Beiträge von Alisha-Jolie

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    Alisha-Jolie
    Der Überfall wurde in der alten Auflage teilweise gestrichen. Im Film kommt der Überfall sogar vor!
    Du hast schon recht, dass Angelique am Anfang nicht gleich sympathisch wirkt das legt sich aber ab der Zeit in Touluse, da wirkt sie nicht mehr so überheblich.


    Aber jetzt mal ganz ehrlich, was trägt dieser Überfall den zur Geschichte bei? Meistens ist es ja so, dass nach einem solchen Schicksalsschlag sich die Charaktere irgendwie verändern. Aber das konnte ich nicht heraus lesen, ich meine sogar das Wort Faszination gelesen zu haben, als die beiden Kinder den Überfall vom Hügel aus beobachten. Und was passiert dann?! Angelique führt die Überlebenden auf ihre Burg, sie die kleine Angelique, die ist doch gerade mal 8 oder so. Naja also für mich war das sehr weit hergeholt.


    Ich will das Buch bestimmt nicht mies machen, eine Abschnitte waren ganz spannend. Ich habe das Buch auch zu Ende gelesen, aber es hat mich halt nicht so gefesselt das ich gleich in den nächsten Buchlanden gerannt bin um den 2. Teil zu holen.

    Hallo alle zusammen,


    ich habe den ersten Teil der Neuauflage gelesen und bin nur mäßig begeistert. Vielleicht bin ich mit meinen 21 schon zu alt für diese Reihe. Am Anfang kam ich nur schwer ins Buch hinein, die Personen blieben doch recht blass auf den ersten 100 Seiten wird nur die Kindheit von Angelique erzählt. Auch die unnötigen Szenen


    tragen nicht gerade positiv dazu bei, dass Buch zu mögen. Aber auch Angelique selbst ist nicht gerade eine Person die man gleich in sein Herz schließt und mit ihr fiebern oder leidet. Sie ist doch recht kühl, zeigt kaum Gefühle z.B.

    , sie ist stur, wild und aufsässig. Macht nie das was man von ihr verlangt, will am liebsten mit dem Kopf durch die Wand. Das sind nicht gerade tolle Eigenschaften für eine Person ihres Standes. Wie ich finde. Sie hat nichts liebenswürdiges an sich. Ihre ganze Person war mir zu extrem, von daher kann ich mich nur schwer für die Reihe begeistern. Vielleicht sind die alten Bücher ja besser?! Ich habe leider keinen Vergleich wie viel geändert worden ist. In einem anderen Forum gab es zu dem Buch eine LR und einige mussten das Buch in der Mitte beenden, weil die Neuauflage endete. Also sprich sie lesen im 1 Band weiter, während die anderen sich schon das 2. Buch kaufen mussten. Ich denke nicht das ich diese Reihe weiter verfolgen werde.

    So habe das Buch nun auch beendet. Es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.


    Charlotte ist eine selbstbewusste und stolze Frau, die eher in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Ihre Familie empfindet sie als hässlich, da sie nicht die typischen weiblichen Formen angenommen hat.


    Dieses magere Aussehen verschafft ihr allerdings eine vorteilhafte Partie, wird sie doch dem homosexuellen Carl Anton von Tresskau zur Braut gegeben. Der nach dem frühen Tod des Erbprinzen um seinen Fürstensitz bangen muss, da sein Verwandter aus Mittstadt Fürst Ulrich auf die Vereinigung der Städte unter seiner Herrschaft hofft. Charlotte wird schnell klar zu welchem Zweck sie nach Tresskau gebracht wurde und übernimmt souverän ihre Rolle.


    Die Handlung plätschert so vor sich hin, für mich baute sich nicht wirklich ein Spannungsbogen auf. Es ist ein nettes Buch für zwischen durch, mit nicht besonders viel Tiefgang. Die Figuren waren mir zu schwarz/ weiß gezeichnet.


    Gut gefallen hat mir der tiefe Einblick in die damaligen Umgangsformen und Lebensweisen der Könige.

    Das Buch habe ich letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen und nun lag es mehr als ein halbes Jahr auf meiner SUB. Um meine SUB zu schmälern habe ich mir vorgenommen, erste einmal alle Bücher aus 2007 zu lesen und da griff ich zu diesem Buch und war mehr als begeistert.


    Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und so fand ich sofort in die Geschichte rein und litt mit allen Figuren mit. Sabine Weigand zeichnet ihre Figuren liebevoll und mit viel Tiefe. Sie erschienen mir richtig menschlich und waren nicht nur blasse Gestalten auf dem Papier.


    Die Geschichte beginnt im 21. Jahrhundert mit dem Museumsleiter Paul Möbius der von einem Geistlichen einige Gegenstände aus der Kirche zur Ausstellung und sicheren Verwahrung im Museum erhält. Ein Perlenmedaillion erweckt seine Aufmerksamkeit und als er dann noch ein Stück Papier in dem Säckchen findet, in dem das Medaillon aufbewahrt wurde und er undeutlich das Wort Oberwolkersdorf entziffern kann entschließt er sich dort hinzufahren und nachzuforschen. Dort angekommen findet er nichts Interessantes und macht Rast unter einem Baum, dort schläft er ein.


    Und dann erst beginnt die Geschichte in der Vergangenheit, was mich nicht sonderlich Gestört hat. Es vermittelt einen Gewissen reiz, wenn man sich vorstellt, wie viele Dinge aus der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit „überlebt“ haben und welche Geschichten sie uns erzählen könnten. Der Klapptext ist nicht ganz Richtig und etwas irreführend wie ich finde, aber okay, dass soll diesem schönen Buch nicht Schaden.


    Helene, Niklas und Anna sind die drei Hauptfiguren dieses Buches und es wird immer wieder zwischen ihnen gewechselt, so erhalten die Leser gleich 3 verschiedene Eindrücke in die damalige Zeit. Helene ist die Tochter eines reichen Kaufmannes, Niklas verschlägt es nach einem Zwischenfall mit seinem Ziehonkel nach Venedig und Anna wird durch eine Vergewaltigung zur Prostituierten. Alle drei haben einen tollen Charakter und ich habe sie aller drei lieb gewonnen, mit jedem von ihnen konnte ich mitfühlen und habe ihre Geschichte mit vergnügen verfolgt. Auch die Briefe die sich Niklas und Helene in der alten Sprache schreiben, war für mich ein Genuss.


    Mit viel Spannung und mit vielen Emotionen schreibt die Autorin die Geschichte jedes Einzelnen nieder. Mir erschien keine einzige Stelle langweilig und alle Handlungen waren logisch und schlüssig.


    Helene wird unter Zwang an Konrad Heller verheiratet und muss unter ihm sehr schwer leiden. Er prügelt und quält sie. Sie tat mir am meisten Leid, war sie doch eine Gefangene der Gesellschaft und konnte ihn nicht ohne weiteres Verlassen, so fristet sie ihre Tage unter seiner rohen Knechtschaft, selbst die 4 Kinder die sie ihm schenkt, können ihn nicht besänftigen.


    Niklas ist der Vetter von Helene und wird von ihrem Vater herausgeworfen nachdem er erfährt, dass sie einander lieben. Niklas verdingt sich als Knecht und reist mit einem Kaufmann nach Venedig, wo er eine Anstellung in einer Goldschmiede erhält. Er lebt dort über 10 Jahre und verlässt die Stadt erst nachdem ihn dort nichts mehr hält.


    Anna wird in ihrer Jugend von einem Müller, bei dem sie und ihre Familie arbeit finden, vergewaltig und macht sich danach auf den Weg nach Nürnberg. Dort möchte sie eine Anstellung als Dienstmagd finden, gerät aber an einem Mann, der sie an den nächsten Hurenwirten verkauft. Ihre Geschichte wird noch von Cilli, Lindhart, Eva und dem Mönch Philipp, der übrigens der Bruder von Helene ist, begleitet. Alle waren liebenswerte Nebenfiguren die ich auch lieb gewonnen habe.


    Die einzelnen Handlungen verlaufen mal zusammen und trennen sich dann wieder, um sich zum Schluss zu einem spannenden Ende zu vereinen. Die Autorin baut einen schönen Spannungsbogen auf und der Leser hofft auf ein Happy End für alle Personen.


    Für mich war das Buch eine Bereicherung, habe ich doch wieder einiges gelernt und bekannte Dinge wieder getroffen. Sabine Weigand zähle ich jetzt schon zu einer meiner Neuentdeckungen 2008 und ihr nächstes Werk „Die Markgräfin“ wird mich in den Urlaub begleiten


    5ratten

    Brigitte Riebe „Liebe ist ein Kleid aus Feuer“


    Nachdem das Buch ein Jahr auf meinem SUB gelegen hat und ich durch „Die Hüterin der Quelle“ keinen besonders guten Eindruck von der Autorin bekommen habe, hab ich mich durch die allgemeinen guten Rezessionen dazu entschlossen ihr noch eine Chance zu geben.


    Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich flüssig und schon nach den ersten Seiten fühlt man sich in die Zeit zurück versetzt. Brigitte Riebe haucht ihren Figuren richtig Leben ein und man schließt Rose und Eila sofort ins Herz. Beide sind so unterschiedlich und doch verbindet sie eine feste Freundschaft, was mir besonders gut gefallen hat.


    Eila ist temperamentvoll, voller Leben und sie ist sehr Freiheitsliebend. Ihr leben nimmt eine jene Wendung, als sie beim Liebesspiel mit dem Schmiedssohn Lando erwicht wird. Sie muss ins Stift (Nonnenkloster), wo sie sich mehr den je eingesperrt fühlt. Lando wird auch von der Burg verbannt und muss seine Tage als Bergarbeiter fristen.
    Nach endlichen Jahren im Stift, hält Sigmar, ein Ritter des Herzogs Lindolf, um ihre Hand an. Eila sieht in ihm den Fahrschein in die Freiheit und willigt ein, obwohl sie immer noch Lando liebt. Doch es kommt ganz anders, die Hochzeit wird verschoben und Eila dient ab da der jungen Herzogin Ida, die mit Lindolf dem Sohn des Königs verheiratet ist. Bis jetzt ist die Ehe kinderlos und Lindolf bangt um seinen Thron, da sein Vater nochmals geheiratet hat und die junge hübsche Adelheid sofort schwanger wurde.


    Rose ist das komplette Gegenteil von Eila. Sie ist eher still, zurückhaltend und wird von ihrer Familie gemieden. Nur von ihrer Mutter bekam sie die Aufmerksamkeit und Liebe die sie brauchte. Doch nachdem Tod der geliebten Mutter, wurde sie von ihrem Vater kurzer Hand auf Burg Scharzfels „verbannt“, wo sie sich sofort mit Eila anfreundete. Rose wird von einer Krankheit heimgesucht die im Buch als „Fallsucht“ bezeichnet wird, ich vermute das Rose unter Epilepsie leidet. Auch hat man über das ganze Buch hinweg, den Eindruck das Rose in die Zukunft blicken kann, also das sie das 2 Gesicht hat, allerdings wird das nicht 100 % benannt. Von daher ist es nur eine Vermutung meinerseits. Rose entdeckt für sich das Schreiben, nichts macht sie lieber und füllt sie aus wie das lesen und übersetzen alter lateinischer Schrift. Sie zieht sich auf Burg Scharzfels am liebsten hinter den dicken Mauern zurück und schreibt ihre eignen Legenden und Gedichte auf. Im Stift, wo sie mit Eila einige Jahre zusammen verbringt, blüht sie richtig auf und fühlt sich mehr als jemals zuvor irgendwo zu Hause. Auch die Stiftschwestern geben ihr den nötigen Halt, den sie von ihrer Familie, ausgenommen ihrer Mutter, nie bekommen hat. Rose spielt am Ende des Buches eine ganz wichtige Rolle, in die sie auch super hinein passt wie ich finde. Wie man aus dem Klapptext schon entnehmen kann, wird sie die erste deutsche Dichterin und geht als Roswitha von Gandersheim in die Geschichte ein. Leider wird in dem Buch ihr Werdegang nicht beschrieben.


    Vielleicht hat sie Frau Riebe diesen Part für einen 2. Band aufgehoben, mich würde ein 2 Band von Eila und Rose freuen :klatschen:


    Von Mir bekommt das Buch 100 %, somit 5 Ratten und um dem ganzen die Krone aufzusetzen erhält es von mir noch die Auszeichnung als Buchtipp. :zwinker: Ein echt empfehlendes Buch mit viel Tiefgang und historischen Fakten, dass viel zu lange auf meiner SUB gelegen hat :smile:



    5ratten :tipp: :jakka:

    Hallo liebe Lesefreunde,


    ich suche ein Buch das Ähnlichkeit mit dem Film "Von Frau zu Frau" hat. Also es sollte Hauptsächlich um die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern gehen, oder zwischen Schwestern. Hoffe euch fallen gleich 1000 Bücher zu diesem Thema ein :zwinker:


    Ich möchte so ein Buch meiner Mama zum Geburtstag schenken :smile:


    Bin für jeden Tipp dankbar :breitgrins:


    LG Alisha-Jolie


    [size=7pt]Habe mal den Titel etwas aussagekräftiger gestaltet. LG, Valentine[/size]

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    Klappentext
    England, 1670. Die junge Hofdame Alice Verney hat ehrgeizige Pläne. Nach zwei Jahren am Hof Ludwigs XIV. will sie wieder in die Dienste der englischen Königin treten und einen der mächtigsten Herzöge des Reiches heiraten, obwohl ihr Herz einem anderen gehört. Doch bei Hofe brauen sich düstere Wolken zusammen, und als ein Mitglied der königlichen Familie vergiftet wird, gerät Alice in einen Strudel mordlüsterner Intrigen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal bedrohen. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Alice alles riskieren muss, um sich und den Mann, den sie liebt, zu retten.


    Meine Meinung:


    Noch nie wurde mir der königliche Hof so nahe gebracht wie in diesem Buch. Man könnte meinen das Leben der Adligen, Hofdamen und Ehrenjungfern drehe sich nur ums tanzen, grüne Strümpfe und Schönheitsflecken. Man taucht von der ersten Seite in diese außergewöhnliche Welt ein und man ist sofort darin gefangen. Ein erfrischender Roman über das Leben, lieben und leiden am englischen Hofe.


    Schon bald blickt man hinter die schillernde Fassade und bekommt die ersten Hofintrigen und Machtkämpfe mit. Mir persönlich waren sie viel zu verstrickt und es viel mir schwer den Verlauf dieser Intrigen zu folgen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Das würde ich als größtes Manko des Buches bezeichnen. Mir wäre eine strukturierter Auflistung oder Beschreibung, wer mit wem Verwandt oder im Bund ist lieb gewesen. Aber auch so habe ich mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt und fehlendes Wissen durch nachlesen im Internet ersetzt.


    Alice Verney ist die ehrgeizigste Hauptpersonen von der ich je gelesen habe. Nichts kann sie in ihrem streben nach einer guten Partie abhalten. Zwischen durch spinnt sie noch einige Intrigen und mischt sich in das Liebesleben ihrer Freundinnen ein. Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten für sie Sympathie zu empfinden, da sie mir einfach zu herrscherisch war. Doch zum Ende des Buches macht sie einen Prozess durch, den ich sehr geschätzt habe und mir die Person Alice Verney viel näher gebracht hat. Ihr wird nämlich klar, dass man mit zu viel Stolz und Ehrgeiz nicht sehr weit kommt.


    Das Buch reicht zwar nicht an die großen Werke im Bereich historische Romane heran, wie ich finde, aber ich bin nicht abgeneigt noch einmal ein Buch von dieser Autorin zu lesen. Ich bin auch der Meinung, dass das Ende nach einer Fortsetzung förmlich schreit. Ich fand das Ende nämlich viel zu happig und nicht zufriedenstellend.




    Von mir erhält das Buch


    :3ratten



    EDIT
    Hallo, ich habe den Betreff angepasst, das Bild aus Traffikklau- und Copyrightgründen rausgenommen sowie den Amazon-Link korrigiert (das "ISBN-13:" vor der Nummer gelöscht, dann funktioniert der Link auch). LG Seychella


    "Das Rad der Fortuna" begeistert, doch für solch ein Buch brauche ich gut einen Monat.


    Du meinst wohl "Das Lächeln der Fortuna" :breitgrins:


    Hier kommt meine Rezi :zwinker:


    Die Siedler von Catan war mein 5. Buch von Rebecca Gablé und ich muss schon sagen, es ist das 1. Buch von ihr für das ich 8 Wochen gebraucht habe. Selbst für „Das Lächeln der Fortuna“ habe ich nur 2 Wochen gebraucht und man muss bedenken, dass dieses Buch viel mehr Seiten hat, als „Die Siedler….“.


    Am Anfang fand ich es schon schwer mich an die Geschichte zu gewöhnen, schließlich spielte es nicht mal an einem definierbaren Ort und fiel somit schon ein bisschen in die Sparte Fantasie und davon bin ich kein besonderer Fan. Auch mit den 2 Hauptcharakteren habe ich mich schwer getan und wollte das Buch schon nach 100 Seiten weglegen, was für mich bei einem Gablé niemals in Frage kam. Also machte ich weiter und mit den zunehmenden Seiten, bekam die Geschichte auch langsam mehr fahrt.


    Als die Siedler dann endlich in Catan gelandet waren, gefiel mir die Geschichte zunehmend besser. Auch freundete ich mich mit den Charakteren an, ganz besonders der Mönch Austin gefiel mir gut und von den Ziehbrüdern hatte ich nach der Landung und Besiedlung von Catan schnell einen Favoriten auserkoren. Die Geschichte um die Besiedlung von Catan und die Kultur die von den Siedlern mitgebracht wurde, fand ich spannend, obwohl ich die Götzenverehrung schon aus anderen Büchern her kannte. Auch den Konflikt zwischen alter und neuer Religion fand ich super geschildert.


    Fazit:
    Faszinierend fand ich die Vorstellung, dass alle Städte egal wie groß sie sind, mit ein paar Siedlern angefangen haben. Ab der Mitte ist das Buch dann doch spannend und gut zu lesen. Zwar würde ich es nicht noch einmal lesen, aber auch niemanden davon abraten. Es ist mal was ganz anderes und jeder der genug von Geschichten hat die am königlichen Hofe spielen oder Frauen in Männerkleidung als Hauptfigur haben, sind „Die Siedler von Catan“ bestimmt eine gut Abwechslung.
    Da es das schwächste Werk von Rebecca Gablé ist vergebe ich letzt endlich nur


    3ratten

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    Hab ich so von Amazon übernommen :zwinker:


    Kurzbeschreibung
    Eine mutige junge Frau, ein finsterer Gegner, ein gefährlicher Weg
    Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren. · Ein historischer Roman der Extraklasse. Atmosphärisch, üppig, lebendig · Mit Kartenmaterial, historischen Abbildungen und Glossar


    Über den Autor
    Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und arbeitet heute als stellvertretende Leiterin einer Fakultätsbibliothek. »Die Goldschmiedin« ist ihr erster Roman.


    Das Buch
    Die Goldschmiedsmagd Juliane wird nach dem Tod ihres Vaters in die Goldschmiede des Meisters Philipp Jakob VI. Drentwett aufgenommen. Dort soll sie all das Wissen erlernen, dass sie als Goldschmiedin benötigt. Am 24. Januar1742 erhält die Schmiede einen geheimen Auftrag eine Hauskrone für Karl-Albrecht VII, den zukünftigen römischen König und Kaiser zu erschaffen. Bis zum 12. Februar 1742 soll die Krone und diverses Tafelgeschirr in Frankfurt abgeliefert werden. Meister Drentwett sieht seinen Lebenstraum in greifbarer nähe und setzt alles daran diesen Auftrag pünktlich fertig zu stellen. Leider hat sich im laufe der Jahre sein Sehvermögen immer mehr verschlechtert, so das er fast blind iund auf Juliane angewiesen ist. Und sein größter Widersacher Geschaumeister Biller hindert mit allen Mitteln das Vorankommen. Juliane versucht den Auftrag so gut es geht zu vollenden, doch immer wieder stellen sich neue Hindernisse der jungen Frau in den Weg. Auch das plötzliche erscheinen ihres Ziehbruders Mathias und die Bekanntschaft mit einem Zauberer namens Raphael verzögert die schwere Produktion.


    Meine Meinung:


    „Die Goldschmiedin“ ist das erste Werk von Sina Beerwald und wie ich finde ist es sehr gelungen. Anstoß diese Geschichte zu schreiben, hat ein Brief gegeben, welchen die Autorin in eine Bibliothek gefunden hat. Die Geschichte ist einfach und gut zu lesen. Ich konnte mich mit Juliane schnell anfreunden und habe mit ihr gefiebert. Auch der Wechsel zwischen der Hauptperson Juliane und ihrem geheimen Widersacher ist sehr gelungen. Man erfährt nicht viel in den kurzen Texten, in denen die Gedanken des Widersachers beschrieben werden, dass lässt Platz für eigene Spekulationen, wer der Übeltäter sein könnte. Das Ende war für mich ziemlich unerwartet und ziemlich abgehackt, zwar gibt es noch ein Epilog, aber den fand ich nicht besonders zufriedenstellend und der Spannungsbogen hätte für meinen Geschmack etwas mehr gespannt werden können. Trotz allem habe ich das Buch gern gelesen und würde auch wieder ein Buch von Sina Beerwald lesen.



    Von mir erhält das Buch 3ratten



    EDIT
    Ich habe den Betreff angepasst. LG Seychella

    Also ich habe es in der Schule gelesen und es war mit eins der besten Schullektüren die ich je gelesen habe. Auch gut gefallen hat mir "Die Fremde", bin mir aber nicht sicher ob das Buch auch von Stefan Zweig ist. Eure Büchermeinungen sind super :klatschen:


    LG Alisha-Jolie

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    Schottland im 18. Jahrhundert: Die junge Ehe zwischen der eigensinnigen Anne und dem stattlichen Clanführer Aeneas gerät zwischen die Fronten des schottischen Unabhängigkeitskrieges. Anne stürzt sich an der Seite ihres früheren Liebhabers in den blutigen Kampf für ein freies Schottland - bis sie eines Tages auf dem Schlachtfeld ihrem Mann gegenübersteht ... Ein fesselnder historischer Roman vor der dramatischen Kulisse des schottischen Unabhängigkeitskampfes.


    Zur Autorin
    Janet Paisley, geboren 1948, lebt in der Nähe von Falkirk, Schottland. Die Autorin zahlreicher Kurzgeschichten, Gedichten, Dramen, Drehbücher und Essays wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. „Die Rebellin der Rose“ ist ihr erster Roman.


    Zur Hauptperson
    Colonel Anne Farquharson, Lady McIntosh ist keine erfundene Person. Die la belle rebelle, war eine der Helden von 1745. Nach ihrem Tod 1787 wurde sie auf dem Friedhof der Kirche St. Ninian an der Coburg Street begraben. Eine 2001 angebrachte Plakette erinnert an ihre Beteiligung am letzten Aufstand der Jakobiten. Annes Geschichte wird lediglich in Brückstücken überliefert. Die Autorin fand erste Hinweise im Rennie McOwens Buch „Stories of the Clans“. Janet Paisley schrieb es so in ihrer Nachbemerkung, die ich mit großem Interesse gelesen habe.


    Die Geschichte
    Anne wächst bei ihrer Stiefmutter auf und entwickelt sich zu einer wunderschönen und stolzen Frau. Sie ehelicht den gut aussehenden Clanführer Aeneas, beide sind oft unterschiedlicher Meinung und das einzige was sie gemeinsam haben scheint die gegenseitige körperliche Anziehung zu sein. MacGillivray Annes Liebhaber und Freund, ist für ihren Ehemann wie ein Bruder. Die Ankunft von Prinz Charles Edward Stuart spaltet das Trio. MacGillivray und Anne sind auf der Seite der Jakobiten und Aeneas bleibt der Regierung treu. Er gibt vor, dass er es zum Schutz seines Clans macht. Anne die schon seit Kindestagen von der Ankunft des Prinzen träumt, kann kein Verständnis dafür aufbringen und reitet nach einem Streit mit MacGillivray davon, um den Clan zu den Waffen zu rufen. Somit wird sie zur Anführerin und obersten Befehlshaberin des Clans und erhält den Titel Colonel Anne. Zu erst sind die Jakobiten erfolgreich und scheinen unbesiegbar. Jeder Sieg entfernt Aeneas und Anne von einander. MacGillivray und Anne werden wieder zu einem Liebespaar. Die letzte Schlacht die in dem Buch erzählt wird ist die von Culloden, wie einige aus anderen Büchern auch wissen verlieren die Jakobiten und es folgt ein schreckliches Blutbad. Die Autorin verschont niemanden und so wird auch die Grausamkeit, dass es wirklich keine Gnade von den Engländern gab, deutlich.


    Meine Meinung:


    Nach Abschluss des Buches wusste ich nicht recht was ich von dem Buch halten sollte. Es war ein Spontankauf und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Die Sprache und die Erzählungsweise waren flüssig und einfach zu lesen. Nur die gälischen Wörter die vereinzelt im Text vorkamen fand ich eher lästig. In einem Glossar am Ende des Buches konnte man die Wörter nachschlagen, aber wirklich nötig fand ich sie nicht. Aber vielleicht gibt es ja einige unter euch, die so etwas mögen. Auch fand ich die Szenen die in der horizontalen statt fanden zu viel und zu sehr ausgeschmückt, manchmal kam es mir vor wie in einem Groschenroman. Auch ergaben einige Vorkommnisse oder Handlungen in meinen Augen keinen Sinn. Auch die Brutalität und Grausamkeit hat mich etwas erschreckt. Interessant fand ich wie die Autorin den Untergang dieser Kultur, dieses Volkes beschrieben und erzählt hat. Auch der Charakter von Anne hat mir gut gefallen, sie war eine eigenständige junge Frau, die ihren Weg ging und keinen starken Krieger benötigte oder sich in Männerkleidung werfen musste. Sie als Frau war oberste Befehlshaberin eines ganzen Clans, dass hat mir gut gefallen und gezeigt wie eigenständig die schottischen Frauen im Hochland schon im 18. Jahrhundert waren. Ich würde noch mal ein Buch von Janet Paisley lesen, aber bestimmt mit weniger Erwartungen. Dieses Buche erhält von mir


    2ratten



    EDIT
    Huhu, ich habe den Betreff angepasst. LG Seychella