Beiträge von Rio

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!
    Zitat von "Ragle"

    Ich schau (mit Ausnahmen) nur aus langeweile Sport. Du findest den österreichschen Moderator gut ?!? Ich weiß zwar nicht wie der von RTL ist aber gegen österreichische Moderatoren hab ich eigentlich schon eher eine Abneigung...


    Ach komm, Heinz Prüller ist Kult! :zwinker: Kannst ihm ja am nächsten Sonntag mal zuhören, da ist wieder Rennen. :smile:




    Zu Blackvale: ich dachte zuerst, Blackvale würde am Turnier teilnehmen und war ein wenig überrascht, daß es dann Wintry wurde. Aber andererseits: welche Chance hätten die anderen Teilnehmer gegen Blackvale gehabt?


    Zu Alternativversionen: wie wäre es stattdessen mit Spin-Offs? Also eigenständige Bücher über Saul oder Blackvale oder Angrica (was wird denn jetzt aus dem armen Ding?) oder irgendeinen anderen Nebencharakter. Ups, ich glaube, das Buch macht süchtig.


    LG, Rio

    Tja, so gehen die Meinungen auseinander. Ich fand "Brothers Grimm" grottendoof. Die Geschichte an sich ging ja noch, dieses Spiel mit den Märchen fand ich sogar ganz nett. Aber die Tierquälereien :entsetzt: (Pferden wurde der Schweif angezündet, eine Katze in einen Häksler geworfen, ein Kaninchen gehäutet) Das war mir zu viel. Vor allem, weil dadurch Lacheffekte erzielt werden sollten. Das kann ich nicht ab!
    Einige Handlungselemente störten mich auch: daß aus der tapferen Jägerin auf einmal ein braves Mädchen wurde oder daß die Königin nur auf der Jagd nach ewiger Jugend war ( :rollen: weil Frauen ja sonst nichts im Kopf haben). Und wenn ich dann auch noch die Fresse von Matt Damon sehe und sein dummdreistes Gehabe - :kotz:


    Sleepy Hollows fand ich hingegen unheimlich schön. Der war zwar "blutiger" (ich erinnere mich mit Grauen an den Baum, aus dessen Wurzeln das ganze Blut rann :entsetzt: ), aber von der Story und den Bildern her stimmiger. Und er hatte einen großen Bonus, der den Grimms fehlte: Johnny Depp :breitgrins:


    LG, Rio

    Mann, ich finde doch immer wieder was in Eurer Lektüre, das mich auch interessiert :grmpf: So wird das nie was mit dem SUB-Abbau.


    Hier kommt meine Liste:


    Göttin Holle von Gardenstone o
    Irgendwie hatte ich mir mehr von diesem Buch erhofft. Doch da es nicht den Anspruch stellen wollte, ein wissenschaftliches Werk zu sein, fühlte ich mich von einer Fülle an - gegliederten - Informationen überwältigt, die unzureichend kommentiert wurden und zu keinem abschließenden Fazit führten. Eine Häufung von Rechtschreib-und Grammatikfehlern, fehlende Satzzeichen (vor allem am Ende von Zitaten, so daß oft nicht klar war, was ist zitiert, was eigene Meinung) machten das Lesen zudem beschwerlich.


    Ein Forscher und seine Eule von Bernd Heinrich ++
    Ein Mann zieht einen aus dem Nest gefallenen Uhu auf und berichtet in Tagebuchform darüber. Die wissenschaftlichen Erläuterungen, die der Autor zum besseren Verständnis immer wieder eingeflochten hat, waren auch für Laien sehr gut verständlich.


    Eragon von Christopher Paolini o
    Ich wurde nicht so recht damit warm. Viele Ideen und Handlungsstränge kannte ich aus anderen Fantasy-Werken, dazu die endlosen Wanderungen durch die Landschaft, einige Plot-Elemente, die mir unlogisch erschienen. Schade, ich hatte mehr erwartet.


    Schwarze Scherze von Chas Addams +
    Eigentlich kein Buch, sondern Karrikaturen - und zwar der böseren Art. Ein Wohlfühlbuch.


    Die letzten Worte des Wolfs von Tobias O. Meißner ++ :tipp:
    Stimmige Geschichte, glaubhafte Charaktere, eine wundervolle Leserunde und ein netter Autor. Da stimmte einfach alles :smile:


    Perloo von Avi ++
    Nette Geschichte über Macht und Machtmißbrauch, Feindbilder, Krieg und Frieden, ohne jedoch mit dem erhobenen Zeigefinger daher zu kommen.


    Das Paradies der Schwerter von Tobias O.Meißner ++ :tipp:
    Der Mann mutiert langsam zu meinem Lieblingsautor :breitgrins: Extrem spannende Geschichte über Gladiatorenkämpfe, bei denen der Zufall sogar beim Schreiben die Hand im Spiel hatte.


    Gefährliches Geheimnis von Anne Perry +
    Ein Krimi aus der Monk-Reihe, der zwar alles hatte, was mir an Perrys Krimis so gefällt, aber aufgrund des Verdächtigen / Angeklagten doch etwas vorhersehbar war.


    Miss Lizzie kehrt zurück von Walter Satterthwaite ++ :tipp:
    Ebenfalls im Rahmen einer Leserunde verschlungen. Ich mochte vor allem die Atmosphäre und das Auftreten bekannter Persönlichkeiten aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Spannend bis zum Schluß.


    Der Kinderkreuzzug von Carla Jablonski o
    Nicht übermäßig spannendes oder überraschendes in der Geschichte, aber ganz nett für Zwischendurch.


    Neueste Darwin Awards von Wendy Northcutt o
    Die dämlichsten Arten, zu Tode zu kommen. War zwar stellenweise recht lustig, aber die ersten beiden Bände haben mir besser gefallen. Naja, vielleicht ändert sich auch bloß mein Sinn für Humor.


    Leuchtfeuer von Bella Bathurst ++
    Die Geschichte der schottischen Leuchttürme und ihrer Erbauer, der Familie Stevenson (Robert Louis war als Schriftsteller deren schwarzes Schaf). Sehr informativ, sehr schön geschrieben, mit Bildern. Am Samstag kam sogar ein Bericht über Familie Stevenson und ihre Leuchttürme im TV (meine Schwester hat ihn gesehen und war hin und weg).


    Alles in allem ein sehr zufriedenstellender Monat.

    Ups, ich habe noch gar nicht verkündet, daß ich jetzt auch durch bin. :redface:


    Gegen Schluß wurde es dann endlich richtig interessant und spannend. Die letzten 50, 60 Seiten konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dennoch bleibt der Eindruck, eine Geschichte gelesen zu haben, deren einzelne Elemente ich schon aus anderen Werken kannte, und die sich über weite Strecken dahinzog (im Falle der Wanderungen kann man das sogar wörtlich nehmen :breitgrins: ) Und das Ende war mir ebenfalls zu plötzlich und viel zu offen.


    Nachdem ich jetzt schon mehrfach gehört habe, daß der zweite Band wesentlich besser sein soll, bin ich auf jeden Fall bei der dazugehörigen Leserunde dabei.


    LG, Rio

    Och Mensch, ich bin schon durch :sauer: Das Buch war so was von flüssig geschrieben, da flogen die Seiten nur so dahin.


    Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn die Handlung natürlich etwas vorhersehbar war. Allerdings

    Zitat von "Spoiler bis Schluß"

    hätte ich nicht gedacht, daß Elgion und Menolly sich ständig verpassen würden :breitgrins:


    Nachdem ich das Buch so schnell fertig hatte, mußte ich natürlich auch noch die Autorenbiographie auf der allerersten Seite lesen. Und auf einmal wurde mir klar, warum Musik so eine wichtige Rolle in den Büchern spielt: Anne McCaffrey hat Musik studiert und sogar eine Oper auf die Bühne gebracht.


    OK, mehr möchte ich noch nicht dazu sagen, ich warte lieber auf Euch.


    LG, Rio

    Zitat von "Tobias O. Meißner"

    1. Wie hat Euch eigentlich die Geschichte von Emeric Blackvale gefallen?


    Die Geschichte hatte ich schon wieder ganz vergessen, aber jetzt wo Du es sagst, kommt da eine wage Erinnerung. Zu wage, also flux nachgesehen: S. 108, Kapitel 11. Huch, an die Geschichte über den zweitunheimlichsten Mann, den mit der Katze auf dem Rücken, konnte ich mich noch erinnern, an Blackvale jedoch nicht. Vermutlich weil der unterschwellige Horror des Zweitunheimlichsten meine eigene Fantasy mehr angeregt hat.
    Die Gesichte (besser gesagt - beide) hielt ich schon beim ersten Lesen für gut gesponnenes Garn. Ducay verdiente sich ja mit derartigen Storys ein paar Drinks, deswegen habe ich mir über die Glaubwürdigkeit oder den Wahrscheinlichkeitsgehalt auch keine großen Gedanken gemacht. Es war eine Geschichte in der Geschichte, spannend zwar, aber nicht weiter ernst zu nehmen. Wäre Blackvale hingegen in der Arena aufgetreten, hätte die Sache sicher anders ausgesehen.


    Zitat von "Tobias O. Meißner"

    2. Hainz von den Kilden und Jupiter Duddek sind ja ein typisches Kommentatorenduo, wie es uns auch jetzt bei der Fußball-WM in mannigfaltigen Inkarnationen wieder begegnen wird. Haben Euch die somit ziemlich modernen Kilden/Duddek-Passagen aus der Spannungslinie herauskatapultiert, oder haben sie Euch etwas gebracht, d. h. zur Spannung beigetragen?


    Für mich stellten sie eine willkommene Verschnaufpause dar, wie eine Werbepause, bloß nicht so nervig. Die Spannung wurde dadurch eher nicht gesteigert - aber das schaffen Moderatoren mit ihrem Geschwätz auch nicht. Aber so richtig mitreden kann ich da eh nicht. Das einzige Sportereignis, das mich interessiert, sind die Formel 1 Rennen und die muß ich mir in Ermangelung eines eigenen Fernsehgeräts bei meinen Eltern ansehen. Weil wir alle die einseitigen Kommentare der RTL-Menschen sowie die ständigen Unterbrechungen nicht ertragen, sehen wir uns die werbefreie Übertragung aus Österreich an. Dort gibt es nur einen Moderator, der zwar nicht mehr alles so genau mitbekommt, aber dafür fair ist und auch noch andere Fahrer als Christian Klien oder Alexander Wurz kennt.



    Zitat von "Tobias O. Meißner"

    3. Was haltet Ihr von der Idee, vom "Paradies der Schwerter" Alternativversionen anzufertigen? Die selben Charaktere, aber neues Auslosen und neues Auswürfeln, und schon entsteht ein anderer Handlungsablauf mit einem anderen "Sieger" und mit möglicherweise auch einer anderen "Message". Die Arena als endlos variables I-Ging-Orakel sozusagen ...


    Verlockend ist es natürlich schon, aber ob das meine Nerven durchhalten? Aber das Leben ist kein Computerspiel, wo man auf immer wieder auf "Replay" drücken kann und alle werden wieder lebendig und fangen von vorne an. Andererseits .... wäre es natürlich hochinteressant zu wissen, was bei anderen Paarungen herausgekommen wäre und wie der endgültige Schluß verlaufen wäre und und und. :rollen:


    Zitat von "Tobias O. Meißner"

    Und 4. Wie gefällt Euch der Zufall so als Autor? Nicht schlecht, der Bursche, oder?


    :klatschen: Supi! Ich liebe den Kerl. :breitgrins: Er machte das ganze authentischer und noch viel spannender. Ich bin sehr froh, daß ich von seinem Mitwirken wußte, bevor ich das Buch gelesen hatte.


    Zitat von "Tobias O. Meißner"

    Dann noch ein paar Antworten:
    Ingroscha: Weshalb keine Frauen? Weil ich nach HIOBS SPIEL ERSTES BUCH: FRAUENMÖRDER wirklich keine Lust mehr hatte, schon wieder Frauen abschlachten zu müssen. Furchtbar. Männer haben es eher verdient, die Konsequenzen ihrer Männlichkeitsrituale am eigenen Leib spüren zu müssen.


    Und dafür danke ich Dir. Anfangs hat es mich geärgert, daß keine Frauen mitmachen dürfen, von wegen Gleichberechtigung und so, aber dann haben mir die Frauen, die in der Geschichte der Fünf Helden abgeschlachtet wurden, gereicht und ich war ganz froh drum, nicht noch mehr Frauen sterben sehen zu müssen. Wobei ich ja den Eindruck hatte, daß die Frauen bei diesen Kämpfen eigentlich gar nicht sooo schlecht abgeschnitten haben. :zwinker: (Und danke für die Warnung vor Hiobs Spiel - ich glaube nicht, daß ich das lesen will :entsetzt: )


    LG, Rio

    Wow, das ist ja toll, wie viele hier mitmachen wollen! :herz: Das freut mich ganz arg.


    Zitat von "adia"


    Von wann bis wann wollen wir den Lesetag denn eingrenzen?


    Hm, ich vermute ja mal, daß die wenigsten von uns "ihr" verbranntes Buch an einem Tag fertig lesen können. Was haltet Ihr davon, wenn wir den 10.05. als Starttermin nehmen, diesen Tag wie eine Lesenacht handhaben (also mit regelmäßigen Postings an diesem Tag) und dann immer wieder von "unserem" Buch berichten, so lange wir daran lesen? Ich glaube, das würde auch den Büchern mehr gerecht, denn sicher sind einige interessante darunter, über die der eine oder die andere gerne mehr erfahren würde. Was meint Ihr?


    Für ein bestimmtes Buch habe ich mich noch nicht entschieden, aber die Liste (Danke Saltanah:winken: ) liegt ausgedruckt neben mir. Einige der Titel habe ich schon mal in unserem Tierheim-Flohmarkt gesehen. Deswegen werde ich die Liste mit ins Tierheim nehmen und mich dort überraschen lassen. Das ist mal eine ganz neue Art, sich ein Buch auszusuchen.


    LG, Rio

    Ein kleiner interner Datenbank-Check ergab, daß ich tatsächlich vier Bücher mit dem Wörtchen "Duft" im Titel mein eigen nenne (sowie eins, daß mit "riechen" zu tun hat:


    Der Duft des Blutes von Rike Speemann (aka Ulrike Schweikert, ein Vampirroman)


    Der süße Duft des Blutes von Tatjana Stepanowa (Band 2 einer Krimireihe)


    Duftende Geschenkideen (Autor ???)


    Sie war umhüllt vom Duft wilder Nelken von Angela Monika Auerbach (schon gelesen, aber weil es so schön war, wäre ich versucht, es nochmal zu tun :smile: teils Reisebericht, teils Such nach sich selbst)


    Die Katze, die den Braten roch von Lilian Jackson Braun


    Ich denke auch, daß wir mit etwas Phantasie ein passendes Buch finden können. Wie Seychella schon schrieb: es gibt ja auch jede Menge Sachen, die riechen. Wenn ich so bei Amazon ein wenig "google" (also nach dem Begriff "Duft" suche), finde ich allerdings bloß wieder Bücher, die auf meinem Wunschzettel landen :grmpf:


    Erlebnis Essen


    LG, Rio

    Hallo Ihr Lieben,


    ich freue mich schon seit Tagen auf diese Leserunde und habe das Buch deswegen extra mit auf eine Geburtstagsfeier geschmuggelt, weil ich hoffte, dort in einem ungestörten Moment ein wenig hineinspickeln zu können. Leider ergab sich dieser ungestörte Moment nicht, so daß ich bis 20.00 h warten mußte, um endlich, endlich anfangen zu können :grmpf:


    Jetzt bin ich auf S. 100 der englischen Ausgabe. Geht das nur mir so oder ist der Text extrem groß gedruckt? Jedenfalls fliegt die Story bloß so dahin. Zum Glück gab es eine kleine Einleitung, die mir die Ereignisse der vorangegangenen Bände wieder in Erinnerung brachte. Danach hatte ich das Gefühl, nie von Pern weggewesen zu sein.


    Zitat von "Spoiler bis S. 100"

    Menolly war mir gleich sympathisch. Ich fand es so ungerecht, daß sie für so eine Kleinigkeit gleich so streng bestraft wurde. Und als sie sich dann in die Hand schnitt und diese jetzt nicht mehr gebrauchen kann :entsetzt: Ihr Eltern sind mir sehr unangenehm, auch wenn ihre Mutter wahrscheinlich eher aus Sorge um Menollys Wohlergehen so handelt, wie sie es tut. Und die Schwester ist eine alte Petze!
    Momentan sitzt Menolly mit den Fire Lizards am Strand, die Flut kommt, die kleine Queen attackiert das Mädchen, aber ich habe den starken Verdacht, daß Menolly hier demnächst ein paar Freunde findet.


    Natürlich ärgerte ich mich mal wieder über dieses: "Ein Mädchen kann/darf das nicht!" Doch ein Blick auf das Ersterscheinungsjahr - 1976 - verriet mir, daß diese Einstellung damals wohl noch sehr verbreitet war. Wenn mich nicht alles täuscht, war die Frauenbewegung gerade erst dabei, unsere Rechte einzufordern. Von daher bin ich ja mal gespannt, ob sich die Handlung so entwickelt wie ich denke (und hoffe) - nämlich, daß Menolly aus den traditionellen Bahnen ausbricht - oder ob Anne McCaffrey eine eine andere Lösung für das Mädchen findet.


    Lg, Rio

    Zitat von "Weratundrina"

    Warum führen die meisten Schuhgeschäfte keine Frauenschuhe ab Grösse 42? :heul::zwinker:


    Oh eine Leidensgenossin :trost: Die Problematik kenne ich nur zu gut! Wenn es denn mal einen Laden hat, der auch Frauen, die auf großem Fuße leben, denkt, dann sind die Schuhe garantiert so unansehnlich, daß frau sie auch nicht tragen kann. Vermutlich besitze ich deshalb auch nur drei Paar Schuhe und konnte den Schuhtick anderer Frauen auch nie nachvollziehen. Schuhekaufen ist eine Qual!


    Ähm, zurück zum Thema: meine neuen Bücher, gerade eben frisch aus dem Briefkasten geholt und noch eingepackt :karotte: Ihr seid jetzt live dabei, wie ich sie auspacke:


    "Der heilende Garten - Oase für Körper, Geist und Seele" von Sue Minter
    wunderschöner Bildband mit Pflanzanleitungen :klatschen: Der kommt gerade richtig


    "Freudsche Verbrechen" von Eva Rossmann
    ein Krimi aus Wien


    Und - also so eine Sauerei :grmpf: - das dritte Buch ist für meinen Schatz! :entsetzt: Das darf ja wohl nicht wahr sein, Mensch! :pueh:


    LG, Rio
    "

    Ich habe mich gestern wieder durch ein paar Kapitel gequält :rollen: Verstehe gar nicht, wieso ich mir bei diesem Buch so schwer tue. Meine Lust an dem Buch nimmt auch nicht gerade zu, wenn ich so nette Logikpatzer finde wie:


    - die Pferde sind kurz vor dem Zusammenbrechen (das wird immer wieder erwähnt), dennoch halten sie locker noch drei weitere Tage durch. Die Menschen schlafen vor Erschöpfung im Sattel, die Pferde galoppieren einfach weiter, schaffen es sogar, einen Vorsprung vor ihren Verfolgern herauszuholen.
    - kaum haben unsere Helden die Wüste verlassen, brauchen weder sie noch ihre Tiere Wasser
    - auch die Verfolger benötigen keine Pause, sondern holen sogar noch auf - aber wer weiß, villeicht haben sie ja magische Reittiere.
    - warum wiederholen unsere Helden nicht das Kunststück, das sie am Fluß vor ihren Verfolgern gerettet hat? Falls jemand noch nicht so weit ist, setze ich das mal in Spoiler:

    Zitat

    Warum lassen sie sich nicht einzeln von Saphira ins Gebirge setzen und versuchen dann von dort aus (wieder mit Saphiras Hilfe) zu den Varden vorzudringen?


    Naja, vielleicht bin ich ja auch bloß überkritisch :rollen: Das ist bei mir oft so: sobald ich ein Buch nicht mag, fange ich an, auf allem Herumzuhacken und suche auch noch nach Stellen, die mir nicht zusagen.


    Mal sehen, die letzten 150 Seiten scheinen ja wieder spannender zu werden (Danke für diesen Satz, Melima :bussi: - ich war schon kurz davor, aufzugeben!) . Ich setzt mich am besten gleich hin und lese weiter, dann muß ich nicht wieder überlegen: "Wer war das denn?" - "Warum haben die das noch gleich gemacht?"


    LG, Rio

    Also, mir ist es egal, ob ich bei einem Buch die erste bin oder nicht. Für mich zählt nur das erste gemeinsame Erleben mit dem Papierling. Das unterscheidet Bücher von Männern. Einen unerfahrenen, unberührten Jungmann möchte ich nicht in meinem Bett haben. Das ganze Rumgestochere und bis man dem alles erklärt hat ... :rollen: Dann lieber einen "gebrauchten" Kerl, der schon einiges mitgemacht hat und der auch bei dem Wort "Frauenleiden" nicht gleich panisch zurückzuckt (was ein Buch übrigens niemals tun würde :zwinker: ).


    Ich definieren Bücher nicht nach ihrem Äußeren, sondern nach ihrem Inhalt. Zwar gehe ich mit meinen Büchern sehr pfleglich um, sprich: ich bemühe mich, ihnen nicht den Rücken zu brechen oder die Haut zu arg zu strapazieren (was bei Männern nicht immer der Fall ist :breitgrins: ). Doch habe ich auch nichts gegen gebrauchte Bücher, denen man ihre Lebens- und Leidensgeschichte ansieht. Über die Hälfte meiner Schätze kommt aus zweiter, dritter oder gar vierter Hand. Sie werden von mir genauso geliebt wie nagelneue Bücher, vielleicht sogar etwas mehr, denn sie nehmen es mir nicht krumm, wenn ich sie aufgeschlagen liegen lasse oder in die Handtasche stopfe.
    Der Inhalt hingegen wird beim ersten Lesen ausgekostet. Beim ersten S.E.X. (egal ob mit einem gebrauchten oder unberührten Mann) ist ja der Verstand ausgeschaltet, es geht dabei nur um das sinnliche Erleben, während es beim Buch ja um die Benutzung des Hirns geht. Die anderen Sinne werden beim Lesen durchaus auch angesprochen, etwa durch den Duft des Buches, die Haptik des Papiers und des Einbands, das Geräusch beim Umblättern, der Geschmack der leckeren Schokolade, die ich nebenbei verzehre (was ich beim S.E.X. nicht kann - so allmählich wird mir der ganze Reproduktionsvorgang unsympathisch :zwinker: ).


    Auch ist so ein GV ja auch schneller beendet als ein Buch. Jedes neue Buch bietet mir zudem Gelegenheit, eine ganz neue Welt zu entdecken, ohne daß ich dabei Herzklopfen haben müßte oder Angst, irgendetwas falsch zu machen. Wenn ich da an den Eiertanz (nicht wörtlich gemeint) denke, den so ein Paarungsritual beinhaltet, vor allem, wenn es sich um einen neuen Mann (egal ob gebraucht oder unberührt) handelt. :rollen:


    Ich bin sehr froh, daß Schatz und ich schon so lange zusammen sind. Das ist für mich wie das Lesen eines Buches, das ich bereits kenne. Es ist zwar vertraut, man kennt seinen Charakter, aber es gibt doch immer wieder neue Faszetten zu entdecken. Vermutlich trenne ich mich deshalb so ungern von meinen gelesenen Büchern.


    LG, Rio


    P.S.: Diese ganze Jungfrauendeflorationsthematik konnte ich übrigens auch nie nachvollziehen. Denn: gilt eine Frau, die noch nie GV hatte noch als Jungfrau, wenn sie Tampons benutzt? Oder gewisses Spielzeug? Und daß der erste Mann im Leben einer Frau eine wichtige Rolle spielt, ist auch nicht war. Ich weiß nicht mal mehr wie meiner hieß geschweige denn wie er aussah.

    Huhu, ich würde mich gerne noch anschließen. Konnte nämlich vor kurzem das HC aus der Ramschkiste ergattern und jetzt lacht es mich aus dem Horror-Regal hinter mir so fies entgegen (ist nämlich viel größer als die TBs da drin).


    Bram Stokers Dracula kenne ich nur als Verfilmung, wie ich zu meiner Schande gestehen muß. Und im Regal habe ich ihn auch nicht (Doppel-Schande). Da würde ich doch glatt bei einer Leserunde mitmachen - so ab Ende Juni wäre bei mir okay.


    LG, Rio

    Hier, auch will, auch will!


    Also, bei der Leserunde mitmachen. Das mit der Verlosung lasse ich lieber bleiben, denn ich vergesse bis Oktober garantiert, daß ich daran teilgenommen habe und kaufe mir das Buch :breitgrins:


    Lumen ist übrigens ein sehr schöner Titel, der wunderbar zu den anderen paßt (fangen auch mit "L" an). Mann, bin ich schon gespannt, wie das weitergeht :karotte:

    Zitat von "Ingroscha"

    Rio ist Schuld! :grmpf:;-)


    The tough guide to Fantasy Land


    :breitgrins::unschuldig:



    Mein Neuzugang heißt:


    Warum haben Frauen so kleine Füße - Wie die moderne Forschung die neue Weiblichkeit definiert von Dianne Hales


    LG, Rio

    Ich stimme Dubh zu, was die Bilder in den Nachrichten angeht. Da ich selber keinen Fernseher besitze und daher nicht in den "Genuß" täglicher Nachrichten komme, erschüttert es mich jedesmal, wenn ich irgendwo zufällig "heute" oder "Tagesschau" sehe. Da werden nicht nur die Stätten von Gewalt bzw. die Auswirkungen von Gewalttaten auf Gegenstände gezeigt, sondern auch gleich noch die Opfer :entsetzt: Vielleicht bin ich nur zart besaitet, aber mir gehen solche Bilder oft tagelang nicht aus dem Kopf. Ich kann mir gut vorstellen, daß viele Menschen durch die tägliche Flut von "blutigen" Bildern abstumpfen. Genauso gut kann ich mir vorstellen, daß Kinder / Jugendliche damit überfordert sind und diese Bilder auf irgend eine Weise verarbeiten müssen. Oder daß sie nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, denn auch Spielfilme werden immer brutaler. Wenn in älteren Filmen jemand erschossen wurde, dann fiel der halt um und das wars. Meistens war nicht mal Blut zu sehen. Heute spritzt es bloß noch so durch die Gegend, meist durchsetzt mit Stücken des Körpers, Opfer und Wunde werden in Großaufnahme gezeigt. Auch in Filmen ist ein Menschenleben nichts mehr wert. Da werden die "Feinde" gleich reihenweise umgenietet, der Held trägt meist nicht mal einen Kratzer davon (wird höchstens völlig schmutzig, um zu zeigen, daß es gar nicht so einfach war).


    Auf der anderen Seite scheint es aber auch ein Bedürfnis nach Harmonie und heiler Welt zu geben, wenn ich höre, welchen Boom an Herzschmerzsendungen es gibt ("Verbotene Liebe", "Verliebt in Berlin", "Sex and the City").


    LG, Rio

    Also, die Abenteuer-Spielebücher heißen auf englisch "game book". Steht jedenfalls auf meinen beiden "Robin of Sherwood" Spielebüchern drauf. Das waren auch welche, bei denen man erstmal seine eigenen Stärken und Charakterzüge erwürfeln mußte, bevor man überhaupt anfangen konnte. Die habe ich geliebt (und für meine Schwester mehrere eigenen geschrieben).


    Dann kenne ich noch die "Abenteuer ohne Ende" Bücher, die wohl zum Rollenspieluniversum D&D (Dungeons and Dragons) gehört haben. Dort mußte man aber bloß am Ende eines Abschnitts irgendeine Entscheidung treffen, also nichts mit würfeln. Waren aber auch nicht soooo schlecht.


    Aber was ein Questbuch ist, kann ich leider auch nicht sagen.


    LG, Rio

    Hallo Tobias,


    ja, ich habe das gleiche Gefühl wie Du. Der Gedanke kam mir schon beim Lesen, als Du die Zuschauer in der Arena beschrieben hast. Mich erinnerte das stellenweise an eine Arbeitskollegin, die sich damit brüstet, wie ernst sie ihre - christliche - Religion nimmt, und die auf Menschen herabsieht, denen Religion weniger wichtig ist oder die keinen Wert auf den Ehering oder die Gründung einer Familie legen. Auf der anderen Seite zieht sie sich aber mit Begeisterung und Hochgenuß Shows rein wie "Big Brother" oder Dschungel-Camp. Das ist für mich nur die Vorstufe. Ich bin davon überzeugt, daß sich viele auch Gladiatorenkämpfe ansehen würden, selbst wenn da Blut fließt und wenn die Kämpfer verstümmelt werden oder sterben. Je menschenverachtender, desto besser. Ein paar zaghafte Stimmchen werden dagegen protestieren, haben aber gegen die Macht des Geldes keine Chance.


    Sind wir denn so viel besser als die Amis mit ihren Bum-Fights? Hundekämpfe, bei denen mehrere tausend EURO den Besitzer wechseln, gibt es in Deutschland bereits seit etlichen Jahren. Auf einigen Schulhöfen herrschen Sitten wie im alten Chicago (Schutzgelderpressung, Diebstahl, Körperverletzung), Lehrer werden nicht mehr ernst genommen (siehe Berlin). Und wenn meine Schwester erzählt, daß der öffentlich zugängliche Internet-Rechner in der Stadtbücherei mit einer Kindersicherung versehen werden mußte, weil sich die lieben Kleinen nicht etwa Pornoseiten angesehen haben, sondern sich an Bildern mit Unfalltoten und verwesten, verbrannten oder zerstückelten Leichen delektierten, dann kommt mir echt das Grausen. Oder bei Berichten über Kids, die ihren ahnungslosen Klassenkameraden "zum Spaß, um sie ein wenig zu erschrecken" Horrorbilder von Menschen mit abgetrennten Köpfen und dergleichen zuschicken. Diese Generation wird auch mal erwachsen und mit welcher Art der Unterhaltung man die dann wird ködern müssen, darüber möchte ich eigentlich nicht genauer nachdenken.


    Claw: ich bin nicht ganz Deiner Meinung (aber auch nicht böse, daß Du eine andere hast :smile: ). Meine Mutter war auch berufstätig, weil es damals noch keinen Mutterschaftsurlaub gab und wir das Geld brauchten. Ich war also tagsüber entweder bei meiner Oma oder im Kindergarten. Dennoch habe ich heute nicht das Gefühl, daß sich meine Mutter nicht um mich gekümmert hätte, ganz im Gegenteil. Wenn sie daheim war, hat sie mit mir gespielt, mir vorgelesen (was dazu führte, daß ich bereits vor der Einschulung lesen konnte) und mich an der Hausarbeit teilhaben lassen, sofern ich nicht draußen war und mit meinen Freunden gespielt habe. Viele der heutigen Mütter scheinen aber gar kein Interesse an ihren Kindern zu haben, denn obwohl sie mehr Freizeit haben als meine Mutter damals (oder - wie ich erst heute in der Zeitung gelesen habe - Mütter in skandinavischen Ländern), verbringen sie die Zeit außerhalb des Jobs lieber mit anderen Dingen als mit dem eigenen Kind (im Gegensatz zu den Müttern aus Skandinavien, die, so besagter Zeitungsartikel, ihre gesamte Freizeit für die Kinder da sind). Klar, das gilt nicht für alle Mütter, aber anscheinend doch für einen erschreckend großen Teil. Leider stand in dem Artikel nicht, in wie weit die skandinavischen Väter sich an der Erziehung beteiligen.


    *räusper* Ich hoffe, das war jetzt nicht all zu sehr abgeschweift :redface:


    LG, Rio