorzulesen. Der vermeintliche Traum entpuppt sich jedoch als schrecklicher Albtraum, in dem Emma eine größere Rolle spielt, als sie wahrhaben will …


    Kaum mit der Protagonistin warm geworden, prescht der Thriller auch schon voller Nervenkitzel los – und dieses packende Tempo hält die Autorin bis zum Schluss durch! Es gelingt ihr durchweg Atmosphären zu kreieren, in die der Leser hineingezogen wird. Sprich: Mittendrin statt nur dabei, stilistisch wunderbar umgesetzt.


    Dies war mein erster Roman von Jennifer Louis, die bereits unter den Pseudonymen Ursula Pauls und Johanna Kirchen veröffentlichte. Es war sicher nicht mein letzter. Und weil ich bei einem so spannungsgeladenen Thriller nicht das kleinste bisschen spoilern möchte, empfehle ich „Lest selbst!“ und komme direkt zum Fazit.



    Fazit: Ein Thriller mit dichter, einnehmender Atmosphäre, durchgängigem Spannungsbogen, realistisch agierenden Charakteren und ausgefeilter Story. Die Autorin hat ein Talent mitreißend zu schreiben, sodass man beim Lesen voll auf seine Kosten kommt.


    5ratten

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    Märchenhaft, und vielleicht eher was für Jüngere


    Inhaltsangabe: Siehe bitte ausnahmsweise mal Klappentext.

    Warum auch immer, hat man die Spoilerwarnung aus meinem Titel entfernt ... Deshalb hier: SPOILERALARM



    Um das Buch komplett zu lesen, musste ich mir mehrmals ins Popöchen treten, denn mir war es zu langatmig. Den Inhalt hätte man besser auf 173 statt 346 Seiten behandelt. Ein deutlicher Spannungsbogen wurde für mich nicht ersichtlich. Die Frage „Was wird Katharine ihrer Tante erzählen?“ eignet sich einfach nicht um einen Leser hunderte Seiten lang bei der Stange zu halten.

    Auch Onkel Tullys Schöpfungen mögen 1852 sicher riesiges Erstaunen hervorgerufen haben – im 21. Jahrhundert kann man einen Leser aber nicht mehr lange damit begeistern.

    Handwerklich ist der Anteil beschreibender Textpassagen sehr hoch, im Vergleich zur tatsächlichen Handlung. Was wiederum wozu führen kann? Genau: Langeweile.

    Die Charaktere bleiben verschwommen und flach. Selbst die wenigen klar herausgearbeiteten Charakterzüge entwickeln sich nur mühsam und nicht immer ganz nachvollziehbar. Es mag mit an meinem psychologischen Hintergrund liegen, dass mir schnell klar war, zu welchem Persönlichkeitskreis Onkel Tully gehört und sein Charakter daher wenig Überraschendes für mich bot. Dennoch ist er sehr goldig beschrieben. Sollte die Autorin im Sinn gehabt haben, eine Fürsprache für seine wundervolle Andersartigkeit zu verfassen, so hätte sie es im falschen Genre platziert oder eher ’versteckt’. Denn aussagekräftig wird sie auch in dieser Hinsicht nicht.

    Summa summarum: Wenn ich mich nach Lektüre eines Buches fragen muss „Was sollte das jetzt eigentlich?“, so ist es wohl nicht gerade empfehlenswert.
    Es ist mystisch, ja … aber kein Krimi, kein Thriller, kein Liebesroman und kein ausgesprochener Jugendroman – wobei es für junge Menschen noch am interessantesten sein dürfte, erinnert es doch an Märchen wie ’Aschenputtel’, ’Alice im Wunderland’ und ’Charlie und die Schokoladenfabrik’. Auch die kurzgehaltenen Kapitel und die einfache Sprache sind angenehm zu lesen.

    Wunderschön ist und bleibt das Cover. Ein ganz toller Druck, auf dem man sogar die Poren im Gesicht der Frau erkennt. Und im Innenteil des Umschlags ein wunderbar sattes Gelb, das bei jedem Aufschlagen gute Laune macht (Taschenbuch). Allein dafür könnte man eine Ratte vergeben.



    Fazit: Für mich ein Durchschnittsroman. Es scheint das Erstlingswerk der Autorin zu sein und sicherlich ist nicht auszuschließen, dass v.a. jüngere Menschen mehr darin entdecken können als ich.


    3ratten

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    Menschlich


    Dies ist die schönste Biografie über Lou Andreas-Salomé, die ich kenne. Kerstin Decker hat top recherchiert und sogar einige Quellen und Zusammenhänge zu Tage gefördert, die (mir) neu waren. Und dennoch ist das Buch keine trockene Abhandlung geschichtlicher Fakten. Kerstin Decker stellt den Menschen Lou in den Vordergrund. Man kommt dieser Frau als solcher näher und ist des öfteren - wie beim Lesen eines guten Romans - gespannt, wie die Handlung weitergeht.


    Kreative, neugierig machende Kapitelüberschriften und Abdrucke von Originalfotos im Mittelteil des Buches, tragen ebenfalls dazu bei, das Buch und dessen Geschichte über Lou lebendig und interessant wirken zu lassen.



    Fazit: Wer sich für den Menschen Lou Andreas-Salomé interessiert und eine Biografie lesen möchte, die nicht vorrangig trockene geschichtliche Fakten wiedergibt, dem wird dieses Buch mit Sicherheit gefallen.


    5ratten