Beiträge von sandi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich kann mir nicht helfen, ich mag e-books einfach nicht, obwohl ich ihre Vorteile durchaus anerkenne.


    Ich hab mich nach jahrelanger Verweigerung selbst vor einigen Monaten mit einem Kindle PW beschenkt, und bisher nur immer wieder vereinzelt ein paar Seiten gelesen und das meiste davon auch nur zu Testzwecken für .mobi Dateien. Ich mag die rumtippere, rumwischerei, rummakiererei, rumzoomerei etc. nicht. Und das Papier fehlt mir einfach. Ich dachte, ich würde mich schnell daran gewöhnen und gar nicht mehr ohne meinen PW aus dem Haus gehen. Pustekuchen. Dieses Gerät liegt irgendwo in einer Ecke.
    Lustigerweise bin ich ganz versessen aufs Project Gutenberg (US) und bring mich dort sehr aktiv ein, inzwischen neben Lesen mein Lieblingshobby. Aber lesen tu ich diese e-books die wir da zusammenfabrizieren dann nicht. Passt so gar nicht zusammen. Aber da steht etwas anderes im Vordergrund.


    Jedem das seine :winken:



    Mein Prozedere ist so: E-Book besorgen, z.B. seit kurzem mit dem Programm Ebola aus dem Projekt Gutenberg eine epub-Datei generieren, die mittels Calibre ins Mobi-Format umwandeln und auf den Kindle laden...


    Das deutsche Projekt Gutenberg stellt keine epubs zur Verfügung? Etwa nur den online text den man dann selber irgendwie konvertieren muss? :confused:

    Das variiert stark. Meine Lesezeit betrug in den letzten zwei Jahren im Durchschnitt ca. 5 Min. am Tag. Aber seit ein paar Wochen nehme ich mir wieder mehr Zeit fürs Lesen (und ich merke, wie sehr ich es vermisst habe). Momentan ca. 1,5 h am Tag. In der Mittagspause und abends im Bett, montags bis sonntags. Soviel Zeit muss sein, da muss halt die Arbeit warten. :smile:

    Ertauscht bzw. gekauft in letzter Zeit


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    Karin Slaughter - Genesis
    Mary Lawson - Auf der anderen Seite des Flusses
    Alessandro Baricco - Novecento
    Richard Flanagan - Goulds Buch der Fische
    Anne Philipe - Nur einen Seufzer lang
    Melanie Rose - Mein Tag ist deine Nacht
    Nathaniel Hawthorne - Der scharlachrote Buchstabe
    Cecelia Ahern - P.S. Ich liebe Dich
    Jetta Carleton - Wenn die Mondblumen blühen
    Heidenreich, Schröder - Alte Liebe
    Klüpfel, Kobr - Milchgeld
    Katrin Schiffer - Hühner halten artgerecht und natürlich

    Oh, das habe ich auch auf dem SuB, hast du vo es bald zu lesen?


    Grüße
    schokotimmi


    Bald ist relativ bei meiner SUB-Höhe. Ich möchte es aber schon in den nächsten Monaten angehen, es reizt mich sehr. April/Mai bin ich im Umzugsstress, aber dann wäre freie Bahn... :zwinker:

    Eine Leselücke wurde geschlossen


    Margaret Mitchell - Vom Winde verweht


    Hat es sich gelohnt?
    Bei den Namen Scarlett O'Hara & Rhett Butler klingelt es wohl bei sehr vielen Leuten. Ich wußte nur, dass dies die Protagonisten in einem bekannten Film sind. Und eine interessante Liebesgeschichte sollte dies auch sein. Irgendwie hat so gut wie jeder den ich kenne zumindest den Film schon gesehen. Das kam mir nun wirklich schon wie eine Bildungslücke vor. Allerdings bevorzuge ich die schriftlichen Vorlagen zu Filmen. Nun denn... das Buch lief mir zufällig auf einem Flohmarkt über den Weg, und schwupps war es mein Eigentum. Befürchtet hatte ich zugegebenermaßen einen absolut unnötigen Schmachtfetzen, der sich höchstens als Ersatz-Toilettenpapier eignet :redface: Damit lag ich aber total daneben. Oh ja, diese 1000 Seiten haben sich defintiv gelohnt. Endlich weiß ich, was es mit Scarlett und Rhett auf sich hat und außerdem habe ich historisch gesehen auch ein bisschen was dabei gelernt, weil ich Wikipedia oft konsultierte um mich bezüglich des Krieges näher zu informieren. :winken:

    Autor: Margaret Mitchell
    Titel: Vom Winde verweht
    Originaltitel: Gone with the wind (1936)
    übersetzt von: Martin Beheim-Schwarzbach
    Verlag: Buchgemeinschafts-Ausgabe
    Ausgabe: Hardcover
    Seiten: 924



    Einen langen Monat lang saß ich an diesem dicken Schicken. Anfangs dachte ich, ich würde das Ende in den nächsten Jahren nicht mehr erleben. Es hat gute 200-300 Seiten gebraucht, bis ich mich eingelesen hatte. Hauptproblem dabei war, dass ich zu keinem der Charaktere einen Bezug aufbauen konnte. Dies liegt einerseits an den Handlungs- und Sichtweisen der damaligen Zeit, aber hauptsächlich an der Person der Scarlett O'Hara.

    Die 16jährige Scarlett O'Hara ist das Lieblingstöchterchen des Baumwollplantagenbesitzers Gerald O'Hara. Ihre größten Sorgen sind wohl ihre Kleidung und wie sie jedem Mann den Kopf verdrehen kann. Letzteres gelingt ihr vorzüglich, doch denjenigen, den sie für sich haben möchte, bekommt sie nicht: Ashley Wilkes. Zwar ist ihr dieser nicht abgeneigt, heiratet aber seine Cousine Melanie Hamilton. Scarlett, zutiefst in ihrer Eitelkeit verletzt, ehelicht alsbald den unsterblich in sie verliebten Charles Hamilton. Aus Trotz. Als kurze Zeit später der Krieg zwischen den Yankees und Konföderierten ausbricht, stirbt ihr Ehegatte. Scarlett lernt recht bald die Armut und Schrecken des Krieges kennen, es beginnt eine wahre Odyssee ums Überleben. Mit aller Macht und auch teilweise fragwürdigen Mitteln versucht sie, sowohl sich als auch die Plantage zu retten. Sie stolpert durch mehrere Ehen, gebiert Kinder, muss des Öfteren auch Rückschläge wegstecken. Und während all diesem geistert ihr Ashley immer noch ständig durch den Kopf. So sehr, dass sie nicht bemerkt, dass sie das Herz und die Liebe des draufgängerischen Blockadebrechers Rhett Butler gewonnen hat, welcher wohl das genaue Gegenteil von Ashley darstellt....

    Eine vernünftige Inhaltsangabe zu diesem Buch zu schreiben, würde wohl in ein bis zwei A4 Seiten enden. Wieso dieser Roman oft als einer der schönsten Liebesromane gehandelt wird, verstehe ich nicht so ganz. Im Vordergrund steht hier meiner Meinung nach der Bürgerkrieg sowie der darauffolgende Wiederaufbau. Die Dreiecksbeziehung rund um Scarlett, Ashley und Rhett nimmt bei weitem nicht den Hauptteil des Buches in Anspruch, ist aber eine tolle Ergänzung, die mich immer wieder bei der Stange gehalten hat. Die Autorin hatte offensichtlich einen großen Hang zu Details. Insbesondere wenn es um den Krieg ging, hatte ich schon so meine Mühe, nicht gedanklich abzuschweifen.


    Die Charaktere waren mir Großteils unheimlich unsympathisch, vor allem Scarlett. Die Zeichnung der Personen ist Mitchell toll gelungen, auch hier sei wieder Scarlett besonders hervorgehoben. Es entsteht vor den Augen des Lesers ein sehr plastisches Bild dieser eigensinnigen, intelligenten jungen Frau, die versucht, das Leben nach ihrer Pfeiffe tanzen zu lassen, anstatt sich den Gegenbenheiten und gesellschaftlichen Normen zu fügen wie es die meisten anderen Damen zu ihrer Zeit taten. Zwar nicht das Böse in Person, bleibt sie aber mit ihrer Egozentrik eine Person, um die ich im wahren Leben einen Bogen machen würde.

    Die Sprache kommt etwas antiquiert daher, was mir aber an sich recht gut gefiel, da es die Story gleich authentischer wirken lies. Nur bei der Übersetzung musste ich des öfteren schmunzeln. Ständig war von einem Pfirsichbach und von einer Schlacht am Pfirsichbach die Rede, was mich nun doch etwas irritiert hat. Das Wort Bach assoziiere ich mit einem kleinen Fließgewässer welches ich mit Anlauf auch durchaus springend überqueren kann. Ich konsultierte meinen treuen Freund Wikipedia und siehe da, mit Pfirsichbach dürfte wohl der ein paar Meilen von Atlanta liegende Peachtree Creek gemeint sein, ein großer Nebenfluß des Chattahoochee River. Das verzeihe ich auch einer Übersetzung aus den 40er Jahren nicht.

    Ich glaube die sogenannte Fortsetzung spare ich mir, für mich ist das Buch abgeschlossen.

    Aufgrund des ziemlich zähen Anfangs gibt es von mir "nur"

    4ratten