Beiträge von Valentine

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Habe ich eigentlich schon mein aktuelles Leserundenbuch angemeldet, "Das Geheimnis der Themse" von Susanne Goga? Die Tote, die dort an der Themse gefunden wird und eine wichtige Rolle im Buch spielt, trägt Goldschmuck mit Smaragden.


    Und zusätzlich möchte ich noch "Billy & the Joels" von Steffen Radlmaier anmelden. Es geht um Billy Joel und seine höchst interessante Familiengeschichte, und Billy hat im Laufe seiner Karriere einige glanzvolle Preise abgestaubt, aber auch feststellen müssen, dass im Musikbusiness nicht alles Gold ist, was glänzt (und man nicht allen Managern blind vertrauen kann).

    Ich glaube nicht, dass es ein Frauen-Dings war. Ich denke, dass es ähnliche Zirkel auch für Männer gab.

    Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt - ich meinte bloß, dass dieser spezielle Zirkel ein reiner Frauenkreis zu sein scheint. Geheimgesellschaften für Männer gab es, denke ich, in noch viel größerer Zahl, man denke alleine mal an die bekannten Geheimbünde wie die Illuminaten, Freimaurer oder Rosenkreuzer.

    Ich kenne ein paar Folgen der Serie, aber an die Pfarrkirche kann ich mich nicht erinnern.

    Da fanden unter anderem die Hochzeiten statt ;)

    Ich habe einige Titel im Nachwort aufgeführt, die haben mir sehr geholfen, vor allem "Occult London" von Merlin Coverley.

    Oh super, dann freue ich mich schon aufs Nachwort :)

    Ich kenne aber einige potentiellen Omas, die wirklich ätzend waren mit ihrer Fragerei.

    Ja, fürchterlich. Meine Mutter hat auch häufig nachgebohrt, obwohl es bei ihr selbst sehr lange gedauert hatte, bis ich zur Welt kam (das fand ich dann irgendwie doppelt blöd). Zum Glück hat meine Schwester dann Nachwuchs bekommen, seitdem sind wir diesbezüglich ziemlich aus dem Fokus :breitgrins:


    Bei manchen Möchtegern-Omas scheint mir da auch so ein kleiner Wettbewerb mit ihren Altersgenossinnen vorzuliegen. Wer noch keine verheirateten Kinder und/oder Enkel vorzuweisen hat, ist im Nachteil :rollen:

    Als wäre man nur mit Partner ein vollständiger Mensch.

    Das ist genauso bescheuert. Hauptsache, es geht einem gut.

    In Neuseeland dürfen die Frauen schon wählen. Die sind ja fortschrittlich.

    Das hatte ich neulich schon mal irgendwo gelesen und war sehr positiv überrascht. Ich meine, auch in Australien habe es wesentlich früher das Frauenwahlrecht gegeben als in Europa und in den USA.

    Schon im Vorgängerband war das Übersinnliche und Okkulte ja ein Thema, nun aber in London schein es allgegenwärtig zu sein.

    Den Part habe ich irgendwie größtenteils verdrängt, scheint mir. Die Lektüre liegt allerdings auch schon ein paar Jahre zurück.

    Wie nervend und verletzend das ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Wir mussten zwölf Jahre warten, bis sich unser Doppelpack einstellte. Aber Frauen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, müssen durch diese Bemerkungen auch genervt sein.

    Das ist in beiden Situationen echt ätzend, aber wenn man sich bewusst gegen Kinder entschieden hat, tut es wahrscheinlich weniger weh als wenn man sich sehnlichst Nachwuchs wünscht und es einfach nicht klappen will (oder klappen kann). Die Ansicht, dass man als Frau unbedingt Kinder zu wollen hat, ist heute ja auch noch ziemlich verbreitet, das nervt.

    Und heute haben sie eine tolle Regierungschefin. :)

    Ja! :herz:

    Bei dem Gespräch zwischen Charlotte und Miss Clovis musste ich grinsen, als Charlotte erwähnt, dass sie sich von den morbiden Szenen und den Leichenfledderern auf der Themse unwiderstehlich angezogen fühlt :D

    Miss Clovis war ja reichlich pikiert, als Charlotte ihr Lieblingsbuch von Dickens genannt hat :breitgrins:

    Ich glaube, man Kinder, zumal arme Kinder, von damals nicht mit Kindern von heute vergleichen. Die erlebten viel mehr belastende Dinge wie Krankheit, Armut, Verlust von Angehörigen und mussten häufig arbeiten.

    Dickens' traurige Kinderschicksale kommen ja nicht von ungefähr :(

    Nun bin ich auch mit dem ersten Abschnitt durch.


    Es tut mir leid, wie es zwischen Tom und Charlotte zwar nicht direkt kriselt, aber doch das Thema der Kinderlosigkeit über den beiden schwebt, und keiner sich so recht traut, mal wirklich darüber zu sprechen. Die Erkenntnis, dass es womöglich an Tom liegen könnte, muss bitter für ihn sein - und ich würde mir sehr wünschen, dass die zwei ins Gespräch kommen und nicht jeder stumm vor sich hin leidet.


    Diese aufdringliche Nachbarin hätte ich gerne mal geschüttelt, solche Leute kann ich auch im richtigen Leben nicht leiden, die indiskrete Fragen stellen und ganz klare Vorstellungen davon haben, wie man zu leben hat. Und bei dem Gespräch ging mir auch durch den Kopf, wie schrecklich mir das aus heutiger Sicht erscheint, dass das Leben einer verheirateten Frau ganz schön öde gewesen sein muss, wenn sie keine Kinder hatte. Außer vielleicht ein bisschen Wohltätigkeitskram blieb einem da ja kaum was an sinnvoller Beschäftigung offen, wenn man mehr vom Leben wollte als nur Kaffeeklatsch und Wohnungsdeko.


    Aufgehorcht habe ich gleich bei der ersten Erwähnung von St. Anne's Limehouse (übrigens die Film-Pfarrkirche bei "Call the Midwife", falls das jemand kennt ;) ). Ich finde die Hawksmoor-Kirchen und ihre Geschichte superinteressant und bin sehr gespannt, was da noch alles kommt. Mein Wunsch, mehr über das Thema zu lesen, dürfte sich ja erfüllen, wenn gegen Ende des 12. Kapitels auch noch St. Mary Woolnoth und die Christ Church in Spitalfields erwähnt werden. Ich freue mich schon, darüber ien bisschen zu recherchieren!


    Alfie tut für seinen mageren Lebensunterhalt das, was heute "mudlarking" genannt wird und eher das Hobby von Geschichts- und Archäologiefreaks ist, er versucht in und an der Themse kleine Schätze zu finden, die sich zu Geld machen lassen. Armer Kerl, in dem Alter sollte man zur Schule gehen und seine Geschwister ärgern, nicht ums Überleben kämpfen. Und ich hoffe, es fällt ihm nicht noch auf die Füße, dass er die Halskette der Toten geklaut hat. Ich muss gestehen, dass ich ihm deswegen nicht mal wirklich böse sein kann.


    Der Kult, der zu Beginn schon kurz erwähnt wurde, gehört also nicht in die tiefe Vergangenheit, sondern ist offenbar ein Frauen-Geheim-Ding im London der Erzähl-Gegenwart. Dass die verschwundene Julia die Tote aus der Themse sein würde, habe ich schon vermutet. Ich bin sehr gespannt, ob zwischen dem Geheimbund und ihrem Tod ein Zusammenhang besteht und bin mir auch nicht so sicher, dass sie von sich aus ins Wasser gegangen ist.


    Die Idee von Sir Tristan, ein Buch über okkulte Orte in London zu schreiben, finde ich ganz phantastisch. So was würde ich auch gerne lesen ( SusiGo: hattest Du da womöglich ein real existierendes Buch im Sinn? :) ) Und ich hoffe doch sehr, dass Tom zugreift. Einen besseren Autoren als jemanden, der eben nicht an allen möglichen Kram glaubt, kann man für das Thema doch eigentlich gar nicht finden.


    Aufgefallen ist mir auch der Name von Tristans Tochter. Isis, Iris - ist die Ähnlichkeit Zufall?

    Ich hab's nicht mehr im Kopf: gelten Zweiteiler auch?


    EDIT: steht ja sogar im Startposting - also passt auch "Das Geheimnis der Themse" von Susanne Goga, der 2. Teil mit Charlotte und Tom Ashdown in der Hauptrolle.

    Ich habe zwar erst ein paar Seiten gelesen, wollte aber schon mal ganz kurz erste Eindrücke dalassen.


    Der Prolog klingt ziemlich rätselhaft und macht neugierig, um wen es da geht und in was für einer Situation die Person gerade steckt. Ich vermute angesichts der erwähnten Göttin, dass entweder eine Sekte im Spiel ist oder aber wir irgendwo in der Vergangenheit sind.


    Dass Charlotte und Tom nun verheiratet sind, freut mich nach Band 1 sehr für die beiden. Aber es scheint auch ein Schatten über der Ehe zu liegen, ist das wirklich nur die Kinderlosigkeit oder steckt mehr dahinter?


    Die Atmosphäre gefällt mir sehr gut und ich bin höchst gespannt, wie es weitergeht.


    Über Toms Äußerungen zu der Shakespeare-Aufführung habe ich mich übrigens köstlich amüsiert. Wie viel Spaß es machen kann, einen schönen Verriss von sich zu geben, wissen wir hier wohl alle :breitgrins:

    Ich weiß nicht mehr allzu viele Details, aber ich weiß noch, dass ich die Liebesgeschichte in "A Town Like Alice" von Nevil Shute total gerne mochte, weil sie mir realistisch erschienen ist und nicht so schmalzig war.