Beiträge von bane77

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Meinung:


    Erstmal: das Buch war wieder erste Klasse. Spannung, Liebe, Humor und ein bisschen Fantasy - alles, was das Leserherz begehrt ist hier zu finden.


    Ich konnte mich diesmal kaum von dem Buch trennen und ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht. Natürlich will man wissen was es mit dem unheimlichen Grafen und der Prophezeihung auf sich hat und man erfährt wieder das ein oder andere Puzzleteilchen mehr.


    Daneben spielt hier die "Beziehung" zwischen Gideon und Gwen eine große Rolle. Ich finde es sehr, sehr süß wie Gwens Verliebtheit, das Hoffen und Bangen und Zittern und alles geschildert wird. Das macht richtig Spaß zu lesen.


    Ein weiterer toller Charakter ist Xemerius, der Wasserspeier den nur Gwen sieht. Am Anfang scheint er sehr nervtötend zu sein, aber dann erweist er sich als sehr sehr nützlich.


    Wieder ist das Buch mit jeder Menge humorvoller Szenen gespickt. So dass das Buch wirklich ein Lesevergnügen ist.


    Nur leider steht man am Ende ratlos vor dem Buch und fragt sich wie es nur sein kann, dass das Buch jetzt zu Ende ist und man ein verdammtes halbes ( :heul:!!!!!) Jahr warten muss um zu wissen wie die Geschichte weiter geht. Das ist ja soooooooooooo gemein.


    Trotzdem gibt es von mir: 5ratten, weil es einfach sooooo toll ist!



    Weiß eigentlich jemand, ob das Buch verfilmt werden soll? Ich kann mir das supergut vorstellen....

    Mein erstes Wettbewerbsbuch:

    Delphine de Vigan - No & ich


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    Berührende, niemals kitschige Geschichte um drei jungen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Lou, eine dreizehnjährige Hochbegabte; No, ein achtzehnjähriges Mädchen, das auf der Straße lebt und Lucas, dem coolen Schüler, der sich aus Schule nichts macht.


    Ein echter :tipp:!


    Von mir: 5ratten


    Da gibts die ausführliche Rezension!

    Delpine de Vigan - No & ich :tipp:


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    Mein Lesejahr 2010 hat gleich mit einem Highlight begonnen, wie schön. "No & ich" ist ein ergreifendes Jugendbuch über das schwierige Thema Obdachlosigkeit, dass einem in Form von No, einem achtzehnjährigen Mädchen begegnet.


    Gleichzeitig schafft es die Autorin aber auch noch ein Buch über Hochbegabte und ihre einzigartige Sicht auf die Welt und den Schwierigkeiten, mit denen sie oft im Leben kämpfen müssen sowie die erste große Liebe zu schreiben. Und das alles, ohne das das Buch überladen wirken würde.


    Ganz im Gegenteil: Im Buch passt eines zum anderen. Die Charaktere sind alle sehr gut nachvollziehbar gezeichnet, die Obdachlose No und ihr Leben auf der Straße und ihre Vergangenheit, die sie nach und nach offenbahrt; die Hochbegabte Lou, die ihre Langeweile mit Experimenten über alles und jedes vertreibt, und in der Klasse "Krümel" genannt wird, da sie zwei Jahre jünger ist als alle anderen. Auch wird die schwierige Situation ihrer Familie geschildert, denn Lou hat eine Schwester, die am plötzlichen Kindstod starb und dieser Verlust ihre Mutter in eine tiefe Depression riss. Dann ist da noch Lucas, dessen Vater sich nach Brasilien abgesetzt hat, dessen Mutter einen neuen Mann hat und bei diesem lebt und Lucas sich selbst überlassen ist. Er hat keinen Bock auf die Schule und steht über allem. Genau in diesen Lucas verliebt sich Lou.


    Drei Menschen, die eigentlich völlig unterschiedlich sind und trotzdem zusammen gehören. Drei völlig unterschiedliche Charaktere, aber jeder für sich einzigartig. Bei jedem einzelnen der Drei fällt es schwer Abschied zu nehmen, so gerne möchte man wissen wie es mit ihnen weitergeht, was das Leben für sie bereit hält


    Ein ganz besonderes Buch für mich. Dessen Ende mich ein wenig überrascht hat, aber wenn man eine Nacht darüber schläft, genau das Richtige ist.


    Ich halte dieses Buch für eine sehr gute Klassenlektüre, da es so offen mit den Besonderheiten von Menschen umgeht.


    Allen anderen sei das Buch auch ans Herz gelegt, auch wenn es ein Jugendbuch ist. Von mir gibt es jedenfalls: 5ratten


    Eine Frage für alle, die das Buch gelesen haben:

    Alice Sebold - In meinem Himmel


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    Ich bin durch den Kinotrailer auf das Buch aufmerksam geworden und hatte eigentlich ein richtig unheimliches Buch erwartet (naja, es wurde von Peter Jackson verfilmt...). Aber schrecklich war nur die Vergewaltigung und Ermordung, aber die ist ja gleich zu Anfang des Buches.


    Viel mehr als um die schrecklichen Umstände von Susies Tod, geht es um die Zeit nach diesem. Ihr Leben in "ihrem Himmel" und wie die Zurückgebliebenen damit umgehen.


    Die ersten 200 Seiten fand ich richtig gut. Berührend, erschreckend, emotional verständlich und ich habe sie auch wirklich gebannt gelesen. Irgendwann kam dann der Punkt an dem das Buch zu langatmig wurde und es sich in die Länge gezogen hat.


    Gestört hat mich


    Ich konnte mir im Gegensatz zu vielen die Szene mit Ray gut vorstellen. Da die Autorin ja selbst schon missbraucht wurde, denke ich


    Einen ganz tollen Charakter fand ich ihre Schwester Lindsey, wie sie ihren Weg weitergeht und Susie dennoch in ihrem Herzen behält.


    Richtig doof fand ich, dass


    Insgesamt war das Buch ganz gut, auch wenn es mich nicht zu 100% überzeugt hat.


    Daher gibt es von mir: 3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:


    [quote='bane77','https://literaturschock.de/neuesforum/forum/index.php?thread/&postID=468033#post468033']
    Ich lese gerade:


    Alice Sebold - In meinem Himmel


    Da würde mich eine Rezi sehr interessieren. Ich will es dieses Jahr für den SUB-Listenwettbewerb auch noch lesen.


    :five: Wird erledigt. Musst dich aber noch ein paar Tage gedulden, bin gerade erst bei der Hälfte. Bisher ist es aber wirklich gut!


    lg bane

    Meine Seychella-Liste steht: :klatschen:


    Michel Birbaek - Beziehungswaise (b wie bane77)
    Cormac McCarthy - Die Strasse (Land, in das ich gerne reisen würde - USA)
    Richard Yates - Easter Parade (Wichtelgeschenk)
    Kenneth Grahame - Der Wind in den Weiden (Tiere)
    Herbert Rosendörfer - Briefe in die chinesische Vergangenheit (München - Stadt, in der ich schon war)
    Ralf Isau - Das Lied der Befreiung Neschans (nicht beendet)
    Benedikt Wells - Becks letzter Sommer (Autor kommt aus Bayern)
    Margriet de Moor - Sturmflut (Element Wasser)
    Johan Theorin - Öland (Wichtelbuch von Seychella)
    David Almond - Zeit des Mondes (Himmelskörper)


    Oh, ich freu mich schon richtig aufs Lesen.... :breitgrins:

    Faust ist auch so ein Buch, was ich unbedingt mal lesen möchte. Warum also nicht in solch illustrer Runde? :breitgrins: Von den Terminen wäre es für mich auch ok.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich noch aufnehmt!


    glg
    bane

    Nachdem ich 2010 mit Pauken und Trompeten gescheitert bin (nein, da nützen auch die 4 Wochen bis zum 31. Dezember nichts!), versuche ich es 2010 mit neuer Energie und guten Vorsätzen! :zwinker:


    Ich entscheide mich für Annabas 1-Wort- und die 2010-Ideen.


    Und hier kommen meine zwei Fünferlisten:

    Ein-Wort-Titel

    1. Isabel Abedi - Imago
    2. Joey Goebel - Vincent
    3. Anya Ulinich - Petropolis
    4. Ian McEwan - Saturday
    5. William Boyd - Ruhelos



    2010
    1. Floortje Zwigtman - Ich, Adrian Mayfield (508 Seiten)
    2. Dirk Wittenborn - Unter Wilden (416 Seiten)
    3. Delphine de Vigan - No & Ich (256 Seiten)
    4. Steve Tesich - Ein letzter Sommer (491 Seiten)
    dann habe ich mein Bookcook konsultiert und gesucht, ob ich ein Buch mit genau 339 Seiten finde und siehe da:
    5. Terry Prachett - Voll im Bilde (339 Seiten)
    = genau 2010 Seiten - perfekt!


    Mein Dankeschön auch an Seychella und Annabas für die tollen Regeln! :blume:

    Hallo, :winken:


    ich bin auch wieder weiter etwas weitergekommen und bis Kapitel 12 gekommen.


    Helen
    Ich finde Helen war ein sehr, sehr liebes Mädchen, aber ihre geistlichen Ausschweifungen :rollen: Die haben ja schon sehr an diesen ekelhaften Mr. Brocklehurst erinnert.
    Ich konnte es ja nicht fassen, dass er dann mit seinen schicken Töchtern und seiner Frau auftaucht. Ich hasse Menschen, die mit zweierlei Maß messen. Ich bin ja froh, dass sich dann doch ehrwürdige Leute gefunden haben, die das Internat etwas menschlicher machen.
    Sehr berührend fand ich auch die Szene als Helen in den Armen von Jane stirb.


    Miß Temple
    Miß Temple fand ich ja sehr sehr nett. Besonders toll war wie sie den Kuchen auspackt! Da konnte ich förmlich die Freude von Jane und Helen spüren. Es ist schön, dass sie einen netten Mann gefunden hat und wahrscheinlich ein glückliches Leben vor ihr liegt.


    Mr Rochester finde ich im Moment noch sehr zwielichtig. Da bin ich gespannt welches Wesen sich wirklich hinter dem Phantom verbirgt.


    Adele scheint ein aufgewecktes Mädchen zu sein. War ihre Mutter eine Varieté-Künstlerin? So eine Can-Can-Tänzerin (weiß leider nicht wie man das schreibt)? Die Lieder, die Adele kennt sowie Mr Rochesters Verhalten scheinen dafür zu sprechen. Was meint ihr?


    Ungewöhnlich fand ich auch die Passage, in der sich Jane vor Geistern ängstigt und es dann nur das wilde Lachen des Dienstmädchens Grace ist. Was sollte das? Hat das einen tieferen Hintergrund?


    Zum Thema Jane Eyre vs. Charlotte Brontë
    Ich glaube schon, dass Charlotte Brontë in Jane Eyre eigene Erlebnisse mit eingeflochten hat. Sie war mit ihren Geschwistern auch auf einen sehr strengen Internat, in dem sehr mit dem Essen geknausert wurde. Dort wurden auch zwei ihrer Geschwister von Schwindsucht dahingerafft.
    Ihre Mutter starb übrigens auch bei der Geburt ihres sechsten Kindes und es kam eine grämliche Tante ins Haus, weder von Vater noch Tante bekamen sie viel Liebe. Nur ihr Bruder wurde die ein Abgott behandelt - erinnert irgendwie an John Reed, oder?
    Eine weitere Parallele scheint das Aussehen zu sein....


    glg
    bane