Beiträge von Mrs.Dalloway

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    10 Staffeln?! Auf was basiert denn diese Annahme? Na, hoffentlich ist dann wenigstens sichergestellt, dass am Ende jeder Staffel ein vernünftiger Abschluss steht. Nicht, dass man dann bei einem evtl. Absetzen der Serie komplett in der Luft hängen bleibt...


    Er hat wohl in einem Interview erwähnt, dass das seine Wunschvorstellung wäre und er die Serie insgeheim auch bereits darauf ausgelegt hat. Eine zweite Staffel gibt es auf jeden Fall und die macht meines Erachtens auch noch Sinn, aber ich glaub sooo viel mehr wird's dann doch nicht hergeben.

    Nachdem ich von den sieben Serien, die für den Emmy in der Kategorie "Best Drama" nominiert waren, ganze sechs gesehen habe und dann die einzige, die ich nicht gesehen habe, gewonnen hat, musste ich "The Handmaid's Tale" schauen. :breitgrins:


    Ich hab das Buch vor ca. 15 Jahren gelesen, konnte mich aber an so gut wie nichts mehr erinnern, aber von dem was ich nachgelesen hab, scheint mir die Serie sehr nach an der Romanvorlage zu sein. Auf jeden Fall hat mich die Serie extrem in ihren Bann gezogen, auch wenn die zweite Hälfte ein wenig nachgelassen hat.


    Es gibt zwar Szenen mit graphischer Gewalt, aber hauptsächlich wird auf psychologische Gewalt gesetzt und insgesamt war "The Handmaid's Tale" so wohl das Verstörendste, was ich seit langem im Fernsehen gesehen hab. Auf jeden Fall eine sehr krasse Dystopie und nichts für zarte Gemüter.


    Sehr gut fand ich übrigens - neben der schauspielerischen Leistung - den Einsatz von Musik. Ich hatte aus irgendeinem Grund eine etwas verstaubte und zu ernste Verfilmung erwartet, aber die Musik hat das einerseits modernisiert und andererseits für eine gewisse Ironie gesorgt.


    Insgesamt ist die Serie auf jeden Fall extrem empfehlenswert, auch wenn ich glaube, dass der Regisseur mit seinen angepeilten 10 Staffeln ( :spinnen: ) scheitern wird.

    Ich liebe die Sturmhöhe von Emily Brontë. Es gibt kaum ein anderes Buch, in dem mir jeder einzelne Charakter so unsympathisch war, aber gerade das macht für mich den Reiz aus. Man kann sich bei der Lektüre einfach herrlich über die ganzen Fehlentscheidungen der einzelnen Figuren aufregen. :breitgrins:


    Kossi aus Deutschland bin ich auch gefolgt, leider scheint sie keine Videos mehr zu veröffentlichen. Da mach ich mir tatsächlich sorgen das etwas passiert sein könnte, weil auch nirgendwo eine Info zu finden ist.


    Sie hat sich letztens auf Instagram gemeldet. Ein Freund/Familienmitglied (?) von ihr ist an Krebs erkrankt und deshalb macht sie bis auf Weiteres eine Social-Media-Pause.

    Als ich von dem Buch erfahren hab, musste ich es mir auch sofort auf den Kindle laden. Ich mochte bisher eigentlich fast alles von McEwan und Shakespeare ja sowieso. Aber mir ging es ganz ähnlich wie den meisten hier. Letztlich fand ich die Erzählperspektive zu gezwungen und die Shakespeare-Anspielungen etwas zu platt. Von McEwan hatte ich mir hier ein wenig mehr Tiefgang und irgendwie auch mehr Charme erwartet. Das fängt schon bei den Namen an: Trudy und Claude? Im Ernst? (Einzig und allein, dass der immer zögerliche und verspätete "Hamlet" am Ende eine Frühgeburt ist, finde ich eine ganz nette Idee. :breitgrins:)


    Trotzdem finde ich es recht beachtlich, dass McEwan in fast jedem Roman irgendwie anders wirkt (auch wenn es diesmal meiner Meinung nach schiefgegangen ist). Mein Liebling wird wohl auf alle Zeit Abbitte bleiben.



    Vielleicht reagiere ich empfindlich darauf, wenn der Autor den arroganten, reichen alten Mann heraushängen lässt, was er ja bei Nussschale tut und was auch bei Saturday der Fall war.


    Das trifft auch bei mir zu! Ich mag McEwan entweder als Geschichtenerzähler wie bei Abbitte oder leicht düster und grotesk wie beim Zementgarten.


    Wer übrigens auf außergewöhnliche Erzählperspektiven steht, dem würde ich Julian Barnes' A History of the World in 10 1/2 Chapters empfehlen, alleine schon wegen des Kapitels, das aus der Sicht eines sich an Bord der Arche Noah geschlichenen Holzwurms erzählt wird. :breitgrins:

    Meine Meinung:


    Aufgrund des Medienhypes, der ja mittlerweile glücklicherweise wieder abgeflaut ist, wurde ich auf das Buch aufmerksam und hielt es nicht zuletzt aufgrund des Schauplatzes im sonnigen Italien für eine gute Balkonlektüre. Damit lag ich auch richtig, denn obwohl der Roman teils Längen aufweist und ich vor allem in der ersten Hälfte stark mit großen Anzahl an Personen zu kämpfen hatte (erst auf Seite 300 habe ich gemerkt, dass Antonio und Alfonso nicht dieselbe Person sind), hat er mich doch gut unterhalten.


    Vor allem die beiden starken Frauenfiguren haben mich angesprochen. In einem verarmten Neapel, das noch unter den Nachwehen des zweiten Weltkriegs leidet, haben es vor allem die Mädchen schwer. Schule ist eigentlich Nebensache und es wird erwartet, einen möglichst guten Fang zu machen. Elena nimmt daher ein wenig die Außenseiterrolle ein, merkt dies aber selbst erst recht spät. So wirklich passt sie nicht mehr in diese Welt und möchte mehr, andererseits wetteifert sie aber ständig mit Lila, die sich den Anforderungen der Nachbarschaft wohl oder übel anpassen muss.


    Was mich erst im Nachhinein zum Nachdenken gebracht hat, ist die Erzählweise. Alles wird aus retrospektiv aus der Sicht Elenas erzählt, aber da auch sie das ein oder andere Geheimnis vor ihrer besten Freundin hat, frage ich mich, ob vielleicht auch Lila mehr erlebt hat, als Elena und dem Leser bewusst ist.



    Ich hoffe hier darauf, dass der letzte Band ein Aufeinandertreffen der älteren Elena und Lila bereithält, das vielleicht Licht ins Dunkel bringt.


    Ich war mir nach der Lektüre etwas unschlüssig, ob mich das Buch so gut unterhalten hat, dass ich noch vier weitere Bände lesen will, habe ich dann doch dafür entschieden. Die einzige Zwickmühle: Ich würde zwischendurch gerne was anderes lesen, aber bis dahin hätte ich dann wohl alle Namen wieder vergessen. :rollen:


    4ratten



    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die beiden Mädels mehr damit beschäftigt sind sich gegenseitig zu übertrumpfen, als dass sie wirkliche Freundinnen sind, aber vielleicht sehe ich das auch zu eng? Wie habt ihr das empfunden?


    Ja, das ist mir genauso gegangen, aber dann hab ich mich zurückerinnert, dass ich so mit 13 Jahren auch eine Freundin hatte, mit der ich ständig in Konkurrenz stand. Da ging es auch um die üblichen Eitelkeiten und darum, wer besser in der Schule war etc. Ich weiß gar nicht, ob das so ungewöhnlich ist. In dem Alter ist man ja doch noch sehr leicht beeinflussbar... Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob die beiden Mädels (vor allem Elena) etwas selbstbewusster und unabhängiger voneinander werden. Ich denke, dass dann eine tatsächliche Freundschaft entstehen könnte.


    Wenn Du Dich auch für eine Mini-Serie interessieren könntest, kann ich Dir Hatfields & McCoys empfehlen. Sie spielt in den Jahrzehnten nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg in den Appalachen und die Namen stehen noch heute als Synonym für eine erbitterte Fehde. In meinen Augen sehr sehenswert!


    Super, vielen Dank für den Tipp! Ich werd nachher direkt mal schauen, ob die irgendwo verfügbar ist, denn das klingt wirklich gut.


    Ich hab mir jetzt erstmal Winter's Bone auf den Kindle geladen, weil ich über das Forum drauf gekommen bin, dass in dem Buch auch die Thematik behandelt wird. Bin schon sehr gespannt, wie das dann so in Roman-Form wirkt.

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    Kurzinhalt:
    Als JDs Großvater und viele weitere junge Männer aus der Gegend einen Job in einer großen Fabrik annehmen, beginnt eine regelrechte Massenmigration. Viele lassen für die Chance auf ein neues Leben ihre Familien zurück, doch genau darin besteht der Kern der Hillbilly-Kultur: Familie ist das wichtigste Gut. So stoßen die Neuankömmlinge schnell auf den Unwillen der Nachbarn und haben mit Vorurteilen zu kämpfen. Diesen wird entweder damit begegnet, den sozialen Status nach außen hin zu verbessern und vom noch immer mageren Gehalt teure Autos, übertriebene Weihnachtsgeschenke und andere Statussymbole auf Kredit zu kaufen. Zusätzlich dazu wird der Jugend eingetrichtert, dass der Stolz der Familie über alles geht, weshalb Gewalt im Namen der Selbstjustiz fast an der Tagesordnung scheint.


    Der junge JD wächst in eben diesem Milieu auf und beschreibt vor allem seine eigene Kindheit, die vom Drogenkonsum seiner Mutter und zahlreichen wechselnden Vätern geprägt ist. Lediglich seine Großmutter "Mamaw", bei der er auch immer wieder für längere Zeit wohnt, stellt eine Konstante in seinem Leben dar. Liebevoll aber mit einer gewissen Härte erzieht ihn seine Großmutter, von der gesagt wird, dass sie selbst bereits einen Mord begangen hat, um die Familienehre zu schützen. Mit ihrer Unterstützung schafft er das nahezu Unmögliche: Die Aufnahme und den Jura-Abschluss am Elite-College Yale.


    Meine Meinung:
    Die Lektüre hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt, da ich mit dem Autor übereinstimme, dass das Hillbilly-Milieu in den Medien und der Populärkultur stark unterrepräsentiert. Armut wird meist mit nur in Form von afroamerikanischen Ghettos dargestellt, weshalb die Hillbilly-Kultur mit all ihren Werten für mich eigentlich komplett neu war.


    Der Autor erzählt nicht nur von seinem eigenen Leben sondern berichtet auch von der Geschichte seiner Familie vor seiner Geburt, die er vor allem aus den Erzählungen seiner Mutter und Großmutter kennt. Er gibt dabei stets zu Bedenken, dass er nicht selbst anwesend war, dass seine Familiengeschichte aber eigentlich auch nur als Spiegel dieser White-Trash-Gesellschaft dienen soll. Drogen, Gewalt und Armut, wie sie JD erlebt hat, sind immerhin keine Seltenheit in Hillbilly-Amerika. Am Ende spielt es also keine Rolle, ob alles wahrheitsgetreu dargestellt ist: JDs Familie ist nur eine von vielen und sie alle teilen dieselben Probleme.


    Dem Autor ist es hervorragend gelungen, die Personen seiner Familie so darzustellen, dass ihre Handlungen zwar mit Strenge verurteilt werden, jedoch auch Motive und größere Zusammenhänge deutlich werden. So ist das Verhältnis zwischen ihm und seiner zwischen Drogensucht und Entzug pendelnden Mutter zwar stets angespannt, doch erkennt er als Erwachsener auch, dass ihre Kindheit wiederum bereits von Gewalt und Vorurteilen geprägt war.


    Immer wieder geht der Autor auch auf aktuelle Probleme ein und bespricht so beispielsweise, wie es dazu kommen konnte, dass eine verarmte Gesellschaftsschicht gerade in einem Präsidentschaftskandidaten wie Donald Trump Trost sucht und Obama dafür strikt ablehnt. Außerdem geht er auf Streitpunkte wie Pay-Day-Loans ein (Kurzzeitkredite mit horrenden Zinsen, die nur die Zeit bis zum nächsten Gehalt überbrücken sollen) und erklärt, dass diese zwar von der Mittelklasse und von vielen Politikern streng verurteilt werden, in einer von Armut gebeutelten Gesellschaft jedoch das Überleben gewährleisten können.


    Insgesamt hat mir die Lektüre sehr gut gefallen, gerade weil es dem Autor gelingt, die Balance zu halten: Zwar berichtet er selbst als Hillbilly und kann daher die dem Leser sehr unvertrauten Werte der Gesellschaft vermitteln, doch ermöglicht ihm sein Studium in Yale und der anschließende Erfolg auch eine Art Außenseiterperspektive einzunehmen und gewisse Dinge als Kern des Problems zu erkennen.


    5ratten

    Ich hab die 4. Staffel schon gesehen und war eigentlich mit allen Veränderungen vom Buch sehr, sehr zufrieden. Ich bin sogar an dem Punkt, an dem ich die Serie dem Buch vorziehe, weil ich sie dynamischer finde und der Cast einfach großartig ist. Die Chemie zwischen vielen Charakteren stimmt einfach (bestes Beispiel: Arya und the Hound).

    Die BBC hat heute bekannt gegeben, dass es ein Sherlock-Special und drei neue Folgen geben wird. Drehbeginn für das Special ist Januar 2015, die Dreharbeiten für die nächste Staffel sollen erst später in 2015 beginnen. :winken:

    Hab gerade nochmal nachgelesen: Laut wikipedia fällt der Welttag des Buches auf den (vermuteten) Geburts- und Todestag Shakespeares, den Todestag von Cervantes und Josep Pia sowie auf den Georgstag (katalanischer Feiertag, an dem Rosen und Bücher verschenkt werden). Das war mir auch alles neu. :smile:


    Ich habe dort z. B. gelesen, dass der 26. April und das nachgewiesene Taufdatum Shakespeares ist. Sein Geburtstag könnte also auch der 23. April gewesen sein.


    Davon geht man sogar aus. Soweit ich weiß ist das auch der Grund dafür, weshalb der Welttag des Buches am 23.4. ist. :breitgrins:

    Praxistext Nr. 2: Lachs in Grünteekruste mit Kokosreis und Misogemüse


    Ha! 14,52! :klatschen: Und die Küche sieht diesmal auch nicht so schlimm aus, weil ich am Ende eigentlich nur noch auf den Reis gewartet habe und nebenher schon etwas aufräumen konnte. Das hätte ich tatsächlich nicht gedacht. Auch geschmacklich war es super. Vom Grüntee habe ich zwar nicht sonderlich viel gemerkt, aber das liegt sicher daran, dass alles andere so stark gewürzt war, vor allem das Gemüse. Das war auch zugleich mein Highlight vom Gericht. Die Soße ist unglaublich. Man schmeißt eigentlich nur Ingwer, Koriander, Misopaste, Sojasoße und Chili in den Mixer, gibt es über das warme Gemüse und hat tatsächlich eine superleckere Beilage, die ich sicher noch öfter machen werde.


    Und jetzt habe ich endgültig Blut geleckt. Am Wochenende muss ich leider arbeiten, aber am Montag wird es wohl weitergehen. :breitgrins:

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    Jamie Oliver - Jamies 15-Minuten-Küche


    Erster Eindruck:


    Anfang des Jahres wurde ich in der Buchhandlung auf das Buch aufmerksam und hab es spontan mitgenommen. Die Rezepte sind typisch Jamie Oliver und alle etwas ausgefallen und oft entweder asiatisch oder italienisch angehaucht. Die Zutaten empfinde ich zwar nicht als extrem ausgefallen, aber ich habe davon bestimmt nicht immer alles auf Vorrat: Misopaste, Fenchelsamen und Fischsauce kommen beispielsweise öfter mal vor. Beispiele für doch etwas extravagantere Zutaten wären Kaffirlimettenblätter (Was? :gruebel:) oder Minzsauce, von der ich mir nicht sicher bin, ob man das in Deutschland überhaupt bekommt.


    Unterteilt sind die Rezepte in folgende Kategorien (jeweils mit Beispielen):


    [li]Huhn (Knuspriges Hähnchen mit Quinoa-Mango-Salat [/li]
    [li]Salat mit Hähnchenleber und Welsh Rarebits)[/li]
    [li]Rind (Koreanischer Reis mit Steak, Austernpilzen und Pickels)[/li]
    [li]Lamm (Lamm-Köfte, Pita und griechischer Salat)[/li]
    [li]Fisch (Fisch-Tajine mit Möhren-Clementinen-Salat)[/li]
    [li]Pasta (Maritime Pasta mit sizilianischem Fenchelsalat)[/li]
    [li]Suppen und Sandwiches (Kürbissuppe mit Kastanienklösschen)[/li]
    [li]Gemüse (Linsencurry mit Naan und warmen Tomatensalat)[/li]
    [li]Frühstück (Fluffige Pfannkuchen mit Speck, Chili und Avocado)[/li]


    Die Unterteilung und die Beispiele zeigen schon, dass es sich meistens um "Menüs" handelt, bei denen man beispielsweise den Salat weglassen kann oder durch etwas anderes ersetzen kann. Insgesamt finde ich die Rezepte abwechslungsreich und doch recht außergewöhnlich. Genau deshalb habe ich mir das Buch auch gekauft: Ich wollte mal mehr Lebensmittel in meinen Speiseplan integrieren und nicht immer dasselbe kochen, sondern auch mal Dinge ausprobieren, die ich mir auch im Restaurant nicht unbedingt bestellen würde.


    Der Praxistest: "Mrs Dalloway kocht in 15 Minuten"


    Heute habe ich mich endlich mal rangetraut und das erste Rezept probiert. Für den Anfang habe ich mir etwas einfaches ausgesucht: "Geniales griechisches Hähnchen mit Gemüsecouscous und Zaziki". Selbstverständlich lief dabei die Stoppuhr im Hintergrund und siehe da: Der Teller war nach 15,13 Minuten fertig angerichtet und geschmeckt hat es auch noch. Ich war tatsächlich etwas erstaunt, dass das so reibungslos funktioniert hat und dass mir die Zusammenstellung und die Gewürze (ich würde sonst Hühnchen wohl nicht mit Dill paaren) wirklich geschmeckt hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich mir die Reste morgen als Salat mit auf die Arbeit nehmen kann.



    Fazit:


    Trotz des Praxistests denke ich nicht, dass die Rezepte für Laien mit mittelmäßig ausgestatteter Küche in 15 Minuten umsetzbar sind. Ich habe mir wirklich etwas einfaches ausgesucht und dabei auch die von Jamie angegebene Küchenmaschine zum Schneiden des Gemüses benutzt. Hätte ich diese nicht gehabt, wäre ich schon mal bei 17 Minuten. Schlimm finde ich das allerdings nicht, denn auch 20-25 Minuten sind in Ordnung für ein tägliches Essen und - wie schon erwähnt - können einzelne Bestandteile der Mini-Menüs auch mal weggelassen werden. Mich hat mein kleines Erfolgsrezept heute auf jeden Fall angefixt und in den nächsten Tagen wird fleißig weitergetestet: Natürlich stets mit der Stoppuhr zur Hand.