Beiträge von babgoldie

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Myschkin scheint ja ein richtiger Menschenkenner zu sein. Er weiß, wie der General auf seinen Besuch reagiert, kann Nastasja anhand eines Bildes beschreiben, obwohl er sie noch nie vorher gesehen hat oder tut er nur so?
    Ich fand es gut, wie er mit nichts gekommen ist und auch nichts vom General wollte und er ihm aus freien Stücken heraus seine Hilfeleistung bei Wohnungs- und Jobsuche angeboten hat.


    Und was hat es mit seinem Schreibtalent auf sich? War er vielleicht Klosterschüler oder wo hat er sich die schönen Schriften angeeignet, da er scheinbar in allen europäischen Schriften gut bewandert ist. Ob er dadurch wieder in den Kreis der "Höher-Betuchten" aufgenommen wird und in der Petersburger Oberschicht Fuß fasst?


    fröhliches weiterlesen
    babgoldie

    Hallo,


    auch habe bisher nur das erste Kapitel geschafft und muss sagen, es zog mich schon auf den ersten Seiten in seinen Bann.


    Die Figurenbeschreibungen von Rogoschin und Myschkin sind wirklich sehr bildlich dargestellt. Auch die Situation, dass sich zwei Personen im Zug gegenüber sitzen und miteinander ins Gespräch kommen wollen, ist immer noch sehr aktuell. Wie oft sitze ich in der Bahn und warte darauf mit jemand anderen reden zu können. Was ist da einfacher, als zu fragen ob es einem zu kalt ist bzw. ob man evt. das Fenster öffnen könnte.


    Der Beamte kommt auch ganz gut bei dem Gespräch, obwohl er ja eher ein nerviger Typ ist, der nur darauf wartet sich einmischen zu können.


    Ich bin jedenfalls gespannt wie es mit den beiden Kerlen und Nastasja sowie anderen noch nicht bekannten Charakteren weitergeht.


    Da ich weder Klappentext noch andere Rezensionen oder Kritiken gelesen habe sehe ich den nächsten Seiten erwartungsfroh entgegen.


    Frühabendliche Grüße
    babgoldie

    Okay, jetzt hab ichs verstanden...



    Zwar kein Buch aber was zum Hören habe ich zum Ende des Monats noch zu vermelden:


    Traumzauberbaum von Lakomy ++


    Weshalb?


    Im Rahmen eines großen Geschenkprojekts für den 30. Geburtstag meiner Schwester galt es 30 Sachen zu besorgen, die irgendwas mit ihrem Leben zu tun haben. Unter anderem gab es auch ein Jahr des Träumens und was ist da passender als der Traumzauberbaum? Jedenfalls habe ich mir die CD auch erst noch mal angehört und habe mich an alte Zeiten erinnert gefühlt. Es war fast so, als ob ich die Lieder erst vergangene Woche das letzte Mal gehört habe, so waren sie mir noch im Gedächtnis.

    Weiß nicht genau, ob es hier richtig ist, aber ich versuchs einfach mal.


    Wer kennt denn noch den Traumzauberbaum mit Mossmutzel und Waldmuffel? Ich hab die CD gestern bekommen und mir gleich mal angehört. Als ich klein war, lief die Schallplatte immer in der Endlosschleife und nun halte ich die CD in Händen.


    Für alle, die den Traumzauberbaum nicht kennen, hier eine kurze Einführung:


    Zwei kleine Waldgeister und ein Baum. Kein normaler Baum, sondern einer mit besonderen Blättern. jedes einzelne erzählt einen Traum. Mit einer Stimmgabel dürfen die kleinen Geister die verschiedensten Blätter anstimmen. Es wird viel gesungen in unterschiedlichen Musikrichtungen. Die Waldgeister haben auch Flausen im Kopf und so kommt es, wie es komen muss, sie suchen sich das falsche Blatt heraus und es folgt ein Alptraum. Sie werfen Regenblätter weg und es folgt eine Trockenzeit, die den Traumzauberbaum fast verwelken lässt.
    In den Liedern werden die unterschiedlichsten Themen angesprochen, die von Ängsten, Fragen und Wünschen kleiner Kinder handeln.
    Zu empfehlen für jeden, der Kinder hat oder selbst Kind geblieben ist.


    5ratten


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    EDIT: Autorennamen in den Betreff eingefügt. LG, Saltanah

    Und warum hast Du Dich für dieses Buch entschieden?



    Beim nächsten Mal denk ich gleich dran :redface:
    Das Buch habe ich zum Geburtstag bekommen und da ich gerade nix anderes für die Bahn hatte, las ich es eben. Ich habs auch sehr schnell durch gehabt. Ist wirklich was kurzweiliges. Vom selben Autor gibt es auch noch eine Biografie von Sigmund Freud, die ich aber auch noch nicht kenne.

    Eine Biografie der anderen Art. In diesem Buch von Moser wird Goethes Lebensweg von Mephisto höchstpersönlich erzählt.
    In kurzen Abschnitten und nur in groben Umrissen wird auf lustige Weise ein neues Bild des Goethe gezeigt. Die Comics lockeren das kurzweilige Buch noch mehr auf und die Sprechblasen werden mit Zitaten aus des Meisters Werke gefüllt. Wer nach diesem Buch nicht mehr Lust auf den wahren Goethe bekommt ist selber Schuld.


    Ich hab schon seit Schulzeiten nichts mehr von Goethe gelesen bzw. gehört. Dank eines Geschenks bin ich jetzt wieder gewillt in die hohe Materie einzusteigen. Obwohl es wohl eher bei den Gedichten bleiben wird.

    Ein Käfig aus Sternen von Jacquelyn Mitchard (beendet)
    - Geschichte über eine ungewöhnliche Mormonenfamilie, die von einem schweren Schicksalsschlag heimgesucht wird ---- stand bei meiner Mutter im Regal und sah vom Cover ansprechend aus


    Sturmhöhe von Emily Bronte (mittendrin)
    - das typisch englische (neblig, gute Charakterbeschreibungen) ---- da bin ich drauf gekommen, als ich die dreizehnte Geschichte von Setterfield gelesen habe


    Eine kurze Geschichte von fast allem von Bryson (mittendrin)
    - unsere Welt und das Universum in seiner (un-)vollendeten Form wie wir sie kannten, kennen und noch kennenlernen ---- hat mich in der Bahnhofsbuchhandlung interessiert und war genau das richtige Buch für eine lange Zugfahrt und nun für die kürzeren Strecken

    1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?


    Tolstoi: Krieg und Frieden


    2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich _jedes_ Buch gelesen.


    da gibt es niemanden ... aber ich würde gerne mal behaupten: Strittmatter, Dostojewski und Gabaldon



    3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?


    Dostojwski: Schuld und Sühne



    4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?


    ich verschenke nichts doppelt



    5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?


    da will ich mich nicht festlegen, bin eigentlich für alles offen, obwohl Thomas Mann wäre nicht meine erste Wahl



    6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?


    Dostojewski: Schuld und Sühne
    Strittmatter: Der Laden
    Skarmeta: Mit brennender Geduld




    7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?


    Kassandra von Christa Wolf (in der Schule freiwillig angefangen aber bald wieder aufgegeben, nach 4 Jahren nochmals in die Hände bekommen und durchgelesen)



    8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?


    - einen großen Gedichband mit Gedichten der letzten 1000 Jahre
    - Atlas (meine Geografiekenntnisse auffrischen)
    - den siebten Band der Gabaldon Highland-Saga (ist leider noch nicht erschienen)


    Drei Wochen sind etwas wenig, vielleicht sollte die Frage in 3 Monate geändert werden, erst dann wird es mit der Zeit bedenklich. Die ganze Zeit lesen kannst du ja eh nicht und ist es überhaupt erlaubt, in Klausur zu sein und weltliche Güter zu besitzen?


    9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?


    schwer zu sagen


    10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?


    keine Ahnung

    Das Buch ist trotz der vielen Wissenschaftsgebiete gut geschrieben. Schon allein die Einleitung zog mich in den Bann der Wissenschaft und machte mich neugierig auf das, was da noch kommen mag. Ich bin momentan in der Mitte des Buches. Am besten hat mir bisher das Kapitel mit der Entdeckung der Dinosaurier gefallen. Ich wusste gar nicht, dass die erst so spät entdeckt wurden. Auch die vielen Anekdoten rund um die Wissenschaftler sind ein großes Plus. So macht Wissenschaft doch Spaß :breitgrins:

    Ich bin momentan nur noch zum Arbeiten in der Bibliothek anzutreffen. Da ich in einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek arbeite, hab ich leider nicht die Möglichkeit , mir mal hier und da was auszuleihen. Da gibt es leider so gut wie nie was Interessantes für mich.


    Ich beziehe meine Bücher vorwiegend aus dem Bücherschrank meiner Mutter oder von einer großen Buchhandelskette. Nur selten schaffe ich es auch in den kleinen aber feinen Buchladen um die Ecke.


    Bei bookcrossing hatte ich bisher noch nie ein Buch gefunden, was ich schade finde und selbst habe ich keine Bücher, die ich weggeben möchte.

    Hallo an alle Lesenden,


    mich würde interessieren, von wo ihr euren Lesestoff bezieht. Seid ihr regelmäßige Bibliotheksgänger und kennt die/der freundliche Dame/Herr schon euren Namen oder geht ihr lieber direkt zum Buchladen nebenan und gebt dort monatlich mehr aus, als es eurem Geldbeutel gut tut? Oder seid ihr doch eher die Stubenhocker und bestellt gleich über das Internet, was euch interessiert?
    Oder vielleicht wartet ihr ja ab, bis ihr mal wieder was geschenkt bekommt.


    Grüße
    babgoldie

    Und warum gerade das?


    Ich habe das Buch innerhalb von 4 Tagen gelesen. Wenn ich nicht arbeiten müsste, hätte ich wahrscheinlich nur 2 Tage gebraucht, wenn überhaupt.


    Zum Buch:
    Die Geschichte handelt von einer berühmten Autorin, die einer Antiquariatshändlerin ihre Lebensgeschichte erzählt. Im Laufe der Geschichte wird von einer Bruder-Schwester-Liebe erzählt und von den Kindern der Schwester. Es handelt sich dabei um Zwillinge, die schwer erziehbar sind. Auch die Eltern haben einen psychischen Knacks. Sehr viel mehr kann ich nicht verraten, da das Buch sonst an Spannung verliert.
    Im Buch wird auch Bezug auf die englische Literatur genommen, so z.B.: Sturmhöhe von Bronte.


    Das habe ich mir jetzt gekauft, da ich durch "die dreizehnte Geschichte" darauf aufmerksam geworden bin und mehr zur "Sturmhöhe" erfahren möchte.

    Mein Hund hieß Bootsmann nach einem Kinderbuch mit dem Titel "Bootsmann auf der Scholle". Für einen Zwergpinscher ist es allerdings nicht das Richtige. Wie wäre es mit Zwergennammen oder Hobbitnamen, Bilbo z.B.?


    Ich finde ja Namen von historisch bedeutenden Personen für Hunde interessant, so z.B. Rasputin oder Napoleon, Hannibal oder Che ...

    Gelesen habe ich schon von Setterflield: Die dreizehnte Geschichte (ist sehr zu empfehlen für alle, die das Geheimnisvolle und Unerwartete lieben.)
    Und jetzt habe ich mich einem Thriller gewidmet von Deaver: Teufelsspiel (es geht um Ermittlungen zu einem geheimnisvollen Fall von vor 140 Jahren, wie sich herausstellen soll.)