Beiträge von Matthias

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Heute zum Thema "Rezensionen" . Schreibt ihr Rezensionen zu allen Büchern, die ihr lest? Oder nur bei denen, die euch positiv oder negativ in Erinnerung...oder als Leseexemplar zur Verfügung gestellt wurden? Wann schreibt ihr die Rezension? Rezi-Stau oder zügig nach dem Lesen?

    Wenn es um Filme geht schreibe ich über jeden Film, den ich sehe. Das liegt aber auch daran, dass Film das Medium ist, mit dem ich mich bei weiten am meisten beschäftige. Seit 2013 aktiv auf Letterboxd und schreibe wenigstens ein paar Sätze zu jeden Film den ich sehe. Und das sind nicht wenig Filme.


    Bei Büchern würde ich es zwar gerne genauso machen, lasse es aber mit dem Schreiben einer Rezension wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich einiges über das Buch zu sagen habe.

    Da ich die meisten meiner Buchrezensionen hier schreibe versuche ich auch eine gewisse Qualität zu beizubehalten und dafür muss man eben auch was zu sagen haben, was nicht unbedingt erzwungen werden kann.


    Eine Rezension die bloß aus zusammengewürfelten Schlagwörtern und keiner wirklich persönlichen Meinung besteht ist ziemlich wertlos in meinen Augen.

    Mochte Cumming schon immer sehr

    Ich musste erst mal schauen, wer das ist. Ein Schauspieler. Einige seiner Filme habe ich gesehen, aber er ist mir nicht in Erinnerung geblieben.

    Joah, der ganz große bekannte Star ist er jetzt auch nicht. Hatte ein paar Rollen in recht beliebten Filmen, aber er ist eigentlich eher auf der Bühne unterwegs.

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    Alan Cumming - Not My Father's Son


    Mochte Cumming schon immer sehr, aber habe erst dieses Jahr angefangen mich mehr mit ihm zu befassen. Eine weitere potentiell motivierende und inspirierende Autobiografie ist sowieso keine schlechte Idee grad für mich.

    Grundsätzlich mag ich es nicht zum Beispiel Weihnachtsmedien nicht um die Weihnachtszeit zu konsumieren. Weihnachtsfilme zum Beispiel sehe ich (mit Ausnahme von Gremlins) nur um die Weihnachtszeit.

    Bei Büchern allerdings kann ich mich nicht an ein einziges Buch erinnern, das so stark an einen Feiertag angelehnt war. Denke aber, wenn es wirklich nur um die Feiertagszeit geht würde ich es auch eher ungern nicht an diesen Tagen im Jahr lesen.


    Aber bei den vier Jahreszeiten allgemein habe ich kein großes Problem. Im Gegenteil, ich würde sogar gern ein Buch im Sommer lesen, das im Winter spielt. Aber da achte ich vor dem Lesen selten drauf.

    Es sind eigentlich nur die genauen Feiertage die mich aufhorchen lassen.

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    Elena-Katharina Sohn - Goodbye Herzschmerz


    Gestern direkt angefangen und auch schon eine gute Portion gelesen. Was gut ist, weil das heißt, dass das Buch interessant und gut zu lesen ist, aber auch weniger gut, weil ich Angst habe es schnell durch zu haben ohne im Endeffekt großen Nutzen draus ziehen zu können.

    Ich habe sehr lange überlegt, ob ich wirklich eines dieser Bücher kaufen sollte. Ob es sinnvoll wäre mich noch mehr damit zu befassen.

    Kürzlich wurden mir sogar einige Bücher empfohlen, die wohl anderen geholfen habe. Ich war heute in einem Buchladen und habe spontan geguckt, ob sie eines der mir empfohlenen Bücher vorrätig haben. Davon hatten sie keines, aber sie hatten dieses Buch, welches mir vor Jahren schon mal aufgefallen ist und da es eh nicht so teuer ist habe ich es jetzt einfach mitgenommen...


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    Elena-Katharina Sohn - Goodbye Herzschmerz

    Meine Bücherregale sind gar nicht sortiert zum größten Teil.

    Normalerweise würde ich es wohl alphabetisch sortieren, aber ich hab so wenig Bücher zu Hause, weil ich so wenig behalten will wie möglich, dass sich das gar nicht mehr lohnt. Ich kann auch so alle Bücher mit einem Blick überschauen.


    Ich habe nur ein Regal speziell für Film-Bücher. Also Biografien von Schauspielern, verfilmte Bücher und anderes filmrelevantes Zeug.

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    Katharine Hagena - Vom Schlafen und Verschwinden


    Preisreduziert, weil Mängelexemplar und die Protagonistin ist eine Schlafforscherin. Da bin ich sofort dabei.


    Das hatte ich letztens auch in der Hand. Werde das bestimmt auch irgendwann mal lesen.

    Ich hab dieses Jahr kaum was gelesen; die meisten Bücher erst im letzten Monat und nicht viel davon war wirklich einprägsam. Also habe da gar keine große Auswahl.


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    Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes


    Psychologie, Persönlichkeitsstörung, Anpassung, Erwachsenwerden, Therapeutenbeziehung.


    Hatte dazu auch eine Rezension geschrieben.

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    Édouard Levé - Selbstmord


    Ein Musiker den ich sehr mag hat letztens den Autor empfohlen und unter anderem diesen Titel genannt. Die wahre Geschichte hinter der Entstehung des Buches hat mich dann erst recht neugierig gemacht.

    Der Threadtitel scheint mir ein wenig doppelgemoppelt.


    Mal aus Neugierde: Wird in dem Buch auch angesprochen, warum man keine Teile des Flugzeugs fand, das in das Pentagon krachte?

    Und wird angesprochen, wieso der dritte Turm - WTC 7 - stürzte?


    Die typischen Skeptiker/Verschwörungstheoretiker Fragen eben.

    Ich bin übrigens selbst mit einer schwer psychisch kranken Mutter aufgewachsen und habe in meiner Kindheit auch Traumatisierung erlebt. (Auch wenn es mir schwer fällt, das so zu bezeichnen, weil ich mir denke, dass andere viel schlimmeres durchstehen mussten.)

    Im Grunde ist es ja egal, wie man es nennen will, aber ich finde generell macht es wenig Sinn sein eigenes Schicksal mit dem einer anderen Person zu vergleichen.


    Zitat von tári

    Ich hatte Glück und konnte meiner Meinung nach eine relativ gefestigte Persönlichkeit entwickeln und habe das ganze relativ gesund durchgestanden.

    Sehr gut! Bin immer froh, so etwas zu hören.


    Zitat von tári

    Das ist glaube ich etwas, dass in gewisser Weise fast jeden Menschen in unserer Leistungsgesellschaft irgendwann mal mehr oder weniger beschäftigt, auch gesunde Menschen.

    Absolut. Das lässt sich gar nicht bestreiten. Ich denke bei Kindern kommt es sehr viel darauf an, wie die nächsten Bezugspersonen mit den Sachen bzw. dem Kind umgehen und ein wenig auch wie sehr das Kind vielleicht schon genetisch veranlagt ist.

    Und hoffentlich ist man als Erwachsener dann stark und selbstbewusst genug um sich eben nicht von diesem Leistungsdruck und den Erwartungen anderer Leute formen zu lassen.

    Matthias wenn dich das Thema Narzissmus im Allgemeinen interessiert, kann ich auch von Reinhard Haller "Die Macht der Kränkung" und "Die Narzissmusfalle" empfehlen.

    Danke. Die Bücher seh ich mir vielleicht mal an. Ich habe zu dem Thema auch "Der Narzissten-Test" von Dr. Craig Malkin gelesen, das ich sehr hilfreich fand. Malkin beschreibt Narzissmus nämlich als Spektrum bei dem das eine Extrem für den typischen eingebildeten Narzissen steht und das andere Extrem für den von ihm genannten Echoisten. Fand das Schaubild sehr ansprechend und nachvollziehbar.


    Zitat

    Ich kenne das Buch nicht, finde aber den Untertitel "die Suche nach dem wahren Selbst" irgendwie missglückt. Aus deiner Rezension geht hervor, was die Autorin damit meint. Ich bin nur kein Fan von diesem Selbstoptimierungs-Wettbewerb, sein einzig wahres Selbst zu finden, welches wahrer ist als das zuvor.

    Vielleicht ist das wie bei vielen Dingen aus der Psychologie so, dass man es nur nachvollziehen kann, wenn man es selbst erlebt. Im Grunde geht es ja eher darum, dass man seine gesamte Persönlichkeit durch etwas bestimmtes definiert, wie zum Beispiel Erfolg in der Schule/Beruf, weil es das einzige war, bei dem die Eltern (oder andere autoritäre Personen) positive Rückmeldung gaben, während man sich eigenen Interessen gar nicht mehr zuwendet und dementsprechend auch nicht ausbildet, weil man "gelernt" hat, dass diese unwichtig oder sogar beschämend sind. So dass es die persönliche Entwicklung eben einschränkte und man sich selbst als wertlos empfindet, wenn man die angelernten Prioritäten nicht befriedigt, egal wie sinnvoll diese wahren. Es geht also oft nicht mehr darum wer man ist, sondern was man tut. "Wenn ich keine 1 in Mathe habe oder kein Abitur schaffe, dann bin ich wertlos. Wenn ich meine Zeit mit meinen Hobbies verschwende, dann wertschätzen mich meine Eltern nicht mehr." Und diese oder ähnliche Denkweisen verfestigen sich dann während das Aufwachsens und lösen meistens Persönlichkeitsstörungen aus. Natürlich nicht bei jedem.

    Ich glaube eine bessere Erklärung krieg ich nicht hin.