Beiträge von Murkxsi

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Zur eigentlichen Geschichte zurückkommend:


    So genau ist mir noch nicht klar, warum Jesters "Kinder" sofort so aggressiv agieren. Oder sind sie so "programmiert" worden, dass sie jeden über den Haufen schießen, der sich ihnen nähert?


    Jester scheint derweil von einer ganz anderen Welt zu sein. Es ist so, als ob er zwei Seelen in der Brust hätte, die miteinander konkurieren. Von daher vermute ich, dass sich tatsächlich eine Art Parasit bei ihm eingenistet hat, der ein ganz spezielles Ziel verfolgt, nämlich von diesem Planeten weg zukommen.


    Was sind "Mattenwillys"?


    Die letzte Szene habe ich nicht ganz verstanden (vielleicht habe ich etwas überlesen). Was genau soll Amaya für Jester tun? Und wieso soll sich der getupfte Fernand ihm angeschlossen haben? Lebt er also noch?


    Das Gespräch zwischen Viktor, Avea und Breevunc gibt ein wenig Hoffnung, dass man letztendlich doch noch zu einer guten Entscheidung für die Styx-Bewohner kommt. Mal sehen, wie das weiter geht.

    Ich finde es immer hochspannend, wenn Männer über Frauenrollen diskutieren ;).


    Ich bin der Meinung, in der Literatur als auch im realen Leben dürfen Männer UND Frauen alle Facetten zeigen, die es gibt und die sie zeigen möchten. Wer sagt denn, dass der Mann derjenige war, der verführt hat? Vielleicht war es auch Avila, die die alte Liebe wieder ein wenig auffrischen wollte. Außerdem gehören immer zwei dazu. Derjenige, der verführt und der sich verführen lässt (natürlich vorausgesetzt es ist gewaltfrei und freiwillig).


    Was mich an dieser Szene gestört hat war die Tatsache, dass sich da gerade auf der Styx eine gefährliche Situation entwickelt, die sämtliche Aufmerksamkeit der Entscheider erforderlich macht. Wie hat man da Zeit - und Muse - für Sex? Wenn ich Mitarbeiter, Kollegen oder Freunde vermissen würde, die in Gefangenschaft sind, würde ich an alles denken, nur nicht daran. Das hat mich ein wenig irritiert. Und natürlich fehlt da auch der Passus, wie es letztendlich überhaupt dazu gekommen ist. Der wäre vielleicht bei dieser Szene hilfreich gewesen.


    Noch bedenklicher finde ich, aus Aveas Verhalten - sie lässt einen Moment der Verliebtheit zu - direkt zu schlussfolgern, dass sie für alles andere nicht qualifiziert sei. Das erscheint mir holzschnittartig: Eine Frau ist entweder intelligent und zielstrebig - dann muss sie stets kühl, berechnend und emotionslos sein, eine Art Roboter. Oder sie hat Gefühle - dann darf es in ihrem Leben nichts anderes geben als ihren Mann. Wenn Jatin und Avea zeigen, dass auch facettenreichere Persönlichkeiten möglich sind, freut mich das. :) Auch literarisch halte ich es für Befriedigender, Figuren zu haben, die durch ihre Primärrolle noch nicht komplett charakterisiert sind. Der Soldat ist mehr als einfach nur Soldat, er kann auch Bowling spielen. Die Wissenschaftlerin kennt mehr als Zahlen, sie geht auch gern ins Theater. Der Künstler ist vielleicht genial, aber seiner eigenen Kunst inzwischen überdrüssig und büffelt in der Abendschule, um sein Abitur nachzumachen ... Solche Sachen machen Figuren für mich plastisch. Und Avea lässt eben zu, ihre Jugendliebe für eine Nacht wieder aufleben zu lassen - ohne deswegen sofort alles über den Haufen zu werfen, was sie sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat.

    Danke für diese Ausführung.:thumbup:

    Interessante Idee, Viktor und Jatin durch Jesters "Kinder" entführen zu lassen. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Und Jester scheint sich immer mehr von seinem eigentlichen Ziel abzuwenden. Verständlich, dass seine "Kinder" irritiert darauf reagieren.


    Der bisher gescheitere Versuch, die Beiden zu retten, fand ich sehr spannend zu lesen, auch wenn ich die Technik nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich bin aber mittlerweile ein Posbis-Fan. Allein die Namen finde ich herrlich erfrischend und eben, weil man sie nicht in einem SciFi Roman erwartet, finde ich sie gelungen.


    Das Gespräch zwischen Avea und Breevünc lässt ein wenig Hoffnung aufkommen. Vielleicht gibt es einen guten Kompromiss, der für alle tragbar ist.


    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Da ich keine speziellen Erwartungen hatte, kann ich dazu nichts sagen. Nur, dass es mir gefällt.

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Hatte ich Vorstellungen? Als Kind las ich viel SciFi, von daher waren anscheinend noch einige Vorstellungen in meinem Kopf, die sich durchaus mit dieser Serie decken.

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    So genau kann ich das gar nicht sagen. Irgendwie mag ich Viktor und Jatin, von denen würde ich gerne mehr lesen.

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Das ist sicherlich ein spannendes Raumschiff, leider haben wir bisher noch nicht so viel davon gelesen.

    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Nein, ich kann nicht schwimmen und bin eine Frostbeule. Definitiv NEIN.

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Mir gefällt er bisher gut. Ich glaube allerdings, dass da noch mehr geht.


    Ich erwähnte bereits, dass ich kein großer Technik Freak und kein klassische Sci Fi Leser bin. Mich interessiert die Story, die Welt, die Personen und nicht die Technik. Deshalb lese ich lieber Fantasy

    Von daher war zu erwarten, dass hier Einiges an Technik vorkommt, zu Glück aber so, dass es mich nicht in meinen Lesefluss stört.

    Mir geht es da genauso. Technische Dinge zu verstehen fällt mir nicht immer leicht. Ich überlese es dann einfach und hoffe, den Zusammenhang trotzdem zu verstehen.

    So nun wissen wir, was X-Grow ist - diese schwarze Masse, die alles verschlingt. Und damit hat Isob experimentiert. Ob er wohl viele Leben eopfert hat bis seine Mitarbeiter herausgefunden haben, wie es zu beherrschen ist? Wenn ich mir vorstelle, dass er damit optimierte Lebewesen geschaffen hat .... :entsetzt: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich damit, wie am Anfang kurz erwähnt, nur unter Schmerzmitteln leben lässt. Wer weiß was es im Körper über einen längeren Zeitraum anrichtet?

    So genau kann ich mir noch nicht vorstellen, wie dieses schwarze gruselige Zeug in einen menschlichen Körper passt. Eine Langzeitstudie ist da sicherlich noch nicht gemacht worden. So alt sind sie sicherlich noch nicht.

    Das war ein spannender und interessanter Abschnitt. Besonders die Unterwasserfahrt von Viktor und der Kampf mit diesem schwarzen Zeug hat mich fasziniert. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, davon eine Probe zu behalten, auch wenn sie angeblich nun sicher ist.


    Dieser Art "Selbstmord" fand ich auch sehr unheimlich und ich bin mir sicher, dass es nicht aus eigener Entscheidung passiert ist.


    Die Nachricht von Rhekla an Jester ist sehr mysteriös und wirkt auf mich hypnotisch. Rhekla scheint eine zentrale Rolle zu spielen und Leute auf eine bestimmte Art und Weise zu rekrutieren, für was auch immer. Ich denke, sie wird von den Laquilen - oder was immer sie auch sind - gesteuert.


    Irgendwie niedlich fand ich, dass Viktor unter dem kalten Eis heiße Schokolade trinkt. Da kommt irgendwie das Kind im Manne durch und macht ihn sympathisch.


    Die Namen der Probis finde ich auch irgendwie niedlich, besonders Mistbub gefällt mir.


    Zuerst kamen sie ganz nah zusammen, so wie die Laquilen das auch tun - da haben wir mal wieder eine Parallele - und dann gehen sie plötzlich aufeinander los. Warum? Das ist echt rätselhaft.

    Diese Aussage von Bahrin: "Sie kamen alle zusammen. Sehr eng. Es sieht so aus, als hätten sie miteinander gekuschelt." - erinnert sie euch auch an das auffallende Verhalten der Laquilen, sich zu einem Plasmahaufen zusammenzufinden?

    Ich habe da auch Parallelen gesehen, kann es aber noch nicht so richtig deuten.


    Amaya fand ich toll. Der Herstellung der Verbindung wird sehr lange dauern - "bis zu zwei Sekunden" :totlach:

    Da musste ich auch lachen. Für sie sind 2 Sekunden natürlich irre lang.

    Dass Avea keinen Wert auf Jesters Geschenk legt - ich nehme an, es würde sich wieder um diese besonderen Laquilen handeln - ist vielleicht eine gute Entscheidung von ihr.

    Ich glaube auch, dass das ihr Leben retten wird. Diese komischen Geschenke, die Jester da macht, haben schon im letzen Abschnitt mein Misstrauen geweckt. Gerade Jester, der ist nicht der Typ, der einfach Geschenke macht.


    Isob Jester scheint infiziert zu sein, aber noch nicht völlig "übernommen". Die Nachricht von Rehkla scheint auf jeden Fall für seinen Parasiten (Ich denke, nun kann man offen von Parasiten sprechen. Hat schon mal jemand geschaut, ob die so einen schwarzen Stachel im Nacken haben?) Sinn zu ergeben. Ich bin wie alle anderen hier der Meinung, dass das Ausschlagen des "Geschenks" Avea "rettet".

    Das mit dem Parasiten finde ich eine sehr interessante Theorie, das könnte durchaus sein. Vielleicht sind die Laquilen auch von ETWAS eingenommen und nun sucht sich dieser Parasit einen neuen Herd, da er mit ihnen nicht weiterkommt. Mit den Menschen aber schon. Sind es eigentlich alles nur Menschen, die davon betroffen sind?

    Bruhns Aktion hat mich hier ein wenig überrascht. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Ich vermute auch sehr stark, dass er durch irgendetwas beeinflusst wurde. Da er plötzlich so eine Sehnsucht nach den Sternen hatte, vermute ich auch wieder die Laquilen dahinter. Irgendwie haben sie es geschafft, die Menschen um sich herum zu manipulieren.

    Ist das das Ziel der Laquilen? Dass sie ihre "Wirte" dazu bringen, sie auf andere Sterne zu transportieren, damit sie sich dort ausbreiten können?

    Genau das denke ich auch. Vielleicht ist das eine ganz alte Lebensform auf dem Planeten, der durch die neue Bevölkerung nun weiß, dass es noch viel mehr im Universum gibt. Vielleicht brauchte sie eine Zeit der Entwicklung, bis sie endlich in der Lage waren, nun einzugreifen.



    Die Worte von Rehkla "WIR werden diesen Planeten verlassen" um nach "unserer Heimat" zu suchen. Ich werde das Gefühl nicht los, das da die Laquilen aus Rehkla gesprochen haben.

    Den Gedanken hatte ich auch. Rhekla schien mir bisher sehr glücklich in ihrer Welt unter Wasser. Und plötzlich möchte sie zu den Sternen, wie ihr Vater zuvor auch? Stutzig hat mich auch ihre "Meinungsverschiedenheit" gemacht. Mit wem hatte sie die?



    Zumindest hat die Aktion von Bruhn die Debatte erschwert und alle Karten werden neu gemischt. Und dann rettet Viktor auch noch Breevünc, der nun in einen Konflikt gerät. Ich kann schon verstehen, dass er ein wenig verhalten reagiert, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass er nun offener ist für andere Ansichten und vielleicht sogar die Seiten wechselt.


    Ich bin da wirklich total zwiegespalten. Ja, es ist sehr gut, dass man Erbkrankheiten damit heilen kann, angeborene Behinderungen vermeiden kann. Aber wo hört diese Optimierung auf. Ich stehe dem Thema sehr sehr kritisch gegenüber und bin da in diesem Fall auf jeden Fall bei der "Liga freier Terraner"

    Das sehe ich genauso. Es ist ein komplexes Feld und die Grenzen sind sehr fließend. Und je schneller die Gentechnik sich dahingehend entwickelt, desto wichtiger ist auch die Grenzsetzung, wie weit man da gehen kann/darf.

    Aber es wäre auch der Anfang einer nicht endenden Kette an "Reparaturen" und "Verbesserungen". Und genau darin liegt meiner Meinung nach das hauptsächliche Problem. Wo sind am Ende die Grenzen?

    Und auch die Frage, WER die Grenzen festsetzt? Letztendlich wird es doch wieder darauf hinaus laufen, dass nur die Mächtigen und die Reichen diese Möglichkeiten hätten und die Zweiklassengesellschaft sich noch mehr verstärken würde. Damit würde sich die Menschheit mental und gesellschaftlich zurück entwickeln.

    Oder anders: wenn jeder optimiert wäre, wäre es dann noch etwas besonderes?

    Die Reparaturszene fand ich schon ein wenig gruselig und auch faszinierend. Interessant, dass Amaya weinen kann.


    Die Laquilen finde ich schon sehr geheimnisvoll. Ich denke nach wie vor, dass da mehr dahinter steckt. Und warum stechen sie die Menschen? Versuchen sie so, mit ihnen zu kommunizieren? Oder können sie sie tatsächlich beeinflussen? Verhält sich Rhekla deshalb so extrem gegenüber Borlien? Pubertät hin oder her, so über sich herzufallen ist ja doch eher ungewöhnlich. Und was bezwecken sie damit?


    Süß fand ich auch, dass Bruhn die Bardame aufreißt. Er könnte sicherlich ein wenig Abwechslung gebrauchen.


    Ich bin gespannt, wie sich Avea und Viktor begegnen werden. So wie ich das verstanden habe, haben sie sich lange nicht mehr gesehen. Logisch, dass Avea nicht so begeistert war, dass er gerade in dem für sie so wichtigen Moment auftaucht. Das hat immer Boden für Spekulationen. Und Avea wird sich sicherlich vor ihrer Assistentin in Acht nehmen müssen. Ich glaube nicht, dass Viktor zu 100 % hinter Aveas Pläne stehen wird.


    Den Posbis Amaya und vor allem den Grünen Heinerich fand ich interessant und witzig. Die ganze Szene hat mir Spaß gemacht. Aber warum nur weint Amaya?

    Das habe ich mich auch gefragt. Vielleicht mag sie das Gefühl, falls sie fühlen kann.


    Rhekla verhält sich ja auf einmal völlig anders, sie merkt es auch, versteht es nicht. Sind es wirklich nur die Hormone, die da mit ihr durchgehen? Oder bewirken die Laquilen das? Vielleicht lesen sie ja unbewußte Wünsche oder wirken wie eine enthemmende Droge?

    Auch eine interessante Theorie, dass sie die Wünsche erahnen und lesen können. Und da sie offensichtlich positiv gegenüber Rhekla eingestellt sind, kann es durchaus sein, dass sie da ein wenig nachhelfen wollen.

    Das finde ich interessant, weil bei Feuer der Leere und Das Imago-Projekt zu Beginn nahezu nur Menschen auftauchen, die in Umgebungen agieren, die nah an unserem heutigen naturwissenschaftlichen Verständnis entworfen sind.

    Wie schon Rhea schrieb, waren es bei mir tatsächlich die vielen technischen Begriffe und Dinge, die ich mir so schwer vorstellen konnte. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich sehr lange keine SciFi mehr gelesen habe und Feuer der Leere wieder der erste Roman war. Ich war vielleicht auch ein wenig aus der Übung. Mittlerweile liest es sich für mich besser.

    Da ich im Kreml eine Kabine habe, bin ich sehr erfreut über die vielen Annehmlichkeiten, die man bei einem solchen Chef hat. Einschließlich der besten Zitronen.

    Ich habe auch eine Kabine und trinke auch sehr gerne heiße Zitrone ^^

    Auf alle Fälle hoffe ich mehr von der Tochter zu erfahren, die wohl sehr naturverbunden ist und die eine "Eingeborene" des Planeten ist. Komischerweise frage ich mich warum sie spitze Ohren hat. Hört man damit besser?

    Die spitzen Ohren fand ich auch sehr irritierend. Bei spitzen Ohren habe ich sofort Elfen im Sinn, was da natürlich gar nicht hingehört. Gibt es Unterwasserwesen, die spitze Ohren haben?

    So, dieses Buch muss einfach gut sein, bei all den Dingen die das „echte Leben“ aufgefahren hat, um das Lesen gestern zu erschweren. Aber nun genug gejammert, stürzen wir uns in die einladenden Dunkelwelten.

    Das ist eine sehr gute Erklärung. Die übernehme ich mal, das reale Leben hat mich leider auch ein weng am WE abgehalten. Es liest sich tatsächlich vielversprechend.

    Und warum werden die Schiffsnamen eigentlich in GROßBUCHSTABEN geschrieben? Reist auf ihnen der Tod mit?

    Scheibenwelt-Fan?

    Viele Astronomen meinen, dass es sogar mehr von diesen einsamen Wanderern gibt als Planeten, die um Sterne kreisen. Das liegt daran, wie wir uns die Entstehung von Planetensystemen vorstellen. Wenn ein Planet ein wenig zu langsam unterwegs ist, wird der Stern ihn sich einverleiben (er wird in den Stern stürzen und dort verbrennen). Wenn er ein wenig zu schnell ist, erreicht er "Fluchtgeschwindigkeit" und verlässt den Stern Richtung große Leere. Nur in einem vergleichsweise kleinen Spektrum von "passenden" Geschwindigkeiten ergeben sich Umlaufbahnen, auf denen Planeten für Jahrmilliarden um einen Stern kreisen können.

    Ich finde das hochinteressant und habe davon noch nie gelesen. Ich liebe Bücher, bei denen man noch einiges dazu lernt.

    Das ist etwas, das mir an Science-Fiction als Genre gefällt: Man kann einzelne wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien aufgreifen und mit wildester Fantasie weiterspinnen. :)

    Das finde ich besonders gut daran, dass Du Dich schon an die Fakten hältst und drumherum eine Geschichte schreibst. Ich bin leider eine Physik-Legasthenikerin und tue mich unglaublich schwer mit diesen Dingen. Deshalb freue ich mich immer, wenn man mir darüber ein klein wenig Wissen vermitteln kann.

    Auch die KRUSENSTERN ist so etwas wie eine fliegende Stadt. Der Würfel hat eine Kantenlänge von 2,5 Kilometern. Letzte Woche habe ich spaßeshalber ausgerechnet, wie oft meine Wohnung in dieses Schiff passen würde: etwa 62 Millionen mal. Dennoch wohnen nur 300 Menschen (und eine unbekannte Anzahl von Posbis) an Bord. Man kann also, wenn man das möchte, an Bord der KRUSENSTERN leicht das Leben eines Einsiedlers führen.

    Huch.... ganz schön groß.

    Hier sind ja einige PR-Neulinge, wie verfahrt ihr mit solchen Textstellen? Wird so was gegoogled oder "überlesen"?

    Ich überlese diese zunächst und hoffe, im Laufe des Romans die "Erleuchtung" zu bekommen. Wenn es mich sehr interessiert oder es für die Geschichte relevant ist, dann google ich auch.

    Nun bin ich auch endlich in der Dunkelwelt angekommen. Und ich bin ebenfalls absoluter Perry-Rhodan-Neuling. Und habe auch den ersten Teil "Schwarze Saat" nicht gelesen. Bin also quasi sowas von unbefleckt :D


    Der Prolog hat mich direkt eingefangen und in SciFi-Stimmung gebracht. Es war genau die richtige Mischung, mich einzulesen und in dieser Welt anzukommen. Und ich fand den Prolog auch sehr gut beschrieben und konnte mir alles sehr gut vorstellen.


    Die Figuren gefallen mir auch gut. Dieser Eljahr Bruhn, der wohl von diesem Jester eher als einfach beschrieben wird (was ich nicht so glaube) und seine Tochter Rhekla sind mir sofort sympathisch. Besonders Rhekla finde ich ausgesprochen spannend. Ich könnte mir vorstellen, dass sie in diesem Roman eine besondere Rolle bekommt.


    Der Unfall war schon krass. Ich stelle mir das so vor, als ob ein Flugzeug durch dein Wohnzimmerfenster kommt und auf dem Couchtisch landet - nur halt alles unter Wasser. Aber warum ist dieser Unfall passiert? Und was war mit dem Kapitän? Er machte mir irgendwie einen benommenen Eindruck, so als ob er Drogen eingeatmet hätte, dass seine Sinne schwächt. Ist da Manipulation im Spiel? Oder Verrat? Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Jester, den ich übrigens nicht leiden kann, mehr weiß, als er zugibt und vielleicht sogar irgendwie die Finger im Spiel hat. Klar ist auf jeden Fall, dass da am Rande der Legalität gearbeitet wird.


    Die KRUSENSTERN finde ich schon sehr spannend. Ich stelle mir das ein klein wenig wie Las Vegas vor, wo ja auch alles in Miniatur nachgestellt wurde. Obwohl ich irgendwie glaube, dass das Raumschiff so groß ist, dass man sich auch den realen Proportionen bedienen könnte. Und Jatin finde ich cool. Sehr clever, wie sie das eingefädelt hat, dass Perry Rhodan Viktor beauftragt, mal nachzusehen, was da auf der Styx los ist.


    Was sind nur diese Posbis? Und Was das X-Grow? Ich kann mir da noch so gar nichts drunter vorstellen.


    Der Auftrakt ist für mich schon mal gelungen und macht sehr neugierig. Ich finde den Einstieg diesmal auch nicht so schwer wie bei Roberts anderen Sci-Fi-Romanen.

    War ja klar, dass der fette Gero noch von Teramon gebraucht und gerettet wird. Das der überhaupt auf den Nachtfalter gekommen ist.... Ich bin gespannt, was Teramon noch mit ihm vor hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass er ihn zum König schickt, denn bis jetzt weiß er ja eigentlich noch gar nicht, was da so in seinem Land passiert, oder?


    Soooo viele Verluste, das ist wirklich sehr tragisch. Immerhin konnte sich noch wenige retten, glücklicherweise auch Volkmer. Ich glaube, dass er für den weiteren Verlauf sicherlich noch wichtig werden könnte. Er hat gute Führungsqualitäten.


    Ich hätte wetten können, dass uns noch Gerd Halfer begegnen wird. Aber der hat sich anscheinend so tief in Bernstadt verbuddelt, dass er noch gar nicht mitbekommen hat, dass sich die Bewohner geändert haben.


    Ich bin sehr froh, dass Klara gut in Flussen angekommen ist und man die Flüchtlinge dort aufnimmt.


    Und es gibt einen weiteren Hoffnungsschimmer. Baldwin und auch dieser Widerling Sven erkennen durch die Waldkehre, dass sie einer Lüge aufgesessen sind. Sie werden Feodor weiter verfolgen, um ihn zu befragen. Mal sehen, wann sie aufeinander treffen.


    Warum ist Feodor so extrem misstrauisch gegenüber dem Mealeg? Hat er wirklich etwas Böses vor? Irgendwie glaube ich das nicht. Ich glaube eher, dass Feodor einfach nervlich überlastet ist und nicht mehr weiß, wem er trauen kann und wem nicht. Was auch verständlich ist. Ich glaube, es schadet nicht, einen Begleiter zu haben. Und ich glaube auch, dass sich Adel nicht so leicht abhängen lässt. Der hat irgendwie einen Narren an Feodor gefunden. Nicht dass der schwul ist und sich unsterblich in Feodor verliebt hat :D


    Ich habe ein wenig Boralt in diesem Band vermisst. Und wo zum Teufel steckt Helmko? Macht der zwischenzeitlich einen Wellness-Urlaub? Ich hatte doch sehr gehofft, dass er noch rechtzeitig nach Bernstadt kommt, um den Menschen zu helfen. Jetzt findet er nur Teramon vor in einer gestärkten Position.



    Was bin ich froh, dass die Flüchtlinge in Flussen so herzlich aufgenommen wurden, das ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Dass Tiemo etwas ungläubig reagiert, ist nachvollziehbar, wenn man die ganze Geschichte das erste Mal hört.

    Stimmt, kurz hatte ich auch Angst, dass sie abgewiesen werden. Die Geschichte ist aber auch wirklich zu unglaubwürdig, das kann man auch alles gar nicht begreifen.

    Was ist das für ein Ding in Teramons Brustkorb, das von grünem Rauch umgeben ist? Es scheint eine Art Herz zu sein, wenn es so pulsiert?

    Das habe ich mich auch gefragt. Ist das einer dieser Artefakte, die da in ihm pulsieren? Und wo kommt das her? Irgendwie habe ich das Gefühl, schonmal davon gelesen zu haben, komme aber gerade nicht dadrauf.

    Ich muss sagen, mir hat dieser Band besonders gut gefallen. Und ich bin natürlich wieder beim 5. Band mit dabei.

    Mir hat dieser Band auch sehr gut gefallen, auch wenn es sehr viele Kampfszenen gab. Insgesamt war es schon sehr spannend, wie sich die Menschen erst gegenseitig bekriegen und dann gemeinsam zu retten versuchen.


    Natürlich lese auch ich weiter. Ich bin allerdings den ganzen August im Urlaub und fahre auch morgen für 2 Wochen weg. Mal davon abgesehen, dass ich noch 5 Rezis schreiben muss (jetzt 6), brauche ich im Juni mal eine kleine Leserundenauszeit. Vielleicht ergibt sich ja was im Juli.


    Nachwievor muss ich das hier auf Literaturschock wirklich loben. Auf Lovelybooks ist das Niveau der Rückmeldungen, Beiträge wirklich schlechter.

    Einer der Gründe, warum ich schon soooo lange hier bin. Hier setzt man sich wirklich mit der Geschichte und auch mit anderen Meinungen auseinander. Bei Lovelybooks habe ich auch mal reingeschaut und es hat mir gar nicht gefallen. Da ist nur Masse. Dann lieber kleine aber feine Leserunden, in denen man sich austauschen kann. Das gefällt mir persönlich auch viel besser.

    Aber bei soooooo vielen Menschen? Das sind ja nicht nur 10 oder 20 Häppchen. Es ist für mich unvorstellbar. Glücklicherweise habe ich vom Bauchmaul nicht geträumt. Aber der wird mich gedanklich noch begleiten. Ich glaube, wenn ich das nächste Mal einen Mann mit extrem dicken Bauch sehe, werde ich an deine Bauchmäuler denken :D