Beiträge von Nemo

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Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich würde mich für 'Silence - A fable' entscheiden. Vermutlich heißt das im deutschen 'Stille' oder 'Schweigen' oder etwas in der Art. Um ehrlich zu sein weiß ich es nicht. :redface:


    1. Einführungstext....................... Der Untergang des Hauses Usher
    Cuddles........................................ Streitgespräch mit einer Mumie
    foenig........................................... Der Goldkäfer
    insekt........................................... Die Grube und das Pendel
    Liafu.............................................. Der Teufel im Glockenstuhl
    Mrs.Dalloway................................Das Manuskript in der Flasche
    Myriel........................................... Die tausendundzweite Erzählung der Scheherazade
    Nachtfalterin............................... Der Doppelmord in der Rue Morgue
    Nemo............................................Silence - A fable
    Nischa..........................................Das verräterische Herz
    Ophelia........................................Die schwarze Katze
    Puenktchen.................................Die Sphinx
    Saltanah......................................Der Rabe
    Stephi...........................................Die Maske des roten Todes
    WitchCookie................................Der Bericht des A. Gordon Pym

    Hm, also ich fand das Buch nicht zu kurz, aber das mag daran liegen, dass meine Lieblinge von Murakami 'Sputnik Sweetheart und Gefährliche Geliebte) von der Länge her auch nicht mit Kafka am Strand mithalten können.
    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe mich förmlich hinein gesaugt gefühlt. Irgendwie fand ich alles klasse, die Art wie erzählt wird, wie der Leser mit einbezogen wird, das Wechseln zwischen den einzelnen Szenen, das Offenlassen (das Murakami ja sowieso beherrscht, wie kein zweiter), die Verbindung zwischen allen Personen...
    Seltsamerweise jedoch hat sich bei mir nicht das 'Murakami-Gefühl' eingestellt, das ich ansonsten immer habe wenn ich etwas von ihm lese. Ich glaube, es liegt daran, dass dieses Mal keine so 'nahe' Perspektive da ist, wie bei seinen anderen Büchern.
    Dafür spuken mir immer noch einige von den Bildern im Kopf herum. Vermutlich lese ich das Buch demnächst gleich noch einmal. :smile:

    Ich bin jetzt auch vor zwei Tagen fertig geworden und habe gleich ein paar weitere Nabokovs auf meinen Wunschzettel wandern lassen.
    Es ist so ein Buch, das ich liebe, weil der Leser nicht für vollkommen dumm gehalten wird. Man erfährt, dass Lolita sich wehrt und das alles nicht will, auch wenn Humbert es vollkommen anders darstellt. Insgesamt also sehr gelungen, auch wenn es für mich persönlich ein paar Längen gab und ich gegen Ende ein, zwei Beschreibungen übersprungen habe. Besonders toll fand ich das Nachwort in meiner Ausgabe. Ein Hoch auf Nabokov, der mit den Menschen, die mit Gewalt etwas in Bücher hinein dichten wollen genauso wenig anfangen kann, wie ich. :klatschen:


    4ratten

    'Die Eleganz des Igels' von Muriel Barbery.
    Ganz großes Kino bisher, auch wenn mir die Hauptfiguren teilweise etwas zu blasiert erscheinen, zu sehr von sich selbst überzeugt. Aber gut, Hochbegabte dürfen das wahrscheinlich. :rollen:

    So, jetzt bin ich doch eine Woche früher zurück als gedacht und weniger zum Lesen gekommen, als gedacht, da meine Eltern so viel Programm gemacht haben. Dafür habe ich mich jedoch im Schock des Eindrucks entschieden, zum Studieren im Oktober nach Kiel zu gehen. Wunderschöne Stadt. Wird dann halt nur 'normale' Physik. (Vielleicht wird doch noch ein verrückter Professor aus mir...)
    Hab trotzdem durchbekommen:


    The talented Mr. Ripley (Ab der zweiten Hälfte ist es geflutscht)
    Ich spucke gegen den Wind (nicht ganz fertig, weil ich mich gelangweilt hab und quälen musste)
    Luck in the shadows (Band 2 liegt dank Amazon bereits hier)
    Wer gab dir, Liebe, die Gewalt? (Sooooooooooo schön! Hach, ich liebe Frau Alvarez. So wird's gemacht!)


    Und, heute im Zug angefangen (der erst mit einer Stunde Verspätung angekommen ist...man stelle sich das vor: Ein ICE, der von Regionalexpressen überholt wurde...): Lolita. Schöne Sprache, sehr sehr schöne Sprache.

    Avila: Wie wäre es mit 'Am Strand' von Ian McEwan? Fällt mir spontan ein, weil es hier gerade als Hörbuch rumliegt und bei Diogenes erschienen, ergo süßes kleines Büchlein und es geht um Flitterwochen. ^^
    Ninette: Neid....Neid....Neeeeeeeid! Mir würde ja Olgas-Rockfestival reichen (Kaizers Orchestra spielen....es sooooo gemein!), aber die Zugfahrt sprengt jedes Budget, das ich mir dafür geben würde.


    Morgen geht's mit meinen Eltern für 2 Wochen an die Ostsee. Ich werde also nicht viel mehr tun, als lesen, schreiben und joggen.
    Es kommen mit:


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    Und als Hörbuch:


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    Außer den nächsten beiden Wochen ist mir alles recht. Im September startet zwar die Leserunde zu Schuld und Sühne, aber da von Poe ja einzelne Geschichten gelesen werden, kann man das bestimmt gut verbinden.

    Habe jetzt angefangen mit 'Der Ring der Händler' von Robin Hobb, dem ersten Band der 'Zauberschiffe'. Ein bisschen Fantasy tut nach Stiller außerordentlich gut. ^^

    Inhalt: Ein Mann ist auf der Durchreise und wird in Zürich aufgehalten. Er wird als der vor langer Zeit verschollene Anatol Ludwig Stiller identifiziert, was er vehement abstreitet. 'Ich bin nicht Stiller!' Eine Aussage, die ihm niemand glaubt und dann gibt es da noch einen Verdacht gegen ihn aus älterer Zeit. So kommt der Mann, der sich selbst 'White' nennt in die Untersuchungshaft und wird fast wahnsinnig an seiner Umwelt, an alten Freunden und Liebhaberinnen und einer Ehefrau, die alle in ihm den verschollenen Stiller sehen und sich nicht belehren lassen wollen.



    Meine Meinung: Den Anfang fand ich genial, an der Mitte habe ich eine Woche lang gesessen und das Ende war wieder gut mit einigen Längen darin. Ich gehöre zu der (anscheinend seltenen?) Gattung, die Frisch-Figuren mag. Stiller als Person empfand ich als großartig, der Stil war es sowieso (wunderbare Beschreibungen, wunderbares Einsetzen der Sprache als Mittel um verschiedenste Dinge zu implizieren, ohne sie auszusprechen) und ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich so viele Sätze doppelt und dreifach unterstreichen wollte. Beim nächsten Mal lesen werde ich einen Rotstift zur Hand haben.
    Mein Problem mit dem Buch war, dass mir viele Erzählungen auf die Nerven gegangen sind. Mich haben die Geschichten, die Stiller seinem Wärter Knobel erzählt nicht die Bohne interessiert und die Passage, in der die Ehe aus der Perspektive von seiner Frau Julika geschildert wird (der ich so gerne den Hals herum gedreht hätte, wie noch nie irgendeinem Ekel in irgendeinem Werk), hat mich tagelang davon abgehalten überhaupt darin zu lesen.
    Stiller erinnert in Sprache und Art der Darstellung stark an Homo Faber (auch hier handelt es sich um einen Bericht, ein Protokoll der Ereignisse, in der der Schreibende selbst erst gewisse Einblicke erhält).
    Das Buch zieht sich und ich bin sehr erleichtert, es durch zu haben, aber man wird mit vielen genialen Passagen belohnt und einen weiteren Blickwinkel auf das Identitätsproblem, das Frisch anscheinend überall irgendwie verwurstelt.


    Fazit: Nicht das Beste von Frisch, aber mit vielen guten Denkanstößen und bestimmt noch mal um Längen besser, wenn man beim zweiten Mal lesen immer mal wieder 20 oder auch 50 Seiten überspringen kann. :zwinker:


    3ratten


    Mein Lieblingsbuch von Frisch ist im Übrigen Gantenbein (*streichel* *lieb hab* *knuddel*), das auf jeden Fall bei meinen Fünf Lieblingsbücher dabei ist. Andorra fand ich damals in der Schule sehr beeindruckend und Homo Faber war gut, aber etwas seltsam. Dafür hat es mir damals die Sprache von Frisch angetan und dafür gesorgt, dass ich etwas von ihm lesen wollte, ohne fragwürdige Interpretationen meines Deutschlehrers zu übernehmen. :zwinker: