Beiträge von Minou76

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

    Ich schreibe maximal in meinen Filofax was ich gerade lese...und das momentan auch sehr unzuverlässig.


    Ehrlich gesagt lese ich lieber, als dass ich Zeit verbringe, übers Lesen Statistiken zu führen - mir persönlich ist die Zeit dafür zu schade.

    Mir hat schon der erste Bank "Honigtot" sehr gut gefallen, trotzdem habe ich etwas Zeit verstreichen lassen, bis ich mit "Marlene" gestartet habe. Nachdem ich mehrere Bücher, die diese Zeit behandeln, gelesen habe, brauchte ich etwas Abstand.


    Besonders gerne mochte ich die hier auch vorher gelobten "Kriegssplitter" - so manches habe ich zwei Mal gelesen...vieles schien an Absurdität nicht zu überbieten. War aber leider trotzdem wahr und stellte echte Zitate dar.


    Die Geschichte an sich hat mich genau wie in "Honigtot" sofort in ihren Bann gezogen. Marlene wirkt für mich immer authentisch, was auch heißt, dass sie mir nicht immer sympathisch ist. Sie wie auch die übrigen handelnden Personen sehr gut gezeichnet. Übertrieben erschien mir die Handlung nicht, auch wenn natürlich so einiges zusammen kam...vielleicht etwas zu komprimiert.


    Insgesamt ist es ein absolut empfehlens- und lesenswertes Buch - und für mich sicher nicht das letzte der Autorin .


    :4ratten:

    Ich kann keine Provokation erkennen und würde mich anschließen wollen, dass die Unstimmigkeit per PN ausgetragen wird - bevor sie sich in weitere Fäden zieht.


    Sagota

    Klassikfreund vermisse ich auch sehr.


    Es gibt Bücher, die mich nur unterhalten (meine geliebten Krimis), es gibt aber auch viele, die meine Ansichten und Blickwinkel verändert haben. Ich würde sagen, dass die Gesamtheit einen Teil des Menschen Minou geprägt und geformt hat. Das ist natürlich ein laufender Prozess (hoffentlich) und andere Teile werden durch andere Menschen, Ereignisse usw. geprägt.


    Genau das mag ich am Lesen aber auch so sehr - dass es mich zum Nachdenken anregt, andere Perspektiven aufzeigt und mir so die Möglichkeit gibt, meinen Standpunkt immer wieder zu überdenken.

    Weil ich nicht mal nur im geringsten die Gelegenheit habe, mir die Namen zu merken :lachen: ...die Geschichte kann sich nicht richtig entwickeln und ich nicht richtig eintauchen...sie ist fertig, bevor sie richtig angefangen hat...Bücher unter 300 Seiten lese ich eigentlich gar nicht.

    Ich lese keine alten Rezis von mir bewusst.


    Hier im Forum passiert es mir häufiger, dass ich eine Rezi lese und erst im nachhinein merke, dass es meine eigene war (hängt mit dem alten Benutzeraccount zusammen) - in aller Regel mag ich sie aber ganz gerne :lachen: .

    Klaus-Peter Wolf - Ostfriesenwut


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links


    Inhalt:

    Eine Tote wird aus dem Hafenbecken gefischt. Während die Behörden hier den üblichen Ermittlungen nachgehen wird klar, dass der Mord nur Teil eines großen Ganzen ist - am Ende geht es um das Leben und die Gesundheit Tausender von Menschen...


    Meine Meinung:

    Zum Inhalt habe ich absichtlich nicht zu viel geschrieben, da irgendwie alles irgendwie gespoilert hätte. Tatsächlich ist es so, dass ich ein großer Fan der Ann-Kathrin-Klaaßen-Krimis bin. Dieser hier hat mich jedoch überhaupt nicht überzeugt. Das Ganze wirkte extrem konstruiert, vieles völlig an den Haaren herbei geholt und dabei noch maßlos überzogen. Die Figur der Ann-Kathrin ging mir zunehmend auf die Nerven, sie rutscht immer mehr in die Richtung der fürchterlichen, mit Ticks versehenen Kommissare ab, die man auch ansonsten zuhauf in der Welt der Krimis findet...und die mir diese in den letzten Jahren zunehmend verleidet haben.

    Ehrlich gesagt würde ich ihr an der Stelle doch raten, mit ihrem Kollegen eine Fischbude zu eröffnen - ich weiß wirklich nicht, ob ich Lust auf weitere Ermittlungen ihrerseits habe.


    Bei genauerem Nachdenken: Nein, ehrlich gesagt gerade überhaupt nicht.


    Die Geschichte hat mich unzufrieden zurück gelassen, fertig gelesen habe ich sowieso nur, weil mich die Vorgänger so überzeugt haben und ich immer dachte, dass das Ruder noch rum gerissen wird.

    War leider nicht der Fall.

    Den kenne ich gar nicht (und ich glaube, das ist nur eine Titel-Gleichheit, in dem Buch geht's um eine Punkband, die wohl von den Pogues inspiriert wurde). Weißt Du zufällig, wie er auf deutsch heißt?

    "Was diese Frau so alles treibt" ist der deutsche Titel. Ich liebe ja eigentlich alle Day-Filme <3


    EDIT: Ja, es ist ganz sicher nur eine Titel-Gleichheit, hat mich eben nur sofort an den Film erinnert...

    Ich überspringe jegliche Versform. Gedichte, Liedtexte - da gleiten meine Augen drüber wie auf Schlittschuhen.

    Stimmt, das geht mir genauso!


    Ich versuche immer wieder, solche Texte zu lesen...aber da siegt doch meistens meine Ungeduld.

    Ich mache das wie sandhofer...überspringen ist mir "zu gefährlich", aber ich lese schon mal quer.


    Besonders gerne bei gehäuft ausführlichen Sexszenen...oder bei Folterpassagen.

    Mein erster Impuls wäre der von JaneEyere gewesen.


    Tatsächlich könnte mir aber ein super gutes Buch, das dann ein für mich unbefriedigendes Ende nimmt, schon ein bisschen den Tag vermiesen...ein Beispiel fällt mir aber gerade nicht ein.

    Am Wochenende war das Buch ausgelesen - ich habe es sehr nachdenklich beiseite gelegt und konnte auch nicht direkt mit einem neuen beginnen.


    Zu sehr wirkt das Gelesene nach.


    Die Geschichte hat eigentlich alle Emotionen bei mir geweckt - ich habe mich gefreut über wachsende Liebe, ich war wütend über die Ungerechtigkeit, dass so böse Menschen verschont blieben, ich hatte tiefes Mitgefühl für Marie, ich empfand großen Respekt für Vera für ihre Beharrlichkeit...es war wirklich ganz großes Kino.


    Mit Sicherheit werde ich auch weitere Bücher der Autorin lesen :).