Beiträge von mara84

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Hallo! Ich krame mal den WW-Thread wieder hervor... :)


    Ich habe vor einiger Zeit auch mal einiges mit WW abgenommen. 2 Sterne hab ich bekommen --- also 10 kg. :D
    Es hat echt super funktioniert ... ohne zu Hungern.


    Aber was ich irgendwie überhaupt nicht so ausgehalten hab, war das extrem fettreduzierte Zeug.
    Mein TCM-Arzt war fix und fertig als ich ihm mein Ernährungs-Tagebuch mal unter die Nase gehalten hab. :-/
    Und das ganze Milch-Zeugs... War für mich persönlich jetzt gar nicht gut. Viel zu viel Feuchtigkeit hat sich da bei mir angesammelt.
    Seit ich Milch und Milchprodukte weg lasse gehs es mir wieder besser.


    WW ist also (leider?!?!) nix für mich... obwohl es ja eigentlich schon super funktioniert.
    Es nützt mir einfach nix, wenn ich zwar abnehm, aber sonst alle möglichen Probleme aufreiß'...


    Liebe Grüße
    mara

    Hallo! :breitgrins:


    Markus Heitz - Totenblick


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    Ein wahnsinniger Serienmörder inszeniert seine Taten auf ganz makabere Art und Weise: Er nimmt bekannte Totenbilder (Gemälde, Fotografien,...) als Vorbild, drapiert und hinterlässt die Opfer an den Tatorten wie auf eben diesen Bildern. Und wehe denen, die sich an den Tatorten dem Totenblick aussetzen. Zudem hinterlässt er Hinweise... an einem ganz besonderen Ort. "Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters"


    Mir hat das Buch echt gut gefallen. Die Story spielt in Leipzig und mir gefällt wie Heitz diese Stadt hier darstellt. Ich war noch nie dort, aber ich kann sie mir nun wunderbar vorstellen. Heitz' Liebe zu dieser Stadt überträgt sich wirklich wunderbar. Auch die Leipziger Ermittler mochte ich sehr. Und besonders gefreut hat mich, dass Konstantin Korff auch wieder auftaucht. Ihn durfte ich ja schon in "Oneiros" besser kennenlernen. :)


    Von Anfang an ist das Buch sehr fesselnd und unerwartete Wendungen machen das Buch durchgehend spannend. Die gleichbleibende Erzählperspektive ist wirklich angenehm... ohne Sprünge hin und her und ohne für Verwirrung zu sorgen.


    Einen kleinen negativen Punkt gibt es allerdings schon. Wie um alles in der Welt kann man nur so eine miserable Sexszene schreiben? Die Stelle, an der Heitz hier das Intimleben zweier Menschen präsentiert passt üüüüberhaupt nicht zum restlichen Buch. Mittendrin komplett unpassend... Und so fürchterlich beschrieben! Bäh!


    Aber... Ein klasse Thriller ohne Mystik und Fantasy... aber halt... stopp... ein bisschen Mystery darf es dann doch sein... im "Anhang" finden Mystery-Fans einen alternatives Ende :D
    Klasse Idee wie ich finde.


    Anfang dieser Woche war ich bei der "Totenblick"-Lesung von Markus Heitz in Wien.
    Und er ist sooooo wunderbar. Dieser Mann ist einfach fantastisch!!!! Ich bin ganz hin und weg...
    Solltet ihr die Möglichkeit haben ihn einmal live zu erleben --- unbedingt hinschauen! :)


    Liebe Grüße *wink*
    mara

    Halli Hallo!


    Neil Gaiman - The Ocean at the End of the Lane


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    Ein Mann soll eigentlich zu einem Begräbnis... er setzt sich jedoch in sein Auto und fährt und fährt und fährt... zurück an die Orte seiner Kindheit. Zu dem Haus in dem er aufgewachsen ist und "to the End of the Lane"... zur Hampstock-Farm. Dort hat er als 7-Jähriger eine unglaubliche Geschichte erlebt.
    Er spaziert hinter die Farm und setzt sich an den "Ocean" und die Erinnerungen werden wach... Und er erzählt uns seine Geschichte...


    In der Zeit als alles begann, überschlugen sich die Ereignisse. Der Untermieter seiner Eltern hat zuerst sein Kätzchen überfahren und bringt sich dann kurze Zeit später um - im Auto der Familie. Am selben Tag lernt der Junge die Hampstock-Frauen kennen: Old Mrs. Hempstock (sie erinnert sich an die Zeit, in der es noch keinen Mond gab), Mrs. Hempstock und die 11-jährige (oder die doch viele Millionen-Jahre ältere) Lettie. Und dann taucht auch noch dieses merkwürdige Kindermädchen Ursula Monkton auf. Sie ist ein Monster - der Junge hat Recht... Um sie zu besiegen, können ihm nur die Hempstocks helfen... Und "the Ocean at the End of the Lane" spielt eine tragende Rolle. Ein spannender Kampf beginnt...


    Was soll ich sagen?! Das Buch ist einfach himmlisch. Ich mag Neil Gaiman generell sehr. Hm... einfach aus dem Grund, dass ich mich immer wie umarmt fühle wenn ich seine Bücher lese. Das klingt komisch, ich weiß, aber wenn ich ein Buch von ihm lese, dann fühlt es sich so an, als ob jemand sagt: "Komm her, kuschel dich zu mir, ich erzähl dir eine wunderbare Geschichte..."
    Und diese Geschichte ist wieder wunderbar. Es ist so, als würde man ein Märchen lesen, das man schon so oft irgendwo gelesen hat - das erweckt die Sicherheit etwas zu lesen, das man kennt und mag. Und dann ist doch irgendwie alles anders. Und das ist bei Neil Gaiman oft so - man fühlt sich gut aufgehoben, aber irgendwie ist doch alles neu und fremd und zum Fürchten. Die Geschichte ist unglaublich spannend und ich konnte das Büchlein wirklich kaum aus den Händen legen.


    Die Geschichte erstreckt sich über nur 178 Seiten, aber trotzdem hat es Neil Gaiman geschafft, die Charaktere wunderbar darzustellen. Die drei Hempstock-Frauen sind wunderbar! <3 Und der Erzähler, also zum großen Teil als kleiner Junge, hat es mir besonders angetan... er ist schüchtern, introvertiert, hat wenig Freunde, fürchtet sich oft --- liebt jedoch Bücher. :) :)


    Zitat

    "I was not happy as a child, although from time to time I was content. I lived in books more than I lived anywehre else." (S. 13)


    Neil Gaiman wollte eigentlich eine Kurzgeschichte schreiben - doch "Schwupps-di-Wupps" (oder so) wurde ein kurzer Roman daraus. Nicht nur der Verlag war überrascht, sondern auch Neil selbst. Neil sagt, dass das Buch für Erwachsene ist. Einfach aus dem Grund, dass sich in dieser Geschichte das Fürchterliche und Grausame erst entfalten kann, da wir zurück auf unsere Kindheit blicken können. Für Kinder wäre das Buch vielleicht "nur" eine einfache Geschichte.
    Allerdings:


    Zitat

    "I’m going to tell you something important. Grown-ups don’t look like grown-ups on the inside either. Outside they’re big and thoughtless and they always know what they’re doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. The truth is, there aren’t any grown-ups. Not one, in the whole wide world … Except for Granny, of course" (S. 112)



    Auch die Aufmachung des Buches (die Taschenbuchausgabe von William Morrow / HarperCollins) mag ich sehr. Der Umschlag ist ganz rau und das Buch hat einen rauen Buchschnitt. Voll, voll schön!


    Von mir gibt es also aus tiefstem Herzen eine Leseempfehlung!


    Alles Liebe
    mara

    Hallo!


    Wunderbarer 2. Band. Habe mir wie Lilli33 auch nicht vorstellen können, dass das Rainer Wekwerth das Niveau von Band 1 halten kann. Aber es ist ihm wirklich gelungen.
    Total spannende Story und super ausgearbeitete Charaktere.


    Dass sich das Thema "Liebe" in Band 2 einschleicht macht alles noch viel komplizierter als es eh schon ist.
    Es gibt dem Buch wirklich noch den extra Kick. Ich konnte es wirklich auch kaum aus der Hand legen.


    Leider, oder zum Glück (?!?!?!) wird man am Ende von Band 2 wieder sehr in der Luft hängen gelassen und ich kann es kaum ertragen, wenn ich daran denke, dass Band 3
    vorraussichtlich erst im Sommer 2014 erscheinen soll. Uahhhhhh!!!!!


    Liebe Grüße
    mara

    Hallo!


    Ich möchte euch dieses wunderbare Buch vorstellen. Vor kurzem hat es das Buch von meinem SUB geschafft... nach über 6 (!!!!) Jahren.


    Eliseo Alberto - Die Geschichte von José

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    Der Kubaner José Gonzales Alea hat mit 17 seine erste große Liebe verteidigt und dabei einen Mann getötet. Bis zu seinem 33. Lebensjahr sitzt er im Gefängnis von Santa Fe, New Mexico. Und dann bekommt er ein Angebot: er kann seine Strafe im städtischen Zoo absitzen! Was? Ja... schon richtig gelesen. Er soll in den Zoo, um dort hinter Gittern die Spezies Mensch zu repräsentieren. Josè nimmt das Angebot an - und wird berühmt. Die Menschen reißen sich um ihn - sogar ein Hauben-Koch will ihn bekochen und ein bekannter Designer Klamotten für ihn schneidern. Lorenzo, der Affenwärter, wird zu einem guten Freund und die schöne Zoobiologin hat es José angetan. Camila erwidert seine Gefühle - doch die Liebe auszuleben ist schwierig.


    Ach, was für ein Buch. Unglaublich gut.
    Sehr bedrückend und doch irgendwie voller Hoffnung. Es ist nicht nur der Charakter José der in diesem Buch die Hauptrolle spielt - denn viele Charaktere, wie z.B. Zenaida, die Nachbarin von Lorenzo, oder die uralte Dame am Klavier, zeigen auf ganz unterschiedliche Art und Weise wie sich Einsamkeit anfühlen kann. Die Hoffnung auf Freiheit hat nicht nur José, sondern auch viele Menschen in seiner Umgebung wollen ausbrechen - und Eliseo Alberto beschreibt die Gefühle und Wünsche jedes einzelnen so wunderbar.


    Manchmal war das Buch für mich gar nicht so leicht zu lesen - bin oft wieder ein paar Seiten zurück um alles zu erfassen. Eliseo Alberto beschreibt ganz viele Dinge in ganz wenigen Worten und da muss man zwischendrin schon manchmal durchatmen. Aber Lesen darf ja auch ab und zu ein bisschen anstrengend sein - besonders wenn ein Buch soviel hergibt!


    Liebe Grüße
    mara

    Huhu! :winken: Dein SUB ist soooo schön...
    Ich habe mich bis jetzt ja geweigert eine List zu schreiben... aber vielleicht wäre der anstehende Umzug ja jetzt eine gute Möglichkeit dafür.


    BUSSI

    Ich hab an dem Buch besonders toll gefunden, dass man die ganze Zeit immer nur so viel weiß wie die Protagonisten selbst.
    Denn Bücher, bei denen man als Leser immer den handelnden Personen so viel voraus ist mag' ich nie so besonders...


    Bin schon total auf die beiden weiteren Bände gespannt.


    Liebe Grüße
    mara


    Noch ein Wort zur Gestaltung der englischen Originalausgabe: zunächst standen mir angesichts des trashigen Covers die Haare zu Berge, aber dieser Anklang billiger Paperback-Krimis aus den 70er Jahren ist gewollt und auch im Inneren des Buches perfekt durchgezogen, bis zur Gestaltung der Werbung für andere Bücher aus derselben Reihe, die aussieht wie vor vierzig Jahren. Nostalgie pur, die ausgezeichnet zur Handlung passt.


    :winken: Hallo! Hier nochmal ich... also ich finde das Cover einfach viel besser als das deutsche. Es passt perfekt zur Stimmung.
    Bei der deutschen Ausgabe ist das Joyland-Schild für mich überhaupt nicht passend. Viel zu "modern"...


    Liebe Grüße
    mara

    Meine Neuzugänge von vorgestern...


    Markus Heitz - Totenblick
    Na da bin ich aber mal gespannt!


    Stephen King - Joyland
    Habe es zwar schon auf Deutsch --- aber das Original-Cover ist soooo viel schöner!


    Neil Gaiman - The Ocean at the End of the Lane
    Ach wie kann ich es ausdrücken... ich freu' mich so unglaublich! Ich liebe Neil Gaiman einfach über alles!


    Nathan Filer - The Shock of the Fall
    Ein absoluter Ins-Cover-Verliebt-Muss-Haben-Kauf :breitgrins:



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    Liebe Grüße
    mara

    Irgendwann vor langer langer Zeit hab' ich von dem österreichischen Schriftsteller Glavinic "Der Kameramörder" gelesen und war wirklich, wirklich begeistert. Und so dachte ich mir, dass auch "Lisa" mich einfach umhauen wird.


    Glavinic lässt den Protagonisten über das Internetradio seine Geschichte, die Geschichte über Lisa, erzählen. Lisa ist eine Schwerkriminelle die bei den unterschiedlichsten Verbrechen an den verschiedensten Orten ihre Finger im Spiel hat. Im wahrsten Sinne des Wortes... den überall werden ihre Fingerabdrücke bzw. ihre DNA sichergestellt. Wer ist Lisa und wo ist sie?


    Leider, und wirklich LEIDER, habe ich die Geschichte rund um Lisa schon gekannt.
    Während der Lektüre habe ich mich ein paarmal gefragt, ob ich denn das Buch nicht doch schon einmal gelesen habe... dem war aber nicht so, ich wusste aber trotzdem "irgendwas"... ziemlich von Anfang an. Und das macht ein Buch natürlich irgendwie "kaputt".


    ABER... Die Erzählform des Monologs hat mich voll und ganz überzeugt. Er hilft dem Roman diese eigenartige Stimmung zwischen Horror und Humor herzustellen. Die Verbindung des Protagonisten zu seinem virtuellen Publikum bricht oft ab und so entstehen halbfertige Sätze... die Zuhörer (bzw. wir Leser) steigen in den Erzählstrom mittendrin wieder ein. Das macht in meinen Augen das Buch herrlich anders!


    Glavinic beschreibt zudem so treffend gesellschaftliche Phänomene. Das mag ich!


    "Leistung, Leistung, immer Leistung, die Leute fallen so leicht in Extreme. Sie wollen schlank sein, also machen sie sich dürr, sie wollen etwas erschaffen, also hetzen sie sich hundert Stunden die Woche ab, sie wollen Freunde, also versinken sie bei Facebook, sie wollen ein bisschen Gemütlichkeit, also saufen sie sich die Birne weg." (S. 89)


    "Berüchtigt sind die Standard-Poster. Der Standard ist eine österreichische Zeitung, die sich ein Online-Leserforum leistet, in dem man anonym posten kann, und wenn ihr lest, was sich da abspielt... wieder mal so ein Phänomen, wo sich Leute tummeln, die sich für links halten und in Wahrheit alles sind, nur das nicht." (S. 133)



    Ich werde in Zukunft bestimmt weitere Bücher von Glavinic lesen,... mit der Hoffnung, dass ich die Story nicht schon kenne. :)


    Liebe Grüße
    mara

    Hallo! :winken:


    Ich lese zur Zeit (wie auch zauberin) ebenso ein Buch von Catherynne M. Valente.
    Und zwar Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

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    Bis jetzt bin nich wirklich fasziniert!


    Und nebenbei lese ich noch von Michael Tsokos - Die Klaviatur des Todes

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    Auch gut. :smile:


    Liebe Grüße
    mara

    Zu diesem Thema bin ich gerade auf einem Lese-Blog über dieses Zitat aus einem Buch gestolpert:


    „Kennen Sie das Gefühl, das man hat, wenn man ein neues Buch anfängt, bevor die Membran der letzten Geschichte Zeit gehabt hat, sich hinter einem zu schließen? Von dem letzten Buch, das man abgeschlossen hat, haben sich Ideen und Themen, ja, sogar Charaktere in den Kleidern festgesetzt, und wenn man das neue aufschlägt, sind sie immer noch hautnah gegenwärtig.“


    Aus: Die dreizehnte Geschichte von Diane Setterfield