Beiträge von Murkxsi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Lesen ist homöopathischen Dosen führen auch irgendwann zum Ziel ;)


    Zuerst einmal heule ich eine Runde um Gerold ;( Das hat er nicht verdient. Und ich hoffe, dass er nur kurzfristig diese negativen Gefühle und Gedanken hat, um sich zu retten und danach wieder zu seiner schönen Seele findet, wenn auch vielleicht mit ein paar Narben drauf.



    Das Schwören des Eids auf Helmko fand ich sehr berrührend. Kann Helmko tatsächlich mit diesem Eid es schaffen, den Geist der Zähhäuter zu stärken und damit zu verhindern, dass sie "mit Niedertracht ihre Nachbarn oder andere Völker" angreifen?

    Das wäre zu schön um wahr zu sein. Diese Szene fand ich aber auch sehr berührend und ich glaube, sie ist auch sehr wichtig, um die Gemeinschaft zu stärken und sie mental auf die zukünftigen Angriffe vorzubereiten.


    Ich bin zwar bestimmt kein Freund von Adalnot - jedenfalls solange nicht, wie er unter Teramons Einfluss steht -, aber wie er Gero Kontra gegeben hat, hat mich dann schon diebisch gefreut :evil:

    Oh.... das hat mich auch diebisch gefreut. Ich hätte ja so gar nichts dagegen, wenn Adalnot dem Gero den Kopf abhackt. Aber solange er unter Teramon steht und er noch einen Vorteil in Gero sieht, wird das wohl nicht passieren. Ich freue mich aber schon darauf, wenn Teramon sich Gero entledigt und ich bin gespannt, wie das sein wird.


    Ulf, der Kaufmann aus Bernstadt ... um ihn war es schon viel zu lange ruhig, es war klar, dass hier noch was kommen würde.

    Stimmt, den gab es ja auch noch. Ich finde irgendwie, Teramon hat viel mehr böse Spieler aktiv als die andere Seite. So langsam muss doch auch die gute Seite Verstärkung bekommen.


    Helmko will sich auf die Suche nach Cuno von Sanden machen ... ich in gespannt, ob er ihn finden wird und ob er ihn und seine Männer davon abhalten kann, sich weiterhin im Kampf gegen die Lupiner aufzureiben. Es wäre ja wünschenswert, dass es ihm gelingt, solange der Bund noch vollständig ist.

    Cuno gehörte ja zu denen, die die ganze Sachlage noch am Besten reflektieren. Vielleicht schafft es Helmko, ihn auf die richtige Seite zu ziehen. Das wäre zumindest meine Hoffnung.


    Es spricht für Herman, dass er Skrupel hat, ob er die Stadt Merzen in die Auseinandersetzung hineinziehen will, aber ich denke auch, dass die Skrupel unbegründet sind, denn früher oder später würde die Stadt in jedem Fall in den Konflikt und zwischen die Fronten geraten. Teramon wird seinen Wirkungskreis immer weiter ausdehnen, das hat er ja schon klar gemacht.

    Tatsächlich wird früher oder später jeder in diesen Kampf mit hinein gezogen. Teramon wird keinen Halt machen. Ich bin nur gespannt, wie Herman das seiner Stadt und den Stadtführern klar machen will. Wenn man weit weg vom Geschehen ist, ist es auch schwierig, sich da einzufinden und kampfbereit zu sein.


    Ups, der Spion in Flussen! Den hatte ich total verdrängt! 😳

    Den hatte ich auch völlig vergessen.

    Traut sich keiner anzufangen oder sind alle anderen auch so langsam wie ich derzeit? ;)


    Die Geschichte von Faelanthîr (ich hoffe, ich habe den Namen jetzt richtig geschrieben), hat mich schon berührt. Und wieder ist es eine tragische Liebesgeschichte, ohne das sie all zusehr kitschig rüber kommt. Ich bin gespannt, ob er es schafft, seine Liebe Yrbitya wieder zu sehen.


    Zidaine nervt, hatte ich das schon erwähnt?


    Und das Geplänkel zwischen Galayne und Dianissa geht weiter <3. Ob sie wirklich weiß, was genau er ist? Und ob er von ihrem Lebenssaft trinkt? Immerhin bedient sich Oisin auch dieser Kraft und trinkt von den Elfen, um mit Magie gegen die Angreifer vorzugehen. Ich fand diese Szene sehr düster, es hatte auch einen verzweifelten Touch. Die Elfen haben in dieser Position nichts mehr zu verlieren, was bedeutet da schon ein einzelnes Elfenleben. Das zeigt mal wieder sehr deutlich, wie grausam und unsinnig Kriege eigentlich sind.


    Das es gerade Eilif ist, die Galayne letztendlich rettet, hätte ich nicht gedacht. Aber da kommt wieder ihr 100 prozentiges thorwalische Herz zum Vorschein. Man lässt einen Kumpel eben nicht einfach so lieben. Die Elfen ticken da augenscheinlich ganz anders.


    Interessant finde ich, dass die Echsen Amulette gegen Zauber und Magie tragen. So wie ich sie bis jetzt eingeschätzt habe, sind sie selbst wohl große Zauberer. Klar, dass sie sich dann auch dagegen schützen. Ich frage mich, ob sie wirklich so grundlegend böse sind oder nur vom Namenlosen beeinflusst werden? Eigentlich ist das durchaus eine sehr spannende Gattung. Und auch irgendwie geheimnisvoll.


    Die Zwillingsschwestern hat es ja wirklich hart getroffen. Ich kann nachvollziehen, dass die andere (ich verwechsel die Namen immer) ausgerastet ist. Hier zeigte sich wieder, dass Zidaine und Beorn wirklich ein gutes Team sind.


    Die Szene mit Zidaine und den alten Elfen kann ich schwer einsortieren. Was bedeutet diese Erfahrung für Zidaine? Die alte Elfe Rhiandra tat mir irgendwie leid, singt sie für ihre Enkeltochter und ihren Sohn. Allerdings wird es jetzt interessant. Wenn Salarin tatsächlich die alte Seele von Adernath ist, dann hat er eine Tochter. Ich könnte mir vorstellen, dass wir sie schon kennen oder in diesem Buch kennen lernen werden. Das fände ich natürlich hochspannend. Wirklich schade, dass Phileasson nicht auch dort ist bzw. dort hinkommt.


    Und währenddessen relaxt Phileasson :D. Der einzige, der gerade wirklich Not hat, ist Vascal. Ich hatte es befürchtet, dass er sich der Vergangenheit stellen muss und seiner Schwester begegnet. Anscheinend ist es ihr ja nach seiner Flucht nicht sehr gut gegangen. Die hat sicherlich eine Mordwut auf ihn. Ich glaube aber nicht, dass Stelle sich umbringen wird, wenn Vascal den Kampf gewinnen würde.


    Mega cool fand ich Leomara, wie sie sich ihrer Mutter gegenüber verhält. Sie lässt sich von ihr nicht mehr instrumentalisieren und widersteht ihr. Respekt, kann ich da nur sagen. Durch die Reise und ihre Erfahrungen wird Leomara reifer und erwachsender. Deshalb finde ich diese Szenen, wo sie noch Kind sein kann, um so wichtiger.


    Mirandola spielt hier also die Verräterin und ein falsches Spiel. Das finde ich sehr bedauerlich. Und ärgerlich, dass sie Rondravion die Schwächen von Vascal erzählt. Könnte er aber nicht auch jemanden anderen schicken, der für ihn kämpft? Stattdessen macht er sich wieder vom Acker, ich befürchte allerdings, dass sein Bruder ihn verraten wird.


    Dieser Elf, Farvirrol...... irgendwie kommt er mir bekannt vor.... oder verwechsel ich ihn? Eine innere Stimme sagt mir, dass dieser Elf noch eine Rolle spielen wird. Keine Begegnung ist sinn-frei bei diesen Autoren. Die haben ständig Hintergedanken ;-)

    Wer mir in diesem Abchnitt zunehmend auf den Keks gegangen ist, war Eilif: manchmal ist sie einfach nur tumb und ein großes Maul und irgendeinen Bullshit von sich gibt, ohne vorher nachzudenken.

    Eilif steht gerade für mich vertretungsweise für alle, die gerade in der Corona-Zeit das Maul groß aufreißen, nur an sich denken und schlimmstenfalls noch einen Aluhut aufhaben ;-) Die gehen mir gerade auch alle mächtig auf den Keks.

    Ich muss zugeben, momentan ist Beorns Lage ein wenig schlechter als die von Phileasson,

    Wann ist es die nicht? Bernhard geht wahrlich gnadenlos mit seiner Figur um. Da erlebt Phileasson im Gegenzug ja regelrecht ein "Mädchen"-Abenteuer :D, wobei die Frauen hier ja nun wirklich nicht die Schwächsten sind, ganz im Gegenteil.

    An der Stelle hätte es mich brennend interessiert, wie sich Salarin verhalten hätte, wenn Phileassons Ottajasko an Beorns Stelle in diesem lebenden Bild gelandet wäre.

    Wie hätte er sich verhalten sollen? Damals kannte er Phileasson ja noch nicht.

    Der 3. und letzter Teil der Azuhr-Trilogie beginnt mit dem Prolog über die Vergangenheit von Nok, worauf ich schon sehnlichst gewartet habe. Der Charakter wird dadurch verständlicher und tiefsinniger und man versteht nun vieles besser.


    Mit den Tornedos geht es spannend weiter, diesmal ohne Kriegsgeschehen, was ich sehr begrüßt habe. Der Schwerpunkt hier liegt in der Entwicklung der Persönlichkeiten und dem Aufdecken von Geheimnissen und Intrigen. Ich fand das sehr spannend beschrieben. Es gab so viele interessante und auch komplexe Handlungsstränge, dass es für ein viertes Buch gereicht hätte. Man konnte kaum Luft holen.

    Ein wenig verwirrt haben mich die ganzen Leute rund um den Khan, zeitweise habe ich die Personen verwechselt und das fehlende Personenverzeichnis hat sich hier bemerkbar gemacht. Das hätte mir in diesem Zusammenhang sehr geholfen.


    Der Schreibstil ist nach wie vor sensationell, man kann regelrecht in diese Geschichte eintauchen und hat das Gefühl, mitten drin zu sein. Letztendlich glaubt man selbst an die Mären und Geschichten.


    Insgesamt ist Azuhr eine wunderbare tolle Trilogie, in der man zu 100 % eintauchen kann in eine ganz andere, sehr komplexe Welt mit tollen facettenreichen Charakteren, unerwarteten Wendungen und liebevoll gezeichneten Mären.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich hinke mit allen Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe, mit Rezis mächtig hinterher. Mir will auch gerade nichts richtiges einfallen (Rezis schreiben ist ohnehin nicht meine Stärke). Aber ich hole langsam auf. Die ersten beiden Bücher habe ich schon geschrieben, Deins wäre jetzt das 3. Buch. Und das kommt dann als nächstes.

    Totenmoor 2.0, aber die extended edition.

    :D:D:D

    Was würde wohl mit dem vergifteten Schiffsjungen passieren, wenn die Geschichte wieder "flackert" oder wenn die Ottajasko daraus entkommt, bevor er stirbt? Verschwindet dann das Gift, weil es nur in die Geschichte und nicht in die Realität gehört, oder geht es in die Realität über? Die Antwort auf diese Frage wäre auch für Eilifs Plünderpläne relevant. Kann man Gegenstände aus dieser Erinnerungswelt mitnehmen?

    Das ist eine gute Frage. Man wird ja nicht lebendig, wenn man in dieser Szene stirbt, also sollte das Gift auch weiterhin wirken. Genauso müsste es sich eigentlich mit Gegenständen verhalten, was aber dann unlogisch erscheint, weil es ja dann diese Welt ändern würde, und das darf nicht. Auf der anderen Seite ändert es sie ja auch, wenn Beorns Mannschaft mitkämpft und Leute tötet. Oder sind diese dann danach wieder lebendig?

    Irgendwie ist das widersprüchlich oder habe ich mich da gedanklich jetzt verzettelt?


    Galayne freundet sich mit der Hohepriesterin der Zerzal an - da stellt sich mir die Frage, ob er vielleicht auch der jungen Pardona hier begegnen könnte?

    Die hatte ich gar nicht auf den Schirm, aber stimmt ja: Pardona hat ja immer davon geschwärmt und wollte so gerne zurück.


    Ich vermute die echte Flucht ist damals geglückt und es sind die Überlebenden oder deren Nachkommen, die die Geschichte aus ihren Erinnerungen erschaffen. Die Flucht muss also auch in der Geschichte glücken, und vielleicht gelangen Beorn und Co dann an den Ort, wohin sich der reale Fenvarien mit seinen Leuten geflüchtet hat...

    Das ist ein guter Hinweis und könnte vielleicht genau so funktionieren.

    Ich möchte ein einheitliches Design für alle Bände der Reihe haben.

    Da bin ich SEHR für. Ich hasse nichts mehr als unterschiedliche Designs.

    Obwohl... bei der Sonderausgabe haben sie es ja schon ein wenig vermasselt. Die Schriftgröße auf den Buchrücken bei der Lederausgabe ist nicht einheitlich. Ich bin gespannt, wie die Schriftgröße beim 3. Band ist (hoffentlich auch richtig herum :P) Wenn die auch wieder anders ist, sollte man zumindest diesbezüglich konsequent immer eine andere Größe nehmen, sonst sieht es sch.... aus :D

    So, da sind wir wieder. Die beiden Ottajaskos weit voneinander entfernt. Ich bin diesmal unglaublich auf den Beorn-Strang gespannt, da dieser sich hauptsächlich bei den Elfen abspielen wird.

    Ich finde immer wieder gut, wie Ihr das löst, die gerade aktuelle Ottajasko nochmal vorzustellen. Immerhin hat sich da doch einiges geändert seit Nordwärts. So eine kleine Aufzählung finde ich immer sehr hilfreich.


    Die Geschichte beginnt auch wieder recht skuril. Ich glaube, Beorn mag ich deshalb besonders, weil er sich mit seiner Otta immer in verrückte Situationen bringt. Wenn ich mir das so bildlich vorstelle, wie Beorn und seine Mannschaft nackt vor Orima steht.... und wie sähe das aus ihrer Sicht aus? Wie gut, das sie blind ist :D


    Eilif als Ogerweibchen zu titulieren ist auch ganz schön mutig. Ich glaube, Beorn wird seine liebe Mühe haben, sie zur Resonanz zu bringen. Das könnte noch für Tumult sorgen.


    Diese beiden Elfen, die da plötzlich auftauchen, haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte sofort den in der goldenen Rüstung und kann noch nicht mal sagen, warum. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass Beorn Fenvarien so nah war. Das ist natürlich zunächst bitter für Beorn, es hätte ihn aber ohnehin nichts gebracht, da er im lebenden Bild ist und nicht in der Realität.


    Ähnlich wie Täglich grüßt das Murmeltier müssen sie immer und immer wieder in den Kampf und können auch ihre eigenen Leute verlieren. Ich ahne Böses.


    Ich habe mich gefreut, Niahm wieder zu sehen. Natürlich mit Blütenfeen, wie sich das gehört. Gehe ich Recht in der Annahme, dass Niahm diesen Krieg überlebt hat, Oisin aber nicht?


    Die Szene mit der Blütenfee, die nur ein paar Haare von Arn haben wollte, gefiel mir auch sehr gut. Bei Zidaine muss man mittlerweile ja mit allem rechnen, natürlich ist diese Situation gut ausgegangen. Mich nervt die Frau trotzdem langsam. Das ist für mich mittlerweile auch wie Täglich grüßt das Murmeltier.


    Ich frage mich die ganze Zeit, ob wir hier nicht schon der alten Seele Salarins begegnet sind? Vielleicht Adernath, der nicht von seinem König weicht? Das würde dann aber auch bedeuten, dass Adernath diesen Krieg nicht überlebt hat, oder?


    Und ein wenig Liebesgeplänkel gibt es auch: Leif verguckt sich in Niahm, Nazazin ist eifersuchtig und die Hohepriesterin Dianissa hat ein Auge auf Galayne geworfen. Na, das kann ja noch lustig werden.


    Um Arn tat es mir ein wenig leid, aber der Junge ist da echt nicht gut aufgehoben. Ich glaube, der wird es nicht lange machen. Wenn das so ein ekelhaftes Echsengift ist, dann sehe ich schwarz.


    Phileasson ist mit seiner Ottajasko in der Nähe des Kaiserdrachen. Dann werden wir ihn bestimmt wiedersehen. Die kleinen Meckerdrachen finde ich irgendwie niedlich. Ich glaube aber, dass die bestimmt eine Menge Blödsinn im Kopf haben.

    Das ist dann wohl die Ruhe vor dem Sturm. Das wird sicher nicht so bleiben, zumal Vascal ja quasi in seiner alten Heimat ist.

    Ich finde diese Informationen am Rande hochspannend. Vielen Dank dafür.



    Man darf ja nicht vergessen, dass diese Romane auf der Spiegel-Bestsellerliste stehen - das ist bei DSA-Romanen einmalig (weswegen der Verlag auch das DSA-Logo auf dem Cover abgelehnt hat, obwohl wir es dort gern gesehen hätten - es gilt im Buchhandel als "nicht verkaufsförderlich"). Der wesentliche "Erfolgsfaktor" ist dabei zweifelsohne Bernhards Name auf dem Cover.

    Mich als Nicht-Rollenspieler hätte das jetzt nicht abgeschreckt. Ich hätte vermutlich damit überhaupt nichts anfangen können. Vielleicht interpretieren die Verlage da gerne mehr rein als tatsächlich vorhanden?

    Aber jetzt könnte man doch, oder nicht?

    Im Nachhinein bin ich mir aber nicht sicher, ob der Prolog bei mir den Zweck erfüllt hat, den Charakter interessanter zu machen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Figur sehr von ihren Geheimnissen profitiert hat, und die sind nun zum Großteil relativ unspektakulär (für mich) aufgelöst worden.

    Vascal war bisher für mich zwar eine Figur, die für die Ottajasko und für Leomara wichtig ist, aber für mich ebenfalls nicht die Interessanteste. Da finde ich Irulla wesentlich spannender und von ihr liest man fast genauso wenig wie von Vascal.

    Die Erklärung, dass er ihn sich freiwillig abgeschnitten hat und als Erinnerung an diese Dummheit so ließ ist zwar einleuchtend, aber nicht sonderlich spannend. Ebenso seine Entwicklung, vom übereifrigen erstmaligen Logenmitglied über Logengründer und -meister zum Nandusgeweihten. Für mich absolut sinnvoll und nachvollziehbar aber wenig überraschend.

    Ich hatte auch auf etwas Spektakuläreres gehofft, kann mich aber mit dieser Auflösung durchaus anfreunden und nachvollziehen.

    Am spannendsten fand ich bezüglich Vascal die Dinge, die nicht ausführlich erläutert wurden. Welche Netzwerke und Intrigen hat er in seiner Logenzeit gesponnen? Was waren die Anklagepunkte des Adler-Ordens gegen ihn?

    Das nicht Geschriebene und Gesagte, ja das finde ich eigentlich auch das Spannendste daran. Aber wir sind ja erst am Anfang der Geschichte. Ich glaube, wir werden im Laufe des Buches noch einiges von Vascal erfahren.

    In dem Zusammenhang ist interessant, dass dieser Drache in der aktuellen DSA-Gegenwart (ca. 35 Jahre nach der Wettfahrt) der Vater des amtierenden Monarchen dieses Reiches ist (der dann nicht mehr König sonder Horaskaiser heißt und der Enkel der Königin Amene ist). Dann wäre Leomara seine ca. 25 Jahre ältere Halbschwester.

    Ich habe nie Rollenspiele gespielt und finde es immer wieder spannend, wenn Ihr darüber schreibt.

    Aber man kann das natürlich so lesen, und wenn es tatsächlich so gemeint war, dann müssen derartige Gerüchte hinter vorgehaltener Hand ja schon vorhanden gewesen sein. Das würde die Drachen-Vater-Theorie stützen... :/

    Eben, deshalb kam ich auf die Idee, dass es so sein könnte. Ich bin gespannt, ob das aufgeklärt wird.

    So ist es! Wenn eine Szene zartes Gefühl erfordert, muss der sensible Teil des Autorenduos ran.

    :D:D:D

    ... und Leomara ist nun seit einiger Zeit weg. Was denkt Ihr, wie sich das auf Stellas Position auswirkt?

    Mit dem Vertrag für die Semaphore hat sie ja zumindest finanziell ausgesorgt, so wie sich das anhörte. Und der wird ja nicht ungültig, weil Leomara weg ist. Andererseits hat sie nun nichts mehr, was die Leute von ihr wollen würden und weshalb sie sich mit ihr gut stellen müssten. Das werden sicherlich genügend Konkurrenten nutzen, um alte Feindschaften wieder aufleben zu lassen und ihr Steine in den Weg zu legen. Also ich denke, ihr kometenhafter Aufstieg ist gebremst, aber sie hat genug Ressourcen und Erfahrung um ansonsten ihren Status einigermaßen zu behaupten.

    Verträge können auch storniert werden, wenn zum Beispiel gewisse Bedingungen nicht mehr erfüllt werden. Um Stella habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken mehr gemacht, das ist vielleicht ein Fehler. Wenn sie tatsächlich, nachdem Vascal Leomara entführt hat, wieder ins bodenlose gestürzt ist, ist sie sicherlich eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Feindin von Vascal. Das könnte dann spannend werden....