Beiträge von Wendur

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Ich stelle ernsthaften Rezensentinnen/Rezensenten Besprechungsexemplare (Hardcover, Softcover oder E-Book, je nach Wunsch) des Romans "Sofies Spiegelwelt" zur Verfügung.


    Interessierte sollten möglichst "Sofies Welt" von Jostein Garder kennen und/oder bereit sein, sich nicht nur auf Abenteuer der Handlung, sondern auch auf solche des (Mit)Denkens einzulassen.


    Informationen zum Roman gibt es hier im Forum unter den Buchneuvorstellungen, auf der Verlagsseite und in der virtuellen Welt Ureda im Netz, welche die im Buch vorkommende spiegelt.


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    „Sofies Spiegelwelt“ wurde von Jostein Gaarders „Sofies Welt“ inspiriert und setzt dessen Ansatz fort.


    Durch ein vermeintliches Computerspiel dringt immer mehr Rätselhaftes ins Leben der Schwestern Iris (15) und Elena (13) ein: Sie werden in Parallelen zu Sofies Welt verstrickt und in die virtuelle Welt Ureda versetzt (die im Internet gespiegelt wird). In dieser warten die Antworten auf noch ungestellte Fragen.


    Dort, in der alten Philosophenschule, sind ihre Spiegelschwestern Siri und Anele die letzten Schülerinnen des weisen Lehrers Wendur. Diese finden ein verborgenes Zimmer mit einem Brief an Sofie und einem Manuskript, in dem ihre eigenen Erlebnisse und sogar Gedanken stehen; und zwar nicht nur die vergangenen. Eingefügt sind geheimnisvolle Warnungen vor einem „Rubikon-Trick“, durch den die Geschichte verändert werden könnte. Tatsächlich wird zumindest das Leben von Iris und Elena verändert, womit genug zur Handlung verraten sei.


    Der Roman spielt mit Realität und Fiktion und spricht unterhaltsam und auf abenteuerlichen Wegen zentrale Fragen unseres Daseins an. In den Erlebnissen der Mädchen und in oft lockeren und spitzzüngigen Dialogen geht es weit über nacherzählte Philosophiegeschichte (wie bei Gaarder) hinaus: Raum und Zeit, Leben und Tod, Fühlen und Denken, Glauben und Wissen, Zufall und Vorbestimmung, Geist und Materie …


    Warum schrieb ich den Roman?: Weil viele Jugendliche (und nicht nur die) philosophieren ohne es zu wissen. Etwa, wenn sie sich mit virtuellen Welten (was ist Realität und Bewusstsein?), Zeitreisen (Denkkategorien) oder Star Trek (Fragen der Ethik) beschäftigen, wie die Schwestern im Roman. Oder – um ein aktuelles Beispiel zu nennen – mit dem Klimawandel, bei dem es im Kern um das Prinzip Verantwortung geht, das ebenfalls im Buch eine wichtige Rolle spielt. Doch sie finden keine weltenverbindenden Notizzettel (wie Iris und Elena) in den Denkschubladen unserer alltäglichen Realität. Bewusst trägt daher der Roman den Untertitel „Ein Abenteuer ohne Grenzen“. Denn die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Naturwissenschaft und Religion, Realität und Fantasie, Unterhaltung und Anspruch werden überschritten.


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