Beiträge von Matthias

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    The Complete Fiction of H. P. Lovecraft


    Seit Monaten laufe ich im Buchladen an zwei verschiedenen Komplettsammlungen von Lovecraft's Texten vorbei die unglaublich schön aussehen. Ich hatte mich aber nie entscheiden können, welches ich kaufen würde, wenn ich das Geld dafür mal hätte. Jetzt habe ich letztens zum Geburtstag einen Gutschein für den Laden bekommen und mich endlich gezwungen mich für eins zu entscheiden.
    Jetzt wo ich zu Hause bin habe ich gesehen, dass das Buch auf Amazon nur halb so viel kostet wie in dem Laden und ich bin ein wenig genervt... Wahrscheinlich könnte ich das Buch zurückgeben, aber Scheiß drauf. Ich behalt es jetzt einfach und versuch den Preis zu vergessen. ¯\_(ツ)_/¯

    Im Oktober, zur Halloween-Zeit, werde ich wahrscheinlich nochmal Penpal von Dathan Auerbach lesen.


    Außerdem will ich bis zum Ende des Jahres endlich mal The Room gesehen haben, der wohl schlechteste Film aller Zeiten, und dazu das Buch The Disaster Artist von einem der Schauspieler, Greg Sestero. Das Buch erzählt, wie seltsam die ganze Produktion war. Das Buch wurde nämlich verfilmt und kommt wohl im Winter in die Kinos.
    Ich liebe schlechte Filme und Geschichten, wie Filme gemacht werden. Ich habe schon so viele Szenen von The Room gesehen und so viel darüber gehört und gelesen, ich kann es selber noch nicht glauben, dass ich es nicht längst selber gesehen und das Buch gelesen habe...



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    Bist du gerade im Star Wars Fieber? :smile: :bang:


    Korrekt. Habe vor kurzem die meisten Star Wars Filme nach langer Zeit mal wieder gesehen (Episode VI habe ich noch vor mir) und hab da richtig Lust bekommen dann auch die passenden Bücher in die Hand zu nehmen.

    Passend zu meinem aktuellen Star Wars Fieber. Musste es einfach endlich kaufen, nachdem ich Episode IV letzte Woche endlich mal wieder gesehen habe.


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    Carrie Fisher -- Wishful Drinking


    Es ist dünn und beinhaltet Fotos. Wird wohl schnell gelesen sein.

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    Joe Schreiber -- Star Wars: Death Troopers


    Bin momentan wieder ein wenig im Star Wars Wahn, weil ich gerade die ganzen Filme einen nach dem anderen mal wieder gucke.
    Ich warte gerade auf Carrie Fisher's Wishful Drinking in der Post und dachte mir, das ist ein ziemlich guter Zeitpunkt bis dahin endlich mal dieses Buch hier zu lesen, welches schon seit Jahren im Regal steht.


    Eine Horrorstory im Star Wars Universum ist eine echt interessante Idee.

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    Jhonen Vasquez -- Johnny, The Homicidal Maniac (Director's Cut)


    Mein engster Freund während meiner Schulzeit und die erste Person, die damals schon meine Anzeichen der Depression und/oder Borderline Persönlichkeitsstörung erkannte und ernst nahm, empfahl mir damals diesen Comic. Das ist schon Jahre her, ich habe mit der Person nicht mal mehr Kontakt, aber den Titel habe ich nie vergessen. Ich wollte es irgendwann mal nachholen, weil ich schon damals das Gefühl hatte, die Empfehlung war mehr als nur ein Unterhaltungstip.


    Vasquez' Johnny, The Homicial Maniac handelt vom titelgebenden Johnny, der mit sich selbst und der Welt nicht zufrieden ist. Er weiß, das etwas nicht mit ihm stimmt, aber er weiß nicht warum. Er ist ein Außenseiter, hasst Schlaf und lässt seine Frustration an Leuten aus, die ihn aufgrund seines Andersseins schlecht behandeln. Dafür hat er etliche Räume voller Foltermaschinen und Utensilien in seinem Haus. Oh, und natürlich braucht er das Blut seiner Opfer, um diese eine Wand immer wieder frisch zu bestreichen, denn die Farbe darf natürlich nicht trocknen...


    Es ist ein sehr, sehr dunkles und makaberes Buch. Voll von Themen wie Misanthropie, Depression, Suizid und Gesellschaftskritik. Und das alles wird dann zu einer morbiden Mischung dank dem pechschwarzen Humor, der auch sehr gerne mal meta wird und sich selbst auf die Schippe nimmt.
    Ich war überrascht wie eloquent und clever die ganze Sache ist. Es hätte genauso gut sinnloses Blutgemetzel sein können. Aber der Comic hat einen Punkt und gibt intelligente Dinge von sich, während er gleichzeitig total überdreht oder absolut deprimierend sein kann. Und manchmal ist es echt erschreckend akkurat. Zumindest spreche ich da aus eigener Erfahrung.
    Johnny ist ein schlechter Mensch, aber die Frage, ob das seine Schuld ist, ist ungeklärt. Manchmal sind seine Motive berechtigt und es ist nicht so, als würde er sich wirklich wohl fühlen. Er ist geistig krank und kämpft selber damit, aber scheitert immer und immer wieder.
    Es wird auch immer wieder betont, wie unzufrieden er mit den Menschen ist. Es gibt so viele Idioten voller Doppelmoral und Scheinheiligkeit.


    Ich würde sagen Johnny, The Homicidal Maniac ist einfach das quintessentielle Buch für den alles-hassenden Teenager und Jugendlichen. Die, die in der Schule als "Emo" abgestempelt werden. Die sich ausgeschlossen, unfair behandelt oder missverstanden fühlen. Unzufrieden mit der Welt sind. Jeder, der, aus welchen Grund auch immer, eine Abneigung gegenüber der Gesellschaft empfindet.
    Aber auch für Erwachsene finde ich dieses Buch ziemlich sinnvoll. Wenn man auf tiefschwarzen Humor steht und sich mit den Themen identifizieren kann.
    Es gibt Komfort darin, dass man mit seinen eigenen quälenden Gedanken nicht allein ist. Es betont, dass es vollkommen in Ordnung ist, brutalen Fantasien nachzugehen, um Dampf abzulassen, so lange man nichts davon in die Tat umsetzt. So auch ist dieser Comic für den Jhonen Vasquez ein persönliches Ventil. Es gibt immer wieder kleine Kommentare in den Zeichnungen und es wird desöfteren wiederholt, dass man bloß nicht so dumm sein soll und sich von den Kram, den der Hauptcharakter macht, inspirieren lassen soll, um so etwas in der Realität umzusetzen. Man soll Fiktion von Realität unterscheiden.


    Es fällt mir echt schwer, dieses Buch zu besprechen, dabei finde ich es recht wertvoll. Vasquez lässt den Leser schmunzeln, aber stoßt gleichzeitig auch zum Denken an und das in ziemlich schwierigen Themenbereichen. Davor habe ich ganz großen Respekt.
    Ich weiß genau, dass mir manche Charaktere und Situationen hiervon noch lange im Kopf bleiben werden und dass ich mich an bestimmte Zeilen erinnern werde, wenn ich selber wieder mit meinen Dämonen zu kämpfen habe.


    4ratten

    Hab nicht so viele Rezensionen geschrieben wie ich wollte im Juli... Aber vielleicht spornt mich das hier dazu an die eine oder andere Rezension auszuschreiben.


    Herbert Rosendorfer -- Kadon, ehemaliger Gott +
    Vor Jahren mal spontan von einem anderen Forenmitglied für wenig Geld abgekauft. Ohne was bestimmtes erwartet gelesen und größtenteils genossen, auch wenn ich immer noch nicht so ganz weiß, was es war. Es ist ein sehr wirres, komisches Buch. Aber es ist recht unterhaltsam. Unterhaltsam genug, dass ich mir daraufhin noch ein weiteres Buch vom Autoren gekauft habe.
    Meine Freundin war dann so neugierig, als ich ihr von dem Buch erzählt hatte, dass sie es selber auch lesen wollte und ich glaube ihr gefiel es dann sogar noch besser als mir.


    Haruki Murakami -- Schlaf +
    Als jemand, der selber Probleme mit Schlaf hat ist jedes Buch über das Thema interessant für mich.
    Murakami's Schlaf ist komfortabel und gemütlich zu lesen. Der Hauptcharakter ist sympathisch und die Illustrationen schön. Aber das Ende ist extrem abrupt, unbefriedigend und sinnlos.


    Andrei Lankov -- Loyalists, Defectors and Life Abroad +
    Ein kurzes, kostenloses E-Book eines Nordkorea-Experten. Hatte es immer auf dem Handy für die Moment, wenn ich irgendwo saß und auf etwas warten musste.
    Recht informativ.


    Robert Louis Stevenson -- The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde 0/+
    Ein ganz netter Klassiker. Die Schriftweise von Stevenson ist teilweise richtig gut; manche Sätze habe ich mehrmals gelesen und sie auf der Zunge zergehen lassen.


    Neil Gaiman -- Coraline +
    Spontan gelesen nachdem meine Freundin mir davon erzählt. Ich wusste nicht, dass der Film auf ein Buch basierte.
    Es ist ein sehr komfortables Buch, das sich sehr leicht lesen lässt. Habe es in einem Stück beendet.


    Nick Hornby -- High Fidelity +
    Ich kannte den Film zuerst.
    Ich liebe die Thematik von Musik, Obsessionen und Eskapismus. Der Schauplatz eines Plattenladen ist total komfortabel.
    Der Hauptcharakter ist ein ziemliches Arschloch (ob bewusst oder unbewusst) und wenn ich ehrlich bin, wäre ich die Freundin hätte ich ihn auch verlassen. Dennoch ist er irgendwie relativ sympathisch.


    Ryder Windham -- Star Wars Episode 1 Adventures: Rescue in the Core 0/+
    Die Star Wars Episode 1 Adventures Bücher waren Teil eine Spielsets, die Ende der 90er und Anfang der 00er verkauft wurden. Sie beinhalteten ein "Wähle dein eigenes Abenteuer" Rollenspiel-Buch mit etlichen Extras und Spieleutensilien in einem Paket. Dazu gab es das Abenteuer in einer normalen Romanform. Das habe ich gelesen.
    Dieser Roman handelte von Jar Jar Binks, der wohl meistgehasste Charakter der Star Wars Welt und genau deshalb wollte ich es gelesen haben.
    Es ist nur 90 Seiten kurz und es ist die Hölle die Sprache der Gungans zu lesen, aber es war eine interessante Kuriosität.


    William Shakespeare -- Romeo and Juliet 0
    Spontan gelesen einfach um es mal gelesen zu haben.
    Ich bin eh schon kein Fan von Dramas und Shakespeare's Englisch hat das nicht verbessert.


    Stephen King -- Feuerkind +/++
    Das erste Stephen King Buch, das ich tatsächlich beendet habe. Gefiel mir sehr gut.
    Interessant, dass Stephen King OJ Simpson in seinem Buch einen Kriminellen machte, Jahre bevor er das in der Realität wurde.


    Thomas C. Hinkle -- Die Dogge Ajak 0
    Ein Buch, das ich als Kind mal zur Hälfte gelesen hatte. Ich wollte es jetzt mal nachholen, weil ich es gut in Erinnerung hatte.
    Heutzutage kann ich nur sagen es liest sich wie eine B-Waren Wolfsblut.

    Mir fallen da auch zwei Bücher ein, die wahrscheinlich nicht das sind, was ihr sucht, aber es passt trotzdem irgendwie und vielleicht interessiert es den ein oder anderen.


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    Robert K. Blechman -- Executive Severance
    Executive Severance ist das Ergebnis eines Experiments. Blechman wollte herausfinden, ob es möglich ist einen zusammenhängenden, spannenden Roman durch Twitter schreiben kann. Tweet für Tweet. Ein Tweet kann maximal 140 Zeichen beinhalten.
    Ich habe es selber noch nicht gelesen, aber ich finde die Idee ganz interessant.
    Ich halte es in dem Sinne relevant, weil Tweets ja im Grunde auch nichts weiter als Briefe/E-Mails sind.


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    Darcie Wilder -- literally show me a healthy person
    Das Buch ist eine... persönliche Essay Sammlung? Glaube ich.
    Es ist schwer einzugrenzen.
    Jedenfalls ist das Buch ebenfalls Twitter-bezogen. Der Textstil richtet sich nämlich ebenfalls an Tweets. Es ist, also würde man die Nachrichten von einem Twitter-Benutzer lesen.



    Die Bücher sind beide nur eher abstrakt relevant, aber naja. :breitgrins:

    Das kommt auch bei mir sehr an Stimmung, Alltag und Buch an, wobei ich aber generell sagen kann, dass ich nie so viel und gut gelesen habe wie dieses Jahr.


    Wenn mir ein Buch echt gut gefällt lese ich schon mal 2-3 Stunden durch. Ein paar dünne Bücher ála 120-160 Seiten habe ich auch an einem Stück gelesen. Das waren dann aber auch Bücher, die ich wirklich interessant fand und die Umgebung stimmte. Momentan lese ich ebenfalls ein Buch, das nur etwa 160 Seiten hat und sogar ein paar Illustrationen beinhaltet, aber es ist einfach nicht besonders spannend und da lese ich dann meistens nur mal so 10 bis 20 Seiten am Stück.


    Ich habe auch gemerkt ich lese besonders viel, wenn die Schlaflosigkeit mal wieder zuschlägt und ich eine Nacht durchgemacht habe. Ich habe schon ein paar Bücher während dieser 24+ Stunden Phasen des Wachseins angefangen und beendet. Das ist dann kein durchgehendes lesen, aber das Buch wird oft in die Hand genommen und in großen Stücken gelesen.

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    Benjamin Maack - Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland


    Vor 10 Jahren, als ich 13 war, entdeckte ich dieses Buch online. Mir fiel der Titel auf und ich wollte wissen, worum es in dem Buch geht. Entweder lag es daran, dass das Buch zu der Zeit noch brandneu war oder ich war einfach zu faul zum recherchieren, aber ich fand nie raus, was sich hinter dem Titel versteckte. Ich war oft kurz davor es einfach zu kaufen.
    Den Titel habe ich über die Jahre hinweg nie vergessen und bei der letzten Bücher-Schnäppchen-Sammelbestellung war es dann dabei. Heute habe ich es dann endlich angefangen, den geheimnisvollen Inhalt erforscht und an einem Stück beendet.


    Maacks "Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland" ist eine dünne Kurzgeschichtensammlung. Ich dachte erst es wären Essays. Persönliche, wahre Geschichten, aber ich kann das nicht mit Sicherheit behaupten. Es fühlt sich allerdings sehr danach an.
    Bis auf eine Ausnahme handelt jede Geschichte von einem Hauptcharakter, der wie der Autor Benjamin heißt. (Manchmal gibt es sogar noch einen zweiten Charakter mit dem gleichen Namen.) Außerdem sind die Erzählungen so detailiert in ihrer Banalität, dass sie wie wahre Kindheitserinnerungen klingen und weniger wie fiktive Geschichten. Ich gehe davon aus, dass einiges hiervon wirklich widerfahren ist.


    Die Texte handeln alle im Grunde von diesem Benjamin von Kindes- bis Jungendalter und das Thema scheint etwas in der Richtung "die Banalität von Tragödien" zu sein. Es ist ein vulgäres und depressives Buch. Es handelt vom Tod, auch von Suizid. Von Ängsten. Und davon wie schrecklich und gleichzeitig egal es aber auch ist.


    Die Erzählungen haben grundsätzlich keinen Abschluss. Sie zeigen eine Situation auf, aber die Charaktere ziehen keine Lehre daraus. Es passiert einfach und es endet einfach.
    Dazu kommt noch der lethargische oder vielleicht nihilistische (nicht ganz sicher, ob ich den Ausdruck hier richtig verwende) Charakter eines Jugendlichen, der nicht jede Lage so ernst nimmt, wie er vielleicht sollte oder wie man erwarten würde.
    Dazu kommt auch ab und zu diese abwertende, vulgäre Jugendsprache die mir persönlich nicht gefallen hat, aber eben zu den Charakteren gehört, die hier dargestellt werden.


    Und ich musste einfach die ganze Zeit daran denken, was wohl gewesen wäre, wenn ich das Buch als Kind wirklich gekauft und gelesen hätte. Was für einen Einfluss dieses Buch wohl auf mich gehabt hätte, hätte ich es damals, vor 10 Jahren, schon gelesen.
    Die Themen sind direkt und unschön. Sie waren mir damals zwar schon nicht mehr fremd, aber in dieser Art und Weise wurde ich denke ich noch nicht mit diesen Dingen konfrontiert. Ich frage mich wirklich, ob es mir irgendwie geschadet hätte; meine eigene (sehr viel später diagnostizierte) Depression und Borderline-Störung gefüttert hätte oder vielleicht hilfreich gewesen wäre, indem es mich schon früh an das Thema heranführte und mir zeigte, dass es echte Probleme sind. Hätte ein zufällig entdecktes Buch mit einem auffallenden Titel mich vielleicht schon früh auf eine andere Schiene bringen können, die Teile meines Lebens heute anders aussehen lassen würde?
    Keine Ahnung.
    Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich hätte mich das Buch gelangweilt. Wäre es nicht nur 120 Seiten dünn würde ich sogar sagen hätte das 13-jährige Ich es nie beendet.


    Aber irgendwie habe ich mit diesem Buch etwas abgeschlossen. So fühlt es sich an. Als hätte ich als Kind meinem erwachsenen Selbst unbewusst eine Aufgabe gegeben, die ich hiermit erledigt habe. Und dass das Buch -- von dem ich bis heute nicht wusste, wovon es handelt -- teilweise so für mein Leben relevante Themen behandelt finde ich schon erstaunlich.
    Der Titel war für mein Kind-Ich. Der Inhalt für mein Erwachsenen-Ich.


    Naja, natürlich mache ich damit aus einer Mücke einen Elefanten, das ist mir bewusst. Aber es fühlt sich wirklich ein wenig so an.



    Fazit.
    Würde ich das Buch weiterempfehlen?
    Ja, doch. Ich denke schon. Ich weiß nicht direkt wem, aber da es eh ein dünnes Werk ist, kann eigentlich jeder es mal in die Hand nehmen. Es ist sehr schnell gelesen. Man muss sich nur bewusst sein, dass es kein Freudenroman ist. Es ist nicht komplett frei von Fröhlichkeit, aber es ist primär doch eher ein trübsinniges Buch.
    Ich denke das Buch ist am Besten für Leute, die sich für realistische Erzählungen interessieren. Texte die für viele Leute eher schwere Themen -- existentialistische Gedanken oder Probleme -- meist mit einer recht... "nüchternen" Art angehen, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das das richtige Wort ist.
    Ich will nicht sagen, dass es gefühlskalt ist. Aber manchmal kann man in den Texten Akzeptanz und Ignoranz nicht ganz voneinander unterscheiden, was genau das ist, was bei den meisten Texten zum Nachdenken anregt.


    4ratten


    Richard Russo - Ein Mann der Tat
    Alissa Walser - Eindeutiger Versuch einer Verführung
    Christiane Heinicke - Leben auf dem Mars

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    Die 3 Titel klingen wie eine eigene Geschichte. Ein extrovertierter Mann macht eine Frau an und sie flüchtet auf den Mars. :err:

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    Thomas C. Hinkle -- Die Dogge Ajak


    Als ich noch zur Schule ging hatte ich das Buch mal aus der schulischen Bibliothek geliehen, aber obwohl ich es mochte nie beendet. Jetzt steht eine selbstgekaufte Version schon seit Jahren im Schrank, um das endlich nachzuholen.


    Meine Kopie ist 56 Jahre alt, hat einen Zettel drin auf dem steht, dass es 1987 mal in Hanau ausgeliehen wurde und gehörte davor oder danach wohl mal einer Sabine.
    Ich liebe Bücher mit Geschichten.

    War grad mal wieder im örtlichen öffentlichen Bücherschrank.


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    Alistair MacLean -- Eisstation Zebra
    Der Film dazu steht bei mir schon seit langem auf der Watchlist, aber ich wusste gar nicht, dass es ein Buch dazu gibt. Glücksentdeckung.


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    Aimee Bender -- Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen
    Ich find den Titel super.


    (Hatte außerdem fast J. K. Rowling's Casual Vacancy mitgenommen, aber dachte mir, ich würde es eh nicht bald lesen, also überlasse ich den Fang einem wahren Rowling Fan.)