Beiträge von Murkxsi

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Die Seeschlacht fand ich schon unglaublich spannend beschrieben. Ich hatte wirklich Angst um Fenja und bin auch sehr froh, dass das gut ausgegangen ist.


    Das Ende fand ich schon sehr gruselig, dass die Piraten sich in die See stürzten, um dann zu ertrinken. Vermutlich ist das der einzig wahre Tod eines Seemannes.


    Olef tat mir ein wenig leid, dass er zwangsläufig zum Kampfmonster mutieren musste. Noch hat er sich aber gut unter Kontrolle. Immerhin hat er so nun auch den Respekt von den anderen Seeleuten bekommen.


    Die Hundiner sind schon irgendwie furchteinflössend. Sie gehören auch zum alten Volk, können doch eigentlich nicht schlecht sein. Denn eigentlich wollen doch alle nur friedlich leben. Ob überhaupt von den Kontrahenten noch einer weiß, warum sie sich bekriegen?

    Mir wäre es lieber, beide Seiten würden sich verbünden können, um gemeinsam gegen Teramon vorzugehen.

    Das wäre natürlich das Beste. Dummerweise weiß ja noch niemand von Teramon, falls den von denen überhaupt jemand kennt.

    Vor allem könnte ich mir bei den Lupinern auch vorstellen, dass sie für Teramons Beeinflussung leichte Beute sein könnten, da sie sich ja auch von den Rittern quasi ungerecht behandelt fühlen ... andererseits haben auch sie damals die Nordener von ihrer Festung im Kampf vertrieben.

    Oh.... auf die Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen, ist aber durchaus sehr nahe liegend. Ich befürchte sehr, dass Salvatore ebenfalls auf die Idee gekommen ist 8|

    Ich muss sagen, dass mir dieser Band bis jetzt ausgesprochen gut gefällt. Auch die geschichtlichen Beschreibungen finde ich sehr spannend und runden diese Welt ab. Bei der Vielzahl der Völker schwirrt mir zwar ein wenig der Kopf, denke aber, dass man bis zum Ende dieses Abenteuers dann alle zusammen hat. Es ist doch etwas anderes, wenn man von einem Volk hört oder es in Aktion erlebt.


    Diese Wassergeister waren ja sowas von gruselig. Ich habe es gewusst. In so einer Burg muss es etwas geisterhaftes geben. Burg ohne Geist geht nicht. Die Idee mit diesem konservierten Leben finde ich schon sehr genial. Jetzt frage ich mich natürlich, wer genau diesen Zauber belegt hat bzw. wie mächtig dieserer Zauberer war? Und gibt es diesen Zauber noch bei den Lupinern?

    Zu merken, wie die eigene Seele erlischt, mag ich mir gar nicht vorstellen. Das ist Horror pur.


    Mit Cuno und seinen Gefährten ist das Bündnis der Ritterorden wieder komplett, sodass die Artefakte wieder zerstört werden können.

    Rein theoretisch. Salvatore will uns nur wieder auf eine falsche Fährte schicken.

    Dieser Abschnitt war extrem spannend. Salvatore, für die Beschreibungen rund um die Bergfestung muss ich dir mal ein ganz dickes Lob aussprechen: das war so richtig schön gruslig und spannend beschrieben - klasse :thumbup:

    Das kann ich nur unterschreiben.

    Sehr gut gefallen hat mir auch das Gespräch zwischen Cuno, Baton und Baldwin, als die beiden alten Ritter dem relativ jungen Priester klar machen, dass seine Ansichten allzu verbohrt und kleingeistig sind - vor allem aber, dass es die Ansichten der Kirche sind, aber nicht die des Schöpfers! Wie wahr, das kennen wir selbst ja auch aus unserer Welt. Schön, dass Baldwin sich die Worte zu Herzen nimmt.

    Das Gespräch fand ich auch sehr interessant. Baldwin wird sicherlich noch öfters seine eigenen Ansichten überdenken müssen. Ich glaube auch, dass er dazu in der Lage wäre. Zumindest wäre dieser, wenn er denn dieses Abenteuer überlegt, ein hervorragender Heilswart.

    Die Lupiner sind Opfer und Täter zugleich. Und bei den Ordensrittern, das darf man nicht vergessen, handelt es sich um rücksichtslose religiöse Fanatiker aus einer Zeit, in der ihre Orden ganze Städte und Königreiche vernichtet haben.

    Alles hat zwei Seiten. Letztendlich kämpft jeder ums Überleben und für seine Überzeugung. Man mag da gar nicht genau sagen, wer da Recht und Unrecht hat. Mit Teramon allerdings gibt es einen so starken Feind, dass eigentlich alle nur eine Möglichkeit haben, ihn zu bezwingen: Gemeinsam. Ich befürchte allerdings, dass man uralte Vorurteile, Meinungen und Überzeugungen nicht so einfach über den Haufen werfen kann.

    ich muss aufpassen, dass ich nicht vor lauter Freude darüber, von unerwarteter Seite evtl. Unterstützung gegen Teramon zu bekommen, die Tatsache übersehe, dass die Ritter die Lupiner absolut besiegen wollen. Diese Absicht hat mir nämlich Magenschmerzen bereitet, ich fände es besser, wenn auch hier versucht werden würde, eine friedlichere Einigung zu finden und vielleicht sogar ein gemeinsames Bündnis gegen Teramon zu schmieden.

    Ich freue mich da lieber nicht. Darauf bin ich schon ein mal Mal bei dieser Serie hereingefallen.



    Der arme Olef ist nun auf See. Das ist ja so gar nicht seine Welt. Und nun kommen auch noch die Seeschäumer. Das war ja klar. Unseren Helden bleibt auch nichts erspart.

    Die letzten Wochen waren leider keine Lesewochen. Immerhin konnte ich Häppchen für Häppchen ein wenig voran kommen, so dass ich sogar zwei ganze Abschnitte nun beenden konnte (aber bisher keine Zeit zum Posten hatte). Aber nun....


    Die Beschreibung der Burg fand ich auch sensationell. Ich liebe Burgen, wir selbst haben hier in Krefeld die Linner Burg, die Abends immer so schön beleuchtet ist. Ich liebe die Atmosphäre. Diese Woche durfte ich sogar eine Lesung mit Wolfgang Hohlbein im Rittersall beiwohnen (das war schon toll). Und da dachte ich sogar hier an diese Bergfestung. Ob es dort auch Geister gibt? Zumindest liest sich das sehr spuky.


    Die Schriftzeichen sind vielleicht in der alten Sprache. Und das Buch, das Baldwin so genau betrachtet, hat sicherlich auch eine Bedeutung. Schade, dass sie es nicht lesen können.


    Als sie die Skelette aus dem Turm trugen, habe ich mich kurz gefragt, ob das überhaupt so einfach geht. Eigentlich müssten sie doch zu Staub zerfallen, oder? In der Archäologie wird jeder einzelne Knochen aufgelesen, nummeriert und nachher wieder zusammen gefügt. So einfach tragen kann man sie doch nicht.


    Ich bin sehr froh, dass die Begegnung mit Herman und den Tergisier glimpflich ausgegangen ist. Mittlerweile rechne ich ja immer direkt mit etwas Bösem.


    Die Nordener scheinen damals eine wichtige Stellung gehabt zu haben. Tatsächlich verfolgt jeder seine eigenen Ziele und es geht ums Überleben. In dieser Zeit sogar noch stärker als jemals bevor.


    Dass Gero Gisbert um den Finger wickelt mit Hilfe von Teramon war ja klar. Obwohl auch ich eine klitzekleine Hoffnung hatte (ja, das war schon sehr gemein von Dir, Salvatore , so ein wenig Hoffnungsglitzer zu verstreuen). Aber wie sollte es auch anders sein. Jetzt befürchte ich, dass die anderen zu spät kommen und Gisbert ihnen nicht mehr glauben wird. Er wird sicherlich bereits von Teramon eingenommen.


    Die Beschreibung der Geschichte fand ich auch sehr spannend. Auch die Beschreibung des Wappen fand ich sehr interessant. Schade, dass es davon kein Foto gibt. Was ist eigentlich mit diesem alten Staat passiert, von dem hier die Rede ist? Anscheinend kennt ihn keiner mehr.


    Die Nordener scheinen einen größeren Raum in der Geschichte einnehmen zu können, nicht nur finden sich ihre Schriftzeichen in der Bergfestung (was für ein Jammer, dass sie niemand lesen kann), sondern auch auf dem Thron von Gisbert :/

    Genau den Gedanken hatte ich auch. Sie müssen mal sehr mächtig gewesen sein. Ich bin gespannt, ob es noch irgendwo dieses Urvolk gibt.

    Dass Herman ausgerechnet jetzt diesen so lebendigen Traum von den Ritualworten hat, ist schon eigenartig; ich bin davon überzeugt, dass das kein Zufall ist, sondern eher eine Botschaft, aber von wem und zu welchem Zweck?

    Ich glaube da auch nicht an Zufall. Irgendetwas will der Schöpfer (?) ihm vielleicht sagen.

    Sorry Sorry Sorry.... das reale Leben hat mich mit meiner ganzen Zeit in Beschlag genommen und ich habe tatsächlich seit meinem letzten Post kaum etwas lesen können (in keinem Buch!).


    Ich bleibe dran, das ist keine Frage und ich finde dieses Band auch ausgesprochen gut. Ich komme bedauerlicherweise immer nur dazu, eine Seite oder bestenfalls mal ein Kapitel zu lesen. Dann dauert es natürlich, bis ich soweit bin.


    Ich hoffe, lieber Salvatore , Du bist mir nicht sehr böse. Ich werde auf jeden Fall nachliefern.


    Auch sorry bei odenwaldcollies und RitaM , ich konnte Euch diesmal nicht so gut begleiten.

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    Ich bin ein absoluter Neuling, was Perry Rhodan betrifft, finde diese Welt aber dennoch sehr faszinierend und spannend. Mit dieser Trilogie wurde neben der mehr als 1000 starken Serie eine spannende Geschichte von mehreren Perry Rhodan Autoren geschrieben. Ich bin durch Robert Corvus dazu gekommen, dieses Buch in einer Leserunde bei Literaturschock zu lesen. Natürlich kommt Perry Rhodan in einer sehr kurzen Sequenz vor, die Hauptdarsteller sind jedoch andere. Und diese Charaktere sind sehr spannend und phantastisch erzählt. Robert Corvus versteht es auch hier, in einem sehr kurzen Zeitrahmen seinen Figuren Leben einzuhauchen.

    Zunächst nimmt er den Leser allerdings mit in einem starken Prolog, wo man schon ahnt, dass sich da ein Unheil anbahnt. Die Themen sind sehr real, es geht um Geld, Macht, Wirtschaft, Glaube und Moral und man ist verführt, immer wieder Parallelen in unserer heutigen Welt zu finden. Gewohnt werden auch die verschiedenen Charaktere in spannenden Szenen eingeführt. Besonders angetan hat es mir der Millionär Viccor Bughassidow, der mich ein wenig an einen starken Mann erinnert, der einfach nicht erwachsen werden will und immer an das Gute glaubt. Das alles findet in einer unglaublichen exotischen und facettenreichen neuen Welt statt mit vielen neuen Lebensformen. Es passiert viel, viele Stränge werden gleichzeitig beschrieben und man sollte als Leser aufmerksam lesen, damit man sich nicht verzettelt. Ich bin auf jeden Fall froh, auf diese Art und Weise in die Perry Rhodan Welt eingetaucht zu sein.

    Die Romane kann man unabhängig voneinander lesen. In der richtigen Reihenfolge ergeben sich sicherlich noch mehr Erkenntnisse und die Einführung in diese Welt ist mitunter nicht so drastisch.


    4ratten


    Rezi auch auf meinem Blog und bei Amazon

    Milan, Nandus und Nok scheinen gefühlt nur Feinde und Gefahren um sich herum zu haben. Das wird kein leichter Spaziergang. Darum ist es besonders wichtig, dass sie zusammenhalten.


    Von daher habe ich die Annäherung Nandus an seinen Sohn sehr begrüßt. Irgendwo ist diese Vater-Sohn-Verbindung ja noch da. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass Nandus auch Milan für die Sache, für die er sich verschrieben hat, opfern würde. Die Frage ist, wie wichtig das wirklich ist und ob nicht sogar die Existenzen aller Lebewesen bedroht ist, dass er zu solchen Taten gezwungen wird. Das werden wir sicherlich noch erfahren, die Wahrheit liegt sicherlich im roten Turm.


    Farmugan weiß mit Sicherheit mehr als Sasmira. Die weiß, dass sie vielleicht doch schwanger wird - oder es sogar vielleicht schon ist? Die Szene erinnerte mich auch an eines unserer Märchen und hat mich gefreut, da auch wieder eine Verbindung zu finden. Das macht diese Trilogie so besonders, finde ich.


    Sasmira tut alles, um den Roten Turm zu finden. Dafür verpfändet sie sogar ihre erste Tochter. Ja, sie glaub, sie wäre unfruchtbar. Aber das denke ich nicht. Die Hexe ist zu schlau. Eigentlich war Sasmira ja nie der wirkliche Feind für mich. Klingt jetzt wahrscheinlich schräg, aber daran ist der zweite Prolog schuld. Als sie auf die Welt kommt. Ich wollte immer, dass sie zu den guten gehört.

    Daran merkt man durchaus, wie wichtig der rote Turm für Sasmira ist. Warum heißt er eigentlich roter Turm? Mir geht es allerdings genauso, dass ich eher positiv gegenüber Sasmira (auch dem 2. Prolog geschuldet) bin. Aber eigentlich ist sie durchaus sehr zielstrebig und damit auch gnadenlos. Die Bedenken der Weißen Königin, wie sie ohne mit der Wimpern zu zucken gefoltert hat, ist schon berechtigt. Das wäre alles nicht wirklich nötig gewesen. Von daher bin ich ihr gegenüber sehr vorsichtig eingestellt. Mal sehen, wie sie sich weiter entwickelt.


    Diese kleine Ratte Mario Canali... irgendwie kann man durchaus sein Handeln verstehen, Intrigen sind sein Geschäft und so hält er seine Sippe am Leben. Ich traue ihm kein Stück. Das Glück spielt ihm da tatsächlich in die Hände, dass der alte Hofmeister wohl an Alzheimer litt und sich alles aufschrieb. Papiere sind doch nicht so unnütz.


    Das Kind fand ich wirklich gruselig und erinnerte mich an irgendeinen Horrorfilm. Ich mag kein Horror, davon träume ich immer schlecht. Von daher war ich schon froh, dass das Kind schnell dingfest gemacht wurde.


    Tja, und die Kobolde. Das war schon irgendwie witzig, auch wenn die kleine Truppe das jetzt gerade nicht gebraucht hätte.


    Die Szene mit den Kobolden war witzig, da wurden sie doch glatt betrogen mit den Mänteln. Ich hätte ja nicht gedacht, dass Milan und vor allem Nandus und Nok auf so einen Streich hereinfallen.

    Der Zauber der Kobolde scheint stark zu sein. Ich hätte aber auch eher damit gerechnet, dass zumindest Nandus die Sache durchschaut.


    Käsestinkerkomplimente :D Nok und Milan haben immer mal kleine Unstimmigkeiten.

    Das Wort habe ich mir direkt notiert. Ich mag diese kleinen Rangeleien.

    Aber warum hat denn unser Nebelwolf auf dem Cover rote statt blaue Augen.

    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Aber stimmt, es kommen immer wieder blaue Augen vor. Ob diese eine besondere Bedeutung bei den Mären haben?

    Zu den Nebelwolfaugen: vielleicht, weil er jetzt böse ist?

    Wäre eine Theorie. Vielleicht löst sich das im Laufe des Bandes noch auf.


    Man ist auf jeden Fall wieder mitten drin in der Geschichte. Umso ärgerlicher, dass ich gerade so extrem wenig Zeit habe und am Mittwoch einen Kurzurlaub einlege. Ich bleibe aber dran und verfolge Euch.

    Endlich ist Harald heil bei seiner Familie angekommen. Wenigstens ein wenig Glück.


    Doch das hält wohl nicht lange an. Harmen von Dernau und General Wagen sind auf dem Weg zu König Gisbert. Gero, dieser kleine Drecksack, ist aber durch die Nachtfalter schneller und kann nun vor Eintreffen seine Intrigen spinnen. Ich befürchte - was auch nur konsequent wäre - dass Harmen und Wagen direkt verhaftet werden, ohne das sie überhaupt die Möglichkeit haben, mit dem König zu reden. Das wäre allerdings furchtbar und die Menschen und alten Völker sind verloren. Teramon kann sich dann von der Machtzentrale aus weiter verbreiten.


    Gut finde ich, dass Isidor erkennt, dass es nicht immer direkte Nachfahren geben muss, um einen Ritterorden zu stärken.

    Helmko hat allerdings auch Recht, wenn er sagt, dass sie keine Zeit haben. Nur da waren sie auch wieder zu spät. Durch die sehr bequeme Reisemöglichkeit der Nachtfalter hat Teramon leider einen derzeit unschlagbaren Vorteil. Das "zu-spät-kommen" zieht sich da wie ein roter Faden durch die Geschichte.


    Diese verlassene Burg, die Baldwin und Sven finden, macht mich ein wenig nervös. Ist das die Bergfestung, von der im Titel die Rede ist? Dann werden wir mit Sicherheit in diesem Band mehr von Baldwin und Sven zu lesen bekommen.


    Ich warte allerdings auf meinen kleinen Liebling Gerold. Was treibt er gerade? Und von Harald haben wir auch noch nichts gehört.

    Und obwohl mir von Anfang an klar war, was aus Noks Familie werden wird, war es nur schwer zu ertragen. Dieses Töten mit dem Hammer ist wirklich kaum zu ertragen.

    Die Grausamkeiten sind wirklich so plastisch beschrieben, das man vor Schrecken fast aufhören mag zu lesen. Allein der Gedanke, es ist ja nur ein Buch, lässt mich da weiterlesen. Wenn man allerdings genauer darüber nachdenkt, beschreibt Bernhard leider nichts anderes als unsere bittere Realität. Das macht es dann wieder besonders tragisch.

    Ich habe gestern die ersten vierzig Seiten gelesen und komm damit viel besser zurecht als mit dem Prolog in band zwei, der mich ja vollkommen aus dem Konzept gebracht hatte.

    Es hat mir auch ein wenig geholfen zu wissen, dass zumindest Nok überlebt. Trotzdem hat mich das Schicksal ihrer Familie sehr berührt, auch wenn man davon ausgehen konnte, dass sie da nicht heil rauskommen (nach Prolog 1 und 2).

    Puh..... Bernhards Prologe haben es wirklich in sich. Und auch wenn man weiß, dass Nok überleben wird, so war ich doch sehr traurig über das Schicksal ihrer Familie. Auch Niti wurde wieder direkt so sympathisch beschrieben und ich wusste genau, dass er nicht überleben wird und doch hat es mich auch hier wieder getroffen. Die Geschichte der Perlentaucher ist übrigens sehr interessant. Ich habe erst dieses Jahr einen Roman darüber gelesen. Und sie gibt es ja tatsächlich.


    Bun und Niti waren mir von den Charakteren ein wenig zu ähnlich. Das fand ich etwas unrealistisch, dass sich beide so für die gleiche Familie opfern. Obwohl es schön ist, dass sie es getan haben. Dieser Idiot von Bruder, Sao, hat leider Buns Opfer zunichte gemacht, als er meinte, seine gewohnten Intrigen spinnen zu können. Immerhin war Sao so gnädig und hat Bun von seinem Leid erlöst.


    Der Hammermann ist echt der Hammer. Man versteht zwar, warum er so geworden ist, aber grausam ist es dennoch. Es spendet nur wenig Trost, dass er genauso endet. Immerhin liegt Noks Mutter neben ihm und die hätte es sicherlich nicht verdient. Sie hat nur versucht, ihre Kinder zu retten. Leider hat da die Gehirnwäsche sehr gut funktioniert, was ich unglaublich erschreckend finde und mich an aktuelle Geschehnisse erinnert.


    Die Mär vom roten Riesen fand ich toll und hoffe, im Band nochmal von ihm zu lesen. Wenn es insgesamt 10 Bücher gibt, 2 davon der Khan hat und vermutlich eines der erste Schatten, dann sind noch 7 vorhanden. Ob sie noch da unten liegen? Und was bewirken diese Bücher, wenn man sie liest?


    Der alte Mann wusste auf jeden Fall mehr, immerhin findet Nok dort den "flammenden Vogel". Vielleicht hat er in Nok direkt mehr gesehen und wusste, das sie etwas Besonderes war und hat tatsächlich sie gemeint als er sagte: "Du bist wieder da".


    Immerhin wird Nok von einer "weißen Tigerin" gerettet und wir wissen ja auch, dass sie als solche ausgebildet wurde.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bernhard den 1. Prolog meinte. Ich konnte allerdings irgendwie keine Verbindung feststellen, außer dass oft blaue Augen und Feuer vorkommen. Entweder habe ich da etwas überlesen oder ich bin nicht fähig dazu. Der 2. Prolog, der ja von Xiang Yu handelt, wäre für mich eher naheliegend, dass da Verbindungen bestehen. Auch da konnte ich aber nicht wirklich etwas finden (habe ihn aber wirklich nur sehr oberflächlich überflogen). Ich bin gespannt und hoffe, das löst sich im Laufe des Buches auf.

    So, jetzt komme ich auch endlich dazu, zu posten.


    Ich bin schon ziemlich erleichtert, dass es Helmko mit Hilfe von Isidor, der immerhin die gute Idee hatte, aufs Pferd zu gehen, nochmal entkommen konnten.

    Interessant fand ich daran, dass Teramon so sehr am Pferd festhält. Was hat er vor? Der macht doch nichts aus nostalgischen Gründen. Ob er Helmko damit irgendwie kriegen kann? Ich habe da eine böse Vorahnung.


    Diesen Machtkampf zwischen Teramon und Helmko fand ich sehr spannend beschrieben. Aber es war schon ein sehr unfairer Kampf. Teramon war auch hier sehr überlegen. Ein wenig geärgert hat mich, dass Helmko immer noch ein wenig auf dem hohen Ross sitzt und sich wohl überschätzt. Obwohl ich zwischendurch beim letzten Buch immer wieder den Verdacht hatte, dass Helmko eigentlich viel mehr kann, wenn er denn wüsste, wie er mit dieser Macht umgehen könnnte.


    Schön fand ich, dass sich Hannes und Harald wiedersehen. Ein wenig Heimat schwingt da mit.


    Das Gespräch zwischen Fenja und Olef fand ich sehr interessant. Ob Fenja was von Olef will bzw. von ihm ein Kind? Immerhin hat Olef genau das, was sie sich für ihr Kind wünschen würde.


    Habe ich das richtig verstanden, dass wenn sich ein Nachtalp mit einem Menschen verbindet, dass der Nachtalp dann sein langes Leben verliert?


    Borald und Bermer sind immerhin bis jetzt heil weitergekommen. Ich befürchte allerdings, dass das nicht so bleibt.

    In meinem Empfinden sind Engel eigentlich himmlische Wesen, die nicht Menschlich sind und daher auch jenseits von Gut und Böse sind.

    Diese hier haben sich aber sehr menschlich verhalten. Und so himmlisch waren auch nicht alle Engel.

    Wenn es zum Beispiel Schutzengel gibt, sollte ein Engel das ungefragt hinnehmen, wenn sein Schützling sterben muss wegen Gottes Ratschlag?

    Tja, sollte man schon irgendwie meinen. Ich würde da auch eher den bedingungslosen Schutz erwarten. Also sind Engel doch auch nur Menschen ;)

    Rhea : Ich wünsche Dir ganz schnell gute Besserung und dass Deine Schmerzen vorbei gehen. Das ist wirklich nicht schön und braucht kein Mensch. Aber Lesen soll ja bekanntlich auch ein wenig ablenken.


    Ich bin zurück von der Lesung, wobei das Wort "Lesung" für diese Veranstaltung nicht ganz zutreffend ist ;) Ich glaube gelesen hat Bernhard maximal 30 Minuten (wenn überhaupt), die restlichen 90 Minuten durften wir seinen Anekdoten zuhören, die wirklich äußerst amüsant und interessant sind. Lohnt sich immer. Lesen kann ich das Buch selbst, aber diese Geschichten bekommt man nur bei seinen Lesungen zu hören und sind wirklich einzigartig.


    Bernhard gab auch den Tipp, vor dem 3. Teil bzw. dem 3. Prolog nochmal den Prolog aus dem ersten Buch zu lesen. Zusammenhänge wären dann stärker erkennbar. Und da das erste Buch nun auch schon ein Jahr her ist, wo ich das gelesen habe, werde ich auf jeden Fall den Prolog auch nochmal lesen, bevor ich mit dem Buch anfange. Ich bin gespannt, wie er da die Fäden gezogen hat.

    Also: Unbedingt den 1. Prolog nochmal lesen!


    Bernhard hat wie schon vermutet keine Zeit für die Leserunde. Er steckt mitten in einem neuen spannenden Projekt, was mit den Opiumkriegen in China zu tun hat und er zusammen mit einer Koreanerin schreibt, wobei er in deutsch und sie in koreanisch schreibt (wenn ich das so richtig verstanden habe). Also sehr abenteuerlich und vor allem zeit-intensiv.

    Aber wer weiß, vielleicht ist er neugierig oder braucht zwischendurch eine Pause und schaut mal vorbei.


    Soviel dazu. Jetzt freue ich mich auf die Leserunde mit Euch.