Beiträge von Murkxsi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich mußte sofort daran denken, wie unsere Kinder, besser bei mir Enkelkinder, vor allem bewahrt werden sollen. abgepolstert nach allen Seiten, für körperliche Unversehrtheit.

    An sowas habe ich überhaupt nicht gedacht. Daran erkennt man, dass ich keine Kinder habe :D

    Aber was ist mit den ganzen Kinderstars? Die Parallelen waren für mich unübersehbar.

    An Kinderstars dachte ich jetzt auch nicht, da ist aber sicherlich etwas dran. Zumindest gibt es da Parallelen. Leomara sorgt ja im Grunde mit ihrer "Andersartigkeit" dafür, dass Stella angesehen ist und sicherlich auch damit gut abkassiert.

    Grundsätzlich gehe ich immer davon aus, dass eine Mutter ihr Kind liebt, ob es immer gut für das Kind ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Zustimmung zu geben, dem eigenen Kind ein Loch in den Kopf zu bohren, finde ich allerdings grenzüberschreitend und kann da wenig Liebe, dafür sehr viel Egoismus seitens Stella und diesem furchtbaren Magier erkennen.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Adel verteidigt wird. eine Königin, die sich in Lebensgefahr begibt, um ihr Volk zu retten. Auch romantisch. Mag es gegeben haben, aber eigentlich sehe ich König eher als die, die den Reichtum verplempern, den andere geschaffen haben und teilweise werde sie heute noch dafür verehrt.

    In der Tat haben sich wohl die meisten Könige ihre Taschen voll gemacht und sehr gut gelebt. Die Klugen unter ihnen haben dafür gesorgt, dass es dem Volk gut geht und gesund bleibt, damit es für das Königshaus weiter schaffen kann.


    Unser Königreich heute heißt Bundesregierung 8o

    Ich kann übrigens ein Video von den beiden Autoren empfehlen. Es dauert wohl über eine Stunde, aber es ist sehr amüsant und man erfährt ein wenig über Elfenkrieg, unter anderem auch, dass Robert Corvus ca. 100 Seiten vom Beorn-Strang geschrieben hat. Deshalb rufe ich hier zu einer kleinen Challenge auf, welche Szenen das sein könnten und ob man das überhaupt herausliest. Ich glaube, ich würde es nicht bemerken, es sei denn, es kommen Glitzerelfen darin vor.

    Dann beginne ich mal, da ich den Prolog bereits am Wochenende gelesen habe, allerdings nicht zum Soundtrack von Eyes Wide Shut, wie von Robert Corvus empfohlen, sondern auf dem Balkon mit Vogelgezwitscher.


    Der Prolog erzählt die Geschichte von Vascal und Leomara. Darauf hatten einige schon lange gewartet. Und es ist ganz unverkennbar, dass Robert Corvus diesen Prolog geschrieben hat. Bernhard hätte niemals Leomara in ein pumeliges Einhornkostüm gesteckt und auch keinen Mann beschrieben, der die Maske einer lieblichen Fee trägt und Sternchen verstreuen kann :D:D:D


    Ich fand gut, dass dieser Prolog über einen gewissen Zeitraum ging und man die Entwicklung von Vascal gut nachvollziehen kann. Übrigens lohnt sich im Nachgang das Personenverzeichnis zum Prolog zu lesen. ich fand die Beschreibungen sehr amüsant und machen nochmal deutlich, wie sich Vascals Einstellung und Position geändert hat.


    Vor 30 Jahren war der junge Vascal noch Feuer und Flamme für diesen Geheimbund, für den er seinen linken Finger geopfert hat. Das war so dumm, dass ich jetzt verstehen kann, warum Vascal darüber nie spricht. Und für mich war ganz offensichtlich, dass dieser Geheimbund nur die Smaragde einheimsen will (sozusagen als moderne Sekte). Die meisten werden beim Essen und spätestens bei der Verführung gescheitert sein. Wirklich eine clevere Geldeinnahme. Es war nur klar, dass Vascal dann mit der Antwort "Antworten findest du in dir selbst oder nirgendwo in der ganzen Weite der Welt" überhaupt nicht zufrieden war, auch wenn sie stimmt.


    10 Jahre später wird er dann vom Nandusgeweihten Acivio abgeworben. Vascal muss sich da schon mächtig gelangweilt haben. Jemand, der seinen Fokus auf das eigentliche Wissen legt, wird mit den ganzen Prozeduren und Schnickschnack rund um diesen Geheimbund nicht glücklich werden.


    Richtig spannend wurde es dann mit dem Kaiserdrachen Shafir der Prächtige. Ich bin ein bekennender Drachenfan und hoffe, dass dieser ein guter Drache ist und dass er uns noch im Laufe des Buches begegnen wird.

    Dieses Buch Kontrakten des Amazeroth fand ich sehr spuky, es scheint eine ganz besondere Macht zu haben und ich bin überzeugt davon, dass es Stella in den Bann gezogen hat. Ob sie deshalb am Ende so skrupellos gegen ihre Tochter war?


    Ist Leomara wirklich ein Teil des Drachen oder wurde das nur behauptet? Ich hatte das zuerst so gedeutet, dass Stella noch nicht wusste, dass sie schwanger war und der Drache es ihr gesagt hat. Was eigentlich Blödsinn ist, denn sie hätte es auch selbst gemerkt :D. Das wäre natürlich sehr interessant, wenn Leomara einen Drachen als Vater hätte. Ob sie da nicht noch viel größere magische Fähigkeiten hat, als sie bisher ahnt?


    Die Verhöre von Vascal waren für mich ein wenig konfus. Was genau wird ihm vorgeworfen? Ist das nur so eine Randgeschichte, dass er sich in der Vergangenheit mehr Feinde als Freunde gemacht hat? Also irgendwie fehlte mir da etwas (oder ich war zu blöd, um das zu begreifen), was da genau der Zusammenhang ist. So unwichtig kann das aber nicht gewesen sein, wenn die Dame des Verhörs mehrmals im Prolog auftaucht.


    Der Maskenball war dann der Hammer. Ich hatte diese Szene schon vorab von den Autoren als Online-Lesung gehört. Dort hat Leomara ihre erste Vision bzw. wird als Medium missbraucht (kann man das so sagen?). Und ihre Mutter hat nichts Besseres zu tun, als sie direkt für ihre Zwecke auszunutzen und dubiose Magier, allen voran dieser Eniglio, an ihre Tochter zwecks Studie ran zu lassen. Das fand ich furchtbar. Und dann diese Herzlosigkeit, ihre bei vollem Bewusstsein ein Loch in den Kopf zu bohren, um zu sehen, was während ihrer Visionen passiert =O=O=O Das hätte sie nicht überlebt oder wäre zum Idiot geworden. Unvorstellbar. Ich war richtig froh, dass Vascal angestürmt kam und sie befreite und für mich das einzig richtige tat und mit ihr zu fliegen.


    Jetzt brauche ich mal das kollektive Gedächtnis: Wie war das nochmal, als Vascal und Leomara auf Phileasson trafen? Waren sie da vorher noch auf der Nachtrose? Irgenwie waren sie doch gestrandet oder?


    Der Einstieg fand ich wieder sehr spannend und ich denke, das eine oder andere kommt im Laufe der Geschichte wieder hoch. Ein wenig Befürchtung habe ich wegen Vascals Feinde. Wenn Stella erfährt, dass er mit Leomara irgendwo unterwegs ist, wird sie dann nicht versuchen, ihre Tochter zurück zu bekommen? Zuletzt hatte sie in ihrem Bereich ja nicht gerade wenig Macht.


    Ich bin gespannt, was Ihr zu diesem Prolog sagt.

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    Bernhard Hennen und Robert Corvus: Die Phileasson-Saga 8: Elfenkrieg


    Asleif Phileasson, der größte aller Entdecker, führt den Zug der Bettler einer Heimat entgegen. Dort finden die Elenden Hoffnung, doch auch Gefahren drohen – von eitlen Reichen ebenso wie vom geschuppten Volk des Dschungels und den Bestien, die in grünen Schatten jagen. Beorn den Blender hat es derweil in eine fremde Welt verschlagen. Nebelverhangene Gestade locken mit Zauber und einer Schönheit, die Aventurien seit Jahrtausenden entbehrt – und mit Schätzen, die dem größten aller Plünderfahrer einen Hort versprechen, wie ihn noch kein Thorwaler jemals besessen hat.


    Zu diesem Buch startet ab 24.04.2020 eine Leserunde.

    Hallo liebe Phileasson-Fans,


    die Leserunde zum 8. Abenteuer der Phileasson-Sage beginnt hier (ab 24. April).


    hier könnt Ihr etwas zum Prolog Grandezza (Seite 5 bis 106) schreiben.


    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Euch.


    LG Murkxsi